Inklusive Flug
  • 15-tägige Busrundreise durch China
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Einzigartige Landschaften & reizvolle Metropolen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Häuser kratzen in Beijing und Shanghai am Himmel - internationale Stararchitekten bauen an der künftigen Wirtschaftsmacht. Doch im Schatten der Wolkenkratzer ducken sich Tempel, in denen Räucherspiralen wieder Gebete zu den Göttern tragen. Wie passen überhaupt die drei großen K - Konfuzianismus, Kommunismus und Kapitalismus - im China von heute unter einen Hut? Stoff für Diskussionen! Das Programm ist geruhsam aufgebaut, und es gibt immer wieder Zeit für Ruhephasen: Genießen Sie Tai-Chi am Morgen, kulinarische Abenteuer und Zeit für Shopping und Spa!
1. Tag: Flug nach China
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug nach Frankfurt. Am späten Nachmittag Weiterflug mit Lufthansa nach Beijing (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.), voraussichtlich im A380.
2. Tag: Ankommen im Reich der Mitte
Am Morgen landen Sie in Beijing auf dem größten Flughafen der Welt und werden von Ihrem Studiosus-Reiseleiter begrüßt. Auf dem Weg ins Hotel genießen Sie die ersten Eindrücke der schnell wachsenden Metropole. Nach dem Check-in bleibt Zeit, sich vom Flug zu erholen. Am Nachmittag steht mit dem Himmelstempel (UNESCO-Kulturerbe) ein geruhsamer Besichtigungspunkt auf dem Programm. Einst betete der Kaiser hier um eine gute Ernte, heute treffen sich in der Parkanlage die erholungsuchenden Beijinger. Bei einem Spaziergang schnuppern wir erste Chinaeindrücke und leben uns langsam ein. Erste Eindrücke von der chinesischen Küche folgen am Abend, bei einem guten Abendessen im Hotel. Vier Übernachtungen in Beijing.
3. Tag: Beijing: kaiserlich und menschlich
Ganz klein fühlen wir uns auf dem Platz des Himmlischen Friedens - hier haben eine halbe Million Menschen Platz! Kaisertum, Kulturrevolution und Studentenprotest: Der Reiseleiter kennt die nicht immer ruhmreiche Geschichte des Platzes. Anschließend spazieren wir durch das Labyrinth der Höfe und Hallen in der Verbotenen Stadt (UNESCO-Kulturerbe). Nach dem Ausflug in die Kaiserwelt rollen wir mit Pedalkraft in der Rikscha wieder in den Alltag der Stadt. Im traditionellen Hutong-Viertel sind wir bei Familie Li zu Gast. Beim gemeinsamen Mittagessen plaudern wir über Kochkunst und Wirtschaftskrise. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen!
4. Tag: Die Große Mauer
Für jeden Chinesen ein Traum - für uns ein Muss: einmal auf der Großen Mauer (UNESCO-Kulturerbe) stehen! Ganz nach Lust und Laune und im eigenen Tempo können Sie das gewaltige Bauwerk erkunden. In der Anlage der Ming-Gräber tauchen wir anschließend in die Mysterien der kaiserlichen Grabkultur ein und flanieren über die Seelenstraße. Fahrtstrecke 120 km. Crashkurs Chinaküche, Teil zwei: Beijing-Ente packt man in Beijing in Pfannkuchen mit Pflaumensoße. Lecker!
5. Tag: Sommerpalast
Heute geht es früh los: Tai-Chi mit Meister Zhou. Die harmonische Bewegungskunst ist Volkssport. Beijing alt und neu zeigt sich uns auf der Fahrt zum Sommerpalast (UNESCO-Kulturerbe). Zwischen Seeufer, Pavillons und Wandelgang spüren wir noch einmal dem kaiserlichen China nach. Von der Qing-Zeit fahren wir dann ins 21. Jahrhundert: Vogelnest, Wasserwürfel & Co. kennen wir von den Übertragungen der Olympischen Spiele 2008. Am Nachmittag führen Sie selbst Regie. Besuchen Sie die Kunstateliers und Galerien in der Factory 798.
6. Tag: Im Zug nach Xian
Die 1216 km von der aktuellen in die alte Hauptstadt schafft der neue Hochgeschwindigkeitszug in guten 5 Stunden. In Xian endete einst die Seidenstraße, und die Stadt war eine multikulturelle Metropole. Wie ergeht es den Minderheiten heute im Vielvölkerstaat China? Die Große Wildgans-Pagode ist eines der ältesten buddhistischen Bauwerke Chinas und erfreut sich auch bei Einheimischen immer größerer Beliebtheit. Zwei Übernachtungen in Xian.
7. Tag: Tonsoldaten für die Ewigkeit
Eine tönerne Armee (UNESCO-Kulturerbe) aus 7000 Kriegern bewacht das Grab von Kaiser Qin Shi Huangdi! Größenwahn und Machtdemonstration haben in China Tradition. Ausblicke bietet ein Spaziergang auf der gut erhaltenen Stadtmauer. Und einen Einblick in das Alltagsleben bekommen wir während eines Bummels durch die muslimische Altstadt. Den Rest des Tages können Sie dann selbst gestalten und Ihre ganz persönlichen Lieblingsecken in Xian entdecken. Bildungshungrige bestaunen konfuzianische Klassiker auf 2300 steinernen Stelen. Am Abend treffen wir uns dann zu einem Jiaozi-Bankett. Die gefüllten Teigtaschen sind die Spezialität der Region.
8. Tag: Gen Süden
Heute geht es weiter Richtung Süden. Wir fliegen mit China Eastern nach Guilin. Wollen Sie erste Eindrücke von der faszinierenden Landschaft sammeln? Dann spazieren Sie direkt vom Hotel aus mit dem Reiseleiter zum Wahrzeichen der Stadt, dem Elefantenrüsselberg. Am Abend lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Dinner ausklingen. Zwei Übernachtungen in Guilin.
9. Tag: Berge und Wasser
Shanshui ist das chinesische Wort für Landschaft und bedeutet übersetzt Berge und Wasser. Bei einer Bootsfahrt auf dem Li-Fluss verstehen wir, warum. Grüne Karstkegel, glasklares Wasser und schwimmende Wasserbüffel sind das Urbild dessen, was in China als perfekte Landschaft angesehen wird. Unser Ziel Yangshuo ist ein lebhaftes Marktstädtchen. Spazieren Sie durch die Gassen oder genießen Sie das Treiben in einem der zahlreichen Cafés. Danach geht es mit dem Bus zurück nach Guilin. 80 km.
10. Tag: An den Westsee
Am Vormittag fliegen wir mit China Eastern nach Hangzhou. Die Chinesen sagen: „Im Himmel gibt es das Paradies, auf der Erde Hangzhou.“ Was es damit auf sich hat, erspüren wir bei einer geruhsamen Bootsfahrt auf dem Westsee (UNESCO-Kulturerbe). Danach flanieren wir noch durch die Parkanlagen am Seeufer. Hangzhou gilt als eine der romantischsten Städte Chinas. Am Abend lockt ein Besuch des Megashow-Events "Impressionen von Hangzhou" von Starregisseur Zhang Yimou. Der Reiseleiter organisiert Ihnen gerne die Karten. Zwei Übernachtungen in Hangzhou.
11. Tag: Im schönen Hangzhou
Das Kloster der Seelenzuflucht überstand die Wirren der Kulturrevolution nur dank des energischen Eingreifens von Zhou Enlai. Wir hören die Geschichte vom Herbeigeflogenen Felsen und sehen gewaltige Buddhafiguren. Erholung für Geist und Körper bietet dann der Besuch einer Teeplantage. Der Drachenbrunnentee ist sagenumwoben und wird gerne als Staatsgeschenk überreicht. Kosten Sie ein Tässchen und lassen Sie sich in die richtige Zubereitung einweihen! Am Nachmittag streifen wir dann durch die Altstadt und sehen eine traditionelle Apotheke.
12. Tag: Shanghai, Stadt der Widersprüche
Am Morgen Fahrt mit dem Bus nach Shanghai. Erst lassen wir uns durch die Altstadt treiben und genießen die Ruhe im idyllischen Yu-Garten. Das Kontrastprogramm bietet dann der Bund, die berühmte Uferpromenade am Huangpu. Auf der einen Seite die geschichtsträchtigen Kolonialbauten und auf der anderen die himmelwärts strebende Skyline von Pudong. Eine kleine Fährfahrt bringt uns hinüber nach Pudong. Hier verschaffen wir uns auf der spektakulären Aussichtsplattform des Jin Mao Tower einen Überblick. Zwei Übernachtungen nahe dem ehemaligen französischen Viertel.
13. Tag: Alte und neue Kunst
Einst wurden auf dem Volksplatz Pferderennen veranstaltet, heute ist er Ausdruck einer stolzen und selbstbewussten Stadt. Hier liegt das Shanghai Museum mit seinen Bronze- und Kunstsammlungen und einigen der schönsten Schätze des asiatischen Staates. Vom Gestern geht es dann wieder ins Heute: In der liebevoll restaurierten Taikang-Straße bummeln und shoppen wir wie die Einheimischen. Am Abend lassen wir bei einem Abschiedsdinner die Eindrücke noch einmal Revue passieren.
14. Tag: Shanghai - Stadt der Zukunft
Der Tag gehört Ihnen. Genießen Sie noch einmal die Stadt im eigenen Tempo oder machen Sie gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter einen Ausflug (30 €) in eines der traditionellen Wasserdörfer in der Umgebung von Shanghai. Hier scheint die Zeit stehen geblieben. Auf kleinen Kanälen gleiten Sie an traditionellen Häusern und Brücken vorbei. Das Mittagessen ist rustikal, aber lecker! Nachmittags erreichen Sie wieder Shanghai. Nach dem Check-out aus dem Hotel geht es am Abend gemeinsam zum Flughafen. Flug mit Lufthansa (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).
15. Tag: Wieder daheim
Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen. Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Ein Besuch in Peking ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Zeugen der Geschichte, Architektur und Kunst reihen sich aneinander. Viele Sehenswürdigkeiten schmücken noch heute das Bild der Stadt.

Von einmaliger Größe in der Welt ist der Platz des Himmlischen Friedens. In China heißt er Tian’anmen- Platz. Der mit einer angegebenen Größe von 39,6 ha gilt als der größte befestigte Platz weltweit. Das Tor des Himmlischen Friedens steht an der Nordseite, direkt hinter dem Kaiserpalast. Wegen seiner Säulen ist es unverkennbar. Da er früher zum Kaiserplatz gehörte, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst ab dem Jahr 1911 wurde der Platz des Himmlischen Friedens für alle Menschen zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit ist er zu einem wichtigen Platz in Peking geworden. Hier finden seither Demonstrationen, Kundgebungen und Feierlichkeiten von großem Ausmaß statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnehmen können.


Der Himmlische Platz des Friedens ist aber auch ein Ort des Gedenkens. Das Denkmal für die Helden des Volkes steht für den Kampf um die Befreiung. Auf der Westseite des Platzes befindet sich die Große Halle des Volkes. Das Chinesische Nationalmuseum grenzt im Osten an den Platz.

Dem früheren Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, ist ein imposantes Mausoleum gewidmet. Es befindet sich im Süden des Platzes. Vor dem Tor des Himmlischen Friedens steht eine Ehrenwache.
Seit der Öffnung des Platzes ist der Ort geprägt von  Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Als herausragendes Ereignis steht heute das Tian’anmen- Massaker vom Juni 1989 in den Geschichtsbüchern.
Monate lang wurde der Platz des Himmlischen Friedens durch eine Studentenbewegung besetzt. Die gewaltsame Zerschlagung durch das Militär forderte auch Todesopfer. Seither wird dieser Tag in China als Zwischenfall vom 4. Juni bezeichnet.

Heute ist der Himmlische Platz des Friedens eine Touristenattraktion. Einheimische aus dem ganzen Land kommen hierher, um diesen geschichtsträchtigen Platz zu sehen.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
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Im Sommer 2008 wurden in Peking die Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Ein weiteres großes Ereignis im neuerbauten Stadion waren im gleichen Jahr die Sommer- Paralympics. Für diese besonderen sportlichen Anlässe wurde ein neues Olympisches Stadion erbaut.

Dieser gigantische Bau wird auf Grund seiner äußeren Form  gern von den Pekingern als Vogelnest bezeichnet. Das Außengerüst ist aus Stahlträgern, die an den Bau eines Vogelnestes erinnern. Ein außergewöhnliches Olympisches Stadion ist entstanden. Geplant und gebaut wurde es von Herzog& De Meuron, zwei Schweizer Architekten. Sie vereinten in diesem Bau moderne und traditionelle Aspekte gekonnt miteinander.

Dieser doch etwas eigenwillige Bau begann im Dezember 2003 mit dem ersten Spatenstich. Der Baubeginn war jedoch erst im März 2004. Mit einer Unterbrechung und neuen Planungen aus Kostengründen wurde das Olympische Stadion erst am 18.04. 2008 feierlich eröffnet. Hier fanden während der Olympischen Sommerspiele das Fussballfinale und die Leichtathletik- Wettkämpfe statt. Sowohl die Eröffnungs- als auch die Abschlussfeier fanden ebenfalls im neu erbauten Stadion der Hauptstadt  statt.

Das Olympische Stadion in Peking bot während der Sommerspiele 91 000 sportbegeisterten Platz, wurde später aber auf 80  000 Plätze reduziert. Das Stadion erstreckt sich über vier Etagen und zwölf Bereiche. Sie wurden nach den Jahrestieren benannt. Für jeden Monat steht ein Tier. Im jeweiligen Außenbereich findet der Besucher auf einer schön angelegten Wiese das dazu gehörige Tier abgebildet. Die Innenausstattung des gesamten Stadions entspricht den modernen Anforderungen an Technik und Einrichtung.

Im Inneren des Nationalstadions sollen in den nächsten Jahren weitere Restaurants und verschiedene Einrichtungen, wie Läden und Geschäftsräume, entstehen, da es auch für weitere Sport- und Veranstaltungen anderer Art genutzt werden soll.

Heute zählt das Olympische Stadion zu Pekings bedeutenden Sehenswürdigkeiten für Touristen aus aller Welt. Die Außenanlagen haben einen modernen, aber dennoch chinesischen Stil. Das Olympische Stadion ist zu einem weiteren Ort der Begegnungen in Peking geworden.
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Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
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Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

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Der Elefantenrüsselberg, häufig auch als Elefantenberg bezeichnet, befindet sich direkt am Zusammenfluss des Li Jiang und des Yangjiang. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Guilin, die sich in der Nähe der Stadt Hangzhou befindet. Besonders berühmt ist der Berg durch seine Form, die einem Elefanten beim Trinken ähnelt.

Eine alte Geschichte besagt, dass durch die im Berg befindliche Pagode einst ein Elefant beim Trinken getötet wurde. Das Loch im Berg, welches maßgeblich für das Erscheinungsbild als Elefant ist, wird „Wasser-Mond-Loch“ genannt. Bei Flut kann es mit Booten erreicht werden und ist ein beliebtes Ausflugsziel vieler Touristen. Der Name „Wasser-Mond-Loch“ dürfte dadurch entstanden sein, dass sich bei Vollmond der Mond im Wasser wiederspiegelt, was für eine wunderschöne Nachtszene sorgt und besonders Romantiker in seinen Bann zieht.

Der Elefantenrüsselberg wird unter Einheimischen Xiangbishan genannt. Der Berg besteht nicht nur aus dem „Wasser-Mond-Loch“, sondern auch noch aus einer beeindruckenden Höhle, die von vielen Besuchern als Auge des Elefantenbergs interpretiert wird. Von der Höhle aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die schöne Landschaft, die den Berg umgibt. Die Pagode, die der Sage nach, einen Elefanten beim Trinken getötet haben soll, befindet sich auf der Spitze des Bergs und stammt aus der Ming Dynastie, die von 1368 bis 1644 dauerte. Wer den Berg erklimmt kann nicht nur die wunderschöne Pagode bewundern sondern trifft auch auf eine Menge an Tauben, die sich auf dem Berg eingenistet haben.

Nachdem die Gegend rund um den Elefantenberg in den letzten Jahrzehnten immer mehr von Touristen besucht wurde, hat man natürlich auch die verschiedenen Attraktionen am und um den Elefantenrüsselberg für den Tourismus ausgebaut. So hat man beispielsweise die Möglichkeit, sich mit einem Boot zum „Wasser-Mond-Loch“ fahren zu lassen. Dort kann man anschließend einen frisch gebratenen Li-Fisch essen. Auch die zahlreichen Hotels und gastronomischen Betriebe in der Stadt Guilin und Hangzhou bieten immer wieder geführte Ausflüge an.
Der Li-Fluss gehört zu der Hauptattraktionen der Stadt Guilin. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte unbedingt eine gemütliche Flussfahrt in Betracht ziehen, wobei die spektakuläre Landschaft, die den Weg des Li-Fluss säumt, ausgiebig genossen und besichtigt werden kann. Eine Besonderheit sind die Fischer, die auf dem Fluss mit abgerichteten Kormoranen versuchen, Fische zu fangen. Natürlich finden ebenfalls Netze ihren Einsatz bei den Fischern.

Der Li-Fluss entspringt auf dem Katzenberg und mündet in den Fluss Gui Jiang, einem Nebenfluss des Westflusses. Die Hauptstrecke ist über 80 Kilometer lang, während die Gesamtlänger knappe 440 Kilometer beträgt. Der Fluss schlängelt sich wie ein grünlicher Jadegürtel durch die schöne Landschaft. Wer mit einem der typischen Boote über den Li-Fluss fährt, wird hier inmitten der Berge durch Guilin und Yanghshuo kommen. Der Fluss bildet mit der gesamten Umgebung ein Landschaftsbild, was nicht nur weltbekannt ist, sondern durch die Schönheit der Natur ebenfalls seine Anhänger bei den Touristen hat, die alljährlich hierher kommen. Vor allem Hobbyfotografen werden genügend Motive für traumhafte Bilder finden.

In dieser Gegend kommen vier Gegensätze zum Tragen – grüne Berge sowie klares Wasser bilden eine Abwechslung mit Höhlen und Felsen. Die Flussfahrt von Guilin nach Yanghshou dauert etwa vier Stunden. Sicherlich ist diese Fahrt eine der unglaublichsten Momente eines Urlaubers, der sich auf einer Reise durch China befindet, was nicht zuletzt an den traumhaften grünen Festformationen der Felsen liegen dürfte. Zwischen den Bergen sind weiterhin Bambuswälder und Reisfelder erkennbar. Auf der Bootsfahrt wird man außerdem auf im Fluss badende Wasserbüffel treffen. Der Zielort Yanghshuo ist ein in die Kegelberge eingebetteter kleiner Ort, der ohne weiteres auch seine Aufmerksam verdient und bei der Gelegenheit besichtigt werden sollte.  Für den Rückweg bietet sich eine Bustour an, deren Strecke den Fluss entlang verläuft, so dass der Urlauber die Schönheit noch auf eine andere Weise genießen kann.
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Der Touristenmagnet und idyllische See bietet ein traumhaftes Ambiente und wird unter Chinesen gerne als Schauplatz für Hochzeiten genutzt. Aufgrund seiner Kulisse wird der See zahlreich zu kopieren versucht, insgesamt existieren in China ca. 36 Westseen. Allerdings: An die Atmosphäre des Originals reichen die Kopien nicht heran.
Der Bund ist eine der schönsten Uferpromenaden in China. Die Promenade mit ihren einst mächtigen Bäumen wurde im Jahr 1922 verändert. Zum Schutz von Hochwasser wurde die Promenade erhöht und verbreitert, aus diesem Grund mussten die Bäume gefällt werden. Heute ist es eine Flanierzone, die viele Einwohner und Touristen anzieht. Von vielen der diversen Restaurants auf dem Bund hat man eine herrliche Aussicht, die sich besonders nachts mit der Beleuchtung lohnt anzusehen.

Gemütliche Cafés findet man an den tiefer gelegenen Stellen des Flusses, von wo aus man eine wunderschöne Sicht auf den Fluss genießen kann. An den Vormittagen trifft man häufg ältere Leute an, während am Nachmittag der größte Teil der Leute Touristen sind, die sich Erinnerungsfotos machen.

Entlang des Bundes stehen auch viele historische Gebäude, diese sind meistens mit Tafeln gekennzeichnet, um besonders die Touristen darauf aufmerksam zu machen. Diese Gebäude wurde in einem westlichen und modernen Stil erbaut. Ebenfalls findet man unter anderem Banken oder Konsulate aus verschiedenen Ländern. Vor einiger Zeit wurde auch die Straße neu gestaltet, die Spuren wurden schmäler gemacht, genauer gesagt wurde die Straße von elf auf vier Spuren verschmälert, um den Fußgängern mehr Platz bieten zu können.
 
Der Bund ist dank der U-Bahn einfach zu erreichen und man kommt vor allem ohne Verkehrschaos dorthin. Ein Muss für Touristen ist eine Flussfahrt auf dem Huangpu, von da aus sieht man den Fernsehturm, der auf drei Beinen steht oder man genießt eine herrliche Sicht auf Pudong.

Als Varianten stehen eine kurze oder eine lange Strecke zur Wahl. Obwohl der Bund eigentlich nur eine Promenade ist, zählt diese zu den Sehenswürdigkeiten von Shanghai. Der Bund zeichnet sich durch seine Gestaltung beispielsweise der Gebäude mit einer Gemeinsamkeit aus, so dass ein einheitliches Gesamtbild der Promenade entsteht und trotzdem ist ein kleiner Luxus mit westlichem Einfluss zu erkennen ist.
Bilder:
Der Yu Garten gehört seit 1982 zu den Denkmälern Chinas, steht im Zentrum von Shanghai und weist eine Fläche von zwei Hektar auf. In der Anlage findet man 28 wunderschöne Gebäude.  Gebaut wurde er einst von einem Beamten, der der Ming-Dynastie angehört. Leider wurde die wunderbare Parkanlage während des Taiping-Aufstandes und des zweiten japanisch-chinesischen Krieges zum größten Teil zerstört.
 

Während elf Jahren wurde der Yu Garten dann renoviert und dann im Jahre 1961 eröffnet. Seither steht er der Bevölkerung und den Touristen zur Verfügung. Diese Gelegenheit wird häufig genutzt, um sich zu erholen oder die schöne Anlage zu genießen.

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Zu den Hauptreisezielen in China gehört zweifellos die Stadt Guiliin, welche in einer Karstberglandschaft liegt. Sie gehört zu den reizvollsten Gegenden der Welt und wurde von Wind und Wasser geformt. Direkt am Lijang-Fluss ist Guilin für ihre unglaublichen Gegensätze bekannt, die sich aus klaren Gewässern, Felsformationen, grünen Bergen sowie Karsthöhlen zusammensetzen. Die Stadt ist schon weithin sichtbar, denn die Karstkegelberge sehen von dort aus wie jadene Haarnadeln aus. Wer im Herbst die Stadt besucht, wird betört sein von dem unnachahmlichen Duft der Kassiabäume, die auch Zimtbäume genannt werden und um diese Jahreszeit schon ein weihnachtliches Gefühl aufkommen lassen.
Yangshuo bildet ein Kreisgebiet der bezirksfreien Stadt Guilin im autonomen chinesischen Gebiet Guangxi. Der Kreis umfasst eine Fläche von 1.428 Quadratkilometer und beherbergt zirka 310.000 Einwohner. Verwaltungszentrum des Kreises ist die Gemeinde Yangshuo mit ungefähr 100.000 Einwohnern. Wirtschaftlich lebt die Region vornehmlich vom Tourismus. Eine Sehenswürdigkeit von Yangshuo ist der nahegelegene Li-Fluss mit den landschaftlich reizvollen Karstbergen im Hintergrund. Diese sehen wie aufrechtstehende Zuckerhüte aus. Unter Karst versteht man die natürliche Verwitterung von Karbonatgestein, welches den dortigen Bergen ihre eigentümlichen Formen geben. Touristen besuchen gerade wegen dieser schönen Landschaft das Gebiet von Yangshuo. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die nahegelegene Yangshuo-Höhle.
Sechs Millionen Einwohner versammeln sich in Zhejiangs Hauptstadt Hangzhou. Die Stadt befindet sich an der Flussmündung der mächtigen Qiatang Flusses und markiert den Anfang des Kaiserkanals, einer wichtigen und zentralen Verbindung zum Norden Chinas. 190 km von Shanghai entfernt, leben in Hangzhou geschätzte 6.700.00 Einwohner, davon allen 4,3 Millionen im urbanen Zentrum.
Historisch gesehen stellt Hangzhou einen der Ausgangspunkte der chinesischen Zivilisation dar. Bereits um 221 v. Chr. finden sich erste Hinweise auf diese Stadt. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt von Weltreisenden, Forschern und Entdeckern als eine der schönsten und großartigsten Städte der Welt beschrieben. Marco Polo zum Beispiel war dem Charme dieser Stadt von Anfang an erlegen. Zudem hatte Hangzhou zu diesen Zeiten einen der größten Häfen der Welt und war damit für die Wirtschaft und die Seefahrt von allergrößter Bedeutung. Inzwischen ist die Metropole allerdings keine Hafenstadt mehr, die Bucht ist inzwischen verlandet. Dennoch, das Attribut, eine der schönsten Städte Chinas zu sein, hat Hangzhou nicht verloren.
Das wichtige Wirtschaftszentrum Chinas ist renoviert und restauriert und bietet Reisenden eine Vielzahl an Sehenswürdigkeit und Naturattraktionen. Jahr für Jahr lockt die Stadt Tausende von Besuchern und sorgt für unvergessliche Urlaubserlebnisse. Vor allem der berühmte Westsee, dessen Parks und Wanderwege, die Pagode der sechs Harmonien und die Teeplantagen faszinieren alljährlich Unmengen an Besuchern.
Aber auch für Studenten aus aller Welt ist die Stadt attraktiv. Die Zhejiang Universität zählt zu den besten Universitäten des Landes und ist damit ein begehrter Studienort für Auslandssemester oder Auslandsstudien. Partnerschaften mit diversen ausländischen Universitäten sorgen für regen internationalen Austausch. Auch für Gymnasialschüler bietet diese Stadt immer mehr, da nach und nach immer häufiger Kooperationen mit beispielsweise deutschen Gymnasien aufgenommen werden und damit interessante und aussichtsreiche Austauschprogramme angestrebt werden. Die Schulkomplexe in Hangzhou orientieren sich dabei immer öfter am Vorbild westlicher Schulstätten, es entstehen regelrechte Schulstädte
Shanghai ist für China die wichtigste Industriestadt überhaupt. Die Stadt zählt 13,7 Millionen Einwohner, die ständig in Shanghai leben und stetig wächst. Man findet in Shanghai viele Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Sie ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Industrie. Heute hat die Stadt eine Fläche von über 6000 km². Die Stadt Shanghai ist in achtzehn Bezirke unterteilt. Das Klima in Shanghai besteht zwar wie üblich aus den vier Jahreszeiten, wobei der Frühling und der Herbst nur kurz sind. Das Klima kann nicht ganz klar definiert werden, weil Shanghai auf der Grenze zu dem feuchten Klima und dem Monsunklima liegt. Auch sind die Winter relativ kalt mit Durchschnittstemperaturen von ungefähr 4 Grad Celsius. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer Durchschnittswerte von 27 Grad Celsius und zudem kommt es nicht selten vor, dass noch eine bis hundert Prozentige Luftfeuchtigkeit dazu kommt. Dies macht das Empfinden recht unangenehm. Die Sommerhöchsttemperatur kann auch mal 40 Grad erreichen, ebenso sind Taifune im Sommer keine Seltenheit und auch Regen kann oft in sehr kurzer Zeit recht viel fallen.  Die Weltmetropol Shanghai boomt. Das neue Shanghai besticht durch seine Wolkenkratzer  und das alte Shanghai. Dies sind die beiden Stadtteile, in die Shanghai eigentlich aufgeteilt oder getrennt ist. Denn diese beiden Teile sind durch zwei Hängebrücken miteinander verbunden. Diese sind zudem die längsten Hängebrücken der Welt und messen 8346 und 7658 Meter, also eine ganz beträchtliche Länge und es ist bestimmt nicht jedem gegeben, diese Brücken zu überqueren. Touristen fühlen sich in Shanghai sehr wohl, weil ihnen keine Grenzen gesetzt sind, man kann so ziemlich alles erleben, von einer ausgiebigen Shoppingtour in topmodernen Einkaufszentren oder in den langen einladenden Einkaufsstraßen, bis hin zu kulturellen Anlässen. Ebenfalls gibt es sehr viele und sehr gute Hotels in Shanghai, in verschiedene Preisklassen, wo für jeden etwas dabei sein wird.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viert größte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Hauptstadt dieses beeindruckenden Staates ist Peking, eine Millionenmetropole, die ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollte bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.
Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai, sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponisten Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt. Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten. Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan . 
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur. 
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)


Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima. 

Einreise:
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, ist notwendig. Zudem ist ein Visum erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.china-botschaft.de/det/lsfw/


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, sowie eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChinaSicherheit.html

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen


Flugdauer:
ca. 10 Stunden


Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h


Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst. Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen. Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern. Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden. 


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