Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Welches Glücksgefühl steigt auf, zwischen den übrig gebliebenen Säulen
eines römischen Tempels zu sitzen, vom warmen Wind umschmeichelt, mit
weitem Blick über die Bergformationen, die sich fernab in der Wüste
verlieren. Jordaniens liebenswerte Menschen gehören sicher zum größten
Reichtum des Landes. Als Besucher werden Sie sehr bald nach Ihrer
Ankunft diese Herzlichkeit erfahren und spüren. Aber auch die Landschaft
bietet enorm viel Abwechslung. Extreme wie die tiefstgelegenen Gebiete
der Erde am Toten Meer oder die zerklüfteten östlichen Gebirgsketten.
Die urgewaltige Felslandschaft wussten die Nabatäer zu nutzen und
versteckten ihre Hauptstadt Petra hinter einer engen Schlucht. Sie
höhlten die Felsen aus und hinterließen steinerne Kunstwerke, die heute
zum Weltkulturerbe zählen. Auch die Römer blieben nicht untätig und
legten Städte und Tempel an. Der Jordangraben mit dem Toten Meer ist
eine landschaftliche Sensation. Die wüstenhaften Gebirge ragen steil in
den Himmel. Genießen Sie die warmen Gewässer des Golfes von Aqaba am
Roten Meer. Heute ist Jordanien ein 'blühendes Wüstenland'- mit uns Sie
werden es kennen lernen.
1. Tag: FRANKFURT/MAIN - AMMAN
Individuelle Anreise zum Flughafen und mittags Flug mit Royal Jordanian nach Amman (Flugdauer ca. 4 Std.). Begrüßung durch Ihre Reiseleitung und Transfer zum Hotel.
2. Tag: AMMAN
Frühstück im Hotel. Amman, die weiße Stadt, entstand einst auf sieben Hügeln und breitet sich heute auf einer Vielzahl von 'Jabals' aus. Das schnelle Wachstum der letzten Jahrzehnte lässt dennoch nicht den Charme des Orients vermissen. Die hellen Häuserfassaden verleihen der Stadt eine sympathische, freundliche Note. Besonders schön präsentiert sich die Stadt im Licht der untergehenden Sonne, wenn ihre letzten Strahlen sie mit einem glühenden Goldgelb übermalen. Eine Stadtrundfahrt bringt Sie zunächst zur König-Abdullah Moschee, ein modernes Bauwerk mit blauer Kuppel, zu der auch Nicht-Muslime Zutritt haben. Vom Zitadellenhügel aus gewinnen Sie einen herrlichen Überblick über die Stadt und genießen einen schönen Ausblick auf das Römische Theater. Im Archäologischen Museum können Sie die wechselvolle Geschichte des Landes nachvollziehen und die weltbekannten Qumran-Schriftrollen vom Toten Meer bestaunen. Sie bummeln durch das Basarviertel mit seinen orientalischen Souqs und haben Gelegenheit, eine der vielen Kunstgalerien der Stadt zu besuchen. F
3. Tag: AMMAN
Frühstück im Hotel. Am Vormittag ist Ihr erstes Ziel Jerash, mit den weitläufigen Ausgrabungen der römisch-byzantinischen Stadt Gerasa, einem Teil der Dekapolis, einer berühmten Liga von Zehn Städten welche verbunden durch starke kommerzielle, politische und kulturelle Interessen waren. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich das Leben dieser Stadt vor 2000 Jahren vorzustellen. Mit dem 'Ovalen Forum', dem Artemistempel und der Kolonnadenstraße können Sie Meisterwerke aus der römischen Kaiserzeit bewundern. Sie besichtigen bei einem Rundgang das Theater, die Tempel, Kirchen und Kolonnaden. Weiterfahrt nach Ajloun zur im 12. Jh. von Saladin erbauten Burg Rabat. Rückkehr gegen Abend in Amman. F
4. Tag: AMMAN - PETRA
Frühstück im Hotel. Fahrt auf der alten Königsstraße Richtung Süden. Ihr erstes Ziel ist Madaba, der 730 m hoch gelegene Ort, ist als die 'Mosaik-Stadt' schlechthin bekannt; vor allem auch, weil hier die berühmte Palästina-Landkarte einen Kirchenboden ziert. Vom Mount Nebo blicken Sie - wie einst Moses - auf die weite Ebene des Jordantals und des Toten Meeres. Auf Ihrer Fahrt durchqueren Sie die 'Mondlandschaft' des Wadi Mujib, den 'Grand Canyon Jordaniens'. Sie erreichen am Nachmittag Dana, ein Naturschutzgebiet, das heute die Hänge und das trockene Flussbett des Wadis bedeckt. Wie Honigwaben kleben die Häuschen des bezaubernden Dorfes zwischen fruchtbaren Hängen aneinander. In Shobak sehen Sie eine alte Kreuzritterburg, von der Kirche direkt über dem Eingang haben Sie einen tollen Blick auf das Dorf. Von hier aus führt die Straße direkt zur Königsstadt Petra, die Gebirgsstöcke sind schon zu erkennen, die den Höhepunkt Ihrer Reise noch verdecken. F
5. Tag: PETRA - AQABA
Frühstück im Hotel. Nur an wenigen Orten auf dieser Welt schufen Menschen eine Architektur, die sich vollendet in die Landschaft einpasst, aus ihr herauszuwachsen scheint und doch eine großartige und atemberaubenden Wirkung auf uns hat. Eingebettet in eine faszinierende Felslandschaft erleben Sie Petra (UNESCO-Weltkulturerbe), die 'rote Stadt' der Nabatäer. Durch haushohe Felswände windet sich der extrem schmale Canyon als einziger Zugang zur alten Königsstadt. Überwältigt stehen Sie vor Tempelfassaden, Palästen, Kultplätzen, Königsgräbern und Säulenstraßen. Erleben Sie gerade ein 'achtes Weltwunder'?
Nachmittags haben Sie die Möglichkeit zum Aufstieg auf das Felsplateau Ed Deir (1.060m, ca. 1 Stunde, ca. 800 holprige Stufen); aber es lohnt die Mühe. Gegen Abend Weiterfahrt zum Küstenort Aqaba. F
6. Tag: AQABA - AMMAN
Frühstück im Hotel. Aqaba ist Jordaniens einzige Stadt am Meer an der Nordspitze des gleichnamigen Golfes vor einer imposanten Gebirgskulisse. Das milde Klima und das klare Wasser mit den schönen Sandstränden und den Korallenriffen laden zu jeglicher Art des Wassersports ein. Der Vormittag steht zur freien Verfügung.
Weite Sandflächen, rote Granitberge und Beduinen mit ihren Kamelen begleiten Sie heute Nachmittag auf Ihrem Weg ins Wadi Ram. Schmale Felsnadeln und mächtige Steinkolosse in allen Rotschattierungen ragen hier aus dem Sand empor. Die Erosion hat eine Zauberlandschaft geschaffen, die in den Farben Weiß, Gelb bis Pink schillern kann. Wüste, Himmel und vor allem die Stille scheinen unendlich. Die Station der Wüstenpolizei diente als Filmkulisse für 'Lawrence von Arabien'.
Durchqueren Sie die Mondlandschaft der Wüste auf einer Jeeptour. Ein Beduine wird Ihnen als Führer zur Verfügung stehen und Ihnen die grandiose Erosionslandschaft zeigen. Ein atemberaubendes Erlebnis! Ankunft am Abend wieder in Amman.
Heute Abend haben wir etwas Besonderes für Sie vorgesehen. Sie nehmen Ihr Abendessen in einem typisch arabischen Spezialitätenrestaurant ein und genießen die Köstlichkeiten des Landes. F/A
7. Tag: AMMAN
Frühstück im Hotel. Den aufregendsten Standort aller römischen Städte in Jordanien hat Umm Qais. Das von den Römern Gadara genannte Städtchen liegt auf einem steil abfallenden Bergsattel. Damit ist die Landschaft weit offen, die geschichtsträchtige Aussicht reicht weit in die Ferne. Der See Genezareth, die galiläischen Berge und die fernen Golanhöhen prägen das Landschaftsbild. Ihre Fahrt führt hinunter ins Jordan Tal nach Pella mit den Resten mehrerer frühchristlicher Kirchen, bis zum tiefsten Punkt der Erde, dem Toten Meer. Es bleibt ein wenig Zeit sich von dem salzigen, fast öligen Wasser in eine andere Welt 'tragen' zu lassen. Rückfahrt am Abend nach Amman. F
8. Tag: AMMAN - FRANKFURT/MAIN
Frühstück im Hotel. Am Morgen Rückflug mit Royal Jordanian nach Frankfurt/Main (Flugdauer ca. 4 Std.). F
Ende einer Reise voller Höhepunkte.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Amman - Abdullah Moschee
Auf dem Zitadellenhügel der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt, das Archäologische Museum. Dieses wurde bereits 1951 errichtet und beheimatet zahllose Objekte von archäologischen Ausgrabungen aus ganz Jordanien. Die atemberaubende Sammlung reicht von alltäglichen Gegenständen wie Tonwaren und Werkzeugen bis hin zu beeindruckenden Statuen, Schmuckstücken und Münzen.
Die Ausstellung ist chronologisch angeordnet, beginnend mit dem Paläolithikum (vor 1.000.000 bis 10.000 Jahren) bis hin zur Islamischen Epoche (636 nach Christus bis heute). Die berühmten Statuen von Ain Ghazal, welche aus der Zeit um 6.000 vor Christus stammen, gehören ebenso wie die aus Bronzeblätter bestehenden Schriftrollen vom Toten Meer zu den bedeutendsten Ausstellungsstücken im Archäologischen Museum.
3. Tag Gerasa - Artemis Tempel von Jerash
Etwa 40 Kilometer nördlich der jordanischen Hauptstadt Amman befinden sich die Ausgrabungen der eindrucksvollen antiken Stadt Gerasa, welche Teil der sogenannten Dekapolis war. Auf dem Gebiet von Gerasa, häufig auch Jerasch oder Jarash genannt, siedelten schon im 6. Jahrhundert vor Christus die ersten Menschen. Bis ins erste Jahrhundert nach Christus blieb die Stadt aber von geringer Bedeutung.
Unter der darauffolgenden römischen Herrschaft erlebte die Stadt allerdings einen rasanten Aufstieg. Als Teil der Dekapolis machte sie schon bald der älteren Stadt Petra als Handelsstadt Konkurrenz. Starke Erdbeben im 7. und 8. Jahrhundert führten schließlich zur Aufgabe der Stadt. Bis heute gut erhaltene Bauwerke der Stadt sind unter anderem der Triumphbogen, das Südtheater sowie das ovale Forum.
Gerasa - Kolonnadenstraße "Cardo"
Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.
Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.
Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund 5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Im Westen Jordaniens, etwa auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba befindet sich eines der eindrucksvollsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Sie entstand im 3. Jahrhundert vor Christus und war einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser,Gräber und Tempel wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Insgesamt gibt es rund 800 historische Bauten und Opferplätze in Petra. Zu den besonders beeindruckenden Bauwerken der Felsenstadt gehören neben dem Schatzhaus, dem römischen Theater und der Königswand vor allem die sagenumwobenen Königsgräber. Hierbei ist vor allem das Urnengrab erwähnenswert. Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gehört zudem zu den neuen 7 Weltwundern, gilt als einzigartiges Kulturdenkmal und ist seither auch ein vielbesuchtes Touristenziel.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund 5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Der berühmte See Genezareth, auch Galiläisches Meer oder See von Tiberias genannt, ist der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Welt. Er befindet sich 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Aufgrund seiner historischen und spirituellen Bedeutung ist der See Genezareth ein sehr beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel, jedes Jahr besuchen mehr als eine Million Touristen und Einheimische den See.
Aber auch abseits des Tourismus ist der See Genezareth von großer wirtschaftlicher Bedeutung, so stellt er zum einen das größte Süßwasserreservoir des Staates Israel dar. Zudem verfügt er auch über einen enormen Fischreichtum. Die größte Stadt am Ufer des See Genezareth ist Tiberias, sie ist ein beliebter Ausgangpunkt für Ausflüge zum See.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.
Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.
Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.
Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.
Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.
Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.
Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.
Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.
Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.
In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.
Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.
In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Direkt am Golf von Aqaba, einem Seitenarm des roten Meeres befindet sich der einzige Seehafen Jordaniens, die Stadt Aqaba. Sie gehört zu den Tourismushochburgen Jordaniens und liegt im äußersten Süden des Landes. Bei Reisenden gefragt ist sie vor allem wegen den hier befindlichen Korallenriffen, welche die Stadt zu einem Paradies für Taucher machen, zudem ist Aqaba der einzige Tauchort am Roten Meer in ganz Jordanien.
Neben der atemberaubenden und faszinierenden Unterwasserwelt gibt es aber auch an Land einige Schätze zu entdecken, so beispielsweise die Ruinen der historischen Stadt Ayla, das archäologische Museum, das einstige Fort und die pittoreske Marina City an der Uferpromenade von Aqaba. Somit bietet die Stadt einen einzigartigen und gelungenen Mix zwischen Baden, Kultur und Unterwassersport, wobei sicher jeder Besucher etwas für sich entdecken wird.
Zu den zehn griechisch geprägten Städten der einstigen Dekapolis gehörte auch der Ort Gadara, heute Umm Qais genannt. Die Stadt, von der heut nur noch einige Ruinen zeugen, befand sich rund 10 Kilometer vom Südende des Sees Genezareth entfernt.
Besonders bekannt ist Umm Qais für ihre zwei Theater. Zum einen das sogenannte Nordtheater, von dem aber nur relativ wenig erhalten ist. Zum anderen das Westtheater, dieses befindet sich am Westhang der Akropolis und ist noch relativ gut erhalten.
Auch die Überreste der oktogonalen Kirche sind sehr sehenswert und lassen die einstige Schönheit und den Reichtum der Stadt erahnen. Vor allem Geschichts- und Kulturinteressierte werden vom einstigen Gadara begeistert sein.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.