Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 15-tägige Aktivreise durch die Türkei
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Entdecken Sie die Highlights der Türkei
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ostanatolien – Tauchen Sie ein in ein Land mit Jahrtausende alter Geschichte und Kultur! Wiege menschlicher Zivilisation, Kreuzung zwischen Zweistromland, Persien und Europa, Schmelztiegel großer Völker und Religionen – Kurden, Armenier, Türken, Georgier...Eine Reise nach Ostanatolien ist immer auch eine Reise in die Geschichte der Menschheit. Zunächst reisen Sie in den georgisch geprägten Teil der Türkei, wo Sie auch auf die Zeugen armenischer Kultur treffen. Durch felsige Berglandschaften, über gewaltige sattgrüne Hochebenen mit malerischen Seen fahren Sie entlang des biblischen Ararat und der iranischen Grenze. Hier, wo einst die Arche anlegte, sind Sie der Wiege der Menschheit ganz nah und verspüren einen Hauch monumentaler Bibelgeschichte. Den mystischen Höhepunkt Ihrer Reise bildet die beeindruckende Kult- und Grabanlage auf dem Berg Nemrut (UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren weithin bekannten riesigen Statuen und Altären der Gottkönige vom Euphrat!
1.Tag: Anreise Istanbul
Flug nach Istanbul. Transfer in Eigenregie zum Hotel im Stadtteil Sirkeci. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Sie können sich ins bunte Treiben rund um die Galatabrücke stürzen oder einen traumhaften Sonnenuntergang mit den Silhouetten der Moscheen auf den sieben Hügeln der Stadt genießen. Istanbul, auch bekannt unter seinem früheren Namen Konstantinopel, liegt zu großen Teilen auf dem antiken Byzantion und ist die größte und bekannteste Stadt der Türkei. Auf dem Stadtgebiet leben rund zehn Millionen Menschen, in der Agglomeration etwa vierzehn Millionen. Istanbul erstreckt sich sowohl auf der europäischen als auch auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. Aufgrund ihrer dreitausendjährigen Geschichte gilt sie als eine der ältesten noch bestehenden Städte der Welt. Ü im Hotel.
2.Tag: Istanbul – Trabzon (F/A)
Um Istanbul kennen zu lernen, reicht ein Leben nicht aus, so heißt es im Volksmund über die Stadt am Goldenen Horn. Daher erhalten Sie heute auch nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Perle am Bosporus. Nicht fehlen darf natürlich die Hagia Sofia (6. Jh.), das letzte große Bauwerk der Spätantike. Noch heute gilt sie den meisten Christen als bedeutendes Heiligtum. Anschließend besichtigen Sie die Sultan-Ahmed-Moschee, auch bekannt als Blaue Moschee - Istanbuls Hauptmoschee. Es bleibt noch Zeit für einen Bummel über den Sultan-Ahmet-Platz mit den Überresten der gigantischen Pferderennbahn (Hippodrom) des antiken Konstantinopels und dem Deutschen Brunnen (19. Jh.). Am Nachmittag verlassen Sie Istanbul und fliegen weiter nach Trabzon. Trabzon, ist die wohl berühmteste Stadt an der türkischen Schwarzmeerküste. Ihr Hotel befindet sich in der Altstadt. (Fahrzeit Hotel Istanbul - Flughafen ca. 30min, 18 km; Fahrzeit Trabzon Flughafen - Hotel ca. 15min, 10 km). Ü im Hotel.
3.Tag: Trabzon – Sümela-Kloster – Erzurum (F/M/A)
Nach dem Frühstück verlassen Sie Trabzon und fahren zum Sümela-Kloster. Die griechisch-orthodoxe Anlage stammt aus byzantinischer Zeit und wurde etwa 270m oberhalb einer Schlucht des Altindere in den Felsen gebaut. Das Kloster ist nicht nur für Christen sondern auch Moslems ein wichtiger Wallfahrtsort, da hier unter anderem ein Holzsplitter des Kreuzes, an dem Jesus festgebunden wurde, aufbewahrt wird. Mit dieser Kreuzreliquie wurde monatlich das Wasser aus dem heiligenden Brunnen geweiht, welches die Pilger gegen alle erdenklichen Leiden nutzten. Bemerkenswert ist der Freskenschmuck der Innen- und Außenwände der Felsenkirche. Von Sümela aus fahren Sie weiter über Bayburt, eine ehemalige Garnisonsstadt an der Seidenstraße. Ein bekannter Besucher der Stadt war Marco Polo, der auf seiner Reise nach China hier verweilte. Weiter geht es zum heutigen Tagesziel Erzurum. Hier besichtigen Sie die Cifte-Minareli-Medrese, eine um 1260 erbaute Doppelminarett-Medrese. Anschließend begeben Sie sich ins berühmte Museumsrestaurant des Erzurum-Evleri-Museums, wo Sie in unbeschreiblicher Atmosphäre inmitten türkischer Kultur zu Abend essen. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 280 km).
4.Tag: Erzurum – Yusufeli – Barhal im Kackar Gebirge (F/M/A)
Einst Karawanenknotenpunkt an der Seidenstraße ist Erzurum heute wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Ostanatoliens. Sie fahren von Erzurum aus entlang der Tortum-Berge nach Yusufeli, ein idyllisches kleines Dorf am Rande des Coruh-Flusses. Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es weiter ins Dorf Barhal. Das kleine Bergdorf (auch bekannt als Altiparmak = Sechs Finger) besteht überwiegend aus Holzhäusern. Auf den terrassenartig angelegten Feldern werden unter anderem Mais, Futterklee, Tomaten, Gurken und Auberginen angebaut. Ferner gedeihen Walnüsse, Kaki, Granatäpfel und Trauben in der Region. Die Nacht verbringen Sie in einer gemütlichen Pension. Ü in einer Pension. (Fahrzeit ca. 3-4h, 180 km).
5.Tag: Klosterkirche von Barhal & Altiparmak-Berge (F/M/A)
Ein kurzer Schotterweg führt Sie heute zunächst zur Kirche von Barhal. Die ehemalige Klosterkirche aus dem 10. Jahrhundert gehörte zum mittelalterlichen georgischen Königreich. Anschließend steigen Sie hinauf zu den Weiden am Fuße der Altiparmak-Berge. Zahlreiche kleine Dörfer (Mezra) die in den Sommermonaten bewohnt sind und eine wunderschöne saftig grüne, mit Blumen überzogene Landschaft laden zum Picknick ein. Den Abend lassen Sie in dörflicher Idylle ausklingen. Ü wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-6h, 950 m??, 16 km). In Abstimmung mit der Gruppe ist die Wanderung (Zeit & Strecke) jederzeit reduzierbar.
6.Tag: Barhal – Yusufeli – Klosterkirche von Ishan – Kars (F/M/A)
Sie verlassen Barhal und fahren über Yusufeli nach Kars. Kurz nach der Abfahrt Yusufeli auf dem Weg nach Kars liegt die georgisch-armenische Kirche Ishan, Überbleibsel einer jahrhundertealten Kultur. Die Klosteranlage von Ishan wurde etwa im Jahre 1008 erbaut und von den Osmanen um 1549 in eine Moschee umgewandelt. Sehenswert sind die unter den Fenstern angebrachten Reliefs, die eine Art Auseinandersetzung zwischen Drachen und Löwen symbolisieren und darüber hinaus die bezaubernden Steinverzierungen. Anschließend fahren Sie weiter nach Kars. Als Stadt im Schnittpunkt armenischer, georgischer, griechischer, russischer und türkischer Kultur vereint Kars eine Vielzahl von Architekturstilen. Die Burg von Kars (Zitadelle Kars Kalesi), die etwa um 1150 errichtet wurde, erhebt sich auf einem Plateau oberhalb der Stadt. Die heutigen Strukturen stammen aus dem Jahr 1855. Zu Füßen des Plateaus liegt die ehemalige armenische Kathedrale von Kars, die "Kirche der Apostel", erbaut zwischen 932 und 937. Sie dient heute als Moschee. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 230 km).
7.Tag: Kars – historisches Ani – Igdir – Dogubeyazit (F/M/A)
Nach dem gemeinsamen Frühstück fahren Sie zur seit mehr als drei Jahrhunderten verlassenen und heute in Ruinen liegenden ehemaligen Hauptstadt des armenischen Reiches nach Ani. Ani ist seit dem 5. Jh. als armenische Festung nachweisbar. Es entwickelte sich im 10. Jh. zu einer bedeutenden Stadt. König Aschot III. Bagratuni ernannte die Stadt im Jahre 961 zur Hauptstadt seines armenischen Königreiches. Als sie 1045 den Byzantinern übergeben wurde, war die an der nördlichen Seidenstraße gelegene Stadt weithin als Stadt der 1001 Kirchen bekannt und zählte mehr als 100.000 Einwohner. Heute ist Ani eine Geisterstadt und vor allem für die noch erhaltenen Zeugnisse armenischer Architektur bekannt. Mehr oder weniger erhalten sind Teile der doppelt ausgelegten Stadtmauer, die Kathedrale, einige Kirchen und Kapellen, die Zitadelle und ein Palast. Anschließend begeben Sie sich über die Stadt Igdir nach Dogubeyazit. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 195 km).
8.Tag: Dogubeyazit – Ishak-Pascha-Palast – Van (F/M/A)
Dogubeyazit liegt im äußersten Osten der Türkei und am Fuße des heiligen Berges Mt. Ararat (5156 m). In der Nähe von Dogubeyazit befindet sich der Gürbulak - Bazergan Grenzübergang zum Iran. Daher ist Dogubeyazit ein wichtiger Durchgangsort für Reisende aus dem und in den Iran. Sie besichtigen den Ishak-Pascha-Palast, eine Art Lustschloss und Bergfestung zugleich! Ein architektonisches Meisterwerk aus dem 17. Jh.! An der ehemaligen städtischen Siedlung unterhalb des Palastes vorbei führte die alte Handelsroute, ein Teil der Seidenstraße in den Iran. Auf 7600 m² und zwei Etagen zählte der Palast ursprünglich 366 Zimmer; sie waren über zwei hintereinanderliegende Höfe und Korridore erschlossen. Beidseits des äußeren Hofes (birun) lagen Nebenräume, vom zweiten Hof waren die Wohn- und Aufenthaltsräume der Männer (selamlik) und die Moschee zugänglich. Die alten vergoldeten Tore wurden unter russischer Herrschaft Anfang des 20. Jh. abtransportiert und befinden sich heute in der Eremitage in Sankt Petersburg. Nach der Besichtigung des Palastes begeben Sie sich zurück nach Dogubeyazit und nach dem gemeinsamen Mittagessen in einem schönen Restaurant fahren Sie weiter nach Van. Die Geschichte Vans als Stadt reicht knapp 3.000 Jahre zurück. Unter dem Namen Tuschpa war Van seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. die Hauptstadt des Königreiches von Urartu. Die Stadt bildete sich um die uratische Festung bei der heutigen Burg Van. Nach Kriegen gegen Assyrer, Kimmerer und Skythen ging das Königreich im 6. Jahrhundert v. Chr. unter. Nach der armenischen Überlieferung galt die Festung von Van, die durch Königin Semiramis erbaut worden war, als uneinnehmbar. Heute steht Sie Besuchern aus aller Welt offen. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 180 km).
9.Tag: Van – Burgruinen in Hosap – Ruinen von Cavustepe (Stadt Sarduris) (F/M/A)
Heute begeben Sie sich auf eine Erkundungstour rund um die Region von Van. Sie fahren zunächst zu den Burgruinen von Hosap. Die Burganlage wurde 1643 durch den kurdischen Fürsten Mahmudi Süleyman erbaut. Die Burg wurde 2008 wegen Baufälligkeit geschlossen, danach aber aufwendig restauriert und schließlich wiedereröffnet. Ursprünglich gehörten zur Burganlage zwei Moscheen, Vorratskammern, mehrere Bäder, mehr als 300 Zimmer und ein Kerker. Anschließend begeben Sie sich zu den Ruinen von Cavustepe. In Cavustepe befinden sich die Überreste der urartäischen Festung Sarduris Stadt, die zwischen 764 und 735 v. Chr. durch König Sarduri II. errichtet wurde. Die Festung befindet sich am Hang des Bol Dagi, was der Festung strategische Bedeutung verlieh. Eine wichtige Heeresstraße führte von der Hauptstadt Tuspa zur Festung Sarduris Stadt. Sarduris Stadt ist ein beeindruckendes Beispiel für die urartäische Architektur, Kunst und Kultur. Ausgrabungen fanden zwischen 1961 und 1986 statt. Die Festungsanlage besteht aus einer Akropolis und einer Unterstadt. In der kleineren oberen Festung befindet sich ein Tempel des Gottes ?aldi, in der unteren Festung der Palast, Depots, Ställe, Werkstätten und ein Tempel für den Gott Irmusini. Von Cavustepe aus fahren wir wieder zurück nach Van. Ü wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2h, 120 km).
10.Tag: Van – Halime Hatun Tombs und Akdamar Insel & Kirche – Tatvan (F/M/A)
Sie verlassen Van und fahren entlang des Vansees nach Tatvan. Auf dem Weg halten Sie in dem kleinen Ort Gevas. Von hieraus setzen Sie mit einer Fähre zur Insel Akdamar über. Die Akdamar-Kirche stammt aus dem 10. Jh. und ist eine armenische Kirche, auch bekannt als Kathedrale des Heiligen Kreuzes. Erbaut wurde diese Kirche in den Jahren 915 und 921 unter Anleitung des Architekten Mönch Manuel. Akdamar war lange Zeit das kulturelle Zentrum der Armenier im armenischen Hochland. Im Jahre 2005 beschloss die türkische Regierung die Restaurierung des historischen Bauwerks. Im März 2007 ließ die türkische Regierung die mittelalterliche armenische Kirche als Kulturdenkmal eröffnen. Am 19. September 2010 fand nach etwa 95 Jahren zum ersten Mal wieder ein christlicher Gottesdienst in der Kirche statt. Zu der zweistündigen Messe reisten neben türkischen Armeniern viele Armenier aus Armenien und den USA an. Im Anschluss an die Besichtigung der Insel Akdamar samt Kirche nehmen Sie sich die Zeit das Halime-Hatun-Kümbet (Grabturm mit Kuppel) zu besuchen. Das Grab wurde zu Ehren Halime Hatuns errichtet, Tochter des Melik Izeddin. Anschließend fahren Sie weiter nach Tatvan. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 2-3h, 145 km).
11.Tag: Tatvan – Mt. Nemrut Krater (F/M/A)
Nach dem gemeinsamen Frühstück begeben Sie sich heute auf den Berg Nemrut. Der Nemrut ist ein 3050 m hoher, letztmals 1881 aktiver, heute ruhender Vulkan. Die Höhenangaben schwanken je nach Quelle zwischen 2865 m und 3300 m. Der Gipfel des Nemrut wurde bei der Explosion weggeschleudert. So entstand ein riesiger Kraterkessel. Diese Caldera des Vulkans hat einen Durchmesser von etwa 7 km und ist in ihrer westlichen Hälfte mit einem der größten Kraterseen der Erde ausgefüllt. Dieser See ist 155 m tief und hat kaltes Wasser. Der Berg ist nach dem sagenhaften König Nimrod benannt. Der armenische Name bedeutet "Bergquell". Heute werden die Hänge des Nemrut von Wanderhirten genutzt, die oft ihr Sommerlager in der Caldera aufschlagen. Die Wanderung führt Sie über teils stabile Schotterwege in den Krater hinein, wo Sie sich die Zeit nehmen, eine Rast und eine Picknickpause einzulegen. Anschließend kehren Sie zu Ihrem Ausgangspunkt zurück. Ü wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4-5h, 300 m??,14 km).
12.Tag: Tatvan – Diyarbakir (F/M/A)
Sie fahren auf einsamen Straßen und über das anatolische Gebirge weiter nach Diyarbakir. Der antike Name der Stadt erscheint erstmals in assyrischen Geschichtsquellen aus dem 13. Jahrhundert als Amida oder Amed. Nach jahrhundertelanger achämenidischer, seleukidischer und parthischer Herrschaft gelangte der Ort schließlich um 200 n. Chr. in römische Hand. In der Spätantike war Amida, zuvor eher unbedeutend, eine sehr wichtige römische Festung an der Grenze zum persischen Sassanidenreich und wurde von Kaiser Constantius II. ab 349 stark befestigt, der dort sieben Legionen stationierte. Diyarbakir besitzt eine der größten und besterhaltenen vormodernen Befestigungsanlagen der Welt. Sie besteht zum größten Teil aus Basalt. Die Anlage wird in einen inneren und einen äußeren Abschnitt unterteilt. Die Mauer ist etwa 5 km lang, hat eine Höhe von 10 - 12m und eine breite von 3 - 5m. Sie hat 82 Türme und vier Tore. Die Tore zeigen in alle vier Himmelsrichtungen. Neben den Stadtmauern zählen die Ulu Cami (Große Moschee) und die St. Georg Kirche zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Zusammen mit Ihrem Reiseleiter erkunden Sie am Nachmittag die Stadt. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 240 km). 
13.Tag: Diyarbakir – Atatürk-Staudamm – Kahta (F/M/A)
Der Weg führt Sie weiter gen Osten nach Kahta. Sie unterbrechen die Fahrt am Atatürk-Staudamm. Der Atatürk-Staudamm am Euphrat ist der erste, wichtigste und größte der 22 Staudämme des Südostanatolien-Projektes (GAP) in der Türkei. Der nach Mustafa Kemal Atatürk benannte Stausee ist etwa 1,5-mal so groß wie der Bodensee. Die Talsperre dient vor allem der Stromgewinnung und der Bewässerung von 1,7 Millionen Hektar Land. Das Wasserkraftwerk erzeugt knapp ein Zehntel der elektrischen Energie der Türkei. Für den Atatürk-Staudamm wurden etwa 55.000 bis 65.000 Menschen umgesiedelt. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 290 km).
14.Tag: Kahta – Skulpturen von Nemrut (Berg Nimrod) – Malatya (F/M/A)
Der Höhepunkt Ihrer Ostanatolienrundreise steht heute auf dem Programm. Sie fahren zum Berg Nimrod, mit ca. 2.200 m eine der höchsten Erhebungen des nördlichen Mesopotamiens. Die Region wurde 1988 zum Nationalpark erklärt. Auf seinem Gipfel erhebt sich eine monumentale Kombination aus Heiligtum und Grabstätte. Errichtet wurde sie von dem späthellenistischen König Antiochos I. Theos von Kommagene als Zeichen seines Vertrages mit den Göttern. Lange vergessen, wurde die Kultstätte 1881 vom deutschen Ingenieur Karl Sester wiederentdeckt. Seitdem führten türkische, amerikanische und deutsche Archäologen hier Ausgrabungen durch. Im Jahre 1987 wurde das Grabheiligtum als Weltkulturerbe in die UNESCO Liste des Welterbes aufgenommen. Im Laufe der Zeit haben Erdbeben, Unwetter und der Mensch dafür gesorgt, dass die einstmals 8-10 m hohen Statuen heute kopflos stehen und ihre Häupter durcheinander gewürfelt am Boden liegen. Die Altäre und riesigen Statuen bieten besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ein beeindruckendes Bild. Anschliessend verlassen Sie Kahta und fahren weiter nach Malatya. Ü im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 220 km).
15.Tag: Heimreise (F)
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die Sultan Ahmed-Moschee ist überall bekannt unter den Namen Blaue Moschee. Sie steht in Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee ist ein sehr imposantes und großes Bauwerk mit sechs Türmen. Es ist auch die Einzige, die so viele Türme hat. Sie werden Minarette genannt und von da aus ruft man seine Bürger zum Gebet auf. Die Moschee wurde zwischen 1609 und 1616 vom 14 jährigen Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben. Er wollte unbedingt die Hagia Sophia Moschee, die genau gegenüberliegt, übertreffen.
Die Sultan Ahmed-Moschee ist zwar sehr groß, doch ihre Formen kann man fast als sanft beschreiben. Es ist kein klobiger Bau, sondern ganz im Gegenteil. Der innere Gebetsraum misst 51 mal 53 Meter. Darüber wölbt sich auf vier Pfeiler eine große Kuppel, die einen Durchmesser von etwas über 22 Meter hat.
Den Namen Blaue Moschee bekam sie, weil es im Innenraum über 21.000 Kacheln gibt, die überwiegend in blau gehalten sind, auf denen diverse traditionelle Pflanzenmotive zu sehen sind. 260 Fenster lassen die Blaue Moschee in ein fast mystisches Licht tauchen. Die Glasscheiben der Fenster stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Früher umgab die Sultan Ahmed-Moschee eine Mauer, die heute nur noch an der Nordwand steht. Damit wurde die Moschee vom Hof getrennt. Zu der Moschee gehören aber auch noch andere Gebäude. So gibt es eine Armenküche, ein Hospital, einen Basar und auch eine höhere Schule. In einem Gebäude ruht Ahmet I. mit seinen drei Söhnen und seiner Frau.
Besichtigt man die Blaue Moschee, so wird man gleich in dieser ganz besonderen Atmosphäre gefangen. Sie ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Istanbul Besucher. Die Blaue Moschee ist einer der beeindruckendsten Bauten auf der Welt. Sultan Ahmet I. Starb, kurz nachdem die Moschee fertig war. Eigentlich wollte er die sechs Minarette noch vergolden lassen, aber das wurde dann doch zu teuer. Er schuf auch ohne Vergoldung mit der Blauen Moschee ein sehr imposantes Bauwerk, das noch heute einen großen Stellenwert unter den Sehenswürdigkeiten in der Türkei einnimmt.
Zur Zeit des Byzantinischen Reiches entstand im Osten der heutigen Türkei, nahe der Stadt Trabzon das imposante griechisch-orthodoxe Kloster Sumela. Man errichtete es im Zigana Gebirge, auch Pontisches Gebirge genannt, in einer Höhe von 1071 Metern, indem man das Kloster direkt in den Fels schlug oder daran entlang baute.

Bis heute beeindruckt dieses atemberaubende Bauwerk in luftiger Höhe mit seiner Schönheit. Sowohl die Innen- als auch die Außenwände sind mit aufwendigen Fresken verziert. Das Herzstück der Anlage ist die faszinierende Felsenkirche, weitere wichtige Teile sind die Kapellen, das Gästehaus, die Studienräume und die Bibliothek sowie der heilige Brunnen.

Ebenfalls sehr eindrucksvoll ist das Aquädukt, welches das Kloster mit Wasser versorgt. Dieses ist direkt entlang der Felswand gebaut. Schon von Weitem kann man das majestätisch in den Felsen thronende Kloster erkennen. Und schon aus einiger Entfernung verspürt man die Ehrfurcht vor diesem einzigartigen Meisterwerk.
Bilder:
Der höchste Berg der Türkei ist mit 5.137 Metern der Berg Ararat oder auch der Großer Ararat genannt. Er befindet sich im gleichnamigen Ararathochland in Ostanatolien, unweit der Grenzen zum Iran und zu Armenien. Im Kurdischen heißt der Berg „Ciyaye Agiri“ was so viel wie „feuriger Berg“ bedeutet, diese Bezeichnung bezieht sich auf die Tatsache, dass der Ararat ein heute ruhender Vulkan ist.

Gleich neben dem großen Ararat befindet sich der Kleine Ararat, dieser hat eine Höhe von 3.896 Meter. Im Jahre 2004 wurden beide Berge unter den Schutz eines Nationalparks gestellt. Neben der touristischen hat der Ararat vor allem auch eine religiöse Bedeutung, hier soll die Arche Noah nach der Sintflut gelandet sein. Seit 2001 ist es Ausländern erlaubt den Gipfel zu besteigen, allerdings ist dafür ein eine Genehmigung nötig, deren Ausstellung häufig Monate dauern kann.

Touren auf den Ararat sollten vor allem in den Sommermonaten durchgeführt werden, da das Klima ansonsten sehr unbeständig ist. Häufig können sogar Blizzards auftreten, welche eine Besteigung unmöglich machen. Auch eine Besteigung mit Skiern ist möglich, allerdings nur in den Monaten März bis Mai.
Rund 6 Kilometer entfernt von der Stadt Dogubeyazit, im äußersten Osten der Türkei befindet sich der imposante Ishak Pascha Palast. Er wurde zwischen 1685 und 1784 errichtet und ähnelt in seinem Aufbau einer Burg. Eingebettet ist das majestätische Bauwerk in eine karge Felslandschaft, die dem Anblick des Palastes fast etwas Unwirkliches und Surreales gibt.

Ursprünglich befanden sich im Ishak Palast über 360 Zimmer, zudem beherbergte er eine Bibliothek, ein Hamam, eine Moschee und eine Haremsabteilung. Weiterhin gehörten zur modernen Ausstattung auch fließendes Wasser, eine Zentralheizung und ein Abwassersystem. Bei der Architektur dieses monumentalen Prunkbaus verbanden die Erbauer sowohl osmanische und persische als auch armenische, georgische und seldschukische Stile.
Bilder:
Der größte See der Türkei nimmt eine Fläche von 3.755 km² ein und liegt etwa 1.640 Meter über dem Meeresspiegel. Er befindet sich im äußersten Osten des Landes, an seinem Ostufer befindet sich die namensgebende Stadt Van, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Im See befinden sich zahlreiche kleinere Inseln, zu den bekanntesten gehört wohl Akdamar, auf ihr kann man die Kirche zum Heiligen Kreuz besuchen.

Der Van See beheimatet nicht viele Lebewesen, tatsächlich lebt im See nur eine einzige Fischart, eine Karpfenart. Auch an den Ufern des See gibt es nicht viele Tierarten, zu den bekanntesten in der Umgebung lebenden Tieren gehört die Vankatze, sie ist angeblich die einzige Katzenrasse, deren ausgeprägter Jagdtrieb sie sogar ins Wasser treibt, man nennt sie deshalb auch häufig Schwimmkatze.
Einer der wohl bekanntesten Berge des Taurus-Gebirges ist sicher der 2.206 Meter hohe Nemrut, er befindet sich rund 80 Kilometer nordöstlich der Stadt Adiyaman im Südosten der Türkei. Seit 1988 ist die Region um den berühmten Berg ein Nationalpark. Die besondere Attraktion ist aber nicht nur der Berg selbst sondern die auf seinem Gipfel befindliche Kultstätte.

Diese war lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst 1881 von Karl Sester, einem deutschen Ingenieur wieder entdeckt. Zentrum des Grabmals ist eine 50 Meter hohe Geröllaufschüttung welche einen Durchmesser von 150 Metern hat, im Norden, Osten und Westen ist sie umgeben von Terrassen. Auf der Nord- und Ostterrasse befinden sich große Stelen und Götterstatuen. 1987 ernannte die UNESCO das Grabheiligtum zum Weltkulturerbe.
Einer der wohl bekanntesten Berge des Taurus-Gebirges ist sicher der 2.206 Meter hohe Nemrut, er befindet sich rund 80 Kilometer nordöstlich der Stadt Adiyaman im Südosten der Türkei. Seit 1988 ist die Region um den berühmten Berg ein Nationalpark. Die besondere Attraktion ist aber nicht nur der Berg selbst sondern die auf seinem Gipfel befindliche Kultstätte.

Diese war lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst 1881 von Karl Sester, einem deutschen Ingenieur wieder entdeckt. Zentrum des Grabmals ist eine 50 Meter hohe Geröllaufschüttung welche einen Durchmesser von 150 Metern hat, im Norden, Osten und Westen ist sie umgeben von Terrassen. Auf der Nord- und Ostterrasse befinden sich große Stelen und Götterstatuen. 1987 ernannte die UNESCO das Grabheiligtum zum Weltkulturerbe.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Die türkische Stadt Trabzon ist eine Küstenstadt am Schwarzen Meer. Der Hafen von Trabzon, der heute für die Ausfuhr von heimischen Waren ein wirtschaftlich wichtiger Punkt ist, hatte schon früher eine herausragende strategische Bedeutung. Die Region um Trabzon ist sehr geschichtsträchtig und für Kultururlauber sehr interessant. Aber auch Strandtouristen sind in Trabzon viele anzutreffen. Trabzon ist ein guter Ausgangspunkt für viele schöne Ausflüge, zum Beispiel in die nahen Bergdörfer, die sehr idyllisch und abgeschieden liegen oder ins Hinterland zu den Bauern, die sich über jeden Besuch freuen und gastfreundlich, wie sie sind, Besucher auf einen Schnaps und zum Verweilen einladen.
Bilder:
Erzurum liegt auf einem Hochplateau etwa 200 Kilometer von Erzincan entfernt. Durch die hohe Lage sind die Klimabedingungen anders, als man sie sonst in der Türkei erwartet. Acht Monate im Jahr ist hier Winter und daher gehört Erzurum zu den Skierholungsgebieten der Türkei. Aber auch geschichtlich und architektonisch hat Erzurum einiges zu bieten.
Erinnerung aus alten Belagerungszeiten, Bauten aus der Zeit der Seidenstraße und neue Gebäude wie Moscheen, die Universität und der Gouverneurssitz sind nur einige der Sehenswürdigkeiten von Erzurum. Das Stadtbild besticht durch seine Vielfältigkeit und ist somit auch für den nicht wintersportbegeisterten Besucher eine Reise wert.
Im Osten der heutigen Türkei, rund 45 Kilometer westlich der armenischen Grenze und etwa 65 Kilometer südlich der Grenze zu Georgien befindet sich die Garnisonsstadt Kars. Hier leben rund 76.000 Menschen. Die Geschichte der Stadt ist sowohl lang als auch von unterschiedlichen Kulturen beeinflusst, so war sie im 10. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen armenischen Königreichs. Im 11. Jahrhundert wurde sie von Türken und im 13. Jahrhundert von Mongolen erobert.

Auf Grund der wechselvollen Geschichte vereint Kars eine Fülle an unterschiedlichen Architekturstilen. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die Zitadelle Kars Kalesi, welche sich auf einem Plateau befindet und sich so majestätisch über der Stadt erhebt. Am Fuße dieses Plateaus befindet sich die „Kirche der Apostel“, einst als armenische Kathedrale errichtet, wurde sie später zu einer Moschee umgebaut.
Bilder:
Van ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz. Die Stadt hat eine lange Geschichte und viele Eroberungen hinter sich. Für Touristen sind der Van-See und das Archäologische Museum interessant. Die Stadt Van wurde aber hauptsächlich durch die Van-Katze bekannt, die sich in der abgeschiedenen Region um den Vansee seit vielen tausend Jahren fortpflanzen konnte.

Wenn die Van-Katze ihr Sommerfeld trägt, wird sie oft mit der Angorakatze verwechselt. Beeindruckend ist auch, dass sie in vielen Fällen unterschiedliche Augenfarben hat. Das Fell ist weiß und auf dem Kopf hat die Katze eine rötliche Zeichnung, der Schwanz ist ringförmig gezeichnet.
Auf der Strecke von Elazig nach Van im Osten der Türkei kommt man an Tatvan vorbei. Die Stadt liegt auf einer Höhe von rund 1690 Metern direkt am Vansee, welcher der größte See des ganzen Landes ist. Ein weiteres landschaftliches Highlight in der Nähe der Stadt ist neben dem Vansee der erloschenen Vulkan Nemrut.

Zu den Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt gehört unter anderem ein bereits im Jahre 1537 errichtete Therme. Von Tatvan aus werden zahlreiche Ausflüge in die nähere Umgebung angeboten, zu den beliebtesten Zielen zählt dabei auch die Insel Akdamar, welche sich im Vansee befindet und die herrliche „Kirche zum Heiligen Kreuz beheimatet“. Vor allem für Bergsteiger, Wanderer und Aktivurlauber interessant sind zudem Ausflüge zum nahegelegenen Berg Süphan Dagi.
Diyarbakir
Im Südosten Anatoliens, in der türkischen Provinz Adiyaman befindet sich die rund 60.000 Einwohner zählende Stadt Kahta. Sie ist ein beliebtes Touristenziel, denn der Ort dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung.

Dazu gehört zum einen die Chabinas Brücke, auch Cendere Brücke oder Septimius Severus Brücke genannt. Dieses antike Bauwerk stammt aus der Zeit zwischen 193 und 211 nach Christus und gehört zu den besterhaltenen Römerbrücken der Türkei.

Eine weitere Sehenswürdigkeit liegt nur etwa 10 Kilometer nördlich von Kahta, der Grabhügel Karakus, besonders die zahlreichen Säulen, welche in verschiedene Himmelsrichtungen zeigen sind gut erhalten und können hier bestaunt werden. Folgt man der Straße von hier aus weiter so gelangt man zu einem weiteren, wenn nicht sogar dem größten Highlight der Region, dem Nemrut Dagi, nicht nur ein beeindruckender Inselberg sondern auch die höchste Erhebung des nördlichen Mesopotamiens.

Ebenfalls nicht weit der Stadt Kahta liegt Arsameia am Nymphaios, die einstige Residenzstadt des Königreichs Kommagene. Sie hält für ihre Besucher ganz besondere Attraktionen bereit. Hier können Ruinen, Reliefs, Tunnel und andere Zeugnisse aus einer längst vergangenen Zeit bewundert werden.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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