Inklusive Flug
Rundreise inklusive Baden
  • 11-tägige Busrundreise durch Jordanien
  • Ausgewählte Unterkünfte mit Halbpension
  • Entspannen Sie inmitten unberührter Natur
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Jordanien, das Land der Beduinen - unsere WanderStudienreise bringt Ihnen die karge und gleichzeitig großartige Gebirgs- und Wüstenlandschaft so nah wie möglich. Auf unseren meist mittleren bis anspruchsvollen Wanderungen begegnen Sie den steinernen Zeugnissen der reichen Geschichte des Landes und erleben überraschende Naturschönheiten. Beduinen führen uns ein in ihre Kultur der Gastfreundschaft, und im Wadi Ram folgen wir mit Jeeps und zu Fuß den Spuren von Lawrence von Arabien. Herzstück der Reise ist ein viertägiger Aufenthalt in der sagenumwobenen Felsenstadt Petra.
1. Tag: Flug nach Amman
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Sie haben die Wahl: Entweder fliegen Sie nachmittags ab Frankfurt oder Wien mit Royal Jordanian nach Amman, Ankunft am Abend; oder Sie fliegen am Abend mit Lufthansa ebenfalls ab Frankfurt, Ankunft nachts (Abendessen jeweils im Flugzeug). Wann immer Sie ankommen - ein Vertreter von Studiosus empfängt Sie und begleitet Sie auf der Fahrt zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Amman.
2. Tag: Hauptstadt Amman
Erst mal ankommen, spät frühstücken, dann kann die Reise beginnen. Amman präsentiert sich als moderne Metropole. Wie reich und vielfältig die Vergangenheit des Landes ist, erfahren wir im neuen Nationalmuseum. Ein Spaziergang durch Downtown Amman lässt uns teilhaben am pulsierenden Leben der Stadt. Vom Zitadellenhügel schauen wir auf die stetig wachsende Millionenstadt biblischen Alters und erfahren mehr von der wechselvollen Geschichte Ammans. 40 km.
3. Tag: Adschlun und Gerasa
In der morgendlichen Kühle fahren wir durch den nördlichen Teil des Ostjordanlandes nach Adschlun zu unserer ersten Wanderung. Wir besuchen die Festung von Adschlun und entdecken die schroffe Schönheit des Hochlandes. Wir • wandern (2 Std., einfach, ? 0 m ? 300 m) durch Olivenhaine und vorbei an alten Steineichen. Weiter geht es nach Gerasa, jener Stadt, deren Schönheit einst Kaiser Hadrian begeisterte: Römische Säulen grüßen, perfekt konservierte das Klima die Tempel, Arkaden und Mauern, deren heller Kalkstein gegen den blauen Himmel leuchtet. 200 km. Zwei Übernachtungen in Madaba.
4. Tag: Wo Salome tanzte
Von Madaba fahren wir zum Dead Sea Museum. Hier erfahren wir mehr über die sich anbahnende Umweltkatastrophe: Das Tote Meer trocknet aus. Dann geht es nach Machaerus und wir • wandern (1,5 Std., einfach, ? 100m ? 100 m) hinauf zum Herodespalast. Sex and Crime in der Bibel: Hier soll Salome getanzt und für die Enthauptung von Johannes dem Täufer gesorgt haben. Zum Mittagessen sind wir zu Gast bei Frauen des Stammes der Bani Hamida, die uns etwas erzählen über ihre erfolgreiche Frauenkooperative. Dann geht es zurück nach Madaba. Die Stadt war einst Zentrum byzantinischer Mosaikkunst, Schmuckstück ist die Palästinakarte mit einer detailgenauen Darstellung des Heiligen Landes. Vom Berg Nebo blicken wir, wie einst Moses, ins Gelobte Land. Das Abendessen gestalten Sie heute in Eigenregie; Ihr Reiseleiter hat für jeden den passenden Restauranttipp. 100 km.
5. Tag: Der Königsweg
Auf der Königsstraße führt unser Weg nach Süden. Spektakulär windet sich die Serpentinenstraße durch das Wadi Mudschib, den Grand Canyon Jordaniens. An aussichtsreicher Stelle picknicken wir und haben Zeit für ein Gespräch über das aktuelle Geschehen in Jordanien. Hat der König die versprochenen Reformen umgesetzt? Wie viel Demokratie wagt der bisher autokratisch regierende Monarch, wie viel Kritik am Königshaus lässt er zu? Ihr Reiseleiter weiß Bescheid. Im Naturschutzgebiet von Sela • wandern wir (2 Std., mittel, ? 300 m ? 300 m) durch die bizarre Felslandschaft zu einer nabatäischen Kultstätte. Dann endlich erreichen wir Petra. 230 km. Vier Übernachtungen in Petra.
6. Tag: Das legendäre Petra
Zu Fuß • erkunden wir die sagenumwobene Hauptstadt des Nabatäerreiches (4 Std., leicht, ? 200 m ? 200 m). Wir betreten die Stadt durch den Sik, die enge Schlucht, wandern bis zum Schatzhaus des Pharao, dem berühmtesten Postkartenmotiv Petras. Wie eine Filmkulisse liegen filigran ausgearbeitete Tempelfassaden, in den roten Fels geschlagene Theater und byzantinische Kirchen vor uns. Am Nachmittag • steigen wir (1 Std., mittel, ? 200 m ? 200 m) auf einem Treppenweg hinauf zum Felsengrab Ed-Deir. In einem Café mit Aussicht können Sie verschnaufen. Fantastisch - bei klarer Sicht - der Blick ins Wadi Araba!
7. Tag: Königswanderung zum Aaronsberg
Wir schnüren die Wanderschuhe für unsere • Königswanderung (7 Std., anspruchsvoll, ? 650 m ? 650 m) auf den Aaronsberg. Können Sie sich vorstellen, dass hier einst ein ganzes Volk herumirrte auf der Suche nach dem Gelobten Land? Jeder Baum und jede Quelle wirken wie ein Wunder in dieser endlosen Wüste aus rauen Steinen. Vorbei an einem Beduinenfriedhof und der Ruine einer byzantinischen Kirche, erreichen wir nach drei Stunden den Gipfel. Hier soll Aaron - Bruder von Moses, Erfinder des Sündenbocks und wichtiger Prophet für Muslime und Juden - seinen letzten Frieden gefunden haben.
8. Tag: Ein himmlischer Platz
Heute haben wir einiges vor: Über Schleichwege • wandern wir (5 Std., anspruchsvoll, ? 200 m ? 200 m) nach Petra hinein und hinauf zum Opferplatz. Lohn der Mühe ist ein grandioser Blick auf das antike Petra. Dann steigen wir durch das Wadi Farasa hinab ins Tal, vorbei am Gartentempel, am Bunten Saal und am Soldatengrab. Der Nachmittag ist frei. Wer sich unter einem Beduinen einen Wüstensohn im wallenden Gewand auf dem Kamel vorstellt, wird am Abend beim Besuch des modernen Beduinendorfes Umm Sayhun enttäuscht sein. Die Beduinen vom Stamm der B'doul haben bis vor einer Generation noch in den Ruinen von Petra gelebt und wurden zwangsweise umgesiedelt. Bei orientalischen Genüssen, Tee und Musik erfahren wir, wie das Leben moderner Nomaden heute aussieht.
9. Tag: Ins Wadi Ram
Wir nehmen Abschied von Petra und machen uns auf den Weg durch das Bergland ins Wadi Ram (UNESCO-Naturerbe). Weite Sandfelder sind Projektionsflächen für Fata Morganas, bizarre Felsmassive schillern in allen Wüstenfarben, Beduinenzelte biegen sich im Wind, in der Ferne trabt einsam ein Dromedar - kein Wunder, dass Hollywood die surreale Landschaft so oft als Hintergrund für seine Filmepen verwendete. Wir • wandern (1 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m) zum nabatäischen Tempel und zur Lawrence-Quelle. Am Nachmittag machen wir eine dreistündige Jeep-Tour zum Sunset Point - golden verabschiedet sich die Wüste von uns. 100 km. Übernachtung in einem einfachen Wüstencamp.
10. Tag: Shobak und Totes Meer
Nach einer Nacht unter dem faszinierenden Sternenhimmel der Wüste fahren wir vom Wadi Rum nach Schobak, der ersten Burg, die die Kreuzritter in Transjordanien errichteten. Dann geht's bergab: zum Toten Meer auf 420 m unter dem Meeresspiegel. Der Nachmittag am Toten Meer gehört Ihnen. Anders als der Name vermuten lässt, ist ein Bad im Toten Meer sehr belebend. 290 km. Übernachtung in einem Strandhotel.
11. Tag: Rückflug in die Heimat
Gäste der Lufthansa werden kurz nach Mitternacht zum Flughafen von Amman gebracht. 50 km. Nachts Rückflug nach Frankfurt, Ankunft am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten. Passagiere von Royal Jordanian haben vor dem Transfer noch Zeit für ein frühes Frühstück. Abflug vormittags, Ankunft in Frankfurt, München oder Wien am Nachmittag.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Bilder:
Unweit der jordanischen Hauptstadt Amman, etwa 35 Kilometer weiter südlich, befindet sich die malerische Stadt Madaba. Sie beheimatet rund 71.000 Einwohner, der Name des Ortes bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“. In Madaba befindet sich die historisch bedeutende griechisch-orthodoxe St. Georgskirche, welche die berühmte Mosaikkarte von Madaba beherbergt.

Dieses faszinierende und beeindruckende Mosaik stellt eine Landkarte Palästinas dar, weshalb es auch Palästina-Mosaik genannt wird. Das imposante Kunstwerk, welches aus der Mitte des 6. Jahrhunderts stammt, ist die älteste kartographische Darstellung des häufig als „Heiliges Land“ bezeichneten Israel und ist zudem eine der wenigen Darstellungen, die noch im Original erhalten sind.
Bilder:
Das wohl berühmteste Bauwerk in der überwältigenden Felsenstadt Petra ist das sogenannte Schatzhaus des Pharao, auch Khazne al-Firaun genannt. Doch anders als der Name „Schatzhaus“, welchen die Beduinen dem Gebäude gaben, vermuten lässt, diente das Bauwerk tatsächlich als Felsengrab. Man geht davon aus, dass es für den damaligen Nabatäerlkönig Aretas IV angelegt wurde.

Der imposante Bau wurde im hellenistischen Stil errichtet, er ist knapp 40 Meter hoch und etwa 25 Meter breit. Auf den sechs korinthischen Säulen befindet sich ein Portikus, über diesem erhebt sich ein Rundtempel, an dessen Spitze sich wiederrum eine Urne befindet. Auf dieser Urne kann man noch heute Einschusslöcher erkennen, diese stammen von Beduinen, welche Schätze in der Urne vermuteten und diese deshalb öffnen wollten. Allerdings besteht die Urne, so wie das meiste in Petra aus massivem Fels.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.

Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.

Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.

Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
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Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.

Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.

Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches  rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Bilder:
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.

Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Touristenzielen Jordaniens gehört ganz ohne Zweifel auch Wadi Rum. Ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf, welcher nur nach starken Regenfällen Wasser führt. Wadi Rum befindet sich östlich der Stadt Aqaba im Süden Jordaniens und ist das größte Wadi im ganzen Land. Die hier befindlichen Felswände bestehen aus Granit und Sandstein.

In dem gleichnamigen Dorf leben mehrere hundert Beduinen, einige von ihnen in Betonhäusern und andere noch traditionell in Zelten. Hier im Dorf gibt es auch einige Geschäfte sowie eine Polizeistation. Die hier lebenden Beduinen leben hauptsächlich vom Tourismus. Denn jedes Jahr kommen mehr Reisende in die einsame Gegend um die wunderbare Natur zu erleben. Besonders beliebte Aktivitäten im Wadi Rum sind Reiten mit Araberpferden, Wandern, Bergsteigen und das Übernachten unterm Sternenhimmel.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Jordanien (JO)
Jordanien

Einst galt Jordanien eher als ein exotisches und außergewöhnliches Reiseland, doch mit der Zeit wurde es bei Reisenden immer bekannter und beliebter, sodass es heute eines der top Reiseziele überhaupt ist. Dies liegt natürlich in erster Linie an der eindrucksvollen Landschaft, den vielen Naturreservaten, der fremdartigen Kultur und den exotischen Städten.
Eine Stadt davon aber ist der besondere Besuchermagnet Jordaniens, sie stellt alle anderen Städte in den Schatten und dabei ist sie noch nicht einmal bewohnt, die Rede ist von Petra, der verlassenen Felsenstadt. In der Antike war sie die Hauptstadt der Nabatäer, nach deren Untergang geriet auch die einstige Hauptstadt in Vergessenheit. Sie wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Heute bekommt sie dafür täglich Besuch, denn Petra ist nicht nur ein außergewöhnliches Bauwerk sondern seit den 80er Jahren auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Und das wollen die Touristen auf ihren Reisen durch das orientalische Jordanien bestaunen.
Eine weitere wichtige Stadt des Landes ist Amman, die jordanische Hauptstadt, sie beheimatet Sehenswürdigkeiten wie den Herkulestempel auf dem Zitdellenhügel, die König-Abdullah-Moschee oder das Römische Theater und ist Ausgangpunkt vieler Rundreisen durch das haschemitische Königreich. Auf einer solchen Rundreise kann man neben Petra und Amman noch eine ganze Menge mehr entdecken, beispielsweise Wadi Rum, ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf. Wadi Rum gehört zu den bekanntesten, nicht nur weil seine Landschaft so ausgesprochen beeindruckend ist, sondern auch weil sich in seinen Sandstein- und Granitfelsen viele Jahrhunderte alte Felsenmalereien befinden.
Wer nach so viel Kultur und Offroad-Action ein wenig entspannen möchte der kann das am besten an einem der vielen Strände am Ufer des Roten Meeres, genauer gesagt am Golf von Aqaba. Somit kombiniert eine Jordanien-Rundreise wirklich alle Highlights dieses hinreißenden Landes.

beste Reisezeit:
Frühling und Herbst


Klima:
Die Sommer sind in fast allen Regionen des Landes sehr heiß, besonders im Jordantal können die Temperaturen sehr hoch werden. Im Nordwestlichen Teil Jordaniens herrscht ein milderes Mittelmeerklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist. Es wird ein Visum benötigt, dieses wird bei der Einreise ausgestellt, welches zunächst vier Wochen gültig ist, nur bei der Einreise über die King-Hussein-Brücke aus der Westbank wird kein Visum  ausgestellt. Visa für eine mehrfache Einreise muss bei der Jordanischen Auslandsvertretung angemeldet werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ist ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html

Währung:
1 Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils


Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Die jordanische Bevölkerung gilt im Allgemeinen als sehr höflich und gastfreundlich. Der Islam spielt eine elementare Rolle, dies ist zu respektieren. Frauen wird zurückhaltende Kleidung empfohlen, Badebekleidung wird nur am Strand und am Pool akzeptiert.


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