Inklusive Flug
  • 10-tägige Studienreise durch Polen & Ukraine
  • 3-/4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Erleben Sie die Highlights von Polen & der Ukraine
ab 1.595 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

1. Tag Auf nach Krakau
Sind Sie bereit, neue Ufer in Osteuropa zu bereisen? Dann kann es ja losgehen! Im Laufe des Tages landet Ihr Flugzeug in Krakau. Beim Abendessen treffen wir alle zusammen und stimmen uns auf die kommenden Tage ein. Drei Übernachtungen. (A)
2. Tag Die polnische Königsstadt
Wir entdecken die alte Hauptstadt Polens: Auf dem Wawel-Hügel beeindrucken uns die Grablegen der polnischen Könige und Nationalhelden in der Kathedrale. Vor dem Königsschloss hören wir von der wechselhaften Geschichte des Landes. Wir schlendern durch die Altstadt und lernen im Collegium Maius, dass die Universität Krakau nach der Prager Uni 1364 die zweite Gründung Mitteleuropas war. Die Tuchhallen und die Marienkirche mit dem spektakulären Hochaltar des Veit Stoß bilden Abschluss und Höhepunkt unserer Stadterkundungen im historischen Krakau. Wieliczka, zehn Kilometer von Krakau entfernt, bringt uns auf ganz andere Gedanken. Salz spielt hier eine bedeutende Rolle. Wir besuchen das Salzbergwerk und erfahren über Abbau und Handel des weißen Goldes im Mittelalter. 25 km (F)
3. Tag Jüdisches Krakau
Zeit, auch über die dunklen Kapitel der Stadtgeschichte zu sprechen. Als 1939 Krakau Hauptstadt des Generalgouvernements wurde, begann für die jüdische Bevölkerung der Anfang vom Ende. Wir schlendern durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt Kazimierz und besuchen die Fabrik des Oskar Schindler, die heute ein Museum ist. Am freien Nachmittag ist Zeit, nochmals durch die Gassen der Krakauer Altstadt zu streifen oder nach Oswiecim (Auschwitz) zu fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für Völkermord wurde (optional). Abends erwartet man uns im Restaurant Ariel. Wir genießen jüdische Speisen und Klezmer-Musik. (F, A)
4. Tag Auf in den Westen Galiziens
Heute lernen wir den Fürsten Lubomirski kennen, der zu den großen Magnaten Polens zählte. Er verfügte über zehn Schlösser und mehr als 300 Dörfer - samt Bewohner. Am Schloss Nowy Wisnicz machen wir deshalb Fotos und hören Geschichten aus der Blütezeit der »Szlachta«, des polnischen Adels. Von außen eher unscheinbar, aber UNESCO-Welterbe, ist die Holzkirche von Lipnica Murowana. Sie ist eine von nur sechs historischen hölzernen Kirchen im südlichen Polen und stammt aus dem 15. Jahrhundert. In Tarnow sehen wir das Renaissance-Rathaus und die Überreste einer der Synagogen der Stadt. Auf einem Kriegerfriedhof des k.u.k. Heeres von 1914/15 sprechen wir über die seltsame völkerrechtliche Situation Galiziens - immerhin gehörte der Landstrich schon zu Russland, Polen, Österreich-Ungarn und Deutschland und ist heute zwischen Polen und der Ukraine aufgeteilt. Unser Tagesziel ist Rzeszow, wo wir zweimal übernachten. 200 km (F, A)
5. Tag Unterwegs im Karpatenvorland
Wenn wir erst einmal gelernt haben, den Namen der Stadt Przemysl auszusprechen, wird sie uns gar nicht mehr so fremd erscheinen. Beim Spaziergang durch die Landschaft aus engen Gassen erfahren wir, dass Przemysl in den Kämpfen zwischen den europäischen Großmächten zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielte. Und auch der brave Soldat Schwejk erlebte hier einige seiner Abenteuer. Das Schloss von Krasiczyn kann von sich mit Recht behaupten, das reizvollste aller Renaissance-Schlösser zu sein. Heute ist es ein Hotel. Unterhalten wir uns über die Zeit und fragen uns, warum gerade die späte Gotik und die Renaissance zu den Blütezeiten der Kunst und Architektur in Polen gehören. Weiter geht es nach Sanok, wo wir uns im Freilichtmuseum Häuser in der traditionellen lokalen Bauweise anschauen und die Ikonen im Museum bewundern. 220 km (F, A)
6. Tag Das »Padua des Nordens«
Morgens machen wir uns auf nach Lancut, wo das kostbar eingerichtete, barocke Schloss und ein Kutschenmuseum locken. Auch die Synagoge aus dem 18. Jahrhundert findet unser Interesse. In Lezajsk wartet ein ganz besonderes Kleinod auf uns: In der Basilika der Verkündigung der heiligen Jungfrau Maria stehen wir staunend vor einer der schönsten und mit 6.000 Pfeifen auch größten Orgeln Europas. Der Nachmittag gehört dann Zamosc, das man auch das »Padua des Nordens« nennt, seitdem man es im 16. Jahrhundert im Stil der italienischen Renaissance auf der grünen Wiese errichtete. Die Altstadt, seit 1992 UNESCO-Welterbe, baute man organisch: Das Schloss wurde zum »Kopf«, Kirche und Akademie zu den »Lungen«, Marktplatz mit dem Rathaus zum »Herz«. Erkunden wir den Körperbau der Renaissance. Zwei Übernachtungen in Zamosc. 150 km (F,A)
7. Tag Lublin - Großstadt östlich der Weichsel
Dass Lublin im Mittelalter eine blühende Stadt an der Königsstraße, der via regia war, wissen nur wenige. Wir wissen nach unserem Besuch in der Stadt, der uns zu den mittelalterlichen Fresken der Burgkapelle, in die Altstadt und die Kathedrale bringt, mehr. Wir wissen aber auch, dass die Stadt und insbesondere die jüdische Bevölkerung stark unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg litten. Daran denken wir, wenn wir einen kurzen Stopp am Opferdenkmal des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek nahe Lublins machen. 200 km (F, M)
8. Tag Lemberg, die Stadt des Löwen
Wir überqueren heute die polnische Ostgrenze in die Westukraine, denn wir besuchen Lwiw, Lwow oder auch Lemberg. In der ehemaligen Hauptstadt Galizien-Wolhyniens, eines mächtigen slawischen Staates, beeindrucken gut erhaltene Bauwerke verschiedener Stile, doch die Herrschaft der Habsburger im 18. Jahrhundert verlieh ihr ein unverwechselbares Antlitz. Kirchen- und Straßennamen erinnern uns heute daran, dass ethnische Gemeinden, wie Armenier, Juden, Serben, Ungarn, Ukrainer, Polen und Deutsche hier zusammen lebten und die Stadt in ein wahres Babylon verwandelten. Stolz sind die Lemberger auf ihr Opernhaus im Stil der Wiener Pseudorenaissance. Wenn Sie möchten, kümmert sich Ihr Studienreiseleiter gerne um Karten. Zwei Übernachtungen in Lemberg. 130 km (F, A)
9. Tag Der Osten Galiziens
Reisen wir heute noch weiter in den Osten. In in Potschajiv besuchen wir das Himmelsfahrtskloster, das zweite bedeutende orthodoxe Heiligtum der Ukraine. In Brody wird es literarisch: Joseph Roth, Autor des Radezkymarsches und anderer, häufig sozialkritischer Romane und Novellen, wurde hier geboren. Wie so viele in Brody war Roth Jude, und wir folgen den Spuren jüdischen Lebens in der Ruine einer Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof. 140 km (F, A)
10. Tag Abschied von Lemberg
Der letzte Tag der Reise, ein letzter Tag in Lemberg. Bevor es am frühen Nachmittag nach Hause geht, besuchen wir noch eine der gemütlichen Kaffeestuben. Hier wird uns etwas schnell klar: Die Zubereitung des schwarzen, duftenden Getränks ist auch in Lemberg seit dem 17. Jahrhundert eine hohe Kunst. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Krakau - Marienkirche-Krakau
Wieliczka - Salzbergwerk Wieliczka
Krakau - Tuchhallen
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Wieliczka
Lemberg
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Polen

Ein Besuch Polens lohnt sich in jedem Fall, egal was Sie im Urlaub suchen. Denn unser östliches Nachbarland ist überraschend vielfältig und beeindruckt mit einem großen Angebot an unterschiedlichsten Aktivitäten. Besonders beliebt ist ja der Badeurlaub an der polnischen Ostseeküste, hier gibt es malerische Ortschaften, herrliche Strände und Badegenuss pur.
Doch auch in anderen Regionen Polens kann man einen traumhaften und unvergesslichen Urlaub verleben. Allen voran natürlich die Hauptstadt des Landes – Warschau. Die Metropole an der Weichsel zählt fasst zwei Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Städten Europas. Zudem ist von sehr hoher politischer, wirtschaftlicher und vor allem kultureller Bedeutung. Warschau bietet seinen Gästen so imposante Sehenswürdigkeiten wie den Kulturpalast, das Königgschloss, den Palast unter dem Blechdach, die Johanneskathedrale, die Sakramentinnenkirche, die St. Anna Kirche, den Palast auf dem Wasser und den Branickipalast.
Weitere wichtige und ebenfalls sehr sehenswerte Städte Polens sind Krakau, Lodsch, Breslau, Posen, Danzig und Stettin. Weiter außerhalb der großen Städte gibt es ebenfalls einiges zu entdecken. Hier bietet sich ein Eldorado für Naturfreunde und Aktivurlauber. Beispielsweise sind Wanderungen und Ausflüge in die Hohe Tatra sehr beliebt und gefragt. Auch die herrlichen und historisch bedeutenden Regionen Schlesien und Pommern sind einen Besuch wert und die im Norden Polens befindliche masurische Seenplatte bietet jede Menge Möglichkeiten für Wassersportfans. Somit ist klar, dass die Tage des bloßen Badeurlaubs an der polnischen Ostseeküste gezählt, denn das Land hält noch so viel mehr für seine Besucher bereit.

beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich, allerdings muss der Reisende bei der Einreise nachweisen können, dass er über genügend finanzielle Mittel verfügt um seinen Aufenthalt in Polen finanzieren zu können.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PolenSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Zudem ist eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sinnvoll, da diese Krankheit besonders im Sommer durch Zeckenbisse übertragen wird.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PolenSicherheit.html

Währung:
1 Zloty = 100 Groszy
 

Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 35 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ 


Gut zu wissen:
Wenn Polen eines nicht mögen, dann ist es mit Russland verglichen zu werden, dies sollte man also unterlassen. Ebenso ist es unhöflich, schlecht von dem verstorbenen Papst Johannes Paul II oder die Kirche zu sprechen. Polen sind im Allgemeinen hervorragende Gastgeber, zudem sehr freundlich und offen.


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Ukraine
Die Ukraine erstreckt sich über eine Fläche von 603.700 km² in Osteuropa, damit ist das Land, welches auch als Kornkammer Europas bezeichnet wird, fast zweimal so groß wie Deutschland und gilt als das zweitgrößte Land Europas. Der Großteil der Ukraine wird dabei zu Osteuropa gezählt. Nur die Karpaten und Lemberg werden zu Mitteleuropa gezählt, zudem gehören Odessa sowie die Halbinsel Krim geografisch betrachtet zu Südosteuropa. Auf der Halbinsel Krim erwartet Wanderer und Bergsteiger der Himmel auf Erden, das Krim-Gebirge, welches seine maximale Höhe beim Gipfel des Roman Kosch mit 1545 Metern über dem Meeresspiegel erreicht. Die Hauptstadt Kiew ist mindestens genauso beeindruckend, von vielen wird sie auch „Wiege des alten Russlands“ genannt. Die Stadt am Dnjepr kann auf eine mehr als tausend Jahre alte Geschichte zurück blicken. Und noch heute findet man in dieser bedeutenden Stadt viele Zeugen dieser reichen Geschichte und Kultur. Da wäre zum Beispiel die wunderschöne St. Andreas-Kirche, die eindrucksvolle Oberste Rada, das überdimensionale Mutter-Heimat-Denkmal, das faszinierende Kiewer Höhlenkloster sowie das einzigartige und überwältigende Haus mit den Chimären. Bei all diesen Beeindruckenden Sehenswürdigkeiten wird klar, dass eine Besichtigung der Stadt sich locker über mehrere Tage erstrecken kann und diese Zeit ist auch sinnvoll investiert, denn man sollte Kiew in aller Ruhe erkunden um den besonderen Flair zu erleben und zu genießen.
Besonders zu empfehlen ist eine Städtereisen, welche die ukrainische Hauptstadt mit anderen grandiosen Städten wie Odessa oder Lemberg verbindet oder auch eine Kreuzfahrt auf dem Dnjepr, ebenfalls mehr als lohnenswert ist eine Rundreise auf der wunderschönen Halbinsel Krim.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima mit warmen Sommern und kalten, schneereichen Wintern, im Frühjahr und Herbst ist es sonnig und mild. An der Schwarzmeerküste ist es mediterran.
Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens einen Monat lang gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt der die maximale Dauer von 90 Tagen nicht überschreitet nicht notwendig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UkraineSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sinnvoll, da diese Krankheit besonders im Sommer durch Zeckenbisse übertragen wird.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UkraineSicherheit.html

Währung:
1 Hrywnja = 100 Kopeken


Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Ukrainer sind in der Regel sehr gastfreundlich und aufmerksam. Legere Freizeitkleidung wird akzeptiert.


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