Empfehlung der Redaktion
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
  • 15-tägige Rundreise durch Äthiopien
  • Hotel und Verpflegung laut Programm
  • Besuchen Sie das ursprüngliche Südäthiopien
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Das südliche Äthiopien ist ein einzigartiges Expeditionsgebiet. Herausragend die Landschaftsimpressionen, die Seenkette des Grabenbruchs, die Flussschluchten, die Vulkane und Tafelberge. Der Südwesten Äthiopiens ist ein wenig erforschtes und entwickeltes Gebiet. Am Unterlauf des Omo ein völkerkundliches Kaleidoskop denn in den weiten Savannen und Akazienwäldern leben viele verschiedene Ethnien noch immer nach uralten Traditionen; eine kulturelle Vielfalt, wie sie in solcher Dichte nirgendwo mehr erlebbar ist. Die Mursi, Oromos, die Hammar, die halb-nomadisierenden Borena, die Erbore, die Karo, die Konso mit ihren traditionellen Frisuren, Schmuck, Riten, sind alle ethnologische 'Case Studies', trotz unterschiedlicher Akkulturationsstufen. Eine unserer beliebtesten Reisen für an fremden Kulturen Interessierte, die Wert auf persönliche Erfahrungen legen.
1. Tag: SA Hinflug
Tagesflug mit LUFTHANSA von Frankfurt, andere deutsche Flughafen auf Anfrage. Ankunft in Addis Abeba am frühen Abend. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten Transfer zur Unterkunft.
2. Tag: SO Cheberra-Churchurra NP
Frühmorgens Fahrt durch Getreide- und Kaffeeanbaugebiete, durch die Ortschaften Jimma und Ameya bis in den Cheberra-Churchurra Nationalpark wo wir spätnachmittags ankommen (ca. 500 km).
F M A
3. Tag: MO Cherberra-Churchurra NP
In diesem kleinen - erst 2005 gegründeten - aber tierreichsten Nationalpark des Landes gehen wir in der üppigen, dichten Vegetation, den Wäldern und der weiten Savanne auf Safari, können Elefanten- und Büffelherden beobachten, sehen Flusspferde im Sheta Lake, Raubkatzen wie Löwen, Leoparden sind hier eher selten zu sehen.
F M A
4. Tag: DI Arba Minch
Fahrt durch die hügelige Landschaft bis nach Welayta Sodo, dann weiter in südliche Richtung zum Volk der Dorze, die hoch in den Bergen oberhalb der Stadt leben. Diese einstigen Krieger sind heute erstaunlich geschickte Weber, spinnen Baumwolle mit der Hand und stellen feinste Baumwolltücher her. Wir erleben heute ihren farbenfrohen Markt.
F M A
5. Tag: MI Chamosee - Konso
Vormittags eine Bootsfahrt auf dem nahegelegenen Chamosee, event. Sichtung von riesigen Nilkrokodilen, Nilpferden und eine Vielzahl von Wasservögel. Weiterfahrt in das Gebiet der als sehr fleißig bekannten Konso. Der Boden ihrer typischen terrassierten Hirsefelder wird mit steinernen Feldmauern vor Erosion geschützt und kann entsprechend das Regenwasser speichern. Die besondere Bauweise ihrer Hütten und die geschnitzten hölzernen Grabfiguren fallen auf. Bis vor nicht all zu langer Zeit noch haben die Konso den Kontakt zur Außenwelt vermieden und sich nur mit den benachbarten Borena zum Handel mit Salz und Kaurimuscheln getroffen. Heute können wir eines der typischen Dörfer besuchen und etwas über deren Totenkultur erfahren (140 km).
F M A
6. Tag: DO Mago Nationalpark
Fahrt nach Key Afer, Hauptstadt der Halbnomaden Tsemay und Bena. Auf dem großen bunten Markt erleben wir die Ethnien Bena, Ari, Hammar und Tsemay aus nächster Nähe. Dann fahren wir in den Mago Nationalpark.
F M A
7. Tag: FR Mursi-und Bodi-Siedlung
Am Rande des Parks leben die Mursi, etwas weiter nördlich die Bodi. Zu beiden Volksstämmen, die von Ackerbau und Viehzucht leben, machen wir einen Ausflug (ca. 200 km), erfahren von beiden Stämmen mehr über den Gebrauch von Heilpflanzen. Die Mursi-Frauen sind vor allem bekannt für ihr bizarres Schönheitsideal, die Ohr- und Lippenpflöcke bzw. Unterlippenteller. Je größer der Teller - bis zu 15 cm Größe - um so begehrenswerter ist die Trägerin.
F M A
8. Tag: SA Dimeka - Turmi
Vormittags Besuch des Marktes in Dimeka, Bezirkshauptstadt der Hammar. Nachmittags Besuch eines Hammar-Dorfes. Die Frauen tragen Lederröcke, zahlreiche Arm- und Beinreifen nutzen sie als Musikinstrument beim Tanz. Körper und Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten, metallenen Ringen (verheiratete Frauen) und Perlen betont. Die Hammarmänner mit komplizierten Frisuren, auffallend mit Farben und Federn geschmückt (220 km).
F M A
9. Tag: SO Karo- oder Turmi Dorf
Entweder Ausflug zu den Karos, die in nur drei Dörfern nahe Murule leben. Auch sie haben spezielle 'Erkennungszeichen': die Männer am Oberkörper und im Gesicht mit Leopardenmustern aus Kreide bemalt und mit einer 'Lehmhaube', teilweise dazu Federschmuck. Alternativ Besuch einiger Hammardörfer. Evtl. haben wir Glück und es finden packende traditionelle Zeremonien statt, z.B. 'Ukuli', bei der heiratsfähige Männer mehrere Male über die Rücken von 40 aufgereihten Rindern laufen müssen. Das Spektakel ist nicht kostenfrei, wir entrichten vor Ort für diesen Besuch ca. US$ 15,- p. P. (120 km).
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10. Tag: MO Konso
Fahrt über Berhailie hinauf in die Hügellandschaft von Konso (ca. 210. km). Unterwegs besichtigen wir ein Erbore-Dorf, ein Stamm, welcher mit den Tsemay und den Oromos verwandt sind.
F M A
11. Tag: DI Yirgalem
Fahrt (ca. 320 km) von der gebirgigen Konso-Landschaft in das weite Tal des Segen-Flusses. Weiterfahrt durch die von weiten Tälern und Termitenhügeln geprägte Landschaft der Borena in das Stammesgebiet der Gedeo und Sidamo, üppig und grün, eine Oase mit vielen Kaffeeplantagen. Alle Kaffeesorten der Erde stammen ursprünglich aus Äthiopien - ein führendes Kaffee-Exportland für die qualitativ hochwertigen Arabica-Sorten - aus den im Westen liegenden Regionen Illubabor und Kaffa.
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12. Tag: MI Langano See
Vormittags Wanderung inmitten üppiger Vegetation, Besuch bei einer Sidama-Familie. Nachmittags Fahrt nach Awassa, unterwegs halten wir an einem Fischmarkt (ca. 145 km).
F M A
13. Tag: DO Addis Abeba
Vormittags frei, im Langano See kann gebadet werden. Nach dem Mittagessen Rückfahrt entlang der Seen des Rift Valley nach Addis Abeba (ca. 275 km), wo wir am späten Nachmittag ankommen. Unsere Reise lassen wir bei einem Abschiedsdinner mit typischer Folklore-Darbietung ausklingen.
F A
14. Tag: FR Addis Abeba - Rückflug
Ganztägige Rundfahrt in der Stadt. Kaiser Menelik II beannten sie 1892 in Addis Abeba ('Neue Blume' auf Amharisch) und machte sie auch zur Hauptstadt des damaligen Abessiniens. Fahrt auf den Entoto-Berg mit Panoramablick über die ganze Stadt. Besuch im Ethnologischen- und National-Museum. Fahrt über den großen 'Merkato'-Markt, wohl der größte Freiluftmarkt Afrikas. Abends Transfer zum Flughafen - Rückflug mit LUFTHANSA nach Frankfurt.
F A
15. Tag: SA Ankunft
Ankunft am frühen Morgen.
Wer seine Tour etwas verlängern möchte, kann dies direkt am Langano-See tun. Inmitten typischer afrikanischer Landschaft mit vielen Akazien gelegen, findet man hier Ruhe und Entspannung. Wir können an den schönen Stränden sogar im See baden. An Tag 13 fährt man nicht mit zurück nach Addis Abeba, sondern bleibt für die gewünschte Anzahl der Nächte am See und holt dann das Programm von Tag 14 mit dem Abschiedsdinner und der Folklore-Darbietung von Tag 13 entsprechend später am Ende der Verlängerung nach. Gerne machen wir ein Angebot auf Anfrage.Als Alternative bietet sich ein Badeaufenthalt auf der Insel Zanzibar vor der Küste Tanzanias an. Nur etwa vier Flugstunden entfernt, kann man sich hier auf der Gewürzinsel an langen weißen Badeständen erholen, spazieren gehen und landestypisches Essen genießen. Angebote auf Anfrage, je nach gewünschtem Unterkunftsstandard und Dauer des Aufenthaltes.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

5. Tag Chamosee
14. Tag Addis Abeba - Entoto-Berg
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

“Neue Blume” das bedeutet der Name der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ins Deutsche übersetzt. In der Sprache der einheimischen Oromo wird sie auch Shaggar oder Finfinne genannt. Die über 3 Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich nahezu im Mittelpunkt des ostafrikanischen Staates. Äthiopien gilt mit seinen geschichtlichen Vorgängern als ältester noch bestehender Staat der Erde.

Hinter Addis Abeba erhebt sich majestätisch der Berg Entoto, von dessen Plateau in rund 3.000 Meter Höhe hat man einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt. Aber auch in der Stadt gibt es vieles zu entdecken und zu bestaunen. Beispielsweise die Universität, das malerische Hager-Fikir-Theater, die Georgskathedrale, die prächtige Africa Hall, das Menelik Mausoleum und die Dreieinigkeitskathedrale.
Bilder:
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Äthiopien (ET)
Äthiopien
Äthiopien ist eine der ältesten Zivilisationen unserer Erde, davon zeugen heute noch zahlreiche Bauwerke und andere Sehenswürdigkeiten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Land im äußersten Osten des schwarzen Kontinents einen florierenden Tourismus erlebt. Zudem hat das Reisen in Äthiopien auch eine sehr lange Tradition und somit gibt es in jedem noch so kleinen Ort des Landes Hotels oder Herbergen. Allerdings sind diese in den kleineren Ortschaften oft nicht mit den europäischen Standards zu vergleichen. Größere Städte hingegen bieten Hotel mit westlichen Standards und entsprechendem Komfort.

In Äthiopien sind nicht nur die Zeitzeugen vergangener Tage besondere Touristenattraktionen sondern auch die vielen Nationalpark, welche eine ausgesprochenen Vielfalt, Artenreichtum und beeindruckende Landschaften beschützen. Zu den beliebtesten Zielen gehört dabei der Simien-Nationalpark, in welchem sich die imposanten Simien-Berge und seltene Tierarten wie der Äthiopische Wolf befinden. Ebenfalls sehr beliebt ist der Bale-Mountain-Nationalpark, dieser beheimatet die größte alpine Landschaft in ganz Afrika. Und auch die biologische Vielfalt ist hier beachtlich. Zu den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem die Kirchen in Lalibela, die Klöster am Tanasee, der Palast in Gonder und vor allem die Stadt Harar, welche allein 90 Moscheen sowie das Rimbaud-Haus beheimatet. Zudem zählt ihre malerische Altstadt seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Selbstverständlich sollte man als Besucher Äthiopiens auch die sehr sehenswerte Hauptstadt Addis Abeba kennen lernen.  Hier lohnt es sich die Georgs- und die Dreieinigkeitskathedrale sowie die Africa Hall und das Hager-Fikir-Theater zu besuchen. Urlauber die das Unbekannte suchen und Erlebnisse in Kultur und Natur perfekt verbinden wollen, die sind in Äthiopien Gold richtig.
beste Reisezeit:
Oktober bis Mai, von November bis Januar am angenehmsten
 

Klima:
drei Klimazonen: in Höhenlagen bis 1000m feucht- oder trockenheiß, Höhenlagen zwischen 1000 – 2500m gemäßigt, Höhenlagen über 2500m kühl, Regenzeit im Hochland von Juni – September und Februar - April
Einreise:
Ein Visum ist dringend erforderlich, dieses kann in der äthiopischen Botschaft in Berlin beantragt werden, dazu werden zwei aktuelle Passbilder sowie ein Rückflugticket und der Nachweis von ausreichend Barmitteln benötigt. Weiterhin ist zur Einreise ein Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate gültig, erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AethiopienSicherheit.html


Impfempfehlungen:
eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AethiopienSicherheit.html

Währung:
1 Äthiopischer Birr = 100 Santim


Flugdauer:
7 Stunden  (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +1h


Gut zu wissen:
Bevorzugt wird konservative Kleidung. Das Fotografieren auf Flughäfen, von militärischen Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden ist zumeist verboten. Wer Personen fotografieren möchte, sollte diese immer erst um Erlaubnis fragen. Frauen ist zu vielen religiösen Stätten der Zutritt untersagt.


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