Inklusive Flug
  • 10-tägige Studienreise durch Frankreich
  • 3-/4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Besuchen Sie faszinierende Orte in Frankreich
ab 1.995 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

1. Tag Bonjour Toulouse!
Bonjour Toulouse! Schon auf dem Weg in die alte gallische Metropole passieren wir auf dem Weg ins Hotel die erste Sehenswürdigkeit der Region. Der Canal du Midi mündet hier in die Garonne und verbindet so Mittelmeer und Atlantik. Abends stimmen wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen auf die kommenden Tage ein. Drei Übernachtungen in Toulouse. (A)
2. Tag Moissac und die »ville rose«
Die Garonne grüßt zur Linken auf unserem Weg nach Moissac. Im Tympanon des Portals der alten Benediktiner-Abtei Saint-Pierre leuchtet uns feinste Romanik entgegen. Was wohl die mittelalterlichen Jakobspilger hier gefühlt haben, Angesicht zu Angesicht mit Christus als Weltenrichter? Der Nachmittag ist der »ville rose« - der rosaroten Stadt gewidmet. Diesen schmeichelhaften Beinamen hat sich Toulouse verdient. Wir spazieren entlang der vielen Backsteinfassaden zum neoklassizistischen Capitole, dem Hauptplatz der Stadt und von dort aus zur Basilika Saint-Sernin. Der größte erhaltene romanische Kirchenbau Frankreichs wurde im 11. und 12. Jahrhundert über dem Grab des Heiligen Saturninus gebaut. An einem anderen Grab ist es dann Zeit, sich mit dem größten Kirchenlehrer und Scholastiker des Mittelalters zu befassen: Im Dominikanerkloster Les Jacobins fand Thomas von Aquin seine letzte Ruhestätte. 140 km (F)
3. Tag Albi, Cordes-sur-Ciel und Georges de Aveyron
Die Stadt Albi war im 12. und 13. Jahrhundert eine Hochburg der Glaubensgemeinschaft der Katharer. Weshalb man sie heute auch Albigenser nennt. Die ungewöhnlich massive Kathedrale, die nach dem Albigenserkreuzzug gebaut wurde, erinnert an die Auseinandersetzungen der Zeit. Seit damals heißt sie Kathedrale des Hasses. Nahe beim ehemaligen Bischofspalast treffen wir dann auf das Museé Henri de Toulouse-Lautrec, dem berühmtesten, wenn auch nicht größten Sohn der Stadt gewidmet. Später stellen wir uns die Frage: Wie wehrhaft war das Mittelalter?
In Cordes-sur-Ciel finden wir eine Antwort. Die mittelalterliche Bastide bedeckt einen mächtigen Hügel wie eine Haube. Dann freuen wir uns auf eine reizvolle Landschaft - in der wilden Aveyron-Schlucht. 240 km (F)
4. Tag Weitere Gesichter des Mittelalters
Das verschlafene Städtchen Mirepoix hat gerade einmal 3000 Einwohner, kann aber auf eine Jahrhunderte lange Geschichte zurückblicken, die eng mit den Katharern verbunden war. Wir entdecken liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser um den großzügigen Marktplatz mit den typischen Arkadengängen einer Bastidenstadt. Dann am Nachmittag ein ganz anderes Kaliber: Drei Kilometer lang ist die mächtige Stadtmauer, die das UNESCO-Welterbe Carcassonne umgibt. Jeder Schritt unseres Rundgangs im Inneren der Altstadt ist ein Schritt durch das europäische Mittelalter. Zwei Übernachtungen in Carcassonne. 150 km (F)
5. Tag Die Burg der Katharer
Wussten Sie, dass das deutsche Wort Ketzer von Katharer abgeleitet ist? Und was macht man mit Ketzern? Man löscht sie aus! In der Burg Quéribus, ihrer Rückzugsstätte im Albigenserkrieg am Nordhang der östlichen Pyrenäen, erinnern wir uns an die grausame Unterdrückung der Glaubensbewegung, nachdem wir den steilen Aufstieg hinter uns gebracht haben. Nachmittags definieren wir Kultur einmal anders: Im Anbaugebiet Corbières informieren wir uns bei einem Winzer über die alte Kultur des Weinanbaus. Und trinken einen Schluck guten Wein, mit Kultur. 180 km (F)
6. Tag Auf den Spuren Salvador Dalís in Spanien
Der skurrile Künstler und Surrealist Dalí kommt vielen spanisch vor. Fahren wir also über die spanische Grenze in seinen Geburtsort Figueres und beschäftigen wir uns ein wenig mit dem Mann, der 60 Jahre lang seine ganz eigene Interpretation der Welt auf Leinwand bannte. Im Teatre-Museu Dalí, in dem er übrigens auch bestattet ist, wird uns das genauso gut gelingen wie vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Port Lligat. Eine Übernachtung in Figueres. 240 km (F,A)
7. Tag Narbonne - Erbe der Jahrhunderte
Dass das idyllisch und so friedlich in die Hügel eingebettete Benediktinerkloster Abbaye Fontfroide eine der Bastionen der Verfolgung der Albigenser war, überrascht auf den ersten Blick. Uns erfreut aber, dass wir im gut erhaltenen Kloster wunderbar die einzelnen Bereiche des klösterlichen Lebens noch heute erkennen können. Narbonne ist eine südfranzösische Bilderbuchstadt. Vieles erinnert uns bei unserem Rundgang an die römischen Wurzeln der Stadt: Das geheimnisvolle Horreum und die Reste der Via Domitia, die einst Spanien mit Italien verband. Ihr folgen wir nach Béziers und sehen die Kathedrale St. Nazaire und die Brücke Pont Vieux. Béziers war 1209 Schauplatz des größten Massakers des Albigenserkreuzzuges. Drei Übernachtungen in Montpellier. 230 km (F)
8. Tag Sète - Venedig in Frankreich
Nun waren wir auf dieser Reise schon in Spanien, heute scheint es uns, wir seien in Italien. Sète liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Mittelmeer und der 18 Kilometer langen Lagune Étang de Thau. Deshalb taufte man es, nicht ganz zu unrecht, »Venedig des Languedoc«. Pézanas, das uns mit seiner hübschen Altstadt einlädt, ist unser zweites Ziel des Tages. Wir beschließen den Tag im ehemaligen Zisterzienserkloster Abbaye de Valmagne. Kurios: Seit der Auflösung des Klosters werden die Seitenschiffe der Kirche als Weinlager verwendet. 60 km (F)
9. Tag Zwei Gesichter Montpelliers
Tradition und Moderne. Kaum eine Stadt in Südfrankreich verbindet diese beiden Pole besser als Montpellier. Wir kommen vom Aquädukt, der Montpellier seit den Zeiten Louis´ XIV. mit Wasser versorgte, in das Viertel Antigone, einem modernen Viertel, das sich bewusst von der angrenzenden Altstadt abhebt. Dann zieht es uns zur gotischen Kathedrale St-Pierre, deren Vorhalle sich auf zwei monumentale Säulen stützt. Anschließend ist Freizeit! Unser Tipp: Wie wäre es mit einem Spaziergang durch die Blumenpracht des botanischen Gartens, einem der ältesten Gärten Frankreichs? (F, A)
10. Tag Heimreise
Nur kurz ist der Weg zum Flughafen Montpellier, von dem aus Sie die Heimreise antreten. Vielleicht verlängern Sie Ihren Urlaub um einige Tage in Marseille, der Kulturhauptstadt Europas 2013 oder in einem gemütlichen provenzalischen Landhotel. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Toulouse - Basilika Saint-Sernin
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Toulouse
Carcassonne
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Frankreich (FR)
Frankreich
Frankreich gilt als eines der beliebtesten Ferienziele der Welt. Dies verwundert gar nicht, da das Land sowohl Kultur als auch Natur en masse zu bieten hat. Hinzu kommen das angenehme Klima und natürlich die traumhaften Strände des Landes. Doch natürlich sollte während eines Aufenthalts in Frankreich nicht nur gebadet werden, denn das Land bietet unwahrscheinlich viele Sehenswürdigkeiten, weshalb Rundreisen in Frankreich, besonders solche im Mietwagen immer gefragter werden, allein die Hauptstadt Paris ist voll von viel besuchten Highlights, allen voran selbstverständlich der Eiffelturm, das Wahrzeichen Frankreichs, aber auch Attraktionen wie das Louvre, die Basilica Sacre Coeur, der Triumphbogen, das Notre Dame, das Centre Pompidou, der Invalidendom, das Moulin Rouge, das Champs-Elysees oder auch das Pantheon sind sehr sehenswert.
Weitere Attraktionen befinden sich beispielsweise vor der Küste Marseilles auf der Insel d’If mit dem Chateau d’If oder die Kathedrale Saint-André in Bordeaux, das Liebfrauenmünster in Straßburg, die Basiilika Saint-Sernin in Toulouse oder auch Mont Saint Michel, eine unglaublich beeindruckende Felseninsel, deren Felsen ein imposantes Kloster trägt, allein der Anblick dieser einmaligen Attraktion entführt uns in eine Märchenwelt. Neben den kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, bietet Frankreich auch eine Menge an landschaftlichen Schönheiten wie die Alabasterküste, Teile der Alpen, die Bretagne, die Côte d’Azur, der Mont Blanc oder die Provence, um nur einige Beispiele zu nennen. Frankreichs Beliebtheit als Ferienziel rührt also wahrscheinlich daher, dass sich hier ein Badeurlaub perfekt mit einem Ausflug in eine spektakuläre Landschaft, eine pulsierende Stadt oder zu einer bedeutenden Sehenswürdigkeit kombinieren lässt.
beste Reisezeit:
Badeurlaub: Sommer (Juni – September) Rundreisen: Sommer und Herbst (Mai – Oktober) und Winterurlaub: Dezember bis Februar
 

Klima:
Im Norden herrscht gemäßigtes Klima, im Nordosten dagegen Kontinentalklima. An der Mittelmeerküste dominiert mediterranes Klima. In den Gebirgsregionen ist es kühler, teilweise alpines Klima, mit teils heftigen Schneefällen im Winter.

Einreise: 
mit gültigem Reisepass oder gültigem Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/FrankreichSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Es wird empfohlen die Standardimpfungen aufzufrischen. Weiterhin kann es in einigen Teilen des Landes (Elsass, Rheinebene) besonders von April bis Oktober vermehrt zur Übertragung von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) durch Zeckenbisse kommen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/FrankreichSicherheit.html

Währung:
1 Euro = 100 Cents


Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 20 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ 


Gut zu wissen:
Bei einer Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand, nahestehende Bekannte, Verwandte und Freunde werden mit einem Kuss auf beide Wangen begrüßt. Die formelle Anrede ist Monsieur oder Madame, häufig ohne den Familiennamen anzuhängen. Tagsüber ist legere Kleidung üblich, am Abend, bei festlichen Anlässen, in Restaurants, Bars und auch einigen Clubs wird elegante Abendgarderobe erwartet.


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