Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 9-tägige Busrundreise durch Israel
  • 5-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Entdecken Sie die Trendstadt Tel Aviv
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

So viel Geschichte, so viele Geschichten! Israel ist ein Land, in dem viele Völker ihre Spuren hinterlassen haben und dessen Geschichte den Blick auf seine Modernität und Zukunftsgewandheit überstrahlt. Da sind das urbane Mittelmeerfeeling und die Kunstszene von Tel Aviv, das noch dazu durch seine Bauhausarchitektur beeindruckt. In alten Gassen haben sich junge Designer und Künstler eingerichtet und sorgen für eine unwiderstehliche Mischung aus Geschichte, Kultur und Stil. Modern auch die Hotellerie: In Herzlia ist das Ritz-Carlton ein kubistisches Meisterwerk am Yachthafen und im Ramon-Krater in der Wüste Negev wohnen Sie in spektakulärer Lage auf einer Klippe.
1. Tag Flug nach Tel Aviv
Sie fliegen mit Lufthansa, Austrian oder Swiss nonstop nach Tel Aviv (Flugdauer ca. 4 Std.). Nach der Ankunft Transfer zum Hotel The Ritzcarlton, einer eleganten Oase mit großzügigen Meerblickzimmern, dessen puristische, strenge holzarchitektur den Yachthafen von Herzlia dominiert. Dinner im Herbert Samuel Restaurant, wo Meisterkoch Yonatan Roshfeld in seiner offenen Küche koschere Köstlichkeiten bereitet. (A)
2. Tag Tel Aviv
Nach dem Frühstück besuchen sie zunächst das antike Jaffa. In den stimmungsvollen, schmalen Gassen hat sich eine aufregende, junge Kunstszene etabliert. In Tel Aviv selbst erwartet Sie eine private Führung durch das Museum Of Art; Werke von Van Gogh, Chagall und Picasso sind Höhepunkte der Sammlung. anschließend Spaziergang durch das Viertel Neve Tzedek: In dem Künstlerviertel lebte die intellektuelle Elite der Gründungsjahre. Am Rothschild Boulevard beeindrucken die zahlreichen Bauhaus-Gebäude und in Sarona erleben sie die Zukunft Tel Avivs: Erst vor kurzem wurde die alte templersiedlung in ein Zentrum für Kultur, Freizeit und Shopping umgewandelt. Und abends geht es in das renommierte, exklusive Restaurant Mul Yam, wo der Genuss israelischmediterraner Küche den Tag auf stilvolle Weise in angenehmer Atmosphäre ausklingen lässt. (F/A)
3. Tag Tel Aviv - Haifa - Akko
Auf ihrem Weg nach Norden besuchen Sie die alte Römerstadt Caesarea Maritima, wo ein riesiges Theater, Mosaikfußböden und das Aquädukt gut erhalten sind. Weiter geht es nach Haifa. An einem Berghang haben die Anhänger der Bahai ihr Weltzentrum errichtet - umgeben von einer prächtigen Gartenanlage. spaziergang durch das Charmante Akko, heute UNESCO-Weltkulturerbe. Im Restaurant Uri Buri gibt es fangfrischen Fisch in einem unprätentiösen ottomanischen Gebäude mit Blick auf die Küste. Sie haben auch Gelegenheit zu einer plauderei mit dem chefkoch. In seinem Weinkeller lagern über 100 verschiedene Sorten! Eingebettet in die pittoresken Gassen von Akko wohnen sie im Effendi Boutiquehotel mit Blick auf historische Stadtmauern und Mittelmeer. (F/A)
4. Tag See Genezareth
In Safed, Zentrum der Kabbala, entschlüsseln Sie gemeinsam mit einem Kabbalisten Ihren Namen. In Kapernaum besichtigen sie die Ruinen einer Synagoge, in der bereits zu Jesu Zeiten gelehrt wurde. Beeindruckende Mosaikböden gibt es in der Brotvermehrungskirche von Tabgha zu bewundern. Und einen unvergesslichen Ausblick über den See Genezareth genießen sie schließlich vom Berg der Seligpreisungen aus. Schlendern sie am abend durch die Gassen von Akko und genießen eine weitere Nacht im Boutiquehotel Effendi. (F)
5. Tag Akko - Jerusalem
Der Morgen gehört Nazareth und dem Besuch der Verkündigungskirche. Anschließend erreichen Sie das Weingut Kamei Yosef Bravdo in der weitläufigen Tiefebene unweit der Berge von Judäa. Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Shiraz sind die Rebsorten. Privatempfang durch den Winzer und Verkostung der herausragenden Weine. Schließlich erreichen Sie Jerusalem: Genießen sie den Panoramablick über die Kuppeln und Häuser der Stadt, bevor Sie Ihr elegantes Zimmer im Waldorf Astoria am Rande der Altstadt beziehen. Dinner im Restaurant Machneyuda, wo einzigartige kompositionen israelischer, orientalischer und mediterraner Küche mit Raffinesse kreiert werden. (F/A)
6. Tag Jerusalem
Jerusalem ist ohne Zweifel durch seine lange Geschichte als Heimat der drei monotheistischen Weltreligionen die faszinierendste Stadt des Landes. Während sie an der Klagemauer einen Eindruck … Frischer Fisch und Fleisch angeboten werden. Stimmungswechsel: Yad Vashem ist die zentrale Gedenkstätte und Museum des Holocausts in Israel. neh men sie sich Zeit für die Erinnerung an ein düsteres Kapitel der Geschichte. Im Israel Museum besichtigen Sie abschließend den Schrein des Buches mit den berühmten Schriftrollen vom Toten Meer. Zum Abendessen empfehlen wir das Angesagte Restaurant Chakra mit mediterraner Küche. (F)
7. Tag Jerusalem - Masada - Totes Meer - Negev
Nach einer Fahrt durch Karge Wüstenlandschaft erreichen Sie die Felsenfestung Masada. Mit der tiefstgelegenen Seilbahn der Erde fahren Sie auf den isolierten Tafelberg und besuchen die Ruinen des Herodespalastes. Lassen sie den Blick bis zum Toten Meer Schweifen! Zur Mittagszeit erwartet man Sie zum sogenannten 'Lunch n´Swim": Sie relaxen im Toten Meer oder am Swimmingpool und genießen Ihr Mittagessen. Anschließend Besuch im Kibbuz Sede Boker, Wohnort und Grabstätte David Ben-Gurions. Ihre exklusive Unterkunft, das Beresheet Hotel befindet sich in Spektakulärer Lage auf der Klippe am Rande des Ramonkraters. Die moderne Architektur aus materialien der Umgebung fügt sich perfekt in die Wüstenlandschaft ein, die zur Dämmerung in tönen von Rot bis Gold erstrahlt. im Rosemary Restaurant des Hotels Essen Sie zu Abend. (F/M/A)
8. Tag Negev
Auf einer Anhöhe entlang der alten Weihrauchstraße besuchen Sie die Ruinen der nabatäischen Stadt Avdad. Hier begann das Wüstenvolk der Nabatäer im 1. Jahrhundert sesshaft zu werden. anschließend nehmen sie den Jeep: Auf einer Tour durch den Ramonkrater entdecken sie seine einzigartigen Gesteinsformationen - urzeitliche Vulkankegel, versteinerte Baumstämme, Korallenriffe und die vielfarbigen Schichten des Sandsteins. Exklusiv und nur für sie wird das Mittagessen im Beduinenzelt serviert. Am Nachmittag genießen sie Ihr Hotel: Der infinity Pool scheint mit der umgebenen Landschaft zu verschmelzen, das Carmel Forest Spa lädt zur Entspannung ein. (F/A)
9. Tag Negev - Tel Aviv - Rückflug
Nach dem Frühstück mit Aussicht Transfer zum Flughafen in Tel Aviv und Rückflug mit Lufthansa, Austrian oder Swiss nonstop nach Europa (Flugdauer ca. 4,5 Std.). (F)

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Lebensart Hotel
Tel Aviv: The Ritz-Carlton, herzliya (5 Sterne) Superior sea view
Modernes Design und Blick auf den Yachthafen

Tel Aviv:
The Ritz-Carlton, herzliya (5 Sterne) Superior sea view
Pool auf der Dachterrasse mit Blick auf den Ozean

Akko:
The Efendi Hotel (5 Sterne) Deluxe
In der Altstadt mit Blick auf das Mittelmeer

Jerusalem:
Waldorf Astoria Jerusalem (5 Sterne) Deluxe Room
Das neu eröffnete Hotel ist die erste Adresse der Stadt

Jerusalem:
Waldorf Astoria Jerusalem (5 Sterne) Deluxe Room
Luxuriöses Ambiente in exponierter, zentraler Lage

Negev:
Beresheet (5 Sterne) Room with Desert View and Balcony
Sensationelle Lage am Ramon-Krater
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Am Nordrand des See Genezareth im Norden Israels erhebt sich der berühmte Berg der Seligpreisungen, welcher besonders im christlichen Glauben eine bedeutende Rolle spielt. Nach der biblischen Überlieferung soll hier Jesus die bekannte Bergpredigt gehalten haben. In der Vergangenheit befanden sich einige Kirchenbauten am unteren Bereich des Berges, nahe der Ortschaft  Tabgha, dem Ort der Brotvermehrung.

Heute gibt es sowohl ein Kloster als auch eine Kirche auf dem Gipfel der Erhebung. Die Kirche, welche im Jahre 1937 errichtet wurde, hat einen achteckigen Grundriss, welcher die acht Seligpreisungen symbolisiert. Sie ist bei Reisenden auch wegen der herrlichen Aussicht über den See Genezareth sehr beliebt.
Kapernaun war ein Fischerdorf in Galiläa, am nördlichen Ufer des See Genezareth. Aus diesem Fischerdorf kamen mehrere Jünger Jesus, Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes und der Zöllner Leva, der Matthäus genannt wurde. Jesus lehrte am Anfang laut Markusevangelium in der Synagoge von Kapernaun. In Kapernaun wurden Ausgrabungen gemacht, unter anderem wurden die Reste eines Gebäudes gefunden, wobei es sich um das Wohnhaus des Simon Petrus handelt, das als Hauskirche benutzt wurde. Die Pilgerin Egenia hat diese Kirche Ende des 4. Jahrhunderts beschrieben. Seit dem Jahre 2000 werden von Kapernaun aus für Pilger und Touristen Bootsfahren auf den See Genezareth angeboten.
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Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden. Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang. Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.
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Der spanischen Pilgerin Egeria wurde bei ihrem Besuch in Nazareth im Jahre 383 eine große Höhe gezeigt, in der Maria gelebt hat. Hierbei handelte es sich wohl um die größere der Höhlen, die in der Grotte der heutigen Verkündungskirche liegen. Im Jahre 570 wurde hier eine Kirche errichtet. Die neue Basilika ist der größte christliche Sakralbau im Nahen Osten. 1964 hat Papst Paul VI. sie während seines Besuches im Heiligen Land gesegnet und im Jahre 1969 geweiht. Bei einem zwei Tage später stattfindendem ökomenischen Gottesdienst nahmen Geistliche der griechisch-orthodoxen, der armenischen, äthiopischen, syrischen, der koptischen sowie der lutherichen Kirche teil.
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Beim Israelmuseum Jad waSchem handelt es sich um die Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust in Erinnerung an die nationalsozialistische Judenvernichtung. Die Gedenkstätte wurde am 19. August 1953 gegründet und liegt in Jerusalem. Sie wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht. Zur Gedenkstätte gehören unter anderem das Museum zur Geschichte des Holocaust und die Halle der Erinnerung, und die Halle der Namen, in der die Personalien der Opfer gesammelt werden.  Außerdem befinden sich hier die Allee und der Garten der Gerechten und das Denkmal für Kinder, zum Gedenken an die 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kinder.
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In der Altstadt von Jerusalem befindet sich die berühmte Klagemauer, häufig auch einfach als westliche Mauer bezeichnet. Sie eine sehr bedeutende religiöse Stätte des Judentums, welche täglich von zahllosen Gläubigen aufgesucht wird und als Gebetsstätte genutzt wird. Besonders bekannt ist die Klagemauer für die Gebetszettel, welche in den Spalten und Ritzen der Mauer gesteckt werden.

Für die Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk. Doch auch Nichtjuden ist der Zugang zur „westlichen Mauer“ erlaubt. Der Bereich direkt vor der Mauer gilt als Freilichtsynagoge, weshalb die Zugänge für Männer und Frauen getrennt sind. Beachten sollte man als Besucher, dass sowohl verheiratete Frauen als auch Männer eine Kopfbedeckung zu tragen haben.

In der unmittelbaren Umgebung der Klagemauer, am Ort des eigentlichen Tempels befinden sich zudem die Al-Asqa-Moschee und der Felsendom, diese bedeutenden Bauwerke machen Jerusalem zur drittheiligsten Stadt des Islam.
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Die Festung Herodes wurde im Wesentlichen zwischen 40 und 50 vor Christus durch König Herodes I. an der Stelle erbaut, an der sich vorher eine kleinere Festung befand. Sie galt als uneinnehmbar. Durch die Lage und die gute Einsehbarkeit war das Gipfelplateau gut zu verteidigen. Herodes legte um das Plateau eine Mauer mit 40 Türmen. Innerhalb der Festungsmauer befanden sich zahlreiche Gebäude, von Ställen über Badehäuser und Schwimmbecken bis zu Palästen. Der über mehrere Stufen in den Berghang hineingebaute Nordpalast war aus Kalkstein gebaut und mit zahlreichen Mosaiken und Wandmalereien versehen. Mittels 12 Zisternen wurde Regenwasser  für den Gebrauch gespeichtert.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.
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Die Stadt/Region Jaffa ist die älteste Stadt am Mittelmeer, gehört aber heute zu der jüngsten aller Weltstädte, zu Tel Aviv. Ende des 19. Jahrhunderts, als Tel Aviv noch gar nicht entstanden war, war Jaffa der bedeutendste Seehafen und Handelsplatz Israels. Die Mahmoudia-Moschee wurde im Jahr 1812 erbaut. In der Nähe befindet sich der Flohmarkt mit viel Kitsch, aber auch mit Antiquitäten. Im restaurierten Teil Jaffas befindet sich das Jaffa-Museum, in welchem archäologische Funde ausgestellt werden. Im 18. Jahrhundert war dieses Haus eines ottomanischen Gouverneurs. Außerdem gibt es hier das St. Louis Kloster, wurde 1147 zu Ehren des französischen Königs erbaut.
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Akko ist die orientalischste Stadt Israels. Sie liegt am nördlichen Rande der Bucht von Haifa und ist von einer Festungsmauer umgeben. Die Neustadt ist überwiegend jüdisch besiedelt, während in der Neustadt fast nur israelische Araber wohnen. Früher war der Hafen von großer Bedeutung, heute ist es die Industrie, überwiegend die Eisenverarbeitung. In der quirligen Altstadt findet man zahlreiche Touristen. Lohnenswert ist ein Besuch im Hammammuseum oder in der Zitadelle von Akko. In der Neustadt befinden sich mehrere Parkanlagen und die Wohnsiedlungen zeichnen sich dadurch aus, dass dazwischen immer wieder Palmen gepflanzt sind und das Meer immer in der Nähe ist
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Caesarea liegt nordwestlich von Hadera an der nördlichen Scharonebene am Mittelmeer. Eigentlich heißt die Stadt Caesarea Maritima, aber meist wird sie ohne den Zusatz genannt. Hier befinden sich viele archäologische Stätten, diese wurden zum Nationalpark erklärt. Unweit der archäologischen Stätten befindet sich das moderne Caesarea mit noblen Villenvierteln und einem Golfplatz. Dieses entstand im Jahre 1948 und wurde wenige Kilometer vom Meer entfernt aufgebaut. In dem wiederaufgebauten antiken Theater gibt es Musik- und Theateraufführungen vor der Kulisse des Mittelmeeres. Im Jahre 1940 wurde die erste jüdische Siedlung im Bereich Caesarea gegründet. Hierbei handelte es sich um den Kubbuz Sdot Jam.
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Haifa ist die drittgrößte Stadt Tel Aviv Israels nach Jerusalem und Israels. Sie liegt am Mittelmeer und hat den größten Hafen Israels. Durch die Hanglage ist die Stadt/Region Haifa in drei Bebauungsgebiete unterteilt. Beim Meer gelegen befinden sich die Industriegebiete, die Hafenanlage und große Durchgangsstraßen sowie die Bahn. Hier wohnt überwiegend die arabische Bevölkerung.

Etwa auf halber Höhe findet man Verwaltungsgebäude und die Mehrzahl der Geschäfte. Im höchstgelegenen Teil befinden sich exklusive Hotels und Restaurants. Hier befinden sich auch die teuersten Wohngegenden und an der höchsten Stelle ist die Universität von Haifa. Die verschiedenen Stadtteile werden durch die einzige U-Bahn Israels verbunden.
Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.
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Die Stadt/Region Nazareth befindet sich im Norden Israels in der historischen Landschaft Galiläa. Zusammen mit Ober-Nazareth beträgt die Einwohnerzahl etwa 120.000. Während Nazareth eine sehr alte Stadt ist und überwiegend von Christen und Moslems bewohnt wird, ist Ober-Nazareth eine junge Stadt, die überwiegend von Juden bewohnt wird. Nazareth gilt bei den Christen als Ort der Verkündung des Herrn. Laut Evangelium lebten hier seine Eltern Maria und Josef der Zimmermann. Hier soll der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des Erlösers verkündet haben. Josef zog mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem, weil alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort mussten, um sich schätzen zu lassen. In Bethlehem ist Jesus dann geboren. Josef aber mit Maria und Jesus nach Nazareth zurückgekehrt sein und Jesus soll hier aufgewachsen sein. An der Stelle, wo das Haus Marias gestanden haben soll, befindet sich heute die katholische Verkündigungsbasilika. Im alten Testament wurde Nazareth jedoch nicht erwähnt. Ausgrabungen  ergaben auch im Wesentlichen nur landwirtschaftliche Gebäude und jüdische Gräber aus römischer Zeit und ein eisenzeitliches Dorf. Heute ist die Stadt eine der wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. Die Altstadt von Nazareth  liegt in einer Geländemulde knapp 100 Meter unter dem Höhenzug, der sich hufeisenförmig um die Stadt zieht. Die Abhänge sind mäßig steil und heute fast komplett überbaut. Im Altstadtbereich befinden sich vor allem kleine Gassen und ein arabischer Markt. Nazareth ist die Stadt, die von der größten Gemeinschaft israelischer Araber bewohnt ist. Die israelischen Araber planen, in der Nähe der Verkündigungsbasilika eine Moschee zu bauen. Dieser Plan führte  in den letzten Jahren zu wiederholten, teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Ober-Nazareth ist eine junge Stadt, die erst nach der israelischen Staatsgründung 1948 im Jahre 1957 gegründet wurde. Über die Hälfte der Einwohner sind Einwanderer, die zu einem großen Teil aus der ehemaligen Sowjetunion stammen. Nazareth und Ober-Nazareth sind selbstständige Städte mit getrennten Verwaltungen.
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Am Südwestende des Toten Meeres befindet sich die frühere jüdische Festung Masada. Heute ist sie Teil eines israelischen Nationalparkes. Der Masada ist Teil des judäischen Gerbirges. Der Höhenunterschied zum Toten Meer beträgt 400 Meter, der westliche Abhang ist nur 100 Meter hoch. Der Gipfel besteht aus einer Hochfläche, die früher durch drei Pfade erreichbar war. 1963 bis 1965 wurden hier zahlreiche Ausgrabungen gemacht. Es wurden Teile der Festung ausgegraben. Die Funde waren durchweg gut erhalten. Ab 1966 wurden Erhaltungsmaßnahmen und Rekonstruktionen, teilweise mit Zement, durchgeführt. Dies führte zu Schäden an der Bausubstanz. Inzwischen wurde der Zement durch geeignetere Materialen ausgetauscht.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Israel (IL)
Israel
Israel, eines der wohl traditionsreichsten Länder unserer Erde, begeistert immer wieder seine Besucher. Denn das Land im Nahen Osten beheimatet unglaublich viele biblische Orte und historische Stätte, zudem bietet es einen Einblick in seine für uns fremdartige Kultur und entführt uns dabei in eine fremde, einzigartige und vielfältige Welt. Eines der Hauptziele des Landes ist dabei die Hauptstadt Jerusalem, welche im Hochland von Judäa gelegen ist. Besonders sehenswert sind hier die Altstadt mit der Grabeskirche, die Klagemauer, der Felsendom, der historische jüdische Friedhof, die Gedenkstätte „Yad Vashem“, die zahlreichen Tore der verschiedensten Religionen und die Erlöserkirche sowie die vier sephardischen Synagogen.
Eine weitere eindrucksvolle Stadt ist Tel Aviv, sie ist die moderne und pulsierende Metropole Israels. Zudem gehört die „weiße Stadt“ zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch nicht nur die Städte Israels sind einzigartig und unglaublich schön sondern auch die Landschaften, besonders die Küsten und Strände haben es in sich. Sehr beliebt sind somit Aufenthalte am Toten Meer, dem niedrigsten Punkt der Erde. Hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach mal treiben lassen und ganz entspannt relaxen. Dabei erholt sich nicht nur die Seele sondern auch der Körper, denn die reine Luft und das mineralreiche Wasser sind eine Wohltat für den Körper und zudem bekommt man am Toten Meer wenn dann nur einen leichten Sonnenbrand.
Auch die israelische Mittelmeerküste ist ein beliebtes Ausflugziel, nicht nur wegen der spektakulären Klippen und Felsen oder der in der Nähe befindlichen Städte sondern wegen der Schätze unter Wasser. Für viele Taucher ist es ein lang gehegter Traum hier einmal auf Tauchgang zu gehen und die traumhafte Unterwasserwelt zu erkunden.  Somit bietet eine Rundreise durch Israel eine bunte Vielfalt und lässt sie keines der vielen Highlights verpassen. Zudem erleben sie die Vielfalt des Landes.
beste Reisezeit:
Badeurlaub: Mai bis Oktober, Städte-& Rundreisen: Frühjahr und Herbst.


Klima:
Frühling und Herbst mit sehr angenehmen Temperaturen. Im Sommer zuweilen extrem heiß, besonders im Süden, die Winter sind zumeist sehr kühl und regnerisch.
Einreise: 
mit einem Reisepass, der mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist. Ein Visum wird für einen Aufenthalt der 3 Monate nicht überschreitet nicht benötigt, es sei denn, Sie sind vor dem 01.01.1928 geboren.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IsraelSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Die Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, zudem ist eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IsraelSicherheit.html

Währung:
1 Neuer Israelischer Shekel = 100 Agorot


Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 45 Minuten


Ortszeit:
MEZ +1h (im Oktober MEZ +0h)


Gut zu wissen:
Die Sicherheitslage ist angespannt, vor einer Reise sollte man sich genauestens über die derzeitige politische Lage informieren. Zudem wird vor Reisen in den Gazastreifen dringend gewarnt. Zur Begrüßung sagt man „Shalom“, dies bedeutet sowohl „Friede“ als auch „Hallo/Guten Tag“.


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