Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Ganz individuell sind Sie mit dem Auto in Israel unterwegs und übernachten in typischen israelischen Kibbuzim. Gestalten Sie Ihre Tagesabläufe nach Belieben und entdecken Sie auf eigene Faust die beeindruckende Landschaft, die bekannten Städte und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die Israel zu bieten hat.
1. Tag: Flug nach Tel Aviv - Cäsarea
Flugpauschalreise: Flug mit Lufthansa nach Tel Aviv.
Rundreise: Treffen mit einem Repräsentanten unserer örtlichen Agentur, der Ihnen Tipps zu Ihrer Reise gibt. Übernahme des Mietwagens am Flughafen. Fahrt entlang der Mittelmeerküste. Die Kibbuzim befinden sich zwischen Tel Aviv und Haifa. 1 Übernachtung. Ca. 90 km
Standard: Kibbuz Shefayim (Standard Zimmer)
Superior: Kibbuz Shefayim (Superior Zimmer)
Hotel: Prima Tel Aviv 3,5 Sterne
2. Tag: Cäsarea - Haifa - Akko - Galiläa
Heute geht Ihre Fahrt nach Cäsarea, eine der schönsten antiken Stätten Israels direkt am Mittelmeer. Sie haben die Möglichkeit, die restaurierten und sehr imposanten Bauten wie z. B. das Amphitheater, das Aquädukt oder das Hippodrom zu besichtigen. Weiter geht Ihre Fahrt nach Haifa. Haifa erstreckt sich über die 'Hänge des Karmel' bis zum Hafen. Besichtigen Sie z.B. die Bahia Gärten. Anschließend geht Ihre Fahrt zur UNESCO Stadt Akko. Besichtigen Sie die Stadt mit ihren historischen Stätten oder bummeln Sie gemütlich durch die kleinen Gässchen der Souks. Danach Fahrt nach Galiläa und 2 Übernachtungen. Ca. 130 km (F)
Standard/Superior: Kibbuz En Gev
Hotel: Prima Galilee 3,5 Sterne
3. Tag: Galiläa
Starten Sie den Tag heute mit einem Besuch des 'Hula Valey Nature Reservats', der Heimat tausender Vögel und seltener Pflanzenarten. Ihre Fahrt geht weiter zu den Quellen und Wasserfällen um Banias, einer der größten Jordanquellflüsse im Norden Israels. Sehenswert ist die älteste Synagoge in Katzrin. (F)
4. Tag: Galiläa - Tiberias - Beit Shean -Jerusalem
Heute führt Sie die Route zum Berg der Seligpreisung. Genießen Sie den tollen Blick auf die biblischen, durch die Brotvermehrung bekannten Orte Kapernaum und Tabgha. Ihre Route führt Sie weiter zur Synagoge von Tiberias. Im Anschluss fahren Sie durch das Jordantal in die antike Stadt Beit Shean. Besuchen Sie die eindrucksvollen archäologischen Sehenswürdigkeiten wie das Römische Theater, das Amphitheater und die Paladius Straße. Weiter geht es durch das fruchtbare Jordantal nach Jerusalem. 4 Übernachtungen. Ca. 160 km (F)
Standard: Kibbuz Maale Hachamisha
Superior: Kibbuz Ramat Rachel
Hotel: Prima Royale 3,5 Sterne
5. Tag: Jerusalem
Beginnen Sie den Tag mit einem Ausflug auf den Ölberg. Genießen Sie die einmalige Aussicht auf Jerusalem. Über den Palmsonntagsweg erreichen Sie den Garten von Gethsemane mit über 2000 Jahre alten Olivenbäumen. Vorbei an der Zitadelle mit dem Davidsturm geht es durch das Jaffa Tor in die Altstadt Jerusalems. Laufen Sie über die Via Dolorosa, folgen Sie den Stationen bis zur Grabeskirche. Gehen Sie durch das jüdische Viertel mit Geschäften, Cafés und Synagogen. Empfehlenswert ist ein Spaziergang über die alte römische Prachtstraße 'Cardo' zur Klagemauer. (F)
6. Tag: Jerusalem
Besuchen Sie heute z. B. das Israel Museum und die Neustadt Jerusalems. Danach führt Sie Ihr Weg zum Knesset, dem israelischen Parlament, mit seinem Wahrzeichen, der Menora. Sie haben die Möglichkeit die Gedenkstätte Yad Vashem zu erkunden. Das beeindruckende Museum und die Gartenanlage wurden den zahlreichen Opfern des Holocaust gewidmet. (F)
7. Tag: Qumran - Totes Meer - Massada
Starten Sie Ihren Tag mit dem Besuch von Qumran. Hier wurden einst die Schriftrollen vom Toten Meer entdeckt. Oder Sie fahren zum Naturpark En Gedi am Toten Meer. Genießen Sie hier die Wasserfälle und das üppige Grün der Farne. Weiterfahrt nach Massada, die zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Besichtigen Sie die Felsenfestung auf dem Tafelberg und spüren Sie die Vergangenheit eines tragischen Schauplatzes um das Jahr 73 n. Chr. Genießen Sie den Nachmittag am Toten Meer. Ca. 70 km (F)
8. Tag: Jerusalem - Rückflug ab Tel Aviv
Fahrt zum Flughafen in Tel Aviv und Abgabe des Mietwagens. Ende der Mietwagenreise.
Flugpauschalreise: Rückflug nach Frankfurt. Ende der Flugpauschalreise. (F)
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Die Stadt Haifa liegt am Karmelberg, wodurch die Aufteilung der Stadt zu erklären ist. Die Louis Promenade, eine Aussichtsstraße, zieht sich am oben Teil des Hanges entlang. Von hier aus hat man einen Blick über die ganze Stadt und die Bucht von Haifa. Bei guter Sicht kann man sogar bis zum Hermonengebirge sehen. Über die Louis Promenade kommt man auch zum oberen Eingang der Hängenden Gärten der Bahai. Diese wurden auf Grund ihrer besonderen Architektur als achtes Weltwunder bezeichnet. Die Persischen Gärten, terrassenförmig angelegt, ziehen sich fast über die gesamte Hanghöhe In deren Zentrum befindet sich der Schrein des Bab.
Akko - Kreuzfahrerfestung von Akko
Am Nordrand des See Genezareth im Norden Israels erhebt sich der berühmte Berg der Seligpreisungen, welcher besonders im christlichen Glauben eine bedeutende Rolle spielt. Nach der biblischen Überlieferung soll hier Jesus die bekannte Bergpredigt gehalten haben. In der Vergangenheit befanden sich einige Kirchenbauten am unteren Bereich des Berges, nahe der Ortschaft Tabgha, dem Ort der Brotvermehrung.
Heute gibt es sowohl ein Kloster als auch eine Kirche auf dem Gipfel der Erhebung. Die Kirche, welche im Jahre 1937 errichtet wurde, hat einen achteckigen Grundriss, welcher die acht Seligpreisungen symbolisiert. Sie ist bei Reisenden auch wegen der herrlichen Aussicht über den See Genezareth sehr beliebt.
Kapernaun war ein Fischerdorf in Galiläa, am nördlichen Ufer des See Genezareth. Aus diesem Fischerdorf kamen mehrere Jünger Jesus, Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes und der Zöllner Leva, der Matthäus genannt wurde. Jesus lehrte am Anfang laut Markusevangelium in der Synagoge von Kapernaun. In Kapernaun wurden Ausgrabungen gemacht, unter anderem wurden die Reste eines Gebäudes gefunden, wobei es sich um das Wohnhaus des Simon Petrus handelt, das als Hauskirche benutzt wurde. Die Pilgerin Egenia hat diese Kirche Ende des 4. Jahrhunderts beschrieben. Seit dem Jahre 2000 werden von Kapernaun aus für Pilger und Touristen Bootsfahren auf den See Genezareth angeboten.
Die al-Aqsa-Moschee befindet sich auf dem berühmten Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt. Sie ist im islamischen Glauben nach der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee in Medina das drittwichtigste Heiligtum. Der Name des Bauwerks bedeutet übersetzt „die ferne Kultstätte“.
Auch wenn Nicht-Muslimen der Zugang zur Moschee grundsätzlich untersagt und nur mit Sondergenehmigung gestattet wird, lohnt sich ein Besuch dennoch. Denn schon von außen fasziniert das prächtige Bauwerk.
Die Geschichte der Moschee ist ebenso lang und wechselvoll wie die der ganzen Stadt Jerusalem, Kriege, Eroberungen, Erdbeben und Anschläge veränderten häufig das Aussehen und die Gestalt dieses imposanten Sakralbaus und der ihn umgebenen Bauwerke.
Die Dormitio Kirche auf dem Berg Zion ist eine römisch-katholische Kirche. Sie befindet sich südlich der ummauerten Altstadt Jerusalems. Hier, in unmittelbarer Nähe zum Abendmahlssaal, soll die Maria im Kreis der Jünger Jesu gestorben sein. Nach Tod und Auferstehung ihres Sohnes soll Maria in dieser ersten christlichen Gemeinde gelebt haben und auch gestorben sein. Daraus entstammt der Heimgang Mariens, am 15. August, woraus später dann Mariä Himmelfahrt wurde. Auf dem Gelände befand sich bereits im 5. Jahrhundert die byzantische Basilika Hagia Sion, die aber 614 durch den persischen König zerstört wurde. Im Jahre 1898 erwarb der deutsche Kaiser Wilhelm II das Grundstück und übergab es dem Deutschen Verein vom Heiligen Land. In den folgenden Jahren entstand die heutige Dormitio Kirche mit einer dazugehörenden Abtei, in die damals deutsche Benediktiner einzogen. Die Weihe der Kirche fand am 10. April 1910 statt. Im Turm der Kirche befinden sich zwei Steine, die seit Jahrhunderten als Steine Mariens verehrt werden. Die ganze Kirche ist stark auf Maria konzentriert. Die zentrale Figur in der Krypta stellt Maria dar und auf mehreren Seitenaltaren stehen Marienstatuen. Auch ein großes Apsis-Mosaik stellt Maria dar. Das schlichte Bronzekreuz im Chor wirkt direkt unscheinbar gegenüber den vielen Mariendartellungen. Dabei ist Maria bei den Darstellungen fast nie nur selbst zu sehen, sondern fast immer in Verbindung zu Christus. Bei dem Apsis-Mosaik sieht das Christuskind den Betrachter an und Maria weist mit ihrer Hand auf ihren Sohn. Er hält ein Buch in der Hand, das auf ihn selbst verweist „Ich bin das Licht der Welt“. Die Dormitio Basilika ist der „Entschlafung“ Marias und ihrem stillen Gang in ein neues Leben gewidmet. Der Abendmahlssaal wurde auf den Fundamenten der Synagoge erbaut, dadurch befindet er sich wahrscheinlich an der ursprünglichen Stelle des „Obergemachs“, in dem das letzte Abendmahl stattgefunden haben soll.
Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Jerusalem ist zugleich eines der Hauptheiligtümer des Islams, es ist der imposante Felsendom auf dem Tempelberg im Südosten der Altstadt von Jerusalem. Zudem ist er auch der älteste islamische Sakralbau. Erbaut wurde der Felsendom im ausgehenden 7. und beginnenden 8. Jahrhunderts.
Im eigentlichen Sinn ist der Felsendom nicht, wie oft behauptet wird, eine Moschee sondern sollte viel mehr wie ein Schrein oder eine Kuppel verstanden werden. Auf der Ostseite des faszinierenden Felsendoms befindet sich ein weiteres Bauwerk, der sogenannte Kettendom, dieses Gebäude ist wesentlich kleiner als der Felsendom. Sein Erbauungsdatum ist ebenso unbekannt wie sein ursprünglicher Zweck.
In der malerischen Altstadt Jerusalems befindet sich die Grabeskirche, welche an dem Ort errichtet wurde, an dem sich nach der Überlieferung die Kreuzigung Jesu Christi zutrug und sich dessen Grab befindet. Sie gehört zu den wichtigsten Heiligtümern des Christentums und wird auch „Kirche vom Heiligen Grab“ genannt.
Der ursprüngliche Bau wurde von Kaiser Konstantin im Jahre 326 in Auftrag gegeben und schließlich 335 eingeweiht. Allerdings sind nur einige wenige Teile des Urbaus erhalten. Die bedeutendste Stätte ist die Grabeskapelle oder auch das Heilige Grab genannt. Bis heute kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Konfessionen, welche in der Grabeskirche vertreten sind.
Jerusalem - Israelmuseum
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden. Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang. Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.
In der Altstadt von Jerusalem befindet sich die berühmte Klagemauer, häufig auch einfach als westliche Mauer bezeichnet. Sie eine sehr bedeutende religiöse Stätte des Judentums, welche täglich von zahllosen Gläubigen aufgesucht wird und als Gebetsstätte genutzt wird. Besonders bekannt ist die Klagemauer für die Gebetszettel, welche in den Spalten und Ritzen der Mauer gesteckt werden.
Für die Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk. Doch auch Nichtjuden ist der Zugang zur „westlichen Mauer“ erlaubt. Der Bereich direkt vor der Mauer gilt als Freilichtsynagoge, weshalb die Zugänge für Männer und Frauen getrennt sind. Beachten sollte man als Besucher, dass sowohl verheiratete Frauen als auch Männer eine Kopfbedeckung zu tragen haben.
In der unmittelbaren Umgebung der Klagemauer, am Ort des eigentlichen Tempels befinden sich zudem die Al-Asqa-Moschee und der Felsendom, diese bedeutenden Bauwerke machen Jerusalem zur drittheiligsten Stadt des Islam.
Östlich der Altstadt von Jerusalem erhebt sich der berühmte Ölberg, welchem sowohl im Judentum als auch im Islam und im Christentum eine große religiöse Bedeutung zukommt. Diese wird auch an den zahlreichen Sakralbauten auf dem Berg deutlich. Hier befinden sich nämlich unter anderem die Himmelfahrtsmoschee, die evangelische Himmelfahrtskirche, die russisch orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche, die römisch-katholische Kirche der Nationen und die griechisch-orthodoxe Kirche am Mariengrab.
Der Ölberg, welcher eine Höhe von 809 Metern erreicht, ist besonders bei Touristen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, oberhalb des jüdischen Friedhofs befindet sich eine Aussichtsplattform, welche eine spektakuläre Aussicht auf die Jerusalemer Altstadt bietet. In anderen Sprachen wird der Berg als Olivenberg bezeichnet, was an den ursprünglichen Bewuchs mit Olivenbäumen erinnert.
Jerusalems Altstadt wurde im Jahre 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie ist seit dem 16. Jahrhundert in vier Viertel aufgeteilt, in das christliche Viertel, das armenische Viertel, das jüdische Viertel und das muslimische Viertel. Das christliche Viertel liegt im nordwestlichen, das armenische Viertel im südwestlichen, das jüdische im südöstlichen und das muslimische Viertel im nordöstlichen Teil der Altstadt. Die Altstadt wird von einer Stadtmauer mit 8 Toren umgeben, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und heute noch fast vollständig erhalten ist. Diese Mauer hat mehrere Türme und insgesamt 8 Tore. Ursprünglich waren es 7 Tore, 3 große und 4 kleine, das 8. Tor kam erst im Jahre 1889 hinzu. Das Neue Tor befindet sich im christlichen Teil der Altstadt. An der Grenze zum armenischen Teil der Altstadt befindet sich das Jaffator und das Damaskustor an der Grenze zum muslimischen Teil. Das Herodestor und das Stephanstor führen in den muslimischen Teil der Altstadt. Nachdem 70 nach Christus Jerusalem zerstört wurde, ließ der türkische Herrscher Süleyman die Stadt wieder aufbauen. Nachdem auch die Tore wieder aufgebaut waren, ließ er das Goldene Tor direkt zumauern und versiegeln. Warum dies genau geschah, ist nicht bekannt. Teilweise wird es so ausgelegt, dass Süleyman nicht wollte, dass der Gott der Juden in die Stadt einzieht. Wahrscheinlicher aber ist, dass Ungläubigen der Weg zum Tempelberg verwehrt werden sollte. Es war das einzige Tor, das direkt auf den Tempelberg führte. Jesus von Nazareth soll durch dieses Tor Jerusalem betreten haben. In der Kreuzfahrerzeit wurde dieses Tor nur zweimal im Jahr geöffnet, am Palmsonntag für eine feierliche Prozession und am Fest der Kreuzerhöhung. Möglicherweise war hier ursprünglich das Herodestor, durch das früher am Versöhnungsfest der Sündenbock getrieben wurde. Der Sündenbock symbolisierte die Sünden des Volkes. Das Dungtor und das Zionstor befinden sich im jüdischen Teil der Altstadt.
Der Tempelberg ist ein Hügel südöstlich der Altstadt von Jerusalem oberhalb des Kindromtales, wo sich heute der Felsendom, errichtet im Jahre 691 und die Al-Aqsa Moschee, wahrscheinlich einige Jahre später erbaut, befinden. Im Palästinakrieg wurde die Bebauung auf dem Tempelberg teilweise zerstört und in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. Der Zugang ist durch Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Die Tore werden allerdings überwacht, der Zugang ist nur für Muslime erlaubt. Sollten Zweifel an der Zugehörigkeit zum Islam bestehen, müssen sie sich mit Papieren ausweisen oder durch ihr Fachwissen belegen, dass sie wirklich Muslime sind. Andersgläubige können nur durch das Marokkanertor an der Klagemauer den Tempelberg betreten, aber auch nur von samstags bis donnerstags und außerhalb der Gebetszeiten und nach scharfen Sicherheitskontrollen. Die Gebäude dürfen nicht betreten werden und es dürfen keine Bücher oder Kultgegenstände mitgebracht werden. Juden werden nur in kleinen Gruppen und oft nur mit Aufsicht eingelassen. Die meisten Proteste gegen militärische und politische Aktionen Israels pflegen sich im Anschluss an das Mittagsgebet zu entladen. Aus diesem Grunde gibt es zu diesen Zeiten meist Zugangsbeschränkungen zum Tempelberg. Dabei wird entweder ein Mindestalter für die Männer festgesetzt oder der Einlass bleibt auf Bürger von Jerusalem beschränkt. Einige israelische Bürger lehnen sich gegen die in ihren Augen bestehende arabische Besetzung des Tempelberges auf. Sie wollen auf dem Tempelberg eine weitere jüdische Kirche errichten. Da sie aber nur wenig Unterstützung erhalten, wurde nur mehrmals, 1997, 1998 und 2001 angekündigt, dass der Grundstein für diese Kirche gelegt würde. Da es aber zu internationalen Protesten kam, blieb es bei symbolischen Akten, die in der Nähe des Tempelberges durchgeführt wurden. Im Jahre 2007 wurde es durch das oberste israelische Gericht verboten, muslimische Begräbnisse am Fuße des Tempelberges vorzunehmen. Eine historisch bedeutsame Stelle sei von den Muslimen verbaut und unzugänglich gemacht worden.
Die Via Dolorosa gehört zu den bekanntesten Straßen Jerusalems, der Name bedeutet „Leidensweg“ oder „Der schmerzhafte Weg“. Sie führt von vom Löwen- oder Stephanstor durch die Altstadt bis zur Grabeskirche und beschreibt den Kreuzweg Jesu Christi. Auf der Strecke gibt es insgesamt 14 Stationen, Station I ist dabei die Stelle wo einst die römische Festung „Antonia“ stand und die letzte Station ist letztlich das heilige Grab Jesu in der Grabeskirche.
Entlang der Via Dolorosa gibt es zudem weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, beispielsweise die St.-Anna-Kirche, die Ecce-Homo-Basilika mit dem Ecce-Homo-Bogen sowie die Erlöserkirche. Aufgrund der großen religiösen Bedeutung für die Christen ist die Via Dolorosa ein beliebtes Ausflugsziel für Gläubige. An christlichen Feiertagen finden hier Veranstaltungen wie die orthodoxe Karfreitagsprozession statt.
Die al-Aqsa-Moschee befindet sich auf dem berühmten Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt. Sie ist im islamischen Glauben nach der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee in Medina das drittwichtigste Heiligtum. Der Name des Bauwerks bedeutet übersetzt „die ferne Kultstätte“.
Auch wenn Nicht-Muslimen der Zugang zur Moschee grundsätzlich untersagt und nur mit Sondergenehmigung gestattet wird, lohnt sich ein Besuch dennoch. Denn schon von außen fasziniert das prächtige Bauwerk.
Die Geschichte der Moschee ist ebenso lang und wechselvoll wie die der ganzen Stadt Jerusalem, Kriege, Eroberungen, Erdbeben und Anschläge veränderten häufig das Aussehen und die Gestalt dieses imposanten Sakralbaus und der ihn umgebenen Bauwerke.
Die Dormitio Kirche auf dem Berg Zion ist eine römisch-katholische Kirche. Sie befindet sich südlich der ummauerten Altstadt Jerusalems. Hier, in unmittelbarer Nähe zum Abendmahlssaal, soll die Maria im Kreis der Jünger Jesu gestorben sein. Nach Tod und Auferstehung ihres Sohnes soll Maria in dieser ersten christlichen Gemeinde gelebt haben und auch gestorben sein. Daraus entstammt der Heimgang Mariens, am 15. August, woraus später dann Mariä Himmelfahrt wurde. Auf dem Gelände befand sich bereits im 5. Jahrhundert die byzantische Basilika Hagia Sion, die aber 614 durch den persischen König zerstört wurde. Im Jahre 1898 erwarb der deutsche Kaiser Wilhelm II das Grundstück und übergab es dem Deutschen Verein vom Heiligen Land. In den folgenden Jahren entstand die heutige Dormitio Kirche mit einer dazugehörenden Abtei, in die damals deutsche Benediktiner einzogen. Die Weihe der Kirche fand am 10. April 1910 statt. Im Turm der Kirche befinden sich zwei Steine, die seit Jahrhunderten als Steine Mariens verehrt werden. Die ganze Kirche ist stark auf Maria konzentriert. Die zentrale Figur in der Krypta stellt Maria dar und auf mehreren Seitenaltaren stehen Marienstatuen. Auch ein großes Apsis-Mosaik stellt Maria dar. Das schlichte Bronzekreuz im Chor wirkt direkt unscheinbar gegenüber den vielen Mariendartellungen. Dabei ist Maria bei den Darstellungen fast nie nur selbst zu sehen, sondern fast immer in Verbindung zu Christus. Bei dem Apsis-Mosaik sieht das Christuskind den Betrachter an und Maria weist mit ihrer Hand auf ihren Sohn. Er hält ein Buch in der Hand, das auf ihn selbst verweist „Ich bin das Licht der Welt“. Die Dormitio Basilika ist der „Entschlafung“ Marias und ihrem stillen Gang in ein neues Leben gewidmet. Der Abendmahlssaal wurde auf den Fundamenten der Synagoge erbaut, dadurch befindet er sich wahrscheinlich an der ursprünglichen Stelle des „Obergemachs“, in dem das letzte Abendmahl stattgefunden haben soll.
Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Jerusalem ist zugleich eines der Hauptheiligtümer des Islams, es ist der imposante Felsendom auf dem Tempelberg im Südosten der Altstadt von Jerusalem. Zudem ist er auch der älteste islamische Sakralbau. Erbaut wurde der Felsendom im ausgehenden 7. und beginnenden 8. Jahrhunderts.
Im eigentlichen Sinn ist der Felsendom nicht, wie oft behauptet wird, eine Moschee sondern sollte viel mehr wie ein Schrein oder eine Kuppel verstanden werden. Auf der Ostseite des faszinierenden Felsendoms befindet sich ein weiteres Bauwerk, der sogenannte Kettendom, dieses Gebäude ist wesentlich kleiner als der Felsendom. Sein Erbauungsdatum ist ebenso unbekannt wie sein ursprünglicher Zweck.
Jerusalem - Israelmuseum
Beim Israelmuseum Jad waSchem handelt es sich um die Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust in Erinnerung an die nationalsozialistische Judenvernichtung. Die Gedenkstätte wurde am 19. August 1953 gegründet und liegt in Jerusalem. Sie wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht. Zur Gedenkstätte gehören unter anderem das Museum zur Geschichte des Holocaust und die Halle der Erinnerung, und die Halle der Namen, in der die Personalien der Opfer gesammelt werden. Außerdem befinden sich hier die Allee und der Garten der Gerechten und das Denkmal für Kinder, zum Gedenken an die 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kinder.
Jerusalems Altstadt wurde im Jahre 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie ist seit dem 16. Jahrhundert in vier Viertel aufgeteilt, in das christliche Viertel, das armenische Viertel, das jüdische Viertel und das muslimische Viertel. Das christliche Viertel liegt im nordwestlichen, das armenische Viertel im südwestlichen, das jüdische im südöstlichen und das muslimische Viertel im nordöstlichen Teil der Altstadt. Die Altstadt wird von einer Stadtmauer mit 8 Toren umgeben, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und heute noch fast vollständig erhalten ist. Diese Mauer hat mehrere Türme und insgesamt 8 Tore. Ursprünglich waren es 7 Tore, 3 große und 4 kleine, das 8. Tor kam erst im Jahre 1889 hinzu. Das Neue Tor befindet sich im christlichen Teil der Altstadt. An der Grenze zum armenischen Teil der Altstadt befindet sich das Jaffator und das Damaskustor an der Grenze zum muslimischen Teil. Das Herodestor und das Stephanstor führen in den muslimischen Teil der Altstadt. Nachdem 70 nach Christus Jerusalem zerstört wurde, ließ der türkische Herrscher Süleyman die Stadt wieder aufbauen. Nachdem auch die Tore wieder aufgebaut waren, ließ er das Goldene Tor direkt zumauern und versiegeln. Warum dies genau geschah, ist nicht bekannt. Teilweise wird es so ausgelegt, dass Süleyman nicht wollte, dass der Gott der Juden in die Stadt einzieht. Wahrscheinlicher aber ist, dass Ungläubigen der Weg zum Tempelberg verwehrt werden sollte. Es war das einzige Tor, das direkt auf den Tempelberg führte. Jesus von Nazareth soll durch dieses Tor Jerusalem betreten haben. In der Kreuzfahrerzeit wurde dieses Tor nur zweimal im Jahr geöffnet, am Palmsonntag für eine feierliche Prozession und am Fest der Kreuzerhöhung. Möglicherweise war hier ursprünglich das Herodestor, durch das früher am Versöhnungsfest der Sündenbock getrieben wurde. Der Sündenbock symbolisierte die Sünden des Volkes. Das Dungtor und das Zionstor befinden sich im jüdischen Teil der Altstadt.
Der Tempelberg ist ein Hügel südöstlich der Altstadt von Jerusalem oberhalb des Kindromtales, wo sich heute der Felsendom, errichtet im Jahre 691 und die Al-Aqsa Moschee, wahrscheinlich einige Jahre später erbaut, befinden. Im Palästinakrieg wurde die Bebauung auf dem Tempelberg teilweise zerstört und in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. Der Zugang ist durch Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Die Tore werden allerdings überwacht, der Zugang ist nur für Muslime erlaubt. Sollten Zweifel an der Zugehörigkeit zum Islam bestehen, müssen sie sich mit Papieren ausweisen oder durch ihr Fachwissen belegen, dass sie wirklich Muslime sind. Andersgläubige können nur durch das Marokkanertor an der Klagemauer den Tempelberg betreten, aber auch nur von samstags bis donnerstags und außerhalb der Gebetszeiten und nach scharfen Sicherheitskontrollen. Die Gebäude dürfen nicht betreten werden und es dürfen keine Bücher oder Kultgegenstände mitgebracht werden. Juden werden nur in kleinen Gruppen und oft nur mit Aufsicht eingelassen. Die meisten Proteste gegen militärische und politische Aktionen Israels pflegen sich im Anschluss an das Mittagsgebet zu entladen. Aus diesem Grunde gibt es zu diesen Zeiten meist Zugangsbeschränkungen zum Tempelberg. Dabei wird entweder ein Mindestalter für die Männer festgesetzt oder der Einlass bleibt auf Bürger von Jerusalem beschränkt. Einige israelische Bürger lehnen sich gegen die in ihren Augen bestehende arabische Besetzung des Tempelberges auf. Sie wollen auf dem Tempelberg eine weitere jüdische Kirche errichten. Da sie aber nur wenig Unterstützung erhalten, wurde nur mehrmals, 1997, 1998 und 2001 angekündigt, dass der Grundstein für diese Kirche gelegt würde. Da es aber zu internationalen Protesten kam, blieb es bei symbolischen Akten, die in der Nähe des Tempelberges durchgeführt wurden. Im Jahre 2007 wurde es durch das oberste israelische Gericht verboten, muslimische Begräbnisse am Fuße des Tempelberges vorzunehmen. Eine historisch bedeutsame Stelle sei von den Muslimen verbaut und unzugänglich gemacht worden.
Die Festung Herodes wurde im Wesentlichen zwischen 40 und 50 vor Christus durch König Herodes I. an der Stelle erbaut, an der sich vorher eine kleinere Festung befand. Sie galt als uneinnehmbar. Durch die Lage und die gute Einsehbarkeit war das Gipfelplateau gut zu verteidigen. Herodes legte um das Plateau eine Mauer mit 40 Türmen. Innerhalb der Festungsmauer befanden sich zahlreiche Gebäude, von Ställen über Badehäuser und Schwimmbecken bis zu Palästen. Der über mehrere Stufen in den Berghang hineingebaute Nordpalast war aus Kalkstein gebaut und mit zahlreichen Mosaiken und Wandmalereien versehen. Mittels 12 Zisternen wurde Regenwasser für den Gebrauch gespeichtert.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Haifa ist die drittgrößte Stadt Tel Aviv Israels nach Jerusalem und Israels. Sie liegt am Mittelmeer und hat den größten Hafen Israels. Durch die Hanglage ist die Stadt/Region Haifa in drei Bebauungsgebiete unterteilt. Beim Meer gelegen befinden sich die Industriegebiete, die Hafenanlage und große Durchgangsstraßen sowie die Bahn. Hier wohnt überwiegend die arabische Bevölkerung.
Etwa auf halber Höhe findet man Verwaltungsgebäude und die Mehrzahl der Geschäfte. Im höchstgelegenen Teil befinden sich exklusive Hotels und Restaurants. Hier befinden sich auch die teuersten Wohngegenden und an der höchsten Stelle ist die Universität von Haifa. Die verschiedenen Stadtteile werden durch die einzige U-Bahn Israels verbunden.
Caesarea liegt nordwestlich von Hadera an der nördlichen Scharonebene am Mittelmeer. Eigentlich heißt die Stadt Caesarea Maritima, aber meist wird sie ohne den Zusatz genannt. Hier befinden sich viele archäologische Stätten, diese wurden zum Nationalpark erklärt. Unweit der archäologischen Stätten befindet sich das moderne Caesarea mit noblen Villenvierteln und einem Golfplatz. Dieses entstand im Jahre 1948 und wurde wenige Kilometer vom Meer entfernt aufgebaut. In dem wiederaufgebauten antiken Theater gibt es Musik- und Theateraufführungen vor der Kulisse des Mittelmeeres. Im Jahre 1940 wurde die erste jüdische Siedlung im Bereich Caesarea gegründet. Hierbei handelte es sich um den Kubbuz Sdot Jam.
Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.
Akko ist die orientalischste Stadt Israels. Sie liegt am nördlichen Rande der Bucht von Haifa und ist von einer Festungsmauer umgeben. Die Neustadt ist überwiegend jüdisch besiedelt, während in der Neustadt fast nur israelische Araber wohnen. Früher war der Hafen von großer Bedeutung, heute ist es die Industrie, überwiegend die Eisenverarbeitung. In der quirligen Altstadt findet man zahlreiche Touristen. Lohnenswert ist ein Besuch im Hammammuseum oder in der Zitadelle von Akko. In der Neustadt befinden sich mehrere Parkanlagen und die Wohnsiedlungen zeichnen sich dadurch aus, dass dazwischen immer wieder Palmen gepflanzt sind und das Meer immer in der Nähe ist
Durch das Beit Shean Tal führte früher die Handelsstraße von Ägypten nach Damaskus, Mesomotamien und Klein-Asien. Obwohl es hier kaum regnet, gibt es viel Wasser durch die aus den Bergen sprudelnden Quellen. Obwohl die Gegend schon vor 4000 Jahren besiedelt war, lebten hier zwischenzeitlich nur Beduinenstämme. Erst im Jahre 1921 begann die jüdische Besiedlung.
Es wurde Landwirtschaft betrieben und die ersten Fischzuchten und Dattelplantagen in Israel geschaffen. Im Beit Shean wurden zahlreiche Ausgrabungen gemacht, die auf großen Reichtum in der Vergangenheit hinweisen. Auffällig sind hier die großen öffentlichen Gebäude. Der Stolz Beit Sheans ist ein Mosaik, welches die Glücksgöttin darstellt.
Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.
Am Südwestende des Toten Meeres befindet sich die frühere jüdische Festung Masada. Heute ist sie Teil eines israelischen Nationalparkes. Der Masada ist Teil des judäischen Gerbirges. Der Höhenunterschied zum Toten Meer beträgt 400 Meter, der westliche Abhang ist nur 100 Meter hoch. Der Gipfel besteht aus einer Hochfläche, die früher durch drei Pfade erreichbar war. 1963 bis 1965 wurden hier zahlreiche Ausgrabungen gemacht. Es wurden Teile der Festung ausgegraben. Die Funde waren durchweg gut erhalten. Ab 1966 wurden Erhaltungsmaßnahmen und Rekonstruktionen, teilweise mit Zement, durchgeführt. Dies führte zu Schäden an der Bausubstanz. Inzwischen wurde der Zement durch geeignetere Materialen ausgetauscht.
Eine antike, in Ruinen erhaltene Siedlung, gelegen auf einer flachen Mergelterrasse in der Nähe des Nordwestufers des Toten Meeres heißt Kirbet Qumran, meist nur Qumran genannt. Im Jahre 68 nach Christus wurde die Siedlung im Zuge des jüdischen Aufstandes zerstört. In den Jahren 1947-1956 wurden nach Fund der Schriftrollen vom Toten Meer die Ruinen freigelegt. Hierbei wurden Münzen aus verschiedenen Epochen, Keramik und Werkzeuge sowie Skelette, überwiegend männliche, aber auch Skelette von Frauen und Kindern gefunden. Ob diese in irgendeinem Zusammenhang mit den Schriftrollen stehen, ist immer noch umstritten. Seit den späten 1980-er Jahren wurde Qumran zu einer vielbesuchten Touristenattraktion.
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