Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 15-tägige Aktivreise durch die Türkei
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Türkei wird Sie begeistern
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Erwandern Sie drei der faszinierendsten Berglandschaften der Türkei: Trekking im Taurusgebirge, das historisch hochinteressante Kappadokien und die Überquerung des Kaçkar sind die Höhepunkte dieser abwechslungsreichen Trekkingreise in Kleinasien. Unterwegs haben Sie Gelegenheit, die Menschen der zentralen und östlichen Türkei und ihre Kultur intensiv kennenzulernen. Auf ausgedehnten Wanderungen erleben Sie die einzigartig bizarre Fels- und Kulturlandschaft Kappadokiens. Die dreitägige Trekkingtour im höchsten Massiv des Taurus, den Aladaglar, lenkt den Blick auf die fast unberührte türkische Bergwelt. Mit dem Nachtzug oder auch mit einem Bus geht es dann über Erzurum - das Tor Ostanatoliens - nach Yusufeli, wo Sie einige der alten georgischen Kirchen besuchen. Höhepunkt der Reise in doppeltem Wortsinn ist die Überquerung des Kaçkargebirges. Auf dem viertägigen Trek von Süd nach Nord erleben Sie blühende Gebirgswiesen, schroffe Täler, glasklare Bergseen und ein Nomadenvolk, das bis heute seine Traditionen bewahrt hat. Von Trabzon, der Metropole am Schwarzen Meer, geht es über Istanbul zurück nach Deutschland. Für diejenigen, die höher hinaus wollen, besteht zu ausgewählten Terminen die Möglichkeit zur anschließenden Besteigung des Ararat.
1.Tag: Anreise Istanbul
Flug nach Istanbul. Transfer in Eigenregie zum Hotel im Stadtteil Sirkeci. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Ü im Hotel.
2.Tag: Istanbul – Taurusgebirge Aladaglar-Nationalpark – Emli-Tal (F/M/A)
Transfer zum Flughafen und Flug nach Kayseri oder Adana. Abholung und Fahrt in den Aladaglar-Nationalpark. Nach dem Mittagessen in einem Forellenrestaurant beginnt die erste leichte Etappe hinein in den Kaziklar-Canyon. Auf Schotterwegen gelangen Sie zum ersten Camp im Emli-Tal. Ü im Zelt. (Fahrzeit ca. 2-3h, 150 km, Gehzeit ca. 3h, 300 m?, 50 m?).
3.Tag: Emli-Tal – Siyirmalik-Tal – Eznevit-Plateau – Sokulupinar (F/M/A)
Über kleine Wanderpfade erreichen Sie den Talkessel von Siyirmalik, welcher von mehreren 3000ern umringt ist. Nach einem leichten Aufstieg erreichen Sie das Eznevit-Plateau (2538 m). Picknick mit Aussichten auf die Gipfel des Alaca (3588 m), Güzeller (3461 m) und Kaldi (3736 m). Über Nomadenpfade geht es zum Camp im Sokulupinar. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 790 m? 540 m?).
4.Tag: Sokulupinar – Celikbuyduran Pass – Mt. Emler – Yedigöller (F/M/A)
Das Yedigöller-Plateau ist nur zu Fuß erreichbar. Der Weg führt Sie in die sogenannte Schlucht des ‚Kapi‘. Über teils schmale Wanderpfade wandern Sie immer stetig bergan zum Celikbuyduran-Pass (3450 m). Aufstieg zum Mt. Emler (3723 m). Auf schmalen Pfaden geht es wieder hinab bis zu Ihrem heutigen Camp in Seenähe. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 9-10h, 1723 m?, 623 m?).
5.Tag: Yedigöller – Teke Kalesi – Karagöl (F/M/A)
Heute verlassen Sie das Yedigöller-Plateau und setzen Ihre Wanderung nach Norden fort. Vom See Hasta Hoca geht es auf schmalen Wanderpfaden zum Teke-Kalesi-Pass (3517 m). Die spektakuläre Aussicht über die Yedigöller (sieben Seen) und die umliegenden Gipfel der Aladaglar ist ein Highlight Ihrer Reise. Entlang der Karagöl-Weiden erreichen Sie Ihr Camp in der Nähe des Schwarzen Sees. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 417 m?, 917 m?).
6.Tag: Karagöl – Maden-Tal –Dorf Pinarbasi – Derinkuyu – Kappadokien (F/M/A)
Die letzte Wanderung im Aladaglar NP führt Sie hinab ins Maden-Tal zum kleinen Dorf Pinarbasi. Hier steht ein Fahrzeug bereit. Fahrt über Derinkuyu nach Mustafapasha. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, 120 km, Gehzeit ca. 2-3h, 800 m?).
7.Tag: Göreme – Meskendir-Tal – Cavusin – Pasabaglari & Zelve (F/M/A)
Besuch im Freilichtmuseum Göreme. Anschließend wandern Sie durch das Meskendir-Tal. Von dort biegen Sie in das Rote Tal ab, wo Sie die versteckt gelegenen Kirchen Uzumlu (Trauben), Hacli (Kreuz) und Üçhacli (drei Kreuze) besuchen können. Ü wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h, 142 m?, 214 m?).
8.Tag: Akvadi – Uchisar – Zemi-Tal – Kayseri – Erzurum (F/M/A)
Fahrt zum Akvadi-Tal. Dieses, auch Weißes Tal genannt, besticht vor allem durch seine hohen und schlanken Feenkamine. Abends Fahrt nach Kayseri und Umstieg in den Nachtzug bzw. Bus nach Erzurum. Ü im Zug im Schlafabteil/bzw. im Bus. (Gehzeit ca. 5h, 280 m?, 295 m?, Fahrzeit ca. 1h, 70 km).
9.Tag: Erzurum – Yusufeli – Dorf Yaylalar im Kackar (A)
Nach Ankunft in Erzurum fahren Sie nach Yusufeli. Von dort reisen Sie weiter nach Barhal und besichtigen die Altiparmak-Kirche. Weiterfahrt nach Yaylalar. Ü in einer Pension. (Fahrzeit ca. 3-4h, 215 km).
10.Tag: Yaylalar – Olgunlar – Dilberduzu (F/M/A)
Heute starten Sie vom Dorf zu Ihrer ersten Etappe und steigen zum Hevek Yaylasi (Dorf Olgunlar) hinauf. Sie folgen dem Fluss Kaçkar und bestaunen wunderbare Bergblumen bis hin zum Camp am Dilberdüzü. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 2-3h, 540 m?).
11.Tag: Dilberduzu – Mt. Kackar – Dilberduzu (F/M/A)
Vor Sonnenaufgang Start zum Gipfel des Kaçkar (3937 m), vorbei am Deniz-Gölu-See (3300 m) am Fuße des Kaçkar-Massives. Teils geht es durch wegloses Gelände bis zum Gipfel. Vom Gipfel breitet sich bei gutem Wetter das atemberaubende Panorama bis zum Ararat aus! Rückkehr ins Camp. Ü im Zelt. (Gehzeit 9-10h, 1030 m??).
12.Tag: Dilberduzu – Dupeduzu (F/M/A)
Heute unternehmen Sie eine Wanderung entlang des Büyük Cay, welches den Mezovit-Bergen folgt und zu den Dobe-Weiden führt (2600 m). Weiter geht es im Zickzackkurs über zwei Hochweiden (ca. 3100 m). Abstieg ins Camp am Dupeduzu (2700 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 500 m?, 640 m?).
13.Tag: Dupeduzu – Naletleme-Pass – Caymakcur – Ayder (F/M/A)
Aufstieg zum Naletleme-Pass (3200 m) mit Ausblick auf die Gipfel des Kaçkar. Bergab wandern Sie zum Karadeniz-See (2650 m), an dessen Ufern Sie eine Rast einlegen. Abstieg nach Caymakcur und Abschied von der Begleitmannschaft. Fahrt nach Ayder (1250 m). Ü im Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 590 m?, 1030 m?).
14.Tag: Ayder – Trabzon – Sumela Kloster (F/M/A)
Fahrt über Ardesen und Rize nach Trabzon. Ausflug zum Sumela-Kloster. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 355 km).
15.Tag: Heimreise, Fahrt zum Ararat oder individuelle Verlängerung (F)
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Das Taurus Gebirge hält nicht viel von vornehmer Zurückhaltung: Bei Antalya beginnt es direkt mit Höhen von 2000 Metern und mehr. Das Taurus Gebirge hat eine Länge von etwa 1000 Kilometern und zieht sich von der Küste des Mittelmeeres in einem Bogen bis zum Vansee im Osten der Türkei.
Egal, was man vorhat: Man geht niemals ohne einen Führer ins Taurus Gebirge. Das gilt für Wanderungen genau wie für Motorradtouren und Bergsteigungen. Das Wetter ist aufgrund der extremen Landschaft zu jeder Jahreszeit unberechenbar. Selbst Einheimische werden von Umschwüngen immer wieder überrascht und sind nicht auf sie eingestellt.
Wer einen Wanderurlaub plant, sollte sich einmal den Lykischen Weg anschauen. Dieser führt von Antalya nach Fethiye oder anders herum. Er ist 500 km lang und eine Strecke, die in alten Zeiten von den Karawanen benutzt wurde. Scheinbar verschlafene Bergdörfer und eine Vielzahl von antiken Orten und Plätzen finden sich am Wegesrand. Wasserfälle und kristallklare Bergseen laden zu einem erfrischenden Bad.
Eine weitere Herausforderung sind Wanderwege, die bis zu einer Höhe von 3000 m hinauf ins Taurus Gebirge führen. Es gibt geheimnisvolle Höhlen zu entdecken und eine atemberaubende wilde Berglandschaft, die ihresgleichen sucht.
Freunde der Eisenbahn nutzen die Bagdad-Bahn, die durch das Taurus Gebirge führt. Die Strecke beginnt in Istanbul und endet in Bagdad, über gut 1600 km durch die Türkei und von Tür zu Tür über 3200 km lang. Schwindelerregende Viadukte und 37 Tunnel werden über- und durchquert, und die Aussicht auf die Landschaft ist faszinierend, einmalig und unvergesslich.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Bahnhöfen unterwegs widmen. Sie sind noch in ihrem Originalzustand erhalten und vermitteln einen Eindruck der damaligen Architektur.
Der Bau der Strecke begann im Jahr 1903. Damals war die Technik noch lange nicht soweit wie heute, und man kann sich kaum vorstellen, was es für ein Aufwand war, die Brücken zu errichten und die Tunnel in die Berge zu treiben.
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Bei Göreme handelt es sich um das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks, einem Freilichtmuseum, das zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die Region ist berühmt für ihre in den Fels geschlagenen Siedlungen und Kirchen, die frühen Christen als Heimat und Versteck gedient haben.

Geologisch gesehen herrscht in Göreme relativ weiches Tuffgestein vor, das beeindruckende Formationen und Höhlen, sowie "Feenkamine" genannte Erosionsgebilde formt. Des Weiteren ist das Innere der Felshöhlen verhältnismäßig witterungsgeschützt. Im 4. Jahrhundert wurde begonnen erste Höhlen in die Felsen zu schlagen. Fortan wurden die Siedlungen regelmäßig vergrößert, so dass einige von ihnen bis zu 10.000 Menschen Lebensraum boten. Nach und nach entwickelte sich ein System aus kilometerlangen Gängen zwischen einzelnen Siedlungen, kunstvoll gestalteten Kirchen und Klöstern, aber auch Wohnräumen, Lagern, Tierställen und sogar Leichenhallen.

Von den insgesamt 36 bislang entdeckten Anlagen ist die unterirdische Stadt "Derinkuyu" die größte, die für Touristen begehbar gemacht wurde. Die beeindruckenden Ausmaße und Komplexität sind im Rahmen einer Rundreise auf jeden Fall einen Besuch wert.
Zur Zeit des Byzantinischen Reiches entstand im Osten der heutigen Türkei, nahe der Stadt Trabzon das imposante griechisch-orthodoxe Kloster Sumela. Man errichtete es im Zigana Gebirge, auch Pontisches Gebirge genannt, in einer Höhe von 1071 Metern, indem man das Kloster direkt in den Fels schlug oder daran entlang baute.

Bis heute beeindruckt dieses atemberaubende Bauwerk in luftiger Höhe mit seiner Schönheit. Sowohl die Innen- als auch die Außenwände sind mit aufwendigen Fresken verziert. Das Herzstück der Anlage ist die faszinierende Felsenkirche, weitere wichtige Teile sind die Kapellen, das Gästehaus, die Studienräume und die Bibliothek sowie der heilige Brunnen.

Ebenfalls sehr eindrucksvoll ist das Aquädukt, welches das Kloster mit Wasser versorgt. Dieses ist direkt entlang der Felswand gebaut. Schon von Weitem kann man das majestätisch in den Felsen thronende Kloster erkennen. Und schon aus einiger Entfernung verspürt man die Ehrfurcht vor diesem einzigartigen Meisterwerk.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Die Lykische Küste bietet seinen Gästen eine reizvolle Landschaft. Felsgräber und wilde Schluchten machen den Reiz dieses Gebietes am Mittelmeer aus. Besucher können hier eine fast fünftausend Jahre alte Kultur entdecken. Teilweise sind noch unberührte Traumstrände vorzufinden. Zahlreiche romantische Fischerstädtchen befinden sich ebenso entlang der Lykischen Küste. Eine beliebte Urlaubsregion ist Dalyan. Die vielfältige Landschaft mit bewaldeten Bergen und traumhaften Stränden zieht die Besucher in ihren Bann. Ein naturbelassener Sandstrand, der gesäumt ist von einem grünen Schilfgürtel, ist der Brutplatz von einzigartigen Meeresschildkröten. Dieser Platz entlang der Küste stellt eine besondere Attraktion dar.
In der Zeit zwischen Mai und Oktober wird das Schlüpfen der Jungen von Hütern bewacht, damit die jungen Schildkröten unbeschadet das Meer erreichen. Die Stadt Fethiye an der Lykischen Küste hat sich im Laufe der Zeit zu einem modernen Hafenstädtchen entwickelt. Hübsche Bars und romantische Lokale laden Besucher zum Verweilen ein. Herrliche Orte, von denen aus sich ein Sonnenuntergang besonders genießen lässt. Die Gäste finden hier nicht nur traumhafte Strände, sondern auch Felsengräber, die von reicher antiker Geschichte erzählen. Der Ort Kas befindet sich in einer von Bergen eingeschlossenen Bucht an der Lykischen Küste.
Neben einem modernen Yachthafen zieren zahlreiche Cafés und Restaurants die Landschaft. Auch hier stellen die lykischen Felsengräber eine besondere Attraktion dar. Ein gut erhaltenes Amphitheater und Grabmonumente locken Besucher an diesen zauberhaften Ort, der darüber hinaus einen herrlichen Blick über die Bucht erlaubt. Das Hafenstädtchen Kalkan bietet seinen Besuchern mit liebevoll restaurierten Gebäuden und typischen Tavernen ein ganz besonderes Flair. Direkt an einem Berghang gelegen, sind die Bademöglichkeiten zwar begrenzt, jedoch liegen in der näheren Umgebung dieses Ortes weitere besonders schöne Sandstrände. Dazu zählt der unbebaute Patara-Strand, der zum Naturschutzgebiet erklärt wurde und die Badebucht von Kaputas. Die prächtigen Farben des Meeres und das kristallklare Wasser verzaubern die Menschen entlang der Lykischen Küste.
Adana
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Kayseri ist eine türkische Stadt in der kappadokischen Provinz Kayseri, die genau so heißt wie ihre Hauptstadt. Hier leben ungefähr 900.000 Einwohner. Kayseri ist eine wohlhabende Stadt, die weit bekannt ist durch den Bau von Möbeln. Aber auch Haushaltswarenprodukte und eine florierende Lebensmittelproduktion macht diese Stadt bekannt. So kommt der als Delikatesse gehandelte Pastirma Schinken hierher. Rund um die Stadt gibt es diverse Stätten, wo Ausgrabungen gemacht werden oder Felsreliefe, die besichtigt werden können. Kayseri ist mehr ein Verkehrsknotenpunkt und somit ein recht reger Handelspunkt der Türkei. Für Gäste gibt es hier nicht allzu viel zu sehen. Es ist keine typische Touristenstadt. Auf jeden Fall sind die Märkte mit den kulinarischen Spezialitäten sehenswert, und auch der eine oder andere Teppich kann gekauft werden. Hier erlebt der Gast noch das richtige türkische Leben.
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Göreme ist ein touristenreicher türkischer Ort in Kappadokien. Er gehört zu dem Nationalpark Göreme, der weltbekannt durch seine vulkanischen Tuffsteingebilde ist. Besonders attraktiv sind die in das Gestein gehauenen Wohnanlagen, Kapellen und Kirchen.  
Die ersten Christen besiedelten in dieser Form Göreme und versteckten sich in dieser Gesteinslandschaft vor ihren Feinden. Die Wohnanlagen sind teilweise unterirdisch angelegt und lieferten somit den damaligen Bewohnern nicht nur Schutz vor ihren Feinden, sondern auch vor dem Klima. Die Tuffsteinhäuser boten in der sommerlichen Hitze viel Kühle und im Winter eine gute Isolation gegen die Kälte. Noch nicht alle Wohnanlagen sind bis heute gefunden worden, aber es sollen schätzungsweise 100 dieser unterirdischen Behausungen bestehen.
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Erzurum liegt auf einem Hochplateau etwa 200 Kilometer von Erzincan entfernt. Durch die hohe Lage sind die Klimabedingungen anders, als man sie sonst in der Türkei erwartet. Acht Monate im Jahr ist hier Winter und daher gehört Erzurum zu den Skierholungsgebieten der Türkei. Aber auch geschichtlich und architektonisch hat Erzurum einiges zu bieten.
Erinnerung aus alten Belagerungszeiten, Bauten aus der Zeit der Seidenstraße und neue Gebäude wie Moscheen, die Universität und der Gouverneurssitz sind nur einige der Sehenswürdigkeiten von Erzurum. Das Stadtbild besticht durch seine Vielfältigkeit und ist somit auch für den nicht wintersportbegeisterten Besucher eine Reise wert.
Die türkische Stadt Trabzon ist eine Küstenstadt am Schwarzen Meer. Der Hafen von Trabzon, der heute für die Ausfuhr von heimischen Waren ein wirtschaftlich wichtiger Punkt ist, hatte schon früher eine herausragende strategische Bedeutung. Die Region um Trabzon ist sehr geschichtsträchtig und für Kultururlauber sehr interessant. Aber auch Strandtouristen sind in Trabzon viele anzutreffen. Trabzon ist ein guter Ausgangspunkt für viele schöne Ausflüge, zum Beispiel in die nahen Bergdörfer, die sehr idyllisch und abgeschieden liegen oder ins Hinterland zu den Bauern, die sich über jeden Besuch freuen und gastfreundlich, wie sie sind, Besucher auf einen Schnaps und zum Verweilen einladen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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