Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 12-tägige Busrundreise durch Togo und Benin 
  • 1-/2-/3-Sterne Hotels/Lodge mit Halbpension
  • Erleben Sie eine Bootsfahrt auf dem Mono-Fluss
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

In den wenig bekannten und faszinierend ursprünglichen Küstenländern Togo und Benin, die sich nach Norden bis ins Innere des Kontinents erstrecken, sind viele überlieferte Traditionen noch heute präsent. Der Voodoo-Kult hat seine große Bedeutung behalten, ein Zusammenspiel von übernatürlichem Glauben, Riten und Gebräuchen. Fetischismus ist weit verbreitet. Feuer- und Maskentänze, traditionelle Kulthandlungen Bestandteil des Alltags.
1. Tag: DO Hinflug - Lomé
Flug von Deutschland über Brüssel nach Lomé in Togo. Ankunft abends.
2. Tag: FR Lomé - 'Voodoo' - Kloto
In Lomé die Stoffgroßhändlerinnen 'Nana-Benz' beim Markt, Kolonialgebäude und der Fetischmarkt. Dann Teilnahme an einer Voodoo-Zeremonie. (140 km)
FA
3. Tag: SA Kloto - Kpalimé - Kloto
Wanderung durch Kaffee- und Kakaopflanzungen. Dann der Markt in Kpalimé. Nachm. optionale Einweisung in afrikanische Tanz - und Trommelmusik. (30 km)
FA
4. Tag: SO 'Feuertanz' - Sokodé
Besuch traditioneller Dörfer. Abends Feuertänze, ein animistisches Ritual, bei dem die Tänzer auf glühende Kohlen treten, diese in die Hand nehmen und über ihre Körper reiben, ohne sich zu verbrennen. (300 km)
FA
5. Tag: MO 'Land der Somba' - Atakora
Durch die pittoreske 'Faille d´Aledjo' ins Land der Tamberma und Betammaribe (Somba), welche seit Jahrhunderten in burgartigen, doppelstöckigen Lehmhäusern inmitten der Atakora Bergkette leben (UNESCO-Weltkulturerbe). Ein schönes Beispiel für traditionelle afrikanische Architektur. Dann Fahrt nach Benin, abends in Koussoukouogu. (150 km)
FA
6. Tag: DI 'Land der Yom' - Copargo
Auch die Yom haben ihre Traditionen bewahrt. Sie leben in Rundhütten, deren konisches Dach mit einem Terrakottagefäß verziert ist. Fetischpriester sind fester Bestandteil ihrer Gesellschaft. Auch sehen wir heute vorwiegend sesshafte, früher nomadisierende Fulbe, welche für ihre Schönheit (tätowierte Gesichter) und Anmut bekannt sind. (110 km)
FA
7. Tag: MI Savalou - Dassa - 'Egun'
Fahrt nach Savalou, wichtige animistische Stätte. Dann Dassa, wo sich im 14. Jh ein Königreich befand. Nachmittags ein Maskentanz der Fon und Yoruba, Egun. Die Masken repräsentieren die Geister der Verstorbenen. Aus dem Wald kommend ziehen sie, in prächtige bunte Gewänder gekleidet, durch das Dorf. Eigentlich sollen sie Angst einflößen, aber meist werden sie vom Gelächter der Zuschauer begleitet. (260 km)
FA
8. Tag: DO Dassa - Abomey - 'Gelede-Masken' - Bohicon
Morgens zum ehemaligen Begräbnisplatz der Könige, wo der Voodookult noch sehr präsent ist, wie die zahlreichen Statuen und Überbleibsel von kürzlich stattgefundenen Ritualen bezeugen. Dann Abomey, frühere Hauptstadt des Königreichs Dahomey. Besichtigung des ehemaligen Königspalastes (UNESCO-Weltkulturerbe), heute ein Museum mit Kultgegenständen, Statuen, Kleidung und Waffen. Der Reichtum der Dahomey gründete auf Krieg und Sklavenhandel. Nachmittags das Maskenfest Gelede (UNESCO-Weltkulturerbe), ein Kult, der Fruchtbarkeit für Menschen und Erde bewirken soll. Die geschnitzten, prächtig bemalten Masken bewegen sich wie Marionetten und erzählen Geschichten. Das Spektakel erinnert an eine Mischung aus Straßentheater und magischem Theater. (160 km)
FA
9. Tag: FR Monofluss - 'Zangbeto'
Fahrt über Lokossa Richtung Küste. Bootsfahrt, zunächst auf dem Mono-Fluss, vorbei an kleinen Dörfern, wo noch auf traditionelle Art Salz gewonnen wird. Durch ein malerisches Mündungsgebiet, an von Mangrovenwäldern gesäumten Buchten entlang, zur Küste mit zahlreichen Fischerdörfern. Nachmittags ein traditioneller Maskentanz der Fon, Zangbeto. Große, mit farbigem Stroh bedeckte Masken 'wirbeln' durch das Dorf, sie repräsentieren wilde, nicht menschliche Geister. Dieser Maskentanz soll vor bösen Geistern und Menschen schützen. Abends in Grand Popo. (160 km)
FA
10. Tag: SA Ganvie - Ouidah - G. Popo
Per Boot über den Nokwe-See nach Ganvie, der malerischen Pfahlbautensiedlung der Tofinou, Fischer zumeist. Ihre Kanus mit buntbemalten Masten sind überall präsent. Dann Ouidah, die spirituelle Hauptstadt des Voodoo, ein früherer Sklaven-Umschlagsplatz mit portugiesischer Architektur. Besichtigung des Python-Tempels und der Festung. Abends Grand Popo. (200 km)
FA
11. Tag: SO Grand Popo - Lomé Rückflug
Vormittag zur freien Verfügung am Strand. Nachmittags Fahrt nach Lomé, Togo und abends Rückflug über Brüssel. (80 km)
F
12. Tag: MO Ankunft
Morgens Ankunft in Deutschland.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Lomé
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bilder:
Benin
Den westafrikanischen Staat Benin sollte man unbedingt einmal besucht haben. Er verfügt nämlich nicht nur über zahlreiche Sehenswürdigkeiten, sondern bietet dazu viele feinsandige Traumstrände, welche Erholung und Entspannung versprechen. Zu den wichtigsten Attraktionen des Landes zählt in jedem Fall die Hauptstadt Porto Novo. Diese befindet sich im äußersten Süden des Landes direkt am Meer. Zum Pflichtprogramm in Porto Novo zählt ein Besuch des Völkerkundemuseums und des ehemaligen Gouverneurspalastes. 
Allerdings ist die Hauptstadt weder das ökonomische Zentrum, noch der Regierungssitz und auch nicht die größte Stadt des Landes, all diese Positionen übernimmt die Stadt Cotonou, welcher sich ebenfalls im Süden des Landes, direkt am Atlantischen Ozean befindet. Absoluter Höhepunkt einer Reise durch Benin ist aber die Stadt Abomey, sie befindet sich etwas weiter landeinwärts und beheimatet einen der größten Schätze des Landes – die Ruinen der Paläste der einstigen Herrscher von Dahomey, so wie das Land bis Mitte der 70er genannt wurde. Die Ruinen gehören seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders interessant ist Benin in Verbindung mit anderen westafrikanischen Staaten wie Togo, Ghana, Nigeria oder Niger. Eine solche Kombinationsreise ermöglicht ein größeres und komplexeres Bild Westafrikas und verschafft ihnen einen viel intensiveren Einblick in die unterschiedlichen Kulturen, Traditionen und Geschichten der Länder. Zudem ist jeder westafrikanische Staat so einzigartig und die Länder untereinander so verschieden, dass es sich lohnt zu vergleichen.
Bilder:
Togo
Das westafrikanische Togo liegt am Golf von Guinea und war einst eine deutsche Kolonie. Und obwohl das Land zu einem der ärmsten der Welt zählt, wird es für den Tourismus immer interessanter. Die Hauptattraktion des Landes ist dabei die Hauptstadt Lomé, im äußersten Süden des Landes, direkt am Meer gelegen. Hier befinden sich noch zahlreiche Kolonialbauten, welche zusammen mit den traumhaften Stränden der Stadt zu den bedeutendsten Touristenmagneten Togos zählen. Das Klima des Landes ist tropisch, kein Wunder also, dass hier der Badetourismus überwiegt.
Neben Lomé ist aber auch der Lake Togo, der größte See des Landes, ein sehr beliebtes Ausflugsziel, vor allem bei Wassersportlern liegt dieser hoch im Trend. Doch natürlich gibt es hier, wie in vielen anderen Ländern Afrikas auch, einige Nationalparks, in welchen Safaris möglich sind. Zu diesen zählt auch der Fazao-Malfacassa-Nationalpark in der Nähe von Sokodé. Im Osten, an der Grenze zu Ghana bei Kpalimé, lässt es sich ganz hervorragend Wandern. Viele Afrika-Reisende kombinieren einen Aufenthalt in Togo gern mit anderen Ländern Afrikas, beispielsweise mit Ghana, Benin oder Burkina Faso. Eine solche Kombination ermöglicht ein größeres und komplexeres Bild all dieser Staaten, Traditionen und Kulturen. Zudem gewinnt man mehr Eindrücke und erlebt zahlreiche neue Facetten dieses vielseitigen Westafrikas.

Beliebte verwandte Reisen: