Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 20-tägige Busrundreise durch China
  • 4-Sterne Hotels/-Flusskreuzfahrt mit genannter Verpflegung
  • Erleben Sie die Highlights von China
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wie eine Perlenkette reihen sich die Höhepunkte des kulturellen wie landschaftlichen Chinas aneinander. Eine phantastische Komposition aus den alten Kaiserstädten Peking und Xian, einer bequemen Kreuzfahrt auf dem 'großen Strom', dem großen sitzenden- Buddha von Leshan, die Natur-Paradiese Guilin und Hangzhou sowie der begeisternde Schlusspunkt der Weltmetropole Shanghai. Erleben Sie die Höhepunkte auf einer großartigen Reise!
1. Tag: DEUTSCHLAND - PEKING
Individuelle Anreise zum Flughafen Frankfurt/Main oder München, Linienflug mit AIR CHINA nach Peking.
2. Tag: PEKING
Ankunft in Peking. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten Begrüßung durch unsere örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Danach lernen Sie den Tiananmen-Platz kennen. Der Platz des 'Himmlischen Friedens' wird im Norden vom Tor des Himmlischen Friedens, im Westen von der Volkskongresshalle, im Süden von der Mao-Zedong-Halle und im Osten vom Historischen Museum eingerahmt. A
3. Tag: PEKING
Tagesausflug zur Großen Mauer. Sie erstreckt sich heute über 6.700 km. Im 8. und 5. Jh. v. Chr. als erste Grenzbefestigungen erbaut, ließ der legendäre Kaiser und Reicheiniger Qin Shi Huangdi die verschiedenen Wälle verbinden und schuf so mit einem gigantischen Aufwand dieses Monumentalbauwerk. Auf der Rückfahrt nach Peking Besuch des Olympia-Parks. F/M
4. Tag: PEKING
Am Vormittag ausführliche Besichtigung des Kaiserpalastes. Der Kaiserpalast oder auch die 'Verbotene Stadt' ist das größte und bedeutendste Bauwerk Chinas. Die 720.000 qm große Anlage ist von einer 10m hohen purpurnen Mauer umgeben, die dem normal Sterblichen den Zugang verwehrte. Im Palast selbst herrscht das kaiserliche Gelb in den glasierten Ziegeln der Hauptgebäude vor. Gelegenheit eine Süßwasserperlenzucht zu besichtigen. F/A
5. Tag PEKING - XIAN
Besuch des Sommerpalastes. Er liegt etwas außerhalb Pekings und war ursprünglich ein Privat- Garten, der in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist. Mit 290 ha ist er der größte Park Chinas, den der Kaiser 1153 unter dem Namen 'Garten des goldenen Wassers' anlegen ließ. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Xian. F/A
6. Tag: XIAN
Tagesausflug zu der weltberühmten 'Terrakotta-Armee'. Bei Brunnen-Bohrungen im März 1974 machten Bauern einen archäologisch sensationellen Fund: die Terrakotta-Armee, eine auf drei unterirdische Bereiche verteilte Streitmacht, so menschenähnlich, dass man glauben könnte, diese unterirdische Armee könnte die strategische Schlachtordnung der damaligen Zeit sofort in die Tat umsetzen. Bei dem Besuch einer Jadeschleiferei erfahren Sie, warum Jade in der chinesischen Kultur von Bedeutung ist. Die 'Große Wildgans-Pagode' ist der zweite Sakralbau und gehört zum 'Tempel der großen Gnade und Güte', den Prinz Li Zhi im 7. Jahrhundert zu Ehren seiner Mutter erbauen ließ. Im Anschluss Besichtigung der Stadtmauer aus der Ming-Zeit. F/M
7. Tag: XIAN - WUHAN
Besuch der kleinen Wildganspagode und des dazugehörigen Museums. Das 43 m hohe Gebäude ist eines der Wahrzeichen von Xian und repräsentiert den Pagodenstil der Tang Dynastie. Zugfahrt nach Wuhan (ca. 4 Stunden) und Transfer zum Hotel. F/A
8. Tag: WUHAN - YICHANG
Vormittags Besuch des Provinzmuseums (montags geschlossen, alternativ Fahrt zum Ost-See), anschließend Busfahrt nach Yichang (ca. 4 Stunden) zu Ihrem Kreuzfahrtschiff. F/A
9. bis 11. Tag: YANGTZE-KREUZFAHRT
Beginn Ihrer Yangtze-Kreuzfahrt: eine neue, faszinierende Welt, die es zu entdecken gilt!

Die Fahrt mit dem Bus zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Drei-Schluchten-Staudamm in Sandouping gehört ebenfalls zu den besonderen Höhepunkten Ihrer Yangtze-Kreuzfahrt.

Erleben Sie die Naturwunder des Yangtze und fahren Sie durch die drei berühmten großen Schluchten 'Qutang', 'Xiling' und 'Wushan'. Vom Schiff aus werden auch die kleinen Buchten mit ihren bizarren Felswänden, z. B. am Shennong-Bach oder am Danning-Fluss, mit Booten angefahren. F/M/A

Achtung! Je nach Wasserstand bzw. aus Sicherheitsgründen können Besichtigungspunkte verändert werden bzw. entfallen. Die Entscheidung trifft Ihr Kapitän.
12. Tag: CHONGQING - CHENGDU
Ankunft in Chong qing, Ausschiffung. Jetzt haben Sie den schönsten Teil des Yangtze hinter sich. Busfahrt nach Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sechuan. F/A
13. Tag: CHENGDU (- LESHAN)
Fahrt nach Leshan zur weltgrößten sitzenden kolossalen Buddha-Statue aus Stein. Sie wurde während der Tang-Dynastie aus einer Felswand am Zusammenfluss dreier Flüsse gehauen. Sie ragt 71 m empor, ist 28 m breit, ihre Ohren sind 7 m hoch. Von einem nahe gelegenen Naturschutzpark unternehmen Sie dann eine Wanderung zur Buddha-Statue. F/A
14. Tag: CHENGDU - GUILIN
Fahrt zur Panda-Aufzuchtstation am Stadtrand von Chengdu, wo ca. 60 Panda-Bären leben. 1987 gegründet, zieht sie weltweit inzwischen Wissenschaftler und Besucher gleichermaßen an. Transfer zum Flughafen und Flug nach Guilin, Transfer zum Hotel. F/A
15. Tag: GUILIN
Guilin liegt inmitten einer bezaubernden Naturlandschaft. Sie gilt als eine der schönsten Chinas. Eine Bootsfahrt auf dem berühmten Lijiang-Fluss (kurz: Li) mit seinem überwältigenden Panorama steht heute auf dem Programm. F/M
16. Tag: GUILIN - HANGZHOU
Vormittags Besuch der Schilfrohrflöten- Höhle. Die 240 m tiefe Tropfsteinhöhle beherbergt ein Meer von Stalagmiten und Stalaktiten. Der Elefantenrüssel-Berg erhebt sich am Westufer des Li. Die Höhle zwischen 'Körper' und 'Rüssel' hat eine besonders eindrucksvolle Form, die alte und neue Dichter zu Versen inspirierte. Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug nach Hangzhou, Hauptstadt der Provinz Zhejiang. Die Perle des Südens am Kaiserkanal und am Westsee war auch Kaiserstadt aber auch Stadt der Seide und des Tees, der Künstler und Gelehrten. Dämme, Pagoden sowie das Lingyin- und das Yuefei-Kloster fügen sich neben dem malerischen Westsee harmonisch in das Landschaftsbild ein. F/A
17. Tag: HANGZHOU
Der Stolz Hangzhou's ist der Westsee. Genießen Sie heute die Schönheit des 'Xihu' (Westsee) während einer Bootsfahrt und einem anschließenden Bummel durch den Park Huangang. Am Nachmittag Besuch der Pagode der Sechs Harmonien, deren Name auf eine buddhistische Lebensregel zurückgeht. Danach besuchen Sie den Ling Yin Si-Tempel, eine der bedeutendsten buddhistischen Anlagen in China. F/M
18. Tag: HANGZHOU - SHANGHAI
Besuch des Longjingdorfes - der beste Grüne Tee Chinas stammt aus diesem Ort. In der Umgebung befinden sich viele Teefabriken. Nach dem Besuch einer Tee-Plantage haben Sie die Gelegenheit, den Tee zu verkosten. Weiterfahrt nach Shanghai, abends Besuch einer Akrobatik-Vorstellung. F/A
19. Tag: SHANGHAI
Der heutige Ausflug führt Sie u.a. in die Altstadt mit einem Bummel durch schmale Straßen. Ganz in der Nähe der Altstadt besichtigen Sie den Yu-Garten, der noch aus der Ming-Zeit stammt und ein Beispiel der traditionellen und typisch chinesischen Gartenbaukunst ist. Am Nachmittag Besichtigung des Jade-Buddha-Tempels, der eine Buddha-Figur aus weißer Jade von unschätzbarem Wert beherbergt. In einer Seidenfabrik wird Ihnen die Entwicklung von der Seidenraupe bis hin zum Endprodukt gezeigt. F/M
20. Tag: SHANGHAI - DEUTSCHLAND
Teilnehmer mit Rückflug München: der Tag steht zur freien Verfügung, abends Transfer zum Flughafen und Rückflug mit AIR CHINA, Ankunft in München am nächsten Morgen. F

Teilnehmer mit Rückflug Frankfurt/M.: Busfahrt zur Long yanglu-Station und Fahrt mit dem TRANSRAPID zum Flughafen Pudong, Rückflug nach Frankfurt/M. Ankunft am selben Tag. F

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Ein Besuch in Peking ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Zeugen der Geschichte, Architektur und Kunst reihen sich aneinander. Viele Sehenswürdigkeiten schmücken noch heute das Bild der Stadt.

Von einmaliger Größe in der Welt ist der Platz des Himmlischen Friedens. In China heißt er Tian’anmen- Platz. Der mit einer angegebenen Größe von 39,6 ha gilt als der größte befestigte Platz weltweit. Das Tor des Himmlischen Friedens steht an der Nordseite, direkt hinter dem Kaiserpalast. Wegen seiner Säulen ist es unverkennbar. Da er früher zum Kaiserplatz gehörte, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst ab dem Jahr 1911 wurde der Platz des Himmlischen Friedens für alle Menschen zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit ist er zu einem wichtigen Platz in Peking geworden. Hier finden seither Demonstrationen, Kundgebungen und Feierlichkeiten von großem Ausmaß statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnehmen können.


Der Himmlische Platz des Friedens ist aber auch ein Ort des Gedenkens. Das Denkmal für die Helden des Volkes steht für den Kampf um die Befreiung. Auf der Westseite des Platzes befindet sich die Große Halle des Volkes. Das Chinesische Nationalmuseum grenzt im Osten an den Platz.

Dem früheren Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, ist ein imposantes Mausoleum gewidmet. Es befindet sich im Süden des Platzes. Vor dem Tor des Himmlischen Friedens steht eine Ehrenwache.
Seit der Öffnung des Platzes ist der Ort geprägt von  Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Als herausragendes Ereignis steht heute das Tian’anmen- Massaker vom Juni 1989 in den Geschichtsbüchern.
Monate lang wurde der Platz des Himmlischen Friedens durch eine Studentenbewegung besetzt. Die gewaltsame Zerschlagung durch das Militär forderte auch Todesopfer. Seither wird dieser Tag in China als Zwischenfall vom 4. Juni bezeichnet.

Heute ist der Himmlische Platz des Friedens eine Touristenattraktion. Einheimische aus dem ganzen Land kommen hierher, um diesen geschichtsträchtigen Platz zu sehen.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Bilder:
Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.

Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist. In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden. Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen wurden bisher freigelegt.

Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung. Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.

Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen. Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer. Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
Bilder:
Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

Bilder:
Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

Bilder:
Der 3 Schluchten Damm setzt sich aus einer Talsperre, einem Wasserkraftwerk, einem Schiffshebewerk und einer Schleusenanlage zusammen. Gespeist wird die gesamte Anlage vom Yangtze, dem längsten Fluss Chinas. Mit 18200 Megawatt zählt das Wasserkraftwerk zu den größten der Welt. Der aufgestaute Fluss bildet einen riesigen Stausee, der sich durch die 3 Schluchten 600 Kilometer bis nach Chongqing zieht. Eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region ist der Tourismus. Auf einer Kreuzfahrt durch die 3 Schluchten kommt der Besucher in den Genuss von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Besonders beeindruckend ist das Landschaftsbild mit seinen hohen Felswänden.

Die Quitang Schlucht ist die erste und kleinste der 3 Schluchten. Sie misst lediglich 8 Kilometer Länge. Eine Durchfahrt ist besonders interessant, da diese Schlucht sehr schmal ist. Die breiteste Stelle ist gerade mal 150 Meter breit. Sie wird als schönste Sehenswürdigkeit bezeichnet, da ihr wildes Wasser, von Sandbänken geteilt und die hohen Felswände einen spektakulären Ausblick gewährt. Ein chinesischer Dichter bezeichnet diese Schlucht mit den Worten: Tausend Meere, die in einen Becher fließen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Xiling Schlucht mit einer Länge von 66 Kilometern. Sie ist die östlichste der Schluchten. Die schmalste Stelle beträgt gerade mal 80 Meter. Die enge Schlucht bietet eine reizvolle Landschaft. Sie ist so eng, dass kein Sonnenstrahl den Boden berührt. Im 19. Jahrhundert gefährdeten Stromschnellen, Sandbänke und Strömungen den Schiffsverkehr. Heute ist sie ohne Schwierigkeiten passierbar.

Die Wuxia Schlucht ist eine weitere Sehenswürdigkeit der 3 Schluchten. Sie liegt an der Einmündung des Daning im Kreis Wushan und hat eine Länge von 44 Kilometer. Sie wird auch als Hexenschlucht bezeichnet. Die Felswände ragen links und rechts des Flusses über 1000 Meter hoch. In dieser Schlucht bezwangen der Legende nach die Göttin Yao Ji und ihre elf Schwestern einen Drachen. Nach der Heldentat sollen sie dabei zu Bergen erstarrt sein.
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Die Qutang Schlucht gehört zur Drei-Schluchten-Region entlang des mächtigen Jangtsekiang. Sie ist die erste der drei Schluchten aber mit einer Länge von acht Kilometern auch die kürzeste und zudem die schmalste, an der breitesten Stelle misst sie gerade einmal 150 Meter. Das Tor zur Qutang Schlucht ist Kuimen nahe dem Dorf Baidicheng.
Bei der Qutang Schlucht fließt der Jangtsekiang durch die nördlich liegenden Chijia Bergen und die im Süden befindlichen Baiyan Berge. Für viele ist diese Schlucht die schönste von den dreien, gerade weil die schmale Felsschlucht in Verbindung mit den bis zu 1.200 Meter hohen Bergen einen imposanten und sensationellen Ausblick schafft. Das besondere Highlight der Qutang Schlucht ist die berühmte Meng Liang Treppe, bei dieser wurden Löcher in die senkrechten Felswände in Form eines „Z“ gehauen, welche zu einer Plattform führt.
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Die östlichste und zudem größte der drei Schluchten in der Drei-Schluchten-Region des Jangtsekiang ist die Xiling Schlucht, hier befindet sich auch der bekannte Drei-Schluchten-Staudamm. Dieser ist mit einer Generator-Leistung von 18.200 Megawatt das größte Wasserkraftwerk der Erde. .Durch ihn entstand ein Stausee welcher sich auch durch die bekannten und namensgebenden drei Schluchten erstreckt und den Wasserstand 90 Meter steigen ließ.
Die Länge der Xiling Schluchtbeträgt in etwa 66 Kilometer, an der engsten Stelle misst sie 80 Meter. Heute ist das Passieren der Schlucht kein Problem mehr, allerdings gab es hier bis in das 19. Jahrhundert hinein zahlreiche Sandbänke, gefährliche Stromschnellen und bedrohliche Felsen, sodass eine Durchfahrt durch die Schlucht mit zahlreichen Gefahren verbunden war. Ein weiteres Problem ist auch die geringe Breite, weshalb hier kaum Sonnenstrahlen ihren Weg in die Schlucht finden.
Als längster Fluss Asiens ist der Yangtze mit seinen 6380 Kilometern ein begehrtes Kreuzfahrtziel. Viele große Reedereien bieten mit ihren Traumschiffen mit erstklassigem Komfort Yangtze-Kreuzfahrten an. Nur auf diese Weise wir man als Besucher die Geheimnisse dieses wunderbaren Stromes erleben können.

Wer einen großen Teil von China in kurzer Zeit erleben möchte, dem empfiehlt sich eine Yangtze Kreuzfahrt. In der Zeit vom Frühling bis Herbst verkehren Kreuzfahrtschiffe auf dem Yangtze. Besonders erwähnenswert sind die Abstecher in die Seitenflüsse mit Ihren wunderschönen Tälern, die bei einem Ausflugsbesuch Einblicke in unberührte Wälder mit Flora und Fauna gewähren. Eine Yangtze Kreuzfahrt ist bei vielen Reisenden eine beliebte Möglichkeit, China kennen zu lernen.

Mit den sehr langsam fahrenden Kreuzfahrtschiffen entgehen Ihnen keine landschaftlichen Schönheiten und Sie können ausgeruht und entspannt in aller Ruhe Ihre Reise genießen. Sie werden direkt durch das Herz Chinas reisen. Über den Rundfunk und ein auf jedem Schiff installiertes Lautsprechersystem werden Sie mit jeder Sehenswürdigkeit vertraut gemacht. Selbst wenn Sie sich in Ihrer Luxuskabine befinden, werden Sie mit allen wichtigen Informationen versorgt, damit Sie nichts verpassen.
 
Ein beliebtes Ziel sind schließlich die berühmten Drei-Schluchten. Die in mehreren hundert Metern Höhe umfassenden Wände dieser Schluchten versetzen die Reisenden regelrecht in Faszination. Auf einer Yangtze Kreuzfahrt können sie auch eindrucksvolle Küstenexkursionen erleben. Beispielsweise zählen dazu Ausflüge zum Drei-Schluchten-Damm, der Besuch der kleinen drei Schluchten des Nebenflusses Daning sowie eine spannende Exkursion zur Geisterstadt Fengdu.

An Bord der Luxusschiffe werden Sie mit allen Köstlichkeiten versorgt. Sie haben die Wahl zwischen traditionellen chinesischen Gerichten oder westlichen Gerichten. Viele interessante Unterhaltungsaktivitäten runden das Geschehen auf den einzelnen Schiffen ab. Insbesondere werden unterschiedliche Sitten und Gebräuche aus den verschiedenen chinesischen Dynastien und Volksgruppen vorgestellt.

Bei vielen Gästen ist die Präsentation der chinesischen Hochzeitssitten aus verschiedenen chinesischen Gebieten sehr beliebt. Eine Yangtze Kreuzfahrt ist eine Reise wert.
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Leshan ist eine Stadt mit vielen, attraktiven Gesichtern. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten locken Touristen aus aller Welt in die malerische Stadt in der Provinz Sichuan. Allerdings: Größter Touristenmagnet ist und bleibt der imposante, massive und eindrucksvolle steinerne Buddha.

Dort, wo die Flüsse Minjaing, Dadu und Qingyijiang in rasantem Tempo und mit großer Kraft zusammenfließen, erhebt sich der steinerne Koloss. Während der Tang-Dynastie, zwischen den Jahren 719 und 803 wurde der Buddha von Mönchen aus dem Stein gehauen. Unter der Leitung des Mönches Haitong entstand so ein imposantes Monument, in dem viel Herzblut und Leidenschaft hängt. Der Legende nach soll sich Haitong, als er die Finanzierung des Projekt gefährdet sah, seine Augen herausgerissen haben – als Symbol für seine Aufrichtigkeit und seine Frömmigkeit.

Mit Traummaßen von 71 Metern Höhe und 28 Metern Breite ist der Buddha der größte seiner Art auf der ganzen Welt. Allein auf einem einzigen Zeh der Statue fände eine ganze Fußballmannschaft Platz, auf dem ganzen Fuß könnten sich mehr als hundert Personen niedersetzen und ausruhen.

Den Blick auf den Berg Emei Shan gerichtet, beruhigt der Riese Passanten und Gläubige mit seinem gelassenen, fast lächelnden Gesichtsausdruck. Seine massiven Hände ruhen entspannt auf seinen Knien, von weitem wirkt sein Blick friedlich schlafend. Ein sanfter Riese, der ein unglaublich berührendes Charisma versprüht. Gemeinsam mit dem Berg Emei Shan wurde der steinerne Buddha von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Gründe für die Errichtung dieser massiven und mächtigen Statue waren zum einen der Schutz von Booten und  Passagieren vor heftigen Stürmen. Durch das Zusammentreffen dreier Flüsse tobten hier gewaltige Naturkräfte, die Gegend wird von stürmischen Monsunen heimgesucht. Zum anderen wollte man die Flüsse, welche sich an diesem Ort vereinen, bändigen und die Naturkräfte etwas zähmen. Das Resultat war und ist eine Statue, die Menschen jeden Alters begeistert und in seinen Bann zieht.
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Chengdu ist aber nicht nur für sein scharfes Essen, seine Vielzahl an Tempeln sowie weiterer Sehenswürdigkeiten bekannt. Die Gegend kennt man auf der ganzen Welt ebenfalls für seine Pandas. Die Stadt sieht sich als Panda-Hauptstadt in der ganzen Welt und beherbergt eine Panda-Aufzuchtstation. Im übrigen ist der Panda das Nationaltier von China.

Die Panda-Aufzuchtstation liegt etwa zehn Kilometer nördlich von Chengdu und ist sehr gut erreichbar. Auf etwa 600 Hektar wurde ein Lebensraum geschaffen, der speziell auf die Pandas abgestimmt wurde und in dem sie sich in aller Ruhe entwickeln können, denn diese Tierart ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Der Besucher kann hier etwa 39 Exemplare dieser wunderschönen Tiere beobachten. Auch wenn sie wie ein großer Kuschelbär wirken, so muss sich dennoch auch jeder Besucher darüber im Klaren sein, dass der Panda ein wildes Tier ist, daher ist ein gesunder Abstand zu ihnen auf jeden Fall anzuraten und Fotos sollten aus sicherer Entfernung gemacht werden.

Insgesamt wird der Besucher feststellen, dass das Klima in der Panda-Aufzuchtstation eher als frisch bezeichnet werden kann, was an dem dichten Bambus liegt, der überall sehr dicht wächst. Diese Pflanze ist nicht nur ein Hauptnahrungsmittel des Pandas, sondern er produziert auch viel Sauerstoff. Es gibt im übrigen viele verschiedene Arten von Bambus und nur bestimmte werden von den Tieren zum Verzehr genommen.
 
Da eine bevorzugte Art nach der Blüte abstirbt, sind bereits vor einigen Jahrzehnten viele Pandas gestorben. Weiterhin trägt auch ein Stück weit der Mensch die Schuld am Aussterben der Tiere, denn durch die Ausweitung des menschlichen Lebensraums und somit die Verdrängung der Tiere aus ihrem natürlichen Bereich sind ebenfalls die Zahlen der Pandas zurückgegangen. Umso mehr erfreut es die Herzen aller Besucher und Pandaliebhaber, dass in der Panda-Aufzuchtstation versucht wird, den süßen Bären wieder eine adäquate Zukunft zu geben.
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Wenige Kilometer von Guilin entfernt liegt die Schilfrohrflöten Höhle Ludiyan. Sie zählt mit 240 Metern zu den größten und schönsten Höhlen in der Umgebung. Sie hat ihren Namen nach einer Legende, die besagt, dass es vor dem Höhleneingang Schilfrohr gegeben haben soll, aus dem früher Flöten gefertigt wurden.

Die Höhle hat eine U-Form, somit kann sie auf einem Rundgang besichtigt werden. Die Tropfsteinhöhle ist bunt beleuchtet, so dass bestimmte Gebilde erkennbar sind. Die Schilfrohrflöten Höhle wird als Kunstpalast der Natur bezeichnet, was sicherlich daran liegt, dass dort der Kristallpalast des Drachenkönigs sowie eine unterirdische Wasserlandschaft vorhanden sind.
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Der Touristenmagnet und idyllische See bietet ein traumhaftes Ambiente und wird unter Chinesen gerne als Schauplatz für Hochzeiten genutzt. Aufgrund seiner Kulisse wird der See zahlreich zu kopieren versucht, insgesamt existieren in China ca. 36 Westseen. Allerdings: An die Atmosphäre des Originals reichen die Kopien nicht heran.
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Der Ling Yin Si-Tempel, oder auch Lingyin-Tempel oder Kloster der Seelenzuflucht bzw. Kloster der Unsterblichen  genannt, ist eines der wohlhabendsten Klöster in China. Das Kloster, welches sich dem Zen-Buddhismus verschrieben hat, liegt nordwestlich von Hangzhou, etwa zehn Kilometer Luftlinie von Hangzhou entfernt, in der Provinz Zhejiang.

Gegründet wurde das beeindruckende Kloster bereits im Jahre 328 und kann somit auf eine lange, bewegte  Geschichte zurückblicken. Zahlreiche buddhistische Skulpturen und kunstvolle Statuen stellen im Außenbereich touristische Sehenswürdigkeiten dar. Thematisch verschiedene Hallen im Inneren der Tempelanlagen sind zusätzlich attraktive, mystische, andächtige und Ehrfurcht gebietende Sehenswürdigkeiten, welche einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
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Die Pagode der Sechs Harmonien, auch Liuhe-Pagode genannt, liegt circa acht Kilometer von der Stadt Hangzhou entfernt, im Südwesten, am Qiantang-Fluss. 970 von König Qian Hongchu erbaut, lockt die spektakuläre Sehenswürdigkeit Jahr für Jahr tausende von Touristen nach Hangzhou.

Mit dem Bau der Pagode sollte die hohe Flut, die regelmäßig durch den kraftvollen Fluss verursacht wurde, unterdrückt werden. Im Verlauf der Zeit fiel die Pagode mehrmals der Zerstörung zum Opfer, wurde im Krieg sogar dem Erdboden gleichgemacht, allerdings jedes Mal renoviert bzw. komplett neu erbaut. Heute steht die Pagode unter Denkmalschutz.

Die Pagode selbst besteht aus Holz und Ziegeln und ist circa 60 Meter hoch. Von außen betrachtet besitzt die Pagode 13 Stockwerke, tatsächlich sind es allerdings nur sieben. Die geschickte Konstruktion erweckt hier eine optische Illusion. Neben dem Besänftigen und Bändigen des Flusses erfüllt die Pagode noch zwei weitere Aufgaben. Einerseits werden in ihr wichtige und geschichtsträchtige Reliquien aufbewahrt. Andererseits stellt sie als Leuchtturm einen lebensnotwendigen Orientierungspunkt für die Schifffahrt dar.

Gemäß der buddhistischen Lehren lassen sich in der Pagode der sechs Harmonien sechs Gebote wiederfinden bzw. sollen daran erinnern und ein Mahnmal darstellen. Die Harmonie des Körpers soll helfen, mit sich selbst im Reinen zu sein und sich zu lieben. Die Harmonie des Mundes soll das gesprochene Wort schützen und dafür sorgen, dass Streitigkeiten verhindert werden. Die Harmonie des Denkens sorgt dafür, gemeinsam mit seinen Lieben Freude hervorzubringen. Fantasie und Gedanken sollen positive Richtungen annehmen. Gemäß der Harmonie der Enthaltsamkeit solle man asketisch und zurückhaltend leben.

Die Harmonie der Sinne hilft, gemeinsame Ansichten zu teilen. Und schließlich hilft die Harmonie des Wohlstandes dabei, gemeinsam in Gleichheit zu leben. Besteigt man die Pagode, wird man mit jedem Stockwerk mehr an eine weitere Weisheit erinnert, der anschließende berauschende Blick lässt die Gedanken schweben und lädt ein, die Harmonien zu entdecken.
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Der Touristenmagnet und idyllische See bietet ein traumhaftes Ambiente und wird unter Chinesen gerne als Schauplatz für Hochzeiten genutzt. Aufgrund seiner Kulisse wird der See zahlreich zu kopieren versucht, insgesamt existieren in China ca. 36 Westseen. Allerdings: An die Atmosphäre des Originals reichen die Kopien nicht heran.
Der Jade-Buddha Tempel ist ein buddhistischer Tempel und steht in Shanghai, im westlichen Teil der Stadt. Die zwei mächtigen Buddhas wurden 1880 von einem chinesischen Mönch von Birma nach Shanghai gebracht. Dieser Ort gilt als der spirituellste überhaupt in Shanghai.

 Im Jahr 1882 wurde der Tempel gegründet mit zwei Buddha-Statuen. Die eine Statue zeigt einen sitzenden Jade-Buddha und misst 1,95 Meter und wiegt ungefähr drei Tonnen. Der kleinere Jade-Buddha soll den toten Buddha darstellen. Die beiden Buddha-Statuen wurden aus weißer Jade hergestellt, daher der Name Jade-Buddha Tempels. 
Für die Herstellung wurde je eine einziger Block Jade verwendet, aus dem die Buddhas geschnitzt wurden. Das Besondere des Tempels ist, dass die beiden Figuren zuerst da waren, bevor der Tempel stand, dieser wurde erst nach dem Eintreffen der Buddha-Statuen gebaut. In der Eingangshalle des Tempels wurde der wohl bekannteste Buddha platziert, der sogenannte Dickbauchbuddha. Dieser ist an vielen Orten zu sehen, auf Bildern oder als kleine Buddhafiguren. Die beiden Jade-Buddhas werden von Himmelskönigen bewacht, die auf beiden Seiten stehen und das Böse abhalten sollen. Im Innern des Tempels gibt es zudem noch eine weitere, größere und ebenfalls liegende Buddha-Statue, die oft mit dem Jade-Buddha verwechselt wird.

Leider wurde der Tempel in der Zeit der Revolution zerstört, die beiden Jade-Buddhas blieben jedoch wie durch ein Wunder unversehrt. So machte man sich im Jahre 1928 an den Wiederaufbau des Tempels, wo die zwei Buddhas heute wieder Platz gefunden haben. Gleichzeitig wurde ein Kloster errichtet, in dem heute ca hundert Mönche wohnen. Buddhisten aus der ganzen Welt kommen hierher, um zu beten.

Der Tempel gilt in dem Buddhismus als Schwerpunkt der Religion. Dieser Ort wird zu einem der beliebtesten Ziele für Touristen erachtet, der sehr oft besucht wird. Der Innenhof des Tempels ist mit viel Hingabe gestaltet worden, in dem man wunderschöne Bonsai-Kulturen gepflanzt hat.
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Der Yu Garten gehört seit 1982 zu den Denkmälern Chinas, steht im Zentrum von Shanghai und weist eine Fläche von zwei Hektar auf. In der Anlage findet man 28 wunderschöne Gebäude.  Gebaut wurde er einst von einem Beamten, der der Ming-Dynastie angehört. Leider wurde die wunderbare Parkanlage während des Taiping-Aufstandes und des zweiten japanisch-chinesischen Krieges zum größten Teil zerstört.
 

Während elf Jahren wurde der Yu Garten dann renoviert und dann im Jahre 1961 eröffnet. Seither steht er der Bevölkerung und den Touristen zur Verfügung. Diese Gelegenheit wird häufig genutzt, um sich zu erholen oder die schöne Anlage zu genießen.

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Unweit der unglaublichen Millionenstadt Chongqing befindet sich der Kreis Dazu, welcher besonders wegen der hier befindlichen Felsskulpturen bekannt wurde. Diese sind sowohl Teil des UNESCO Weltkulturerbes als auch der Denkmäler der Volksrepublik China. Die ersten dieser Felsskulpturen entstanden bereits im 7. Jahrhundert und zeigen vor allem religiöse Darstellungen. Dabei wurden sie nicht nur von buddhistischen sondern auch von konfuzianischen und daoistischen Strömungen beeinflusst.
Zum UNESCO Weltkulturerbe gehören neben den berühmten Felsskulpturen von Dazu aber auch die Steinschnitzereien von Beishan und Baodingshan, welche als künstlerische Höhepunkte angesehen werden. Insgesamt gibt es in der Region 75 geschützte Stätten mit insgesamt rund 50.000 Statuen.
Die Stadt Wuhan ist die Hauptstadt der Provinz Hubei. Zurzeit leben etwa 4 Millionen Menschen in dieser großen Stadt. Wuhan ist durch zwei Flüsse getrennt und in drei Stadtteile gegliedert, die jeweils mit Brücken verbunden sind.  Die Durchschnittstemperatur von Wuhan beträgt 16.3 Grad Celsius, im Sommer beträgt der Jahresdurchschnitt ungefähr 28,9 Grad und im Winter sind es gerade mal 0,1 Grad Celsius. Mit der Temperatur im Juli gehört die Stadt Wuhan zu den heißesten und vor allem, zu den feuchtesten Städten in China. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist das Klima im Sommer besonders tropisch. Die Stadt Wuhan bietet mit dem größten Binnenseehafen, der industriell auch für Massentransporte genutzt wird. Zurzeit ist gerade ein Großprojekt in Arbeit, es wird ein Schienennetz für den Nahverkehr mit rund 540 km Länge gebaut. Insgesamt sollen sieben Bahnlinien erbaut werden, teils U-Bahn und teils S-Bahn Strecken. Die Eröffnung dieser Bahnen ist für das Jahr 2012 geplant und es wird diesem Ereignis gespannt entgegen gesehen. Seit dem Jahre 1903, wo die erste Hochschule eröffnet wurde, kamen bis heute noch zwanzig weitere Universitäten und Hochschulen dazu. Zu den Fachrichtungen gehören die Studien der Medizin, Geografie, Geologie, Vermessungstechnik und noch viele Richtungen mehr. Viele sind mit einem Campus ausgestattet worden, um gleich noch Wohnmöglichkeiten zu bieten. Wuhan kann mit attraktiven Sehenswürdigkeiten aufwarten, die wohl wichtigste ist die Kranichpagode oder der Wuhan Changchun Tempel. Natürlich gibt es noch diverse Touristenattraktionen, wie Ausgrabungsstücke, die aus alten Gräbern stammen, wie auch viele spezielle Konzerte, die von Touristen gern besucht werden. Der 311 Meter hohe Fernsehturm, der auf dem Schildkrötenberg steht hat eine Aussichtsterrasse und ist der Öffentlichkeit zugänglich. Der Fernsehturm ist aber nicht das höchste Gebäude von Wuhan, dies ist das im Jahre 2007 fertig gestellte Minsheng Bank Building mit einer Gesamthöhe von 331 Metern. Wuhan sollte man unbedingt einmal einen Besuch abstatten.
Am Ufer des Jangtsekiang in der chinesischen Provinz Hubei befindet sich die vier Millionen Einwohner zählende Großstadt Yichang. Ganz in der Nähe befindet sich die berühmte Gezhouba Talsperre. Eine weitere Attraktion in der Nähe der Stadt ist die vor allem in China berühmte Sanyou Höhle. Sie soll einige berühmte Dichter des Landes, welche sich hier getroffen haben, zu einem der populärsten Gedichte Chinas inspiriert haben.
Der Yangtze ist mit 6380 Kilometern der längste Fluss Chinas und nach dem Nil und Amazonas gleichzeitig der drittlängste der Welt. Auf 2800 Kilometer ist dieser Strom von der Stadt Yibin auf 305 Meter Höhe bis zur Mündung in den Pazifik schiffbar.
Das Quellgebiet befindet sich in 5404 Meter Höhe im tibetischen Tanggula Shan auf dem Qinghai-Plateau in Tibet. Der Quellfluss heißt Dri Chu und fließt durch das Dach der Welt. Er wurde 1989 vom deutschen Geologen D. Ortlam aus Bremen an einem Gletschertor in 5405 Meter Höhe, südöstlich des Berges Geladandong-Peak im westlichen Tangula Shan entdeckt. Zunächst beschreibt der Strom auf 1500 Kilometern eine scharfe Haarnadelkurve. Bedingt durch ein Kalksteinmassiv ändert sich die ursprüngliche Fließrichtung und der Strom nimmt einen Richtungswechsel an der Großen Biegung von Shigu ein und fließt nunmehr in nordöstlicher Richtung. Unterwegs nimmt er viele Seitenflüsse auf und durchfließt das Innere Chinas. Er enthält eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten, fließt durch wunderschöne Gebirgslandschaften, Täler und Schluchten. Er transportiert bis zu seiner Mündung im Ostchinesischen Meer im Jahr durchschnittlich 32000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. An seiner Mündung liegt der alte Hafen von Shanghai.
Der Yangtze spielt in China eine sehr große Rolle. Er teilt das Land in Nord- und Südchina. In der chinesischen Geschichte war er Austragungsort wichtiger Ereignisse. Beispielsweise zählt hierzu auch die während des Chinesischen Bürgerkrieges stattgefundene Überquerung des Flusses durch die Volksbefreiungsarmee am 21.04.1949. Gleichzeitig haben sich die westlichen Mächte das Recht erkämpft, seit Mitte des 20. Jahrhunderts den Strom mit Kanonenbooten zu befahren.
Den Yangtze nennt man auch die Wiege der chinesischen Zivilisation. An seinen Ufern entwickelten sich die alten Reiche zur modernen chinesischen Nation. National bedeutend für Chinas Wirtschaft ist auch der Bau des sogenannten Drei-Schluchten-Staudammes gewesen, sowie der Bau eines neuen Schiffshebewerkes, das Schiffe bis zu 3000 Tonnen über den Höhenunterschied befördert.
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Shengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan in China. Diese hat sich unter anderem zu einem Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt hat. Gleichermaßen gehört sie aber zu den bekanntesten historischen Kulturstädten Chinas und liegt im westlichen Teil des Sichuan Beckens sowie in der Mitte der Chengdu-Ebene. In der Tang-Dynastie war die Stadt auch bekannt für ihren Brokat, aber ebenfalls für sein scharfes und dennoch preiswertes Essen. Die Spezialität der Stadt ist der Feuertopf.
In Chengdu gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche die Touristen alljährlich anziehen. Dazu gehört unter anderem das Wolong-Naturschutzgebiet, was nicht nur für Naturfreunde sehr interessant ist. Hier leben unter anderem Pandas und Takins, aber ebenso wird der Besucher mehr als zwanzig seltene Pflanzenarten vorfinden. Das Naturschutzgebiet zählt zu Chinas größtem und schönstem Gebiet Chinas und wurde daher im Jahr 1980 in das Programm UNESCO-Naturschutzgebiet Mensch und Biosphäre aufgenommen.
Natürlich hat Chengdu noch viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken wie beispielsweise der Tempel Wenshu Yuan. Er ist der größte buddhistische Tempel der Stadt sowie gleichzeitig am besten erhalten. Hier wird der Besucher zehn eiserne Figuren buddhistischer Gottheit vorfinden sowie etwa einhundert bronzene Figuren. Wer sich diesen Tempel mit seiner elfstöckigen Pagode im Innenhof ansieht, kann in den Parkanlagen, die sehr schön angelegt sind, spazieren und sich im Teehaus ausgiebig entspannen.
Eine besondere Attraktion von Chengdu ist ebenfalls die Strohhütte von Du Fu, welche am Huanhuaxi-Bach liegt. Heute zieht der traditionelle Garten mit seinen alten Bauten viele Besucher an, denn im Garten befindet sich ein Museum, in denen Kulturgegenstände und Bücher aus längst vergangenen Zeiten aufbewahrt werden.
Trotz zahlreicher, weiterer Sehenswürdigkeiten ist Chengdu auch eine sehr moderne Stadt geworden mit interessanten Restaurants und Kneipen sowie schönen Straßen und Gebäuden. Dennoch wechseln sich vielfache Grünanlagen sowie ein Landschaftsgebiet gekonnt mit der Moderne ab, so dass diese Stadt einen ganz besonderes Flair ausstrahlt.
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Am Zusammenfluss von Jialing und Jangtsekiang liegt eine wie ein Komma geformte Halbinsel, auf welcher sich die Millionenstadt Chongqing befindet. Insgesamt leben hier auf einer Fläche die annähernd der Österreichs entspricht 28,5 Millionen Menschen.
Wichtige Attraktionen der Stadt sind neben dem Friedhof für die revolutionären Märtyrer auch die Zahnradbahn am Hafen, der „Louhan Si“-Tempel sowie zahlreiche ausgewöhnliche Skulpturen. Ein besonders bedrückendes Erlebnis kann der Besuch des Gefängnisses der Chiang Kai-shek sein, in dem ehemaligen Gefängnis befindet sich heute ein Museum in welchem die grausamen Machenschaften der USA und der Chiang Kai-shek dokumentiert sind. Ebenfalls in Chongqing befindet sich das durch die Medien bekannt gewordene, sogenannte „Nagelhaus“. Es befindet sich inmitten einer Baustelle, wo ein Einkaufzentrum entstehen sollte, doch die Bewohner des Hauses weigerten sich ihr Eigentum aufzugeben, weshalb man um das Haus herum begann zu bauen und rund 10 Meter Erde abtrug. Somit befindet sich das Haus heute auf einem kleinen Hügel, welcher die gesamte Baustelle überragt und ist zum Symbol für den Widerstand gegen die Enteignung geworden.
Rund 90 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befinden sich die weltberühmten Felsskulpturen von Dazu. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten in der umliegenden Umgebung sind die drei Schluchten.
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Einige Kilometer von Chengdu entfernt, in der Provinz Sichuan, liegt Leshan am Roten Becken. In Leshan fließen drei Flüsse ineinander: Der Dadu, der Minjaing und der Qingyijiang. In früheren Jahren war Leshan ein Anziehungspunkt für Gelehrte, Künstler, Schöngeister, und Menschen, die auf der Suche nach dem Besonderen, nach malerischen Orten, waren. Die einzigartige Naturkulisse zog Menschen in Scharen an.
Auch heute fasziniert Leshan noch. Gedenkstätten, historische Tempelanlagen und mystische Inschriften zeugen von vergangenen Zeiten und eröffnen Touristen wie Einheimischen gleichermaßen einen Blick in eine bewegte Geschichte. Aufgrund seines subtropischen Klimas sollte dieser Blick vorzugsweise im Frühjahr und Sommer gewagt werden.
Zu den Hauptreisezielen in China gehört zweifellos die Stadt Guiliin, welche in einer Karstberglandschaft liegt. Sie gehört zu den reizvollsten Gegenden der Welt und wurde von Wind und Wasser geformt. Direkt am Lijang-Fluss ist Guilin für ihre unglaublichen Gegensätze bekannt, die sich aus klaren Gewässern, Felsformationen, grünen Bergen sowie Karsthöhlen zusammensetzen. Die Stadt ist schon weithin sichtbar, denn die Karstkegelberge sehen von dort aus wie jadene Haarnadeln aus. Wer im Herbst die Stadt besucht, wird betört sein von dem unnachahmlichen Duft der Kassiabäume, die auch Zimtbäume genannt werden und um diese Jahreszeit schon ein weihnachtliches Gefühl aufkommen lassen.
Der Name Lijiang bedeutet in der Übersetzung 'Stadt am schönen Fluss'. Damit ist der Fluss Jinsha gemeint, an dem die Stadt liegt. Die Stadt Lijiang in der Provinz Yunnan liegt malerisch an den südöstlichen Ausläufern des Himalaya Gebirges. Man kann vom Stadtrand aus die vergletscherten Gipfel der Yulong Bergkette sehen, deren höchster Berg 5.596 Meter Höhe misst. Es finden sich aber auch fruchtbare Felder rund um Lijiang. Die Stadt liegt auf 2.600 Meter Höhe auf einem Plateau.
Die Altstadt von Lijiang ist geprägt von engen Gassen mit Kopfsteinpflaster und überzogen von einem Netz an Kanälen. Es gibt idyllische Steinbrücken, die schon über mehrere Jahrhunderte an ihrem Platz stehen und einige Kriege sowie Erdbeben überstanden haben. Das bisher letzte im Jahre 1996 war besonders verheerend und zerstörte etwa ein Drittel der Stadt. Dabei fielen meist die modernen Bauten der Erdenkraft zum Opfer, viele der traditionell gebauten Häuser blieben hingegen erhalten. Beim Wiederaufbau achtete die chinesische Regierung sehr darauf, das Zentrum von Lijiang im traditionellen Stil wiederherzustellen. Das belohnte die UNESCO im Jahre 1997 mit der Ernennung des Stadtbezirkes Gucheng zum Weltkulturerbe. Dadurch hat die Stadt enorm an Attraktivität gewonnen und zieht vermehrt Touristen in die Region.
Touristenviertel und Zentrum der Stadt ist der Marktplatz Sifang. Geht man in westliche Richtung, kann man den Löwenhügel 'Shizi Shan' erklimmen, und die beeindruckende Aussicht über die Stadt bewundern. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Schwarze Drachenteich Park im Norden mit dem wunderschönen Deyue Pavillon in der Mitte des Jadebrunnen Sees. Im Hintergrund sieht man den majestätischen Jadedrachen Schneeberg, den man mit der Drahtseilbahn bis zur Schneegrenze befahren kann. Er liegt 15 Kilometer außerhalb der Stadt. Im Schwarzen Drachenteich Park gibt es auch ein Kulturinstitut, wo Handschriften der Naxi-Priester ausgestellt werden, außerdem kann man dort die Reste des einstmalig größten Tempels von Lijiang, Fuguo Si, besichtigen.
Sechs Millionen Einwohner versammeln sich in Zhejiangs Hauptstadt Hangzhou. Die Stadt befindet sich an der Flussmündung der mächtigen Qiatang Flusses und markiert den Anfang des Kaiserkanals, einer wichtigen und zentralen Verbindung zum Norden Chinas. 190 km von Shanghai entfernt, leben in Hangzhou geschätzte 6.700.00 Einwohner, davon allen 4,3 Millionen im urbanen Zentrum.
Historisch gesehen stellt Hangzhou einen der Ausgangspunkte der chinesischen Zivilisation dar. Bereits um 221 v. Chr. finden sich erste Hinweise auf diese Stadt. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt von Weltreisenden, Forschern und Entdeckern als eine der schönsten und großartigsten Städte der Welt beschrieben. Marco Polo zum Beispiel war dem Charme dieser Stadt von Anfang an erlegen. Zudem hatte Hangzhou zu diesen Zeiten einen der größten Häfen der Welt und war damit für die Wirtschaft und die Seefahrt von allergrößter Bedeutung. Inzwischen ist die Metropole allerdings keine Hafenstadt mehr, die Bucht ist inzwischen verlandet. Dennoch, das Attribut, eine der schönsten Städte Chinas zu sein, hat Hangzhou nicht verloren.
Das wichtige Wirtschaftszentrum Chinas ist renoviert und restauriert und bietet Reisenden eine Vielzahl an Sehenswürdigkeit und Naturattraktionen. Jahr für Jahr lockt die Stadt Tausende von Besuchern und sorgt für unvergessliche Urlaubserlebnisse. Vor allem der berühmte Westsee, dessen Parks und Wanderwege, die Pagode der sechs Harmonien und die Teeplantagen faszinieren alljährlich Unmengen an Besuchern.
Aber auch für Studenten aus aller Welt ist die Stadt attraktiv. Die Zhejiang Universität zählt zu den besten Universitäten des Landes und ist damit ein begehrter Studienort für Auslandssemester oder Auslandsstudien. Partnerschaften mit diversen ausländischen Universitäten sorgen für regen internationalen Austausch. Auch für Gymnasialschüler bietet diese Stadt immer mehr, da nach und nach immer häufiger Kooperationen mit beispielsweise deutschen Gymnasien aufgenommen werden und damit interessante und aussichtsreiche Austauschprogramme angestrebt werden. Die Schulkomplexe in Hangzhou orientieren sich dabei immer öfter am Vorbild westlicher Schulstätten, es entstehen regelrechte Schulstädte
Shanghai ist für China die wichtigste Industriestadt überhaupt. Die Stadt zählt 13,7 Millionen Einwohner, die ständig in Shanghai leben und stetig wächst. Man findet in Shanghai viele Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Sie ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Industrie. Heute hat die Stadt eine Fläche von über 6000 km². Die Stadt Shanghai ist in achtzehn Bezirke unterteilt. Das Klima in Shanghai besteht zwar wie üblich aus den vier Jahreszeiten, wobei der Frühling und der Herbst nur kurz sind. Das Klima kann nicht ganz klar definiert werden, weil Shanghai auf der Grenze zu dem feuchten Klima und dem Monsunklima liegt. Auch sind die Winter relativ kalt mit Durchschnittstemperaturen von ungefähr 4 Grad Celsius. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer Durchschnittswerte von 27 Grad Celsius und zudem kommt es nicht selten vor, dass noch eine bis hundert Prozentige Luftfeuchtigkeit dazu kommt. Dies macht das Empfinden recht unangenehm. Die Sommerhöchsttemperatur kann auch mal 40 Grad erreichen, ebenso sind Taifune im Sommer keine Seltenheit und auch Regen kann oft in sehr kurzer Zeit recht viel fallen.  Die Weltmetropol Shanghai boomt. Das neue Shanghai besticht durch seine Wolkenkratzer  und das alte Shanghai. Dies sind die beiden Stadtteile, in die Shanghai eigentlich aufgeteilt oder getrennt ist. Denn diese beiden Teile sind durch zwei Hängebrücken miteinander verbunden. Diese sind zudem die längsten Hängebrücken der Welt und messen 8346 und 7658 Meter, also eine ganz beträchtliche Länge und es ist bestimmt nicht jedem gegeben, diese Brücken zu überqueren. Touristen fühlen sich in Shanghai sehr wohl, weil ihnen keine Grenzen gesetzt sind, man kann so ziemlich alles erleben, von einer ausgiebigen Shoppingtour in topmodernen Einkaufszentren oder in den langen einladenden Einkaufsstraßen, bis hin zu kulturellen Anlässen. Ebenfalls gibt es sehr viele und sehr gute Hotels in Shanghai, in verschiedene Preisklassen, wo für jeden etwas dabei sein wird.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viert größte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Hauptstadt dieses beeindruckenden Staates ist Peking, eine Millionenmetropole, die ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollte bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.
Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai, sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponisten Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt. Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten. Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan . 
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur. 
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)


Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima. 

Einreise:
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, ist notwendig. Zudem ist ein Visum erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.china-botschaft.de/det/lsfw/


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, sowie eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChinaSicherheit.html

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen


Flugdauer:
ca. 10 Stunden


Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h


Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst. Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen. Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern. Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden. 


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