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Diese Rundreise führt Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Baltikums. Sie erhalten Eindrücke von der unverwechselbaren Naturschönheit, traditionsreichen Geschichte sowie der Aufgeschlossenheit und Gastfreundlichkeit der Balten.
1. Tag: Anreise
Nonstop-Linienflug nach Tallinn. Empfang und Transfer zum Hotel.
2. Tag:Tallinn
Am Vormittag Stadtrundgang in Tallinn, bei dem Sie mit den schönsten Sehenswürdigkeiten, u.a. Schloss und Park Kadriorg, Sängerpark, bekannt gemacht werden. Tallinn ist ein wahres Museum unter freiem Himmel. Die Altstadt wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das historische Zentrum Tallinns hat eine über die Jahrhunderte erhaltene und die Altstadt umschließende Stadtmauer und ist deshalb eine wahre Perle von hohem kulturhistorischem Rang. Lassen Sie sich durch den Hauch vom Mittelaltertum durchdringen. Es warten auf Sie der "Lange Hermann" und die "Dicke Margarete". Sie besichtigen den Toompea-Hügel, die Alexander-Newski-Kathedrale, den Hermannsturm sowie den Kanonenturm „Kiek in de Kök“. Der Domberg mit Dom und das gotische Rathaus werden Ihnen auch nicht vorenthalten. Nachmittag zur freien Verfügung.
3. Tag: Tallinn - Gauja Nationalpark - Riga (ca. 350 km)
Fahrt über den Gauja Nationalpark nach Riga. Unterwegs Halt in Sigulda. Landschaftlich erinnert dieses Gebiet rund um Sigulda mit seinen roten Sandsteinfelsen tatsächlich ein bisschen an die Schweiz, nur die hohen Berge werden Sie vergeblich suchen. Empfehlenswert ist die Guttmannshöhle, eine vom Fluss vor langer Zeit aus dem Sandstein ausgewaschene tiefe Grotte. Sehenswert ist auch die Turaidaburg, die im Jahre 1214 an dieser Stelle errichtet wurde. Nachmittags Ankunft in Riga. Sie sehen auf einem Stadtrundgang den Rathausplatz mit dem Haus der Schwarzhäupter, St. Petri Kirche, die Domkirche, den Konventshof, das schöne Architekturensemble der Drei Brüder, romantische Handwerkergässchen und vieles mehr. Nirgends gibt es so viele im Jugendstil errichtete Gebäude zu sehen wie in Riga, besonders in der Albertastrasse. Die Tour führt entlang den zentralen Straßen von Riga und weiter über den Bastion-Hügel zum Nationaltheater von Lettland, Kunstmuseum, Art Nouveau Gebäude aus der Anfang des Jahrhunderts, Freiheitsdenkmal, Universität von Lettland, Opernhaus und dem Daugava Fluss.
4. Tag: Riga - Schloss Rundale - Berg der Kreuze - Klaipeda (ca. 300 km)
Vormittags Fortsetzung des Stadtrundgangs in Riga. Auf dem Weg nach Klaipeda Besichtigung des prächtigen Barockschlosses von Rastrelli, der ehemaligen Residenz des Kurländischen Herzogs. Das Schloss Rundale ist eine architektonische Perle von Latvia, die von einem hervorragenden Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli stammt, der auch Entwerfer des Winterpalastes in St. Petersburg ist. Heute wird dieser Platz nach und nach restauriert. Den nächsten Halt machen Sie am Berg der Kreuze bei Siauliai, wo Litauer zum Dank an Gott unzählige Kreuze aufgestellt haben. Abends Ankunft in Klaipeda.
5. Tag: Klaipeda - Kurische Nehrung - Klaipeda (ca. 120 km)
Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt Klaipeda. Anschließend folgt der Ausflug auf die Kurische Nehrung. Unterwegs Stopp in Juodkrante sowie Besichtigung des Hexenbergs mit hölzernen Skulpturen aus litauischen Sagen und Volksgeschichten. Danach Stadtrundgang durch Nida, einem kleinen ruhigen Fischerdorf, das durch seine etwa 60 Meter hohen majestätischen Sanddünen, berühmt ist. Besuch des Thomas Mann Hauses, der neogotischen Kirche, des Hofs einer alten ethnographischen Kirche und einer privaten Bernsteingalerie.
6. Tag: Klaipeda - Kaunas - Vilnius (ca. 300 km)
Nach dem Frühstück Abfahrt nach Vilnius. Unterwegs besichtigen Sie Kaunas, das zwischen den zwei Weltkriegen Hauptstadt des unabhängigen Litauens war. Besuch der Altstadt mit der Universität Vilnius, gotische St. Georges-Kirche, Rathausplatz mit dem ehemaligen Rathausgebäude, restaurierte Backsteinhäusern, Jesuiten-Kirche, Domkirche, das Perkunas-Haus und die Vytautas-Kirche am Nemunas-Ufer. Danach Spaziergang entlang der Freiheitsallee „Laisves Aleja“. Nachmittags Fahrt nach Vilnius.
7. Tag: Vilnius - Trakai - Vilnius (ca. 60 km)
Morgens Stadtrundfahrt in der von dem Grossfürsten Gediminas 1323 gegründeten Hauptstadt Litauens. Vilnius überrascht Sie mit einer Vielzahl prächtiger barocker Kirchen und Gebäude und ist durch seine Altstadt, die von UNESCO in die Weltkulturerbeliste eingetragen wurde, berühmt. Durch die schmalen und verwinkelten Gassen der Altstadt gehen Sie zur Kathedrale und zum Burgviertel, besichtigen die alte Universität, den Präsidentensitz und die berühmte Pilies-Strasse. Ihre Tour endet im gotischen Viertel mit der St. Annen-Kirche und dem Ausra-Tor mit dem wundertätigen Gnadenbild der Muttergottes. Am Nachmittag Fahrt nach Trakai (ca. 28 km von Vilnius entfernt) der Hauptstadt des ehemaligen Großfürstentums Litauens, das sich damals von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erstreckte. Trakai ist eine der Hauptattraktionen von Litauen, da Sie dort die einzig erhaltene gotische Wasserburg Europas besichtigen können. Die Burg ist wunderschön in die Landschaft integriert und bietet mit ihren roten Backsteinmauern einen höchst beeindruckenden Anblick. Anschließend sollten Sie unbedingt noch die Altstadt von Trakai besichtigen - die Holzhäuschen verleihen einen malerischen Anblick. Zum Abschluss Folkloreabend mit gemütlichem Abendessen und Musik.
8. Tag: Vilnius - Abflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Zu den Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne auch der sogenannte „lange Hermann“, ein hoher und schlanker Wachturm, welcher Teil des Tallinner Schlosses auf dem Domberg ist. Errichtet wurde der Wachturm zwischen 1360 und 1370 zusammen mit drei weiteren Ecktürmen. Im 16. Jahrhundert wurde eine Erweiterung des langen Hermann vorgenommen, sodass er heute 45,6 Meter misst.
Über eine Steintreppe mit 215 Stufen gelangt man auf eine Aussichtsplattform auf dem Turm, von hier aus hat man eine herrliche Sicht über das Tallinner Schloss und über die Stadt selbst. Die drei anderen Ecktürme des Schlosses sind der Pilsticker, die Landskrone und Stür den Kerl, letzterer wurde allerdings bereits von 1767 bis 1773 abgetragen.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört die imposante Stadtmauer, welche stellenweise bis heute sehr gut erhalten ist. Kein Wunder, denn im Mittelalter zählte die Stadt zu einer der am besten befestigten an der Ostsee. Zu ihrer besten Zeit war die Mauer 2,35 Kilometer lang, 13 - 16 Meter hoch und 2 – 3 Meter dick. Heute ist davon noch etwa 1,8 Kilometer Mauer übrig, sowie 26 Türme.
Einer davon ist der imposante Kanonenturm, welcher „die dicke Margarethe“ genannt wird. Sie befindet sich neben der großen Strandpforte, einer von einst sechs Pforten der Stadtmauer. Die „dicke Margarethe“ hat einen Durchmesser von 25 Metern, was ihren Namen durchaus rechtfertigt. Heute befindet sich in dem einstigen Kanonenturm das estnische Seefahrtsmuseum.
Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der eindrucksvollsten und imposantesten Bauwerke der gesamten Stadt: die atemberaubende Alexander Nevski Kathedrale. Doch sie ist nicht nur Symbol für den Prunk und die Schönheit der Stadt sondern auch Sinnbild für die Russifizierung Estlands am Ende des 19. Jahrhunderts.
Zwischen 1894 und 1900 wurde die malerische Kathedrale erbaut, als Estland einige Jahre später unabhängig wurde, wollte man 1924 auch den Sakralbau, welcher an die Russen erinnerte zerstören. Doch dazu kam es nicht und am Ende des 20. Jahrhundert wurde der beeindruckende Prachtbau sogar komplett restauriert.
Tallinn - Sängerpark Tallinn
Tallinn - Schloss, Park von Kadriorg
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne die imposante Stadtmauer, welche die Stadt im Mittelalter zu einer der am besten befestigten Orte an der Ostsee machte. Mit ihrem Bau wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen, die Fertigstellung folgte allerdings erst 300 Jahre später.
Von den einst mehr 40 Türmen der Stadtmauer sind heute nur noch 26 erhalten, auch die einstige Länge von 2,35 Metern blieb nicht bestehen, heute misst die Mauer nur noch 1,85 Meter. Dennoch sorgt sie bei Besuchern immer noch für Aufsehen und Bewunderung. Vor allem der Kanonenturm „Dicke Margarethe“ mit seinem Durchmesser von 25 Metern ist sehr eindrucksvoll.
Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.
Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.
Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
In der Altstadt der lettischen Hauptstadt Riga befindet sich ein Gebäudeensemble, welches als die drei Brüder (im Lettischen „Tris brali“) bezeichnet wird. Das älteste von ihnen ist Haus 17 und zugleich auch das älteste Steingebäude im Stadtgebiet. Dieses profane Steinhaus wurde bereits im 15. Jahrhundert errichtet und weist Merkmale der niederländischen Renaissance-Häuser auf. Da unter dem Putz ein Zunft- oder Familienwappen mit Getreideähren gefunden wurde, geht man davon aus, dass dieses Haus einst einem Bäckermeister gehört haben könnte.
Mit Gewissheit kann man sagen, dass in allen drei Häusern sowohl Handel betrieben wurde als auch gelebt und gearbeitet. Dies erkennt man auch daran, dass alle drei Häuser über Holzdecken verfügen, in deren Mitte eine Lücke ausgespart wurde, durch welche Waren zwischen den verschiedenen Stockwerken transportiert werden konnte. Im zweiten Weltkrieg wurden die Drei Brüder zerstört, glücklicherweise aber bereits in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Heute befinden sich in den Gebäuden zum einen die Büros der Denkmalschutzbehörde und zum anderen das Museum der lettischen Architektur.
Riga - Bastion Hügel
Sigulda - Burg Turaida
Im Zentrum der lettischen Hauptstadt Riga ragt das imposante Freiheitsdenkmal „Brivibas piemineklis“ in den Himmel. Errichtet wurde es in den Jahren von 1931 bis 1935 während der ersten lettischen Unabhängigkeit um die nationale Souveränität des Landes zu symbolisieren. Finanziert wurde das imposante Bauwerk durch Spenden aus der Bevölkerung.
Bis heute ist das Freiheitsdenkmal ein beliebter Treffpunkt und Versammlungsplatz, zudem haben sich einige Bräuche manifestiert, beispielsweise der Brauch, dass Hochzeitspaare hier einen Blumenstrauß ablegen. Der Sockel trägt die Innschrift „Tevzemei un Brivibai“ („Für Vaterland und Freiheit“) und am Fuße der Statue werden einige historisch bedeutende Ereignisse Lettlands symbolisch dargestellt.
Gauja Nationalpark
Durch einen schmalen Durchgang neben dem Eckes Konvent gelangt man zum Konventhof, einen Komplex in dem sich in der Vergangenheit Lager-, Wohn- und Armenhäuser sowie Wirtschafts- und Klosterbauten befanden. Zuvor, im 13. Jahrhundert war hier die Burg des Schwertbrüderordens errichtet worden. Während der Kämpfe zwischen der Stadt und dem Orden wurde die Burg am Ende des 13. Jahrhunderts allerdings zerstört.
Mittlerweile ist der Komplex des Konventhofs komplett restauriert. In den schmalen, pittoresken Gassen befinden sich nun Geschäfte, Hotels und Restaurants sowie Konferenzräume. Ein Besuch des Konventhofs lohnt somit in jedem Fall und sollte bei einem Besuch der lettischen Hauptstadt Riga in keinem Fall fehlen.
In den Jahren von 1860 bis 1863 wurde in Riga der Bau des sogenannten „Deutschen Theaters“ errichtet. Das imposante Bauwerk wurde im Stil des Neoklassizismus erbaut, nach Entwürfen von Ludwig Bohnstedt. Allerdings brannte der Prachtbau 1882 nieder wurde aber unter der Leitung des Architekten Reinhold Schmaeling wieder aufgebaut.
Seit 1919 ist dieses prachtvolle Gebäude nicht mehr nur ein Opernhaus in der lettischen Hauptstadt Riga sondern seitdem beherbergt es die lettische Nationaloper. Besonders schön ist auch die Umgebung der Nationaloper, sie liegt eingebettet in einer wunderschönen Anlage, inmitten von saftigem Grün und herrlichen Arrangements.
Pärnu - Rathaus
Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.
Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.
1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.
Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
5. Tag Juodkrante - Hexenberg von Juodkrante
In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.
1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
Kaunas - Domkirche von Kaunas
Kaunas - Perkunas-Haus
Kaunas - Rathausplatz von Kaunas
Kaunas - Vytautas-Kirche
Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
Vilnius - Burgviertel Vilnius
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.
Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
Vilnius - Präsidentensitz Vilnius
Vilnius - St. Annen Kirche Litauen
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.
Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.
Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
An der südwestlichen Ostseeküste Estlands befindet sich die beschauliche Hafenstadt Pärnu, im Deutschen auch Pernau genannt. Sie beheimatet rund 44.000 Einwohner und ist das wichtigste Seebad an Estlands Küste. Der circa drei Kilometer lange Sandstrand entlang des nördlichen Ausläufers des Rigaischen Meerbusens macht den malerischen Ort zu einem beliebten Ziel für Entspannung suchende Reisende.
Zudem besticht Pärnu mit seinem landestypischen Charme. In der Stadt findet man noch zahlreiche alte, für diese Region typische Holzhäuser. Weiterhin sollte man unbedingt die Orthodoxe Kirche und das ehemalige Rathaus gesehen haben. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist allerdings die Estonia-Gedenkstätte, hier erinnert eine 12 Meter hohe Skulptur an die 1994 beim Untergang der Estonia ums Leben gekommenen Passagiere.
Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.
So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
Im Süden Lettlands liegt die malerische Stadt Rundale, welche im Jahre 1280 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Der gerade einmal etwa 900 Einwohner zählende Ort ist das Zentrum des Bezirks Rundales novads.
Im Jahre 1736 wurde damit begonnen hier das barocke Schloss Rundale zu erbauen. Das prächtige und imposante Schloss erinnert bis heute an die einstige Bedeutung und den einstigen Reichtum der Gegend und lockt zudem zahllose Reisende hierher.
Seit 2011 gibt es in dem Ort zudem eine weiter sehr sehenswerte Attraktion. Im Park des Schlosses Rundale erinnern zwei graue Granit-Obelisken an die hier beigesetzten Soldaten, welche im napoleonischen Krieg gefallen sind und an die gefallenen deutschen Soldaten des erste Weltkrieges.
An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.
Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
Juodkrante
Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.
Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.
Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
Am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius liegt Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die wechselvolle Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 14. Jahrhundert und ist geprägt von Eroberungen und Besatzungen aber auch goldene Zeiten erlebte die Stadt, beispielsweise bei ihrem Aufstieg als bedeutende Handelsstadt.
Heute lebt Kaunas unter anderem vom florierenden Tourismus, auf keiner Litauen-Rundreise sollte ein Besuch der Stadt fehlen. Hier gilt es zum Beispiel die Ruine der Burg Kaunas sowie die Garnisonskirche, das Perkunashaus, die Sankt Georgs Kirche, die Peter und Paul Kathedrale, das historische Rathaus und die Jesuitenkirche zu bestaunen und zu bewundern. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien.
Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.
Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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