Inklusive Flug
  • 13-tägige Busrundreise durch Peru
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Lernen Sie mehr über die spannende Geschichte von Peru
ab 3.090 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wüsten, wilde Küsten und schneebedeckte Gipfel - Peru vereint viele landschaftliche Wunder dieser Welt in sich. Begleiten Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter in die südamerikanische Schönheit, erleben Sie auf dieser preiswerten Rundreise die spektakulären Höhepunkte der Anden und tauchen Sie bei Bauern und Winzern ins Alltagsleben ein! Erfahren Sie aus erster Hand vom Segen und Fluch des rasanten Wirtschaftswachstums! Pulsierend begrüßt uns auf dieser Reise Lima, Cuzcos Gassen verzaubern. Perus Nationalgetränk erwartet uns in Pisco und in Puno der blaue Titicacasee. Andenluft und Geschichte atmen und sich von Machu Picchu und seinen Legenden verzaubern lassen – all das ist Peru!
1. Tag: Peru, wir kommen!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug mit Air Europa von Frankfurt oder München über Madrid nach Lima mit Ankunft am nächsten Morgen. Oder alternativ bereits morgens mit Iberia von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Genf und Zürich über Madrid nach Lima (ab Madrid nonstop, Flugdauer je ca. 12 Std.). Ankunft dann nach Ortszeit am Abend (Abendessen im Flugzeug). Ein Studiosus-Mitarbeiter erwartet Sie und bringt Sie zum Hotel. Iberia-Gäste übernachten einmal in Lima.
2. Tag: Von Lima nach Paracas
Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt alle in Perus Hauptstadt! Koloniale Villen und quirlige Shoppingmalls, schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte liefern sich in Lima auf unserer kurzen gemeinsamen Stadtrundfahrt einen Wettbewerb der Kontraste. Warum immer mehr „junge Städte“ am Stadtrand entstehen und welche Hoffnungen sie wecken, erfahren Sie auf der Fahrt nach Paracas. 250 km.
3. Tag: Pisco und Nazca
Lust auf Galápagos im Miniformat? Dann ab aufs Boot und los zu den Islas Ballestas! Kreischend flattern Vögel in den Himmel, applaudierend begrüßen uns Seelöwen, aufgeregt watscheln Pinguine über die Felsen. Doch warum stapelt sich hier der Vogelkot meterhoch und wieso taten ihn schon die Spanier nicht einfach als Dreck ab? Guano - gut für die Blumen daheim, haken Sie nach! Auf nach Pisco - zur Wiege von Perus Nationalgetränk, das als süßsaurer Pisco sour Zungen zum Vibrieren bringt. Dann zu den riesigen Linienbildern von Nazca (UNESCO-Kulturerbe). Es sollen, so behauptet Erich von Däniken, uralte Landeplätze von Außerirdischen sein. Was wohl E. T. dazu sagt? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Busstrecke 210 km.
4. Tag: Auf der Panamericana nach Arequipa
Rau zeigt sich Peru auf unserer Fahrt nach Arequipa. Ausgedorrte Wüstenebenen bestimmen das Land. Plötzlich durchbrechen fruchtbare Flussoasen die Einöde. Tolle Ausblicke auf den wilden Pazifik. Warum das Klimaphänomen El Nino Peru hier nicht nur Gutes beschert und wieso es die Fischvorkommen bedroht, erläutert Ihnen Ihr Reiseleiter. Vor uns steigen Vulkanriesen in den Himmel, kleine Tuffsteinhäuser strecken sich ihnen entgegen - willkommen in Arequipa (2350 m)! 530 km auf überwiegend gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in Arequipa.
5. Tag: Arequipa
Kunterbunt empfängt uns der Markt San Camilo in Arequipas Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Händler bieten unzählige Sorten Kartoffeln, dazu Obst, Fleisch und Fisch an. Gewaltig setzten sich Perus Eroberer mit Kathedrale und Jesuitenkirche in Szene, die von ihrer einstigen Macht über den Andenstaat zeugen. Dann ins Kloster Santa Catalina. Wir tauchen ein in eine Welt für sich, ein Nonnen-Mikrokosmos. Lassen Sie sich danach in den freien Nachmittag fallen, schlürfen Sie Kokatee auf dem Hauptplatz oder erleben Sie in der Casa del Moral, wie die Oberschicht einst lebte!
6. Tag: Der blaue Riese Titicacasee
Gewaltig erheben sich Vulkane neben dem Asphalt. Vicunas weiden neben der Straße, Flamingos durchwaten die Lagunen im Schutzgebiet Salinas-Aguada Blanca. Wir durchqueren die Weiten des peruanischen Altiplano. Wie die Menschen hier leben, erfahren wir in einem Bauernhaus beim Gespräch mit den Campesinos, die mit uns über ihr Alltagsleben plaudern. Gibt es Neues von den Protesten der Bergarbeiter gegen multinationale Konzerne? Bald begrüßt uns der Titicacasee: Erleben Sie auf unserem Bootsausflug zu den Urus, wie das Seegras das Leben der Bewohner der Schilfinseln prägt - vom Boot bis zum Haus! Busstrecke 330 km. Übernachtung in Puno auf 3800 m Höhe.
7. Tag: Perus Höhen und Tiefen
Wir durchqueren den Altiplano. Alpaka- und Lamaherden traben am Straßenrand entlang, Bauern in bunten Ponchos stapfen neben ihnen durch die Landschaft mit ihrem spröden Ichugras. Blau, grün und orange strahlen uns Latrinentüren neben Lehmziegelhäusern an - jedem peruanischen Präsidenten seine Farbe: als Zeichen ihres besonderen Einsatzes für die Landbevölkerung. Über den La-Raya-Pass (4350 m) erreichen wir, vorbei an Eisgipfeln, das Heilige Tal der Inkas! 400 km. Zwei Übernachtungen in Yucay auf 2860 m Höhe .
8. Tag: Machu Picchu - Gipfel der Legenden
Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn von Ollantaytambo durch das wilde Urubambatal nach Aguas Calientes (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore. Riesige verwitterte Steinquader verdichten sich zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Wovon erzählen die Ruinen? War der Platz eine Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder ein Opferplatz? Wie war hier der Alltag? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Am Nachmittag fahren wir mit Zug und Bus zurück nach Yucay. Busstrecke 50 km.
9. Tag: Auf nach Cuzco!
Farbenrausch auf dem Markt von Pisak: prächtige Stoffe, Schachbretter auf denen Inkas gegen Spanier kämpfen, Panflöten, Taschen und Mützen. Sie wollen wissen, wie die Wolle ihre tolle Farbe erhält? Fragen Sie nach in einer Kooperative! Schon die Inkas verwendeten Naturfarbstoffe für Lama- und Alpaka-Wolle. Mit dem Bus gelangen wir zurück ins Jetzt. Willkommen in Cuzco! 90 km. Arm und Reich liegen hier nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Das Projekt „Kleine Menschen“ bietet Cuzcos Straßenkindern eine neue Heimat. Wie, das erfahren wir im Gespräch mit dem Projektleiter. Schlendern Sie am freien Nachmittag über den Hauptplatz oder probieren Sie quietschgelbe Inca Kola in den Cafés! Wie farbenprächtig Cuzcos Künstler die Welt sehen, erleben Sie im Viertel San Blas. Zwei Übernachtungen in Cuzco auf 3400 m Höhe.
10. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt
Hier blitzt uns die alte Kultur der Inkas im Sonnentempel an, dort begegnet uns Spaniens Christentum in der Kathedrale. Kurzerhand haben die Spanier einfach ihre Architektur den antiken Monumenten übergestülpt. Perus Antwort darauf hängt in der Kathedrale: Meerschweinchen statt Brot und Wein sehen wir auf einem Gemälde des letzten Abendmahls. Ihr Reiseleiter weiß, wer dafür verantwortlich ist. Ungläubig bestaunen wir die Inkafestung Sacsayhuamán. Wer hat diese riesigen Mauersteine bewegt? Den freien Abend verbringen Sie nach Lust und Laune. Ein Tipp des Reiseleiters: Alpaka-Steak, vielleicht im Inka-Grill.
11. Tag: Lima
Flug nach Lima. Perus Schätze erwarten uns im Museo Larco. Prachtvolle Villen und Paläste prägen Limas Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) und erzählen vom Glanz des spanischen Adels, der im Zentrum des Kolonialreichs eine zweite Heimat fand. Die großen Gegensätze zwischen Arm und Reich, zwischen armem Hochland und reicher Küste, sind geblieben. Glutrot verneigt sich die Sonne vor uns, tosend rauscht der Pazifik der Küste entgegen. Mit welcher Spezialität darf Sie Peru beim Abschiedsessen überraschen? Ein Nationalgericht ist Ceviche - eines von vielen.
12. Tag: Rückflug
Gäste der Air Europa werden am Morgen zum Flughafen gebracht und fliegen nonstop nach Madrid (Flugdauer ca. 12 Std.), wo sie am nächsten Tag frühmorgens ankommen. Wenn Sie mit Iberia fliegen, haben Sie noch Zeit, mit dem Taxi ins Goldmuseum oder ins Künstlerviertel Barranco zu fahren. Sie fliegen am Abend nonstop (Nachtflug, Flugdauer ca. 12 Std.) nach Madrid.
13. Tag: Willkommen zu Hause
Mit Air Europa Ankunft in Madrid am frühen Morgen, mit Iberia nachmittags. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!

Wichtiger Hinweis:
Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich die Stadt Nazca, welche nicht nur Namensgeber für die nahegelegene Ebene und Wüste ist, sondern nach der auch die beeindruckenden und geheimnisvollen Scharrbilder in der Nazca-Wüste benannt wurden. Die Rede ist von den sogenannten Linien von Nazca. Diese erstrecken sich auf einer Fläche von mehr als 500 km² und zeigen neben geometrischen Formen auch Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen.
Durch ihre enorme Größe sind sie vom Boden aus nur schwer auszumachen, aus großer Entfernung hingegen, beispielsweise bei einem Rundflug über die Wüste, kann man die faszinierenden Scharrbilder aber deutlich erkennen. Wann und warum die geheimnisvollen Bilder entstanden sind weiß man nicht genau, allerdings gehen Forscher heute davon aus, dass die ersten Zeichnungen etwa um 800 v. Chr. entstanden sind. Aber erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Linien überhaupt entdeckt. Passagiere eines Linienfluges über die Nazca-Wüste sahen zum ersten mal die geheimnisvollen Scharrbilder über deren Bedeutung sich Forscher bis heute streiten. 1994 wurden die Linien von Nazca dann von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Die prächtige „weiße Stadt“ Arequipa zählt zu den eindrucksvollsten Städten Perus und ist mit ihren vielen herrlichen Bauten eines der beliebtesten Touristenziele des ganzen Landes. Zentrum dieser malerischen Metropole ist der Plaza de Armas. Hier befinden sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Allen voran natürlich die unglaublich beeindruckende Kathedrale, welche als einzigartig in Peru gilt. 1629 wurde mit dem Bau dieses imposanten Meisterwerks begonnen.

Doch die Geschichte der Kathedrale ist von mehrfachen Beschädigungen geprägt, so erhielt sie erst 1844 nach dem Wiederaufbau nach einem Brand, ihre heutige Form. 1868 allerdings wurde sie durch ein schweres Erdbeben abermals beschädigt und 2001 stürzte nach einem Erdbeben der Glockenturm herab. Doch das Wahrzeichen Arequipas wurde immer wieder aufgebaut und kann sich somit heute in ihrer gewohnten Pracht den Besuchern zeigen.
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Eine der spektakulärsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Perus befindet sich in der malerischen Andenstadt Arequipa. Die auch als „weiße Stadt“ bekannte Siedlung beheimatet die faszinierende Klosteranlage Santa Catalina, welche Ende des 16. Jahrhunderts als autarke Stadt in Arequipa erbaut wurde. Zu dieser Zeit diente das Kloster als Internat für Töchter reicher Spanier.
Zu ihrer Blütezeit lebten hier rund 500 Nonnen, heute sind nur noch etwa 50. Die Besonderheit der Klosteranlage Santa Catalina liegt darin, dass bis zu Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts keine Besucher das Kloster besuchen durften, die Anlage war also über 400 Jahre komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Somit hat sich in dieser Zeit ein ganz eigenes Städtchen aus der Klosteranlage gebildet und bis heute erhalten.
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Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
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Im südlichen Peru, in der Region Cuzco, etwa 60 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Stadt befinden sich die Ruinen der einstigen Stadt Ollantaytambo. In einer Höhe von etwa  2794 Metern zeugen diese von der Baukunst und Macht der einstigen Herrscher dieser Gegend, der Inka. Den Legenden nach soll der Gott Viracocha die Inka angeleitet haben diese eindrucksvolle Stadt zu errichten, deren Name übersetzt so viel wie „Speicher meines Gottes“ bedeutet.
Die Maueren Ollantaytambos sind außergewöhnlich stark, weshalb man den eindrucksvollen Inka-Komplex landläufig auch als „fortaleza“ also Bollwerk oder Festung nennt. Und tatsächlich diente die Stadt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihrer Bauweise zum Schutz und zur Verteidigung. So kam auch Manco Capac II nach dem Verlust Cuzcos an die spanischen Eroberer hierher um seine verbliebnen Soldaten zu sammeln.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
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Zu den bedeutendsten Relikten aus der Inkazeit gehört die, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Festung Sacsayhuamán, diese befindet sich unweit der Stadt Cuzco, nämlich etwa 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums. Mit der Festung wurde der am meisten gefährdete Zugang zur Stadt gesichert. Während der spanischen Eroberung verschanzten sich hier Hunderte  von Kriegern.

Die Bedeutung des Namens der Festung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er stammt aus dem Quechua und wurde zum einen mit der Bezeichnung „zufriedener Falke“ und zum anderen mit „gesprenkelter Kopf“ übersetzt. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass wenn man die Festung von oben betrachtet, sie wie ein großer Pumakopf erscheint. Die Bauzeit soll um die 70 Jahre gedauert haben, dabei arbeiteten etwa 20.000 Indios an ihrer Fertigstellung.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
Paracas
Nahe der Südküste Perus, an der Mündung des Flusses Nazca befindet sich die gleichnamige Kleinstadt mit etwa 23.000 Einwohnern. Sie liegt rund 450 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima, direkt an der weltberühmten Panamerica. Die Stadt liegt in einem System von Tälern, welches ebenfalls den Namen Nazca trägt. Bekannt geworden ist die Stadt nachdem in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in der nahegelegenen Wüste die bekannten gleichnamigen Nazca Linien entdeckt wurden.

1994 wurden diese Bodenzeichnungen von Nazca und Pampas de Jumana von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Um die riesigen Scharrbilder am besten zu sehen, bieten sich Rundflüge über die Region am besten an. Vom Flughafen in Nazca werden zahlreiche Flüge angeboten. Überhaupt ist die Stadt voll auf Tourismus eingestellt, es gibt zahllose Hotels und Restaurants. Ebenfalls einen Besuch wert ist der herrlich angelegte Plaza de armas.
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Die „weiße Stadt“, wie Arequipa von den Einheimischen genannt wird, ist eine der schönsten Städte Perus. Dem Namen verdankt Arequipa den zahlreichen Kirchen und Palästen, die aus weißem Tuffstein erbaut wurden. Eingebettet in einem fruchtbaren Tal bescherte es den Einwohnern schon damals Wohlstand.
Das Zentrum bildet die Plaza de Armas, an dem die imposante Kathedrale, die Kirche „La Compañía" und das Jesuitenkloster angrenzen.
Der Stadt liegen die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu zu Füßen. Nicht weit entfernt liegt der Colca Cañon, wo Kondore in freier Wildbahn beobachtet werden können. Auf Grund des ganzjährigen angenehmen Klimas ist Arequipa ein beliebtes Reiseziel.

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Im Süden Perus befindet sich der weltberühmten Titicaca-Sees, an dessen Ufer liegt die malerische Stadt Puno, welche rund 120.000 Einwohner beheimatet. Sie wird auch häufig „Ciudad de Plata“ zu Deutsch „Stadt des Silbers“ genannt, dieser Name geht auf die Silbermienen Punos zurück welche einst zu den ergiebigsten von ganz Peru gehörten.

Heute ist der Ort eher für seinen florierenden Tourismus bekannt, denn die Stadt ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Touren und Ausflüge zum Titicaca-See. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise die malerische Kathedrale, der Arco Deustua und der Balcon del Conde de Lemus (der Balkon des Herzogs). Einige Aussichtspunkte wie der „Kuntur Huasi“ oder der „Puma Uta“ bieten zudem eine spektakuläre Sicht auf die einmalig schönen umliegenden Landschaften.
Das Heilige Tal der Inka
Im Süden Perus liegt die Stadt Yucay, welche die Hauptstadt des gleichnamigen Yucay Districts ist. Sie gehört zur Provinz Urubamba in der Region Cusco. Die malerische Kleinstadt befindet sich in einer Höhe von 2.857 Metern. Reisende die hier her kommen werden von der Einfachheit und der Traditionsverbundenheit begeistert sein. Hier kann man die Kultur und Traditionen der Einheimischen hautnah und ganz authentisch erleben.
Zwischen der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco und der berühmten Ruinen-Stätte Machu Picchu, in der Mitte des Sacred Valley befindet sich der beschauliche Ort Urubamba, welcher auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Urubamba ist von zahlreichen Inka-Stätten umgeben und deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren. So befindet sich beispielsweise Ollantaytambo nur 20 Kilometer entfernt und auch Pisac kann man schnell erreichen.

Die meisten Touristen kommen aber wegen Machu Picchu nach Urubamba. Der Ort hat sich entsprechend auf Besucher eingestellt und bietet Unterkünfte, Läden, verschiedene Freizeitanlagen und einen Markt. Beliebte Unternehmungen in dem Ort sind Ausritte, Wanderungen, White Water Rafting, Paragliding oder Ballonfahrten.
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Im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes befindet sich die einstige Hauptstadt des alten Inkareiches, noch immer prachtvoll thront sie in altem Glanz zwischen den ebenso majestätischen Bergen der Anden. Die Stadt ist auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Pracht und ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein wahrer Touristenmagnet und genießt besondere Beliebtheit als idealer Ausgangspunkt zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

Doch auch innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche beeindruckende und bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die imposante Kirche La Compania de Jesus, die faszinierende Inkamauer in der Calle Hatunrumiyok oder der Sonnentempel Coricancha der Inka, um nur einige wenige zu nennen. Bei dieser Fülle an bemerkenswerten Attraktionen und historischer Bedeutung verwundert es nicht, dass Cuzco bereits 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


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