Empfehlung der Redaktion
Inklusive Flug
  • 14-tägige Busrundreise durch Peru
  • ausgesuchte 3-Sterne-Hotels, Frühstück, und 4 weitere Mahlzeiten
  • Einzigartige Schönheiten Perus entdecken
auf Anfrage
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Reiseverlauf

Deutschland - Lima - Paracas - Nazca - Arequipa - Cusco - Urubamba-Tal - Machu Picchu - Cusco - Puno - Titicaca-See - Juliaca - Lima - Deutschland
1. Tag (DI): DEUTSCHLAND - LIMA
Abends Linienflug mit LAN Airlines von Frankfurt/M. als Umsteigeverbindung über Madrid nach Lima mit Ankunft am nächsten Morgen.
2. Tag (MI): LIMA
Willkommen in Lima, der 'Stadt der Könige'! Mehr als 9 Millionen Menschen und somit ca. ein Drittel der peruanischen Bevölkerung leben in der Metropole. In der Küstenstadt schlägt das kommerzielle und politische Herz des Landes; die Altstadt gehört seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Bienvenidos! Nach Ihrer Ankunft werden Sie von Ihrer örtlichen Reiseleitung empfangen, die Sie zu Ihrem Hotel begleitet. Die Zimmer sind bereits für Sie vorbereitet, ruhen Sie sich nach dem langen Flug noch etwas aus! Nach einem späten Frühstück werden Sie zur Stadtbesichtigung von Lima abgeholt, auf der Sie sowohl die historische Vergangenheit der Stadt als auch ihre modernen Viertel kennen lernen werden.

Die Plaza Mayor ist mit ihren prächtigen Kolonialbauten und Balkonen der wohl schönste Platz Limas und wird von der Kathedrale und dem Regierungspalast umgeben. Anschließend besichtigen Sie das Kloster San Francisco mit seiner beeindruckenden Bibliothek und den Katakomben, in denen die Gebeine tausender Menschen aufgeschichtet wurden.

Ihre Tour führt Sie ebenfalls in den modernen und touristischen Stadtteil Miraflores, wo sie an der berühmten Steilküste Limas entlang fahren und den bekannten 'Park der Liebe' sehen werden. F
3. Tag (DO): LIMA - PARACAS (270 km)
Sie fahren heute morgen auf der Panamericana, der mit 2495 km längsten Autostraße der Welt, durch eine Landschaft voller Kontraste in Richtung Süden nach Paracas. Wüste und fruchtbare Landstriche wechseln sich ab, bis sie nach ca. 3,5 Stunden Fahrt Ihr Hotel erreichen.

Die Halbinsel Paracas war der Mittelpunkt einer Präinkakultur, die wegen ihrer einmalig schön gewebten Textilien berühmt ist. F
4. Tag (FR): PARACAS - ISLAS BALLESTAS - NAZCA (190 km)
Vormittags fahren Sie mit einem Motorboot zu den Ballestas- Inseln, die wegen ihrer Artenvielfalt auch kleine Galapagos Inseln genannt werden. Hier begegnen Sie unter anderem Humboldpinguinen, Delfinen, unzähligen Meeresvögeln und vor allem Seelöwen. Ein weiteres Highlight bildet die in den Wüstensand gegrabene Figur 'El Candelabro', die Sie nur vom Meer aus gut erkennen können. Weiterfahrt zur Oase Huacachina, einer Lagune, die malerisch inmitten von Sanddünen gelegen ist. Nehmen Sie das heutige Mittagessen in entspannter Atmosphäre ein! Ein nächster Stopp führt Sie in eine Bodega, wo Sie Näheres über die Herstellung des Pisco (ein Trester-Schnaps) erfahren. Am Nachmittag erreichen Sie Nazca (600 m ü.M.), wo Sie ein Keramikatelier besuchen. Der Künstler präsentiert Ihnen seine wunderschönen, mit Naturfarben bemalten Werke, die er nach alter Tradition heute noch genau wie seine Vorfahren herstellt. F/M
5. Tag (SA): NAZCA - AREQUIPA (565 km)
Morgens besuchen wir einen Aussichtsturm, von dem aus Sie einen guten Ausblick auf 2 der verschiedenen Scharrbilder der berühmten Nazca-Linien haben.

Fakultativ: Sie haben Gelegenheit, über die Linien von Nazca zu fliegen. Denn nur von hoch oben kann man die geheimnisvollen Linien mit ihren gigantischen Ausmaßen vollständig erkennen. In den kleinen Maschinen haben Sie einen fantastischen Blick auf die verschiedenen Bilder, wie z.B. auf den Wal oder den Kondor (ca. USD 120,- p. P.).

Anschließend treten Sie Ihre ca. 8-stündige Fahrt nach Arequipa an. Arequipa ist mit ihren ca. 850.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Perus und liegt auf einer Höhe von 2.300 m ü .M., in direkter Nachbarschaft zu den Vulkanen Misti, Pichu Pichu und Chachani. Wenn man durch die Straßen Arequipas mit ihren schönen Kolonialbauten aus hellem Vulkanstein schlendert, wird auch schnell offensichtlich, warum sie die 'weiße Stadt' genannt wird. F
6. Tag (SO): AREQUIPA
Vormittags unternehmen Sie eine ca. dreistündige Stadtrundfahrt durch Arequipa. Hierbei besuchen Sie u. a. die 'Plaza de Armas', das Herz einer jeden peruanischen Stadt, die in Arquipa an drei Seiten von Laubengängen umgeben ist und an der vierten Seite an die zweitürmige Kathedrale grenzt. Natürlich dürfen auch ein Besuch der Jesuitenkirche 'La Compañía' und der Aussichtspunkte 'Yanahuara' und 'Carmen Alto' nicht fehlen. Während der Besichtigung des wunderschönen Dominikanerklosters 'Santa Catalina' werden Sie in die spanische Kolonialzeit Perus zurückversetzt und erhalten einen Einblick in das strenge religöse Leben dieser Zeit. Nachmittags besuchen Sie ein Sozialprojekt, bei dem Sie einen Einblick in den Alltag der Straßenkinder Arequipas bekommen und wie man versucht ihre Lebensbedingungen zu verbessern. F
7. Tag (MO): AREQUIPA - CUSCO - URUBAMBA-TAL (50 km)
Sie werden zum Flughafen gebracht und fliegen nach Cusco (3.400 m ü.M.). Von dort fahren Sie direkt weiter hinab in das Urubamba-Tal, das heilige Tal der Inka (2.700 m ü.M.). Nirgendwo sonst in Peru sieht man die traditionellen Inka-Terrassierungen so schön wie in diesem Tal. Auf dem Weg in Ihr Hotel besuchen Sie die Salzminen von Maras. Diese sind ein Komplex von hunderten, auf Terrassen angelegten kleinen Becken, in denen stark salzhaltiges Wasser aus einer nahen Quelle gesammelt wird. Die Salinen wurden schon zur Zeit der Inkas zur Salzgewinnung genutzt. F/A
8. Tag (DI): MACHU PICCHU
Heute steht das 'Muss' eines jeden Perubesuchs auf dem Programm: Machu Picchu, die Inkastadt, die malerisch gelegen auf einem Berggipfel thront. Machu Picchu bedeutet auf Deutsch 'Alter Gipfel' und liegt auf einer Höhe von etwa 2.400 m ü.M. Sie werden morgens zum Bahnhof von Ollantaytambo gebracht, von wo aus Sie mit dem Zug nach Aguas Calientes fahren. Von dort geht es mit dem Shuttlebus in Serpentinen hinauf zu den Ruinen. Nach einer ausführlichen Besichtigung kehren Sie am Nachmittag per Bus und Zug zurück in das Urubamba-Tal. F
9. Tag (MI): HEILIGES TAL - CUSCO (80 km)
Morgens ein Bummel über den farbenprächtigen Markt von Pisac. Von Gemüse über Decken, Pullovern, Ponchos, Schnitzereien und Schmuck wird so ziemlich alles angeboten, was das Herz des Einheimischen wie des Touristen erfreuen könnte.
Im Anschluss ein Besuch von Awana Kancha, ein Privatprojekt, das 14 einheimische Familien beschäftigt, die die 5000 Jahre alten Webtraditionen ihrer Ahnen fortsetzen.

Nachmittags Fahrt hinauf nach Cusco, das auf ca. 3.400 m ü.M. liegt. Cusco zählt heute ca. 350.000 Einwohner und war einst die Hauptstadt des mächtigen Inkareichs. In Quetchua, der Sprache der Indios bedeutet Cusco so viel wie 'Nabel der Welt'. Im Rahmen eines abendlichen Spazierganges genießen Sie erste Eindrücke dieser faszinierenden Stadt. F
10. Tag (DO): CUSCO
Der heutige Tag beginnt mit einem Stadtrundgang, auf dem Sie zunächst die 'Plaza de Armas' besuchen. Im Rahmen der Besichtigung der Kathedrale können Sie einen Blick auf den Schutzherren gegen Erdbeben, den 'Señor de los Temblores' werfen, der von den Einheimischen sehr verehrt wird. Der Rauch der vielen Kerzen hat die Figur bereits schwarz werden lassen.

Weiter geht es zum wichtigsten Platz des ehemaligen Inkareichs, dem Platz der Sonnenanbetung. Der ehemalige Sonnentempel 'Koricancha' zeugt von der beeindruckenden Bautechnik der Inkas. Riesige, präzise gehauene Steine halten ohne Mörtel zusammen. Die meisten Inkabauten wurden durch die Spanier zerstört und nur die Fundamente wurden erhalten, um darauf Paläste, Kloster und Kirchen zu bauen. Auf dem Fundament des Korikancha erbauten die Spanier das Dominikanerkloster Santo Domingo.

Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Entdeckungen in Cusco zur freien Verfügung.

Fakultativ: Ein Ausflug den Inkaruinen in der Umgebung: Sacsayhuaman, Kenko, Puca Pucara und Tambomachay. Man fragt sich, wie die Inkas wohl die tonnenschweren Steine transportieren konnten, ohne das Rad zu kennen. Lassen Sie sich von den verschiedenen Theorien überraschen (ca. USD 70,- min. 4 Pers., vor Ort buchbar).

Für den heutigen Abend haben wir ein Abendessen in einem Restaurant für Sie vorgesehen. Hier bekommen Sie im Rahmen einer bunten Show einen Eindruck über die peruanischen Folkloretraditionen. F/A
11. Tag (FR): CUSCO - PUNO (380 km)
Die heutige Fahrt mit dem Touristenlinienbus führt Sie entlang verträumter Indiodörfer in den Altiplano. Der höchste Pass, den Sie passieren, ist La Raya (4.313 m ü.M.). Unterwegs besichtigen Sie den schönen Ort Andahuaylillas. Bekannt wurde der Ort vor allem durch seine Kirche San Pedro, die als 'Sixtinische Kapelle der Anden' bezeichnet wird. Der Innenraum fasziniert mit einem reich dekorierten Dachstuhl, wunderschönen Wandmalereien und wertvollen Ölgemälden der Cusco-Schule. Ihr nächster Halt ist bei den Ruinen von Raqchi. Der für die damalige Zeit riesige Tempel war der Gottheit Wiracocha geweiht. Am Abend erreichen Sie Puno am Titicacasee (3.800 m ü.M.). F/M
12. Tag (SA): TITICACA-SEE (135 km)
Starten Sie zu einem Ganztagesausflug auf den Titicacasee. Ihr Mootorboot bringt Sie zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros. Der Ausflug gibt Ihnen einen Einblick in die Lebensweise dieses Stammes, auch wenn die schwimmenden Inseln schon lange zu einer Touristenattraktion geworden sind.

Anschließend geht es weiter zur Halbinsel Capachica. Im Gegensatz zu den Uros ist dies ein nur teilweise für den Tourismus erschlossenes Gebiet; man hat das Gefühl, Jahrzehnte in der Zeit zurückversetzt zu werden. Die Bewohner sind Selbstversorger, sie tragen traditionelle Trachten, leben in einer Gemeinschaft und ernähren sich von Fischerei und Landwirtschaft. Genießen Sie die Ruhe, den Einblick in das Leben der Dorfgemeinschaft und die eindrucksvolle Landschaft. F
13. Tag (SO): PUNO - LIMA - DEUTSCHLAND (50 km)
Heute heißt es Abschiednehmen von Peru. Sie werden zum Flughafen von Juliaca gebracht und fliegen zunächst nach Lima. Von hier aus geht es weiter als Umsteigeverbindung über Madrid nach Frankfurt/M. F
14. Tag (MO): DEUTSCHLAND
Ankunft in Frankfurt/M. am späten Nachmittag und individuelle Heimreise.

Ende einer erlebnisreichen Reise.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Die mit Abstand größte Stadt Perus ist die Hauptstadt Lima, sie beheimatet knapp 10 Millionen Menschen und beherbergt zudem auch zahlreiche wundervolle Sehenswürdigkeiten. Eine von diesen ist die zwischen 1535 und 1625 erbaute Kathedrale, in welcher sich angeblich ein Glassarg mit den sterblichen Überresten des Gründers von Lima Francisco Pizzaro befinden soll.
Vor der Kathedrale Limas erstreckt sich der farbenfrohe Plaza de Armas, zahlreiche Blumenbeete, Palmen und historische Straßenlampen geben dem Platz seinen ganz eigenen Charme, ohne natürlich die Pracht der Kathedrale in den Hintergrund zu drängen. Zusammen mit vielen weiteren Bauwerken in der Altstadt Limas gehört die Kathedrale seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die peruanische Hauptstadt Lima zieht vor allem mit ihrer beeindruckenden Altstadt zahlreiche Besucher an. In dieser befindet sich auch das Kloster, welches auf Grund seiner Größe und seiner Farbe als einer der best erbauten architektonischen Komplexe in ganz Südamerika gilt, die Rede ist vom Kloster „San Francisco“.
Benannt wurde das imposante Gebäude nach dem Gründer Limas Francisco Pizzaro, dessen Sarg in der ebenfalls in der Altstadt befindlichen Kathedrale von Lima ausgestellt ist. Bereits 1535 wurde das Kloster San Francisco gegründet. Nach einem schweren Erdbeben im Jahre 1656 musste es allerdings wieder komplett neu aufgebaut werden. Dieser überreich verzierte Barockbau wurde dann schließlich erst 1672 fertiggestellt.
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Einer der malerischsten und sehenswertesten Stadtbezirke der peruanischen Hauptstadt Lima ist zweifelsohne das Viertel Miraflores. Dieses ist zudem auch einer der reichsten Stadtteile Limas. Aufgrund seines Wohlstandes, seiner Schönheit und vor allem auch wegen seiner traumhaften Lage direkt am Meer ist der Stadtbezirk Miraflores ein vielbesuchter und sehr beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Die Strände von Miraflores sind einfach herrlich, somit verwundert es nicht, dass jedes Jahr Tausende von Besucher diese erobern. Zudem haben sich zahlreiche internationale Hotels wie das Ritz oder das Hilton hier angesiedelt. Und natürlich kamen mit den Besuchern auch die Geschäfte und Restaurants.

Besonders sehenswert in Miraflores ist unter anderem der Huaca Pucllana, eine Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert und das einzige prähistorische Gebäude im ganzen Stadtteil. Auch der Parque Kennedy, das ehemalige Zentrum Miraflores, ist einen Besuch wert. Hier befindet sich auch eine wunderschöne Kirche sowie das Rathaus. Für Einkäufe ist das Centro Comercial Larcomar sehr zu empfehlen.
Der Plaza Major, häufiger Plaza de Armas genannt, beeindruckt jedes Jahr Millionen von Lima-Besuchern. Dieser Platz ist sozusagen das Herzstück der peruanischen Hauptstadt. An ihn schließen sich viele imposante Bauwerke wie die Kathedrale von Lima oder der Präsidentenpalast an.
Der Plaza Major selbst bietet zahlreiche Gelegenheiten zur Entspannung, Bänke laden zum Verweilen und Genießen ein und die vielen prächtig angelegten Blumenbeete sowie die im kolonialen Stil gehaltenen Straßenlampen runden das Bild gekonnt ab. Mittelpunkt des Plaza de Armas ist der riesige und dennoch malerische Springbrunnen, welcher nicht nur schön anzusehen ist, sondern im Sommer auch eine willkommene Abkühlung bietet.
An dem ausgedehnten und wundervollen Plaza de Armas in der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich neben anderen eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten der Altstadt auch der Regierungspalast von Lima, in der Landessprache auch Palacio de Gobierno genannt. Hier residiert der Präsident Perus. Außerdem wurde hier am 28. Juli 1821 die Unabhängigkeit Perus von den Spaniern ausgerufen.
Das beeindruckende Bauwerk ist im neobarocken Stil erbaut und versprüht bis heute ein sehr koloniales Flair. Leicht zu erkennen ist der Regierungspalast aber nicht nur an seiner herrlichen Architektur, sondern auch an dem mächtigen Eisenzaun von welchem er umgeben ist. Während einer Stadtbesichtigung Lima darf dieses Meisterwerk der kolonialen Architektur in keinem Fall fehlen.
5. Tag Chan Chan
Rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich die Stadt Nazca, welche nicht nur Namensgeber für die nahegelegene Ebene und Wüste ist, sondern nach der auch die beeindruckenden und geheimnisvollen Scharrbilder in der Nazca-Wüste benannt wurden. Die Rede ist von den sogenannten Linien von Nazca. Diese erstrecken sich auf einer Fläche von mehr als 500 km² und zeigen neben geometrischen Formen auch Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen.
Durch ihre enorme Größe sind sie vom Boden aus nur schwer auszumachen, aus großer Entfernung hingegen, beispielsweise bei einem Rundflug über die Wüste, kann man die faszinierenden Scharrbilder aber deutlich erkennen. Wann und warum die geheimnisvollen Bilder entstanden sind weiß man nicht genau, allerdings gehen Forscher heute davon aus, dass die ersten Zeichnungen etwa um 800 v. Chr. entstanden sind. Aber erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Linien überhaupt entdeckt. Passagiere eines Linienfluges über die Nazca-Wüste sahen zum ersten mal die geheimnisvollen Scharrbilder über deren Bedeutung sich Forscher bis heute streiten. 1994 wurden die Linien von Nazca dann von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Etwa 1000 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich die Stadt Arequipa. Hier befand sich vor der Eroberung der Spanier eine Inkastadt. Um 1540 allerdings gründeten die Eroberer hier die heute auch als „weiße Stadt“ bekannte Siedlung. Da hier vieles aus weißem Tuffstein errichtet wurde, zählte Arequipa bald zu den schönsten und prächtigsten Städten des spanischen Kolonialreiches.

Ihr Zentrum ist bis heute der Plaza de Armas, dieser Platz ist an drei Seiten von Kolonialbauten aus Tuffstein eingerahmt. Eine dieser prächtigen Bauten ist die Jesuitenkirche La Compañía. Und so eindrucksvoll sie von außen erscheint, so prachtvoll ist sie auch im Inneren. Hier befinden sich nämlich unter anderem vergoldete Barockaltäre sowie eine Kanzel mit reichen Schnitzereien. Eine weitere Besonderheit der La Compañía ist die Ignatius Kapelle, deren Wände und Decken allesamt mit aufwendigen farbigen Fresken bedeckt sind.
Die prächtige „weiße Stadt“ Arequipa zählt zu den eindrucksvollsten Städten Perus und ist mit ihren vielen herrlichen Bauten eines der beliebtesten Touristenziele des ganzen Landes. Zentrum dieser malerischen Metropole ist der Plaza de Armas. Hier befinden sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Allen voran natürlich die unglaublich beeindruckende Kathedrale, welche als einzigartig in Peru gilt. 1629 wurde mit dem Bau dieses imposanten Meisterwerks begonnen.

Doch die Geschichte der Kathedrale ist von mehrfachen Beschädigungen geprägt, so erhielt sie erst 1844 nach dem Wiederaufbau nach einem Brand, ihre heutige Form. 1868 allerdings wurde sie durch ein schweres Erdbeben abermals beschädigt und 2001 stürzte nach einem Erdbeben der Glockenturm herab. Doch das Wahrzeichen Arequipas wurde immer wieder aufgebaut und kann sich somit heute in ihrer gewohnten Pracht den Besuchern zeigen.
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Eine der spektakulärsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Perus befindet sich in der malerischen Andenstadt Arequipa. Die auch als „weiße Stadt“ bekannte Siedlung beheimatet die faszinierende Klosteranlage Santa Catalina, welche Ende des 16. Jahrhunderts als autarke Stadt in Arequipa erbaut wurde. Zu dieser Zeit diente das Kloster als Internat für Töchter reicher Spanier.
Zu ihrer Blütezeit lebten hier rund 500 Nonnen, heute sind nur noch etwa 50. Die Besonderheit der Klosteranlage Santa Catalina liegt darin, dass bis zu Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts keine Besucher das Kloster besuchen durften, die Anlage war also über 400 Jahre komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Somit hat sich in dieser Zeit ein ganz eigenes Städtchen aus der Klosteranlage gebildet und bis heute erhalten.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
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Im südlichen Peru, in der Region Cuzco, etwa 60 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Stadt befinden sich die Ruinen der einstigen Stadt Ollantaytambo. In einer Höhe von etwa  2794 Metern zeugen diese von der Baukunst und Macht der einstigen Herrscher dieser Gegend, der Inka. Den Legenden nach soll der Gott Viracocha die Inka angeleitet haben diese eindrucksvolle Stadt zu errichten, deren Name übersetzt so viel wie „Speicher meines Gottes“ bedeutet.
Die Maueren Ollantaytambos sind außergewöhnlich stark, weshalb man den eindrucksvollen Inka-Komplex landläufig auch als „fortaleza“ also Bollwerk oder Festung nennt. Und tatsächlich diente die Stadt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihrer Bauweise zum Schutz und zur Verteidigung. So kam auch Manco Capac II nach dem Verlust Cuzcos an die spanischen Eroberer hierher um seine verbliebnen Soldaten zu sammeln.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
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Zu den bedeutendsten Relikten aus der Inkazeit gehört die, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Festung Sacsayhuamán, diese befindet sich unweit der Stadt Cuzco, nämlich etwa 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums. Mit der Festung wurde der am meisten gefährdete Zugang zur Stadt gesichert. Während der spanischen Eroberung verschanzten sich hier Hunderte  von Kriegern.

Die Bedeutung des Namens der Festung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er stammt aus dem Quechua und wurde zum einen mit der Bezeichnung „zufriedener Falke“ und zum anderen mit „gesprenkelter Kopf“ übersetzt. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass wenn man die Festung von oben betrachtet, sie wie ein großer Pumakopf erscheint. Die Bauzeit soll um die 70 Jahre gedauert haben, dabei arbeiteten etwa 20.000 Indios an ihrer Fertigstellung.
Die Inkastätte Kenko befindet sich in der näheren Umgebung Cuzcos. Es ist ein Festplatz mit einem riesigen zerklüfteten Kalkstein. Die Inka nannten ihre heiligen Orte „Huacas“ und zu diesen zählt auch Kenko, hier fanden mit großer Wahrscheinlichkeit religiöse Rituale statt. Der riesige Kalkstein verfügte über eine glatte Spalte, welche bis in das Innere des Felsens ragte.

Man geht davon aus, dass hier vermutlich Tote für einen Mumienkult aufbereitet wurden. Auf dem Gipfel des Felsens befindet sich ein Stein, welcher zur Beobachtung der Sonnenwende diente.  Weiterhin nehmen Forscher an, dass eine schlangenförmige Rinne im Felsen für Trank- und Blutopfer gebraucht worden sein soll.
Etwa 4 Kilometer hinter der Stadt Qenqo befindet sich die „Rote Festung“, von den Inka Puca Pucara genannt. Dieser Ort war einst eine Art Festung und diente neben der Verteidigung auch als Raststätte, Kontrollpunkt und Beobachtungsbasis. Diese Art Bauten waren strategisch wichtige Orte und eigneten sich zudem noch als Waffenlager, militärischen Stützpunkt und auch zur Versorgung der Truppen des mächtigen Inkaheeres auf Feldzügen.
Die Inka nannten diese Bauten Tambos. Sie errichteten sie entlang ihrer Straßen vor allem für militärische Zwecke. Heute zeugen noch einige gut erhaltene Mauern, Tunnel, Treppen und offene Räume von der einstigen Festung auf der Straße von Cuzco zum Heiligen Tal.
Nahe der Festung Sacsayhuamán, im gleichnamigen Park befindet sich Tambo Machay, einem sogenannten Wasserheiligtum. Eine Straße verbindet diesen Bau um eine Frischwasserquelle mit dem nur etwa 400 Meter entfernten Puca Pucara. Die Inkastätte Tambo Machay war wahrscheinlich eine dem Wasserkult geweihte Kultstätte.
Die Inka betrachteten das Wasser nämlich als ein heiliges Element. Und so bauten sie unterirdische Kanäle über die kristallklares Wasser von der Quelle in ein Steinbecken fließt. Zudem können auch typische Inkamauern mit trapezförmigen Nischen und Türen besichtigt werden. Man weiß heute zwar nicht genau ob sich Inka hierher zum Baden zurückzogen aber die Einheimischen nennen Tambo Machay dennoch das „Bad der Inkas“.
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Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
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Die Urus, das ist ein indigenes Volk, welches am und um den Titicacasee auf peruanischer Seite lebt. Die Menschen hier ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang, denn der Titicacasee hat ein sehr großes Fischvorkommen. Viele Urus leben aber nicht nur am Titicacasee sonder auch auf dem Titicacasee, auf schwimmenden Schilfinseln, auf denen sich auch aus Schilf erbaute Häuser befinden.

Diese Art der Unterkunft hat eine sehr lange Tradition bei den Urus und stammt noch aus der Zeit der Inka, denn immer wieder mussten sich die Urus vor den kriegerischen Inkas in Sicherheit bringen und so begannen sie auf dem See Zuflucht zu suchen und zu finden. Heute sind die schwimmenden Inseln der Ureinwohner nicht mehr nur deren Heimat sondern auch eine ganz besondere Touristenattraktion für Reisende am Titicacasee.
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Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
Paracas
Nahe der Südküste Perus, an der Mündung des Flusses Nazca befindet sich die gleichnamige Kleinstadt mit etwa 23.000 Einwohnern. Sie liegt rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima, direkt an der weltberühmten Panamerica. Die Stadt liegt in einem System von Tälern, welches ebenfalls den Namen Nazca trägt. Bekannt geworden ist die Stadt nachdem in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in der nahegelegenen Wüste die bekannten gleichnamigen Nazca Linien entdeckt wurden.

1994 wurden diese Bodenzeichnungen von Nazca und Pampas de Jumana von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Um die riesigen Scharrbilder am besten zu sehen, bieten sich Rundflüge über die Region am besten an. Vom Flughafen in Nazca werden zahlreiche Flüge angeboten. Überhaupt ist die Stadt voll auf Tourismus eingestellt, es gibt zahllose Hotels und Restaurants. Ebenfalls einen Besuch wert ist der herrlich angelegte Plaza de armas.
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Die „weiße Stadt“, wie Arequipa von den Einheimischen genannt wird, ist eine der schönsten Städte Perus. Dem Namen verdankt Arequipa den zahlreichen Kirchen und Palästen, die aus weißem Tuffstein erbaut wurden. Eingebettet in einem fruchtbaren Tal bescherte es den Einwohnern schon damals Wohlstand.
Das Zentrum bildet die Plaza de Armas, an dem die imposante Kathedrale, die Kirche „La Compañía" und das Jesuitenkloster angrenzen.
Der Stadt liegen die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu zu Füßen. Nicht weit entfernt liegt der Colca Cañon, wo Kondore in freier Wildbahn beobachtet werden können. Auf Grund des ganzjährigen angenehmen Klimas ist Arequipa ein beliebtes Reiseziel.

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Im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes befindet sich die einstige Hauptstadt des alten Inkareiches, noch immer prachtvoll thront sie in altem Glanz zwischen den ebenso majestätischen Bergen der Anden. Die Stadt ist auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Pracht und ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein wahrer Touristenmagnet und genießt besondere Beliebtheit als idealer Ausgangspunkt zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

Doch auch innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche beeindruckende und bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die imposante Kirche La Compania de Jesus, die faszinierende Inkamauer in der Calle Hatunrumiyok oder der Sonnentempel Coricancha der Inka, um nur einige wenige zu nennen. Bei dieser Fülle an bemerkenswerten Attraktionen und historischer Bedeutung verwundert es nicht, dass Cuzco bereits 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
Das Heilige Tal der Inka
Zwischen der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco und der berühmten Ruinen-Stätte Machu Picchu, in der Mitte des Sacred Valley befindet sich der beschauliche Ort Urubamba, welcher auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Urubamba ist von zahlreichen Inka-Stätten umgeben und deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren. So befindet sich beispielsweise Ollantaytambo nur 20 Kilometer entfernt und auch Pisac kann man schnell erreichen.

Die meisten Touristen kommen aber wegen Machu Picchu nach Urubamba. Der Ort hat sich entsprechend auf Besucher eingestellt und bietet Unterkünfte, Läden, verschiedene Freizeitanlagen und einen Markt. Beliebte Unternehmungen in dem Ort sind Ausritte, Wanderungen, White Water Rafting, Paragliding oder Ballonfahrten.
Nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Cuszco entfernt liegt der Ort Pisac, eine einstige Bergfeste der Inka in Peru. Die Stadt befindet sich im Valle Sagrado, dem sogenannten Heiligen Tal der Inka direkt am Ufer des Rio Urubamba. Pisacs Stadtkern ist in zwei Bereiche geteilt, zum einen die eigentliche Stadt und zum anderen der heilige Bezirk.

Vom heiligen Bezirk aus führt eine lange Treppe zu einem hohen Plateau hinauf, hier befinden sich di Ruinen eines alten Inkatempels in dessen Mitte ein mächtiger Gesteinsbrocken liegt, an diesem, so glaubten die Inka, sei die Sonne angebunden. In Pisac pflegen die Menschen die alten Inkatraditionen, so kann man hier neben traditionellen Märkten auch traditionell gekleidete Einwohner finden.
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Im Süden Perus befindet sich der weltberühmten Titicaca-Sees, an dessen Ufer liegt die malerische Stadt Puno, welche rund 120.000 Einwohner beheimatet. Sie wird auch häufig „Ciudad de Plata“ zu Deutsch „Stadt des Silbers“ genannt, dieser Name geht auf die Silbermienen Punos zurück welche einst zu den ergiebigsten von ganz Peru gehörten.

Heute ist der Ort eher für seinen florierenden Tourismus bekannt, denn die Stadt ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Touren und Ausflüge zum Titicaca-See. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise die malerische Kathedrale, der Arco Deustua und der Balcon del Conde de Lemus (der Balkon des Herzogs). Einige Aussichtspunkte wie der „Kuntur Huasi“ oder der „Puma Uta“ bieten zudem eine spektakuläre Sicht auf die einmalig schönen umliegenden Landschaften.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


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