Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 9-tägige Aktivreise durch Jordanien
  • 3-/4-Sterne Hotels/Camp inklusive Halbpension
  • Wadi Rum - eine der schönsten Wüsten der Welt erleben
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Jordanien - das Königreich im Nahen Osten - hat weit mehr zu bieten, als karge Wüsten. Das Land der Haschimiten ist viel farbenprächtiger als so mancher glaubt. Im Ajloun Naturreservat wandeln Sie durch schattenspendende Wälder aus Eichen und Pistazien-Bäumen. Grüne Büsche und Sträucher soweit das Auge reicht! Kräftiges Blau verzaubert Sie bei einem Besuch des tiefst gelegenen Sees der Erde, dem Toten Meer. In der legendären Felsenstadt Petra lauschen Sie den Geschichten, die die über 2.000 Jahre alten Fassaden noch heute erzählen. Beim Anblick der imposanten Gebäude aus einer längst vergangenen Zeit verschlägt es Ihnen für einen Moment die Sprache. Danach geht Ihre Entdeckungsreise weiter zu dem rot leuchtenden Sandstein im Wadi Rum, eine der schönsten Wüsten der Welt. Welch eine Vielfalt an Farben! Merhaba - Herzlich Willkommen in Jordanien!
1. Tag - Anreise
Flug nach Amman, Empfang durch die deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Bei einem ersten Abendessen haben Sie die Möglichkeit, sich zu akklimatisieren und sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Wer weiß, vielleicht können Sie schon heute das jordanische Nationalgericht Mansaf probieren, eine Speise aus Hammelfleisch, Reis und Ziegenmilch. Übernachtung in Amman.
2. Tag - Amman - Ajloun - Jerash - Amman (ca. 150 km)
Anschließend geht es weiter nach Ajloun. Im 12. Jh. wurde hier eine mächtige Festung zum Schutz vor den Kreuzrittern errichtet. Die wehrhaften Mauern stehen noch heute majestätisch auf einem Hügel. Im nahegelegenen Ajloun Naturreservat unternehmen Sie eine Wanderung (ca. 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel). Sie folgen dem Soap-House-Trail, der am Besucherzentrum beginnt. Ihr Ziel ist das Seifenhaus im benachbarten Dorf Orjan. Sie wandern unter alten Eichen und Pistazien-Bäumen entlang und spüren den groben Pfad unter Ihren Füßen. Auf dem Weg ins Tal hinab passieren Sie einen der ältesten orientalischen Erdbeerbäume des Reservats. Hätten Sie gedacht, dass Jordanien so grün sein kann? Um viele Bilder reicher gelangen Sie schließlich zum Seifenhaus, in dem die Frauen von Orjan nach alten Traditionen Seife aus Olivenöl fertigen. Sie fahren weiter nach Jerash, wo Sie uralte Ruinen und aufwändige Mosaike in eine andere Zeit zurückversetzen. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die alten griechisch-romanischen Stätten erfahren Sie einiges über die ehemaligen Siedlungen. Abendessen und Übernachtung in Amman.
3. Tag - Amman - Madaba - Um el Rasas - Berg Nebo - Totes Meer (ca. 265 km)
Nachdem Sie sich beim landestypischen Frühstück gestärkt haben geht Ihre spannende Erlebnisreise weiter. Sie lernen die pulsierende Metropole Amman bei einer Stadtrundfahrt kennen. Zahlreiche Völker haben hier über die Jahrtausende ihre Fußspuren hinterlassen. Darunter auch die Ammoniter, denen die Stadt ihren heutigen Namen verdankt. Schon von weitem erblicken Sie das strahlende Blau der Kuppel der König Abdullah-Moschee. Das mit herrlichen Ornamenten geschmückte Gewölbe wird von zwei eindrucksvollen Minaretten umrahmt. Ihr Weg führt Sie weiter zur Zitadelle. Sie lassen Ihren Blick über die Dächer der Stadt schweifen. Hier oben befindet sich auch das Archäologische Nationalmuseum. Der Weg durch die Ausstellungsräume gleicht einer Reise in die Vergangenheit. Unglaublich, dass man hier sogar 200.000 Jahre alte Rhinozeros-Zähne sehen kann! Entdecken Sie anschließend die Stadt der Mosaike, Madaba. Zahlreiche bunte Kunstwerke versetzen Sie ins Staunen. Das schönste darunter ist die Landkarte Palästinas in der St. Georgs-Kirche. Kaum zu glauben, dass dieses detaillierte Werk von Menschenhand geschaffen wurde! Überzeugen Sie sich in der Mosaikschule von der Fingerfertigkeit der Mosaikkünstler und schauen Sie ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter. Ein weiteres Stück jordanischer Geschichte erwartet Sie in Um el Rasas. In der archäologischen Stätte etwa 70 km südlich von Amman wurden Ruinen aus dem 3. bis 9. Jh. entdeckt. Die Bauten aus römischer und byzantinischer Zeit beherbergen einige der filigransten Mosaike des Mittleren Ostens. Ein Großteil der Stätte liegt jedoch noch heute unter dem Staub der Jahrhunderte begraben. Kein Wunder, dass die UNESCO Um el Rasas im Jahr 2004 zum Weltkulturerbe erklärte. Wollten Sie schon immer Mal wie Moses Ihren Blick über das gelobte Land schweifen lassen? Das können Sie nur auf dem Berg Nebo! Sie erleben den unvergesslichen Anblick der felsigen Landschaften mit Moses Augen und stellen sich vor, wie er sich wohl vor etwa 3.500 Jahren fühlte, als er das "gelobte Land" vor sich sah. Weiter geht’s zum Toten Meer. Haben Sie gewusst, dass der extrem salzhaltige See der tiefst gelegene See der Erde ist? Ganze 416 m unter dem Meeresspiegel befindet sich diese blaue Oase. Haben Sie auch schon den salzigen Geruch in der Nase? Sie sollten sich keinesfalls ein wohltuendes Bad im mineralhaltigen Wasser entgehen lassen. Das einmalige Gefühl der Schwerelosigkeit werden Sie so schnell sicher nicht mehr vergessen! Abendessen und Übernachtung am Toten Meer.
4. Tag - Totes Meer - Wadi Mujib - Totes Meer (ca. 15 km)
Mit Superlativen geht es auch heute Morgen weiter! Ihr erstes Ziel ist das eindrucksvolle Wadi Mujib, das tiefst gelegene Naturschutzgebiet der Welt. Der biblische Fluss Arnon hat sich hier tief in den rötlichen Stein gegraben. Die imposanten Felswände ragen etliche Meter steil in den Himmel empor. Nicht umsonst ist die Region auch als der Grand Canyon Jordaniens bekannt. Sie möchten diese eindrucksvolle Naturkulisse hautnah erleben? Bei einer Trekking-Tour über den sogenannten Ibex-Trail haben Sie die Möglichkeit dazu (ca. 2 - 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel). Der Weg beginnt am Besucherzentrum und führt Sie über einen steilen Anstieg bis zum Herzen des Naturschutzgebiets. Können Sie auch schon das fesselnde Blau des Toten Meers sehen? Auf diesem Pfad erwarten Sie an jeder Ecke neue faszinierende Ausblicke auf die herrlichen Landschaften. Wenn Sie möchten, können Sie an einem Aufstieg zu Qasr Riyash, einer Fortruine aus unbekannter Zeit, teilnehmen. Eine Legende besagt, dass es sich um eine von vier Burgen in der Region handelt, die von dem mächtigen Beduinen-Scheich Riyash besetzt worden war. Angeblich herrschte jeder der vier Söhne über eine der Burgen, bis ein Krieg wegen Weiderechten ausbrach und jeder der Söhne getötet wurde. Wenn Sie am anspruchsvollen Aufstieg teilnehmen, werden Sie mit einer unvergesslichen Aussicht auf das Tote Meer belohnt. Abendessen und Übernachtung am Toten Meer.
5. Tag - Totes Meer - Kerak - Dana - Petra (ca. 360 km)
Nach dem Frühstück haben Sie die Möglichkeit, ein letztes Bad im Toten Meer zu nehmen, bevor Sie in Richtung Süden nach Kerak fahren. Tauchen Sie in die Geschichte der Kreuzritter ein. Es erwartet Sie eine der größten Burgen der Region. Die historische Kreuzfahrer-Festung erhebt sich majestätisch auf einem ca. 1.000 m hohen Berg, von dem Sie einen fantastischen Blick auf das Tote Meer genießen. Im Anschluss machen Sie sich auf den Weg in das Dana Naturreservat. Das mit 320 km² größte Naturschutzgebiet Jordaniens verläuft von der tiefgelegenen Ebene des Wadi Araba bis hinauf zum Qadisiyah-Plateau in 1.500 m Höhe. Hätten Sie gedacht, dass im Reservat vier verschiedene Klimazonen herrschen? Daher sind auch Flora und Fauna hier besonders vielfältig. Genießen Sie eine Wanderung durch das Dorf und den vorbeiziehenden Bergrücken (ca. 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht). Sie lassen die frische Luft durch Ihre Lungen strömen und lauschen den Geräuschen der Natur. Anschließend fahren Sie nach Petra, wo das Abendessen und die Übernachtung erfolgen.
6. Tag - Petra
Nach dem Frühstück erwartet Sie das größte Juwel Jordaniens und eines der 7 Weltwunder der Moderne: die Felsenstadt Petra. Die verborgene Stadt mitten im Nirgendwo wird sicher auch Ihnen den Atem rauben. Sie passieren einige Grabstätten außerhalb der Stadt und erreichen schließlich den sogenannten Siq. Der riesige Riss zieht sich rund 1.200 m durch den Sandstein. Auf Ihrem Weg durch die schmale Felsspalte lassen Sie Ihren Blick die steilen Wände empor gleiten. Es sieht fast so aus, als würden sich die Felsen 100 m über Ihrem Kopf treffen. Nach einer letzten Kurve erscheint am Ende des Siq das Schmuckstück Petras in seiner vollen Pracht - die Schatzkammer. Die filigrane Fassade wurde wie auch die übrigen Gebäude vor über 2.000 Jahren von den alten Nabatäern in den bloßen Stein gehauen. Die Sonne lässt den Sandstein in verschiedenen Rottönen erstrahlen. Ein unvergesslicher Anblick! Nach diesem einmaligen Erlebnis haben Sie die Möglichkeit, ein landestypisches Abendessen zu kochen. Unter fachmännischer Anleitung erhalten Sie so einen authentischen Einblick in die jordanische Küche und ihre Zutaten (vor Ort buchbar, ca. 25 JOD pro Person). Oder nehmen Sie im Rahmen Ihrer Halbpension ein leckeres Abendessen im Hotel ein. Übernachtung in Petra.
7. Tag - Petra - Wadi Rum (ca. 120 km)
Beim gemütlichen Frühstück lassen Sie am Morgen das Erlebte noch einmal Revue passieren. Direkt im Anschluss geht es mit einem landschaftlichen Highlight Jordaniens weiter. Wollten Sie schon immer mal das Abenteuer Wüste hautnah erleben? Dann sind Sie in der wundersamen Mondlandschaft des Wadi Rum genau richtig! Kaum eine Wüste der Welt ist so schön, wie diese. Bizarre Türme aus Sandstein und spannende Felsformationen erstrecken sich am Horizont. Inmitten der Berge sehen Sie die endlos scheinenden Flächen aus farbenprächtigem Sand. Bei einem dampfenden Willkommens-Tee machen Sie sich mit Ihrer Umgebung vertraut. Danach erwartet Sie eine aufregende Geländewagentour (ca. 2 Stunden) durch die Wüste zu Ihrem Camp. Halten Sie die Kamera bereit, um das Farbenspiel des Lichts auf den rötlichen Felsen und dem Sand festzuhalten. Ein Anblick, der Sie nicht mehr loslässt! Nachdem Sie die Atmosphäre der Wüste in sich aufgesogen haben, erleben Sie ein typisch beduinisches Abendessen. Sie kosten das traditionelle Gericht Zarb, das auf einem Grill unter dem Sand zubereitet wird. Die Beduinen zeigen Ihnen wie Sie das traditionelle Essen zubereiten und verraten Ihnen auch die Stelle, an der Sie den Grill im Sand vergraben haben. Nach dem Essen genießen Sie unter freiem Himmel den unglaublichen Blick in die Sterne. Nirgends sonst ist der Nachthimmel so klar, wie in der Wüste! Übernachtung im Beduinen Camp.
8. Tag - Wadi Rum - Aqaba (ca. 70 km)
Bevor Sie heute weiter Richtung Süden aufbrechen, unternehmen Sie eine Wanderung mit einem Beduinen durch das schöne Wadi Rum (ca. 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht). Anschließend fahren Sie nach Aqaba am Roten Meer. Die Zeit hier steht Ihnen zur freien Verfügung. Worauf haben Sie Lust? Legen Sie sich in den weichen Sand und genießen Sie die warmen Sonnenstrahlen auf Ihrer Haut. Für Abkühlung zwischendurch sorgt das kristallklare Wasser, das das ganze Jahr über angenehme Badetemperaturen bietet. Oder möchten Sie lieber die vielfältige Unterwasserwelt beim Schnorcheln erkunden? Das Rote Meer ist nicht umsonst berühmt für seine herrlichen Korallenriffe. Unglaublich, welche Farbenpracht Sie hier entdecken können! Den perfekten Abschluss für Ihre erlebnisreiche Reise bildet ein Abschiedsabendessen. Lassen Sie das Erlebte noch einmal Revue passieren und genießen Sie landestypische Gerichte in einem guten Fischrestaurant. Übernachtung in Aqaba.
9. Tag - Abreise
Auch die schönste Reise hat ein Ende. Mit einem Koffer voller neuer Eindrücke werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen zurück in die Heimat. Wer weiß, vielleicht kommen Sie ja eines Tages wieder.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Bitte achten Sie bei den Ausflügen auf entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk. Wetter- oder sicherheitsbedingt können Ausflüge und Leistungen eventuell nicht durchgeführt werden. Der Zustand des Straßennetzes in Jordanien kann nicht mit dem europäischen Standard verglichen werden.

Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen.
Maximalteilnehmerzahl: 18 Personen.
Bei Nichterreichen behalten wir uns vor die Reise bis 30 Tage vor Reisebeginn abzusagen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Bilder:
Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.

Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund  5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt  wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.

Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.

Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.

Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Bilder:
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.

Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.

Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches  rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Bilder:
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.

Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.

In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Bilder:
Die malerisch gelegene Stadt von Kerak befindet sich im Westen Jordaniens und beheimatet rund 21.000 Menschen. Das eigentliche Highlight der Stadt sind die hier befindlichen Ruinen der Burg Kerak, welche aus der Zeit der Kreuzzüge stammt und von Kreuzfahrern des Königreiches Jerusalem errichtet wurde. Häufig wird die Burg fälschlicherweise mit dem wesentlich bekannteren Krak des Chevaliers im Nachbarland Syrien verwechselt.

Die Burg Kerak befindet sich auf einem Felsvorsprung in etwa 1000 Metern über dem Meeresspiegel und wird häufig auch Crac des Moabites genannt. Durch die günstige Lage der Stadt östlich des Jordans konnten von hier aus sowohl die Handelsrouten nach Mekka, Damaskus und Ägypten als auch die Beduinen kontrolliert werden.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Direkt am Golf von Aqaba, einem Seitenarm des roten Meeres befindet sich der einzige Seehafen Jordaniens, die Stadt Aqaba. Sie gehört zu den Tourismushochburgen Jordaniens und liegt im äußersten Süden des Landes. Bei Reisenden gefragt ist sie vor allem wegen den hier befindlichen Korallenriffen, welche die Stadt zu einem Paradies für Taucher machen, zudem ist Aqaba der einzige Tauchort am Roten Meer in ganz Jordanien.

Neben der atemberaubenden und faszinierenden Unterwasserwelt gibt es aber auch an Land einige Schätze zu entdecken, so beispielsweise die Ruinen der historischen Stadt Ayla, das archäologische Museum, das einstige Fort und die pittoreske Marina City an der Uferpromenade von Aqaba. Somit bietet die Stadt einen einzigartigen und gelungenen Mix zwischen Baden, Kultur und Unterwassersport, wobei sicher jeder Besucher etwas für sich entdecken wird.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Jordanien (JO)
Jordanien

Einst galt Jordanien eher als ein exotisches und außergewöhnliches Reiseland, doch mit der Zeit wurde es bei Reisenden immer bekannter und beliebter, sodass es heute eines der top Reiseziele überhaupt ist. Dies liegt natürlich in erster Linie an der eindrucksvollen Landschaft, den vielen Naturreservaten, der fremdartigen Kultur und den exotischen Städten.
Eine Stadt davon aber ist der besondere Besuchermagnet Jordaniens, sie stellt alle anderen Städte in den Schatten und dabei ist sie noch nicht einmal bewohnt, die Rede ist von Petra, der verlassenen Felsenstadt. In der Antike war sie die Hauptstadt der Nabatäer, nach deren Untergang geriet auch die einstige Hauptstadt in Vergessenheit. Sie wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Heute bekommt sie dafür täglich Besuch, denn Petra ist nicht nur ein außergewöhnliches Bauwerk sondern seit den 80er Jahren auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Und das wollen die Touristen auf ihren Reisen durch das orientalische Jordanien bestaunen.
Eine weitere wichtige Stadt des Landes ist Amman, die jordanische Hauptstadt, sie beheimatet Sehenswürdigkeiten wie den Herkulestempel auf dem Zitdellenhügel, die König-Abdullah-Moschee oder das Römische Theater und ist Ausgangpunkt vieler Rundreisen durch das haschemitische Königreich. Auf einer solchen Rundreise kann man neben Petra und Amman noch eine ganze Menge mehr entdecken, beispielsweise Wadi Rum, ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf. Wadi Rum gehört zu den bekanntesten, nicht nur weil seine Landschaft so ausgesprochen beeindruckend ist, sondern auch weil sich in seinen Sandstein- und Granitfelsen viele Jahrhunderte alte Felsenmalereien befinden.
Wer nach so viel Kultur und Offroad-Action ein wenig entspannen möchte der kann das am besten an einem der vielen Strände am Ufer des Roten Meeres, genauer gesagt am Golf von Aqaba. Somit kombiniert eine Jordanien-Rundreise wirklich alle Highlights dieses hinreißenden Landes.

beste Reisezeit:
Frühling und Herbst


Klima:
Die Sommer sind in fast allen Regionen des Landes sehr heiß, besonders im Jordantal können die Temperaturen sehr hoch werden. Im Nordwestlichen Teil Jordaniens herrscht ein milderes Mittelmeerklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist. Es wird ein Visum benötigt, dieses wird bei der Einreise ausgestellt, welches zunächst vier Wochen gültig ist, nur bei der Einreise über die King-Hussein-Brücke aus der Westbank wird kein Visum  ausgestellt. Visa für eine mehrfache Einreise muss bei der Jordanischen Auslandsvertretung angemeldet werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ist ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html

Währung:
1 Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils


Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Die jordanische Bevölkerung gilt im Allgemeinen als sehr höflich und gastfreundlich. Der Islam spielt eine elementare Rolle, dies ist zu respektieren. Frauen wird zurückhaltende Kleidung empfohlen, Badebekleidung wird nur am Strand und am Pool akzeptiert.


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