Empfehlung der Redaktion
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 16-tägige Aktivreise durch Myanmar
  •  Hotels mit genannter Verpflegung
  •  Erwandern Sie die grandiosen Landschaften entlang des Ayeyarwady Flusses
ab 3.698 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Sonne geht rot und träge auf. Vor uns breitet sich zarter Morgennebel bis zum Horizont aus. 2.000 Tempel strecken ihre antiken, steinernen Shilouetten aus der milchig-weißen Decke empor. Es herrscht vollkommene Stille. Es ist diese andächtige Stille, die sich dem Frühaufsteher in der Regel am stärksten in Bagan einprägt. Dieselbe Stille, die wir Reisende, in einem Kloster nahe Pindaya, an der Seite unseres Reiseleiters Bernhard Düchting erleben. Bernhard ist praktizierender Buddhist und zeigt uns sein Myanmar. Über den Weg der Stille bringt er uns zwischen Rangun, Mandalay und Bagan dem Wesen des Buddhistischen Glaubens nahe. Das ist der eleganteste Weg, Myanmar und seine Menschen zu verstehen, denn in kaum einem anderen Land prägt der Buddhismus Alltag und Schicksal seiner Anwohner so nachhaltig. In Bernhards Begleitung bereisen wir das ganze Land, erwandern die grandiosen Landschaften entlang des Ayeyarwady Flusses und lernen die Fakten hinter klangvollen Kulturschätzen wie die Shwedagon-Pagode, den Goldenen Felsen oder die Stupas von Indein kennen. Gleichzeitig nimmt er uns auf eine Expedition des Geistes mit. Bernhard schlägt während der Reise praxisnahe Brücken zwischen unseren Gastgebern und unseren eigenen Lebenslinien. Wir führen dann gemeinsam die Wege zusammen und wagen einen sinnstiftenden Ausblick auf unserer Reise nach innen und nach außen. Vom ersten Tag der Reise an bauen Bernhards Vorträge und Erklärungen aufeinander auf und stehen in einem übergeordneten Sinnzusammenhang, der manchmal buddhistisch, manchmal aber äußerst westlich anmutet. Vermutlich die spannendste Reise des Jahres, die uns äußerlich durch ganz Myanmar führt und gleichzeitig eine innere Reise vollziehen hilft.
1. Tag: Anreise
Abflug nach Burma.
2. - 3. Tag: Die Hauptstadt
Ankunft in Rangun und Transfer ins Hotel. Rangun, aufstrebende Metropole, mit kolonialem Flair und Sitz des wichtigsten Heiligtums Burmas, der Shwedagon-Pagode. Wir flanieren durch die Gassen und Märkte der ehemaligen Hauptstadt, streuen durch das koloniale Zentrum und besuchen den riesigen liegenden Buddha Chaukhtat Gyi. Wir genießen den Sonnenuntergang bei der Shwedagon-Pagode und lassen dieses Lebens-Juwel der Burmesen, die lebendige Gläubigkeit und die besondere Stimmung dieses Platzes auf uns wirken. Am 3. Reisetag beschäftigen wir uns intensiv mit der Bedeutung der Shwedagon-Pagode, bevor wir anschließend zum wunderschönen Markt von Syriam und zur hochverehrten Kyauktan Pagode fahren. Bei einem gemeinsamen Abendessen können wir unsere ersten Eindrücke austauschen. 2 Hotelübernachtungen in Rangun. (1 x F, 1 x A)
4. Tag: Goldener Felsen
Wir fahren zum Pilgerort Kinpun. Von hier aus geht es mit einem Kleinlaster, ganz traditionell gemeinsam mit Einheimischen, weiter nach Rethantaung. Die letzen Meter zum Goldenen Felsen von Kyaiktiyo legen wir zu Fuß zurück. GZ ca. 2 Stunden. 1.200 m über dem Dschungel thront der Goldene Felsen - angeblich nur von einem Haar Buddhas gehalten und gekrönt von der goldenen Kyaiktiyo-Pagode. Wir nutzen diesen besonderen Platz um uns mit der Lehre Buddhas zu beschäftigen (fakultativ). Hotelübernachtung beim Goldenen Felsen. 180 km. (F)
5. Tag: Bago
Bago ist eine der ältesten Städte Burmas. Die vom Tourismus weitgehend unberührte Kleinstadt bietet bedeutende Sehenswürdigkeiten. Die 110m hohe Shwemaday-Pagode ist die höchste des Landes. Wir schlendern über den Markt, lassen uns treiben zwischen den Ständen mit Gerüchen und bunten Farben und bewundern den Shwethalyaung-Buddha, die zweitgrößte liegende Buddha-Statue der Welt. Hotelübernachtung in Bago. 100 km. (F)
6. - 8. Tag: Pindaya
Ein kurzer Flug bringt uns nach Heho. Vorbei an Pferdekutschen und Ochsenkarren erreichen wir bald die berühmten Kalksteinhöhlen von Pindaya und lassen uns Zeit, die etwa 8.000 Buddha-Figuren zu bestaunen. Unsere Wanderung am 7. Tag führt uns durch die atemberaubende Landschaft der Shan-Provinz mit ihren Teeplantagen und sanften Hügeln, hinauf zu einem Kloster in der Nähe von Pindaya. Wie nutzten diesen Aufenthalt um das Klosterleben kennenzulernen. Vortrag und Einführung in die Meditation (fakultativ) runden diesen ereignisreichen Tag ab. Am 8. Tag wandern wir zurück nach Pindaya. GZ 2 x 4,5 Stunden. 2 Hotelübernachtungen in Pindaya, 1 Klosterübernachtung. (3 x F, 1 x M, 1 x A) 150 km.
9. - 10. Tag: Am Inle-See
Eine kurzweilige Fahrt bringt uns weiter zum Inle-See. Wir besteigen unser Boot und begeben uns auf Entdeckungstour. Die Besonderheit des Sees besteht darin, dass er bewohnt ist. Rund 17 Dörfer sind auf und um diesen Süßwassersee zu finden und das Leben dieser Menschen ist vollkommen auf den See ausgerichtet. Dieser Besonderheit gehen wir bei einer Bootsfahrt auf die Spur und sehen die typischen Pfahlbauten sowie schwimmende Gärten, besuchen eine Tabakmanufaktur und die Phaung-Daw-Pagode. Am 10. Tag fahren wir weiter zum Ruinenfeld von Indein mit seinem morbiden Charme. Im versteckten Intha-Haus in einem Inseldorf wird uns mittags ein typisches Mahl frisch zubereitet. Anschließend machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel. 2 Hotelübernachtungen beim Inle-See. 100 km (an Tag 9). (2 x F, 1 x M)
11. Tag: Abschied vom See
Noch einmal atmen wir durch und erleben die Natur auf einer morgendlichen Wanderung entlang des östlichen Seeufers hautnah. GZ ca. 3 Stunden. Später fliegen wir nach Mandalay. 2 Hotelübernachtungen in Mandalay. 50 km. (F)
12. Tag: Mandalay
Die letzte Königstadt Burmas wartet mit vielen Kunst- und Kulturschätzen auf: die Mahmuni-Pagode, die Kuthodaw-Pagode mit ihren 729 Marmortafeln, die den buddhistischen Kanon enthalten, das Swenandaw-Kloster und zahlreiche kleine Handwerksbetriebe, in denen traditionelle Kunstgegenstände hergestellt werden. Wir besteigen den Mandalayhill und lassen den Tag beim Sonnenuntergang an der U-Bein Brücke ausklingen. (F)
13. Tag: Flussfahrt Ayeyarwady
Ganz entspannt machen wir uns heute auf den Weg nach Bagan. Traumhafte Landschaften und das dörfliche Leben Burmas ziehen bei unserer Flussfahrt auf dem Ayeyarwady von Mandalay nach Bagan an uns vorbei. Das Boot steht uns für den Tag exklusiv zur Verfügung. 2 Hotelübernachtungen in Bagan. (F, M)
14. Tag: Bagan
Die historische Königsstadt kann sich rühmen, eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens zu beherbergen: Über 2.000 Sakralbauten aus Ziegelsteinen stehen auf einem ca. 40 qkm großen Areal. Wir genießen diesen phantastischen Ausblick von den Tu Yin-Bergen aus. Nach einer Bootstour zu den Kyaukgu Oomin- Höhlen kehren wir bei leuchtendem Sonnenuntergang zurück nach Bagan. (F)
15. Tag: Rangun
Bevor wir am Nachmittag zurück nach Rangun fliegen, erkunden wir das Pagodenfeld noch auf einer 2-3 stündigen Radtour. Den restlichen Tag haben wir zur freien Verfügung und können auf eigene Faust noch die letzten Geheimnisse der Hauptstadt entdecken. Hotelübernachtung in Rangun. (F)
16. Tag: Heimreise
Flughafentransfer und Rückflug. Ankunft am selben Tag.

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
In Rangun, der größten Stadt Myanmars befindet sich der bedeutendste Sakralbau und das religiöse Zentrum des Landes: die Shwedagon Pagode, auch Shwedagon-Paya oder Shwedagon Zedi Daw genannt. Zudem ist sie nicht nur das Wahrzeichen Myanmars sondern auch eine der berühmtesten Stupas der Erde. Eine Legende besagt, dass die Shwedagon Pagode mehr als 2.500 Jahre alt sein soll.

Anhand dieser Dimensionen verwundert es nicht, dass nicht nur gläubige Buddhisten sondern auch Touristen zu Tausenden zu dieser eindrucksvollen Pagode pilgern. Besonders beeindruckend sind die unzähligen Schreine, welche zum Komplex der Pagode gehören. Außerdem bietet der imposante Prachtbau nicht nur bei Tag einen unvergesslichen Anblick, sondern auch bei Nacht, dann wird die Shwedagon Zedi Daw nämlich traumhaft beleuchtet und ist schon aus der Ferne gut auszumachen.
4. Tag Goldene Felsen
9. - 10. Tag In Dein Pagode
Bilder:
Im Landesinneren Myanmars, im Shan-Staat, der größten Verwaltungseinheit des Landes befindet sich der faszinierende Inle See, welcher besonders in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Touristenziel geworden ist. Große Berühmtheit erreichte der Inle vor allem durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten sowie durch seine beeindruckenden Einbeinruderer.

Der See erstreckt sich von Nord nach Süd auf rund 22 Kilometern und von Ost nach West auf knapp 10 Kilometern. Idealer Ausgangspunkt für Reisen zum Inle See ist der kleine Ort Nyaung Shwe, von hier aus starten täglich zahlreiche Bootstouren. Im und am See gibt es insgesamt 17 Dörfer, in denen im Ganzen rund 70.000 Menschen leben. Die Wohnhäuser sind zum größten Teil auf Pfählen errichtet.
Im Shan-Staat in Myanmar befindet sich der wohl bekannteste See des Landes, der Inle-See. Er ist berühmt für seine Schwimmenden Dörfer und Gärten und seine Einbeinruderer. An einem Ufer dieses beeindruckenden Sees liegt die bemerkenswerte Phaung Daw Pagode, ein buddhistisches Gebetshaus. Diese beherbergt 5 Abbildungen Buddhas, welche in Gold gefasst sind.

Besonders sehenswert ist die Pagode während des burmesischen Monats Thadingyut (Von September bis Oktober), dann findet hier ein 18 Tage andauerndes Festival statt, welches man in keinem Fall verpassen sollte. Um den Tempel herum befinden sich einige Stände und Geschäfte, in denen man traditionelle Waren kaufen kann.
Bilder:
Der südostasiatische Staat Myanmar besteht aus insgesamt 14 Verwaltungseinheiten, die größte von ihnen ist der Shan-Staat, welcher fast ein Viertel der gesamten Landesfläche einnimmt. In ihm befindet sich auch der berühmte Inle See, welcher vor allem für seine Einbeinruderer sowie seine schwimmenden Gärten und Dörfer bekannt ist. Von Nord nach Süd beträgt die Ausdehnung des Sees rund 22 Kilometer, von Ost nach West etwa 10 Kilometer, die Oberfläche umfasst dabei eine Fläche von durchschnittlich 12.000 Hektar.

Die meisten Bauten des Sees wurden auf Pfählen errichtet, das gilt auch für die „schwimmenden Gärten“, welche sich überall auf dem See befinden. Als Basis für die schwimmenden Felder dient eine feste und fruchtbare Masse, welche aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen besteht. Sie sind mittels Bambuspfählen am Seeboden befestigt. Angebaut werden die unterschiedlichsten Kulturen, nicht nur Obst und Gemüse sondern auch Blumen.
„Das größte Buch der Welt“ – es sieht nicht aus wie ein Buch und dennoch kann man es als solches bezeichnen, es ist begehbar und eine wahre Augenweide. Das größte Buch der Welt befindet sich in der myanmarischen Stadt Mandalay und besteht aus 729 Weißen, pavillonartigen Tempeln (Stupas). In jedem dieser Tempel befindet sich eine weiße Marmorplatte und auf jeder dieser weißen Marmorplatten befindet sich ein Stück des Pali-Kanons, das Leben und die Lehren Buddhas.

Gebaut wurde diese imposante und überaus beeindruckende Anlage in der Mitte des 19. Jahrhunderts, 1868 wurde sie schließlich fertiggestellt. Übersetzt bedeutet der Name des Sakralbaus „Pagode der Königlichen Verdienste“. Das Zentrum der Anlage bildet sie vergoldete Lawka Marazein Pagode aus dem Jahre 1857.
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Nordöstlich Mandalays, der zweitgrößten Stadt Myanmars, erhebt sich der besonders eindrucksvolle, rund 250 Meter hohe Mandalay Hill. Dieser majestätisch in den Himmel ragende Hügel verlieh der Stadt ihren Namen und beherbergt zudem zahlreiche Pagoden, Schreine und Klöster. Doch nicht nur wegen der vielen beeindruckenden Bauwerke ist ein Erklimmen des Hügels lohnenswert, sondern auch auf Grund des einzigartig bezaubernden Panorama-Blicks über die sich am Fuße des Hügels ausbreitende Millionenmetropole.

Bei der Ankunft auf dem Hügel werden die Besucher von 2 imposanten Cinthes (stilisierte Löwen-Skulpturen) begrüßt. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Sandamuni Pagode, die letzte Ruhestätte des Kronprinzen Ka Naung. Und auch die Kuthodaw Pagode sollte man unbedingt gesehen haben. Diese wird nämlich insgesamt von 729 Stupas umgeben, wobei jede einzelne einen in Stein gemeißelten Teil des Pali Buddhisten Kanon beherbergt, zusammen ergeben diese Stupas dann das größte Buch der Welt.
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Die „Stadt der Unsterblichen“, das bedeutet der Name des rund 11 Kilometer südlich von Mandalay gelegenen Ortes übersetzt. Die Rede ist von Amarapura, ein etwa 10.000 Einwohner zählende Stadt im Herzen Myanmars.

Der Ort zwischen dem Taungthaman-See und dem Irawadi Fluss war ab 1781 unter König Bodawpaya sogar zur Könighauptstadt aufgestiegen, verlor diesen Status aber rund 50 Jahre später wieder. Dennoch beheimatet sie immer noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie deb Königspalast, den Kwa-Yen-Tempel, das Kloster Bagaya Kyaung sowie zahlreiche Pagoden.

Die wohl bekannteste und beliebteste Attraktion ist jedoch die berühmte U-Bein-Brücke, mit ihrer Länge von 1,2 Kilometer die längste Teakholzbrücke der Welt. Sie wurde bereits 1784 errichtet und musste seitdem kaum repariert werden. Zur Regenzeit verläuft der Pegel des Flusses nur knapp unter der Brücke.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Stadt Yangon war einst die Hauptstadt Myanmars (früher Burma oder Birma). Im Jahre 2005 änderte sich das, als der Regierungssitz nach Pyinmana Naypyidaw verlegt wurde. Doch Yangon, besser bekannt als Rangun, ist mit ihren knapp 6 Millionen Einwohnern immer noch die größte Stadt des Landes und zudem auch das industrielle Zentrum. Die Metropole befindet sich im Süden Myanmars, am Ostrand des Irrawaddydeltas.

Sie beheimatet zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Shwedagon Pagode, ein alter buddhistischer Schrein oder die Sule Pagode, welche auch Kyaik Athok genannt wird. 1952 wurde zudem in der Stadt die Weltfriedens-Pagode errichtet, ein majestätischer Prachtbau, welcher zu Ehren des 2.500-sten Todestages Buddhas gebaut wurde. Kein Wunder, dass Rangun bei dieser Anzahl imposanter Bauten ein beliebtes Reiseziel bei Touristen aus aller Welt ist.
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Im Zentrum Myanmars befindet sich die kleine und beschauliche Stadt Heho, welche sich auf Grund ihrer hervorragenden Lage von einem kleinen unbedeutenden Dorf zur wichtigsten „Gateway-Stadt“ des Landes entwickelt hat. Von hier aus erreicht man alle wichtigen Touristendestinationen innerhalb Myanmars. Der hiesige Flughafen existierte bereits zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und wurde seitdem ständig erweitert und ausgebaut.

Nordwestlich von Heho führt eine unbefestigte Straße (Dirtroad) zu den ehemaligen Silber-Blei-Minen von Maw Son (Baw Zaing). Außerdem nicht weit von Heho entfernt befindet sich der berühmte und imposante Inle Lake, welchen man während einer Myanmar Rundreise in jedem Fall gesehen haben sollte.
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Im Zentrum von Myanmar (ehemals Birma oder Burma), am Irawadi Fluss liegt die faszinierende Metropole Mandalay. Mit ihren mehr als eine Million Einwohnern ist sie nach Rangun die zweitgrößte Stadt des Landes. Eine alte Prophezeiung besagte, dass eben an jener Stelle zum 2.400. Jubiläum des buddhistischen Glaubens eine Stadt entstehen würde. Um diese Prophezeiung zu erfüllen wurde im Jahre 1857 vom damaligen König Mindon die Stadt Mandalay gegründet.

Die heutige Metropole beheimatet zahlreiche beeindruckende Pagoden wie die Kuthodaw- oder die Sandamuni—Pagode. Zudem sind auch die buddhistischen Klöster wie das rekonstruierte Atumash-Kloster sehr sehenswert. Weitere Attraktionen sind die Rekonstruktion des Königspalasts und der Mandalay-Berg. Die überwältigende Stadt begeistert seit jeher vor allem westliche Künstler, so gibt es beispielsweise zahllose Lieder über die Schönheit und die Faszination Mandalays.
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Nur elf Kilometer südlich der Stadt Mandalay befindet sich die historisch bedeutsame, rund 10.000 Einwohner zählende Stadt Amarapur. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Stadt der Unsterblichen“. 1787 wurde der Ort von König Bodawpaya zur Königshauptstadt erklärt, diesen Status verlor sie zwar zwischen 1823 und 1841, wurde danach allerdings erneut Hauptstadt und behielt diesen Status schließlich bis 1857.

Aus dieser Zeit stammt auch der Königspalst, von welchem heute noch einige Ruinen erhalten sind. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die U-Bein-Brücke, die Patodawgyi Pagode, das Mahagandayon-Kloster, der Kwa-Yen Tempel, die Kyauktawgyi Pagode und das Babaya Kyaung. Letzteres ist ein vollständig aus Holz bestehendes Kloster. Die U-Bein-Brücke ist zudem die längste Teakholzbrücke der Welt (1.200 Meter lang).
„Stadt Zerbrecher der Feinde“, „Kupferland“ oder „Ausgedörrtes Land“ all das sind Namen für die historische Königsstadt Bagan im Zentrum Myanmars. Sie beheimatet mehr als 2.000 erhaltene Sakralbauten, deren Komplex sich über eine Fläche von etwa 36 km² erstreckt, damit bildet sie eine der größten archäologischen Stätten in ganz Südostasien. Die Landschaft, in der die Tempel sich erheben, ist von weiter Steppe geprägt und macht den besonderen Reiz der Anlage aus.

Zu den bekanntesten Bauwerken in Bagan gehören der Abeyadana-Tempel, welcher unter Kyanzittha zwischen 1002 und 1003 erbaut wurde, der Ananda-Tempel, die Bupaya-Pagode, der Htilominlo-Tempel und Dhammayangyi-Tempel, welcher der größte Tempel in Bagan ist. Die meisten der imposanten Prachtbauten wurden aus rotem Ziegelstein errichtet, wodurch sie sich besonders malerisch in die Landschaft einfügen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Myanmar (MM)
Myanmar
Myanmar, früher auch als Burma oder Birma bekannt, trägt heute den Zweitnamen „Goldenes Land“, dies bezieht sich auf die vielen imposanten, golden Tempel und Pagoden, welche es überall im Land zu finden gibt. Zu den schönsten und bekanntesten gehört wohl eindeutig die Shwedagon Pagode in Yangon.
Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten des Landes sind die schwimmenden Gärten am Inle-See und die imposanten Ruinen von Bagan. Die Hauptstadt Myanmars, dessen Name sich übrigens aus den birmanischen Worten Myan für „fest zusammenhaltend“ und Mar für „hart“ oder auch „mächtig“ zusammensetzt, ist seit 2006 die Stadt Pyinmana Naypyidaw, diese ist allerdings nicht so viel besucht wie andere Städte des Landes, beispielsweise Yangon oder Mandalay, letztere ist besonders wegen ihrer vielen besonderen Sehenswürdigkeiten beliebt, dazu zählen das rekonstruierte Atumashi-Kloster, die U-Bein-Brücke, diese ist die längeste Teak-Holz-Brücke der Welt, die Rekonstruktion des Königspalastes und natürlich zahlreiche Pagoden und Klöster.
Die Bevölkerung Myanmars und deren Leben sind sehr stark vom Buddhismus geprägt. Eine der heilligsten buddhistischen Stätten des Landes liegt bei dem kleinen Städtchen Kyaikto, er ist sowohl für Burmesen als auch für die Touristen ein sehr bedeutender Ort. Hier befindet sich der goldene Fels, auf diesem Fels befindet sich ein Stupa mit der Kyaiktiyo-Pagode. Da Myanmar noch nicht so stark vom Massentourismus betroffen ist wie andere südostasiatische Staate, beispielsweise Thailand oder Vietnam, kann man hier noch die Ursprünglichkeit des Landes erfahren und fühlt sich bei einer Reise durch Myanmar fast ein wenig wie bei einer Zeitreise, also um einige hundert Jahre zurück versetzt. Denn hier leben und arbeiten die Menschen noch annähernd genauso wie in vergangenen Jahrhunderten. Dementsprechend sind auch die Straßen und andere Verkehrswege nicht so gut ausgebaut, auf einer Rundreise muss deshalb mit längeren Reisezeiten gerechnet werden, doch die investierte Zeit lohnt sich allemal.
beste Reisezeit:
Oktober bis März
 

Klima:
Myanmar befindet sich im Einflussbereich des Indischen Monsuns, die Regenzeit dauert von Ende Mai bis Mitte Oktober. Von Ende November bis März folgt dann die kühle Jahreszeit. Im April und Mai sowie von Mitte Oktober bis Ende November ist es am heißesten.
Einreise:
Für die Einreise nach Myanmar ist ein Reisepass erforderlich, Personalausweise werden nicht akzeptiert. Zudem muss vor der Reise nach Myanmar bei der myanmarischen Botschaft in Berlin ein Visum beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.botschaft-myanmar.de/
 

Impfempfehlungen:
Die Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A ist sinnvoll.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MyanmarSicherheit.html

Währung:
1 Kyat = 100 Pya
 

Flugdauer:
ca. 11 Stunden
 

Ortszeit:
MEZ +5,5h, MESZ +5h /4,5 h 


Gut zu wissen:
Freizeitkleidung wird generell akzeptiert, allerdings sollte man auf allzu knappe Kleidung wie Shorts und Miniröcke verzichten. Will man ein religiöses Gebäude betreten, gehört es sich zuvor Schuhe und Strümpfe auszuziehen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Füße beim Sitzen niemals zu sehen sind, da dies andernfalls als Beleidung aufgefasst wird.


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