Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 10-tägige Busrundreise durch Israel
  • Ausgewählte Unterkünfte mit Halbpension
  • Besuchen Sie faszinierende Orte in Israel
ab 2.445 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Biblische Helden, Römer, Araber und Kreuzfahrer - im Heiligen Land dreier Religionen gruben sich die Spuren der Geschichte ein. Wir folgen auf dieser Reise den interessantesten und nehmen uns Zeit zum Erkunden. Doch auch die spannende und gewiss nicht konfliktfreie Gegenwart des kleinen Landes im Brennpunkt der Weltgeschichte kommt nicht zu kurz. Im Gespräch mit einem deutschen Pfarrer und einer palästinensischen Familie blicken wir hinter die Kulissen. Kurz und gut: eine Studienreise mit Tiefgang.
1. Tag: Schalom, Israel!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München, mit Austrian von Wien oder mit Swiss von Zürich nach Tel Aviv, wo Sie am Nachmittag einschweben. Für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie im Hotel. Noch nicht müde nach dem Abendessen? Dann flanieren Sie doch mit den Einheimischen durchs alte Hafenviertel mit seinen schicken Bars und Lounge-Cafés.
2. Tag: Von Tel Aviv nach Haifa
Vor 100 Jahren noch Sanddünen, heute Weltstadt: Längst kratzen Glaspaläste an Tel Avivs blauem Himmel. Ein Kontrast in Weiß: das Bauhausviertel (UNESCO-Kulturerbe) - nach einem Facelift wieder bildschön. Nach einer Schnuppertour durch Jaffa, Tel Avivs arabische Altstadt, öffnet Ihr Reiseleiter im Diaspora-Museum die Tore zur jüdischen Geschichte. Weiter nach Norden durch die fruchtbare Küstenebene. Unterwegs gehen wir zwischen den Ruinen des Herodespalastes in Caesarea gleich zweimal auf Zeitreise durch 2000 Jahre Stadtgeschichte: in Zeitlupe zu Fuß, im Zeitraffer in der Multimediashow. In Haifa begrüßen wir das jüdische Wochenende mit „Schabbat Schalom“. 100 km. Bei einem Vortrag bringt Ihr Reiseleiter Orientierung in die komplizierte Geschichte des Heiligen Landes.
3. Tag: Haifa und Akko
Die goldene Kuppel des Bahai-Schreins prunkt hoch über Haifa inmitten traumhafter Paradiesgärten (UNESCO-Kulturerbe). Handelsstadt König Salomons oder endzeitliches Harmagedon? In Megiddo (UNESCO-Kulturerbe) versuchen wir, einige Siedlungsschichten aus 3500 Jahren zumindest im Kopfe abzutragen. Szenenwechsel: Verführerisch duftet es nach Kreuzkümmel und Koriander - im Kreuzfahrerhafen Akko (UNESCO-Kulturerbe) pocht zwischen Basargassen, Moscheen und Karawansereien ein orientalisches Herz. Weiter geht es durch die grünen Hügel Galiläas. Nachmittags blicken wir in Tiberias vom Berg der Seligpreisungen, wo Jesus Liebe und Vergebung predigte, über den See Genezareth. 90 km. Drei Übernachtungen im Kibbuzhotel von Ginosar am See Genezareth .
4. Tag: Jordanquelle und Golanhöhen
Im Bergstädtchen Safed leben jüdische Mystiker, Kabbalisten, Tür an Tür mit jungen Künstlern. Wir spazieren durch Synagogen und Galerien. Ein grünes Paradies entdecken wir im Dan-Nationalpark auf unserem Spaziergang zur Jordanquelle (1 Std., leicht, ? 0 m ? 0 m). Dann schrauben wir uns hinauf auf die Golanhöhen - 1967 und 1973 heftig umkämpft zwischen Syrern und Israelis. Heute leben hier neben den jüdischen Kibbuzniks auch viele arabische Drusen, die ihren Lebensunterhalt vor allem mit dem Anbau von Äpfeln verdienen. 130 km.
5. Tag: Nazareth und See Genezareth
Nach denSpuren Jesu suchen wir in Nazareth. Beeindruckend: die riesige Verkündigungsbasilika. In Zippori stoßen Archäologen immer wieder auf neue Schätze, wir flirten mit der „Mona Lisa von Galiläa“, einem Meisterwerk römischer Mosaikkunst. Mittags sind wir zurück am See. Appetit auf einen Petersfisch, frisch vom Grill? Ihr Reiseleiter weiß, wo er besonders gut schmeckt. Nachmittags noch einmal Bibelspuren: In Tabgha speiste Jesus 5000 Menschen; in Kapernaum traf er seine ersten Jünger. Zurück nach Ginosar schaukeln wir mit dem Boot. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen. Zeit zum Schwimmen im See, zur Kibbuzerkundung oder zum Schmökern. 100 km.
6. Tag: Jordantal und Jerusalem
Die Römerstadt Bet Schean ist mit Badeanlagen, Tempeln und Theatern eine der wichtigsten archäologischen Stätten Israels. Vorbei an subtropischen Obstplantagen geht es auf die Westbank. Palästinensische Dörfer und jüdische Siedlungen säumen unseren Weg. Über den Bergen der Judäischen Wüste grüßen von Ferne schon die Türme von Jerusalem. Auf dem Ölberg empfängt uns der deutsche Pfarrer der Himmelfahrtkirche. Er weiß viel über die Konflikte zwischen seinen jüdischen und muslimischen Nachbarn zu erzählen - hier oben ist er gewissermaßen live dabei. Das Israel-Museum in Jerusalems Neustadt erstrahlt nach einer aufwendigen Renovierung in neuem Glanz. Wir lassen uns am Nachmittag viel Zeit und sehen nicht nur den größten archäologischen Schatz des Landes - die Schriftrollen von Qumran -, sondern auch andere Abteilungen. 170 km. Vier Übernachtungen in Jerusalem in einem zentral gelegenen Hotel.
7. Tag: Biblisches Jerusalem und Neustadt
Am Ölberg blicken wir bei bestem Fotolicht zur goldenen Kuppel des Felsendoms. Dann lotst Sie Ihr Reiseleiter vorbei am jüdischen Friedhof zum Garten Gethsemane und durchs Kidron-Tal in die Altstadt. Wir schließen uns den Pilgern an, die durch die Via Dolorosa zur Grabeskirche ziehen - Höhepunkt jeder Pilgerreise ins Heilige Land! Am Nachmittag geht es in die Neustadt: In der Hadassah-Klinik hat sich Marc Chagall in den Glasfenstern der Synagoge verewigt. Zum Nachdenken regt der anschließende Besuch in Yad Vaschem, der Gedenkstätte für die Opfer des Holocausts, an.
8. Tag: Tempelberg, Klagemauer und Bethlehem
Wie eng in Jerusalem die Religionen aufeinandersitzen! Auf dem Tempelberg mit der goldenen Kuppel des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee (beides nur Außenbesichtigung) beten die Muslime, wenige Schritte daneben an der Klagemauer die Juden. Wir ziehen weiter durchs jüdische Viertel zum Zionsberg. Mittags wechseln wir auf palästinensisches Gebiet nach Bethlehem. Fassungslos stehen wir vor der 8 m hohen Mauer, die Israelis und Palästinenser trennt. Bei einer christlich-palästinensischen Familie genießen wir beim Mittagessen arabische Gastfreundschaft. Fragen dürfen gestellt werden, man spricht Deutsch! In der Geburtskirche (UNESCO-Kulturerbe) mischen wir uns noch einmal unter die Pilger, dann geht es weiter zum Herodion, wo Archäologen erst vor wenigen Jahren das Grab von Herodes entdeckten. Und abends? Nachts entfaltet die Heilige Stadt ihren besonderen Reiz. Auf einer Busrundfahrt (ca. 20 €) können Sie die stimmungsvollsten Plätze der Stadt entdecken. 40 km.
9. Tag: Am Toten Meer
Von der Bergstadt Jerusalem geht es 1200 Höhenmeter stramm bergab zum tiefsten Punkt der Erde. Das Tote Meer liegt 420 m unter dem Meeresspiegel - Tendenz sinkend, der Salzsee trocknet aus. Ist Rettung in Sicht? Ihr Reiseleiter weiß Bescheid. In Qumran, Fundort der berühmten Schriftrollen, lernen wir einen Platz kennen, der Archäologiegeschichte schrieb. Mit der Seilbahn schweben wir dann hinauf nach Masada (UNESCO-Kulturerbe). Die Palastfestung von Herodes bot schon vor 2000 Jahren Fünfsternekomfort mit Traumblick. Mittagspause am Hotelstrand: Lassen Sie sich treiben im salzigen Wasser, mit oder ohne „Jerusalem Post“. Wenn Sie nach der Rückkehr nach Jerusalem noch Energie haben, dann schließen Sie sich doch den Gläubigen an und besuchen Sie das Schabbatgebet an der Klagemauer - ein würdiger Abschluss einer Israelreise! 150 km.
10. Tag: Rückflug
Wie wäre es mit einem letzten Spaziergang durch die Altstadt von Jerusalem? Mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv. 60 km. Nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder München, mit Austrian nach Wien oder mit Swiss nach Zürich. Ankunft jeweils am Abend und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Am Nordrand des See Genezareth im Norden Israels erhebt sich der berühmte Berg der Seligpreisungen, welcher besonders im christlichen Glauben eine bedeutende Rolle spielt. Nach der biblischen Überlieferung soll hier Jesus die bekannte Bergpredigt gehalten haben. In der Vergangenheit befanden sich einige Kirchenbauten am unteren Bereich des Berges, nahe der Ortschaft  Tabgha, dem Ort der Brotvermehrung.

Heute gibt es sowohl ein Kloster als auch eine Kirche auf dem Gipfel der Erhebung. Die Kirche, welche im Jahre 1937 errichtet wurde, hat einen achteckigen Grundriss, welcher die acht Seligpreisungen symbolisiert. Sie ist bei Reisenden auch wegen der herrlichen Aussicht über den See Genezareth sehr beliebt.
Bilder:
Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Kapernaun war ein Fischerdorf in Galiläa, am nördlichen Ufer des See Genezareth. Aus diesem Fischerdorf kamen mehrere Jünger Jesus, Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes und der Zöllner Leva, der Matthäus genannt wurde. Jesus lehrte am Anfang laut Markusevangelium in der Synagoge von Kapernaun. In Kapernaun wurden Ausgrabungen gemacht, unter anderem wurden die Reste eines Gebäudes gefunden, wobei es sich um das Wohnhaus des Simon Petrus handelt, das als Hauskirche benutzt wurde. Die Pilgerin Egenia hat diese Kirche Ende des 4. Jahrhunderts beschrieben. Seit dem Jahre 2000 werden von Kapernaun aus für Pilger und Touristen Bootsfahren auf den See Genezareth angeboten.
Bilder:
Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Bilder:
Östlich der Altstadt von Jerusalem erhebt sich der berühmte Ölberg, welchem sowohl im Judentum als auch im Islam und im Christentum eine große religiöse Bedeutung zukommt. Diese wird auch an den zahlreichen Sakralbauten auf dem Berg deutlich. Hier befinden sich nämlich unter anderem die Himmelfahrtsmoschee, die evangelische Himmelfahrtskirche, die russisch orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche, die römisch-katholische Kirche der Nationen und die griechisch-orthodoxe Kirche am Mariengrab.

Der Ölberg, welcher eine Höhe von 809 Metern erreicht, ist besonders bei Touristen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, oberhalb des jüdischen Friedhofs befindet sich eine Aussichtsplattform, welche eine spektakuläre Aussicht auf die Jerusalemer Altstadt bietet. In anderen Sprachen wird der Berg als Olivenberg bezeichnet, was an den ursprünglichen Bewuchs mit Olivenbäumen erinnert.
Bilder:
Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Jerusalem ist zugleich eines der Hauptheiligtümer des Islams, es ist der imposante Felsendom auf dem Tempelberg im Südosten der Altstadt von Jerusalem. Zudem ist er auch der älteste islamische Sakralbau. Erbaut wurde der Felsendom im ausgehenden 7. und beginnenden 8. Jahrhunderts.

Im eigentlichen Sinn ist der Felsendom nicht, wie oft behauptet wird, eine Moschee sondern sollte viel mehr wie ein Schrein oder eine Kuppel verstanden werden. Auf der Ostseite des faszinierenden Felsendoms befindet sich ein weiteres Bauwerk, der sogenannte Kettendom, dieses Gebäude ist wesentlich kleiner als der Felsendom. Sein Erbauungsdatum ist ebenso unbekannt wie sein ursprünglicher Zweck.
Bilder:
In der malerischen Altstadt Jerusalems befindet sich die Grabeskirche, welche an dem Ort errichtet wurde, an dem sich nach der Überlieferung die Kreuzigung Jesu Christi zutrug und sich dessen Grab befindet. Sie gehört zu den wichtigsten Heiligtümern des Christentums und wird auch „Kirche vom Heiligen Grab“ genannt.

Der ursprüngliche Bau wurde von Kaiser Konstantin im Jahre 326 in Auftrag gegeben und schließlich 335 eingeweiht. Allerdings sind nur einige wenige Teile des Urbaus erhalten. Die bedeutendste Stätte ist die Grabeskapelle oder auch das Heilige Grab genannt. Bis heute kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Konfessionen, welche in der Grabeskirche vertreten sind.
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden. Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang. Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.
Bilder:
Östlich der Altstadt von Jerusalem erhebt sich der berühmte Ölberg, welchem sowohl im Judentum als auch im Islam und im Christentum eine große religiöse Bedeutung zukommt. Diese wird auch an den zahlreichen Sakralbauten auf dem Berg deutlich. Hier befinden sich nämlich unter anderem die Himmelfahrtsmoschee, die evangelische Himmelfahrtskirche, die russisch orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche, die römisch-katholische Kirche der Nationen und die griechisch-orthodoxe Kirche am Mariengrab.

Der Ölberg, welcher eine Höhe von 809 Metern erreicht, ist besonders bei Touristen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, oberhalb des jüdischen Friedhofs befindet sich eine Aussichtsplattform, welche eine spektakuläre Aussicht auf die Jerusalemer Altstadt bietet. In anderen Sprachen wird der Berg als Olivenberg bezeichnet, was an den ursprünglichen Bewuchs mit Olivenbäumen erinnert.
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Die Via Dolorosa gehört zu den bekanntesten Straßen Jerusalems, der Name bedeutet „Leidensweg“ oder „Der schmerzhafte Weg“. Sie führt von vom Löwen- oder Stephanstor durch die Altstadt bis zur Grabeskirche und beschreibt den Kreuzweg Jesu Christi. Auf der Strecke gibt es insgesamt 14 Stationen, Station I ist dabei die Stelle wo einst die römische Festung „Antonia“ stand und die letzte Station ist letztlich das heilige Grab Jesu in der Grabeskirche.

Entlang der Via Dolorosa gibt es zudem weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, beispielsweise die St.-Anna-Kirche, die Ecce-Homo-Basilika mit dem Ecce-Homo-Bogen sowie die Erlöserkirche. Aufgrund der großen religiösen Bedeutung für die Christen ist die Via Dolorosa ein beliebtes Ausflugsziel für Gläubige. An christlichen Feiertagen finden hier Veranstaltungen wie die orthodoxe Karfreitagsprozession statt.
Die al-Aqsa-Moschee befindet sich auf dem berühmten Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt. Sie ist im islamischen Glauben nach der Kaaba in Mekka und der Prophetenmoschee in Medina das drittwichtigste Heiligtum. Der Name des Bauwerks bedeutet übersetzt „die ferne Kultstätte“.

Auch wenn Nicht-Muslimen der Zugang zur Moschee grundsätzlich untersagt und nur mit Sondergenehmigung gestattet wird, lohnt sich ein Besuch dennoch. Denn schon von außen fasziniert das prächtige Bauwerk.

Die Geschichte der Moschee ist ebenso lang und wechselvoll wie die der ganzen Stadt Jerusalem, Kriege, Eroberungen, Erdbeben und Anschläge veränderten häufig das Aussehen und die Gestalt dieses imposanten Sakralbaus und der ihn umgebenen Bauwerke.
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Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Jerusalem ist zugleich eines der Hauptheiligtümer des Islams, es ist der imposante Felsendom auf dem Tempelberg im Südosten der Altstadt von Jerusalem. Zudem ist er auch der älteste islamische Sakralbau. Erbaut wurde der Felsendom im ausgehenden 7. und beginnenden 8. Jahrhunderts.

Im eigentlichen Sinn ist der Felsendom nicht, wie oft behauptet wird, eine Moschee sondern sollte viel mehr wie ein Schrein oder eine Kuppel verstanden werden. Auf der Ostseite des faszinierenden Felsendoms befindet sich ein weiteres Bauwerk, der sogenannte Kettendom, dieses Gebäude ist wesentlich kleiner als der Felsendom. Sein Erbauungsdatum ist ebenso unbekannt wie sein ursprünglicher Zweck.
Die Geburtskirche Jesus in Bethlehem ist die älteste Kirche im heiligen Land, die heute noch in Betrieb ist. Sie gilt als Geburtsort Jesus. Heute wird die Kirche von drei großen christlichen Konfessionen kontrolliert, der armenischen, der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche. Die Kirche wurde über einer Grotte gebaut. Die Grotte ist eingehüllt in weißen Marmor und ist von einem 14-Punkte-Stern markiert. Der Haupteingang ist ein sehr kleiner Eingang, durch den man nur in gebückter Haltung gehen kann. Man nennt den Eingang auch die „Tür der Demut“. Die Fassade der Kirche wird durch die hohen Mauern von drei Klöstern umgeben.
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In der Altstadt von Jerusalem befindet sich die berühmte Klagemauer, häufig auch einfach als westliche Mauer bezeichnet. Sie eine sehr bedeutende religiöse Stätte des Judentums, welche täglich von zahllosen Gläubigen aufgesucht wird und als Gebetsstätte genutzt wird. Besonders bekannt ist die Klagemauer für die Gebetszettel, welche in den Spalten und Ritzen der Mauer gesteckt werden.

Für die Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk. Doch auch Nichtjuden ist der Zugang zur „westlichen Mauer“ erlaubt. Der Bereich direkt vor der Mauer gilt als Freilichtsynagoge, weshalb die Zugänge für Männer und Frauen getrennt sind. Beachten sollte man als Besucher, dass sowohl verheiratete Frauen als auch Männer eine Kopfbedeckung zu tragen haben.

In der unmittelbaren Umgebung der Klagemauer, am Ort des eigentlichen Tempels befinden sich zudem die Al-Asqa-Moschee und der Felsendom, diese bedeutenden Bauwerke machen Jerusalem zur drittheiligsten Stadt des Islam.
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Der Tempelberg ist ein Hügel südöstlich der Altstadt von Jerusalem oberhalb des Kindromtales, wo sich heute der Felsendom, errichtet im Jahre 691 und die Al-Aqsa Moschee, wahrscheinlich einige Jahre später erbaut, befinden. Im Palästinakrieg wurde die Bebauung auf dem Tempelberg teilweise zerstört und in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. Der Zugang ist durch Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Die Tore werden allerdings überwacht, der Zugang ist nur für Muslime erlaubt. Sollten Zweifel an der Zugehörigkeit zum Islam bestehen, müssen sie sich mit Papieren ausweisen oder durch ihr Fachwissen belegen, dass sie wirklich Muslime sind. Andersgläubige können nur durch das Marokkanertor an der Klagemauer den Tempelberg betreten, aber auch nur von samstags bis donnerstags und außerhalb der Gebetszeiten und nach scharfen Sicherheitskontrollen. Die Gebäude dürfen nicht betreten werden und es dürfen keine Bücher oder Kultgegenstände mitgebracht werden. Juden werden nur in kleinen Gruppen und oft nur mit Aufsicht eingelassen. Die meisten Proteste gegen militärische und politische Aktionen Israels pflegen sich im Anschluss an das Mittagsgebet zu entladen. Aus diesem Grunde gibt es zu diesen Zeiten meist Zugangsbeschränkungen zum Tempelberg. Dabei wird entweder ein Mindestalter für die Männer festgesetzt oder der Einlass bleibt auf Bürger von Jerusalem beschränkt. Einige israelische Bürger lehnen sich gegen die in ihren Augen bestehende arabische Besetzung des Tempelberges auf. Sie wollen auf dem Tempelberg eine weitere jüdische Kirche errichten. Da sie aber nur wenig Unterstützung erhalten, wurde nur mehrmals, 1997, 1998 und 2001 angekündigt, dass der Grundstein für diese Kirche gelegt würde. Da es aber zu internationalen Protesten kam, blieb es bei symbolischen Akten, die in der Nähe des Tempelberges durchgeführt wurden. Im Jahre 2007 wurde es durch das oberste israelische Gericht verboten, muslimische Begräbnisse am Fuße des Tempelberges  vorzunehmen. Eine historisch bedeutsame Stelle sei von den Muslimen verbaut und unzugänglich gemacht worden.
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Die Festung Herodes wurde im Wesentlichen zwischen 40 und 50 vor Christus durch König Herodes I. an der Stelle erbaut, an der sich vorher eine kleinere Festung befand. Sie galt als uneinnehmbar. Durch die Lage und die gute Einsehbarkeit war das Gipfelplateau gut zu verteidigen. Herodes legte um das Plateau eine Mauer mit 40 Türmen. Innerhalb der Festungsmauer befanden sich zahlreiche Gebäude, von Ställen über Badehäuser und Schwimmbecken bis zu Palästen. Der über mehrere Stufen in den Berghang hineingebaute Nordpalast war aus Kalkstein gebaut und mit zahlreichen Mosaiken und Wandmalereien versehen. Mittels 12 Zisternen wurde Regenwasser  für den Gebrauch gespeichtert.
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In der Altstadt von Jerusalem befindet sich die berühmte Klagemauer, häufig auch einfach als westliche Mauer bezeichnet. Sie eine sehr bedeutende religiöse Stätte des Judentums, welche täglich von zahllosen Gläubigen aufgesucht wird und als Gebetsstätte genutzt wird. Besonders bekannt ist die Klagemauer für die Gebetszettel, welche in den Spalten und Ritzen der Mauer gesteckt werden.

Für die Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk. Doch auch Nichtjuden ist der Zugang zur „westlichen Mauer“ erlaubt. Der Bereich direkt vor der Mauer gilt als Freilichtsynagoge, weshalb die Zugänge für Männer und Frauen getrennt sind. Beachten sollte man als Besucher, dass sowohl verheiratete Frauen als auch Männer eine Kopfbedeckung zu tragen haben.

In der unmittelbaren Umgebung der Klagemauer, am Ort des eigentlichen Tempels befinden sich zudem die Al-Asqa-Moschee und der Felsendom, diese bedeutenden Bauwerke machen Jerusalem zur drittheiligsten Stadt des Islam.
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden. Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang. Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.
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Caesarea liegt nordwestlich von Hadera an der nördlichen Scharonebene am Mittelmeer. Eigentlich heißt die Stadt Caesarea Maritima, aber meist wird sie ohne den Zusatz genannt. Hier befinden sich viele archäologische Stätten, diese wurden zum Nationalpark erklärt. Unweit der archäologischen Stätten befindet sich das moderne Caesarea mit noblen Villenvierteln und einem Golfplatz. Dieses entstand im Jahre 1948 und wurde wenige Kilometer vom Meer entfernt aufgebaut. In dem wiederaufgebauten antiken Theater gibt es Musik- und Theateraufführungen vor der Kulisse des Mittelmeeres. Im Jahre 1940 wurde die erste jüdische Siedlung im Bereich Caesarea gegründet. Hierbei handelte es sich um den Kubbuz Sdot Jam.
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Haifa ist die drittgrößte Stadt Tel Aviv Israels nach Jerusalem und Israels. Sie liegt am Mittelmeer und hat den größten Hafen Israels. Durch die Hanglage ist die Stadt/Region Haifa in drei Bebauungsgebiete unterteilt. Beim Meer gelegen befinden sich die Industriegebiete, die Hafenanlage und große Durchgangsstraßen sowie die Bahn. Hier wohnt überwiegend die arabische Bevölkerung.

Etwa auf halber Höhe findet man Verwaltungsgebäude und die Mehrzahl der Geschäfte. Im höchstgelegenen Teil befinden sich exklusive Hotels und Restaurants. Hier befinden sich auch die teuersten Wohngegenden und an der höchsten Stelle ist die Universität von Haifa. Die verschiedenen Stadtteile werden durch die einzige U-Bahn Israels verbunden.
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Die Stadt/Region Jaffa ist die älteste Stadt am Mittelmeer, gehört aber heute zu der jüngsten aller Weltstädte, zu Tel Aviv. Ende des 19. Jahrhunderts, als Tel Aviv noch gar nicht entstanden war, war Jaffa der bedeutendste Seehafen und Handelsplatz Israels. Die Mahmoudia-Moschee wurde im Jahr 1812 erbaut. In der Nähe befindet sich der Flohmarkt mit viel Kitsch, aber auch mit Antiquitäten. Im restaurierten Teil Jaffas befindet sich das Jaffa-Museum, in welchem archäologische Funde ausgestellt werden. Im 18. Jahrhundert war dieses Haus eines ottomanischen Gouverneurs. Außerdem gibt es hier das St. Louis Kloster, wurde 1147 zu Ehren des französischen Königs erbaut.
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Akko ist die orientalischste Stadt Israels. Sie liegt am nördlichen Rande der Bucht von Haifa und ist von einer Festungsmauer umgeben. Die Neustadt ist überwiegend jüdisch besiedelt, während in der Neustadt fast nur israelische Araber wohnen. Früher war der Hafen von großer Bedeutung, heute ist es die Industrie, überwiegend die Eisenverarbeitung. In der quirligen Altstadt findet man zahlreiche Touristen. Lohnenswert ist ein Besuch im Hammammuseum oder in der Zitadelle von Akko. In der Neustadt befinden sich mehrere Parkanlagen und die Wohnsiedlungen zeichnen sich dadurch aus, dass dazwischen immer wieder Palmen gepflanzt sind und das Meer immer in der Nähe ist
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Die Stadt/Region Nazareth befindet sich im Norden Israels in der historischen Landschaft Galiläa. Zusammen mit Ober-Nazareth beträgt die Einwohnerzahl etwa 120.000. Während Nazareth eine sehr alte Stadt ist und überwiegend von Christen und Moslems bewohnt wird, ist Ober-Nazareth eine junge Stadt, die überwiegend von Juden bewohnt wird. Nazareth gilt bei den Christen als Ort der Verkündung des Herrn. Laut Evangelium lebten hier seine Eltern Maria und Josef der Zimmermann. Hier soll der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des Erlösers verkündet haben. Josef zog mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem, weil alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort mussten, um sich schätzen zu lassen. In Bethlehem ist Jesus dann geboren. Josef aber mit Maria und Jesus nach Nazareth zurückgekehrt sein und Jesus soll hier aufgewachsen sein. An der Stelle, wo das Haus Marias gestanden haben soll, befindet sich heute die katholische Verkündigungsbasilika. Im alten Testament wurde Nazareth jedoch nicht erwähnt. Ausgrabungen  ergaben auch im Wesentlichen nur landwirtschaftliche Gebäude und jüdische Gräber aus römischer Zeit und ein eisenzeitliches Dorf. Heute ist die Stadt eine der wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. Die Altstadt von Nazareth  liegt in einer Geländemulde knapp 100 Meter unter dem Höhenzug, der sich hufeisenförmig um die Stadt zieht. Die Abhänge sind mäßig steil und heute fast komplett überbaut. Im Altstadtbereich befinden sich vor allem kleine Gassen und ein arabischer Markt. Nazareth ist die Stadt, die von der größten Gemeinschaft israelischer Araber bewohnt ist. Die israelischen Araber planen, in der Nähe der Verkündigungsbasilika eine Moschee zu bauen. Dieser Plan führte  in den letzten Jahren zu wiederholten, teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Ober-Nazareth ist eine junge Stadt, die erst nach der israelischen Staatsgründung 1948 im Jahre 1957 gegründet wurde. Über die Hälfte der Einwohner sind Einwanderer, die zu einem großen Teil aus der ehemaligen Sowjetunion stammen. Nazareth und Ober-Nazareth sind selbstständige Städte mit getrennten Verwaltungen.
Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.
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Eine antike, in Ruinen erhaltene Siedlung, gelegen auf einer flachen Mergelterrasse in der Nähe des Nordwestufers des Toten Meeres heißt Kirbet Qumran, meist nur Qumran genannt. Im Jahre 68 nach Christus wurde die Siedlung im Zuge des jüdischen Aufstandes zerstört. In den Jahren 1947-1956 wurden nach Fund der Schriftrollen vom Toten Meer die Ruinen freigelegt. Hierbei wurden Münzen aus verschiedenen Epochen, Keramik und Werkzeuge sowie Skelette, überwiegend männliche, aber auch Skelette von Frauen und Kindern gefunden. Ob diese in irgendeinem Zusammenhang mit den Schriftrollen stehen, ist immer noch umstritten. Seit den späten 1980-er Jahren wurde Qumran zu einer vielbesuchten Touristenattraktion.
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Bethlehem, im Westjordanland gelegen, grenzt im Norden an Jerusalem. Zu Bethlehem gehören auch Beit Dschala und Beit Sahur. Für die Christen hat die Stadt eine besondere Bedeutung, gilt sie doch der Überlieferung nach als Geburtsort Jesus. Die Stadt hat zwei Universitäten, wobei die Universität Bethlehem im Jahre 1973 vom Vatikanstaat gegründet wurde, die Ahliya Universität im Jahre 2007. Außerdem befindet sich hier das einzige palästinensische Kinderspital, das im Jahre 1952 eröffnete Caritas Baby Hospital.

Der Fremdenverkehr war für Bethlehem als Einnahmequelle schon immer sehr wichtig. Die Touristen übernachten lieber in den billigeren palästinensischen Hotels als in den teuren Hotels in Jerusalem. Durch die mehrmalige Besetzung der Stadt ist der Tourismus jedoch durch die große Mauer massiv behindert. Die Kontrollen an den Grenzstellen wurden den Touristen zu umständlich, so dass kaum noch welche in Bethlehem übernachten. Selbst Tagesgäste müssen an der Grenze zu Jerusalem den Bus und den Reiseführer wechseln. Dadurch hat der Fremdenverkehr stark nachgelassen und viele Hotels mussten schließen. Nur zur Weihnachtszeit wird die Stadt von vielen Menschen besucht. Aber auch die Bewegungsfreiheit der Bewohner wird durch die Mauer stark eingeschränkt. Die Mauer von Bethlehem ist teilweise bis zu acht Meter hoch. Im Jahre 2006 hatten nur noch zwei Andenkenläden am Krippenplatz geöffnet. Selbst die Händler mit Olivenholz-Schnitzereien mussten Einbußen in Kauf nehmen. Sie können ihre Ware wohl noch in Jerusalem verkaufen, aber mit erheblich weniger Gewinn.

Vor fünfzig Jahren gab es in Bethlehem nur wenig Moscheen. Heute ist deren Zahl auf etwa 100 angewachsen. Während im Jahre 1994 noch fast 50000 Christen in der Umgebung von Bethlehem lebten, sollen über 10.000 seitdem das Gebiet verlassen haben. Die Problematik ist das starke Gefälle zwischen reichen Christen und armen Muslimen. Mittlerweile gehen die Muslime auf Grund der veränderten Einwohnerzahlen dagegen an, dass der Bürgermeister von Bethlehem ein Christ sein muss.
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Am Südwestende des Toten Meeres befindet sich die frühere jüdische Festung Masada. Heute ist sie Teil eines israelischen Nationalparkes. Der Masada ist Teil des judäischen Gerbirges. Der Höhenunterschied zum Toten Meer beträgt 400 Meter, der westliche Abhang ist nur 100 Meter hoch. Der Gipfel besteht aus einer Hochfläche, die früher durch drei Pfade erreichbar war. 1963 bis 1965 wurden hier zahlreiche Ausgrabungen gemacht. Es wurden Teile der Festung ausgegraben. Die Funde waren durchweg gut erhalten. Ab 1966 wurden Erhaltungsmaßnahmen und Rekonstruktionen, teilweise mit Zement, durchgeführt. Dies führte zu Schäden an der Bausubstanz. Inzwischen wurde der Zement durch geeignetere Materialen ausgetauscht.
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Länderinfo

Israel (IL)
Israel
Israel, eines der wohl traditionsreichsten Länder unserer Erde, begeistert immer wieder seine Besucher. Denn das Land im Nahen Osten beheimatet unglaublich viele biblische Orte und historische Stätte, zudem bietet es einen Einblick in seine für uns fremdartige Kultur und entführt uns dabei in eine fremde, einzigartige und vielfältige Welt. Eines der Hauptziele des Landes ist dabei die Hauptstadt Jerusalem, welche im Hochland von Judäa gelegen ist. Besonders sehenswert sind hier die Altstadt mit der Grabeskirche, die Klagemauer, der Felsendom, der historische jüdische Friedhof, die Gedenkstätte „Yad Vashem“, die zahlreichen Tore der verschiedensten Religionen und die Erlöserkirche sowie die vier sephardischen Synagogen.
Eine weitere eindrucksvolle Stadt ist Tel Aviv, sie ist die moderne und pulsierende Metropole Israels. Zudem gehört die „weiße Stadt“ zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch nicht nur die Städte Israels sind einzigartig und unglaublich schön sondern auch die Landschaften, besonders die Küsten und Strände haben es in sich. Sehr beliebt sind somit Aufenthalte am Toten Meer, dem niedrigsten Punkt der Erde. Hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach mal treiben lassen und ganz entspannt relaxen. Dabei erholt sich nicht nur die Seele sondern auch der Körper, denn die reine Luft und das mineralreiche Wasser sind eine Wohltat für den Körper und zudem bekommt man am Toten Meer wenn dann nur einen leichten Sonnenbrand.
Auch die israelische Mittelmeerküste ist ein beliebtes Ausflugziel, nicht nur wegen der spektakulären Klippen und Felsen oder der in der Nähe befindlichen Städte sondern wegen der Schätze unter Wasser. Für viele Taucher ist es ein lang gehegter Traum hier einmal auf Tauchgang zu gehen und die traumhafte Unterwasserwelt zu erkunden.  Somit bietet eine Rundreise durch Israel eine bunte Vielfalt und lässt sie keines der vielen Highlights verpassen. Zudem erleben sie die Vielfalt des Landes.
beste Reisezeit:
Badeurlaub: Mai bis Oktober, Städte-& Rundreisen: Frühjahr und Herbst.


Klima:
Frühling und Herbst mit sehr angenehmen Temperaturen. Im Sommer zuweilen extrem heiß, besonders im Süden, die Winter sind zumeist sehr kühl und regnerisch.
Einreise: 
mit einem Reisepass, der mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist. Ein Visum wird für einen Aufenthalt der 3 Monate nicht überschreitet nicht benötigt, es sei denn, Sie sind vor dem 01.01.1928 geboren.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IsraelSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Die Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, zudem ist eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IsraelSicherheit.html

Währung:
1 Neuer Israelischer Shekel = 100 Agorot


Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 45 Minuten


Ortszeit:
MEZ +1h (im Oktober MEZ +0h)


Gut zu wissen:
Die Sicherheitslage ist angespannt, vor einer Reise sollte man sich genauestens über die derzeitige politische Lage informieren. Zudem wird vor Reisen in den Gazastreifen dringend gewarnt. Zur Begrüßung sagt man „Shalom“, dies bedeutet sowohl „Friede“ als auch „Hallo/Guten Tag“.


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