Kleine Gruppe
Rundreise inklusive Baden
Ohne Flug
  • 19-tägige Aktivreise durch Venezuela
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Freuen Sie sich auf spannende Ausflüge
ab 1.990 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Im Süden Venezuelas erstreckt sich eine der eindrucksvollsten Landschaften Südamerikas: die Gran Sabana, deren ausgedehnte Prärien und Wälder von unzähligen kristallklaren Bächen durchzogen werden. Geprägt wird diese Region von den Silhouetten der bis zu 2800 m hohen Tafelberge, den Tepuys. Sie entstanden, als Afrika und Amerika noch ein Kontinent waren. Auf ihren Gipfeln hat sich eine unglaubliche endemische Pflanzenwelt aus dieser Zeit erhalten. Sie besteigen den Roraima Tepuy und erkunden die "vergessene Welt" auf dem Gipfelplateau. Anschließend entdecken Sie auf Wanderungen und im Kanu die vom Dschungel geprägten Wälder und Gewässer des Orinocodeltas, zum Teil geführt von Warao-Indianern, die gern ihr Wissen über die reiche Tier- und Pflanzenwelt weitergeben. Sie kosten die begehrten Palmenherzen, schlafen in Hängematten und beobachten mit etwas Glück die hier lebenden Brüllaffen. Die Reise klingt an der Nordküste aus, wo Sie an weißen Karibikstränden in Choroni in der Nähe des Henri-Pittier-Nationalparks Zeit zum Entspannen und Baden haben. 
1.Tag: Anreise (A)
Sie werden am Flughafen in Caracas durch den Reiseleiter empfangen. Weiterflug nach Puerto Ordaz. Transfer zum Hotel und je nach Ankunftszeit gemeinsames Begrüßungsessen. Der Reiseleiter informiert Sie über den Ablauf der bevorstehenden Tour. Ü im Hotel. 
2.Tag: Ciudad Bolivar / Canaima NP (F)
Transfer nach Ciudad Bolivar, vormals "Angostura" genannt. Entdeckungen in der kolonialen Altstadt. Ciudad Bolivar war einst der wichtigste Handelshafen Venezuelas, sowie Ausgangs- und Mittelpunkt der Unabhängigkeit. Aus dieser goldenen Epoche sind viele historische Gebäude erhalten, die den Reiz dieser Stadt ausmachen. Von den engen Gassen des Domviertels aus hat man einen traumhaften Blick auf den gewaltigen Orinoco, auf welchem Sie nach Nachmittag eine Bootsexkursion unternehmen. Ü im Hotel. Optional: Tagesausflug in den Canaima NP (UNESCO-Weltnaturerbe, ca. 300 US$, Barzahlung vor Ort). Sie überqueren mit einer Propellermaschine den nördlichen Teil der Gran Sabana, wobei sich bei guten Bedingungen traumhafte Aussichten auf das Gebiet ergeben. Den Höhepunkt stellt sicher der imposante Auyan-Tepuy dar. Mit etwas Glück können Sie auch den Salto Angel - den höchsten Wasserfall der Erde - bewundern. Ca. 2-stündiger Ausflug zum 20 m breiten Wasserfall "Salto El Sapo", hinter dem man hindurchlaufen kann und der zu einer erfrischenden Dusche einlädt. Rückkehr nach Ciudad Bolivar am späten Nachmittag.
3.Tag: Ciudad Bolivar – Araima Tepuy (F/M/A)
Mit einem Geländefahrzeug fahren Sie ca. 8h Richtung Süden. Am frühen Nachmittag kommen Sie im Indianerdorf Araima Tepuy an. In der traditionell einfachen Unterkunft der Pemon-Indianer nehmen Sie Ihr gemeinsames Abendessen ein. Sie übernachten heute in überdachten Hängematten am Rand des Urwalds. 
4.Tag: Araim Tepuy – Apongwao (F/M/A)
Nach dem Frühstück unternehmen Sie mit einem einheimischen Führer einen Fußmarsch in den tropischen Urwald. Dabei erfahren Sie wie die Pemon-Indianer die traditionelle Waldbrandwirtschaft betreiben, eine jahrtausendalte Anbauweise. (Gehzeit ca. 1,5h). Danach verlassen Sie die Urwaldzone von Las Claritas und fahren hinauf in die Gran Sabana. Nach ca. einer Stunde erreichen Sie bei Luepa das Plateau. Von hier haben Sie einen grandiosen Blick über die riesige Prärie, an deren Horizont Sie die ersten Tepuys (Tafelberge) erkennen. Gegen Mittag Ankunft am Fluss Apongwao, von wo aus Sie eine ca. 2-stündige Exkursion zum Wasserfall Chinak Meru unternehmen, der mit 90 m Höhe zweifellos der mächtigste Wasserfall der Gran Sabana ist. Am Ufer des Apongwao schlagen Sie die Zelte auf. Ü im Zelt.
5.Tag: Apongwao – Parai Tepuy (F/M/A)
Sie fahren zurück zur Landstraße und weiter zu den Stromschnellen von Kamoiran und zum Wasserfall Kamak Meru. In San Francisco de Yuruani nehmen Sie Ihr Mittagessen ein. Von dort aus geht es am Nachmittag über eine unbefestigte Straße (ca. 25 km) nach Parai Tepuy. Hier treffen Sie Ihre Träger, um die letzten Vorbereitungen für den Aufstieg zu treffen. Ü in einer einfachen Lodge. 
6.Tag: Roraima Trekking (F/M/A)
Auf der ersten Etappe des Trekkings werden Sie gefordert, denn diese ist recht steil. Nach einer Stunde erreichen Sie den höchsten Punkt der Sabana und wandern dann eine Ebene entlang. Das Anstrengendste an diesem Tag ist das Fehlen von Schatten. Am späten Nachmittag stellen Sie Ihre Zelte am Ufer des Kukenan auf und werden mit einem erfrischenden Bad im Fluss belohnt. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 400 m?). 
7.Tag: Roraima Trekking (F/M/A)
Der Roraima Tepuy erscheint mit jedem Blick größer die Vorfreude steigt mit jedem Schritt. Am Fuß des senkrecht aufragenden Tafelberges liegt das Basislager, in dem Sie Ihre Zelte aufschlagen und die Nacht verbringen werden. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 400 m?).  
8.Tag: Roraima Trekking (F/M/A)
Sie beginnen den Aufstieg über "die Rampe", einen durch Erdrutsche entstandenen Pfad. Dieser bringt Sie - meist durch eine atemberaubende Wolkenwand - zum Plateau. Der Anblick, der sich Ihnen von dort bietet, ist überwältigend: die Farben der Felsen sind orange und schwarz, ein Meer von Wolken liegt unter Ihnen. Allein in der Weite dieser Landschaft, umgeben von Wolken und faszinierenden Felsformationen fühlt man sich wie in Urzeiten zurückversetzt. Mitten in dieser unwirklichen Umgebung des Roraima-Plateaus errichten Sie Ihr Zeltlager. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 1000 m?).
9.Tag: Roraima Trekking (F/M/A)
Sie werden am Flughafen in Caracas durch den Reiseleiter empfangen. Weiterflug nach Puerto Ordaz. Transfer zum Hotel und je nach Ankunftszeit gemeinsames Begrüßungsessen. Der Reiseleiter informiert Sie über den Ablauf der bevorstehenden Tour. Ü im Hotel. 
10.Tag: Roraima Trekking (F/M/A)
Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf den Weg zurück nach Rio Tek und haben dabei mehrmals die Gelegenheit, einen unvergleichlichen Ausblick auf den Tepuy zu genießen. Ankunft am Abend. Ü im Zeltcamp. (Gehzeit ca. 7h, 1500 m?). 
11.Tag: Roraima Trekking (F/M/A)
Gegen Mittag erreichen Sie die Ranger Station in Parai Tepuy und somit das Ende Ihres Treks durch die vergessene Welt. Mit Geländefahrzeugen fahren Sie zurück zur Hauptstraße und ein kleines Stück weiter nach Süden bis zum Rio Jaspis. Das Flussbett besteht aus Jaspis, einem roten Halbedelstein. Durch die Einstrahlung der Sonne und das kristallklare Wasser entstehen auf dem feuchten Gestein wunderschöne optische Effekte als ob alles mit Kacheln ausgelegt wäre. Bei Sonnenuntergang kommen Sie im Goldwäscherdorf Las Claritas an. Ü in einem einfachen Hotel.
12.Tag: Las Claritas – Orinocodelta (F/M/A)
Ca. 8-stündige Fahrt über die Landstraße zum Hafen von Boca de Uracoa im Orinocodelta. Dort steigen Sie in ein Motorboot um. Ziel ist das direkt am Flussufer gelegene Camp Ubanoco. Ankunft im Dunkeln möglich. Ü in einer einfachen Lodge.
13.Tag: Orinocodelta (F/M/A)
Am Vormittag gewinnen Sie bei einer eineinhalbstündigen Fahrt auf dem Flussarm Manamo die ersten Eindrücke vom Delta: Warao-Einbäume, Wasserhyazinthen und Brüllaffen begegnen Ihnen immer wieder. Sie besuchen dabei die Warao-Indianer und lernen Ihre Lebensweise kennen. Ihr Mittagessen nehmen Sie in einem kleinen gemütlichen Restaurant nahe einer der zahlreichen Indianersiedlungen ein. Hier haben Sie auch die Gelegenheit traditionsreiches Kunsthandwerk einzukaufen. Nachmittags treffen Sie im indianischen Dorf Culebrita ein, wo Sie die Nacht in richtiger Dschungelatmosphäre verbringen. Ü in Hängematten. 
14.Tag: Orinocodelta (F/M/A)
Sie beginnen den Tag mit einer ca. 2-stündigen Bootsfahrt in Indianerkanus. Weitab von jeglichem Motorengeräusch treiben Sie durch ein enges Flussbett zum Urwaldpfad von Guaranoco. Von einem Eingeborenen erfahren Sie eine Menge über die verschiedenen Pflanzen und deren traditionelle Nutzung als medizinische Heilmittel und Sie können die berühmten und begehrten Palmenherzen kosten. Nach einem erfrischenden Bad erkunden Sie auf einer weiteren Bootsexkursion die dichten  Mangrovenwälder. Am Nachmittag kehren Sie nach Ubanoco zurück. Ü in einer einfachen Lodge.
15.Tag: Orinocodelta – Choroni (F)
Rückkehr im Boot nach Boca de Uracoa und ca. 2-stündige Fahrt nach Maturin, um nach Caracas zu fliegen. Dort werden Sie abgeholt und fahren anschließend in ca. 4h über die zentrale Autobahn und anschließend durch den Nationalpark Henry Pittier über die Berge der Küstenbergkette zu dem idyllischen Küstendorf Choroni. Ü in einer netten einfachen Herberge im Kolonialstil.
16.Tag – 17.Tag: Choroni (F)
Tage zur freien Verfügung. In dem kleinen Ort nahe des Fischerhafens Puerto Columbia haben Sie die Gelegenheit optional vor Ort Bootsexkursionen zu den Nachbarbuchten Chuao und Cepe zu unternehmen oder eine Wanderung zu buchen (ca. 70US$), der berühmte Playa Grande der schönste Strand Choronis ist in nur ca. 15 Minuten zu Fuß von Ihrer Posada aus zu erreichen. Somit bieten sich Ihnen beste Gelegenheiten ein erfrischendes Bad im karibischen Meer zu nehmen. Ü wie am Vortag.
18.Tag: Choroni – Caracas (F)
Transfer zurück nach Caracas. Ü im Hotel. 
19.Tag: Caracas und Rückreise (F)
Nach dem Frühstück bekommen Sie noch einen kleinen Einblick in die Geschichte Venezuelas bei einem Besuch des Kolonialmuseums Quinta Anauco. Im Anschluss werden Sie zum Flughafen gebracht, um den Rückflug anzutreten.

Änderungen der Reiseroute bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des südamerikanischen Staates Venezuela ist die beeindruckende Millionenmetropole Caracas. Sie ist nicht nur das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes sondern auch ein sehr beliebtes Reiseziel von Touristen aus aller Welt. Die reizvolle Großstadt befindet sich im Norden Venezuelas. Besonders beeindruckend ist die Skiline der Stadt mit dem hinter den Häusern aufsteigenden Gipfeln des Avila-Gebirgszuges.

Sehenswert sind neben dem Plaza Venezuela und der Kathedrale von Caracas auch die Moschee Ibrahim Al-Ibrahim sowie das Casa del Liberator, das Geburtshaus von Simon Bolivar (Unabhängigkeitskämpfer und Nationalheld). Zudem beheimatet Caracas zahllose Theater und Museen.
Ciudad Bolivar
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Venezuela (VE)
Venezuela
Im Norden Südamerikas, zwischen Kolumbien, Guyana und Brasilien erstreckt sich ein Land, welches facettenreicher und gegensätzlicher nicht sein könnte. Schon allein die Naturlandschaften sind so unterschiedlich wie beeindruckend.
So erstreckt sich im Norden ein Teil der Anden, weiter südlich schließt sich die Orinoco-Ebene an, zwischen den Gebirgszügen der Anden erstreckt sich das Maracaibo-Tiefland und östlich der Orinoco-Ebene erhebt sich das Hochland von Guyana. Letzteres beheimatet den berühmten Salto Angel, er ist mit 979 m Fallhöhe der höchste freifallende Wasserfall der Erde und gilt als wichtigste Touristenattraktion in ganz Venezuela. All diese Regionen sind ein Eldorado für Naturfreunde und Wanderer.
Auch Tierliebhaber werden hier einiges zu entdecken haben. Durch die großen und touristisch gut erschlossenen Nachbarn im Westen und im Süden hat sich der Fremdenverkehr in Venezuela nur langsam entwickelt. Dies kann allerdings auch von Vorteil sein, denn somit ist das Land noch nicht vom Massentourismus erobert und bietet genügend Platz und Unberührtheit für Individualreisende.
Die Hauptstadt und gleichzeitig auch größte Stadt des Landes ist Caracas, sie zählt knapp 3 Millionen Einwohner und beheimatet mehrere Museen und Theater. Besonders sehenswert sind hier der Plaza Venezuela, die Kathedrale von Caracas und die Moschee Ibrahim Al-Ibrahim. Man merkt schon, dass Venezuela für alle seine Besucher etwas zu bieten hat, egal ob Baden an der karibischen Küste, Wandern im Guyana-Hochland, Entdeckungstouren durch die Orinoco-Ebene oder die Erkundung der vorgelagerten traumhaften Inseln.
beste Reisezeit:
ganzjährig, Wanderungen und Outdoor: November bis Mai


Klima:
Es herrscht größtenteils tropisches Klima, nur in den höheren Lagen dominiert das gemäßigte Klima, hier kann es dann auch recht kalt werden. Die Regenzeit in Venezuela dauert von Mai bis Dezember.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Erfolgt die Einreise über dem Luftweg können deutsche Staatsbürger mit einer Touristenkarte nach Venezuela einreisen, welche im Flugzeug ausgehändigt wird.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=VE
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/VenezuelaSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Gelbfieber und Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/VenezuelaSicherheit.html

Währung:
1 Bolivar = 100 Céntimos
 

Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -5,5h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -6,5h 


Gut zu wissen:
In Venezuela ist das Abrazo, eine Zusammensetzung aus Händedruck und Umarmung, zur Begrüßung üblich. Die Amtssprache ist Spanisch, daneben noch zahlreiche indigene Sprachen, Englisch wird so gut wie gar nicht gesprochen oder verstanden, somit empfiehlt es sich Grundkenntnisse der spanischen Sprache zu erlernen.


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