Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Zentral- und Südmongolei bilden eine großartige Kulisse für ausgiebige Wanderungen und intensive Naturerlebnisse. Sie passieren die Wüste Gobi, überqueren riesige Sanddünen, durchstreifen faszinierende Nationalparks und sehen prachtvolle Klöster. Seien Sie zu Gast bei freundlichen Nomaden, die Ihnen Einblick in ihr Leben gewähren. Bei Übernachtungen in den typischen Gers können Sie der Stille lauschen. Genießen Sie eine atemberaubende Sicht auf faszinierende Naturschönheit, ziehen Sie wie Dschingis Khan durch die unendliche Weite des dünn besiedelten Landes und erleben Sie die traditionelle Lebensweise der Nomaden.
1. Tag - Anreise.
Linienflug von Berlin mit Zwischenstopp nach Ulaanbaatar.
2. Tag - Ulaanbaatar.
Ankunft am frühen Morgen in Ulaanbaatar. Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel Check-in ab 12.00 Uhr. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Rundfahrt in der pulsierenden Stadt. Das Nebeneinander von Nomadentraditionen und moderner Gesellschaft ist wohl am Besten anhand der Skyline aus Jurten (Nomadenzelten) und hochragenden Wolkenkratzern dargestellt. Der Kontrast der Stadt zeigt sich auch an ihren Bewohnern, die von traditionell gekleideten Hirten über Geschäftsleute in Anzügen bis hin zu den zahlreichen Einwanderern aus aller Welt reichen. Nur in Ulaanbaatar wird man Pferdewagen über die Hauptstraße neben teuren Luxuswagen fahren sehen und Marktstände, die sowohl Vieh als auch Designerkleider verkaufen. Sie besichtigen das Kloster Gandan, das einzige Kloster, in dem zur Zeit der Mongolischen Volksrepublik religiöse Zeremonien stattfinden durften. Heute leben hier wieder über 600 Mönche. Anschließend besuchen Sie das interessante Naturhistorische Museum, das diverse urzeitliche Funde wie Dinosaurierskelette und sogar versteinerte Dinosauriereier aus dem Bajanzag beherbergt. Am Abend nehmen Sie an einer Folklore-Veranstaltung teil. Übernachtung im Hotel.
3. Tag - Ulaanbaatar - Berg Zorgol Khairkhan (ca. 170 km).
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Süden zum Berg Zorgol Khairkhan, einem 1.686 m hohen Granitmassiv. Unterwegs machen Sie zum Mittag ein Picknick. Nach der langen Fahrt können Sie in Ihrer Jurte relaxen. Es besteht auf Wunsch die Möglichkeit, vor Ort einen kurzen Ritt auf einem mongolischen Pferd zu versuchen (selbstzahlend). Heute übernachten Sie zum ersten Mal in einem Ger, der typisch mongolischen Jurte (Rundzelt).
4. Tag - Berg Zorgol Khairkhan - Baga Gazaryn Chuluu-Felsen - Sum Khukh Burd-Oase (ca. 100 km).
Sie unternehmen eine Wanderung (ca. 2 - 3 Std.) auf den Felsen-Berg Zorgol Khairkhan. Mit etwas Glück erblicken Sie Raubvögel, Argali (wilde Schafe), Wölfe, Hirsche und andere wilde Tiere. Weiterfahrt zur Granitformation Baga Gazaryn Chuluu. Sie wandern auf den heiligen Felsen (ca. 1 - 2 Std.), der inmitten einer weiten trockenen Steppe aufragt. Danach geht es zur Sum Khukh Burd-Oase, die umgeben von grünem Schilf in einem See liegt und Heimat für viele verschiedene Wasservogelarten ist. Hier können Sie Tempelruinen aus dem 10. Jh. entdecken. Übernachtung in einer Ger.
5. Tag - Sum Khukh Burd-Oase - Gobi Gurvan Saikhan-Nationalpark (ca. 430 km).
Weiterfahrt nach Südgobi zum Gobi Gurvan Saikhan-Nationalpark, dessen höchste Erhebung der Zuun Saihan Uul (2.815 m) ist. Während der langen Fahrt lassen Sie Ihren Blick über die weite Steppe schweifen und können mit etwas Glück eine Gazellen-Herde und wilde Vögel entdecken. Der Nationalpark Gobi Gurvan Saikhan ist Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Steinböcke und Wildschafe. Ankunft im Gobi-Camp am späten Abend. Übernachtung im Ger.
6. Tag - Südgobi (ca. 80 km).
Tagesausflug zur Geierschlucht Yoliin Am in den südlichen Ausläufer des Gobi-Altai-Gebirges mit Picknick. Ein Fluss schlängelt sich durch eine bis zu 200 m hohe, sich immer weiter verengende Schlucht und fließt mehrere Kilometer an Eismassen entlang, die auch im Sommer nicht vollständig auftauen. Sie besuchen ein kleines Naturkundemuseum. Lassen Sie sich beim Besteigen der Schlucht bis ins ewige Eis von der eindrucksvollen Naturlandschaft faszinieren (ca. 2 Std. Wanderung, nach Wunsch länger). Zum Mittagessen erhalten Sie als Picknick das Nationalgericht Horhog, einen Lammtopf mit traditionellen Gewürzen. Am Nachmittag Rückfahrt ins Camp. Vor dem Abendessen ist Ihre Mitarbeit gefragt! Indem Sie selbst Hand anlegen, lernen Sie, wie die Nomaden ihre Behausung, das Zelt aus Holzlatten, Baumwolltuch und Wollfilz, aufbauen. Übernachtung im Ger.
7. Tag - Gobi Gurvan Saikhan-Nationalpark- Hongoryn Els (ca. 200 km).
Sie fahren heute zu den größten Sanddünen der Mongolei. In den Hongoryn Els, die ca. 180 km lang sind und hinter dem Sevri-Gebirgszug liegen, unternehmen Sie eine ausgiebige Wanderung. Am Abend können Sie in den Dünen wandern oder in Ihrem Ger entspannen. Übernachtung im Ger am Fuße der beeindruckenden Dünen von Hongoryn Els.
8. Tag - Hongoryn Els.
Am Vormittag wandern Sie in den größten Dünen des Landes. Nachmittags besuchen Sie eine Kamelzüchterfamilie und tauchen hier in das wirkliche Nomadenleben ein. Gerne können Sie dem Tier ganz nah kommen und probieren, wie es sich anfühlt, auf einem der zweihöckrigen Kamele zu sitzen. Auf Wunsch können Sie auch einen Ausritt auf den gutmütigen Tieren wagen. Übernachtung im Ger.
9. Tag - Hongoryn Els - Bajanzag - Mittelgobi (ca. 190 km).
Weiterfahrt zum Dinosaurier-Ausgrabungsort Bajanzag, einer zerklüfteten Feldsformation, die wegen ihres leuchtend orangefarbenen Gesteins auch “Flaming Cliffs” genannt wird. Sie besichtigen die roten Klippen und unternehmen eine Wanderung im Saxaulwald. Die wasserspeichernde Rinde der niedrigen Bäume bietet den Nomaden eine Möglichkeit zur Wasserversorgung. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt zum Kloster Ongiin (Ongiin Hiid), das 1760 gegründet wurde. Von dem 1937 vollkommen zerstörten Gebäudekomplex finden sich heute noch zahlreiche Ruinen aus Lehmziegeln am Fluss und auf den umliegenden Hügeln. Überragt wird die Klosteranlage von der Ruine eines Stupas. Seit 2004 wird das Kloster wieder aufgebaut und inzwischen leben wieder einige Mönche im Kloster. Besuch der Klosterruine. Übernachtung im Ger. Am Abend haben Sie Gelegenheit, in die Kluft eines mongolischen Khans zu steigen und sich in die Zeit des großen Dschingis zu versetzen. Vergessen Sie nicht, diesen Moment mit der Kamera zu dokumentieren!
10.Tag - Mittelgobi - Charchorin (ca. 290 km).
Fahrt nach Charchorin (Karakorum), Übergang von der endlosen Steppe zum Gebirge. Ankunft am späten Abend. Sie können sich in Ihrem gemütlichen Ger ausruhen oder einen kurzen Ausflug zum Fluss Orchon unternehmen. Übernachtung im Ger in Charchorin.
11.Tag - Charchorin (ca. 100 km).
Vormittags Besichtigung des ersten buddhistischen Klosterkomplexes Erdene Dzuu, der Ruinen der alten Hauptstadt Karakorum (13. Jh) und des neuen Museums. Nachmittags Ausflug zur Hoshoo Zaidam, Besichtigung der Türkendenkmäler. Beim Besuch einer Pferdezüchterfamilie besteht die Möglichkeit, einige Schritte auf den Tieren zu versuchen. Ein längerer Ritt kann auf Wunsch vor Ort gebucht werden. Übernachtung im Ger in Charchorin
12.Tag - Charchorin - Elsen Tasarchai (ca. 100 km).
Nach dem Frühstück Fahrt nach Elsen Tasarchai, dem Knotenpunkt zwischen Gebirge, Gebirgssteppe und Halbwüste. Besuch des Klosters Hogno und Wanderung auf den Berg Hogno Haan. Sie haben hier die Gelegenheit, eine der traditionellen Sportarten der Mongolen selbst auszuprobieren. Nehmen Sie Pfeil und Bogen zur Hand und testen Sie Ihre Treffsicherheit! Übernachtung im Ger am Hogno Khaan-Berg.
13. Tag - Elsen Tasarchai - Nationalpark Terelj (ca. 360 km).
Fahrt über Ulaanbaatar zum Nationalpark Terelj, einer Felsenlandschaft im südlichen Aushang des Chentij-Gebirges mit Edelweiß- und Enzianfeldern. Trekking und Wanderung auf die Felsenberge oder durch das Gebirgstal. Möglichkeit zum Entspannen im Gercamp in Terelj. Übernachtung im Ger.
14. Tag - Nationalpark Terelj - Ulaanbaatar.
Am Vormittag lernen Sie Einheimische Künstler wie einen Pferdekopfgeigespieler und einen Kehlkopfsänger kennen, die Sie in ihre Kunst einweihen werden. Sie lernen in einem Workshop (1 - 1.5 Std.), wie man diesen für Europäer ungewöhnlichen Kehlkopfgesang hervorbringt. Danach sind Sie eingeladen, sich aktiv an der Zubereitung des traditionellen mongolischen Mittagessens mit den Gerichten Buuz und Khuushuur zu beteiligen und den wertvollen Tipps des Kochs zu lauschen. Nach dem Essen Rückfahrt zum Hotel in Ulaanbaatar. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung bis Sie zur Abschiedsfeier in ein nettes, traditionelles Restaurant gebracht werden. Übernachtung im Hotel.
15. Tag - Abreise.
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft am selben Tag.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.