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Die Kanaren sind ein Reiseziel für jede Jahreszeit! Auf Sie warten eine üppige subtropische Vegetation, Vulkane und Halbwüste, satte grüne Täler, endlose Strände und fast 365 Tage Sonne. Wenn wir von Insel zu Insel fahren, freue ich mich schon darauf, zusammen mit Ihnen die vielen kulturellen Besonderheiten und meine Lieblingsorte des Archipels zu entdecken.
1. Tag Anreise nach Teneriffa
Willkommen im ewigen Frühling! Wir holen Sie am Flughafen ab und fahren zum Hotel. Unser Tipp für alle, die bereits früh ankommen: Schauen Sie sich doch schon einmal ein wenig in Puerto de la Cruz um. Oder wollen Sie lieber die Sport- und Wellnessangebote des Hotels testen? Drei Übernachtungen in Puerto de la Cruz. (A)
2. Tag Orotava-Tal - Teide Nationalpark
Es geht heute hoch hinaus! Durch das fruchtbare Orotava-Tal fahren wir auf über 2.000 Meter Höhe, zum Nationalpark Las Cañadas del Teide. Immer wieder bieten sich uns herrliche Ausblicke über die von vulkanischen Urgewalten geschaffene Landschaft. Unser Tipp für den Nachmittag: Fahren Sie doch mit der Teide-Drahtseilbahn bis auf 3.500 Meter Höhe (witterungsabhängig, ca. € 25). Hier ist der Gipfel zum Greifen nah. Auch auf dem Weg zurück nach Puerto de la Cruz passieren wir reizvolle Landschaften wie den Kiefernwald Bosque de la Esperanza. 150 km (F, A)
3. Tag Mit der Fähre nach La Gomera
La Gomera, Teneriffas kleine Schwester, erwartet uns. Mit der Fähre setzen wir über und erkunden erst einmal die Inselhauptstadt San Sebastián de la Gomera. Im verträumten Süden der Insel schauen wir dann einem Töpfer über die Schulter und sind gegen Mittag im spektakulären Valle Gran Rey. Zurück geht es über die Lorbeerwälder des Hochlandes von La Gomera. Zurück in San Sebastián erwartet uns schon die Fähre, die uns wieder nach Los Cristianos auf Teneriffa bringt. 200 km (F, A)
4. Tag Anaga-Gebirge und Fahrt nach Gran Canaria
Im malerischen äußersten Nordosten Teneriffas durchqueren wir das Anaga-Gebirge, übrigens die feuchteste Ecke der Insel. Sonst würden wir hier auch keinen verwunschenen Lorbeerwald finden. Das malerische Dorf Taganana ist der Hauptort der Region. Von Santa Cruz aus setzen wir mit dem Schiff am Nachmittag nach Gran Canaria über, der drittgrößten Insel des Archipels. Drei Übernachtungen in der Hauptstadt Las Palmas. 180 km (F, A)
5. Tag Lorbeerwald und rätselhafte Höhlenzeichnungen
Gran Canaria ist ein Kontinent en miniature mit 14 verschiedenen Klimazonen. Und wieder finden und durchstreifen wir Lorbeerwälder. In Cenobio Valerón besichtigen wir eine der spektakulärsten archäologischen Fundstätten der Insel. 300 in Stein gehauene Höhlen dienten den Altkanariern als Speicher zur Lagerung von Lebensmitteln und Getreide. Für das Mittagessen haben wir uns ein schönes Plätzchen ausgesucht: das fruchtbare Agaete-Tal. Nachmittags dann noch ein Ausflug in die Geschichte der Insel. Die Wandmalereien der Cueva Pintada, der »bemalten Höhle«, entführen uns in die Zeit, als die Spanier noch nicht einmal von der Existenz der Kanaren wussten. 90 km (F, M)
6. Tag Der viertgrößte Handelshafen Europas
Die schönsten Ecken der Hauptstadt Gran Canarias werden wir uns heute anschauen. In der idyllischen Altstadt Vegueta bewundern wir die Kathedrale Santa Ana, das Rathaus und das Haus von Kolumbus. Der Entdecker machte hier 1492 halt, als eines seiner Schiffe repariert wurde. Im Botanischen Garten schnuppern wir uns durch die duftende Vielfalt der endemischen kanarischen Pflanzenwelt. Dann geht's hoch hinauf: Vom Vulkankrater Bandama aus haben wir den besten Blick über die Insel. Zum Abschluss bleiben wir aber in der Ebene, bei einem gemütlichen Spaziergang am Strand Las Canteras. 48 km (F)
7. Tag Teror und Flug nach Lanzarote
Auch die Jungfrau Maria ist eine Freundin der kanarischen Flora. Sie erschien den Menschen von Teror 1481 auf einer Pinie - heute wird ihr Abbild in der Basilika de Nuestra Señora del Pino verehrt. Und auch sonst überzeugt Teror. Ein hübsches Dorf mit farbenfrohen Häusern und typischen, holzgeschnitzten Holzbalkonen. In Arucas schauen wir uns den Garten der Hesperiden an, samt Schlösschen und kleiner Bananenplantage. Und dann geht's in den Flieger. Lanzarote, Insel Nummer Vier auf unserer Kanarenreise, wartet auf uns. Drei Übernachtungen im Süden der Insel. 40 km (F, A)
8. Tag Die Feuerberge von Lanzarote
Die Feuerberge Lanzarotes! Über die fast außerirdische Vulkanlandschaft im Nationalpark Timanfaya kommen wir zum Fischerdorf El Golfo an der Westküste der Insel. Auf die einzigartigen Weinanbaugebiete rund um La Geria sind nicht nur die Bewohner Lanzarotes stolz. Das Metropolitan Museum of Modern Art in New York adelte die schwarzgrüne Landschaft mit ihren Trockenmauern schon 1960 als Gesamtkunstwerk. (F, A)
9. Tag César Manrique und der Norden
Die Entwicklung Lanzarotes ist eng verwoben mit César Manrique, dem 1992 tragisch verstorbenen Künstler. Mit seinen außergewöhnlichen architektonischen Entwürfen hat er das Landschaftsbild der Insel nachhaltig geprägt. Auf seinen Spuren streifen wir heute durch sein Anwesen, die Fundación César Manrique, blicken vom Mirador del Río auf die kleinen Nachbarn Lanzarotes, bewundern das Auditorium von Jameos del Agua, das in einer Lavaröhre gebaut wurde und besuchen einen von ihm erschaffenen Kakteengarten. Dass auch Naturgewalten gute Landschaftsarchitekten sind, lernen wir im Lavatunnel der Cueva de los Verdes, einem der längsten Lavatunnel der Welt. Einen schönen Tag runden wir mit dem Spaziergang in Teguise ab. 110 km (F, A)
10. Tag Rückreise oder Anschlussurlaub
Heute wartet der Flieger in die Heimat. Es sei denn, Sie haben noch einige Tage im angenehmen Klima Lanzarotes gebucht. Dann wünschen wir Ihnen gute Erholung am Atlantik! (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)