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Erleben Sie Irlands Natur- und Kulturschönheiten ganz individuell auf dieser Autotour. Die Unterbringung auf der Rundreise erfolgt in ansprechenden Hotels teilweise außerhalb der Ortszentren.
1. Tag: Dublin
Individuelle Anreise nach Dublin. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Nicht fehlen sollte der Besuch des Guinness Storehouse (Eintritt inklusive), wo man allerlei Interessantes über die 'Muttermilch der Iren' erfahren kann. Übernachtung im Raum Dublin.
2. Tag: Dublin - Cork
Morgens fahren Sie in die Grafschaft Kildare, wo Sie das Nationalgestüt und den Japanischen Garten besuchen. Das Nationalgestüt ist bekannt für die Aufzucht vieler preisgekrönter Rennpferde und die japanische Gartenanlage, stellt symbolhaft den Lebensweg des Menschen dar. Dann Weiterfahrt nach Kilkenny, wo ein Besuch des Kilkenny Castles lohnt. Auf der Weiterfahrt Besichtigung des ca. 90 m hohen Kalksteinfelsens Rock of Cashel, der auch als 'irische Akropolis' bezeichnet wird. Auf dem Weg nach Cork Besuch des Blarney Castles mit dem berühmten Blarney Stone. Der legendäre Stein befindet sich in 29 m Höhe auf der Brustwehr des Turms. Wenn man ihn küsst, wird einem ewige Beredsamkeit zuteil - so die Legende. Übernachtung in Cork. Ca. 290 km (F)
3. Tag: Cork - Killarney
Auf der Fahrt nach Killarney Besuch des wunderschön gelegenen Bantry House. Weiterfahrt nach Glengarriff und Bootsausflug zur Blumeninsel Garinish Island (fakultativ, ca. EUR 16). Dort befindet sich heute einer der schönsten Gärten Irlands inmitten einer zauberhaften Natur. Des Weiteren lohnt ein Besuch Kenmares, einer der malerischsten Orte Irlands. Anschließend Fahrt nach Killarney mit 2 Übernachtungen in Killarney. Ca. 205 km (F)
4. Tag: Ring of Kerry
Auf dem heutigen Programm steht die berühmte Küstenstraße Ring of Kerry mit ihrer atemberaubenden Landschaft. Von üppiger Flora überzogen wird sie von schroffen Felsen und dicht bewachsenen Bergen umsäumt. Auf dem Rückweg nach Killarney empfehlen wir Ihnen einen Abstecher in den Killarney Nationalpark verbunden mit einem Besuch des Muckross House. Ca. 250 km (F)
5. Tag: Killarney - Limerick
Rundfahrt über die Halbinsel Dingle mit faszinierenden Steilküsten, urigen Dörfern, traumhaften Stränden und Sehenswürdigkeiten aus frühchristlicher Zeit. Je nach Zeit können Sie kurz vor Tralee die Blennerville Windmill besuchen, die größte noch in Betrieb befindliche Windmühle Irlands und Großbritanniens. Übernachtung in Limerick. Ca. 270 km (F)
6. Tag: Limerick - Dublin
Fahrt zur beeindruckenden Steilküste Cliffs of Moher, die bis zu 200 m hoch aus dem Meer ragt. Anschließend Besichtigung der legendären Klosterruine Clonmacnoise. Sie ist eine der bedeutendsten frühmittelalterlichen Klosteranlagen Irlands. Rückfahrt nach Dublin und 2 Übernachtungen im Raum von Dublin. Ca. 330 km (F)
7. Tag: Boyne Valley
Tagestour in das geschichtsträchtige Boyne Valley und Besuch des Informationszentrums 'Bru na Boinne'. Auch die Ruinen von Mellifont Abbey, einem bedeutenden Zisterzienserkloster, sind einen Besuch wert. Anschließend Fahrt zur historischen Ruine Monasterboice aus dem 5. Jh. mit den berühmten Hochkreuzen. Rückfahrt nach Dublin. Ca. 100 km (F)
8. Tag: Dublin
Individuelle Abreise. (F)
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Irisches Guinness ist weltberühmt, immerhin wird es jährlich millionenfach exportiert. Auch das ist gewiss ein Grund der großen Beliebtheit der Dubliner Attraktion, dem Guinness Storhouse, in dessen Museum sich alles über die Geschichte des weltbekannten Biers erfahren lässt. Das Museum befindet sich in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, in dem die 6 Etagen durch ein großes Atrium in der Form eines Pint verbunden sind. Zu dem eigentlichen Brauereivorgang werden keine Besucher zugelassen. Doch die großartige Ausstellung, mit einem Film, liefert ein lebendiges Zeugnis von der alten Tradition des Guiness. Eine Pause lässt sich angenehm in der Gravity Bar machen.
Dhá Dhrom heißt der Ort auf irisch und dieser Name allein mutet prähistorisch an. Ardgroom liegt auf der Halbinsel Beara im Westen von Cork County. Mystik umgibt diesen Platz, der durch die Canfea Steinkreise, häufig auch unter der Bezeichnung Ardgroom SW Circle in Reiseführern zu finden, eine hohe Anziehungskraft genießt. Östlich des Dorfes, im sogenannten Ardgroom Outland, erheben sich die 11 Steine des Kreises Canfea, von denen aber nur noch neun den Kreis bilden. Die Ardgroom Steinkreise sind ein megalithisches Monument und bestehen aus kegelförmigen Steinen, wie sie sonst nur noch in einem weiteren Steinkreis Irlands, dem Drombohilly Upper, vorkommen.
Cormac McCarthy war einer bekanntesten Herrscher Irlands. Er gilt als der Gründer von Blarney Castle, das im 15. Jahrhundert entstand. Heute zählt diese alte Burg zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten der grünen Insel. Eine Sage rankt sich um den legendären Stein von Blarney. Er befindet sich oben auf dem Schlossturm und wird auch Stein der Sprachgewandtheit genannt. Die Legende sagt, wer den Stein küsst, dem wird es nie wieder die Rede verschlagen. Einmal angekommen auf dem Schlossturm eröffnet sich ein Panorama, das seinesgleichen sucht. Mystische Felsformationen und ein prachtvoller Garten vermitteln das Gefühl, dass Zeit hier absolut keine Rolle spielt.
Eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten in Dublin ist die Christ Church Cathedral. Von den zwei Dubliner Kathedralen ist sie die ältere. Ursprünglich wurde sie bereits im Jahre 1038 als hölzerner Bau in einer Siedlung der Wikinger, von einem Wikinger, der sich zum Christentum bekannte, errichtet. 1240 wurde dann der steinerne Bau der Kathedrale fertig gestellt. Ein historisches Ereignis war hier die Krönung des englischen Königs Eduard VI. Die Kathedrale musste bereits in viktorianischer einer gründlichen Sanierung unterzogen werden, weil Teile des historischen Bauwerks einzustürzen drohten. Da man damals nicht über ausreichende Restaurierungsmethoden verfügte, ist schwer nachzuvollziehen welche Bauteile eventuell bei diesem Umbau hinzugefügt wurden und welche der mittelalterlichen original erhalten geblieben sind. 1980 wurden erneut umfangreiche Sanierungen und Restaurierungen vorgenommen, da es besonders am Mauerwerk und den Dachkonstruktionen erhebliche Schäden gab. Seitdem ist die herrliche Kathedrale wieder für die vielen Besucher geöffnet, die hier während des ganzen Jahres zu Besichtigungen kommen.
Nicht nur der Bau der Kathedrale selbst ist eine Sehenswürdigkeit, die Christ Church Cathedral beherbergt auch im Inneren eine große Anzahl einmaliger Sehenswürdigkeiten. Alte, wertvolle, geschnitzte Statuen lassen sich hier anschauen. Die große Krypta ist eine der größten von Irland und England und enthält wertvolle Kunstschätze. Von ihr weiß man, dass sie aus den Jahren 1171/1172 stammt. Große Steinpfeiler, aus gehauenem Stein über die Länge von 63,4 Metern tragen die Kathedrale und den großen Turm. Ein besonderes Gepräge geben dem Inneren der Kirche auch die wunderschönen gotischen Bögen des Langschiffs der Kathedrale.
Die Christ Church Cathedral ist zentral in Dublin gelegen. Dennoch ist von der Großstadt hier wenig zu spüren, da große Grünanlagen und Parks die Kirche umgeben. Für Besucher geöffnet ist die Kathedrale über das gesamte Jahr. Allerdings sind die Besuchszeiten unterschiedlich. So können auch während der Gottesdienste, die hier nach wie vor stattfinden, nicht alle Teile besichtigt werden.
Ebenfalls im historischen Stadtteil Shandon befindet sich eine der bedeutendsten Kirchen der Stadt Cork. Die Church of St. Anne Shandon wurde im Jahr 1722 geweiht. Der Glockenturm ist 36 Meter hoch und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt. Im Volksmund wird dieser Turm liebevoll Pepperpot genannt, weil seine Form an eine Pfeffermühle erinnert. Die Kirchenglocken von St. Anne Shandon sind berühmt und es ist den Besuchern erlaubt, die Glocken selbst zu läuten. Eigene Klangfolgen können komponiert werden oder man spielt eine Tonfolge ab, die auf einem Zettel aufgezeichnet ist. Alle Besucher von St. Anne empfinden dies als sehr beeindruckend.
Im Jahr 1722 nahm im historischen Stadtteil Shandon in Cork City die irische Butterbörse ihre Tätigkeit auf. Daraus ist das sehr sehenswerte Cork Butter Museum hervorgegangen. In den Ausstellungsräumen erfährt der Besucher alles Wissenswerte über Irlands Milchkuhwirtschaft, die ersten Techniken zur Butterherstellung und die Vermarktung. Bis hin zur bekannten neuzeitlichen Kerrygoldbutter wird hier die Geschichte dieses Grundnahrungsmittels erläutert. Im Erdgeschoss des Cork Butter Museum stehen die alten Methoden der Butterherstellung im Vordergrund. Alle Gerätschaften, die dazu notwendig waren, sind hier ausgestellt und in ihrer Funktion beschrieben. Ein Teil der Ausstellungsfläche ist der Cork Butter Exchange und ihrer internationalen Bedeutung gewidmet.
Ein touristisches Highlight ist das Cork City Gaol. Dieses alte Stadtgefängnis wurde mit sehr viel Liebe zum Detail restauriert und steht Besuchern das ganze Jahr über offen. Die Gefängniszellen wurden originalgetreu so ausgestattet, wie sie im 19. und 20. Jahrhundert aussahen, als viele Häftlinge die Strafen für ihre kriminellen Handlungen hier absitzen mussten. An den Wänden der Zellen finden sich teilweise noch die originalen Schriftzeichen oder Zeichnungen, die die Insassen hier hinterlassen haben. Wachsfiguren, die so lebensecht sind, dass man glaubt, sie könnten sich jeden Moment bewegen, stellen eindrucksvoll die Bedingungen im Cork City Gaol nach und sind so ein imposantes Zeugnis der Vergangenheit. Etwa zwei Kilometer nördlich der St. Patrick Street befindet sich das schlossartige Gebäude, das allein schon durch seine monumentale Architektur äußerst beeindruckend ist. Die hohen Mauern, die den Komplex umgeben, machen deutlich, dass ein Ausbruch aus diesem Gefängnis so gut wie unmöglich gewesen sein muss. Wer das Cork City Gaol betritt, beginnt eine Reise in die Vergangenheit, deren unheimlicher Atmosphäre man sich an diesem Ort nur schwer entziehen kann. Dieses außergewöhnliche Museum bietet auch einen Einblick in die soziale Geschichte Irlands, die hier so lebendig ist wie kaum anderswo auf der Insel. Audiovisuelle Präsentationen in unterschiedlichen Sprachen geben zusätzliche, sehr interessante Informationen rund um das alte Stadtgefängnis von Cork. Im Gouverneurs-Haus, das Bestandteil des Cork City Gaol ist, befindet sich heute ein Radiomuseum. Hier kann man exakt die Entwicklung der Radiogeschichte nachverfolgen. Viele einzigartige Artefakte bieten einen komplexen Überblick über die technische Entwicklung. Gruppen können eine individuelle Führung durch den gesamten Komplex im Voraus buchen. Das Cork City Gaol bietet auch besondere Events an. So kann man das Gefängnis zum Beispiel auch zu einer speziellen Nachtführung aufsuchen und diverse irische Schulen nutzen die Gelegenheit, den Geschichtsunterricht durch einen Besuch im Cork City Gaol lebendig zu gestalten.
Das Custom House, das im Jahr 1791 fertig gestellte alte Zollhaus von J. Gandon, ist eine der Sehenswürdigkeiten gregorianischer Architektur in der irischen Hauptstadt Dublin. Mit seinem hohen Turm und der breiten Kuppel, mit einer Vielfalt von in Stein gehauenen Figuren, die Macht und Handel symbolisieren, ist das Custom House sehenswert und ein beliebtes Fotoobjekt der Touristen in der Stadt. Das Custom House liegt am nördlichen Ufer des Flusses Liffey. 1921 wurde leider die Inneneinrichtung des Gebäudes durch einen 5 Tage währenden, Brand im Zuge der Autonomiekämpfe Irlands zerstört. Fünf Jahre später beschloss man jedoch, das Custom House wieder herzustellen.
Das alte Schloss Dublin Castle in Dublin war einst eine Festung. Diese befand sich am heutigen Standort des Schlosses schon um das 10. Jahrhundert, wurde dann aber um 1170 von den Normannen erobert. Bis heute erinnert der Turm, der Cocort Tower, der im Jahre 1226 erbaut wurde an die Zeiten der alten Festung. Das Schloss Dublin Castle, wie man es heute besichtigen kann, stammt zu größten Teilen aus Zeiten des 18. und des 19. Jahrhunderts. 1922 wurde das Schloss von der britischen Verwaltung an die Republik Irland übergeben.
Dublin Castle war 700 Jahre Symbol der englischen Herrschaft. Für große repräsentative Veranstaltungen werden einige Räume, die sich besonders durch ihre prunkvolle Innengestaltung hervorheben, noch immer aktiv genutzt. Beispielsweise wurde hier der Präsident Irlands ins Amt eingeführt, auch große Treffen des Europäischen Rates fanden in diesen Räumlichkeiten statt. Sehr schön ist die einstige königliche Kapelle, Chapel Royal. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut. 1943 wurde sie zur römisch-katholischen Kirche. Jetzt befindet sich in dieser Kapelle ein Kulturzentrum. Heute gehört das prachtvolle Schloss zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Dublin. Regelmäßig werden hier Führungen für Besucher durchgeführt. Die palastartigen Räume und Wohnungen bergen Schönheit und Schätze früherer prunkvoller Innenarchitektur. Auch der einstige Thron von König William of Orange kann hier besichtigt werden, ebenfalls eine Sammlung von alten Bannern der Knights of St Patrick. Das Schloss Dublin Castle liegt direkt in der Dubliner Altstadt nahe der Dame Street. Doch es erscheint dem Besucher als eine Welt für sich, in der die Vergangenheit bis heute lebendig bewahrt blieb. Trotz der Lage in der Stadt wirkt das Schloss erhaben und still. Es wird von den ehemaligen Gärten, dem Chapel Royal, umgeben. Eine Besichtigung wert ist hier auf jeden Fall noch das Crypt Theatre und das großartige Chester Beatty Museum mit vielen hoch interessanten, sehenswerten Ausstellungsstücken.
Der English Market in Cork City ist eine kleine Stadt für sich. Seine Ursprünge reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Der heutige Bau stammt jedoch aus dem Jahr 1786. 1980 hat ein Feuer die Markthalle stark beschädigt. Der Wiederaufbau wurde jedoch originalgetreu wieder ausgeführt und so blieb der einmalige Charakter des English Market erhalten. Die Markthalle ist von drei Seiten zugänglich und sollte auf jedem Besuchsplan für die Stadt Cork stehen. Das bunte Markttreiben, bei dem die Händler lautstark Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel anpreisen, ist ein echtes Erlebnis. Auch alle Zutaten für typisch irische Speisen sind im umfangreichen Angebot.
Für einen ausgedehnten Einkaufsbummel in Dublin ist die Grafton Street der richtige Anlaufpunkt. Es ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt und ist die direkte Verbindungslinie vom St. Stephan‘s Green zum Trinity College. Viele Geschäfte sind hier beheimatet, die bereits auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken können. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann die reiche Familie Dawson bereits mit dem Ausbau der Straße zum Geschäftszentrum. Heute ist die Grafton Street eine große Fußgängerzone. Belebt wird das Straßenbild der Grafton Street nicht nur durch die vielen Menschen und die zahlreichen Geschäfte und Kaufhäuser, sondern auch durch viele Kleinkünstler, wie Musiker, Pantomimen und Gaukler.
Die berühmteste und bekannteste der vielen Dubliner Brücken ist die Half Penny Bridge, oder wie der Ire sie spricht, die Ha´penny Bridge. Zu Recht lässt sie sich als das Wahrzeichen der irischen Hauptstadt bezeichnen. Die schöne alte Brücke verbindet über den Fluss Liffey die Südseite der Stadt, Temple Bar, mit den großen Einkaufszentren im Norden der Stadt um die Henry Street. Damit ist sie auch die zentralste Brücke in der Stadt Dublin. Nicht umsonst sagt man ihr dort im Volksmund nach, man würde auf der Half Penny Bridge immer einen Bekannten treffen, da sie eben so oft überquert wird. Als die Brücke errichtet wurde, erhielt sie eigentlich den Namen Wellington Bridge, nach dem 1. Duke of Wellington. Erbaut hat sie englischer Stahlbauer namens Windsor. So war ursprünglich dann die Brücke auch aus Gusseisen gebaut. Ihren volkstümlichen Namen erhielt die Brücke, weil man in alter Zeit einen halben Penny als Brückenzoll für das Überqueren zahlen musste.
Noch bis 1919 galt dieser Zoll für das Begehen der Brücke. Dann wurden die Drehkreuze, die als Zahlsperre aufgebaut worden waren, abmontiert. Die eiserne Konstruktion der Half Penny Bridge hatte allerdings ihre Schwächen. Sie begann mit den Jahrzehnten zu rosten. Die Seitengeländer wie auch andere Bauteile wiesen starke Beschädigungen auf. Darum wurden während der Jahre 2001 bis 2003 umfangreich Reparaturen vorgenommen. Während dieser Jahre musste die Brücke sogar gesperrt bleiben. Inzwischen erstrahlt sie in einem frischen weißen Kleid und wirkt schöner denn je. Besonders, wenn sie des Abends angestrahlt wird, ist diese Brücke sehenswert und ein begehrtes Objekt für Urlaubsfotos. Die Ha´penny Bridge ist ausschließlich eine Brücke für Fußgänger und für keinerlei Verkehr geöffnet. Das verleiht ihr zusätzlich ein besonderes Flair. Jedoch heißt es bei Weitem nicht, dass es deshalb eine ruhige Brücke ist. Tausende von Dublinern und internationalen Touristen überqueren sie Tag für Tag.
Kinsale ist ein kleiner Ort an der Küste der keltischen See in der irischen Grafschaft Cork. Typisch irisch drängen sich die kleinen, häufig bunt gestrichenen Häuser um den Marktplatz. Besonders am Abend dringt aus den Pubs Gitarrenmusik und vermischt sich mit den lauten und fröhlichen Gesängen der gastfreundlichen Iren.
Kinsale hat einige bedeutende Sehenswürdigkeiten, darunter auch das inzwischen verfallene James Fort und Fort Charles, das seit 1973 restauriert wird. 8 km außerhalb des Ortes bieten die steilen Klippen vom Old Head of Kingsdale ein beeindruckendes Panorama und die Bucht Nohaval Cove, die 15 km entfernt ist, beeindruckt mit ihren Ruinen.
Besucher der Stadt Cork sollten Lakemount Gardens unbedingt einen Besuch abstatten. Diese beeindruckende Parkanlage wurde von dem international bekannten Garten-Designer Brian Cross gestaltet. Hochbeete mit Hortensien, Seerosenteiche und gusseiserne Statuen machen diesen Park zu einem kleinen Paradies. Abwechslungsreich gestaltete Beetflächen, wie zum Beispiel der Kiesgarten, setzen außergewöhnliche Akzente. Man betritt Lakemount Gardens durch ein schmiedeeisernes Tor und durch die ständig wechselnden Eindrücke erscheint die Fläche viel größer als sie eigentlich ist. Lakemount Gardens ist eine Oase der Ruhe. Die gepflasterten Wege zwischen den unterschiedlich geformten Rasenflächen und Blumenbeeten führen zu versteckten Schönheiten, die man in dieser Gegend kaum erwarten würde.
Einen Ausflug wert ist eine Tour nach Malahide an der Küste nördlich von Dublin. Hier befindet sich das Schloss Malahide Castle. Umgeben von Gärten, mit Flächen von 100 Hektar, mutet das 800 Jahre alte Schloss noch immer wie die Festung an, die es einst war. Vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wohnte hier die Adelsfamilie Talbot.
Der Bau und die Inneneinrichtung haben einiges von Märchenschlössern. Es finden hier Führungen statt, bei denen eine große Sammlung wertvoller alter Möbel und Gemälde besichtigt werden kann. Ein Spaziergang in den Botanischen Gärten der Talbots sollte zum Abschluss des Ausflugs unbedingt gemacht werden.
Die Hauptverkehrsader der Stadt Dublin ist die O‘Connell Street, die mit ihren 420 m Länge zu den breitesten Straßen in ganz Europa gehört. Der einstige Name der Straße, Sackwille Street, wurde in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach dem bekannten nationalen, irischen Führer des 19. Jahrhunderts, Daniel O‘Connell, umbenannt. Von ihm befindet sich auf dem Mittelstreifen der riesigen Verkehrsader eine Statue zum Gedenken. Diese Straße kennt zu keiner Stunde Ruhe, hier fließt immer der Verkehr, sowohl der motorisierte wie auch Fußgängerstrom von Dublinern und vielen Touristen. In der O‘Connell Street befindet sich eine der Dubliner Sehenswürdigkeiten, die historische Post.
Die historische Old Jameson Distilery liegt im Inneren der Stadt nahe der Liffey. Während ein einstündigen Besichtigung, zu der auch ein Film über die Geschichte der Destille gehört, kann man etliches über die Produktion von irischem Whiskey erfahren, die alte Getreidemühle im Getreidebunker besichtigen und die alte Destille. Während der Besichtigung werden Destillier- und Mahlvorgänge vorgeführt. Sie war übrigens bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Betrieb. Nach der Besichtigung kann im angrenzenden Restaurant gegessen werden. Auch irischer Whiskey kann hier gekauft werden. Besondere Attraktion ist, dass ein Mühlstein mitgenommen werden kann, wenn der Besucher ihn selbst trägt.
Die Dubliner St. Michan‘s Church wurde um das Jahr 1685 erbaut. Sie ist dem heiligen St. Michan gewidmet. In der Kirche kann man die Überreste einer sehr alten Orgel aus dem Jahre 1724 bewundern. Es heißt, auf dieser Orgel habe Händel seine Uraufführung des „Messias“ gespielt. Auch die derzeitige Orgel kann historisch genannt werden, immerhin stammt sie aus dem 18. Jahrhundert. Unter der Kirche befindet sich die historische Krypta aus dem 17. Jahrhundert. Hier ist ein seltener Tatbestand zu beschauen. Infolge besonderer Bauweise, die die Luft sehr trocken hält, sind viele der Beigesetzten mumifiziert. Nur die Särge sind inzwischen verfallen.
Der große, öffentliche Park in Dublin, St. Stephens‘s Green, ist eine Oase inmitten der nie ruhenden irischen Hauptstadt. Während des Sommers finden hier zahlreiche öffentliche Konzerte und Aufführungen von Theaterstücken eintrittsfrei statt. Der schöne Park hat, wie so vieles in Dublin, eine lange Geschichte. Einst ein ödes Sumpfland, wurde die Gegend um die Mitte des 17. Jahrhunderts erschlossen. 1664 wurde der Park mit einer Mauer umbaut. Um den Park herum gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, aber auch die schönen, alten Häuser im georgianischen Stil sind sehenswert. Seit 1988 erhebt sich an der Westseite des Parks, der Grafton Street, ein riesiges Einkaufszentrum.
Temple Bar, das ist das Kulturviertel Dublins. Der Stadtteil liegt südlich nahe der Liffey direkt im Dubliner Zentrum. Im Unterschied zu vielen anderen Stadtteilen Dublins, die ihr Gesicht sehr gewandelt haben, hat sich Temple Bar seine alten, engen Gassen mit den ursprünglichen Kopfsteinen erhalten. Hier bewegt sich stets ein quirliges Nachtleben, mit kultigen Pubs und trendigen Bars. Für Touristen ist Temple Bar geradezu ein Magnet. An den Samstagen finden hier ein großer Büchermarkt und ein Musikmarkt statt. Die Märkte sind eine Fundgrube für Stöberer nach Seltenem. Anschließend kann der Besucher Pubs im traditionellen oder modern, trendigen Stil hier kennen lernen.
Das Trinity College in Dublin wurde 1592 von Königin Elisabeth I. gegründet. Das College birgt einige bedeutende Sehenswürdigkeiten. Besondere Berühmtheit hat die große, historische Bibliothek erlangt. Sie wurde 1732 errichtet. Sie bewahrt wertvolle Schriftstücke in 200.000 Texten, unter anderem das Book of Kells. Auch die älteste Harfe von Irland kann man hier bewundern.
In dem berühmten Long Room mit 65 m Länge finden sich die wertvollsten Bücher. Ein 30 m hoher Glockenturm aus dem Jahr 1853 ist ebenfalls sehenswert. Die historische Kapelle von 1798 wurde ungeachtet von Konfessionen genutzt. Sie ist die älteste Universitätskapelle Irlands. Sehenswert ist die historische Prüfungshalle.
Kilkenny Castle, das auch Castle of Butlers genannt wird, ist eine Burg, die an eine weite Parkanlage gelegen ist. Diese Normannenburg wurde der Familiensitz der Ormonds, die ihn von 1391 bis 1935 bewohnt haben. Damals war es noch ein Schloss. Die Burg, die man heute dort findet, ist im 19. Jahrhundert umgebaut worden, sodass nicht viel an das Mittelalter erinnert.
Bekannt ist Kilkenny Castle auch als Veranstaltungsort verschiedener Events. So findet das Kilkenny Arts Festival 2010 auf der Burg statt. Auch zu dem Heritage Week können Besucher kommen, die sich für das Leben der ersten Duke of Ormonds informieren wollen.
500 Meter von der Ortsmitte Cashels entfernt an der Straße nach Dublin öffnet sich das Golden Vale – das goldene Tal. Auf einem Kalksteinfelsen, der als Rock of Cashel weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist und sich mitten aus dem Tal erhebt, befindet sich eine sehr imposante Ansammlung mittelalterlicher Gebäude, die in ihrer Gesamtheit ausgesprochen beeindruckend sind. Das älteste Gebäude ist der aus dem 12. Jahrhundert stammende Rundturm. Die gotische Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert wirkt beherrschend neben dem Hochkreuz und der romanischen Kapelle. Cormac’s Chapel ist sehr kunstvoll dekoriert und unterscheidet sich damit von vielen ähnlichen sakralen Bauten in Irland. Der Saal der Chorvikare (Hall of the Vicars Choral) ist inzwischen sehr liebevoll und detailgetreu restauriert worden. Dieses Gebäude wurde im 15. Jahrhundert an der Westseite der Burg errichtet und dient heute als Eingang zum gesamten Komplex. Vervollständigt wird diese beeindruckende Ansammlung unterschiedlicher Gebäude und Baustile durch eine Burg aus dem 15. Jahrhundert. Besucher werden mit einer audiovisuellen Vorführung über alles Wissenswerte rund um The Rock of Cashel informiert. Ständig wechselnde Ausstellungen bieten immer wieder neue Anreize, hierher zu kommen. Die gesamte Anlage ist ganzjährig für den Publikumsverkehr geöffnet. Lediglich an den Weihnachtstagen ist ein Besuch nicht möglich. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison und Gruppen sollten im Vorfeld angemeldet sein und nicht mehr als 50 Personen umfassen. Führungen können auf Wunsch auch individuell arrangiert werden und alle Gebäude verfügen über behindertengerechte Zugänge.
The Rock of Cashel befindet sich im County Tipperary und gilt als ein Monument der irischen Geschichte. Bereits im Altertum wurde der Berg als Heimat von Feen und Geistern mit Mystik umgeben und verehrt. Bereits im 4. Jahrhundert waren hier die Könige von Munster ansässig und der legendäre Heilige Patrick, der verehrte Schutzpatron aller Iren, soll Cashel im 5. Jahrhundert zum Bischofssitz gemacht haben.
Dhá Dhrom heißt der Ort auf irisch und dieser Name allein mutet prähistorisch an. Ardgroom liegt auf der Halbinsel Beara im Westen von Cork County. Mystik umgibt diesen Platz, der durch die Canfea Steinkreise, häufig auch unter der Bezeichnung Ardgroom SW Circle in Reiseführern zu finden, eine hohe Anziehungskraft genießt. Östlich des Dorfes, im sogenannten Ardgroom Outland, erheben sich die 11 Steine des Kreises Canfea, von denen aber nur noch neun den Kreis bilden. Die Ardgroom Steinkreise sind ein megalithisches Monument und bestehen aus kegelförmigen Steinen, wie sie sonst nur noch in einem weiteren Steinkreis Irlands, dem Drombohilly Upper, vorkommen.
Ebenfalls im historischen Stadtteil Shandon befindet sich eine der bedeutendsten Kirchen der Stadt Cork. Die Church of St. Anne Shandon wurde im Jahr 1722 geweiht. Der Glockenturm ist 36 Meter hoch und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt. Im Volksmund wird dieser Turm liebevoll Pepperpot genannt, weil seine Form an eine Pfeffermühle erinnert. Die Kirchenglocken von St. Anne Shandon sind berühmt und es ist den Besuchern erlaubt, die Glocken selbst zu läuten. Eigene Klangfolgen können komponiert werden oder man spielt eine Tonfolge ab, die auf einem Zettel aufgezeichnet ist. Alle Besucher von St. Anne empfinden dies als sehr beeindruckend.
Im Jahr 1722 nahm im historischen Stadtteil Shandon in Cork City die irische Butterbörse ihre Tätigkeit auf. Daraus ist das sehr sehenswerte Cork Butter Museum hervorgegangen. In den Ausstellungsräumen erfährt der Besucher alles Wissenswerte über Irlands Milchkuhwirtschaft, die ersten Techniken zur Butterherstellung und die Vermarktung. Bis hin zur bekannten neuzeitlichen Kerrygoldbutter wird hier die Geschichte dieses Grundnahrungsmittels erläutert. Im Erdgeschoss des Cork Butter Museum stehen die alten Methoden der Butterherstellung im Vordergrund. Alle Gerätschaften, die dazu notwendig waren, sind hier ausgestellt und in ihrer Funktion beschrieben. Ein Teil der Ausstellungsfläche ist der Cork Butter Exchange und ihrer internationalen Bedeutung gewidmet.
Ein touristisches Highlight ist das Cork City Gaol. Dieses alte Stadtgefängnis wurde mit sehr viel Liebe zum Detail restauriert und steht Besuchern das ganze Jahr über offen. Die Gefängniszellen wurden originalgetreu so ausgestattet, wie sie im 19. und 20. Jahrhundert aussahen, als viele Häftlinge die Strafen für ihre kriminellen Handlungen hier absitzen mussten. An den Wänden der Zellen finden sich teilweise noch die originalen Schriftzeichen oder Zeichnungen, die die Insassen hier hinterlassen haben. Wachsfiguren, die so lebensecht sind, dass man glaubt, sie könnten sich jeden Moment bewegen, stellen eindrucksvoll die Bedingungen im Cork City Gaol nach und sind so ein imposantes Zeugnis der Vergangenheit. Etwa zwei Kilometer nördlich der St. Patrick Street befindet sich das schlossartige Gebäude, das allein schon durch seine monumentale Architektur äußerst beeindruckend ist. Die hohen Mauern, die den Komplex umgeben, machen deutlich, dass ein Ausbruch aus diesem Gefängnis so gut wie unmöglich gewesen sein muss. Wer das Cork City Gaol betritt, beginnt eine Reise in die Vergangenheit, deren unheimlicher Atmosphäre man sich an diesem Ort nur schwer entziehen kann. Dieses außergewöhnliche Museum bietet auch einen Einblick in die soziale Geschichte Irlands, die hier so lebendig ist wie kaum anderswo auf der Insel. Audiovisuelle Präsentationen in unterschiedlichen Sprachen geben zusätzliche, sehr interessante Informationen rund um das alte Stadtgefängnis von Cork. Im Gouverneurs-Haus, das Bestandteil des Cork City Gaol ist, befindet sich heute ein Radiomuseum. Hier kann man exakt die Entwicklung der Radiogeschichte nachverfolgen. Viele einzigartige Artefakte bieten einen komplexen Überblick über die technische Entwicklung. Gruppen können eine individuelle Führung durch den gesamten Komplex im Voraus buchen. Das Cork City Gaol bietet auch besondere Events an. So kann man das Gefängnis zum Beispiel auch zu einer speziellen Nachtführung aufsuchen und diverse irische Schulen nutzen die Gelegenheit, den Geschichtsunterricht durch einen Besuch im Cork City Gaol lebendig zu gestalten.
Der English Market in Cork City ist eine kleine Stadt für sich. Seine Ursprünge reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Der heutige Bau stammt jedoch aus dem Jahr 1786. 1980 hat ein Feuer die Markthalle stark beschädigt. Der Wiederaufbau wurde jedoch originalgetreu wieder ausgeführt und so blieb der einmalige Charakter des English Market erhalten. Die Markthalle ist von drei Seiten zugänglich und sollte auf jedem Besuchsplan für die Stadt Cork stehen. Das bunte Markttreiben, bei dem die Händler lautstark Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel anpreisen, ist ein echtes Erlebnis. Auch alle Zutaten für typisch irische Speisen sind im umfangreichen Angebot.
Vor der Stadt Glengarrif in der Bucht von Bantry liegt Garinish Island, die Blumeninsel Irlands. Der irische Name Ilnacullin, was übersetzt eigentlich Stechpalmeninsel heißt, sagt viel über die besonderen klimatischen Bedingungen und die Flora dieses kleinen Inselparadieses aus. Vor etwa 70 Jahren entwarf der Landschaftsarchitekt Harald Peto die weit über die Landesgrenzen Irlands hinaus bekannte Gartenanlage und schuf eine Oase der Ruhe, in der sich heimische und exotische Pflanzen in einer perfekten Symbiose vereinigen. Die Insel war ursprünglich eine karge Felsenlandschaft und musste zunächst mit fruchtbarem Boden vom Festland bedeckt werden. Ein Ring von Nadelgehölzen umschließt die Gärten und bietet den notwendigen Schutz vor dem atlantischen Wind. Bei der Überfahrt von Glengarrif nach Garinish Island passieren die Besucher einige Robbenbänke und können diese possierlichen Meeresbewohner gut beobachten. Es handelt sich durchweg um private Fährunternehmen, die diese Überfahrten organisieren. In den Sommermonaten verkehren sie regelmäßig. Wer Garinish Island im Herbst oder Winter besuchen möchte, sollte sich jedoch vorher anmelden.
Es führt ein Rundweg über die Insel, deren Gartenanlagen in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt sind.
Der italienische Garten besticht durch seine Anlage mit einem Gartenhaus, verschiedenen Ebenen, die durch Treppen verbunden sind und einigen Teichen. Der griechische Tempel liegt an exponierter Stelle und gibt den Blick frei auf die imposante Umgebung der Bucht von Bantry. Auch ein Mauergarten nach britischem Vorbild ist hier zu finden. Nicht zugänglich für die Öffentlichkeit ist der Martello-Turm. Martello-Türme findet man in ganz Irland. Es sind alte Wehrtürme nach sarazenischem Vorbild, die ihren Namen vom Kap Martello auf Korsika haben.
Beeindruckende Baumfarne, gepflegte Rasenrabatten und ein urwüchsiger Gartenteil, der auch der Dschungel genannt wird, machen den Rundgang über Garinish Island zu einem echten Erlebnis. Faszinierend sind die vielen tropischen Pflanzen, die man in dieser Region kaum vermuten würde. Zedernwälder und Palmen finden auf Garinish Island ein perfektes Klima.
Kinsale ist ein kleiner Ort an der Küste der keltischen See in der irischen Grafschaft Cork. Typisch irisch drängen sich die kleinen, häufig bunt gestrichenen Häuser um den Marktplatz. Besonders am Abend dringt aus den Pubs Gitarrenmusik und vermischt sich mit den lauten und fröhlichen Gesängen der gastfreundlichen Iren.
Kinsale hat einige bedeutende Sehenswürdigkeiten, darunter auch das inzwischen verfallene James Fort und Fort Charles, das seit 1973 restauriert wird. 8 km außerhalb des Ortes bieten die steilen Klippen vom Old Head of Kingsdale ein beeindruckendes Panorama und die Bucht Nohaval Cove, die 15 km entfernt ist, beeindruckt mit ihren Ruinen.
Besucher der Stadt Cork sollten Lakemount Gardens unbedingt einen Besuch abstatten. Diese beeindruckende Parkanlage wurde von dem international bekannten Garten-Designer Brian Cross gestaltet. Hochbeete mit Hortensien, Seerosenteiche und gusseiserne Statuen machen diesen Park zu einem kleinen Paradies. Abwechslungsreich gestaltete Beetflächen, wie zum Beispiel der Kiesgarten, setzen außergewöhnliche Akzente. Man betritt Lakemount Gardens durch ein schmiedeeisernes Tor und durch die ständig wechselnden Eindrücke erscheint die Fläche viel größer als sie eigentlich ist. Lakemount Gardens ist eine Oase der Ruhe. Die gepflasterten Wege zwischen den unterschiedlich geformten Rasenflächen und Blumenbeeten führen zu versteckten Schönheiten, die man in dieser Gegend kaum erwarten würde.
Muckross Abbey ist eine Abtei, die im Killarney Nationalpark im Südwesten von Irland liegt. Die Stadt Killarney ist nur fünf Kilometer weit entfernt. Die Abtei liegt mitten in einem Friedhof, der in einem parkähnlichen Gelände angelegt wurde. Die Franziskaner gründeten Muckross Abbey 1340 aber haben diese Anlage schnell wieder aufgegeben.
Etwas über einhundert Jahre später wurde die Abtei in 50 Jahre dauernder Arbeit wieder hergestellt. Die Gebäude stammen noch aus dieser Zeit, wurden aber immer wieder zerstört und neu aufgebaut. So kann man an den unterschiedlichen Baustilen erkennen, dass hier viele Jahre gebaut wurde. Muckross Abbey ist noch gut erhalten.
Ross Castle liegt am Ostufer des Lough Leane, der größte der drei Seen im Killarney Nationalpark. Diese See liegt nahe bei Killarney, einer Stadt im County Kerry von Irland. Ross Castle ist eine Festung, die auf einer Halbinsel erbaut wurde. Diese Festung war einst der Stammsitz des O`Donoghue- Clans aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Diese mittelalterliche Burg ist typisch für einen irischen Clanführer, wobei die genaue Erbauungszeit unbekannt ist. Oliver Cromwell hat während der irischen Konföderationskriege diese Festung als letzte kampflos eingenommen, sodass die Ländereien der O`Donoghue an die englische Krone fielen. Nach dem Abzug der Truppen verfiel das Castle wegen Geldmangels zusehends, was um 1825 begann. Nachdem Ross Castle mehrere Besitzer hatte, ging es als Eigentum der Republik Irland in deren Besitz. Danach begann eine umfassende Restaurierung, wobei man großen Wert auf Originaltreue Details legte. Das kann der aufmerksame Besucher an den Deckengewölben und Fußböden erkennen, die aus Eichenbohlen ohne Eisenteile zusammengefügt wurden. Die Inneneinrichtung stammt zwar aus der Zeit um 16 Hundert, ist aber aus anderen Landesteilen herangeschafft wurden.
Heute kann man Ross Castle vom Seeufer aus erreichen, wo dann Bootsfahrten zu zwei kleineren Inseln im Lough Leane und die Überreste mittelalterlicher Klöster arrangiert werden. Das eigentliche Kastell dieser Festung befindet sich in einem Innenhof, der noch durch extra Mauern und Türmen gesichert ist. Zwei dieser runden Türme stehen noch in einem guten Zustand zur Besichtigung frei. An den kleinen Fenstern und engen Wendeltreppen kann man genau erkennen, dass Ross Castle hauptsächlich als Verteidigungsfestung erbaut wurde. Diese Festung ist ein Anziehungspunkt für Touristen, die sich für die mittelalterliche Geschichte der irischen Clanführer interessieren. Die Besichtigung kann nur innerhalb einer Führung durchgeführt werden, wobei aber das Fotografieren im Inneren verboten ist. Als Deutscher bekommt man ein Merkblatt mit einer kurzen Beschreibung, da die Führungen in Englisch gehalten werden.
Ross Island, an der Ostseite des Lough Leane im County Kerry gelegene Insel, ist zwei Quadratkilometer groß und mit dem Land südlich von Killarney verbunden. Auf dieser Insel befindet sich das Älteste Kupfererzabbaugebiet von Irland. Schon in der irischen Bronzezeit um 2000 vor Christi begann auf Ross Island der Kupferabbau. Das Kupfererz befindet sich unter einer Kalksteinschicht in nur 13 – 16 Meter Tiefe an der Seeufer Linie.
Diese Insel gehört heute zu dem Killarney Nationalpark, der sich von Killarney rund um die drei Seen erstreckt. Wer sich gerne die Kupfererzabbaugebiete anschauen möchte, kann an einer der Führungen und Wanderungen teilnehmen.
Der schlossähnliche Herrensitz Bantry House wurde im Jahre 1720 erbaut und ist seit 1946 der Öffentlichkeit zugänglich. Er liegt oberhalb der Bantry Bay und war zunächst Stammsitz der Earls of Bantry. Bis heute bewohnen die Nachfahren dieser Grafen die Schlossanlage.
1840 wurden zwei Seitenflügel angebaut, die dem ganzen Gebäude noch mehr Ausstrahlung verleihen. Die zahlreichen Kunstgegenstände, die der zweite Earl of Bantry im 18. und 19. Jahrhundert bei seinen Reisen durch ganz Europa erworben hat, sind auch heute noch zu besichtigen. Dazu gehören nicht nur ein riesiger Kronleuchter aus Kristall, sondern auch unzählige Gobelins, Mosaike, seltene Ikonen und kunstvoll verzierte Möbel. Außerdem kommt man bei seinem Rundgang durch einen rosa Salon und ein verschwenderisch eingerichtetes Speisezimmer.
Im Stall von Bantry House ist eine sehr interessante Ausstellung untergebracht, die an die gescheiterte Landung der französischen Truppen im Jahre 1796 erinnert. Wolfe Tone und seine United Irishmen hatten die Franzosen um Unterstützung gegen die Briten gebeten. Und die Franzosen kamen mit einer Armada von insgesamt 43 Schiffen und 16.000 Mann Besatzung. Doch die schlechten Wetterbedingungen verhinderten die Invasion. Von den 43 Schiffen sanken 27 in der Bantry Bay. Ein Modell einer dieser gesunkenen Fregatten, der „La Surveillante“, kann man in dieser Ausstellung besichtigen.
Aber nicht nur innen hat Bantry House einiges zu bieten. Nachdem man sich in einem kleinen Teehaus gestärkt hat, kann man durch den terrassenförmig angelegten Garten spazieren. Diese Gartenanlage gehört wohl zu den schönsten in ganz Irland und neben einem Rosengarten und italienischen Gärten kann man auch einige tropische und subtropische Pflanzen entdecken, die hier, bedingt durch den warmen Golfstrom, gedeihen. Von der monumentalen Steintreppe, der sogenannten „Hundred Steps“, aus hat man einen atemberaubenden Blick auf Bantry House und über die ganze Bucht. Kein Wunder, dass aufgrund dieser Kulisse sogar schon ein Roman von Rosamunde Pilcher hier verfilmt wurde.
Killarney Nationalpark ist über einhundert Quadratkilometer groß. Dieser Park liegt etwas südlich von Killarney und hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zum Beispiel befinden sich drei schöne Seen in dem Gelände, an denen das Muckross House liegt. Von dort kann der Besucher mit Pferdekutschen die Umgebung erkunden und auch den Torc Wasserfall besuchen.
Das Wachstum im Park ist aufgrund des Golfstromes sehr üppig, man findet alte Eichenwälder genauso wie herrlich blühende Blumen und Büsche. Wenn man an den Lough Leane, einer der drei Seen kommt, hat man einen Blick auf das Tower House Ross Castle, wo das Alltagsleben eines Clanhäuptlings stattfand.
Muckross Abbey ist eine Abtei, die im Killarney Nationalpark im Südwesten von Irland liegt. Die Stadt Killarney ist nur fünf Kilometer weit entfernt. Die Abtei liegt mitten in einem Friedhof, der in einem parkähnlichen Gelände angelegt wurde. Die Franziskaner gründeten Muckross Abbey 1340 aber haben diese Anlage schnell wieder aufgegeben.
Etwas über einhundert Jahre später wurde die Abtei in 50 Jahre dauernder Arbeit wieder hergestellt. Die Gebäude stammen noch aus dieser Zeit, wurden aber immer wieder zerstört und neu aufgebaut. So kann man an den unterschiedlichen Baustilen erkennen, dass hier viele Jahre gebaut wurde. Muckross Abbey ist noch gut erhalten.
Muckross House, südlich der irischen Stadt Killarney gelegen, war ein herrschaftlicher Ansitz und ist heute ein großes Museum. Dieses Schlossähnliche große Gebäude befindet sich im Bourn Vincent Memorial Park, der 10.000 Hektor groß ist und zu dem Killarney Nationalpark gehört. Das Muckross House wurde zwischen 1839 und 1843 für die Familie Herbert aus Wales gebaut. Den Höhepunkt hat das House und die Familie im Jahre 1861 durch den Besuch der britischen Königin Victoria erlebt.
Heute sind die Räume zur Besichtigung freigegeben und locken viele Besucher an. Die Räume sind sehr groß und extrem hoch und mit Gemälden und Wandteppichen behangen.
Einer der Hauptanziehungspunkte im County Kerry ist die Panoramaküstenstraße Ring of Kerry. Auf einer Länge von 179 km führt die enge und kurvenreiche Piste rund um die Halbinsel Iveragh von Kenmare nach Killorgin. Es geht weiter landeinwärts nach Killarney und zurück nach Kenmare. Die Küstenlandschaft allein ist schon ausgesprochen beeindruckend. Aber entlang dieser besonderen Route warten viele Sehenswürdigkeiten und präsentieren sich dem Besucher auf imposante Weise vor dieser herrlichen Kulisse. Liebevoll restaurierte Steinforts am Wegrand sollten nicht unbeachtet bleiben. Cahergall ist ein Ringfort, das in seiner Entstehung der Eisenzeit zugeordnet wird. Der innere Durchmesser beträgt 25 Meter. Die teilweise bis zu fünf Meter dicken Mauern wurden teilweise wieder aufgebaut. Im Zentrum sind noch die Überreste eines Rundgebäudes erkennbar. Eine ähnliche Bauweise weisen auch die Steinforts von Leacanabuaile und das Staigue Fort auf. Entlang des Ring of Kerry befinden sich eine Reihe sehr sehenswerter Ogamsteine. Ogamsteine dienten dazu, die monumentalen Menhiren (Monolithen) mit Namensschildern zu versehen. Benannt sind die Ogamsteine nach Ogmius, dem alten irischen Redegott. In Derrynane, Dunloe und Kilcoolagh sind besonders eindrucksvolle Exemplare vorhanden. Bei Waterville befindet sich die berühmte Steinreihe von Eightercua. Vier Steine stehen in einer neun Meter langen Reihe, an deren Ende weitere Megalithspuren darauf hindeuten, dass es sich hier um eine komplexe Anlage gehandelt haben muss. Ladie’s View ist wohl der bekannteste Aussichtspunkt am Ring of Kerry. Der Blick reicht bis zum Upper Lake des Killarney Nationalparks. Wer sich nicht darauf beschränken möchte, den Ring of Kerry mit dem Auto abzufahren, findet hier auch den Ring of Kerry Wanderweg, ein Rundweg, auf dem sich die beeindruckende Landschaft hautnah erleben lässt. Ein weiteres Highlight sind die St. Finians Bay und Valencia Island. In diesem Gebiet gibt es eine etwa 40 km lange Nebenstrecke, die nicht eigentlich zum Ring of Kerry gehört, aber landschaftlich ausgesprochen reizvoll ist.
Ross Castle liegt am Ostufer des Lough Leane, der größte der drei Seen im Killarney Nationalpark. Diese See liegt nahe bei Killarney, einer Stadt im County Kerry von Irland. Ross Castle ist eine Festung, die auf einer Halbinsel erbaut wurde. Diese Festung war einst der Stammsitz des O`Donoghue- Clans aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Diese mittelalterliche Burg ist typisch für einen irischen Clanführer, wobei die genaue Erbauungszeit unbekannt ist. Oliver Cromwell hat während der irischen Konföderationskriege diese Festung als letzte kampflos eingenommen, sodass die Ländereien der O`Donoghue an die englische Krone fielen. Nach dem Abzug der Truppen verfiel das Castle wegen Geldmangels zusehends, was um 1825 begann. Nachdem Ross Castle mehrere Besitzer hatte, ging es als Eigentum der Republik Irland in deren Besitz. Danach begann eine umfassende Restaurierung, wobei man großen Wert auf Originaltreue Details legte. Das kann der aufmerksame Besucher an den Deckengewölben und Fußböden erkennen, die aus Eichenbohlen ohne Eisenteile zusammengefügt wurden. Die Inneneinrichtung stammt zwar aus der Zeit um 16 Hundert, ist aber aus anderen Landesteilen herangeschafft wurden.
Heute kann man Ross Castle vom Seeufer aus erreichen, wo dann Bootsfahrten zu zwei kleineren Inseln im Lough Leane und die Überreste mittelalterlicher Klöster arrangiert werden. Das eigentliche Kastell dieser Festung befindet sich in einem Innenhof, der noch durch extra Mauern und Türmen gesichert ist. Zwei dieser runden Türme stehen noch in einem guten Zustand zur Besichtigung frei. An den kleinen Fenstern und engen Wendeltreppen kann man genau erkennen, dass Ross Castle hauptsächlich als Verteidigungsfestung erbaut wurde. Diese Festung ist ein Anziehungspunkt für Touristen, die sich für die mittelalterliche Geschichte der irischen Clanführer interessieren. Die Besichtigung kann nur innerhalb einer Führung durchgeführt werden, wobei aber das Fotografieren im Inneren verboten ist. Als Deutscher bekommt man ein Merkblatt mit einer kurzen Beschreibung, da die Führungen in Englisch gehalten werden.
Ross Island, an der Ostseite des Lough Leane im County Kerry gelegene Insel, ist zwei Quadratkilometer groß und mit dem Land südlich von Killarney verbunden. Auf dieser Insel befindet sich das Älteste Kupfererzabbaugebiet von Irland. Schon in der irischen Bronzezeit um 2000 vor Christi begann auf Ross Island der Kupferabbau. Das Kupfererz befindet sich unter einer Kalksteinschicht in nur 13 – 16 Meter Tiefe an der Seeufer Linie.
Diese Insel gehört heute zu dem Killarney Nationalpark, der sich von Killarney rund um die drei Seen erstreckt. Wer sich gerne die Kupfererzabbaugebiete anschauen möchte, kann an einer der Führungen und Wanderungen teilnehmen.
Die Cathedral St. John de Baptist besticht wie auch die anderen zahlreichen Bauten in Limerick, durch historische Architektur und kunstvoller Gestaltung. Nicht umsonst ist die Stadt Limerick voller Stolz über das erhabene Ansehen, da sie wiederum zu etwas besonderem erscheinen lässt. Auch die Cathedral St. John de Baptist ist in aller Munde und für alle Freunde der Kunst eine besondere Augenweide. Man muss sie einfach gesehen haben und sich die handgearbeitete Innenausstattung einmal vor Ort anschauen. Sehr viel Mühe und Arbeit steckt in dieser besonderen Ausstattung und beeindruckt immer wieder die Augen der Touristen, die dieses wunderbare Spektakel wahrnehmen können.
King John´s Castle zählt zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen in Limerick. Eigens eine Ausstellung für Touristen wurde hier ins Leben gerufen. Mit Karten, Modellen, Bildern und verschiedenen Skulpturen werden die alten Geschichten von Limerick erzählt. Und das ist längst noch nicht alles, auch ein Film in dem die Schauspieler bestimmte Szenen aus der Belagerung 1961 wiedergeben, wird hier gezeigt.
Auch das Innenleben im King John´s Castle zeigt das frühere da sein aus dem 13.Jahrhundert, das mit Kostümen dargestellt wird. Und nebenbei kann man sich auch noch die außergewöhnliche Architektur des Schlosses betrachten, die mit vielen Ecktürmen und großen Spitzen besticht.
Die Cathedral St. John de Baptist besticht wie auch die anderen zahlreichen Bauten in Limerick, durch historische Architektur und kunstvoller Gestaltung. Nicht umsonst ist die Stadt Limerick voller Stolz über das erhabene Ansehen, da sie wiederum zu etwas besonderem erscheinen lässt. Auch die Cathedral St. John de Baptist ist in aller Munde und für alle Freunde der Kunst eine besondere Augenweide. Man muss sie einfach gesehen haben und sich die handgearbeitete Innenausstattung einmal vor Ort anschauen. Sehr viel Mühe und Arbeit steckt in dieser besonderen Ausstattung und beeindruckt immer wieder die Augen der Touristen, die dieses wunderbare Spektakel wahrnehmen können.
King John´s Castle zählt zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen in Limerick. Eigens eine Ausstellung für Touristen wurde hier ins Leben gerufen. Mit Karten, Modellen, Bildern und verschiedenen Skulpturen werden die alten Geschichten von Limerick erzählt. Und das ist längst noch nicht alles, auch ein Film in dem die Schauspieler bestimmte Szenen aus der Belagerung 1961 wiedergeben, wird hier gezeigt.
Auch das Innenleben im King John´s Castle zeigt das frühere da sein aus dem 13.Jahrhundert, das mit Kostümen dargestellt wird. Und nebenbei kann man sich auch noch die außergewöhnliche Architektur des Schlosses betrachten, die mit vielen Ecktürmen und großen Spitzen besticht.
Clonmacnoise ist eine sehr alte und einzigartige Klosterruine, die sich am Fluss Shannon befindet. Die Geschichte geht weit zurück bis in das 6. Jahrhundert. Heute zählt Clonmacnoise zu einer der schönsten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten, die es auf der grünen Insel gibt. Zahlreiche Touristen reisen jedes Jahr hierher, um sich dieses einzigartige Spektakel nicht entgehen zu lassen. Auch die Stadt Athlone ist nur wenige Kilometer von der Klosterruine entfernt. Auf dem großen Gelände der Klosterruine wurden immer wieder neue Kirchen und Kapellen errichtet, die dann nach und nach zu einem sehr großen Komplex in Erscheinung trat. Nach vielen Erzählungen, die bis heute nicht abklingen, heißt es, das Clonmacnoise zu einem geistlichen und handwerklichen Zentrum in Irland ernannt wurde. Die vielen alten Schriftstücke der Klosterruine, die bis heute noch erhalten geblieben sind, weisen auf eine sehr bedeutende Zeit hin. Aber nicht nur schöne Zeiten hatte die Klosterruine. Gerade weil so viele kostbare Schriftstücke und andere wertvolle Gegenstände im Kloster zu finden waren, war die Angst vor Überfällen umso größer. Und dies sollte leider auch so geschehen, denn die Wikinger und die Normannen plünderten das Kloster mehrmals aus und mehr als hundert Häuser wurden eingeäschert.
Aber heute hat Clonmacnoise viele alte Sehenswürdigkeiten, die immer wieder zahlreiche Besucher anlocken. Dazu zählen dass legendäre Cross of the Scriptures, dieses Kreuz ist ca. 4 Meter hoch und wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert erbaut. Des Weiteren gibt es einen sehr großen Rundturm, der mit einer Höhe von 17 Metern die wohl größte Attraktion in Clonmacnoise ist. Auch nicht zu verachten ist die Whispering Arch, eine kunstvolle Kathedrale aus dem Jahre 909. Im Innenteil der Kirche befinden sich sehr viele Gräber und Grabplatten. Das sind nur einige der vielen sehenswerten Aussichten die man hier erhalten kann. Ein Ausflug in diese wunderbare Gegend wird garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Bru na Boinne zählt zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten der irischen Meath. Es befindet sich im Tal des Flusses Boyne, welches nördlich von Dublin zu finden ist. Bru na Boinne bietet seinen Besuchern zahlreiche frühzeitliche Grab- und Kultstätten, die bereits viele Jahrtausende vor Christus geschaffen wurden und bis heute gut erhalten sind. Einige der Anlagen gehören bereits seit Anfang der Neunziger Jahre zum UNESCO Weltkulturerbe. So zum Beispiel die Kultstätten von Knowth, Dowth und Newgrange. Abgesehen von diesen ausgezeichnet erhaltenen Grabstätten, findet man aber auch noch zahlreiche andere prähistorische Monumente. Die meisten Anlagen befinden sich auf der nördlichen Seite des Flusses Boyne. Die drei zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Grabstätten sind gleichzeitig auch jene, die am meisten Touristenansturm erleben. Die Kultstätten Dowth, Knowth und Newgrange befinden sich auf einem Hügel zwischen Donore und Slane und haben ein eigenes Besucherzentrum. Das Bóinne Visitor Centre befindet sich im Dorf Donore. Die Anlagen können ausschließlich vom Besucherzentrum aus und nur im Rahmen einer Führung besucht werden, um Beschädigungen oder Vandalen zu vermeiden und die prähistorischen Funde zu schützen. Besonders großen Andrang erleben die Ganggräber. Sie sind von außen betrachtet kaum erkennbar und wurden je nach Region, aus Steinen oder Erde erbaut. Alleine in Bru na Boinne finden sich etwa 40 dieser Hügelgräber. Kerbsteine sind nahezu in jeder Grabanlage verbaut, was darauf deutet, dass diese Steinart damals von großer Bedeutung war. Bei manchen Gräbern wurden auch Plastiken gefunden, deren Interpretation schon seit langer Zeit viele Wissenschaftler beschäftigt. Auch sogenannte Megalithgräber sind in Bru na Boinne zu finden. Unter einem Megalithgrab versteht man nichts anderes, als eine Begräbnisstätte, die aus großen Steinen errichtet wurde. Vermutungen zufolge sollen abgesehen von den zahlreichen Kult- und Grabstätten in Bru na Boinne auch noch über 1.000 weiterer solcher Anlagen in Irland existieren, die sich allerdings noch tief unter der Erde befinden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Dublin ist die Hauptstadt von Irland. Das Bild der Stadt wird stark von den schönen Brücken über den Fluss Liffey geprägt. Im Zentrum findet man die Bibliothek vom Trinity College und den Park St. Stephen´s Green. Im Südosten der Stadt stößt man auf die Nationalgalerie und den Regierungssitz.
Dublin verfügt über viele Sehenswürdigkeiten, wie das historische Gefängnis Kilmainham Goal, die 120 m hohe Nadel, das multimediale Museum Guinness Storhouse und vieles mehr. In der Umgebung lohnen sich Besuche zum Killiney Beach, der oft im Atemzug mit Neapel genannt wird und dem Hügelgrab in Newgrange, das älter als die Pyramiden ist.
Das County Cork im Südwesten Irlands ist landschaftlich etwas ganz Besonderes. Das Klima ist hier milder als überall sonst auf der Insel. Der warme Golfstrom, der die mehr 640 km lange Küste streift, macht es möglich. Palmen und Fuchsienhecken, wie man sie sonst nur aus Südfrankreich kennt, bestimmen das Bild.
In der Nähe der Hauptstadt Cork City befindet sich mit Cobh der bedeutendste Hafen der Region. Er war auch Ausgangspunkt für viele Iren, die im 18. und 19. Jahrhundert nach Amerika auswanderten. Eine multimediale Show ermöglicht es den Besuchern, sich diese Auswanderungswelle visuell vorzustellen und nach bestimmten Personen zu suchen.
Cork ist die Hauptstadt des gleichnamigen Countys an der Südostküste Irlands. Bedingt durch den Golfstrom ist das Klima mediterran und so bestimmen auch viele exotische Pflanzen das Bild der Region und der Stadt. Cork hat seinen Besuchern sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Besonders beeindruckend ist die im französisch-gotischen Stil erbaute Kathedrale mit ihrem 40 Meter hohen Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert.
Eher pittoresk mutet dagegen das Hauptgebäude des University College an, das im Tudorstil ebenfalls im 19. Jahrhundert entstand. Sehenswert ist auch Cobh, der Hafenvorort von Cork. Das Cobh Heritage Center lockt mit einer sehr beeindruckenden Multimediashow viele Besucher an.
Glengarriff ist ein kleiner idyllischer Ort im Süden Irlands. Mit gerade einmal 800 Einwohnern zählt die kleine Ortschaft trotz der geringen Einwohnerzahl zu einem sehr beliebten Reiseziel unter den Touristen. Für viele ist der ruhige Ort eine reine Erholungsreise, der von atemberaubender Landschaft umgeben ist. Allerdings hat Glengarriff auch eine Menge an Unterhaltung zu bieten. Auf der kleinen gemütlichen Hauptstraße befinden sich Restaurants, Pubs, Kunstgalerien und weitere zahlreiche Geschäfte. Auch der Ausflug in den nahe gelegenen Wald, der die ältesten Eichen- und Birkengehölze beinhaltet, lässt das Wanderherz höher schlagen. Ein kleiner verträumter Ort in dem ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten wird.
Killarney ist eine Stadt in der Republik Irland, die im Südwesten, aber noch nicht am Atlantik, liegt. Diese, von Touristen gern besuchte Stadt, hat 15.000 Einwohner und liegt im County Kerry. Südlich der Stadt liegen drei Seen, die zu dem Killarney Nationalpark gehören. In diesem Nationalpark befindet sich auch Irlands höchster Gebirgszug der Macgillycuddy´s Reeks. Die Stadt Killarney ist selbst nicht sehr interessant, dafür aber ihre Umgebung. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es aber sehr viele in der Stadt, Hotels, einige B&B und eine Vielzahl an Jugendherbergen. Wer von Deutschland aus Killarney besuchen möchte, kann bis Farranfore fliegen, das zwanzig Kilometer nördlich liegt.
Im Südwesten der irischen Insel befindet sich die Grafschaft Kerry. Ihren Namen, der auf irisch Ciarrai lautet, erhielt sie von Ciar, einem Sohn von König Fergus von Ulster. Die Atlantikküste mit ihren vielen Buchten, Halbinseln und vorgelagerten Inselgruppen prägt das Landschaftsbild. Zahlreiche Berge erheben sich im County Kerry, darunter auch der mit 1041 Metern höchste Berg Irlands, der Carrantuohill. Von seinem Gipfel aus genießt man eine beeindruckende Aussicht auf die gesamte Grafschaft. Viele vorzeitliche Denkmäler und historische Gebäude locken Jahr für Jahr viele Touristen in diese bezaubernde Region. Besonders beeindruckend ist Crag Cave bei Castleisland, die größte zugängliche Tropfsteinhöhle Irlands.
Limerick hat 52.539 Einwohner und ist auch gleichzeitig die Hauptstadt der Grafschaft Country Limerick. Die Stadt besticht zudem mit vielen ansehnlichen Sehenswürdigkeiten. Eine der berühmtesten Attraktionen ist die Katholische Bischofskirche, die immer wieder zahlreiche Touristen anlockt. Die eher doch sehr klein gehaltene Stadt besticht mit Wohnhäusern aus dem 18. Jahrhundert, die zugleich auch ein wichtiges Markenzeichen sind. Die teilweise sehr außergewöhnliche Architektur lässt so manchen Touristen ins staunen kommen. Auch die geschichtlichen Hintergründe die diese Stadt so mit sich bringt sind sehr interessant. Limerick ist heute nicht umsonst ein historisches Zentrum, was auch bei vielen Touristen in aller Munde ist.
Die Region Meath liegt in Irland und ist eine Grafschaft im Osten der Republik. Der Name „Meath“ steht für Mitte. Der Großteil der Region Meath besteht aus Weideland. Nicht zuletzt deshalb, wird auch die Wirtschaft stark von der Schaf- und Rinderzucht dominiert. Zur Region Meath zählen zahlreiche kleine und größere Städte, wie zum Beispiel Kells, Duleek, Navan oder Trim. Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Meath sind der Brú na Bóinne, der Hill of Tara, der Megalithische Friedhof, Trim Castle, Athcarne Castle und viele mehr. Wer Meath noch nicht kennt, der weiß spätestens dann Bescheid, wenn er hört, dass einer der bekanntesten Schauspieler der heutigen Zeit, Pierce Brosnan, in der Stadt Navan in Meath geboren ist.
Kilkenny ist eine Stadt in der Republik Irland, die im Südosten an den Ufern des River Nore liegt. Die Stadt hat 8661 Einwohner und ist gleichzeitig der Verwaltungssitz des Countys gleichen Namens. Durch die vielen mittelalterlichen Bauten in der Stadt und deren Umgebung ist Kilkenny in der Welt berühmt. Aber auch das rege Nachtleben und das gleichnamige Bier machen die Stadt zu einem Anziehungspunkt für Touristen.
Im 7. Jahrhundert wurde hier die Kathedrale Sankt-Cainech errichtet und im 12. Jahrhundert eine Burg, gleichzeitig wurde Kilkenny Bischofssitz. Sehenswert ist der mittelalterliche Stadtkern mit seinen kleinen Gässchen und dem auffallenden Castle of Butlers.
Im irischen County Galway in der Provinz Connacht liegt der Ort Cashel. In der viktorianischen Innenstadt pulsiert das Leben, aber weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist Cashel wegen seines berühmtesten Wahrzeichens, dem Rock of Cashel. Die Stadt selbst bietet einige sehenswerte Gebäude, unter anderem die gregorianische Kirche mit ständig wechselnden Ausstellungen und die Bibliothek, in der sich das kleinste Buch Irlands bewundern lässt. Die küstennahe Lage macht den Ort zu einem beliebten Ausflugs- und Ferienziel und eine Reihe von guten Hotels erwarten die Besucher, die sich aber in der Hauptsache hier einfinden, um den Rock of Cashel zu besuchen.
Im Südwesten Irlands im County Cork liegt die Hafenstadt Bantry mit ihren ca. 3.000 Einwohnern. Der Tourismus und die Fischerei machen den Ort zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum der Region.
Mittelpunkt von Bantry ist der Wolfe-Tone-Square, der mit seinem Springbrunnen und einem Denkmal an den irischen Revolutionär erinnert. Wolfe Tone und seine Anhänger hatten Ende des 18. Jahrhunderts versucht, die britische Herrschaft in Irland zu beenden. Direkt an diesem Platz findet man auch eine kleine neugotische Pfarrkirche und in Bantry selbst einige hübsch gestaltete Häuser.
Die vorgelagerte Insel Whiddy im Westen schirmt den Ölhafen mit seinen Supertankern gegen die See ab.
Shannon ist der längste Fluss in Irland. Bei einer Länge von 370 km, sind ca. 250 km schiffbar. Viele Touristen nutzen Shannon um einen kleinen gemütlichen Ausflug auf dem Hausboot zu machen. Auch die vielen Aussichtspunkte die sich bei einer Fahrt auf dem Fluss ergeben sind gigantisch. Wenn man durch die Stadt Limerick fährt, erhält man einen wunderschönen Ausblick auf King John´s Castle und vielen weiteren historischen Bauten. An den Shannon münden auch noch andere sehr bekannte Flüsse, wie der Lough Allen, Lough Key, Lough Ree und der Lough Derg. Die Quelle des Shannon liegt in der irischen Grafschaft Cavan.
Heute ist Monasterboice zu einem beliebten Reiseziel unter den Touristen geworden. Denn hier gibt es die schönsten und ältesten Hochkreuze aus dem 12. Jahrhundert. Das Schmuckstück von Monasterbroice ist das legendäre Westkreuz, das mit sage und schreibe sechs Metern zu Irlands höchstem Hochkreuz gehört.
Nicht nur die Höhe beeindruckt, auch die äußere Verzierung lässt auf ein besonderes Kunstwerk schließen. Denn die Hülle ist mit Bibelszenen verschönert wurden. Aber hier gibt es noch weitere Kunstbauten die es zu bestaunen gibt. Zum einen befinden sich hier noch ein sehr großer Rundturm mit einer Höhe von 35 Metern und zwei wunderschöne alte Kirchen.
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