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Kuba - Lebenslust und karibisches Flair. Reisen Sie in die Karibik und lassen Sie die kubanische Kultur, die freundlichen Einwohner und die Geschichte der Insel auf sich wirken. Alte Kolonialgebäude, Autos aus vergangenen Zeiten, lange weiße Sandstrände und die unbeschreiblich schöne Natur der Karibikinsel werden Sie verzaubern.
Tour A: 15-Tage-Tour
1. Tag: Anreise
Linienflug von Frankfurt über Paris nach Havanna. Empfang durch Ihre Reise leitung und Transfer zu Ihrem Hotel nach Havanna.
2. Tag: Havanna
Genießen Sie eine Stadtrundfahrt durch den historischen Teil der Hauptstadt. Sie sehen den Plaza de Armas, den ältesten Platz Havannas mit dem offenen Tempelchen El Templete und die berühmte Promenade Malecón. Anschließend besuchen Sie das Rummuseum. Nachmittags Fahrt in das moderne Havanna. Sie besichtigen den Platz der Revolution, das Regierungszentrum in Vedado sowie das bezaubernde Viertel Miramar mit einer der schönsten Straßen Kubas, der Quinta Avenida.
3. Tag: Havanna - Viñales - Havanna (ca. 440 km)
Auf der Fahrt nach Viñales besuchen Sie die Casa del Campesino und erleben, wie die bekannten kubanischen Zigarren und der Rum in den Fabriken hergestellt werden. In Viñales unternehmen Sie eine Bootsfahrt zur Tropfsteinhöhle Cueva del Indio und besichtigen eine Orchideenfarm bevor es zurück nach Havanna geht.
4. Tag: Havanna - Cojimar - Havanna (ca. 65 km)
Tagesausflug in das Fischerdorf Cojimar. Unterwegs besuchen Sie die Finca Vigia, das Haus des berühmten Ernest Hemingway. In Cojimar machen Sie einen kleinen Spaziergang. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Abends erleben Sie die Kanonenschuss-Zeremonie am Hafen in Morro Castle. Anschließend Rückfahrt nach Havanna.
5. Tag: Havanna - Cienfuegos (ca. 280 km)
Auf der Fahrt nach Cienfuegos besuchen Sie das rekonstruierte Indianer Dorf Aldea Taína und eine Krokodilfarm.
6. Tag: Cienfuegos
Auf einer Stadtrundfahrt durch das 1819 von französischen Siedlern gegründete Cienfuegos sehen Sie unter anderem den Parque José Martí mit Kathedrale und das prunkvolle Tomas Terry Theater.
7. Tag: Cienfuegos - Trinidad (ca. 85 km)
Fahrt nach Trindad. Hier besichtigen Sie auf einer Stadtrundfahrt unter anderem den Plaza Mayor mit seinem kolonialen Flair, das Museum der Stadt sowie das Haus von Santander, in dem Sie die typische Keramik-Kunst sehen können.
8. Tag: Trinidad
Heute fahren Sie in das sogenannte Tal der Zuckerrohrmühlen, das 'Valle de los Ingenios". Sie genießen dort auf dem Turm Manaca-Iznaga einen faszinierenden Ausblick über die Landschaft. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.
9. Tag: Trinidad - Sancti Spiritus (ca. 75 km)
Fahrt nach Sancti Spiritus mit anschließender Stadtrundfahrt. Sie sehen unter anderem das Museum des Kolonialkunstwerks, die mittelalterlich anmutende Yayabo Brücke und die beeindruckenden Gebäude rund um den Serafin Garcia Park.
10. Tag: Sancti Spiritus - Camagüey (ca. 200 km)
Auf der Fahrt nach Camagüey besuchen Sie das reizvolle San Luis Tal, welches zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
11. Tag: Camagüey
Bei einer Stadtrundfahrt durch die drittgrößte Stadt Kubas sehen Sie unter anderem den Ignacio Agramonte Park mit der Reiterstatue des kubanischen Unabhängigkeitskämpfers, das Teatro Principal und den Plaza San Juan.
12. Tag: Camagüey - Santa Clara (ca. 295 km)
Fahrt nach Santa Clara. Dort besichtigen Sie nachmittags das Ernesto Guevara Museum. Lassen Sie die Geschichte des Ché und der kubanischen Revolution auf sich wirken.
13. Tag: Santa Clara - Havanna (ca. 315 km)
Heute geht es zurück nach Havanna.
14. Tag: Abreise
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Abends Transfer zum Flughafen und Flug von Havanna nach Frankfurt.
15. Tag: Ankunft
Ankunft in Frankfurt am frühen Nachmittag.
Oder Badeverlängerung Varadero.
Tour B: 19-Tage-Tour
Tag 1 bis 13 wie Tour A.
14. Tag: Havanna - Varadero (ca. 160 km)
Nach dem Frühstück Transfer nach Varadero zum 4-Sterne- Hotel Sol Palmeras.
15. - 17. Tag: Varadero
Genießen Sie die langen Sandstrände Kubas in Varadero. Die Tage stehen Ihnen zur freien Verfügung.
18. Tag: Abreise
Abends Transfer zum Flughafen Havanna und Rückflug über Paris nach Frankfurt.
19. Tag: Ankunft
in Frankfurt.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Havanna - Malecón
Havanna - Miramar
Der sich auf einer Fläche von etwa 72.000 m² erstreckende Plaza de la Revolucion in der kubanischen Hauptstadt Havanna, gehört zu den größten innerstädtischen Plätzen auf der ganzen Welt. Regelmäßig finden hier offizielle Kundgebungen politischer Natur statt. Besonders bekannt waren die jährlichen Reden Fidel Castros, zu denen sich mehr als eine Million Kubaner auf dem Platz der Revolution einfanden.
Das Bild des Platzes wird zu einem großen Teil von dem imposanten Jose-Marti-Denkmal geprägt, dieses Denkmal ist ein 109 Meter hoher Turm mit einer daneben stehenden 18 Meter hohen Statue. Mit dem Fahrstuhl kann man bis auf die Spitze des Turms fahren, welcher mit seinen 109 Metern das höchste Gebäude Havannas ist. Gegenüber dem Jose-Marti-Denkmal befindet sich ein großes Bildnis des Guerillaführers Che Guevara mit dem Spruch „Haste la Victoria Siempre“ (bis zum immerwährenden Sieg).
Havanna - Plaza de Armas in Havana
Havanna - Waffenplatz El Templete
Havanna - Rum-Museum der Fundación Havanna Club
3. Tag Vinales - Tropfsteinhöhle "Cueva del Indio"
Havana in den Fünfziger Jahren: Der Jazz vermischt sich mit Salsa, der Rum mit dem Whisky, Schwarz mit Weiß und Latino-Klänge mit angelsächsischer Musik. Die Bars sind voll von Menschen, die dieses einzigartige karibische Flair genießen oder einfach ihren Blues mit harten Getränken hinunterspülen. Unter alles mischt sich der Geruch von Verderben, Vergehen, Prostitution und Gefahr. In den Straßen stehen große Chevrolets, Buicks, Fords und Oldsmobiles, und die US-amerikanischen Intellektuellen kommen in Scharen um die tropische Hitze zu erfahren.
Der berühmteste unter ihnen, der, an den sich viele Bewohner von Havanna noch lange erinnern, vor allem die Barbesitzer, heißt Ernest Hemingway. Der spätere Nobelpreisträger kann nicht anders, er kam in dieses Land schon in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und hatte seine ganz eigene Art. Diese Insel hält ihn gefangen in ihrer Dekadenz und ihrer unnachahmlichen Schönheit. Der Charme der Menschen und dieses unvergleichliche Lebensgefühl haben es ihm angetan.
Hier lernte er seinen Angelgefährten Gregorio Fuentes kennen, der ihn zur Figur des alten Mannes in “Der alte Mann und das Meer” inspirierte. Viele Jahre nach dem Tod des Schriftstellers erzählte der alte Mann noch immer von seiner Zeit mit seinem Freund Hemingway, dem er alles beibrachte, was man über das Angeln in der Karibik wissen muss und mit dem er viele gemeinsame Erinnerungen teilte, bis er im Alter von 104 Jahren starb. Er soll bis zum letzten Tag einen Puro, wie in Kuba die Zigarren genannt werden, im Mund gehabt haben und jedem, der sich ein wenig Zeit für ihn nahm, zeigte er die Bilder, die sein Leben bestimmten, und erzählte seine Abenteuer mit „Papá“, wie ihn die Kubaner noch bis heute liebevoll nennen.
Deshalb und weil ihn die Fischer des kleinen Dorfes nicht vergaßen, genauso wenig wie er sie, befindet sich das Hemingway Monument auch in dem Parque Hemingway in Cojimar, einige Kilometer außerhalb von Havanna, denn dort stand das Haus des Alten.
Das kleine verschlafene Fischerdörfchen Cojímar im Norden Havannas, in dem es längst keine Berufsfischerei mehr gibt, hat sich eigentlich nicht sehr viel verändert seit den Tagen des großen US-Amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway, oder “Papá”, wie ihn die Kubaner gerne liebevoll nannten. Aber immer noch vermissen sie ihn, diesen Großen, der alle gleich schätzte, vielleicht der einzige wahre Kommunist auf dieser Insel. Ein bisschen mehr Macho vielleicht, als viele andere, ein bisschen verwegener, ein bisschen Abenteuer lustiger, ein bisschen melancholischer, aber gewiss einer von ihnen.
Er hatte es sich nicht nehmen lassen, seine Freunde, denen er eine große Feier zu Ehren des Literaturnobelpreises, den er für sein Werk „Der alte Mann und das Meer“ im Jahre 1955 erhielt, versprochen hatte, mit in die grösste Kubanische Brauerei zu nehmen, nachdem ihn diese wiederum einlud.Die Brauerei konnte seinen Freunden natürlich nicht die Gastfreundschaft abschlagen und so wurde ein unvergessliches Fest gefeiert, an dem fast das ganze Dorf Cojímar teilnahm.
Und dies alles nur, weil Greborio Fuentes, der jahrelange Fischerkamerad Hemingways sich weigerte, das Boot „El Pilar“ an einem anderen Ort zu Wasser zu lassen, als eben in dem kleinen Cojímar. In diesem kleinen Ort, das es dem einfachen, dickschädeligen Angelfreund Hemingways, Gregorio Fuentes, zu verdanken hat, dass es nicht ganz in Vergessenheit gerät, sondern zu einer Pilgerstätte der Bewunderer des großen Schriftstellers wurde, hat ihm ein Denkmal gesetzt, ihrem Gönner und Freund.
Und gleich neben dem Monument, am Hafen befindet sich “La Terraza”, die Bar, in der sich Gregorio und Ernesto nach ihren Touren noch auf einen, oder eher mehrere Cocktails trafen und Seemannsgarn spannen. Heute längst ein Spezialitätenrestaurant, aber immer noch angehäuft mit Bildern und Fotos und viel lieb gewonnenem aus den Tagen des großen Lebemanns. Vielleicht könnte man es Museum nennen, denn Zeitzeuge ist es gewiss.
7. Tag Trinidad - Plaza Mayor
Trinidad - Casa Santander
8. Tag Trinidad - Tal der Zuckerrohrmühlen
Trinidad - Valle de los Ingenios
Die drittgrößte Stadt Kubas ist Camagüey, welche auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Ihre wohl berühmteste Attraktion ist der Plaza San Juan de Dios, häufig auch als Plaza del Padre Olallo bezeichnet. Es ist ein wunderschöner kolonialer Platz, welcher von alten, pittoresken Kaufmannshäusern und Restaurants eingerahmt wird.
Zudem befindet sich hier ein altes Krankenhaus, das Antiguo Hospital de Dios, welcher bereits seit 1728 hier steht. Und auch die Galerie des Künstlers Joel Jover ist am Plaza San Juan de Dios zu finden. Das alte Krankenhaus beherbergt darüber hinaus ein Museum für Kolonialarchitektur, welches man sich während eines Besuchers der Stadt auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Das absolute Muss für jeden Reisenden, der sich auf „Che“ Guevaras Spuren begibt, ist sein Mausoleum in der Stadt Santa Clara. Es ist kein Zufall, dass die Gebeine des Revolutionärs und sechzehn seiner Mitstreiter, die in Bolivien getötet wurden, in dieser schönen Stadt ihre letzte Ruhe fanden, denn Fidel Castro bestimmte, dass es „Che“ Guevara gebühre in der Stadt, in der er seinen größten militärischen Triumph gegen den Diktator Batista feierte, bestattet zu werden. Denn nach der Schlacht von Santa Clara stand den Marxisten der Weg frei, in die Hauptstadt Havana einzuziehen, nachdem sie zuvor mehrere Monate in den Bergen verschanzt agiert hatten.
Das Monument selber besteht aus einem gigantischen Stein, auf dem, in kommunistisch gewohnter Weise theatralisch, heldenhafte Szenen seines Lebens und Kämpfens dargestellt sind und daneben die obligatorische, weit über sieben Meter große bronzene Statue des „Che“, die in ihrem Sockel die Aufschrift trägt: Bis zum ewigen Sieg! Erst im Jahr 1997 konnten Ernesto „Che“ Guevaras Überreste in seine Heimat zurück überführt werden, denn sie waren seit 1967 in Bolivien verschollen und erst kürzlich wieder aufgetaucht. Ernesto „Che“ Guevaras jahrelanger Kampf- und Streitgefährte, Fidel Castro, bestimmte weiterhin, dass neben dem Mausoleum, zu dem jährlich viele Tausend Touristen reisen, auch ein Museum eingerichtet würde, das mit Dokumenten und Relikten des legendären Kubaners und Marxisten angefüllt ist, um Zeugnis über dessen Leben abzulegen. Er war es auch persönlich, der am 17. Oktober 1997 das ewige Licht zu Ehren Guevaras entzündete.
Es wäre jedoch zu schade die schöne Stadt Santa Clara nur wegen des „Che“ Guevara Mausoleums aufzusuchen, denn die farbenprächtige Stadt, die hauptsächlich Gebäude im Kolonialstil beherbergt, ist allemal eine Reise wert. Die Bewohner von Santa Clara sind als sehr freundlich bekannt, wie man dies ja häufiger bei Bewohnern vergleichbarer traditionsreicher Universitäts-Städte kennt und erlebt.
In der schönen Universitätsstadt Santa Clara gibt es nicht nur das Guevara Mausoleum zu besichtigen, denn diese Stadt bietet zum Flanieren sehr viel bestaunenswerte Architektur.
Und nicht nur das, denn sie ist auch Heimat für einige Tabak-Fabriken, in denen heute noch, genauso wie vor Hunderten von Jahren, die berühmten kubanischen Zigarren, die Puros, von Hand gedreht werden. Es empfiehlt sich sogar, die Fabrikbesichtigung nicht in Havana, sondern in Santa Clara zu machen, da es hier durch weniger Touristen sehr viel beschaulicher und weniger gestresst zugeht.
Eine dieser Tabak-Fabriken befindet sich in der Calle Maceo 181, sie nimmt einen ganzen Häuserblock ein. Hier werden die Zigarrensorten Montecristo, Partagas, Romeo y Julieta, Punch und Robaina hergestellt.
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.
Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.
Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Cojimar ist ein kleines Fischerdorf in Kuba. Das charmante Dort liegt rund 5 Kilometer östlich von Tunel de la Bahia. Cojimar ist vor allem durch den amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway bekannt geworden. Er liebte das Fischerdorf. Hemingway legte seine Yacht, wenn er Kuba besuchte, meistens in Cojimar an. Cojimar war sozusagen Hemingways Muse. In dem kleinen Fischerdorf brachte er unter anderem seine Ideen für den Weltbestseller "Der alte Mann und das Meer" zu Papier. Sein Kapitän wusste den Ort ebenso zu schätzen wie Ernest Hemingway. So lebte der Kapitän namens Gregorio Fuentes in Cojimar.
Die Fischer des Dorfes hatten es Hemingway sehr angetan. Er bekam den Literaturnobelpreis verliehen und hatte in diesem Moment eigentlich etwas ganz anderes im Sinn. Er wollte unbedingt mit seinen Fischerfreunden in Cojimar feiern. Leider ist dieses Vorhaben gescheitert. Eine kubanische Brauerei veranstaltete ein Fest für Ernest Hemingway. Aus Höflichkeit brachte er es nicht übers Herz das Fest abzusagen. Seinen Fischerfreunden wollte er aber dennoch danken und feierte später mit ihnen ein rauschendes Fest auf seiner Yacht. Die Menschen, die in dem Dorf lebten, liebten Hemingway genauso wie er sie. Zu Ehren des Schriftstellers stellten sie am 21. Juli 1962 ein Denkmal auf, das sogenannte "Hemingway Monument". An diesem Tag wäre Ernest Hemingway eigentlich 64 Jahre alt geworden. So machten die Fischer von Cojimar Hemingway auch nach seinem Tode noch ein Geschenk.
Das Hemingway Monument befindet sich im Parque Ernest Hemingway. In den Stein haben die Fischer folgende Worte meißeln lassen: "In dankbarer Erinnerung von der Bevölkerung Cojimars für den unsterblichen Autor von "Der alte Mann und das Meer." In dem reizenden Fischerdorf wird Hemingway durch das Hemingway Monument niemals in Vergessenheit geraten. Neben dem Denkmal hat Cojimar noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten wie zum Beispiel die Festung Torreon de Cojimar, die man direkt nach dem Besuch am Hemingway Monument besuchen sollte.
Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.
Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
In Zentralkuba befindet sich die Stadt Sancti Spiritus, welche etwa 42.000 Einwohner zählt und seit 1976 die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Sie wurde im Jahre 1514 von den Spaniern gegründet, allerdings am Rio Tuinicu, bereits nach acht Jahren wurde die Stadt aber an ihren heutigen Standort am Rio Yayabo umgesiedelt.
Zu Reichtum und Bedeutung gelangte Sancti Spiritus vor allem wegen dem Zuckerrohranbau. Zu den Attraktionen der Stadt gehört allen voran die Parroquial Mayor im Zentrum der Stadt, sie ist die älteste Kirche in ganz Kuba. Aber auch die Yayabo Bridge, der Park Sanchez und die Iglesia del Espíritu Sancto am Parque Honorato sind sehr sehenswert.
Camagüey gilt als drittgrößte Stadt des Landes Kuba. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Camagüey. Die Stadt wurde im Jahre 1514 an der kubanischen Nordküste in der Nähe des Hafens Nuevitas gegründet.Bis zum Jahre 1528 wurde die Stadt aufgrund mehrerer Überfälle durch Piraten ins Landesinnere verlegt. Im Jahre 1668 wurde die Stadt von Piraten abgebrannt und trägt seit 1923 den Namen Camagüey, den Namen eines indianischen Führers.
Camagüey verfügt über eine wunderbare koloniale Altstadt. Sie ist nach Havanna die größte erhaltene Altstadt Kubas. Überall in der Stadt kann man heute noch große bauchige tinajones – Tonkrüge – sehen, die an zahlreichen Eingängen und Innenhöfen die Tore schmücken. Sie dienten ursprünglich zum Auffangen von Regenwasser. Die Stadt hatte lange Zeit einen Wassermangel und wusste sich aber auf diese Weise mit Wasser zu versorgen.
Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.
Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
Die Stadt Varadero liegt in Kuba in der Provinz Matanzas. Sie liegt an der atlantischen Nordküste auf der schönen Halbinsel Hicacos. Varadero liegt etwa 120 Kilometer von Havanna entfernt, sodass sich auch ein Tagesausflug dorthin anbietet, wobei Varadero ebenso wie viele andere kubanische Städte reich an Sehenswürdigkeiten ist. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten sind die Landkrabben.
In der Nähe der Stadt befindet sich einer der wichtigsten Flughäfen Kubas, den es zu besichtigen lohnt. Aber auch den Naturschönheiten von Varadero sollte ausreichend Beachtung geschenkt werden. So laden endlos scheinende Sandstrände auf Erholung ein. Wer möchte kann sich auch bei einer Partie Golf erholen.
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