Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 8-tägige Busrundreise durch Türkei
  • 4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Sehen Sie die atemberaubende Natur von der Türkei
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine außergewöhnliche Erlebnisreise, die Sie auch abseits der klassischen Route zu Besuchs- und Erlebnis-Höhepunkten in Zentral-Anatolien führt. Zur Abrundung Ihres Reiseerlebnisses erhalten Sie einen Einblick in die traditionelle türkische Gastfreundschaft und in die Vielfalt der türkischen Küche mit ihren speziellen Kräutern und Zutaten. Sie beginnen Ihre Reise in Ankara, der Hauptstadt der Türkei. Nach einem Besuch der alten Hethiter-Hauptstadt Hattuscha geht es nach Kappadokien, diesem Weltwunder mit Kirchen, Klöstern und ganzen Städten in Höhlen aus Tuffstein. Ausgangsbasis für Ihre Erkundungen - auch im Rahmen von leichten Wanderungen - ist das Hotel 'Lykia Lodge' bei Nevsehir. Es versteht sich, dass diese Reise frei von Verkaufsveranstaltungen ist - eine Konzeption, die sich wohltuend von den Billigangeboten am Markt abhebt.
1. Tag (SA) 26.09.2015: DEUTSCHLAND - ANKARA
Morgens Linienflug mit TURKISH AIRLINES von Frankfurt/M. nach Ankara mit Ankunft um die Mittagszeit.

Ankara, seit 1923 die Hauptstadt der Türkei, spiegelt wie sonst keine andere Stadt die moderne Türkei mit all ihren Gegensätzen wider. Die Stadt wurde von dem deutschen Städteplaner Herman Jansen konzipiert und lebt heute hauptsächlich vom Handel, vom Bankwesen und von der staatlichen Verwaltung. Nach Ankunft Empfang durch Ihren Reiseleiter und Transfer zu Ihrem Hotel.
Nachdem Sie Gelegenheit hatten, sich ein wenig frisch zu machen, laden wir Sie zu einem ersten Mittagessen in einem guten Kebaprestaurant von Ankara ein.

Für den Nachmittag haben wir eine Besichtigung des Hethiter Museums eingeplant, in dem Sie mit der Frühgeschichte des Landes bekannt gemacht werden. Das Museum ist neben einer Karawanserei in einem alten Basar untergebracht.

Sie schließen den Besuchstag mit einem Besuch des Mausoleums des Staatsgründers Kemal Atatürk ab. Zu dem Museum, das nach der Zitadelle von Ankara ausgerichtet ist, führt eine 250 m lange Prunkstraße, die von Steinlöwen im hethitischen Stil gesäumt ist.

Welcome Cocktail und anschließendes Abendessen im 4* Hotel Atalay. M/A
2. Tag (SO) 27.09.2015: ANKARA - HATTUSCHA - NEVSEHIR (420 km)
Am Morgen fahren Sie über Sungurlu nach Hattuscha, die ehemalige Hauptstadt des Hethitischen Reiches. Sie liegt inmitten wilder Natur, in der Weite der anatolischen Steppe.

Sie unternehmen eine ausführliche Besichtigung der fast 4000 Jahre alten Ausgrabungsstätte, bei der Sie die Reste des großen Tempels, der drei Stadttore und noch weiterer zahlreicher neu ausgegrabenen Tempel und Gräber sehen werden. Anschließend besuchen Sie das Felsenheiligtum Yazilikaya, wo Sie an gut erhaltenen Felsenreliefs das Treffen der hethitischen Götterwelt sehen können. Die Sonnengöttin Hepatu, auf einem Löwen thronend, steht dem Donnergott Teshub gegenüber, der die Gebirgsgötter überragt.

Weiterfahrt nach Nevsehir, im Herzen Kappadokiens gelegen. F/A
3. Tag (MO) 28.09.2015: KAPPADOKIEN TAGESAUSFLUG LIEBESTAL - GÖREME-TAL (60 km)
Am Vormittag besuchen Sie das schöne Liebes-Tal. Wir haben einen längeren Spaziergang von etwa 1,5 Stunden durch die faszinierende Natur des Tales, entlang an Weinfeldern und Obstgärten, von Uçhisar in Richtung vom verlassenen Dorf Çavusin vorgesehen, wo einst Menschen in Tuffsteinhöhlen gelebt haben.

Das heutige Mittagessen genießen Sie in einem landestypischen Restaurant mit verschiedenen Vor- und Nachspeisen sowie der Spezialität 'Testi Kebab' (Tonkrug-Kebab).

Nachmittags Fahrt in das Göreme-Tal mit seinen byzantinischen Höhlenkirchen und Klöstern, ehemaliger Zufluchtsort vor Angriffen arabischer Verfolger. Allein in Göreme soll es über 360 Höhlenkirchen geben, von denen die ältesten bis in das siebte Jahrhundert datiert werden. Die Fresken und Wandbilder mit Darstellungen der christlichen Mythologie zählen zu den bemerkenswertesten Beispielen byzantinischer Kunst. F/M/A
4. Tag (DI) 29.09.2015: KAPPADOKIEN - HALBTAGESAUSFLUG ZELVE (60 km)
Der Morgen steht Ihnen zur freien Verfügung, ein Vormittag, um die Reise zu entschleunigen, sich zu entspannen oder die Umgebung auf eigene Faust zu entdecken.

Fakultativ: Eine frühmorgendlichen Ballonfahrt über die Tuffsteinlandschaften Kappadokiens gehört sicherlich zu den unvergesslichen Erlebnissen (ca. € 150,- p. P.)

Im Rahmen des heute geplanten Mittagessens bei einer Familie aus Kappadokien lernen Sie die berühmte türkische Gastfreundschaft kennen. Im Anschluss ein Besuch von Zelve, ein 1967 zum Museum deklariertes Felsendorf. In den roten Tuffstein hatten schon Römer Wohnungen geschlagen, später Byzantiner, Seldschuken und Osmanen. Bis zum türkisch-griechischem Bevölkerungsaustausch 1923 lebten Christen und Moslems hier einträchtig nebeneinander.

Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Nevsehir. F/M/A
5. Tag (MI) 30.09.2015: KAPPADOKIEN - TAGESAUSFLUG IHLARA-TAL - DERINKUYU (150 km)
Heute wandern wir durch die eindrucksvolle Canyonlandschaft von Ihlara in Richtung Belisirna. Die vom Vulkan Hasan und den umliegenden Bergen herabströmenden Wasser des Melendiz-Flusses haben durch Jahrtausende hindurch einen 18 km langen und kurvenreichen Canyon gebildet. Heute fließt er als klares, von Pappeln und Weiden gesäumtes Bächlein durch den schattigen Talgrund. In den Felswänden sehen Sie schwer erreichbare Höhlenkirchen aus byzantinischer Zeit, mit klangvollen Namen wie 'Kirche mit den Hyazinthen', 'Kirche unter dem Baum' oder 'Kirche mit der Schlange'. (F) Hier haben wir für Sie eine etwa 2-stündige leichte Wanderung mit einmaligen Eindrücken entlang des Melendiz-Flusses vorgesehen.

Anmerkung: In das Tal hinab geht es über eine Steintreppe mit etwa 370 Stufen. Der Talboden selbst ist relativ flach und leicht begehbar. Am Ende des Weges bei Belisirma befindet sich ein Restaurant, in dem die Gruppe zu Mittag essen kann. Hier wartet auch der Bus - ein Aufstieg über die Treppenstufen entfällt. Teilnehmer, die nicht an der Wanderung teilnehmen möchten, können mit dem Bus zum Treffpunkt fahren und vom Restaurant kleinere Spaziergänge am Bach entlang machen bzw. sich einfach in der Natur entspannen.

Nachmittags ein Besuch der unterirdischen Stadt Derinkuyu. Sie hatte eine gute Wasserversorgung und ein raffiniertes Belüftungssystem. Zu dem unterirdischen System von Höhlen, Gängen und Schächten gehörten Kapellen, Versammlungsräume und Schlafnischen ebenso wie Getreidespeicher, Weinkeller und Mühlsteine. Hierher zogen sich die Menschen mit Ihren Tieren immer dann zurück, wenn Feinde in das Siedlungsgebiet eindrangen. F/A
6. Tag (DO) 01.10.2015: KAPPADOKIEN - TAGESAUSFLUG SOGANLI UND SINASSOS (120 km)
Am heutigen Morgen ein Besuch der schönsten Höhlenkirchen bei Eski Gümüs.

Unternehmen Sie im Anschluss einen ausgedehnteren Spaziergang von ca. 1,5 Stunden durch das Soganli-Tal, das vom 9. bis ins 13. Jahrhundert von byzantinischen Mönchen besiedelt war. In der Nähe des von hohen Felswänden umgebenen gleichnamigen Dorf besichtigen Sie zwei in den Fels gehauene Höhlenkirchen.

Weiter geht es in das ehemals griechische Dorfes Sinassos / Mustafapasa. Im Zuge des Bevölkerungsaustauschs fanden hier Türken aus Saloniki ihre neue Heimat. Landsitze und Villen mit prachtvollen Wandmalereien im ehemaligen Dorfkern zeugen von einem ehemals wohlhabenden wirtschaftlichen Zentrums Kappadokiens.

Genießen Sie einen Spaziergang durch die prosperierende Kleinstadt hinauf zu einem Aussichtshügel, von dem aus Sie einen herrlichen Panoramablick auf die Umgebung haben.

Zum Abschluss des heutigen Besuchstages besuchen Sie einen Winzerbetrieb, sicherlich ein unvergessliches Erlebnis: Das traditionsreiche Familienunternehmen erzeugt heute von den eigenen Anbauflächen der Region einige ausgezeichnete Weiß- und Rotweine, die Sie natürlich, idealerweise zu einem malerischen Sonnenuntergang, verköstigen werden. F/A
7. Tag (FR) 02.10.2015: NEVSEHIR - KAYSERI (85 km)
Vormittags Fahrt von Nevsehir nach Kayseri. Nachmittags Rundgang durch die sehenswerte Altstadt unterhalb der Zitadelle. Sie besichtigen u.a. den Honat Hatun-Komplex, benannt nach der Frau des Seldschuken-Sultans Alaeddin Keykobat. Der mit feinen Ornamenten überzogene Komplex besteht aus einer Moschee mit der Türbe der Stifterin, einer Medrese, die heute als Museum dient, einer Armenküche, einem Brunnen und einem Bad. Besuchen Sie auch das 1276 für die Tochter des Sultans errichtete Kuppelgrab 'Döner Kümbet' mit seinem prachtvoll dekoriertem Innenraum. Zum Abschluss ein Rundgang durch die verwinkelten Gassen des historischen, gedeckten Basars. F/A
8. Tag (SA) 03.10.2015: KAYSERI - DEUTSCHLAND
Vormittags Transfer zum Flughafen von Kayseri und Rückflug mit TURKISH AIRLINES als Umsteigeverbindung über Istanbul nach Frankfurt/M. mit Ankunft am selben Tag. F

***Ende einer erlebnisreichen Reise***

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Eigentlich ist Hierapolis ein griechischer Begriff für „heilige Stadt“. Davon gibt es in der Türkei einige, und hier wollen wir uns mit dem Ort bei Pamukkale in Prhygien, Kleinasien, beschäftigen.
Pamukkale wiederum bedeutet soviel wie Baumwollfestung; das warme Wasser aus den Quellen um Pamukkale und Hierapolis wurde zum Waschen und Färben von Wolle und Baumwolle genutzt.
Durch die Kalkablagerungen bildet das Wasser die Kalksinterterrassen, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehören.
Hierapolis war nicht nur wegen der Textilindustrie eine reiche Stadt. Die zahlreichen Thermen mit dem heilsamen Wasser waren Anziehungspunkt für reiche Leute, die sich von Bädern Genesung erhofften. Heute ist Hierapolis eine der beeindruckendsten Ausgrabungsstätten der Türkei.
Kernstück ist das Freilichttheater, das 15.000 Menschen Platz bot.
Die Überreste der Agora, des Versammlungs- und Marktplatzes zeugen davon, dass Hierapolis schon sehr früh als Stadt angesehen wurde. Eine Agora hatten nur Orte mit Stadtstatus.
Zahlreiche Brunnen und das Nymphaeum sind sehr gut erhalten. Nymphen, Naturgeister, zierten damals fast alle umbauten Wasserquellen.
Durch die Stadttore und auf den uralten Steinen der Hauptstraße von Hierapolis spaziert man an Tempeln, Brunnenbauten und Bädern vorbei zur Nekropole.
Die Nekropole, Stadt der Toten, ist ein riesiges Areal mit Totenhäusern, Sarkophagen und Mausoleen. Eine Besonderheit sind die vielen Tumulusgräber, Hügelgräber, unter denen sich das eigentliche Grab befindet.
Die Totenhäuser und Sarkophage sind enorm in ihren Ausmaßen. In ihnen und auch den Tumulusgräbern sind Bänke gebaut worden, damit die Trauernden dort in Ruhe ihrer Ahnen gedenken konnten. Inschriften sind heute zu erkennen, wenn auch für die wenigsten von uns zu lesen.
Hierapolis ist wegen der äußerst gut erhaltenen Ausgrabungen und der Nähe zum Touristenort Pamukkale sehr beliebt. Auf Drängen der italienischen Ausgrabungsleitung hat sich hier viel zum Guten gewendet. Fliegende Händler gibt es nicht mehr, und auch die Hotels wurden abgerissen. Jetzt kann man wieder ungestört die Atmosphäre von Hierapolis genießen.
Bilder:
Die atemberaubende Landschaft Kappadokiens in der Zentraltürkei beheimatet eine der eindrucksvollsten Attraktionen des Landes, das Göreme Tal. Es wird umrandet von den hohen für die Region charakteristischen Bergen und beherbergt unzählige in Tuffgestein geschlagener Wohnhäuser und Sakralbauten. Der Ort Göreme ist der Kern des gleichnamigen Nationalparks und gehört seit 1985 zusammen zahlreichen anderen kappadokischen Felsendenkmalen zum Weltnatur- und Kulturerbe der UNESCO.

Die Geschichte Göremes geht bis ins 4 Jahrhundert zurück, damals kamen Christen auf Grund von religiöser Verfolgung in die abgeschiedene Gegend um hier unerkannt zu leben. Sie begannen Wohnhäuser und später auch Kirchen in das leicht zu bearbeitende Tuffgestein zu schlagen. Über die Jahrhunderte kamen immer mehr Bauwerke hinzu bis 1924 schließlich die letzten Bewohner Göreme verließen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Ankara als zweitgrößte Stadt der Türkei ist die Hauptstadt und Kulturzentrum, Shoppingparadies und Fußballhochburg. Alte Traditionen treffen auf modernes Leben, Eselskarren auf Hightech Untergrundbahn.
Wer sich aufmacht, um Ankara zu entdecken, sollte sich vor der Reise genau informieren und auch Karten und Reiseführer in Buchform besorgen. Ankara hat keine Anlaufstelle für Besucher, wo es solche Dinge gibt. Auch kommt man mit der deutschen Sprache nur zufällig weiter, Englisch ist jedoch weit verbreitet. Busse und Bahnen bringen einen sicher vom Flughafen ins Zentrum. Alle namhaften Autovermieter haben am Flughafen ihre Büros. Der gut ausgebaute Autobahnring führt ebenfalls ins Zentrum und ist erste Wahl für Ausflüge in die Umgebung.

Sollte man das Pech haben und ein paar Regentage erwischen, so bietet Ankara eine Vielzahl an Museen, die einem die türkische Kultur, Lebensart und Geschichte näher bringen. Das Mausoleum und Museum von Atatürk, dem Gründer der Türkei, beeindruckt durch die Kombination aus moderner und antiker Architektur.

Das Museum für die anatolischen Zivilisationen beherbergt die größte Sammlung archäologischer Funde in der Türkei. Hethitische Texte in Keilschrift gehören zum Unesco Weltdokumentenerbe. Schon am Eingang des Museums wird man empfangen von imposanten Statuen aus verschiedenen Zeitaltern. Ankara hat einzigartige Moscheen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf. Zwei von ihnen sind die Kocatepe Moschee als größte und die Hacibayram Moschee als älteste.

Beispielhaft sind die Parks in Ankara. Sieben Stück gibt es und einen Botanischen Garten, sie machen Ankara zu einer ganz erstaunlich grünen Stadt mit ihren über vier Millionen Einwohnern.

Hungern und Dursten muss niemand in Ankara. Von den üblichen Burger- und Kaffeeketten sollte man Abstand nehmen, nicht, weil sie schlecht wären, sondern weil einem dann die exzellente türkische Küche entgeht und die Atmosphäre in den Bars, Restaurants und Cafés. Die Hotellandschaft ist so vielfältig wie die Geschmäcker der Reisenden. Heimelige Pensionen gibt es genauso wie Sternehotels und Hostels.
Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.

Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.

Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.

Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.

Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².

Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Die Ausgrabungsstätte Hattuscha in der Türkei ist ein sehr weitläufiges Gebiet, das vom Deutschen Archäologischen Institut betreut wird. Hattuscha bietet seinen Besuchern den Anblick einer ganzen Siedlung aus hethischer Zeit, mit Stadttoren, Stadtmauer, Burg und Tempel. Spektakuläre Ausgrabungsstücke sind im Museum in Ankara ausgestellt. Fundstücke belegen, dass die Besiedlung dieses Areals bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zurückgeht. Da in Hattuscha Spuren eines Wiederaufbaus fehlen, geht man davon aus, dass alle Bewohner verschleppt oder getötet wurden. Ausgrabungen in Hattuscha werden schon in der dritten Generation ausgeführt. Momentan werden vor einem beeindruckend schönen Felsmassiv Ausgrabungen vorgenommen. Tausende von Scherben wurden hier bereits gefunden und im Scherbengarten ausgestellt.
Nevsehir liegt im Inland der Türkei, in der wunderschönen Region Kappadokien. Der Name bedeutet Neustadt. Etwa 81000 Menschen leben in dieser  hübschen Stadt. Zu sehen bekommen die Touristen die Tufflandschaften, ein Mekka für Höhlenarchitektur. Ein Freilichtmuseum ist die Hauptattraktion in Nevsehir. Felsenburgen und unterirdische Städte können besucht werden und erzählen die Geschichte dieser Stadt. In Nevsehir können zahlreiche Moscheen, Brunnen und Bäder besichtigt werden. Sollte man Urlaub in Nevsehir machen, muss man sich einfach die atemberaubende Ibrahim Pascha Moschee ansehen. Diese hat ihren Ursprung von Sarkis Kalfa, der sie 1724 erbauen ließ. Nevsehir pflegt eine Städtepartnerschaft mit Pforzheim.
Bilder:
Göreme ist ein touristenreicher türkischer Ort in Kappadokien. Er gehört zu dem Nationalpark Göreme, der weltbekannt durch seine vulkanischen Tuffsteingebilde ist. Besonders attraktiv sind die in das Gestein gehauenen Wohnanlagen, Kapellen und Kirchen.  
Die ersten Christen besiedelten in dieser Form Göreme und versteckten sich in dieser Gesteinslandschaft vor ihren Feinden. Die Wohnanlagen sind teilweise unterirdisch angelegt und lieferten somit den damaligen Bewohnern nicht nur Schutz vor ihren Feinden, sondern auch vor dem Klima. Die Tuffsteinhäuser boten in der sommerlichen Hitze viel Kühle und im Winter eine gute Isolation gegen die Kälte. Noch nicht alle Wohnanlagen sind bis heute gefunden worden, aber es sollen schätzungsweise 100 dieser unterirdischen Behausungen bestehen.
Soganli liegt im gleichnamigen Soganli-Tal in der Provinz Kayseri in der Türkei. Soganli wird in das untere und das obere Soganli aufgeteilt. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert bewohnten byzantinische Mönche dieses Tal. Dies erklärt auch die vielen Felsenkirchen und Höhlenbauten. Man schätzt, dass die circa 100 Kirchen aus dieser Zeit stammen. Viele davon sind aber leider eingestürzt. Jede dieser Kirchen ist einzigartig und hat ihren besonderen Reiz. Beeindruckend sind auch die vielen in den Fels geschlagenen Taubenlöcher, die mit weißer Farbe markiert sind. Es wird viel Zeit benötigt, um alles in Ruhe zu bestaunen und zu bewundern. Aber auch das Soganli Tal selbst hat ein ganz  besonderes Flair.
Bilder:
Kayseri ist eine türkische Stadt in der kappadokischen Provinz Kayseri, die genau so heißt wie ihre Hauptstadt. Hier leben ungefähr 900.000 Einwohner. Kayseri ist eine wohlhabende Stadt, die weit bekannt ist durch den Bau von Möbeln. Aber auch Haushaltswarenprodukte und eine florierende Lebensmittelproduktion macht diese Stadt bekannt. So kommt der als Delikatesse gehandelte Pastirma Schinken hierher. Rund um die Stadt gibt es diverse Stätten, wo Ausgrabungen gemacht werden oder Felsreliefe, die besichtigt werden können. Kayseri ist mehr ein Verkehrsknotenpunkt und somit ein recht reger Handelspunkt der Türkei. Für Gäste gibt es hier nicht allzu viel zu sehen. Es ist keine typische Touristenstadt. Auf jeden Fall sind die Märkte mit den kulinarischen Spezialitäten sehenswert, und auch der eine oder andere Teppich kann gekauft werden. Hier erlebt der Gast noch das richtige türkische Leben.
Bilder:
Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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