Inklusive Flug
  • 19-tägige Busrundreise durch Peru
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Entspannen Sie inmitten unberührter Natur
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Peru - ein Land, das es in sich hat! Ausgedorrte Wüsten, schneebedeckte Gipfel, wilde Küsten und der größte See Südamerikas vereinen sich auf unserer Studiosus-Rundreise zu einem einzigen Feuerwerk der Vielfalt. Geheimnisumwitterte Hochkulturen begegnen uns bei Trujillo und Chiclayo, wilde Ufo-Theorien bei Nazca und modernes Großstadtleben zwischen Arm und Reich in Lima. Dann, bei den Inkas und ihren Nachfahren in Cuzco, das Beste aus drei Kulturen: Inkahauptstadt, Kolonialcharme und selbstbewusste Gegenwart. Und natürlich Archäologie von Weltrang: Die Höhepunkte unserer umfassenden Reise durch ganz Peru erwarten uns beim Herrn von Sipán und in Machu Picchu!
1. Tag: Auf nach Peru!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und abends Flug mit LAN Airlines von Frankfurt oder mit Iberia von München, Düsseldorf, Berlin, Wien, Zürich oder Genf nach Madrid. Spätabends gemeinsamer Weiterflug mit LAN Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am nächsten Morgen.
2. Tag: Willkommen in Lima!
Tosend begrüßt uns Perus Hauptstadt bei der Landung am Morgen in Lima, Ihr Studiosus-Reiseleiter sagt: Bienvenidos - Willkommen! Koloniale Villen neben quirligen Shoppingmalls; schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte aus Müll liefern sich einen Wettbewerb der Kontraste. Entdecken Sie mit Ihrem Reiseleiter bei einer ersten Spritztour das schicke Shopping- und Barviertel Miraflores. Zur Einstimmung auf die archäologischen Schätze des Landes schauen wir in die Hazienda des Museums Larco. Und weil es zu schön ist, bleiben wir gleich zum Abendessen dort. Warum Lima als Königin der südamerikanischen Gourmetküche gilt, schmecken wir beim gemeinsamen Dinner heraus. Einfach lecker, die peruanischen Spezialitäten!
3. Tag: Lima und Trujillo
Vor über 500 Jahren malte der spanische Eroberer Francisco Pizarro in der Nähe des Pazifiks ein paar Rechtecke in den Sand und gründete damit die „Stadt der Könige“ - Lima. Koloniale Villen und Paläste schossen seitdem in die Höhe und umfangen uns heute frisch restauriert auf der Plaza de Armas in der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Klöster erzählen uns in Kreuzgängen von Spaniens Missionaren; schräg gegenüber erinnert die Kathedrale an Christentum und Conquista. Warum Francisco Pizarro hier heute noch für wilde Legenden sorgt, verrät der Reiseleiter im Innern. Hunger? Auf ins Restaurant El Bolivariano! Nach dem Lunch entführt Sie der Reiseleiter ins Nationalmuseum und weiht Sie in die Geheimnisse der peruanischen Hochkulturen ein, bevor uns LAN Peru nach Trujillo trägt. Zwei Übernachtungen im Herzen der Altstadt .
4. Tag: Rund um Trujillo
Wie die antiken Großstädter hier lebten, zeigen uns die Bilderwelten der Mondpyramide. Dann schlendern wir durchs koloniale Trujillo - Hochburg der Pferdezüchter, Zuckerbarone und Tänzer. Die Chimú und Moche prägten die Region; das zeigt uns das archäologische Museum. Weiter zum Strand von Huanchaco: Fischer in winzigen Schilfbooten reiten über die Wellen. Kellner servieren uns zum Lunch, was die Meeresgötter den See-Cowboys schenkten: Ceviche - frischen Fisch, fruchtig-sauer in Limettensaft eingelegt. Auf zur größten Lehmziegelstadt der Welt: Chan Chan (UNESCO-Kulturerbe)! Mit Pauken und Trompeten begrüßt uns danach Joe Rodriguez in seiner Musikschule. Im Gespräch mit ihm erfahren wir, welche Chancen er Kindern eröffnen will. 40 km.
5. Tag: Die Dame von Cao
Vorhang auf für zwei der schillerndsten Persönlichkeiten Alt-Perus: heute die Dame von Cao und morgen der Herr von Sipán. Zahlreiche hochkarätige Grabbeigaben und der größte Goldschatz Alt-Amerikas machten die beiden in den Medien zu echten Stars, die selbst die Konkurrenz Tutanchamuns nicht fürchten müssen. Wir fahren auf der Panamericana nach Norden und schauen uns die Ausgrabungsstätten der alten Lady an. Welche Schätze die Sicán-Kultur hinterließ, entdecken wir im Museum von Lambayeque. Schmuckstücke, erotische Keramiken und filigrane Kostbarkeiten aus Gold leuchten uns entgegen. Zahlreiche Masken verraten, wie die Adligen sich in Halbgötter verwandelten. Auf zum Hexenmarkt!, heißt es danach in Chiclayo. Stöbern Sie nach Kräutern, Wurzeln, Halsketten und Amuletten, die vom bösen Blick bis zu ausgefallenen Leiden alles abwenden sollen - Aberglaube vorausgesetzt. 240 km.
6. Tag: Der Herr von Sipán
Ein archäologischer Geheimtipp erwartet uns in Tucumé. Über 26 Pyramiden ragen in der Tempelstadt in die Höhe und künden von der hohen Baukunst Alt-Perus. Dann zum Museum der Königsgräber: Tumbas Reales, 2002 eingeweiht. Hier erwartet uns der Herr von Sipán in vollem Ornat zur Audienz. Am Abend fliegen wir von Chiclayo nach Lima. Noch nicht müde? Dann stürzen Sie sich in Miraflores ins Nachtleben und genießen Sie im Treff Pub Alemán beste Cocktailsünden!
7. Tag: Auf zum Pazifik
Wir lassen die Metropole hinter uns und folgen der Panamericana gen Süden. Die Landschaft wird immer mehr zur Einöde. Wie (über-)leben die Menschen hier? An der Bucht von Paracas erwartet uns unser Hotel direkt am Pazifik. 280 km. Springen Sie noch mal in den Pool oder lassen Sie sich von den Piscokünsten des Barmixers bezaubern! Je nach Ankunftszeit und Wetterlage können Sie auch die legendären Nazca-Linien aus der Luft bewundern. Mit einer Cessna 208B Grand Caravan der Aerodiana heben Sie vom kleinen Flughafen Pisco ab und fliegen über die Küstenwüste zu „Astronaut“, „Affe“ und „Spinne“. Der Flug dauert 90 Minuten und kostet pro Person € 250. Zzgl. sind vor Ort US-$ 4,60 Flughafensteuer zu zahlen. Auf Grund der geringen Kapazität der Flugzeuge muss der Flug bereits vorab reserviert werden und findet nur bei passenden Wetterverhältnissen statt.
8. Tag: Die Ballestas-Inseln und Nazca
Per Boot nähern wir uns morgens den Ballestas-Inseln - einem der wichtigsten Ökosysteme Perus. Kreischend flattern Vögel in den Himmel, applaudierend begrüßen uns Seelöwen. Ein scharfer Geruch steigt uns plötzlich in die Nase: Vogelkot, meterhoch gestapelt! Warum schon die Spanier diesen nicht als Mist abtaten und wie er Europas Böden in Schwung brachte? Haken Sie beim Reiseleiter nach! Wie der Nationalschnaps Pisco hergestellt wird, erfahren wir von den Winzern und schlürfen gemeinsam die Cocktaillegende. Schon mal eine extraterrestrische Erfahrung gehabt? Nein? Dann auf zu den Wüstenbildern von Nazca (UNESCO-Kulturerbe)! Denn hier, so behauptet Erich von Däniken, sollen sich Landeplätze von Außerirdischen verbergen. Was wohl E. T. dazu sagt? Das Museo Antonini ergänzt unser Bild von der alten Nazca-Kultur. 220 km.
9. Tag: Auf der Panamericana
Auf der Panamericana fahren wir nach Arequipa. Rau, wild und einsam zeigt sich Peru an der Traumstraße. Ausgedorrte Wüstenebenen umklammern das Land. Plötzlich durchbrechen fruchtbare Flussoasen die Einöde. Welchen Einfluss El Nino auf die bizarre Landschaft hat, warum das „Christkind“ Peru nichts Gutes beschert und welche Prognosen die Klimaforscher für die Zukunft stellen, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter auf der Fahrt. Vor uns steigen Lavagiganten in den Himmel, kleine Tuffsteinhäuser strecken sich ihnen entgegen - willkommen in Arequipa (2350 m)! 530 km auf überwiegend gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in einem Hotel mit schönem Garten am Rande der Altstadt von Arequipa.
10. Tag: Arequipa, die weiße Stadt
Kunterbunt empfängt uns der Markt San Camilo in Arequipas Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Geschäftig bieten Händler Kartoffeln, Obst, Fleisch und Fisch an. Gewaltig setzten sich Perus Eroberer mit Kathedrale und Jesuitenkirche in Szene, die von der einstigen Macht der Herrscher über den Andenstaat zeugen. Ihrem weltlichen Lebensstil begegnen wir in der Casa del Moral. Wie bescheiden wirkt dagegen die Klosteranlage Santa Catalina! Lust, den Nonnen-Mikrokosmos kennenzulernen? Und abends die Rezepte der Stadt zu probieren? Wie wäre es mit Rocoto relleno, gefüllter Paprika? Je nach Gusto auch echt scharf!
11. Tag: Ins Heilige Tal der Inkas
Morgens fliegen wir von Arequipa nach Cuzco (3400 m). Damit uns nicht die Puste ausgeht, fahren wir direkt weiter ins tiefer gelegene Heilige Tal der Inkas. Bauern in bunten Ponchos kommen uns am Straßenrand entgegen, wir erreichen Pisak. Farbenprächtige Stoffe, Schachbretter auf denen Inkas gegen Spanier kämpfen, Panflöten, Taschen und Mützen soweit das Auge reicht. Neugierig auf die quietschgelbe Inca Kola? Bevor wir unser Hotel erreichen, schauen wir in einer Kooperative den Mitarbeitern beim Weben von Lama- und Alpaka-Wolle zu. Relaxt starten wir in unserem Hotel in den Nachmittag. Kellner servieren Kokatee und Cusquena-Bier. Warum nur Letzteres berauschend ist, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Zwei Übernachtungen in einem schönen Hotel im Heiligen Tal des Urubambaflusses (2860 m).
12. Tag: Einfach magisch - Machu Picchu
Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore! Riesige verwitterte Steinquader verdichten sich vor uns zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Wovon erzählen die Ruinen? War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder Opferplatz? Wie war der Alltag in der verloren gegangenen Hochkultur? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Am Nachmittag fahren wir mit Zug und Bus zurück ins Heilige Tal. Busstrecke 50 km.
13. Tag: Auf nach Cuzco!
Heute starten wir nach einem späten Frühstück Richtung Cuzco. In Lamay besuchen wir das Projekt Winay und erfahren vor Ort im Gespräch mit dem Projektleiter, wie körperbehinderten und gesunden Kindern aus sozial benachteiligten Familien mit Unterstützung der Studiosus Foundation zu einem selbstständigen Leben verholfen wird. Später ergründen wir die Rätsel des Felsens von Kenko, lassen uns vom Wasserheiligtum Tambo Machay bezaubern und stehen schließlich staunend vor den riesigen Steinquadern der Festung Sacsayhuamán. Wer mag, vertritt sich dann auf einem besonderen Weg die Füße. Steigen Sie in einer guten halben Stunde auf alten Inkapfaden und Treppenstufen hinab zum Hauptplatz von Cuzco! Alpaka-Steak oder Lomo saltado? Diese Frage müssen wir uns beim Dinner in Cuzcos Altstadt stellen. Busstrecke 70 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel mit schönem kolonialen Innenhof in Cuzcos Altstadt auf 3400 m Höhe.
14. Tag: Cuzco - Stadt der Kontraste
Der Glanz der alten Inkas erwartet uns im Sonnentempel und ein Mosaik der Gegensätze in der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe): Kurzerhand haben die Spanier hier ihre Kultur auf die alten Inkafundamente aufgepfropft. Kurios lugt ein zwölfeckiger Stein aus der Inkazeit unter einem der Bauten hervor. Kolonial zeigen sich Jesuitenkirche und Kathedrale - fast, denn Meerschweinchen statt Brot und Wein sieht man hier auf einem Gemälde des letzten Abendmahls. Ihr Reiseleiter weiß, was es mit dieser Kuriosität auf sich hat.
15. Tag: Durch die Anden
Start Richtung Altiplano. Die „Sixtinische Kapelle der Anden“ erwartet uns in der Dorfkirche von Andahuaylillas. Wie Perus Revoluzzer sich im Laufe der Zeit veränderten, hören wir auf der Fahrt - von den indianischen Widerstandskämpfern unter Túpac Amaru II. bis zum Terror des Leuchtenden Pfades in den 1980er Jahren. Heutiger Widerstand ist bodenständiger und weniger ideologisch: Die Erhöhung von Transport- oder Gaspreisen treibt die Dorfbewohner auf die Straße. Auf spektakulärer Strecke durchqueren wir das Vilcanota-Massiv und erreichen den Gipfel unserer Reise: den La-Raya-Pass (4350 m). Authentisch und schön klingt da der Inka-Chartbreaker „El cóndor pasa“. Wer hätte gedacht, dass des Straßenmusikers liebster Klassiker uns hier plötzlich schönste Gänsehaut verursacht? 350 km. Zwei Übernachtungen direkt am Titicacasee auf 3800 m Höhe.
16. Tag: Am Titicacasee
Zwischen den windgeschüttelten Steppen und mächtigen Anden begrüßt uns der Titicacasee: Ganze 15 Mal würde der Bodensee hineinpassen. Wir entdecken das Andenmeer mit dem Boot und erleben, wie die Bewohner der schwimmenden Inseln vom Hausbau bis zum Pausensnack ihr Leben ganz dem Binsengras anpassen und warum auf der Insel Taquile Männer keine Ruhepause kennen und beim Warten auf den nächsten Job zum Strickkönig werden. Klingt nach einer Masche? Lassen Sie sich überraschen!
17. Tag: Zurück nach Lima
Mit mystischem Antlitz erheben sich vor uns über dem Umayosee die Grabtürme von Sillustani. In ihrem Innern sollen sich einige der bekanntesten Stammesfürsten Perus verbergen. Am Nachmittag fliegen wir zurück nach Lima. Glutrot verneigt sich die Sonne vor uns über dem Pazifik, brausend rauscht das Meer der Küste entgegen. Ceviche oder Corvina - Seebarsch? Mit welcher Spezialität darf Sie Peru beim Abschiedsessen überraschen?
18. Tag: Abschied von Peru
Wir schlendern durch das Bohemeviertel Barranco, und Sie verabschieden sich langsam von Peru und dem Reiseleiter. Am besten an der Seufzerbrücke, denn Ihr Reiseleiter weiß: Wer sie überquert, ohne Luft zu holen, hat einen Wunsch frei! Vielleicht: Wiederkommen? Haben Sie noch etwas Platz im Koffer? Im Einkaufszentrum Larcomar können Sie nach dem Mittagessen im Mangos mit geschnitzten Holzpuppen, Designertaschen oder den begehrten Alpaka-Pullovern die Freigepäckmenge ausreizen. Am Abend Flug mit LAN Airlines nonstop nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.), Ankunft am Nachmittag.
19. Tag: Hallo, Alte Welt!
Am Nachmittag landen Sie in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Zürich oder Genf.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!

Wichtiger Hinweis:
Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Einer der malerischsten und sehenswertesten Stadtbezirke der peruanischen Hauptstadt Lima ist zweifelsohne das Viertel Miraflores. Dieses ist zudem auch einer der reichsten Stadtteile Limas. Aufgrund seines Wohlstandes, seiner Schönheit und vor allem auch wegen seiner traumhaften Lage direkt am Meer ist der Stadtbezirk Miraflores ein vielbesuchter und sehr beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Die Strände von Miraflores sind einfach herrlich, somit verwundert es nicht, dass jedes Jahr Tausende von Besucher diese erobern. Zudem haben sich zahlreiche internationale Hotels wie das Ritz oder das Hilton hier angesiedelt. Und natürlich kamen mit den Besuchern auch die Geschäfte und Restaurants.

Besonders sehenswert in Miraflores ist unter anderem der Huaca Pucllana, eine Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert und das einzige prähistorische Gebäude im ganzen Stadtteil. Auch der Parque Kennedy, das ehemalige Zentrum Miraflores, ist einen Besuch wert. Hier befindet sich auch eine wunderschöne Kirche sowie das Rathaus. Für Einkäufe ist das Centro Comercial Larcomar sehr zu empfehlen.
Die mit Abstand größte Stadt Perus ist die Hauptstadt Lima, sie beheimatet knapp 10 Millionen Menschen und beherbergt zudem auch zahlreiche wundervolle Sehenswürdigkeiten. Eine von diesen ist die zwischen 1535 und 1625 erbaute Kathedrale, in welcher sich angeblich ein Glassarg mit den sterblichen Überresten des Gründers von Lima Francisco Pizzaro befinden soll.
Vor der Kathedrale Limas erstreckt sich der farbenfrohe Plaza de Armas, zahlreiche Blumenbeete, Palmen und historische Straßenlampen geben dem Platz seinen ganz eigenen Charme, ohne natürlich die Pracht der Kathedrale in den Hintergrund zu drängen. Zusammen mit vielen weiteren Bauwerken in der Altstadt Limas gehört die Kathedrale seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Der Plaza Major, häufiger Plaza de Armas genannt, beeindruckt jedes Jahr Millionen von Lima-Besuchern. Dieser Platz ist sozusagen das Herzstück der peruanischen Hauptstadt. An ihn schließen sich viele imposante Bauwerke wie die Kathedrale von Lima oder der Präsidentenpalast an.
Der Plaza Major selbst bietet zahlreiche Gelegenheiten zur Entspannung, Bänke laden zum Verweilen und Genießen ein und die vielen prächtig angelegten Blumenbeete sowie die im kolonialen Stil gehaltenen Straßenlampen runden das Bild gekonnt ab. Mittelpunkt des Plaza de Armas ist der riesige und dennoch malerische Springbrunnen, welcher nicht nur schön anzusehen ist, sondern im Sommer auch eine willkommene Abkühlung bietet.
4. Tag Chan Chan
Bilder:
Einer der malerischsten und sehenswertesten Stadtbezirke der peruanischen Hauptstadt Lima ist zweifelsohne das Viertel Miraflores. Dieses ist zudem auch einer der reichsten Stadtteile Limas. Aufgrund seines Wohlstandes, seiner Schönheit und vor allem auch wegen seiner traumhaften Lage direkt am Meer ist der Stadtbezirk Miraflores ein vielbesuchter und sehr beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Die Strände von Miraflores sind einfach herrlich, somit verwundert es nicht, dass jedes Jahr Tausende von Besucher diese erobern. Zudem haben sich zahlreiche internationale Hotels wie das Ritz oder das Hilton hier angesiedelt. Und natürlich kamen mit den Besuchern auch die Geschäfte und Restaurants.

Besonders sehenswert in Miraflores ist unter anderem der Huaca Pucllana, eine Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert und das einzige prähistorische Gebäude im ganzen Stadtteil. Auch der Parque Kennedy, das ehemalige Zentrum Miraflores, ist einen Besuch wert. Hier befindet sich auch eine wunderschöne Kirche sowie das Rathaus. Für Einkäufe ist das Centro Comercial Larcomar sehr zu empfehlen.
Rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich die Stadt Nazca, welche nicht nur Namensgeber für die nahegelegene Ebene und Wüste ist, sondern nach der auch die beeindruckenden und geheimnisvollen Scharrbilder in der Nazca-Wüste benannt wurden. Die Rede ist von den sogenannten Linien von Nazca. Diese erstrecken sich auf einer Fläche von mehr als 500 km² und zeigen neben geometrischen Formen auch Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen.
Durch ihre enorme Größe sind sie vom Boden aus nur schwer auszumachen, aus großer Entfernung hingegen, beispielsweise bei einem Rundflug über die Wüste, kann man die faszinierenden Scharrbilder aber deutlich erkennen. Wann und warum die geheimnisvollen Bilder entstanden sind weiß man nicht genau, allerdings gehen Forscher heute davon aus, dass die ersten Zeichnungen etwa um 800 v. Chr. entstanden sind. Aber erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Linien überhaupt entdeckt. Passagiere eines Linienfluges über die Nazca-Wüste sahen zum ersten mal die geheimnisvollen Scharrbilder über deren Bedeutung sich Forscher bis heute streiten. 1994 wurden die Linien von Nazca dann von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Die prächtige „weiße Stadt“ Arequipa zählt zu den eindrucksvollsten Städten Perus und ist mit ihren vielen herrlichen Bauten eines der beliebtesten Touristenziele des ganzen Landes. Zentrum dieser malerischen Metropole ist der Plaza de Armas. Hier befinden sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Allen voran natürlich die unglaublich beeindruckende Kathedrale, welche als einzigartig in Peru gilt. 1629 wurde mit dem Bau dieses imposanten Meisterwerks begonnen.

Doch die Geschichte der Kathedrale ist von mehrfachen Beschädigungen geprägt, so erhielt sie erst 1844 nach dem Wiederaufbau nach einem Brand, ihre heutige Form. 1868 allerdings wurde sie durch ein schweres Erdbeben abermals beschädigt und 2001 stürzte nach einem Erdbeben der Glockenturm herab. Doch das Wahrzeichen Arequipas wurde immer wieder aufgebaut und kann sich somit heute in ihrer gewohnten Pracht den Besuchern zeigen.
Bilder:
Eine der spektakulärsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Perus befindet sich in der malerischen Andenstadt Arequipa. Die auch als „weiße Stadt“ bekannte Siedlung beheimatet die faszinierende Klosteranlage Santa Catalina, welche Ende des 16. Jahrhunderts als autarke Stadt in Arequipa erbaut wurde. Zu dieser Zeit diente das Kloster als Internat für Töchter reicher Spanier.
Zu ihrer Blütezeit lebten hier rund 500 Nonnen, heute sind nur noch etwa 50. Die Besonderheit der Klosteranlage Santa Catalina liegt darin, dass bis zu Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts keine Besucher das Kloster besuchen durften, die Anlage war also über 400 Jahre komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Somit hat sich in dieser Zeit ein ganz eigenes Städtchen aus der Klosteranlage gebildet und bis heute erhalten.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Relikten aus der Inkazeit gehört die, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Festung Sacsayhuamán, diese befindet sich unweit der Stadt Cuzco, nämlich etwa 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums. Mit der Festung wurde der am meisten gefährdete Zugang zur Stadt gesichert. Während der spanischen Eroberung verschanzten sich hier Hunderte  von Kriegern.

Die Bedeutung des Namens der Festung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er stammt aus dem Quechua und wurde zum einen mit der Bezeichnung „zufriedener Falke“ und zum anderen mit „gesprenkelter Kopf“ übersetzt. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass wenn man die Festung von oben betrachtet, sie wie ein großer Pumakopf erscheint. Die Bauzeit soll um die 70 Jahre gedauert haben, dabei arbeiteten etwa 20.000 Indios an ihrer Fertigstellung.
Die Inkastätte Kenko befindet sich in der näheren Umgebung Cuzcos. Es ist ein Festplatz mit einem riesigen zerklüfteten Kalkstein. Die Inka nannten ihre heiligen Orte „Huacas“ und zu diesen zählt auch Kenko, hier fanden mit großer Wahrscheinlichkeit religiöse Rituale statt. Der riesige Kalkstein verfügte über eine glatte Spalte, welche bis in das Innere des Felsens ragte.

Man geht davon aus, dass hier vermutlich Tote für einen Mumienkult aufbereitet wurden. Auf dem Gipfel des Felsens befindet sich ein Stein, welcher zur Beobachtung der Sonnenwende diente.  Weiterhin nehmen Forscher an, dass eine schlangenförmige Rinne im Felsen für Trank- und Blutopfer gebraucht worden sein soll.
Nahe der Festung Sacsayhuamán, im gleichnamigen Park befindet sich Tambo Machay, einem sogenannten Wasserheiligtum. Eine Straße verbindet diesen Bau um eine Frischwasserquelle mit dem nur etwa 400 Meter entfernten Puca Pucara. Die Inkastätte Tambo Machay war wahrscheinlich eine dem Wasserkult geweihte Kultstätte.
Die Inka betrachteten das Wasser nämlich als ein heiliges Element. Und so bauten sie unterirdische Kanäle über die kristallklares Wasser von der Quelle in ein Steinbecken fließt. Zudem können auch typische Inkamauern mit trapezförmigen Nischen und Türen besichtigt werden. Man weiß heute zwar nicht genau ob sich Inka hierher zum Baden zurückzogen aber die Einheimischen nennen Tambo Machay dennoch das „Bad der Inkas“.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
Bilder:
Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
Bilder:
Rund 45 Kilometer von der peruanischen Stadt Puno entfernt befindet sich die Taquile Insel im Titicacasee, welche rund 1700 Einwohner zählt. Diese Einwohner leben zumeist vom Fischfang oder dem Terrassenfeldbau. Besonders berühmt ist die Insel aber besonders wegen der ausgezeichneten Strick- und Webarbeiten der Einwohner.
Dabei ist das Stricken im Gegensatz zu anderen Kulturkreisen allein den Männern vorbehalten, die Frauen hingegen übernehmen die Webarbeiten. Diese lange Tradition der Textilherstellung und sagenhafte Qualität der Produkte würdigte die UNESCO 2005 indem sie die Textilkunst von Taquile in die Liste der Meisterwerke den mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufnahm. Bei Rundreisen entlang des Titicaca Sees darf ein Besuch der Taquile Insel nicht fehlen, einen besonderen Zwischenstopp bieten auch die unweit gelegenen Schilfinseln der Urus.
Bilder:
Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
An der Küste des Umayo-Flusses, nahe der peruanischen Stadt Puno befinden sich Relikte des Colla Volkes. Diese indigene Gruppe lebte hier noch vor den Inkas, welche das Gebiet aber im 15. Jahrhundert eroberten. Die eindrucksvollen Grabbauten des Colla Volkes blieben allerdings bis heute erhalten.

Faszinierende turmähnliche Steinbauten, welche auch als Chullpas bezeichnet werden, ragen hier in der peruanischen Einöde aus dem Boden, der größte von ihnen erreicht eine Höhe von etwa 12 Metern. Doch auch die imposanten Gräber von Sillustani blieben vor Grabräubern nicht verschont, einige wurden nicht nur ausgeraubt sondern sogar gesprengt. Neben den geplünderten finden sich auch einige unfertige Grabtürme.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
Im Nordwesten Perus, direkt an der Pazifikküste befindet sich Trujillo, die mit 645.000 Einwohnern viertgrößte Stadt des südamerikanischen Andenstaates. Sie ist auch die Hauptstadt der Region La Libertad und zählt als wichtigste Ortschaft nördlich der Hauptstadt Lima. Das Klima in Trujillo ist angenehm und frühlingshaft, doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Stadt eine überaus beliebte Touristendestination ist. Der Hauptgrund sind die hier befindlichen zahlreichen einzigartigen Baudenkmäler sowohl aus der Mochica- und der Chimuzeit als auch aus der spanischen Kolonialzeit.

Bestes Beispiel für Baudenkmäler aus der Zeit der Moche-Kultur sind die einzigartigen und atemberaubenden Mond- und Sonnenpyramiden („Huaca del sol“ und „Huaca de la luna“). Ebenfalls sehenswert sind die im Kolonialstil errichtet Kathedrale, der Plaza de Armas mit dem Freiheitsdenkmal und die zahlreichen palastähnlichen Wohnhäuser der einstigen spanischen Adligen. Aber auch die Inka haben einige Spuren in der Stadt hinterlassen, ein Besuch lohnt also allemal und sollte während einer Peru-Rundreise nicht fehlen.
Im Nordwesten des lateinamerikanischen Anden-Staates Peru befindet sich die rund 634.000 Einwohner zählende Stadt Chiclayo, die Hauptstadt der Region Lambayeque. Diese Stadt liegt direkt an der berühmten Panamerica, gut 20 Kilometer von der Pazifikküste entfernt. Gegründet wurde Chiclayo bereits 1560, heute trägt sie zudem den Beinamen „Capital de la amistad“ zu deutsch „Stadt der Freundschaft“.

In der näheren Umgebung von Chiclayo befinden sich zahlreiche, sehr beeindruckende Pyramiden der Mochica-Kultur. Aber auch innerhalb der Stadt warten einige Sehenswürdigkeiten darauf entdeckt und erkundet zu werden. So wie der prächtige Plaza de Armas mit der herausragenden Kathedrale von Chiclayo. Zudem wurden in der Nähe der Stadt Wandmalereien entdeckt, welche etwa 4000 alt sind.
Nahe der Südküste Perus, an der Mündung des Flusses Nazca befindet sich die gleichnamige Kleinstadt mit etwa 23.000 Einwohnern. Sie liegt rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima, direkt an der weltberühmten Panamerica. Die Stadt liegt in einem System von Tälern, welches ebenfalls den Namen Nazca trägt. Bekannt geworden ist die Stadt nachdem in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in der nahegelegenen Wüste die bekannten gleichnamigen Nazca Linien entdeckt wurden.

1994 wurden diese Bodenzeichnungen von Nazca und Pampas de Jumana von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Um die riesigen Scharrbilder am besten zu sehen, bieten sich Rundflüge über die Region am besten an. Vom Flughafen in Nazca werden zahlreiche Flüge angeboten. Überhaupt ist die Stadt voll auf Tourismus eingestellt, es gibt zahllose Hotels und Restaurants. Ebenfalls einen Besuch wert ist der herrlich angelegte Plaza de armas.
Paracas
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Die „weiße Stadt“, wie Arequipa von den Einheimischen genannt wird, ist eine der schönsten Städte Perus. Dem Namen verdankt Arequipa den zahlreichen Kirchen und Palästen, die aus weißem Tuffstein erbaut wurden. Eingebettet in einem fruchtbaren Tal bescherte es den Einwohnern schon damals Wohlstand.
Das Zentrum bildet die Plaza de Armas, an dem die imposante Kathedrale, die Kirche „La Compañía" und das Jesuitenkloster angrenzen.
Der Stadt liegen die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu zu Füßen. Nicht weit entfernt liegt der Colca Cañon, wo Kondore in freier Wildbahn beobachtet werden können. Auf Grund des ganzjährigen angenehmen Klimas ist Arequipa ein beliebtes Reiseziel.

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Im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes befindet sich die einstige Hauptstadt des alten Inkareiches, noch immer prachtvoll thront sie in altem Glanz zwischen den ebenso majestätischen Bergen der Anden. Die Stadt ist auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Pracht und ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein wahrer Touristenmagnet und genießt besondere Beliebtheit als idealer Ausgangspunkt zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

Doch auch innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche beeindruckende und bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die imposante Kirche La Compania de Jesus, die faszinierende Inkamauer in der Calle Hatunrumiyok oder der Sonnentempel Coricancha der Inka, um nur einige wenige zu nennen. Bei dieser Fülle an bemerkenswerten Attraktionen und historischer Bedeutung verwundert es nicht, dass Cuzco bereits 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
Das Heilige Tal der Inka
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Im Süden Perus befindet sich der weltberühmten Titicaca-Sees, an dessen Ufer liegt die malerische Stadt Puno, welche rund 120.000 Einwohner beheimatet. Sie wird auch häufig „Ciudad de Plata“ zu Deutsch „Stadt des Silbers“ genannt, dieser Name geht auf die Silbermienen Punos zurück welche einst zu den ergiebigsten von ganz Peru gehörten.

Heute ist der Ort eher für seinen florierenden Tourismus bekannt, denn die Stadt ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Touren und Ausflüge zum Titicaca-See. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise die malerische Kathedrale, der Arco Deustua und der Balcon del Conde de Lemus (der Balkon des Herzogs). Einige Aussichtspunkte wie der „Kuntur Huasi“ oder der „Puma Uta“ bieten zudem eine spektakuläre Sicht auf die einmalig schönen umliegenden Landschaften.
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Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


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