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Inklusive Flug
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  • 8-tägige Busrundreise durch Jordanien
  • 3-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Besuchen Sie faszinierende Orte in Jordanien
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Reiseverlauf

Welches Glücksgefühl steigt auf, zwischen den übrig gebliebenen Säulen eines römischen Tempels zu sitzen, vom warmen Wind umschmeichelt, mit weitem Blick über die Bergformationen, die sich fernab in der Wüste verlieren. Jordaniens liebenswerte Menschen gehören sicher zum größten Reichtum des Landes. Als Besucher werden Sie sehr bald nach Ihrer Ankunft diese Herzlichkeit erfahren und spüren. Aber auch die Landschaft bietet enorm viel Abwechslung. Extreme wie die tiefstgelegenen Gebiete der Erde am Toten Meer oder die zerklüfteten östlichen Gebirgsketten. Die urgewaltige Felslandschaft wussten die Nabatäer zu nutzen und versteckten ihre Hauptstadt Petra hinter einer engen Schlucht. Sie höhlten die Felsen aus und hinterließen steinerne Kunstwerke, die heute zum Weltkulturerbe zählen. Auch die Römer blieben nicht untätig und legten Städte und Tempel an. Der Jordangraben mit dem Toten Meer ist eine landschaftliche Sensation. Die wüstenhaften Gebirge ragen steil in den Himmel. Heute ist Jordanien ein 'blühendes Wüstenland'- mit uns werden Sie es kennen lernen.

Bei Ihrem Besuch der Schneller Schule in Amman treffen Sie Waisenkinder und lernen während eines Rundgangs durch die Schule die Philosophie dieser sozialen Einrichtung kennen, diese lautet: eine gute schulische und handwerkliche Ausbildung ist die Grundlage für ein Leben in Würde. Hier lernen christliche und muslimische Kinder ein friedliches Zusammenleben und den Respekt vor der Religion des Anderen. Nach einer schulischen Ausbildung haben sie die Möglichkeit, in den Werkstätten der Einrichtungen einen soliden Beruf zu erlernen.
1. Tag: DEUTSCHLAND - AMMAN
Individuelle Anreise zum Flughafen und mittags Linienflug mit ROYAL JORDANIAN o.ä. nach Amman. Begrüßung durch Ihre Reiseleitung und Transfer zum Hotel.
2. Tag: AMMAN
Amman, die weiße Stadt, entstand einst auf sieben Hügeln und breitet sich heute auf einer Vielzahl von 'Jabals' aus. Das schnelle Wachstum der letzten Jahrzehnte lässt dennoch nicht den Charme des Orients vermissen. Die hellen Häuserfassaden verleihen der Stadt eine sympathische, freundliche Note. Besonders schön präsentiert sich die Stadt im Licht der untergehenden Sonne, wenn ihre letzten Strahlen sie mit einem glühenden Goldgelb übermalen. Eine Stadtrundfahrt bringt Sie zunächst zur König-Abdullah Moschee, ein modernes Bauwerk mit blauer Kuppel, zu der auch Nicht-Muslime Zutritt haben. Vom Zitadellenhügel aus gewinnen Sie einen herrlichen Überblick über die Stadt und genießen einen schönen Ausblick auf das Römische Theater. Im Archäologischen Museum können Sie eine Sammlung von ungewöhnlichen archäologischen Funden sehen. Am Nachmittag besuchen Sie die Schneller Schule in Amman, hier treffen Sie Waisenkinder und lernen während eines Rundgangs durch die Schule die Philosophie dieser sozialen Einrichtung kennen. Hier lernen christliche und muslimische Kinder ein friedliches Zusammenleben und den Respekt vor der Religion des Anderen. Anschließend fahren Sie zu den Wüstenschlössern, die im 8. Jahrhundert n. Chr. von den Omayyaden-Kalifen im Gebiet der nord-östlichen Wüste als Jagd- und Lustschlösser gebaut wurden. Sie besichtigen das Kastell Kharanah, das Badeschloss Amra mit seinen wunderschönen Wandmalereien und das Kastell Azraq in der gleichnamigen Oase. F
3. Tag: AMMAN
Der Tag steht für eigene Besichtigungen zur freien Verfügung. Fakultativ: Machen Sie heute einen Ausflug hinunter ins Jordan Tal bis zum tiefsten Punkt der Erde. Nur etwa eine Autostunde südlich von Amman liegt das Tote Meer, der tiefste Punkt der Erde. Das Tote Meer wird aufgrund seines Klimas als Gesundbrunnen geschätzt. Genießen Sie das stark salzhaltige, warme Wasser und reiben Sie Ihren Körper mit dem mineralreichen, gesunden Schlamm ein. Ein Bad in dieser Salzlauge ist ein ganz besonderes Erlebnis. Lassen Sie sich vom fast öligen Wasser in eine andere Welt 'tragen'. Rückfahrt am Abend nach Amman. F
4. Tag: AMMAN - MADABA - BERG NEBO - PETRA
Fahrt auf der alten Königsstraße Richtung Süden. Ihr erstes Ziel ist Madaba, der 730 m hoch gelegene Ort, ist als die 'Mosaik-Stadt' schlechthin bekannt; vor allem auch, weil hier die berühmte Palästina-Landkarte einen Kirchenboden ziert. Sie werden in einer Werkstatt einen Einblick in den Entwurf und die Fertigstellung von Mosaiken erhalten. Vom Mount Nebo blicken Sie - wie einst Moses - auf die weite Ebene des Jordantals und des Toten Meeres. Auf Ihrer Fahrt durchqueren Sie die 'Mondlandschaft' des Wadi Mujib, den 'Grand Canyon Jordaniens. In Shobak sehen Sie eine alte Kreuzritterburg, von der Kirche direkt über dem Eingang haben Sie einen tollen Blick auf das Dorf sowie das Wadi Araba. Von hier aus führt die Straße direkt zur Königsstadt Petra, die Gebirgsstöcke sind schon zu erkennen, die den Höhepunkt Ihrer Reise noch verdecken. F
5. Tag: PETRA
Nur an wenigen Orten auf dieser Welt schufen Menschen eine Architektur, die sich vollendet in die Landschaft einpasst, aus ihr herauszuwachsen scheint und doch eine großartige und atemberaubende Wirkung auf uns hat. Eingebettet in eine faszinierende Felslandschaft erleben Sie Petra (UNESCO-Weltkulturerbe), die 'rosarote Stadt' der Nabatäer. Durch haushohe Felswände windet sich der extrem schmale Canyon als einziger Zugang zur alten Königsstadt. Überwältigt stehen Sie vor Tempelfassaden, Palästen, Kultplätzen, Königsgräbern und Säulenstraßen. Erleben Sie gerade ein 'achtes Weltwunder'?
Nachmittags haben Sie die Möglichkeit zum Aufstieg auf das Felsplateau Ed Deir (1.060m, ca. 1 Stunde, ca. 800 holprige Stufen); aber es lohnt die Mühe. F
6. Tag: LITTLE PETRA - WADI RAM - AMMAN
Nach dem Frühstück Besuch von Beida, auch als 'little Petra' bekannt. Little Petra war ein wichtiger Vorort von Petra und der Ein- und Ausreisepunkt sowie Handelsposten für Karawanen. Spaziergang durch enge Schluchten. Weite Sandflächen, rote Granitberge und Beduinen mit ihren Kamelen begleiten Sie heute Nachmittag auf Ihrem Weg ins Wadi Ram. Schmale Felsnadeln und mächtige Steinkolosse in allen Rotschattierungen ragen hier aus dem Sand empor. Die Erosion hat eine Zauberlandschaft geschaffen, die in den Farben Weiß, Gelb bis Pink schillern kann. Wüste, Himmel und vor allem die Stille scheinen unendlich. Die Station der Wüstenpolizei diente als Filmkulisse für 'Lawrence von Arabien'.
Fakultativ: Durchqueren Sie die Mondlandschaft der Wüste auf einer Jeeptour (ca. USD 20,- p. P.). Ein Beduine wird Ihnen als Führer zur Verfügung stehen und Ihnen die grandiose Erosionslandschaft zeigen. Ein atemberaubendes Erlebnis! Ankunft am Abend wieder in Amman. F
7. Tag: AMMAN
Am Vormittag ist Ihr erstes Ziel Jerash, mit den weitläufigen Ausgrabungen der römisch-byzantinischen Stadt Gerasa, einem Teil der Dekapolis, einer berühmten Liga von Zehn Städten, welche verbunden waren durch starke kommerzielle, politische und kulturelle Interessen. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich das Leben dieser Stadt vor 2000 Jahren vorzustellen. Mit dem 'Ovalen Forum', dem Artemistempel und der Kolonnadenstraße können Sie Meisterwerke aus der römischen Kaiserzeit bewundern. Sie besichtigen bei einem Rundgang das Theater, die Tempel, Kirchen und Kolonnaden. Weiterfahrt nach Ajloun zur im 12. Jh. von Saladin erbauten Burg Rabat, die einst zur Verteidigung gegen die Kreuzritter erbaut wurde. Rückkehr gegen Abend in Amman. F
8. Tag: AMMAN - DEUTSCHLAND
Frühstück im Hotel. Am Morgen Rückflug mit ROYAL JORDANIAN o. ä. nach Deutschland. F

Ende einer Reise voller Höhepunkte.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
In der jordanischen Wüste, rund 60 Kilometer von der Hauptstadt Amman entfernt, befindet sich das prachtvolle und beeindruckende Wüstenschloss Qusair Amra, dessen Namen übersetzt so viel wie „kleiner Palast von Amra“ bedeutet. Das imposante Bauwerk ist eine Art Jagdschloss und wurde bereits im frühen 8. Jahrhundert von dem Kalifen Al Walid I. errichtet.

In der Wüste Jordaniens befinden sich noch zahlreiche weitere Wüstenschlösser, die meisten von ihnen liegen östlich der Stadt Amman und wurden wie das Qusair Amra im 7. und 8. Jahrhundert errichtet. Meist dienten sie als Festungen, Treffpunkt für Beduinen oder Karawansereien. Seit 1985 gehört das der „kleine Palast von Amra“ schon zum UNESCO Weltkulturerbe.
Bilder:
In den riesigen, unwirtlichen Wüstengebieten Jordaniens befinden sich zahlreiche sogenannte Wüstenschlösser. Diese wurden zumeist in der Nähe von Oasen errichtet, um ein Leben in der trockenen und lebensfeindlichen Wüste zu ermöglichen. Ein herausragendes Beispiel für ein solches Wüstenschloss ist die Festung Al Azraq, welche sich etwa 100 Kilometer östlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet.

Amman ist auch der geeignetste Ausgangspunkt für eine Erkundung imposanten Anlage inmitten der Wüste. Die Lage der Burg Al Azraq wurde zur Zeit ihrer Erbauung aus strategischen Gründen gewählt, da sich hier zum einen eine Oase befindet und zum anderen sowohl die Grenze zu Saudi-Arabien als auch zu Syrien nur geringfügig entfernt ist. Bis heute zeugen die mächtigen und imposanten Mauern des Prachtbaus von der wechselvollen Geschichte der Festung.
Bilder:
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
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Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.

Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
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Im Westen Jordaniens, etwa auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba befindet sich eines der eindrucksvollsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Sie entstand im 3. Jahrhundert vor Christus und war einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser,Gräber und Tempel wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Insgesamt gibt es rund 800 historische Bauten und Opferplätze in Petra. Zu den besonders beeindruckenden Bauwerken der Felsenstadt gehören neben dem Schatzhaus, dem römischen Theater und der Königswand vor allem die sagenumwobenen Königsgräber. Hierbei ist vor allem das Urnengrab erwähnenswert. Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gehört zudem zu den neuen 7 Weltwundern, gilt als einzigartiges Kulturdenkmal und ist seither auch ein vielbesuchtes Touristenziel.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund  5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt  wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Rund 40 Kilometer nördlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die antike Stadt Gerasa (häufig auch Jerash oder ähnlich genannt), diese war zu ihrer Blütezeit ein Teil der sogenannten Dekapolis. Noch bis heute sind hier zahlreiche Ruinen der einstigen Prachtbauten der Stadt erhalten geblieben. Einige konnten sogar rekonstruiert werden, andere aber vielen Erdbeben und Kriegen gänzlich zum Opfer.

Zu den bedeutendsten Bauten Gerasas zählt und zählte der Artemis-Tempel, welcher im 2. Jahrhundert nach Christus hier errichtet wurde. Schon in seiner Entstehungszeit war er eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und mit deinen Maßen von 160 mal 120 Metern eines der imposantesten Monumente Gerasas. Einst verfügt der Tempel über 32 tragende Säulen, von denen heute allerdings nur noch elf aufrechtstehend erhalten sind und die das Bild des Tempel entscheidend prägen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.

Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.

Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.

Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Bilder:
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.

Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Bilder:
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.

Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.

Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches  rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Jordanien (JO)
Jordanien

Einst galt Jordanien eher als ein exotisches und außergewöhnliches Reiseland, doch mit der Zeit wurde es bei Reisenden immer bekannter und beliebter, sodass es heute eines der top Reiseziele überhaupt ist. Dies liegt natürlich in erster Linie an der eindrucksvollen Landschaft, den vielen Naturreservaten, der fremdartigen Kultur und den exotischen Städten.
Eine Stadt davon aber ist der besondere Besuchermagnet Jordaniens, sie stellt alle anderen Städte in den Schatten und dabei ist sie noch nicht einmal bewohnt, die Rede ist von Petra, der verlassenen Felsenstadt. In der Antike war sie die Hauptstadt der Nabatäer, nach deren Untergang geriet auch die einstige Hauptstadt in Vergessenheit. Sie wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Heute bekommt sie dafür täglich Besuch, denn Petra ist nicht nur ein außergewöhnliches Bauwerk sondern seit den 80er Jahren auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Und das wollen die Touristen auf ihren Reisen durch das orientalische Jordanien bestaunen.
Eine weitere wichtige Stadt des Landes ist Amman, die jordanische Hauptstadt, sie beheimatet Sehenswürdigkeiten wie den Herkulestempel auf dem Zitdellenhügel, die König-Abdullah-Moschee oder das Römische Theater und ist Ausgangpunkt vieler Rundreisen durch das haschemitische Königreich. Auf einer solchen Rundreise kann man neben Petra und Amman noch eine ganze Menge mehr entdecken, beispielsweise Wadi Rum, ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf. Wadi Rum gehört zu den bekanntesten, nicht nur weil seine Landschaft so ausgesprochen beeindruckend ist, sondern auch weil sich in seinen Sandstein- und Granitfelsen viele Jahrhunderte alte Felsenmalereien befinden.
Wer nach so viel Kultur und Offroad-Action ein wenig entspannen möchte der kann das am besten an einem der vielen Strände am Ufer des Roten Meeres, genauer gesagt am Golf von Aqaba. Somit kombiniert eine Jordanien-Rundreise wirklich alle Highlights dieses hinreißenden Landes.

beste Reisezeit:
Frühling und Herbst


Klima:
Die Sommer sind in fast allen Regionen des Landes sehr heiß, besonders im Jordantal können die Temperaturen sehr hoch werden. Im Nordwestlichen Teil Jordaniens herrscht ein milderes Mittelmeerklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist. Es wird ein Visum benötigt, dieses wird bei der Einreise ausgestellt, welches zunächst vier Wochen gültig ist, nur bei der Einreise über die King-Hussein-Brücke aus der Westbank wird kein Visum  ausgestellt. Visa für eine mehrfache Einreise muss bei der Jordanischen Auslandsvertretung angemeldet werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ist ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html

Währung:
1 Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils


Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Die jordanische Bevölkerung gilt im Allgemeinen als sehr höflich und gastfreundlich. Der Islam spielt eine elementare Rolle, dies ist zu respektieren. Frauen wird zurückhaltende Kleidung empfohlen, Badebekleidung wird nur am Strand und am Pool akzeptiert.


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