Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
Rundreise inklusive Baden
  • 16-tägige Busrundreise durch die Türkei
  • Hotel und Verpflegung laut Programm
  • Natur, Kultur & Erholung
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Kultur, Natur und Entspannung - was erwartet man mehr von einem perfekten Urlaub? In Ephesus bestaunen Sie die mächtige Celsus-Bibliothek. Die weißen Kalksinterterrassen in Pamukkale strahlen Ihnen entgegen. Haben Sie so ein Wunder der Natur schon einmal gesehen? Davon nicht genug: Wie aus Zuckerguss wirkt die Welt der Pyramiden, Kegel-Türmchen und Feenkamine in Kappadokien. Am Strand der Türkischen Riviera lassen Sie die Seele baumeln und erholen sich von den ereignisreichen Tagen der Rundreise.
1. Tag - Anreise
Flug von Deutschland nach Izmir. Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer ins Hotel. Abendessen und Übernachtung im Raum Kusadasi.
2. Tag - Kusadasi - Ephesus - Pamukkale (ca. 190 km)
Ihre Reise quer durch den Südwesten der Türkei startet mit dem Besuch von Ephesus. Hier entdecken Sie eine der wichtigsten und größten Ausgrabungsstätten der Türkei. Bestaunen Sie das Odeon, die Kuretenstraße oder den Trajan Brunnen. Das in den Hang geschlagene Theater mit seinen 24.000 Sitzplätzen raubt Ihnen den Atem. Hier wird die Geschichte lebendig! Durch die fruchtbare Meanderebene geht es weiter. Sie sind kurz davor ein UNESCO-Weltkulturerbe mit eigenen Augen zu sehen - Pamukkale. Wie ein "Baumwollschloss" wirkt dieses Wunder der Natur fast surreal. Wussten Sie, dass die Stalaktiten, Becken und Tröge der Sinterterrassen durch Ausfällung des kalkhaltigen 35 Grad heißen Wassers entstanden sind? Beim Spaziergang auf den Terrassen halten Sie die schneeweiße Landschaft fotografisch fest. Oberhalb finden Sie die Ruinen der heiligen Stadt Hierapolis. Wie schön die Dekorationen des Theaterkomplexes sind. Am Abend genießen Sie ein erholsames Bad im warmen Thermalwasser in Ihrem Thermal-Hotel bei Pamukkale.
3. Tag - Pamukkale - Konya (ca. 390 km)
Ihr Blick ruht auf den traumhaften Landschaften während Sie durch das Seengebiet der Türkei fahren. In Konya besuchen Sie die Grabmoschee von Mevlana, dem Gründer des Mevlana-Ordens. Zu Ehren des 1273 verstorbenen Celaleddin Rumi wurde hier ein Grabmal mit 65 Särgen für ihn, seine Verwandten und die ihm nachgefolgten Klostervorsteher errichtet. Dieser Orden ist für seine tanzenden Derwische bekannt. Die weißen Gewänder fliegen bei den schnellen Drehungen. Abendessen und Übernachtung in der Region Konya.
4. Tag - Konya - Kappadokien (ca. 220 km)
Weiter in Richtung Osten erreichen Sie den Hasan Berg. Gleich dahinter beginnt die Mondlandschaft von Kappadokien. Spüren Sie das Kribbeln im Bauch? Das ist die Vorfreude! Einen Vorgeschmack auf die morgige Wanderung bekommen Sie beim Ausblick von verschiedenen Panorama Punkten. Haben Sie es sich so mächtig vorgestellt? Abendessen und Übernachtung in der Region Kappadokien.
5. Tag - Kappadokien (ca. 80 km)
Erleben Sie unvergessliche Momente während Sie durch die traumhaften Täler Kappadokiens wandern (ca. 2 Stunden). Die Wanderroute ist leicht bis mittelschwer (festes Schuhwerk ist erforderlich). Die faszinierende Landschaft wie aus Zuckerguss hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Anschließend besichtigen Sie eine der vielen unterirdischen Städte. Können Sie sich vorstellen, dass hier einst Christen Zuflucht vor den einfallenden Seldschuken fanden? Die Katakomben-Strukturen konnten bis zu 30.000 Menschen aufnehmen und zeigen ein eindrucksvolles System von Behausungen, Ställen, Küchen und Brunnen. Abendessen und Übernachtung in der Region Kappadokien.
6. Tag - Kappadokien
Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie diese mystische Welt auf eigene Faust. Wie wäre es mit einem Ausflug in die Lüfte? Bei der Ballonfahrt (wetterabhängig, vor Ort buchbar, ca. 150 € p. P.) stockt Ihnen für einen Moment der Atem. Aus der Vogelperspektive wirkt Kappadokien wie eine Märchenlandschaft! Abendessen und Übernachtung in der Region Kappadokien.
7. Tag - Kappadokien - Antalya/Belek (ca. 500 km)
Am frühen Morgen startet die Fahrt nach Antalya. Herrliche Landschaften auf der weltbekannten Seidenstraße ziehen an Ihnen vorbei. An einer Karawanserei machen Sie Halt und haben Zeit diese zu besichtigen. Spazieren Sie über den Innenhof, durch die ehemaligen Ställe und die Quartiere für die Reisenden. Lassen Sie sich in die Zeit zurückversetzen, in der ganze Karawanen hier ihr Quartier für die Nacht aufschlugen. Übernachtung in der Region Antalya oder Belek.
8. Tag - Antalya/Belek
Ein weiterer Tag zu Ihrer freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit und erholen Sie sich am Strand. Oder besser noch, Sie buchen vor Ort einen Tagesausflug in die Region (gegen Gebühr).
9. Tag - Antalya/Belek - Alara/Karaburun (ca. 80 km)
Transfer zu Ihrem Badehotel.
10. - 15. Tag - Alara/Karaburun
Alara liegt nur etwa 30 km östlich vom bekannten Urlaubsort Side und etwa 35 km westlich von Alanya. Steil ragt im Hintergrund die Bergkulisse des Taurusgebirges in den Himmel hinauf. Wunderschöne lange Sand-/Kiesstrände laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Spüren Sie die angenehme Meeresbrise. In Alanya erwarten Sie zahlreiche Geschäfte und der quirlige Basar. Schlendern Sie gemütlich durch die Gassen der Stadt oder gehen Sie auf Entdeckungstour in die Umgebung. Von der alten Burg aus haben Sie einen einzigartigen Panoramablick über die Türkische Riviera.
16. Tag - Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

In den im Preis eingeschlossenen Ausflügen sind Mittagessen nicht enthalten. Aufgrund unterschiedlicher Öffnungszeiten einzelner Sehenswürdigkeiten kann sich der zeitliche Ablauf des Ausflugsprogramms ändern.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Eigentlich ist Hierapolis ein griechischer Begriff für „heilige Stadt“. Davon gibt es in der Türkei einige, und hier wollen wir uns mit dem Ort bei Pamukkale in Prhygien, Kleinasien, beschäftigen.
Pamukkale wiederum bedeutet soviel wie Baumwollfestung; das warme Wasser aus den Quellen um Pamukkale und Hierapolis wurde zum Waschen und Färben von Wolle und Baumwolle genutzt.
Durch die Kalkablagerungen bildet das Wasser die Kalksinterterrassen, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehören.
Hierapolis war nicht nur wegen der Textilindustrie eine reiche Stadt. Die zahlreichen Thermen mit dem heilsamen Wasser waren Anziehungspunkt für reiche Leute, die sich von Bädern Genesung erhofften. Heute ist Hierapolis eine der beeindruckendsten Ausgrabungsstätten der Türkei.
Kernstück ist das Freilichttheater, das 15.000 Menschen Platz bot.
Die Überreste der Agora, des Versammlungs- und Marktplatzes zeugen davon, dass Hierapolis schon sehr früh als Stadt angesehen wurde. Eine Agora hatten nur Orte mit Stadtstatus.
Zahlreiche Brunnen und das Nymphaeum sind sehr gut erhalten. Nymphen, Naturgeister, zierten damals fast alle umbauten Wasserquellen.
Durch die Stadttore und auf den uralten Steinen der Hauptstraße von Hierapolis spaziert man an Tempeln, Brunnenbauten und Bädern vorbei zur Nekropole.
Die Nekropole, Stadt der Toten, ist ein riesiges Areal mit Totenhäusern, Sarkophagen und Mausoleen. Eine Besonderheit sind die vielen Tumulusgräber, Hügelgräber, unter denen sich das eigentliche Grab befindet.
Die Totenhäuser und Sarkophage sind enorm in ihren Ausmaßen. In ihnen und auch den Tumulusgräbern sind Bänke gebaut worden, damit die Trauernden dort in Ruhe ihrer Ahnen gedenken konnten. Inschriften sind heute zu erkennen, wenn auch für die wenigsten von uns zu lesen.
Hierapolis ist wegen der äußerst gut erhaltenen Ausgrabungen und der Nähe zum Touristenort Pamukkale sehr beliebt. Auf Drängen der italienischen Ausgrabungsleitung hat sich hier viel zum Guten gewendet. Fliegende Händler gibt es nicht mehr, und auch die Hotels wurden abgerissen. Jetzt kann man wieder ungestört die Atmosphäre von Hierapolis genießen.
Möchte man Urlaub in der Türkei machen, dann sollte man sich auf jeden Fall nicht die Kalksinterrassen von Pamukkale entgehen lassen. Pamukkale ist ein sehr schöner Ort, der einiges zu bieten hat, bekannt wurde er aber eben wegen seiner Kalksinterrassen. Diese sind so wunderschön, dass sie von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt worden sind. Diese schönen Kalksinterrassen sind durch die dort ansässigen Thermalquellen entstanden. Da die Quellen heute fast versiegt sind, muss man das Quellwasser zur Erhaltung der Terrassen umleiten. Das Quellwasser wird extra über den Berghang umgeleitet zur Rettung dieses Naturdenkmals. Es wäre wirklich schade, wenn dieser wunderschöne Ort nicht mehr anzusehen wäre.

Wenn Sie bei einer Rundreise durch die Türkei die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Metropole Konya erkunden wollen, müssen Sie unbedingt das Grabmal von Mevlana besuchen. Dieses imposante Bauwerk ist ein Teil der Mevlevi-Klosteranlage.

Bei Ihrer Rundreise erfahren Sie in Konya, wie das Grabmal für den als Mevlana bekannten persischen Sufi-Mystiker Dschalal ad-Din ar-Rumi im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Der Großteil der Anlage blieb in den vergangenen 700 Jahren gut erhalten. Neben dem Grabmal errichteten die Perser viele Zusatzbauten.

Das Grabmal von Mevlana ist 25 Meter hoch. Auch die Gestaltung des kegelförmigen Dachs wird sich in Ihre Erinnerung einprägen. Türkisfarbene Keramikfliesen verzieren von außen das gesamte Grabmal.

Im Inneren finden Sie 65 Särge. Neben Dschalal ad-Din ar-Rumi und seiner gesamten Familie wurden darin nachfolgende Vorsteher der Klosteranlage bestattet. Sobald Sie das Grabmal von Mevlana betreten, sehen Sie die mit hoher Kunstfertigkeit eingemeißelten Grabinschriften.

Das Taurus Gebirge hält nicht viel von vornehmer Zurückhaltung: Bei Antalya beginnt es direkt mit Höhen von 2000 Metern und mehr. Das Taurus Gebirge hat eine Länge von etwa 1000 Kilometern und zieht sich von der Küste des Mittelmeeres in einem Bogen bis zum Vansee im Osten der Türkei.
Egal, was man vorhat: Man geht niemals ohne einen Führer ins Taurus Gebirge. Das gilt für Wanderungen genau wie für Motorradtouren und Bergsteigungen. Das Wetter ist aufgrund der extremen Landschaft zu jeder Jahreszeit unberechenbar. Selbst Einheimische werden von Umschwüngen immer wieder überrascht und sind nicht auf sie eingestellt.
Wer einen Wanderurlaub plant, sollte sich einmal den Lykischen Weg anschauen. Dieser führt von Antalya nach Fethiye oder anders herum. Er ist 500 km lang und eine Strecke, die in alten Zeiten von den Karawanen benutzt wurde. Scheinbar verschlafene Bergdörfer und eine Vielzahl von antiken Orten und Plätzen finden sich am Wegesrand. Wasserfälle und kristallklare Bergseen laden zu einem erfrischenden Bad.
Eine weitere Herausforderung sind Wanderwege, die bis zu einer Höhe von 3000 m hinauf ins Taurus Gebirge führen. Es gibt geheimnisvolle Höhlen zu entdecken und eine atemberaubende wilde Berglandschaft, die ihresgleichen sucht.
Freunde der Eisenbahn nutzen die Bagdad-Bahn, die durch das Taurus Gebirge führt. Die Strecke beginnt in Istanbul und endet in Bagdad, über gut 1600 km durch die Türkei und von Tür zu Tür über 3200 km lang. Schwindelerregende Viadukte und 37 Tunnel werden über- und durchquert, und die Aussicht auf die Landschaft ist faszinierend, einmalig und unvergesslich.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Bahnhöfen unterwegs widmen. Sie sind noch in ihrem Originalzustand erhalten und vermitteln einen Eindruck der damaligen Architektur.
Der Bau der Strecke begann im Jahr 1903. Damals war die Technik noch lange nicht soweit wie heute, und man kann sich kaum vorstellen, was es für ein Aufwand war, die Brücken zu errichten und die Tunnel in die Berge zu treiben.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Stadt Izmir an der türkischen Ägäisküste gelegen blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Diese geht bis in das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Der eigentliche Name der Stadt war Smyrna, erst nachdem man nach den Massakern von 1919 und 1922 die Stadt endgültig der Türkei zuschrieb wurde sie offiziell Izmir genannt.

Auf Grund der langen Geschichte und den unterschiedlichen Kulturen die hier gewirkt haben besitzt die Stadt ein reiches historisches und kulturelles Erbe, dazu gehören unter anderem der Saat Kulesi (Uhr-Turm), die antike Agora von Smyrna, der Kulturpark (Messegelände), der Kemeralti Bazaar und das Schloss Kadifekale.

Zudem befinden sich auch in der näheren Umgebung zahlreiche weiter historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Somit ist es verständlich, dass Izmir Teil jeder größeren Türkei Rundreise sein sollte. Die drittgrößte Stadt des Landes bietet zudem Ausflüge zu vielen traumhaften Badedestinationen.
Bilder:
Die Stadt Kusadasi liegt an der Ägäis südlich von Izmir. Das mediterrane Klima beschert Urlaubern viele Hundert Sonnentage im Jahr. Heiße Sommer und milde Winter lassen hier Früchte wie etwa Zitronen gedeihen. Kusadasi bietet seinen Gästen eine wunderschöne Altstadt. Die Stadt entwickelt einmal wöchentlich durch einen riesigen verwinkelten Basar ein atemberaubendes Flair. Kusadasi wird aufgrund einer dazugehörigen Festung auch die Vogelinsel genannt. Neben Unterhaltung und Kultur bietet Kusadasi seinen Besuchern malerische Buchten und ausschweifende Sandstrände. Die florierende Hafenstadt mit reichem Schifffahrtsverkehr kann darüber hinaus in der näheren Umgebung mit beliebten Sehenswürdigkeiten aufwarten. Ein atemberaubender Sonnenuntergang verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre.
Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.

Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.

Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.

Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.

Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².

Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Bilder:
Pamukkale liegt im Landkreis Denizli und ist eine Kleinstadt mit etwa 2400 Einwohnern. Touristisch gesehen aber ist Pamukkale ein Mekka für Erholungssuchende. Pamukkale sieht aus, als wenn es von Baumwolle überzogen ist. Tatsächlich sind es aber die Kalkterrassen, die Pamukkale ihr Aussehen verleihen. Daher stammt auch der Name, der sich vom Wort Kale – bedeutet Burg - und vom Wort Pamuk ableitet, was soviel wie Baumwolle bedeutet.

Die Sinterterrassen verfügen über kalkhaltige Thermalquellen, die heilende Wirkungen unter anderem bei Rheuma, Nierenleiden und Gicht versprechen. Bade- und Trinkkuren werden angeboten. Die Sinterterrassen von Pamukkale gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem ist diese Gegend ein Nationalpark, der lediglich barfuß betreten werden darf. Durch den starken Tourismus sind die Quellen so geschädigt worden, dass sie nur noch von einer Seite begehbar sind. Durch die steile Hanglage finden sich in den zahlreichen kleinen Thermalquellen unterschiedliche Wassertemperaturen. In einem Liter Wasser sind 2,2 Kilogramm Kalk enthalten.

Nahe der Stadt Pamukkale liegt der Ort Hieropolis, der antike und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zeigt. Verschiedene Gräberarten, Tempel und das gigantische Theater Plutonium, in welchem etwa 15.000 Menschen Platz finden, können besichtigt werden. Pamukkale liegt günstig an der Mittelmeerküste und bietet ein hervorragendes Klima. Bodrum, Marmaris und Fethyie sind von Pamukkale aus bestens zu erreichen und bieten den Touristen traumhafte Sehenswürdigkeiten an. Betreute Bustagesreisen sind zu empfehlen.

Von oben bekommt man mit einem Hubschrauberrundflug bei Nacht ein sensationelles Bild geboten. Zahlreiche Reiserouten, etwa von Bodrum aus in Richtung Pamukkale über Yatagan, bieten schöne Aussichten auf die Flussebenen und die Umgebung. Begleitete Touren durch erfahrene Reiseführer zeigen traditionelle Webereien und der Besucher kann an Teeverkostungen teilnehmen. Das Wetter in Pamukkale bietet ganzjährig angenehme Temperaturen. Selbst im Winter sinken die Temperaturen nie unter die 15-Grad-Marke. Die Sommer werden recht heiß. Pamukkale bietet somit das ganze Jahr über bestes Reisewetter an.
Die größte Provinz in der Türkei ist Konya. Konya liegt 200 km südlich von Ankara. In Konya leben etwa eine Million Einwohner. In der Region um Konya gibt es zahlreiche Berge und Binnenseen. Konya ist eine sehr alte Stadt, die einst in der Bibel erwähnt wurde und früher mehrere Namen trug. Konya ist die Stadt der Bildung. Hier gibt es die bekannte Selcuk-Universität. Ihr angegliedert sind viele Forschungszentren. Die Stadt selbst hat eine sehr interessante Architektur und auffallend ist die bunte Mischung vieler verschiedener Kulturen. Das Mausoleum von Mevlana ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Konya besitzt viele Museen und Ausgrabungsstätte, die interessante Geschichten verbergen.
Im Süden von Kleinasien an der türkischen Riviera liegt Antalya. Besucher aus Nürnberg wundern sich sicher über die Straßenbahn, die seit 1997 durch Antalya düst. Nach der Ausmusterung wurde sie dort eingesetzt, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Es ist ratsam, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Es heißt zwar, dass die Türkei so etwas wie Regeln im Straßenverkehr hat; diese wurden jedoch nur von einer verschwindend geringen Bevölkerungszahl zur Kenntnis genommen. Gemacht wird, was gefällt und im Sommer schattig ist.

Die eigentliche Stadt Antalya liegt malerisch auf Steilfelsen, die ins Meer abfallen. Ob man sie schön findet, ist Geschmackssache. Antalya ist eine junge Stadt, die seit dem Ansturm der Touristen in den 1960er Jahren immer weiter wächst. Dabei wurde und wird leider die landestypische Architektur wenig berücksichtigt. Bettenburgen und Häuserblocks in Weiß prägen die Silhouette. Ein Stück der urigen Altstadt wurde nur am Hafen erhalten, wo auch viele schöne Cafés ihren Platz gefunden haben. Die alte Stadtmauer steht zum Teil noch und macht einen durchaus wehrhaften Eindruck.

Trotz des eigenartigen Erscheinungsbildes von Antalya gibt es gemütliche private Unterkünfte und Pensionen, große Hotels und Campingplätze. Es kann sich durchaus lohnen, nur einen Flug zu buchen und vor allem nach privaten Pensionen zu schauen. Sie geben einem eher das Gefühl von Türkei, und man kann ein bisschen handeln. Man wird überaus herzlich empfangen, die Gastfreundschaft der Türken ist einfach fantastisch.
Antalya hat mit die schönsten Strände am Mittelmeer. Weitläufig sind sie, flach abfallend und nicht voll. Ihre ungewöhnliche Breite ermöglicht den kleinen und großen Fans von Sandburgen, ihre Leidenschaft auszukosten. Das Wasser ist glasklar, eine Tour mit dem Boot zu geheimnisvollen Höhlen sollte man unbedingt machen und dabei den Blick auf Antalya genießen.

Tauchen ist ganz wunderbar möglich an der türkischen Riviera, Stationen gibt es überall. In Richtung Kemer liegen Schiffswracks, die das perfekte Tauchabenteuer versprechen. Wasserski, Surfen, Jetski und Kanu fahren werden angeboten – Langeweile wird es in und um Antalya nicht geben!
Rund 30 Kilometer östlich der Stadt Antalya, an der türkischen Riviera befindet sich der beliebte Touristenort Belek. Die Stadt lebt fast ausschließlich vom Fremdenverkehr und bietet somit zahlreiche Hotels. Diese befinden sich zumeist entlang der Küste wodurch die Gäste nur ein kurzer Fußmarsch vom Meer trennt. Die Strände von Belek sind traumhaft und trotz der vielen Touristen findet man doch auch ruhigere Plätze zum entspannen.

Zudem bietet der Ort auch zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, so gibt es im Ortszentrum mehrere Geschäfte, weiterhin sind in den vergangenen Jahren in der Stadt zahlreiche Golfanlagen entstanden was besonders viele Hobbysportler anzieht. Eine ganz besondere Attraktion ist der sogenannte „Garten der Toleranz“, hier befinden sich nebeneinander eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche. Das Stadtbild von Belek wird neben den zahlreichen Hotels auch von den teils sehr gut erhaltenen Stadtmauern geprägt.
Die Lykische Küste bietet seinen Gästen eine reizvolle Landschaft. Felsgräber und wilde Schluchten machen den Reiz dieses Gebietes am Mittelmeer aus. Besucher können hier eine fast fünftausend Jahre alte Kultur entdecken. Teilweise sind noch unberührte Traumstrände vorzufinden. Zahlreiche romantische Fischerstädtchen befinden sich ebenso entlang der Lykischen Küste. Eine beliebte Urlaubsregion ist Dalyan. Die vielfältige Landschaft mit bewaldeten Bergen und traumhaften Stränden zieht die Besucher in ihren Bann. Ein naturbelassener Sandstrand, der gesäumt ist von einem grünen Schilfgürtel, ist der Brutplatz von einzigartigen Meeresschildkröten. Dieser Platz entlang der Küste stellt eine besondere Attraktion dar.
In der Zeit zwischen Mai und Oktober wird das Schlüpfen der Jungen von Hütern bewacht, damit die jungen Schildkröten unbeschadet das Meer erreichen. Die Stadt Fethiye an der Lykischen Küste hat sich im Laufe der Zeit zu einem modernen Hafenstädtchen entwickelt. Hübsche Bars und romantische Lokale laden Besucher zum Verweilen ein. Herrliche Orte, von denen aus sich ein Sonnenuntergang besonders genießen lässt. Die Gäste finden hier nicht nur traumhafte Strände, sondern auch Felsengräber, die von reicher antiker Geschichte erzählen. Der Ort Kas befindet sich in einer von Bergen eingeschlossenen Bucht an der Lykischen Küste.
Neben einem modernen Yachthafen zieren zahlreiche Cafés und Restaurants die Landschaft. Auch hier stellen die lykischen Felsengräber eine besondere Attraktion dar. Ein gut erhaltenes Amphitheater und Grabmonumente locken Besucher an diesen zauberhaften Ort, der darüber hinaus einen herrlichen Blick über die Bucht erlaubt. Das Hafenstädtchen Kalkan bietet seinen Besuchern mit liebevoll restaurierten Gebäuden und typischen Tavernen ein ganz besonderes Flair. Direkt an einem Berghang gelegen, sind die Bademöglichkeiten zwar begrenzt, jedoch liegen in der näheren Umgebung dieses Ortes weitere besonders schöne Sandstrände. Dazu zählt der unbebaute Patara-Strand, der zum Naturschutzgebiet erklärt wurde und die Badebucht von Kaputas. Die prächtigen Farben des Meeres und das kristallklare Wasser verzaubern die Menschen entlang der Lykischen Küste.
Der Küstenort Alanya an der türkischen Riviera gehört wohl zu den beliebtesten Touristenzielen der Türkei, nicht nur weil es ein exzellenter Badeort mit großartigen Stränden ist, sondern auch weil die Stadt zahlreiche bedeutende historische Sehenswürdigkeiten beheimatet und zudem nur rund 135 Kilometer von Antalya entfernt ist.

Den boomenden Tourismus verdankt Alanya vor allem der hier befindlichen Damlatas Tropfsteinhöhle, diese zog zu Beginn der 50er Jahre die ersten Reisenden an. Doch natürlich hat die Stadt noch einiges mehr zu bieten, beispielsweise die Burg von Alanya, welche noch heute das Stadtbild entscheidend prägt. Weitere Attraktionen die seldschukische Schiffswerft, der Rote Turm, die Moschee und Karawanserei im alten Stadtzentrum und der Stadtteil Tophane.
Bilder:
Side liegt an der sogenannten "Türkischen Riviera" am Mittelmeer in der Nähe der Stadt Antalya in der Westtürkei. Es handelt sich um eine historische griechische Siedlung, die aufgrund der unzähligen Sehenswürdigkeiten ausgesprochen gerne als Teil einer Rundreise besucht wird. Der heutige Badeort Selimiye liegt teilweise innerhalb der ursprünglichen Stadtgrenzen und bietet eine Vielzahl von Unterkünften in unterschiedlichen Preisklassen.

Hauptattraktion der Region sind die Relikte der antiken Hafenstadt, die früher überregionale Bedeutung für Handel und Kultur hatte. Zu den gut erhaltenen Überresten zählen beispielsweise die Ruine des Apollon-Tempels direkt am Meer, das 20.000 Zuschauer fassende Amphitheater und eine große Therme. Außerdem lassen sich noch Teile einiger Aquädukte, verschiedener Heiligtümer und des zentralen Marktplatzes (Agora) besichtigen. Die Geschichte des Orts wird in einem ansässigen Museum genau erläutert.

Abgesehen von den antiken Relikten der Stadt, sind auch die Strände ein großer Pluspunkt, da sie sich weit ausdehnen und ebenso gut zum Baden wie zum Schnorcheln eignen. Einen besonderen Ausflug stellt die Beobachtung heimischer Meeresschildkröten dar, zu denen man allerdings respektvollen Abstand halten sollte.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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