Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Imposante Bauwerke in den Städten des "Goldenen Rings" Samarkand, Buchara und Chiwa, zeugen noch heute vom einstigen Reichtum dieses Landes und der Macht dieser Region. Lassen Sie sich vom Charme Usbekistans und der interessanten Mischung europäischer, orientalischer und asiatischer Einflüsse verzaubern.
Seit 2.000 Jahren verbindet die Große Seidenstraße Orient und Okzident. Endlose Karawanen zogen mit Ihren Gütern über
12.000 km von China nach Venedig. Entdecken Sie die geheimnisvolle Magie der alten Seidenstraße. Auch die bunte Bevölkerung mit Ihrem Gemisch aus Europa, Orient und Asien trägt zu einem erlebnisreichen Aufenthalt bei dieser Rundreise bei.
1. Tag - Anreise.
Linienflug mit Zwischenstopp nach Taschkent.
2. Tag - Taschkent - Samarkand.
Ankunft in Taschkent und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Transfer zum Bahnhof und Zugfahrt in die mehr als 3.000 Jahre alte Stadt Samarkand, die Perle der Seidenstraße (Frühstück im Zug). Nach Ankunft Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Besichtigung des Shah-i-Sinde und des Gur Emir Mausoleums, Meisterwerke islamischer Architektur aus dem 14./15. Jh. sowie des Observatoriums des Ulugbeg mit dem größten Sextant des Orients.
3. Tag - Samarkand.
Die Geburtsstätte der Märchen aus 1.001 Nacht war unter Amir Temur Hauptstadt des Landes. Eine Vielzahl berühmter Bauwerke zeugt von einer reichen Geschichte. Sie besuchen die Ruinen der Großen Bibi Chanim Moschee, die am Anfang des 15. Jh. errichtet wurde und zu einem der größten Bauwerke der islamischen Welt zählte sowie den angrenzenden farbenfrohen Basar, der Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack bietet. Anschließend sehen Sie das bekannteste Wahrzeichen Usbekistans, den Registan Platz mit seinen drei Medressen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend Plov kochen (usbekisches Nationalgericht) bei einer usbekischen Familie.
4. Tag - Samarkand - Buchara (ca. 265 km).
Nach dem Frühstück Fahrt in die Oasenstadt Buchara. Unterwegs Stopp an der Karawanserei Rabat-e Malik. Nach Ankunft besuchen Sie die Zitadelle Ark, die ehemalige Residenz der Bucharamonarchen. Mit Ihrem Fundament aus dem 3. Jh. v. Chr. ist sie die älteste Sehenswürdigkeit Bucharas. Lassen Sie den Zauber und die Geister alter Zeiten auf sich wirken, die noch heute hier zu spüren sind. Sie besichtigen außerdem das nahe der Zitadelle in einem Park gelegene Samaniden Mausoleum aus der Regierungszeit von Ismail Samani.
5. Tag - Buchara.
Während der Stadtbesichtung besuchen Sie den Labi-Hauz Komplex, die Marktkuppelbauten mit den Basaren Togi-Zargaron, Togi-Tilpak Furuschon und Togi-Sarrafon sowie den Poi-Kaljan Komplex. Ebenso besichtigen Sie eine der ältesten Medressen in Buchara, die Medresse Ulugbek und die Medresse Abdulazizchan. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur Verfügung.
6. Tag - Buchara - Chiwa (ca. 450 km).
Endlich steht das Abenteuer Wüste an. Wie einst die berühmten Karawanen reisen Sie, allerdings bequem im klimatisierten Bus, auf der Seidenstraße. Die Tour führt Sie durch die Wüste Kizilkum und streckenweise entlang des berühmten Flusses Amudarja (Fotostopp) nach Chiwa.
7. Tag - Chiwa.
Die Altstadt Chiwas, Ichan-Kala, ist von einer nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben. Mit ihren Lehmstraßen und noch heute zum Straßenbild gehörenden Arbas, zweirädrigen Eselskarren, vermittelt sie Ihnen eine Vorstellung über die unveränderte Lebensweise seit dem Mittelalter. Sie besuchen die Kunya Ark Festung, einst Residenz des Chans von Chiwa, und die Juma Moschee - 213 mit kunstvollen Schnitzereien verzierte Säulen tragen die Holzbalkendecke der Halle. Auf Ihrem Programm stehen weiterhin das Pahlavon Mohammed Mausoleum, das Islam Khoja Minarett und der Tash Hauli Palast.
8. Tag - Chiwa - Urgench - Taschkent.
Transfer zum Flughafen Urgench, Flug nach Taschkent und Hoteltransfer. In der modernen Hauptstadt besuchen Sie die Medresse Barak-Khan mit der Bibliothek sowie die Medresse Kukeldasch. Im Museum für angewandte Kunst sehen Sie 7.000 Exponate traditioneller Volkskunst aus der ersten Hälfte des 19. Jh. bis zu unserer Zeit. Sie unternehmen eine Fahrt mit der Metro und haben ein gemeinsames Abschiedsabendessen in einem lokalen Restaurant.
9. Tag - Abreise.
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Zwischenstopp nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Samarkand - Gur Emir Mausoleum
Zwei Kilometer vom Stadtzentrum Samarkands entfernt befinden sich die Ruinen des Observatoriums von Ulug Beg sowie ein Museum. Die Usbeken nennen es „Gurkani Zij“ was soviel wie „Observatorium der Gurkani“ bedeutet. Das Observatorium wurde zwischen 1424 und 1428 auf Befehl des Timuriden-Herrschers Ulug Beleg errichtet. Es sollte den Astronomen der Ulugbelek-Madrasa für Beobachtungen dienen.
Nachdem Ulug Beg 1449 ermordet wurde, zerstörte man auch das Observatorium, in welchem in den Jahren zuvor 992 Sterne vermessen worden waren. Nur der unterirdische Teil des Sextanten blieb erhalten, wurde aber erst im Jahre 1908 von russischen Archäologen entdeckt und ausgegraben. Von dem Observatorium selbst konnte nur der runde Grundriss rekonstruiert werden.
Seidenstraße
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.
Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.
Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.
Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
6. Tag Kizilkum Wüste
Seidenstraße
7. Tag Chiwa - Djuma Moschee
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.
In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.
In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.
Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.