Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Ohne Flug
  • 8-tägige Busrundreise durch die Türkei
  • 4-/5-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Erleben Sie die Highlights von der Türkei
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Türkei ist eines der geschichtsträchtigsten Länder des Mittelmeer-Raumes. Griechen, Perser, Römer, Byzantiner und Osmanen sind nur einige der zahllosen Völker, die nach- und nebeneinander hier, zwischen Europa und Asien, ihre Spuren hinterließen. Krösus, Alexander der Große, Pompeijus und Konstantin der Große sind nur einige der berühmten Namen.

Die hier vorgestellte Reise führt Sie von Istanbul, die 'Perle des Bosporus' aus über die einstige osmanische Hauptstadt Bursa und entlang der geschichtsträchtigen türkischen Westküste nach Kusadasi. Neben der ausgesuchten Reiseleitung haben wir besonderen Wert auf einer Unterbringung möglichst in kleineren, familiengeführten und besonderen Hotels gelegt. Tauchen in die spannende griechisch-römische und osmanische Geschichte Kleinasiens ein und genießen Sie das Licht, die Kultur und die kaum zu überbietende Gastfreundschaft des Landes.
1. Tag (SA): DEUTSCHLAND - ISTANBUL
Fakultativ: Linienflug von verschiedenen deutschen Abflughäfen nach Istanbul.

Nach Ankunft am Flughafen von Istanbul Begrüßung durch Ihren Transferguide und Fahrt zu Ihrem Hotel im Herzen der Altstadt von Istanbul - idealer Ausgangspunkt auch für eigene Aktivitäten außerhalb des vorgesehenen Reiseprogramms. 'Hos geldiniz' - Ihr Guide heißt Sie am Abend bei einem Welcome-Cocktail in seiner Stadt willkommen!
2. Tag (SO): SULTAN AHMET - DAS HERZ DER ALTSTADT
Der Reiz von Istanbul erschließt sich am besten zu Fuß: nach einem kurzen Spaziergang gelangen Sie zu den herausragendsten Sehenswürdigkeiten im Sultan Ahmet-Bezirk.

Zentrum ist der Rossplatz, das ehemalige byzantinische Hippodrom. Heute zieren 'Sammlerstücke' den Platz: der Obelisk des Theodosius aus dem ägyptischen Karnak, die Schlangensäule, die einst vor dem Apollo-Tempel von Delphi stand, der gemauerte Obelisk, dessen Verzierung - vergoldete Bronzeplatten - als Kriegsbeute der Kreuzfahrer den Schmelzöfen zum Opfer fielen. Von hier aus ein Spaziergang zur einmaligen Sultan-Ahmet-Moschee, besser bekannt unter dem Namen 'Blaue Moschee'. Mit Ihren 6 schlanken Minaretten gilt Sie als einer der Höhepunkte islamischer Bautradition.

Nun lockt der weltberühmte Topkapi-Palast, diese mit Zinnen, Mauern und Toren bewehrte Märchenwelt aus 1001 Nacht. Sultan Süleyman der Prächtige, Weltpolitik und Harem… im Rahmen eines mit spannenden Erzählungen gefüllten Spaziergangs durch die vier Höfe lässt Ihr Reiseleiter das prunkvolle Hofleben wieder aufleben.

Für heute aber genug der Kultur! Nach der Mittagspause entführen wir Sie zu unserem Favoriten, dem kleinen ägyptischen Basar - eine Freude für die Geruchssinne! In den alten Gewölben türmen sie sich, von den Händlern kunstvoll aufgeschichtet, farbenprächtig leuchtend und verführerisch duftend die himmlischsten Versuchungen des Orients: Gemüse, Nüsse, Tee, Kaffee, Süßigkeiten, Öle und Essenzen, Kräuter und natürlich …Gewürze…

Zum Ausklang des heutigen Tages ein Abstecher in das Intellektuellen- und Künstlerviertel von Ortaköy. Abseits der Touristenströme gelegen, bildet Ortaköy eine mediterrane Ruhe-Oase in der Hektik von Istanbul. In den kleinen Läden wird, überwiegend von Künstlern und Studenten, Klein-Kunsthandwerk angeboten. Daneben locken die vielen Teehäuser zu einer ausgiebigen Pause ein. Wie könnte man den Tag schöner ausklingen lassen? F
3. Tag (MO): ISTANBUL - BURSA - DER RUF DES ORIENTS
Am heutigen Morgen ein Besuch der rosafarbenen Hagia Sophia. Über fast 1000 Jahre hinweg, bis zum Bau des Petersdoms, galt die Hagia Sophia als die bedeutendste Kirche des Christentums. Die goldene Zentralkuppel überspannt einen der grandiosesten Räume, den Menschenhand wohl je geschaffen hat. Auf der Galerie findet Alexandros und das berühmte Deesis-Mosaik: In der Mitte ist Jesus dargestellt, umgeben von Johannes dem Täufer und der Jungfrau Maria.

Gegen Mittag verlassen Sie Europa und fahren über die große Bosporus-Brücke auf den asiatischen Teil der Stadt. Von Eskihisar aus geht es zunächst per Fähre nach Yalova und weiter mit dem Bus nach Bursa, erste Hauptstadt des osmanischen Reiches. Ihr Hotel verfügt über eine große Thermalabteilung. Wie wäre es mit einem Besuch des Hamam, der orientalischen Variante von Sauna mit Massage? F/A
4. Tag (DI): BURSA - & ÇANAKKALE
Genießen Sie am Vormittag einen Bummel durch Bursa. Sehen Sie u.a. die Grüne Moschee und die Ulu Camii (Große Moschee). Mit ihren feinen Kalligraphien und bunten Kacheln zählen die Bauten zu Meisterwerken früher osmanischer Architektur. Ein Besuch des authentischen Seidenbasars der Stadt darf natürlich auch nicht fehlen.

Zum Mittagessen empfehlen wir Ihnen das berühmte Gericht von Bursa: den Iskender-Kebap, auf frischem Fladenbrot mit Tomaten und Joghurt zubereitet!

Nachmittags Fahrt entlang der Küste des Marmara-Meeres nach Çanakkale. Ihr familiengeführtes Hotel liegt direkt an den Dardanellen. F/A
5. Tag (MI): ÇANAKKALE - TROJA - AYVALIK
Der Besuchs- Höhepunkt des heutigen Tages sind die Ruinen des legendären Troja, die Stadt, die durch die Ilias von Homer und die Ausgrabungen von Heinrich Schliemann zu Weltruhm gelangte. Troja mag auch eine der verwirrendsten Ausgrabungsstätten sein - denn es gibt nicht weniger als neun Trojas, die allesamt immer wieder auf den Trümmern der jeweils älteren Stadt erbaut wurden! Eine Orientierung ohne die Erklärungen Ihres Reiseleiters scheint fast unmöglich.

Fahren Sie weiter nach Ayvalik, ein beliebtes Küstenstädtchen gegenüber der griechischen Insel Lesbos. Unterwegs machen Sie einen Halt an einer authentischen Olivenöl- Fabrik. Im Rahmen Ihres Besuches erfahren alles über die Tradition der Herstellung hochwertigen Olivenöls.

Zur Abrundung des Tages machen Sie einen Abstecher in das Ida-Gebirge, um bei einem guten türkischen Kaffee die Atmosphäre eines typischen Dorfes der Gegend zu erleben. Halten Sie mit Hilfe Ihres Reiseleiters einen Plausch mit den Einheimischen - sie freuen sich über Ihren Besuch!

Zum Sonnenuntergang erreichen Sie Ihr familiengeführtes Boutique-Hotel an der Ägäis-Küste. F/A
6. Tag (DO): AYVALIK - PERGAMON - KUŞADASI
Am heutigen Vormittag ein Besuch des auf einem Hügel in 330 Meter Höhe liegende Pergamon. Die Ruinen der Akropolis sind wohl eine der beeindruckendsten Plätze in Kleinasien. Sie besichtigen die Reste des berühmten Zeusaltares, der in Berlin ausgestellt ist, den Tempel der Athena und die Bibliothek.

Genießen Sie vom steilsten Theater Kleinasiens aus einen herrlichen Blick in die Ebene und auf das Asklepion von Pergamon, das Sie im Anschluss besuchen. Das Heiligtum galt als eines der wichtigsten Heilstätten der antiken Welt. Der Tempel war dem Aeskulap geweiht, dem Gott der Heilkunde, dessen Wahrzeichen die Schlange als Symbol der Lebenskraft war.

Nach der Mittagspause geht es über Izmir, das antike Smyrna, in Ihr Hotel im Stadtzentrum von Kusadasi. F/A
7. Tag (FR): KUŞADASI - TAGESAUSFLUG EPHESUS
Der heutige Ausflug führt Sie nach Ephesus, die größte Ruinenstadt in Kleinasien mit der vielleicht reichhaltigsten Darstellung einer hellenistisch-römischen Siedlung. Der Erhaltungszustand der Stadtanlage ist einmalig gut - die Antike wartet nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden: die Staatsagora, der Domitiantempel, das Nympheum, die Thermen, das große Theater (das 25.000 Menschen Platz bot und somit zu den größten Theatern Kleinasiens gehörte), die Marmorstraße, die Celsus-Bibliothek…

Zurück in Kusadasi, genießen Sie ein letztes Abendessen in Ihrem Hotel. Ein angenehmer Rahmen, um Ihre Reise entlang der Westküste der Türkei abzuschließen. F/A
8. Tag (SA): KUŞADASI - IZMIR - DEUTSCHLAND
Transfer zum Flughafen von Izmir.

Fakultativ: Linienflug zurück nach Deutschland.  F

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die Sultan Ahmed-Moschee ist überall bekannt unter den Namen Blaue Moschee. Sie steht in Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee ist ein sehr imposantes und großes Bauwerk mit sechs Türmen. Es ist auch die Einzige, die so viele Türme hat. Sie werden Minarette genannt und von da aus ruft man seine Bürger zum Gebet auf. Die Moschee wurde zwischen 1609 und 1616 vom 14 jährigen Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben. Er wollte unbedingt die Hagia Sophia Moschee, die genau gegenüberliegt, übertreffen.
Die Sultan Ahmed-Moschee ist zwar sehr groß, doch ihre Formen kann man fast als sanft beschreiben. Es ist kein klobiger Bau, sondern ganz im Gegenteil. Der innere Gebetsraum misst 51 mal 53 Meter. Darüber wölbt sich auf vier Pfeiler eine große Kuppel, die einen Durchmesser von etwas über 22 Meter hat.
Den Namen Blaue Moschee bekam sie, weil es im Innenraum über 21.000 Kacheln gibt, die überwiegend in blau gehalten sind, auf denen diverse traditionelle Pflanzenmotive zu sehen sind. 260 Fenster lassen die Blaue Moschee in ein fast mystisches Licht tauchen. Die Glasscheiben der Fenster stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Früher umgab die Sultan Ahmed-Moschee eine Mauer, die heute nur noch an der Nordwand steht. Damit wurde die Moschee vom Hof getrennt. Zu der Moschee gehören aber auch noch andere Gebäude. So gibt es eine Armenküche, ein Hospital, einen Basar und auch eine höhere Schule. In einem Gebäude ruht Ahmet I. mit seinen drei Söhnen und seiner Frau.
Besichtigt man die Blaue Moschee, so wird man gleich in dieser ganz besonderen Atmosphäre gefangen. Sie ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Istanbul Besucher. Die Blaue Moschee ist einer der beeindruckendsten Bauten auf der Welt. Sultan Ahmet I. Starb, kurz nachdem die Moschee fertig war. Eigentlich wollte er die sechs Minarette noch vergolden lassen, aber das wurde dann doch zu teuer. Er schuf auch ohne Vergoldung mit der Blauen Moschee ein sehr imposantes Bauwerk, das noch heute einen großen Stellenwert unter den Sehenswürdigkeiten in der Türkei einnimmt.
Bilder:
Kurz nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 durch den damaligen osmanischen Sultan Mehmed II. wurde mit dem Bau eines Palastes auf der Saraybumu, eine Landspitze zwischen Goldenem Horn und Marmarameer, begonnen. Dieses, später als Topkapi Palast bekanntes Bauwerk was in den darauffolgenden Jahrhunderten Regierungs- und Wohnsitz der Sultan und auch der Verwaltungssitz des Osmanischen Reiches.

Heute ist das einstige Konstantinopel als Istanbul bekannt und der Topkapi Palast ist kein Regierungsgebäude mehr sondern bereits seit 1923 ein Museum. Hier werden zahllose Gegenstände wie Waffen, Gewänder und Portraits aus dem osmanischen Reich ausgestellt, ebenso wie einige islamische Reliquien. Insgesamt erstreckt sich der Palastkomplex auf einer Fläche von 69 Hektar.
Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler.
Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt.
Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden.
1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes.
Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
Eigentlich ist Hierapolis ein griechischer Begriff für „heilige Stadt“. Davon gibt es in der Türkei einige, und hier wollen wir uns mit dem Ort bei Pamukkale in Prhygien, Kleinasien, beschäftigen.
Pamukkale wiederum bedeutet soviel wie Baumwollfestung; das warme Wasser aus den Quellen um Pamukkale und Hierapolis wurde zum Waschen und Färben von Wolle und Baumwolle genutzt.
Durch die Kalkablagerungen bildet das Wasser die Kalksinterterrassen, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehören.
Hierapolis war nicht nur wegen der Textilindustrie eine reiche Stadt. Die zahlreichen Thermen mit dem heilsamen Wasser waren Anziehungspunkt für reiche Leute, die sich von Bädern Genesung erhofften. Heute ist Hierapolis eine der beeindruckendsten Ausgrabungsstätten der Türkei.
Kernstück ist das Freilichttheater, das 15.000 Menschen Platz bot.
Die Überreste der Agora, des Versammlungs- und Marktplatzes zeugen davon, dass Hierapolis schon sehr früh als Stadt angesehen wurde. Eine Agora hatten nur Orte mit Stadtstatus.
Zahlreiche Brunnen und das Nymphaeum sind sehr gut erhalten. Nymphen, Naturgeister, zierten damals fast alle umbauten Wasserquellen.
Durch die Stadttore und auf den uralten Steinen der Hauptstraße von Hierapolis spaziert man an Tempeln, Brunnenbauten und Bädern vorbei zur Nekropole.
Die Nekropole, Stadt der Toten, ist ein riesiges Areal mit Totenhäusern, Sarkophagen und Mausoleen. Eine Besonderheit sind die vielen Tumulusgräber, Hügelgräber, unter denen sich das eigentliche Grab befindet.
Die Totenhäuser und Sarkophage sind enorm in ihren Ausmaßen. In ihnen und auch den Tumulusgräbern sind Bänke gebaut worden, damit die Trauernden dort in Ruhe ihrer Ahnen gedenken konnten. Inschriften sind heute zu erkennen, wenn auch für die wenigsten von uns zu lesen.
Hierapolis ist wegen der äußerst gut erhaltenen Ausgrabungen und der Nähe zum Touristenort Pamukkale sehr beliebt. Auf Drängen der italienischen Ausgrabungsleitung hat sich hier viel zum Guten gewendet. Fliegende Händler gibt es nicht mehr, und auch die Hotels wurden abgerissen. Jetzt kann man wieder ungestört die Atmosphäre von Hierapolis genießen.
Der Zeus Altar gehörte früher zu der Stadt Pergamon und liegt in der Türkei. Der Zeus Altar befand sich früher auf einem Gipfel. Er war sehr groß und mächtig und wurde von zwei goldenen Adlern bewacht. Im Jahr 1871 wurden die Überreste aus der Türkei nach Deutschland gebracht und im Pergamon Museum in Berlin ausgestellt. Die türkische Regierung möchte jedoch die Überreste wieder zurückgewinnen und selbst in einem Museum ausstellen, was natürlich nachvollziehbar ist. Die Reste, die noch vom Zeus Altar erhalten sind, sind so mächtig und groß, dass man es sich gut vorstellen kann, wie riesig und beindruckend der gesamte Zeus Altar gewesen sein muss. Natürlich war Zeus ein Gott und Götter geben sich selten mit etwas Kleinem zufrieden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Schneebedeckte Berggipfel und heiße Thermalquellen sind nicht die einzigen Attraktionen der Millionenstadt Bursa. Der historische Bereich Tophane steht in reizvollem Gegensatz zu den ultramodernen Shopping Malls wie der Zafer Plaza. Das Marmarameer als innereurasische Grenze ist nicht weit entfernt und lädt an zauberhafte Strände mit klarem Wasser. Die Ufer sind seicht und ideal für Kinder. Zahlreiche Fähren bieten einen tollen Blick auf die Landschaft und die Städte.

In Bursa sollte man sich die wunderschönen Moscheen ansehen, die Gräber der Sultane und die vielen Basars. Handeln ist ausdrücklich erwünscht. Genießer der einheimischen Gerichte werden vom Besuch in Bursa noch lange träumen: hier gibt es die beste Küche der Türkei.
Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.

Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.

Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.

Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.

Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².

Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Bilder:
Träumen unter zwei Millionen Olivenbäumen? Von einem verträumten Felsen aus einen unvergesslichen Sonnenuntergang über der Ägäis erleben? Auf einer Bootstour kleine Inseln und lauschige Buchten mit Sandstrand entdecken? Fahren Sie nach Ayvalik! Die griechisch beeinflusste Architektur der Altstadt, der lebhafte Hafen mit Hunderten von Fischerbooten und urige Restaurants mit den leckersten Fischgerichten der Umgebung genießen – auch das ist Ayvalik. Die Bucht von Endremit mit Ayvalik als Stadt liegt etwa 120 km von Izmir entfernt. In kuscheligen Pensionen direkt am Meer und Hotels aller Klassen kommen Sie nach einem aufregenden Tag zur Ruhe. Das nächste Abenteuer wartet schon: eine Tour mit der Fähre auf die griechische Insel Lesbos.
Um kaum eine andere Stadt ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um das sagenhafte Troja. Berühmt wurde der Ort durch die aus der Antike stammende Dichtung Ilias von Homer. Jahrhunderte verbrachten zahllose Reisende und Forscher damit diese legendäre Stadt zu finden und zu erkunden. Heute weiß man, dass sich das einstige Troja im Westen der Türkei befand.

Den bedeutenden Fund machte der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann Mitte des 19. Jahrhunderts, in den darauffolgenden Jahrzehnten legten weitere Ausgrabungen immer mehr Ruinen der einstigen Stadt frei. So kann man heute bei einem Besuch des Ortes unter anderem die alte Stadtmauer bewundern. Seit 1998 gehört die Ausgrabungsstädte zudem zum UNESCO Weltkulturerbe. Während einer Türkei Rundreise sollte man sich also einen Besuch dieser sagenumwobenen Stadt nicht entgehen lassen.
Pergamon ist eine Stadt der Antike, die es auch eigentlich heute nicht mehr gibt. Heute heißt die türkische Stadt Bergama und ist ein beliebter Urlaubsort für Touristen. Nicht nur wegen seiner schönen Landschaft, nein, auch wegen seiner bekannten Geschichte. Früher, ca. im 2. Jahrhundert, war Pergamon immerhin die Hauptstadt des pergamenischen Reiches.
Bekannt war Pergamon nicht nur wegen seiner Tempel, sondern auch wegen seiner Bibliothek. Diese war die zweitgrößte der Welt. Jedoch ist wohl der Pergamon-Altar die größte Touristenattraktion. Bis heute stehen noch Überreste dieses wunderschönen Gebäudes dort. Wer nicht in Urlaub fahren kann oder möchte, kann sich auch mit der Geschichte von Pergamon im Pergamon Museum in Berlin auseinandersetzen.
Die Stadt Izmir an der türkischen Ägäisküste gelegen blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Diese geht bis in das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Der eigentliche Name der Stadt war Smyrna, erst nachdem man nach den Massakern von 1919 und 1922 die Stadt endgültig der Türkei zuschrieb wurde sie offiziell Izmir genannt.

Auf Grund der langen Geschichte und den unterschiedlichen Kulturen die hier gewirkt haben besitzt die Stadt ein reiches historisches und kulturelles Erbe, dazu gehören unter anderem der Saat Kulesi (Uhr-Turm), die antike Agora von Smyrna, der Kulturpark (Messegelände), der Kemeralti Bazaar und das Schloss Kadifekale.

Zudem befinden sich auch in der näheren Umgebung zahlreiche weiter historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Somit ist es verständlich, dass Izmir Teil jeder größeren Türkei Rundreise sein sollte. Die drittgrößte Stadt des Landes bietet zudem Ausflüge zu vielen traumhaften Badedestinationen.
Bilder:
Die Stadt Kusadasi liegt an der Ägäis südlich von Izmir. Das mediterrane Klima beschert Urlaubern viele Hundert Sonnentage im Jahr. Heiße Sommer und milde Winter lassen hier Früchte wie etwa Zitronen gedeihen. Kusadasi bietet seinen Gästen eine wunderschöne Altstadt. Die Stadt entwickelt einmal wöchentlich durch einen riesigen verwinkelten Basar ein atemberaubendes Flair. Kusadasi wird aufgrund einer dazugehörigen Festung auch die Vogelinsel genannt. Neben Unterhaltung und Kultur bietet Kusadasi seinen Besuchern malerische Buchten und ausschweifende Sandstrände. Die florierende Hafenstadt mit reichem Schifffahrtsverkehr kann darüber hinaus in der näheren Umgebung mit beliebten Sehenswürdigkeiten aufwarten. Ein atemberaubender Sonnenuntergang verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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