Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Diese ungewöhnliche und einzigartige Reise zeigt Ihnen die ganz besonderen Eigenheiten des Landes, der Menschen und der Kultur. Natürlich erleben Sie die klassischen Sehenswürdigkeiten wie den märchenhaften Registan-Platz in Samarkand und darüber hinaus geht es weit ab von den üblichen touristischen Routen zu großartigen buddhistischen Relikten im Süden des Landes.
Leichte Wandertouren bringen Sie durch Schluchten von grandioser Schönheit zu abgelegenen Dörfern. Sie finden sich in einer völlig anderen Welt wieder, wo die Jahrhunderte alte Kultur mit ihren Bräuchen noch immer lebendig ist. Erleben Sie authentisches Dorfleben bei einer tadschikischen Familie in Derbent und lassen Sie sich in die kulinarischen Geheimnisse der Küche im Herzen Zentralasiens einweihen.
Eine traditionelle Übernachtung in einer Jurte mit einem Lagerfeuer unter einem traumhaften Sternenzelt ist nur eins von vielen Erlebnissen dieser Reise, die Ihnen ewig in Erinnerung bleiben wird.
1. Tag - Anreise.
Flug von Frankfurt nach Taschkent.
2. Tag - Taschkent - Termez - Derbent. Ankunft in Taschkent.
Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Termez im Süden Usbekistans. Bevor das alte Termez von Dschinghis Khan zerstört wurde, spielte hier der Buddhismus über sieben Jahrhunderte eine wichtige Rolle. Mehrere buddhistische Stätten wurden während verschiedener Ausgrabungen rund um Termez entdeckt und erzählen heute noch aus dieser Zeit. Nach der Ankunft besichtigen Sie den Sultan Saadat-Komplex, eine geschlossene Nekropole, die aus mehreren Mausoleen besteht. Das älteste Gebäude befindet sich in der westlichen Gruppe und stammt vermutlich aus dem 11. Jh. Weiter geht es zum Kirk Kiz-Palast, einem aus Ziegel errichteten zweistöckigen, quadratisch angelegten Gebäude (7. Jh.), zum Hakim Al Termezi-Mausoleum und zum Archäologischen Museum. Gegen Abend Fahrt in das historische Derbent, eine kleine grüne Oase mit Flusslandschaften und Pappelalleen. Das Dorf liegt auf ca. 1.200 m und besteht aus 76 Schluchten. Unterbringung im Gästehaus.
3. Tag - Derbent.
Heute begeben Sie sich auf eine ausgedehnte Wanderung (ca. 7 Stunden), bei der sich Ihnen unerwartet immer wieder tolle Bergpanoramen bieten. Sie begegnen Hirten mit ihrer Schafherde und Menschen, die auf dem Esel längs des Weges reiten. Ihre erste ca. 1-stündige Wanderung führt Sie zur Schlucht "Darai Kalon" und zur Heiligen Quelle. Danach geht es weiter zu den Schluchten "Kushdshilga" auf 1.400 m, "Bindishkof" und "Lung". Am höchsten Punkt Ihres Trecks genießen Sie zum Mittagessen einen Weitblick auf die herrliche Landschaft. Nach diesem lohnenden Marsch Rückkehr in die beschauliche Zivilisation des Dorfes, in dem ausschließlich Tadschiken leben. Bummeln Sie durch das Dorf und tauchen Sie ein in das persische Lebensgefühl der Einheimischen. Immer wieder werden Sie herzlich willkommen geheißen und spontan auf einen Tee eingeladen. Die Gastfreundlichkeit ist überwältigend und die wohltuende Rast in der Datscha am Fluss ist einfach himmlisch. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, in dem Dorf, das bisher nur sehr wenige Ausländer gesehen hat. Das Abendessen erhalten Sie im Gästehaus.
4. Tag - Derbent - Samarkand.
Fahrt nach Samarkand. Sie besuchen die Shahi Zinda-Nekropole (11.- 15. Jh.), die von Timur für Familie und engste Freunde erbaute Gräberstadt. Außerdem sehen Sie das Observatorium von Ulugbek, eine im 15. Jh. errichtete Forschungsstätte, deren Überreste 1908 freigelegt wurden. Kernstück ist ein gewaltiger, in den Felsen getriebener Sextant.
5. Tag - Samarkand.
Vormittags Ausflug zum Grab des Hl. David, der hier als Schutzpatron für Autofahrer und Frauen mit Kinderwünschen verehrt wird. Morgens, bevor die Sonne zu heiß strahlt, machen sich hier mehrere tausend Gläubige auf den steilen Weg über 1.700 Stufen auf den kargen und schroffen Berg hinauf. Die ca. 3.400 steinigen und ungleichen Stufen einer Treppe wurden von einem gläubigen und reichen Geschäftsmann gestiftet. Hier treffen sich arme und reiche Pilger von 8 bis 80 Jahren. Sie alle haben nur ein Ziel: ein Gebet zum heiligen David oben auf dem Berg. Nach erfolgreichem Abstieg erhalten Sie eine kleine Erfrischung und machen Rast mit den Pilgern an einem kühlen und schattigen Plätzchen. Fahrt nach Samarkand zum märchenhaften Registanplatz, der mit seinen drei Medresen das bekannteste Wahrzeichen Usbekistans ist und unter Timur als Zentrum Samarkands erbaut wurde. Anschließend kommen Sie zur Bibi Khanum-Moschee mit dem Basar und zum Gur Amir-Mausoleum ("Grab des Gebieters"). Heute Abend steht ein besonderes Erlebnis auf dem Programm. Sie lernen in uriger Atmosphäre bei einer einheimischen Familie, gemeinsam das Nationalgericht "Plow" zu kochen, die usbekische Variante des orientalischen Reisgerichts Pilaw. Der Oshpaz, der Chefkoch, kocht oft Plow über einer offenen Flamme und bedient bis zu 1.000 Gäste aus einem einzigen großen Kessel bei Feierlichkeiten oder Festen.
6. Tag - Samarkand - Aydarkul-See - Jurtenlager.
Nach dem Frühstück geht es zum Aydarkul-See in der Wüste Kizil Kum. Der See ist nach dem Aralsee die zweitgrößte Wasserfläche der Region und Heimat zahlreicher Fischarten und vieler Wasservögel. Die Südseite des Sees präsentiert sich als 20 - 30 km breiter Steppenstreifen, der übergangslos von den Anhöhen des Nurata-Gebirges abgelöst wird. Die Ufer des Sees sind nur spärlich bevölkert. Hier leben meist Tadschiken, die sich immer wieder auf eine kleine Plauderstunde mit Gästen zum Tee freuen. Heute gibt es frisch gefangenen Fisch zu Mittag und danach eine kleine Siesta. Am frühen Nachmittag Fahrt zum Jurtenlager in Yangiqazan, etwa 20 km vom See entfernt. Wenn Sie es ganz landestypisch mögen, können Sie einen kleinen Ausritt auf einem Kamel machen (auf Wunsch, ca. 2 Stunden). Im Jurtenlager können Sie sich auf das gemütliche Abendessen am Lagerfeuer unter einem grandiosen Sternenhimmel freuen.
7. Tag - Jurtenlager - Nurata - Buchara.
Sie fahren zunächst nach Nurata zum Besuch der Quelle Chashma, dessen mineralienreiches Wasser und die darin schwimmenden Fische als heilig gelten. Dann geht es zur Schlucht von Sarmisch, wo Sie prähistorische Felsenzeichnungen entdecken. Nach der Ankunft in Buchara und dem Check-in im Hotel unternehmen Sie zu Fuß eine ausführliche Stadtbesichtigung. Das in der Regierungszeit von Ismail Samani (892 - 907) entstandene Samaniden-Mausoleum liegt außerhalb der Altstadt. Außerdem begegnen Ihnen Chaschma Ayub, ein Mausoleum mit hohem Kegeldach und mehreren Kuppeln, die Zitadelle sowie das Poikalon, ein Gebäudekomplex aus dem 12. - 16. Jh. mit der Miri-Arab-Medrese, der Moschee Kalon und dem 1127 errichteten Minarett Kalon, das mit 46 m Höhe das Wahrzeichen der Stadt ist. Buchara hat sehr viel zu bieten und so kommen Sie nicht nur zum Markt mit seinen drei Basarzentren, die ursprünglich Mützenverkäufer, Juweliere & Geldwechsler beherbergten. Sie bestaunen außerdem den Labi-Hauz-Komplex mit der Medrese Nadir Devon Begi, der gegenüber liegenden Chanaka (Pilgerherberge) und dem Wasserbecken (Hauz) in der Mitte des Platzes. Abgerundet wird der Rundgang vom Besuch der Chor-Minor-Moschee im indischen Stil und des Jüdischen Viertels mit der Synagoge. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
8. Tag - Buchara.
Der heutige Tag steht Ihnen in der interessanten Stadt zur freien Verfügung. Als Besonderheit können Sie eine interessante Fahrradtour im Umland der Oase Buchara zur Baha ad-Din-Nakschband-Nekropole buchen (auf Wunsch). Start der Radtour ist in der Altstadt. Es geht vorbei an der Zitadelle und dann weiter auf der Nakschbandi-Straße zum 12 km nördlich von Buchara gelegenen Dorf Kasri Orifon. Hier ist der Begründer der einflussreichen Nakschbandi-Bruderschaft begraben. Der Ort ist auch heute noch ein lebendiger Hort von tausenden Pilgern, die die letzte Ruhestätte ihres Bahovuddin Naqshband besuchen. Am frühen Nachmittag sind Sie zurück in Buchara und können noch mal die herrliche Altstadtatmosphäre genießen.
9. Tag - Buchara - Chiwa.
Ganztägige Fahrt durch die Wüste Karakum nach Urgentsch und dann weiter nach Chiwa. Unterwegs Stopp in der Wüste mit kleiner Wanderung und Siesta. Abendessen.
10. Tag - Chiwa.
Angekommen in der Märchenstadt Chiwa wohnen Sie wie in einem Märchen aus 1.001 Nacht mitten in der orientalischen Altstadt. Der Besichtigungsbummel zu Fuß kann immer wieder mit einer gemütlichen Teepause zwischendurch versüßt werden. Unterwegs sehen Sie die Kelte Minar & Muhammad Amin Khan Medrese und die Kunya ark-Zitadelle an der westlichen Mauer der Altstadt mit Gebäuden aus dem 17. - 19. Jh. Sie diente als offizielle Residenz de Chans von Chiwa. Außerdem sehen Sie die Freitagsmoschee Djuma, die im 10. Jh. erbaut und zum Ende des 18. Jh. restauriert wurde. Die Holzbalkendecke der Halle wird von 213 Säulen getragen, die zum Teil bis 1.000 Jahre alt und mit kunstvollen Schnitzereien verziert ist. Sehenswert ist auch der Nurulla Bay-Palast.
11. Tag - Chiwa - Urgentsch - Taschkent.
Heute Vormittag setzen Sie die Besichtigungen in Chiwa fort. Nachdem Sie das Islam Khodja Minarett und die Medrese sowie den Pachlavan Machmud-Komplex und den Tasch Hauli-Palast gesehen haben, steht Ihnen der Nachmittag für Erkundungen auf eigene Faust zur freien Verfügung. Auf Wunsch können Sie einen Ausflug in die Wüste zu den Ausgrabungen Ayaz Kala und Toprak Kala unternehmen. Nach dem Abendessen im Art Restaurant Alla Kuli Khan (Wüste und Abendessen auf Wunsch) erfolgt der Transfer zum Flughafen und Sie fliegen wieder nach Taschkent. Anschließend Transfer zum Hotel.
12. Tag - Taschkent.
Nach dem Frühstück erleben Sie auf einer Stadtrundfahrt die Altstadt der usbekischen Hauptstadt. Die Medrese Barak Chan mit der alten Bibliothek wurde in der ersten Hälfte des 16. Jh. errichtet. Im Inneren des Mausoleums Kaffal Schaschi aus dem 16. Jh. ruht der im Jahre 926 verstorbene Verfechter des Islams in Taschkent, Abu Bakr Kaffal Schaschi. Ein weiterer Höhepunkt der Stadtführung ist das Museum für Angewandte Kunst, das in einer beeindruckend dekorierten alten Villa untergebracht ist. Hier können Sie alle Gattungen des Kunsthandwerks aus dem 19. und 20. Jh. bewundern. Am Nachmittag erhalten Sie einen speziellen Einblick in das Leben der Taschkenter. Sie "erfahren" im doppelten Sinne den modernen Teil der Stadt mit dem öffentlichen Verkehrsmittel (Metro) unter der Führung junger Studenten, die sich darauf freuen, Ihnen ihr Taschkent zu zeigen. Das Abschiedsabendessen wird im lokalen Restaurant serviert.
13. Tag - Abreise.
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am selben Tag.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Zwei Kilometer vom Stadtzentrum Samarkands entfernt befinden sich die Ruinen des Observatoriums von Ulug Beg sowie ein Museum. Die Usbeken nennen es „Gurkani Zij“ was soviel wie „Observatorium der Gurkani“ bedeutet. Das Observatorium wurde zwischen 1424 und 1428 auf Befehl des Timuriden-Herrschers Ulug Beleg errichtet. Es sollte den Astronomen der Ulugbelek-Madrasa für Beobachtungen dienen.
Nachdem Ulug Beg 1449 ermordet wurde, zerstörte man auch das Observatorium, in welchem in den Jahren zuvor 992 Sterne vermessen worden waren. Nur der unterirdische Teil des Sextanten blieb erhalten, wurde aber erst im Jahre 1908 von russischen Archäologen entdeckt und ausgegraben. Von dem Observatorium selbst konnte nur der runde Grundriss rekonstruiert werden.
5. Tag Samarkand - Gur Emir Mausoleum
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.
Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
6. Tag Kizilkum Wüste
7. Tag Buxoro - Labi- Chaus
Buxoro - Medrese Mir-e Arab
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.
Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.
Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.
Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
8. Tag Buxoro - Kalyan Moschee
Buxoro - Minarett Kaljan
10. Tag Chiwa - Djuma Moschee
11. Tag Chiwa - PalastTasch Hauli
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.
In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.
In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.
Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
In der usbekischen Provinz Xorazm, nahe der Grenze zu Turkmenistan befindet sich die rund 150.000 Einwohner zählende Stadt Urganch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten und vielbesuchten Destination von Reisenden. Sie ist mittlerweile eine Station bei jeder guten Usbekistan Rundreise.
Besonders beliebt ist die Stadt als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahe gelegene Weltkulturerbe-Stadt Xiva. Aber auch in und um die Stadt selbst gibt es vieles zu entdecken und zu bewundern. Vor allem Ausflüge in die Wüsten Karakum und Kysylkum sind sehr empfehlenswert. Auch die alten Festungen Toprak-kala und Koj-Krylgan-Kala sind einen Besuch wert.
Ayaz Qala
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.