Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 22-tägige Busrundreise durch Peru
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Sensationelle Landschaften & bleibende Erinnerungen
ab 5.890 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Bis heute ist der Norden von Peru für Reisende ein ungeschliffenes Juwel. Sie nähern sich mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter in kleiner Gruppe den archäologischen Schätzen des Andenlandes und tauchen in der ältesten Stadt Amerikas, Caral, tief in die Mythen uralter Kulturen ein. Der Huascarán, höchster Berg des Landes, zieht uns genauso in seinen Bann wie der Fürst von Sipán. Perus Gegenwart berührt uns im Alltäglichen: Lassen Sie sich von der Lebensfreude der Musikschüler in Trujillo mitreißen, erfahren Sie, wie sich Dorfbewohner bei Mollepata die Zukunft erobern und auf Präsident Humala hoffen, der ihnen die Erhöhung des Mindestlohns verspricht. Entdecken Sie atemberaubende Nationalparks zwischen Lima, Machu Picchu und Cuzco und erleben Sie von der Wüste am Pazifik bis zum Titicacasee Peru komplett von Nord bis Süd!
1. Tag: Flug nach Lima
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit LAN Airlines von Frankfurt nach Madrid. Oder Zubringerflug mit Iberia von München, Düsseldorf, Berlin, Wien, Zürich oder Genf nach Madrid. Spätabends gemeinsamer Weiterflug mit LAN Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am nächsten Morgen.
2. Tag: Könige und Kolonialherren
Nach Ankunft in Lima begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter, und gemeinsam fahren Sie zum Hotel. Noch etwas auf dem Zimmer relaxen oder lieber schon gemütlich frühstücken? Gegen Mittag starten wir zur ersten City-Tour. Vor über 500 Jahren malte der spanische Eroberer Francisco Pizarro in der Nähe des Pazifiks ein paar Rechtecke in den Sand und gründete damit die „Stadt der Könige“ - Lima. Koloniale Villen und Paläste schossen seitdem in die Höhe und empfangen uns heute frisch restauriert auf der Plaza de Armas in der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Klöster und Kreuzgänge erzählen von Spaniens Missionaren, die Kathedrale erinnert an Christentum und Conquista. Später führt uns unser Weg in das beliebte Viertel Miraflores, am Parque del Amor blicken wir auf den Pazifik.
3. Tag: Goldener Auftakt
Heute führt Sie Ihr Reiseleiter in eine Museumshazienda und weiht Sie in die archäologischen Geheimnisse Perus ein. Reisen Sie im Museo Larco durch die alte Moche-Kultur! Bilderwelten in Ton, Goldschmuck aus den „Tränen der Götter“ und - in einem Extraraum - der erotische Nachlass der Alt-Peruaner. Hunger? Auf ins vorzügliche Restaurant des Larco-Herrera-Museums! Nach dem Lunch starten wir mit dem Bus in den Norden Perus. Klapprige Vorstädte haben sich am Rand von Lima oft lebensfeindliches Terrain erobert. Warum die Kapitale täglich wächst, erklärt Ihr Reiseleiter auf der Fahrt. Wir übernachten in einem einfachen Hotel in der Küstenstadt Barranca. 220 km.
4. Tag: Caral - älteste Stadt Südamerikas
Auf nach Caral (UNESCO-Kulturerbe) - der ältesten Stadt Amerikas! Tauchen Sie zwischen Amphitheater und Tempel in die Vergangenheit ein! Sehen Sie die Opferrituale und Alltagsszenen, die hier vor 4000 Jahren stattfanden? Wir verlassen die Küstenwüste, das Landschaftsbild ändert sich. Am Horizont blitzt die Cordillera Blanca auf; Gletscher unter tropischer Sonne. Huaraz, das Mekka der Bergsteiger, erwartet uns. 120 km. Drei Übernachtungen auf 3000 m Höhe.
5. Tag: Am Fuße des Huascaráns
6768 m hoch schraubt sich der Huascarán in den Himmel und erklimmt damit den Superlativ als höchster Berg Perus. Am Fuße des Riesen wandern wir bergab (1,5 Std., leicht, ? 0 m ? 200 m) in 3850 m Höhe durch den Nationalpark Huascarán (UNESCO-Naturerbe). Im Tal gurgelt der Rio Santa; schützend schmiegt sich der Bergwald um die Lagunas de Llanganuco, die wie Türkise zwischen den Bergmassiven liegen. Heile Bergwelt? Eher harte Lebensbedingungen der Landbevölkerung, deren indigene Wurzeln immer noch Benachteiligung bedeuten. Abends merken wir: Bergluft macht hungrig. Mal sehen, was uns der Koch im Restaurant heute gezaubert hat. 70 km.
6. Tag: Nach Chavín de Huántar
Die spanischen Eroberer sahen in Chavín de Huántar (UNESCO-Kulturerbe) eine uralte Orakelstätte. Ihr Reiseleiter weiß, wie viel Wahrheit darin steckt. Die Fahrt nach Chavín führt über einen 4500 m hohen Pass. Tempel mit unterirdischen Gängen, Zeremonienplätze, geheimnisvolle Steinköpfe, die wie Raubkatzen aussehen, entführen Sie dort in eine Welt voller Spiritualität und belohnen für die Strapazen der Anreise. 200 km.
7. Tag: Zurück an die Küste
Über eine spektakuläre Straße durch eine wilde Schlucht kehren wir auf die Panamericana zurück. Hinter uns die höchsten Tropenberge, vor uns der Pazifik - so sieht der Lieblingsspielplatz von El Nino aus. Wie das Wetterphänomen die Küstenregion und das Weltwetter bestimmt, darüber unterhalten wir uns unterwegs. Märchenhaft illuminiert umarmt uns die Plaza de Armas in Trujillo. 350 km. Zwei Übernachtungen in einem stilvollen Hotel direkt am Hauptplatz von Trujillo.
8. Tag: Rund um Trujillo
Heute entdecken wir die Welt der Moche und Chimú. Wie die antiken Großstädter lebten, zeigen uns die Bilderwelten der Mondpyramide. Weiter zum Strand von Huanchaco, Fischer in Schilfbooten reiten über die Wellen. Feiner Duft zieht in unsere Nasen - zum Lunch servieren uns Kellner, was das Meer den See-Cowboys schenkte und die Köche lecker zubereiteten: Ceviche - frischen Fisch, fruchtig-sauer in Limettensaft eingelegt. Auf zur größten Lehmziegelstadt der Welt nach Chan Chan (UNESCO-Kulturerbe)! Mit Pauken und Trompeten begrüßt uns danach Joe Rodriguez in seiner Musikschule. Im Gespräch mit ihm erfahren wir, welche Chancen er Kindern mit seinem Unterricht eröffnen will. Dann schlendern wir durchs koloniale Trujillo - Hochburg der Pferdezüchter, Zuckerbarone und Tänzer. Fahrtstrecke 40 km.
9. Tag: Das Traumpaar Perus
Zahlreiche Grabbeigaben und der größte Goldschatz Amerikas machten die Dame von Cao und den Herrn von Sipán zu echten Medienstars. Doch wer waren die beiden? An ihren Gräbern gehen wir dem Rätsel nach. Wie es dem Archäologen Walter Alva gelang, die Grabräuber der Ruhestätten zu seinen Freunden zu machen, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Sie sind neugierig, wie die Spiritualität den Alltag Perus bestimmt? Dann los zum Hexenmarkt von Chiclayo! Kräuter, Tinkturen und Schlangenhäute in großen Stapeln, Meerschweinchen werden zu Orakeln, Schamanen kurieren kleine und große Leiden. 240 km.
10. Tag: Nach Cajamarca
Goldamulette und Schmuck verbreiten ihren Glanz im Museo Tumbas Reales; auch reich verzierte Tongefäße und Textilien beweisen: Bescheiden lebte er nicht - der Herr von Sipán. Einzigartig: die goldene Totenmaske des Fürsten, die selbst Tutanchamuns Schönheit in nichts nachsteht. Kiefern, Mango- und Eukalyptusbäume wechseln sich auf unserer Fahrt nach Norden in der Berglandschaft ab. Vom letzten Pass in 3100 m Höhe blicken wir auf Cajamarca (2750 m). 270 km. Zwei Übernachtungen in Cajamarca.
11. Tag: Der Fluch des Goldes - Cajamarca
Herrenhäuser und Kirchen entführen uns im Zentrum von Cajamarca rund um die Kathedrale in die Kolonialzeit. Dramatisch der Blick in das ehemalige Gefängnis Cuarto del Rescate des letzten Inkakönigs Atahualpa. Er häufte in seinem Kerker Unmengen von Gold an, um damit seine Freiheit zu erkaufen. Die spanischen Eroberer nahmen beides, das Gold und sein Leben. Gold ist immer noch ein Thema: Das Bergbauprojekt Conga erhitzt die Gemüter; die lokale Bevölkerung befürchtet gravierende Umweltschäden. Fenster ins Jenseits? An den „Fensterchen“, den Ventanillas de Otuzco, reihen sich kleine Höhlen und Nischen als Gräber in einer Felswand aneinander. Am freien Nachmittag können Sie das Erlebte bei einem Kaffee an der Plaza de Armas diskutieren.
12. Tag: Die Heimat des Pisco sour
Am Morgen fliegen wir mit LAN Peru nach Lima und steuern über die Panamericana gen Süden. Ein Stopp in Pachacamac - in der Lehmziegelstadt haben Archäologen erst kürzlich wieder ein Grab entdeckt. Dann Aufbruch nach Paracas. Idyllisch begrüßt uns unser Hotel in einer Bucht am Pazifik! 260 km.
13. Tag: Die Ballestas-Inseln und Nazca
Ab ins Boot und auf nach „Klein-Galápagos“ - zu den Ballestas-Inseln! Kormorane und Inkaseeschwalben flattern durch die Luft, Seelöwen tummeln sich auf den Inseln. Zurück an Land, machen wir uns auf den Weg in die Wüste. In einer traditionellen Destillerie erfahren wir von den Winzern, wie das Nationalgetränk hergestellt wird. Anschließend unser Ziel: die Linienbilder von Nazca (UNESCO-Kulturerbe). In den 1920er Jahren entdeckte man die mystischen Figuren erstmals aus der Vogelperspektive und löste damit eine Welle von Spekulationen aus. Erich von Däniken sah in ihnen Ufo-Landeplätze. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen neuere Lesarten. Busstrecke 210 km.
14. Tag: Ab durch die Pampa!
Wir erreichen den Nationalpark Pampa Galeras. Hier genießen die Vicunas einen besonderen Schutz. Warum die Jagd aufs Goldene Vlies die Tiere fast ausrottete und wieso die Wolle noch heute Edelschneider in Mailand entzückt, erfahren Sie auf der Fahrt. Ein anderes Stück Zeitgeschichte: die Terrorbewegung „Leuchtender Pfad“. Lange hatten die Aufständischen die Gegend im Griff, bis Expräsident Fujimori in den 1990er Jahren sich der Sache annahm. Jedoch: Auch er sitzt nun - wegen Amtsmissbrauch und Korruption - im Gefängnis. Unterwegs passieren wir mehrfach die 4000-m-Marke und lassen uns von der Hochgebirgswelt der Anden bezaubern. Am Ufer des Pachachaca-Flusses erreichen wir unser einfaches Hotel auf 2800 m Höhe. Landidyll auf Peruanisch. 360 km auf gut ausgebauter Straße.
15. Tag: Nach Cuzco
Wir machen uns auf den Weg nach Cuzco. In Mollepata gibt es eine Begegnung mit der Organisation Yanapana; wir erfahren im Gespräch, wie sie die Region für Trekkingfreunde populär macht und den Bewohnern der Dörfer neue Perspektiven eröffnet. Stolz zeigt uns der Bürgermeister den Dorftraktor, den die Studiosus Foundation mitfinanzierte. Ist er mit der Regierung Humala zufrieden, die auch die Landbewohner am enormen Wirtschaftswachstum teilhaben lassen will? Dann: Endspurt zum „Nabel der Welt“ - Cuzco (3400 m). 250 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Cuzco.
16. Tag: Cuzco - Stadt der Kontraste
Inka- und Kolonialarchitektur treffen in Cuzco aufeinander. Wo früher noch goldene Lamas goldenes Gras vor dem Sonnentempel Coricancha gefressen haben sollen, läuten heute die Glocken des Klosters Santo Domingo. Im Zentrum verrät ein zwölfeckiger Stein: Die Spanier haben ihre Architektur einfach den Inkamonumenten übergestülpt. Skurril ist Perus Antwort darauf, zu sehen auf einem Gemälde in der Kathedrale: Chicha Morada, lila Maislimo, und gegrilltes Meerschweinchen beim letzten Abendmahl! Erklimmen Sie mit uns die Zyklopenmauern von Sacsayhuamán und starten Sie danach individuell in den Nachmittag! Wie wär's mit einem Streifzug durch das Künstlerviertel San Blas, einem Besuch im Museo de Arte Precolombino oder einem Café solo auf der Plaza de Armas?
17. Tag: Ins Heilige Tal
Start ins Heilige Tal. Unzählige Grün- und Brauntöne wechseln sich ab. Kartoffeln, Quinoa, Mais und Saubohnen wachsen auf den Feldern! Seit Jahrhunderten liegen die Salzterrassen bei Maras silbern in der Sonne. Eisbedeckt grüßen die Berge der Kordilleren. Ankunft in Ollantaytambo. Nichts scheint sich in der Festung und im Dorf während der letzten 500 Jahre verändert zu haben! Am Bahnhof läuft schnaufend unser Zug ein. Auf abenteuerlicher Strecke fahren wir in ca. eineinhalb Stunden nach Aguas Calientes (2100 m) - dem Talort von Machu Picchu. Busstrecke 70 km.
18. Tag: Der Mythos Machu Picchu
Willkommen in Machu Picchu - dem wohl mystischsten Flecken Perus! Hinauf geht's per Bus durch üppigen Bergwald - und das lange vor Ankunft der vielen Tagestouristen aus Cuzco. Die Regierung musste den Zugang bereits reglementieren, der Status als UNESCO-Kulturerbe ist gefährdet. Steinquader verdichten sich zu geheimnisvollen Tempeln, Wohngebäuden und gewaltigen Terrassen. Spüren Sie mit Ihrem Reiseleiter in den Ruinen den Geheimnissen Machu Picchus nach! Am Nachmittag besteigen wir wieder den Zug und kehren zurück ins Heilige Tal (2860 m).
19. Tag: Zum Titicacasee
Zig Sorten Kartoffeln, Früchte in allen Farben, riesige Maiskolben … Der Duft von reifen Mangos strömt uns auf dem Markt von Pisak entgegen. Frauen in bunten Röcken sitzen auf dem Boden und bieten Töpferwaren, verzierte Kürbisse und Holzschnitzereien an. Ihre Babys sind immer dabei, den Lebensunterhalt bestreiten die Frauen oft alleine. Etwas Abstand gewinnen wir bei den Ruinen von Pisak hoch über dem Ort. Gegen Mittag Fahrt nach Cuzco und Flug nach Juliaca. Nach kurzer Busfahrt sind wir am Titicacasee. Der Legende nach nahm das Volk der Inkas hier seinen Ursprung. Keineswegs der einzige Mythos, wie Ihr Reiseleiter beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant zu berichten weiß. Übernachtung direkt am See auf 3800 m Höhe. Busstrecke 150 km.
20. Tag: Bei den Urus
Frühaufstehertipp: Rotgolden kommt der Sonnenaufgang! Per Boot erreichen wir die schwimmenden Inseln. Urus in bunten Trachten entführen uns zwischen Schilfbauten in ihren Alltag. Die Boote der Seemenschen machte Thor Heyerdahl zur Legende, als er mit dem großen Schwesterboot Ra II den Atlantik überquerte! Wir verlassen Puno. In der Ferne erheben sich die Grabtürme von Sillustani. Wer waren ihre Erbauer? Noch ein letzter Blick über den Umayosee, bevor uns LAN Peru am späten Nachmittag von Juliaca nach Lima zurückträgt. Bei unserem Abschiedsessen blicken wir auf fast drei Wochen Peru zurück.
21. Tag: Lima zum Zweiten
Im Bohemeviertel Barranco werfen wir im Museum Pedro de Osma einen letzten Blick auf die Zeugnisse der Kolonialzeit Perus. Dann los zur Seufzerbrücke! Denn Ihr Reiseleiter weiß: Wer sie überquert, ohne Luft zu holen, hat einen Wunsch frei! Vielleicht: wiederkommen? Den Wunsch nach einem Mittagessen kann Ihnen Ihr Reiseleiter direkt erfüllen. Am Abend Flug mit LAN Airlines nach Madrid (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.).
22. Tag: Hallo, Alte Welt!
Ankunft am Nachmittag in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Zürich oder Genf.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!

Wichtiger Hinweis:
Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Die mit Abstand größte Stadt Perus ist die Hauptstadt Lima, sie beheimatet knapp 10 Millionen Menschen und beherbergt zudem auch zahlreiche wundervolle Sehenswürdigkeiten. Eine von diesen ist die zwischen 1535 und 1625 erbaute Kathedrale, in welcher sich angeblich ein Glassarg mit den sterblichen Überresten des Gründers von Lima Francisco Pizzaro befinden soll.
Vor der Kathedrale Limas erstreckt sich der farbenfrohe Plaza de Armas, zahlreiche Blumenbeete, Palmen und historische Straßenlampen geben dem Platz seinen ganz eigenen Charme, ohne natürlich die Pracht der Kathedrale in den Hintergrund zu drängen. Zusammen mit vielen weiteren Bauwerken in der Altstadt Limas gehört die Kathedrale seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Bilder:
Einer der malerischsten und sehenswertesten Stadtbezirke der peruanischen Hauptstadt Lima ist zweifelsohne das Viertel Miraflores. Dieses ist zudem auch einer der reichsten Stadtteile Limas. Aufgrund seines Wohlstandes, seiner Schönheit und vor allem auch wegen seiner traumhaften Lage direkt am Meer ist der Stadtbezirk Miraflores ein vielbesuchter und sehr beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Die Strände von Miraflores sind einfach herrlich, somit verwundert es nicht, dass jedes Jahr Tausende von Besucher diese erobern. Zudem haben sich zahlreiche internationale Hotels wie das Ritz oder das Hilton hier angesiedelt. Und natürlich kamen mit den Besuchern auch die Geschäfte und Restaurants.

Besonders sehenswert in Miraflores ist unter anderem der Huaca Pucllana, eine Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert und das einzige prähistorische Gebäude im ganzen Stadtteil. Auch der Parque Kennedy, das ehemalige Zentrum Miraflores, ist einen Besuch wert. Hier befindet sich auch eine wunderschöne Kirche sowie das Rathaus. Für Einkäufe ist das Centro Comercial Larcomar sehr zu empfehlen.
Der Plaza Major, häufiger Plaza de Armas genannt, beeindruckt jedes Jahr Millionen von Lima-Besuchern. Dieser Platz ist sozusagen das Herzstück der peruanischen Hauptstadt. An ihn schließen sich viele imposante Bauwerke wie die Kathedrale von Lima oder der Präsidentenpalast an.
Der Plaza Major selbst bietet zahlreiche Gelegenheiten zur Entspannung, Bänke laden zum Verweilen und Genießen ein und die vielen prächtig angelegten Blumenbeete sowie die im kolonialen Stil gehaltenen Straßenlampen runden das Bild gekonnt ab. Mittelpunkt des Plaza de Armas ist der riesige und dennoch malerische Springbrunnen, welcher nicht nur schön anzusehen ist, sondern im Sommer auch eine willkommene Abkühlung bietet.
7. Tag Trujillo - Plaza de Armas in Trujillo
8. Tag Chan Chan
Rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich die Stadt Nazca, welche nicht nur Namensgeber für die nahegelegene Ebene und Wüste ist, sondern nach der auch die beeindruckenden und geheimnisvollen Scharrbilder in der Nazca-Wüste benannt wurden. Die Rede ist von den sogenannten Linien von Nazca. Diese erstrecken sich auf einer Fläche von mehr als 500 km² und zeigen neben geometrischen Formen auch Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen.
Durch ihre enorme Größe sind sie vom Boden aus nur schwer auszumachen, aus großer Entfernung hingegen, beispielsweise bei einem Rundflug über die Wüste, kann man die faszinierenden Scharrbilder aber deutlich erkennen. Wann und warum die geheimnisvollen Bilder entstanden sind weiß man nicht genau, allerdings gehen Forscher heute davon aus, dass die ersten Zeichnungen etwa um 800 v. Chr. entstanden sind. Aber erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Linien überhaupt entdeckt. Passagiere eines Linienfluges über die Nazca-Wüste sahen zum ersten mal die geheimnisvollen Scharrbilder über deren Bedeutung sich Forscher bis heute streiten. 1994 wurden die Linien von Nazca dann von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Relikten aus der Inkazeit gehört die, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Festung Sacsayhuamán, diese befindet sich unweit der Stadt Cuzco, nämlich etwa 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums. Mit der Festung wurde der am meisten gefährdete Zugang zur Stadt gesichert. Während der spanischen Eroberung verschanzten sich hier Hunderte  von Kriegern.

Die Bedeutung des Namens der Festung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er stammt aus dem Quechua und wurde zum einen mit der Bezeichnung „zufriedener Falke“ und zum anderen mit „gesprenkelter Kopf“ übersetzt. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass wenn man die Festung von oben betrachtet, sie wie ein großer Pumakopf erscheint. Die Bauzeit soll um die 70 Jahre gedauert haben, dabei arbeiteten etwa 20.000 Indios an ihrer Fertigstellung.
Bilder:
Zur Zeit der Inka nannte man den zentralen Platz in der peruanischen Stadt Cusco, den „Platz des Kriegers“, er war das Herz der damaligen Hauptstadt des Inkareiches. Hier fanden zahlreiche bedeutende Ereignisse in der Geschichte des Landes Stadt, wie beispielsweise die Benennung des spanischen Eroberers Pizzaro zum neuen Herrscher über das Inkareich.

Der malerische Plaza de Armas ist bis heute ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen und auch Touristen kommen gern hierher, denn der Platz ist eingerahmt von zahlreichen prachtvollen Bauwerken wie beispielsweise die herrliche Kirche La Compania de Jesus oder auch die majestätische Kathedrale von Cusco.
Die inmitten der Anden gelegene Stadt Cuzco war die Hauptstadt des einstigen Inkareiches. Heute ist sie vor allem als Ausgangspunkt nach Machu Picchu und anderen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bekannt, aber auch innerhalb der Stadt gibt es einiges zu entdecken. Nicht umsonst nahm die UNESCO Cuzco 1983 in die Liste der Welterbestätten auf.
Eine ganz herausragende Attraktion der Stadt ist die Santo Domingo Kirche, sie erlangte im Jahre 1950 ganz besondere Berühmtheit. In diesem Jahr nämlich erschütterte ein schweres Erdbeben die Stadt und richtete auch schweren Schaden an der Santo Domingo Kirche an. Doch das Erdbeben brachte nicht nnur Zerstörung, sondern legte auch längst vernichtet geglaubte Mauerreste des einstigen Inkatempels Coricancha frei. Dieser war der wichtigste Inkatempel überhaupt und seine 1950 freigelegten Überreste zeugen bis heute von den architektonischen Meisterleistungen zu denen die Inka im Stande waren.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
Bilder:
Im südlichen Peru, in der Region Cuzco, etwa 60 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Stadt befinden sich die Ruinen der einstigen Stadt Ollantaytambo. In einer Höhe von etwa  2794 Metern zeugen diese von der Baukunst und Macht der einstigen Herrscher dieser Gegend, der Inka. Den Legenden nach soll der Gott Viracocha die Inka angeleitet haben diese eindrucksvolle Stadt zu errichten, deren Name übersetzt so viel wie „Speicher meines Gottes“ bedeutet.
Die Maueren Ollantaytambos sind außergewöhnlich stark, weshalb man den eindrucksvollen Inka-Komplex landläufig auch als „fortaleza“ also Bollwerk oder Festung nennt. Und tatsächlich diente die Stadt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihrer Bauweise zum Schutz und zur Verteidigung. So kam auch Manco Capac II nach dem Verlust Cuzcos an die spanischen Eroberer hierher um seine verbliebnen Soldaten zu sammeln.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
Bilder:
Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
An der Küste des Umayo-Flusses, nahe der peruanischen Stadt Puno befinden sich Relikte des Colla Volkes. Diese indigene Gruppe lebte hier noch vor den Inkas, welche das Gebiet aber im 15. Jahrhundert eroberten. Die eindrucksvollen Grabbauten des Colla Volkes blieben allerdings bis heute erhalten.

Faszinierende turmähnliche Steinbauten, welche auch als Chullpas bezeichnet werden, ragen hier in der peruanischen Einöde aus dem Boden, der größte von ihnen erreicht eine Höhe von etwa 12 Metern. Doch auch die imposanten Gräber von Sillustani blieben vor Grabräubern nicht verschont, einige wurden nicht nur ausgeraubt sondern sogar gesprengt. Neben den geplünderten finden sich auch einige unfertige Grabtürme.
Bilder:
Die Urus, das ist ein indigenes Volk, welches am und um den Titicacasee auf peruanischer Seite lebt. Die Menschen hier ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang, denn der Titicacasee hat ein sehr großes Fischvorkommen. Viele Urus leben aber nicht nur am Titicacasee sonder auch auf dem Titicacasee, auf schwimmenden Schilfinseln, auf denen sich auch aus Schilf erbaute Häuser befinden.

Diese Art der Unterkunft hat eine sehr lange Tradition bei den Urus und stammt noch aus der Zeit der Inka, denn immer wieder mussten sich die Urus vor den kriegerischen Inkas in Sicherheit bringen und so begannen sie auf dem See Zuflucht zu suchen und zu finden. Heute sind die schwimmenden Inseln der Ureinwohner nicht mehr nur deren Heimat sondern auch eine ganz besondere Touristenattraktion für Reisende am Titicacasee.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
Im Nordwesten Perus, direkt an der Pazifikküste befindet sich Trujillo, die mit 645.000 Einwohnern viertgrößte Stadt des südamerikanischen Andenstaates. Sie ist auch die Hauptstadt der Region La Libertad und zählt als wichtigste Ortschaft nördlich der Hauptstadt Lima. Das Klima in Trujillo ist angenehm und frühlingshaft, doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Stadt eine überaus beliebte Touristendestination ist. Der Hauptgrund sind die hier befindlichen zahlreichen einzigartigen Baudenkmäler sowohl aus der Mochica- und der Chimuzeit als auch aus der spanischen Kolonialzeit.

Bestes Beispiel für Baudenkmäler aus der Zeit der Moche-Kultur sind die einzigartigen und atemberaubenden Mond- und Sonnenpyramiden („Huaca del sol“ und „Huaca de la luna“). Ebenfalls sehenswert sind die im Kolonialstil errichtet Kathedrale, der Plaza de Armas mit dem Freiheitsdenkmal und die zahlreichen palastähnlichen Wohnhäuser der einstigen spanischen Adligen. Aber auch die Inka haben einige Spuren in der Stadt hinterlassen, ein Besuch lohnt also allemal und sollte während einer Peru-Rundreise nicht fehlen.
Im Nordwesten des lateinamerikanischen Anden-Staates Peru befindet sich die rund 634.000 Einwohner zählende Stadt Chiclayo, die Hauptstadt der Region Lambayeque. Diese Stadt liegt direkt an der berühmten Panamerica, gut 20 Kilometer von der Pazifikküste entfernt. Gegründet wurde Chiclayo bereits 1560, heute trägt sie zudem den Beinamen „Capital de la amistad“ zu deutsch „Stadt der Freundschaft“.

In der näheren Umgebung von Chiclayo befinden sich zahlreiche, sehr beeindruckende Pyramiden der Mochica-Kultur. Aber auch innerhalb der Stadt warten einige Sehenswürdigkeiten darauf entdeckt und erkundet zu werden. So wie der prächtige Plaza de Armas mit der herausragenden Kathedrale von Chiclayo. Zudem wurden in der Nähe der Stadt Wandmalereien entdeckt, welche etwa 4000 alt sind.
Cajamarca
Paracas
Nahe der Südküste Perus, an der Mündung des Flusses Nazca befindet sich die gleichnamige Kleinstadt mit etwa 23.000 Einwohnern. Sie liegt rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima, direkt an der weltberühmten Panamerica. Die Stadt liegt in einem System von Tälern, welches ebenfalls den Namen Nazca trägt. Bekannt geworden ist die Stadt nachdem in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in der nahegelegenen Wüste die bekannten gleichnamigen Nazca Linien entdeckt wurden.

1994 wurden diese Bodenzeichnungen von Nazca und Pampas de Jumana von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Um die riesigen Scharrbilder am besten zu sehen, bieten sich Rundflüge über die Region am besten an. Vom Flughafen in Nazca werden zahlreiche Flüge angeboten. Überhaupt ist die Stadt voll auf Tourismus eingestellt, es gibt zahllose Hotels und Restaurants. Ebenfalls einen Besuch wert ist der herrlich angelegte Plaza de armas.
Bilder:
Im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes befindet sich die einstige Hauptstadt des alten Inkareiches, noch immer prachtvoll thront sie in altem Glanz zwischen den ebenso majestätischen Bergen der Anden. Die Stadt ist auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Pracht und ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein wahrer Touristenmagnet und genießt besondere Beliebtheit als idealer Ausgangspunkt zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

Doch auch innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche beeindruckende und bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die imposante Kirche La Compania de Jesus, die faszinierende Inkamauer in der Calle Hatunrumiyok oder der Sonnentempel Coricancha der Inka, um nur einige wenige zu nennen. Bei dieser Fülle an bemerkenswerten Attraktionen und historischer Bedeutung verwundert es nicht, dass Cuzco bereits 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
Zwischen der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco und der berühmten Ruinen-Stätte Machu Picchu, in der Mitte des Sacred Valley befindet sich der beschauliche Ort Urubamba, welcher auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Urubamba ist von zahlreichen Inka-Stätten umgeben und deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren. So befindet sich beispielsweise Ollantaytambo nur 20 Kilometer entfernt und auch Pisac kann man schnell erreichen.

Die meisten Touristen kommen aber wegen Machu Picchu nach Urubamba. Der Ort hat sich entsprechend auf Besucher eingestellt und bietet Unterkünfte, Läden, verschiedene Freizeitanlagen und einen Markt. Beliebte Unternehmungen in dem Ort sind Ausritte, Wanderungen, White Water Rafting, Paragliding oder Ballonfahrten.
Bilder:
Im Süden Perus befindet sich der weltberühmten Titicaca-Sees, an dessen Ufer liegt die malerische Stadt Puno, welche rund 120.000 Einwohner beheimatet. Sie wird auch häufig „Ciudad de Plata“ zu Deutsch „Stadt des Silbers“ genannt, dieser Name geht auf die Silbermienen Punos zurück welche einst zu den ergiebigsten von ganz Peru gehörten.

Heute ist der Ort eher für seinen florierenden Tourismus bekannt, denn die Stadt ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Touren und Ausflüge zum Titicaca-See. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise die malerische Kathedrale, der Arco Deustua und der Balcon del Conde de Lemus (der Balkon des Herzogs). Einige Aussichtspunkte wie der „Kuntur Huasi“ oder der „Puma Uta“ bieten zudem eine spektakuläre Sicht auf die einmalig schönen umliegenden Landschaften.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Beliebte verwandte Reisen:

Peru Zwischen Amazonien und Andengipfeln
15 Tage Rundreise durch Peru
ab 2.799 € pro Person
Peru clásico
Peru Rundreise
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
13 Tage Rundreise durch Peru
ab 2.795 € pro Person
Die Vielfalt Perus
Peru Rundreise
Inklusive Flug
16 Tage Rundreise durch Peru
ab 3.595 € pro Person
Amazonas pur – von der Quelle bis zur Mündung
Peru/Bolivien/Brasilien Rundreise
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Ohne Flug
22 Tage Rundreise durch Peru
ab 3.555 € pro Person