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Die Geschichte Persiens wurde seit jeher durch seine geographische Lage
zwischen Mesopotamien und Indien, Zentralasien und Arabien bestimmt.
Über viele Jahrhunderte verlief die berühmte Seidenstraße durch Persien.
Diese trug entscheidend zur wirtschaftlichen und kulturellen
Entwicklung bei, war aber auch Grund von machtpolitischen und
militärischen Auseinandersetzungen. Persien bzw. der heutige Iran, eine
der ältesten Zivilisationen der Welt, bietet dem Besucher eine Fülle an
Entdeckungsmöglichkeiten. Schon seit der Antike zog es Reisende,
Historiker, Geografen und auch Eroberer nach Persien. Herodot, Marco
Polo oder Alexander der Große sind nur einige bekannte Namen. Zur Zeit
der Safawiden (16.-18. Jh.) kamen viele europäische Wissenschaftler,
Künstler, Händler hierher, die von den Kenntnissen und Errungenschaften
der Perser angezogen wurden. Iran zählt immer noch zu den
kunsthistorisch wichtigsten Ländern unserer Erde und bietet einen wahren
Schatz an antiken und islamischen Sehenswürdigkeiten. Noch immer
verbinden wir mit Persien das Märchenhafte aus 1001 Nacht und
Karawansereien in weiten, endlosen Wüsten. Dabei bietet Persien ganz
unterschiedliche Landschaftsformen: dichte, grüne Wälder und Reisfelder
am Kaspischen Meer, mächtige Gebirgsketten und Hochplateaus, aber auch
große Wüsten mit ausgedehnten Salzpfannen.
1. Tag: FR Anreise - Mashad
Mittags Linienflug von Frankfurt. Am späten Abend Ankunft in der, im Nordosten des Landes gelegenen Stadt, Mashad, bekannt durch die heiligen Stätten der iranischen Schiiten, die sich hier befinden.
2. Tag: SA Mashad
Vormittags Ausflug nach Tus und Besichtigung des Mausoleums von Ferdowsi, dem Verfasser des 'Shahnameh'. Unterwegs Stopp am Haruniye-Gebäude, hier oder im nahegelegenen Tus soll sich das Grab von Mohammad al-Ghazzali, eines der größten iranischen Philosophen, befinden. (40 km) Nachmittags Besichtigungen in Mashad, zunächst die Außenhöfe des Imam Reza Heiligtums mit Koran-Museum und Gowharshad-Moschee. Anschließend Stadtrundfahrt mit u.a. dem Mausoleum Nader Shahs.
FA
3. Tag: SO Nishapur - Bastam
Die heutige Fahrt geht auf guter Straße entlang der Seidenstraße nach Bastam bei Shahrud. Vorbei an der überdachten Davud Karawanserei geht es zum kleinen, schönen Heiligtum in Qadamgah. Dann weiter nach Nishapur. Diese historisch wichtige Stadt wurde in sasanidischer Zeit gegründet und war zeitweise auch Hauptstadt. Dort Besichtigung des Omar Khayam Mausoleums mit Marough-Moschee. Wenn zeitlich machbar, Besuch des Attar Mausoleums und des Grabs des Malers Kamal-ol-Molk. Halt bei den Karawansereien in Miyandasht. Abends Ankunft in Bastam. (ca. 490 km)
FA
4. Tag: MO Damghan - Teheran
In Bastam Besichtigung des Grabmals von Sheikh Bayazid Bastami, einem der Begründer der sufischen Richtung des Islam. Weiter entlang der alten Seidenstraße. In Damghan Besuch der ehrwürdigen Tarik Khaneh, der ältesten erhaltenen Moschee Irans und der Chehel Dokhtaran und Pire Alamdar Grabtürme. Weiterfahrt über Semnan nach Teheran, welches wir abends erreichen. Unterwegs Stopps bei einigen der ehemaligen Karawansereien aus safawidischer Zeit, wie z.B. Ahovan, Lasjerd oder Deh Namak. (ca. 420 km)
FA
5. Tag: DI Alamut - Tal - Qazvin
Heute geht es entlang malerischer Berglandschaft in den Nordwesten des Iran. Zunächst Fahrt ins Alamut-Tal und Besichtigung der Ruinen der Alamut-Festung, dem ehemaligen Zentrum der Assassinen. Dann ein Picknick am Iwan-See. Nachmittags Rückfahrt nach Qazvin und kurze Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Grabmahls Imamzade Hossein. (380 km)
FA
6. Tag: MI Soltaniyeh - Takhte Soleiman
Die heutige Fahrt geht nach Soltaniyeh, wo wir das Grabmahl des Oldjaitu aus dem 14. Jahrhundert besichtigen. Es ist eines der bedeutendsten und besterhaltendsten Grabmale des Iran und soll als Vorlage für das Taj Mahal gelten. Weiter über Dandy nach Takht-e-Soleiman (Thron des Salomon), einem der wichtigsten Feuerheiligtümer der Sasaniden und UNESCO-Weltkulturerbe. Takht-e-Soleiman ist malerisch an einem See, auf fast 2.000 m Höhe, gelegen. In der Nähe gibt es geologische Besonderheiten, heiße Quellen, die Seen und Sinterkegel bilden. Wir besichtigen den Zendan-e Soleiman-Sinterkegel. Nachmittags Weiterfahrt nach Takab. (340 km).
FA
7. Tag: DO Takab - Tabriz
Über Miyandoab geht es nach Bonab, hier Besuch der Moschee mit Holzsäulen und Holzdach. Weiterfahrt nach Maragheh mit Grabtürmen aus seldjukischer und mongolischer Zeit. Unterwegs Stopp in Bandar-e Rahmanlu mit schönem Blick auf den Urumiyeh-See. Abends zur Übernachtung nach Tabriz. (360 km).
FA
8. Tag: FR Kandovan - Tabriz
Halbtägige Besichtigungen in Tabriz, der 1340 m hoch, an den nördlichen Ausläufern des Sahand-Gebirges gelegenen, Hauptstadt der Provinz Ost-Azarbaidjan, einem wichtigen Zentrum Nordwest-Irans. Besuch der Blauen Moschee und der Reste der gigantischen Arg-e Alishah-Moschee. Nachmittags Ausflug ins malerische, im Sahand-Gebirge gelegene, Bergdorf Kandovan, bekannt für seine Höhlenwohnungen im Tuffstein. Abends zurück in Tabriz. (100 km)
FA
9. Tag: SA Thaddäuskirche - Tabriz
Ausflug zur armenischen Qareh Kelisa, auch Thaddäuskirche genannt, mit dem Grab des Apostels Thaddäus. Die Bedeutung dieser einsam gelegenen Kirche für armenische Christen ist dadurch zu ermessen, dass sich hier jedes Jahr in der 2. Juli-Hälfte Armenier aus aller Welt treffen. Auf dem Hinweg Besuch von Bastam, einer urartäischen Festungsstadt, die von deutschen Archäologen erforscht wurde. (ca. 430 km)
FA
10. Tag: SO Tabriz - Ardebil
Fahrt durch die schöne Berglandschaft der Sabalan-Berge Richtung Kaspisches Meer. Unterwegs die 'farbigen Berge' bei Khaje. Wenn wir Mitte Mai reisen, Gelegenheit, östlich von Mehkinshar Shahsavan-Nomaden zu sehen. In Gheynazeh heiße Quelle. Weiterfahrt nach Ardebil und Besuch des Sheikh Safi Heiligtums mit seinen Grabmählern. (310 km)
FA
11. Tag: MO Khalkhal - Bandar-Anzali
Zunächst kurze Fahrt nach Gilandeh mit - an sonnigen Tagen- schöner Sicht auf die Sabalan-Berge. Dann über Khalkhal ins Gebiet der Talesh-Nomaden. Über Assalem an der Küste des Kaspischen Meeres entlang nach Bandar Anzali, der bedeutendsten iranischen Hafenstadt am Kaspischen Meer. (260 km)
FA
12. Tag: DI Bandar Anzali
Vormittags Besuch des Fischmarkts, dann eine Bootsfahrt auf der Mordab Lagune. Wenn zeitlich machbar, ein Abstecher ins Landesinnere nach Masuleh, einem malerischen, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten, traditionellen Bergdorf, das sich terrassenförmig an einen Hang des Elburs-Gebirges schmiegt. Dann Rückfahrt nach Teheran über Qazvin. (370 km).
FA
13. Tag: MI Rückflug
Morgens Rückflug nach Frankfurt.
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