Inklusive Flug
  • 13-tägige Busrundreise durch Kanada
  • Ausgewählte Unterkünfte mit Frühstück
  • Überzeugen Sie sich von der Vielfalt Kanadas
ab 3.450 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf unserer zwölftägigen Rundreise entdecken Sie die Wale des St.-Lorenz-Stroms und die Niagarafälle. In Québec, Montréal, Ottawa und Toronto erleben Sie, dass Kanada alles bietet: von Altstädten mit Pferdekutschen bis zu Metropolen am Puls der Zeit. Ob auch die bunt gemischte Bevölkerung des Einwanderungslandes Kanada so ideal zusammenhält, wie es nach außen den Eindruck macht, verrät Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter. Auf unseren Terminen im Herbst treiben es die Wälder Ostkanadas ebenfalls besonders bunt: Ahorn, Eichen und Espen glühen in Rot, Gelb, Lila und Bronze - Farben von einer Intensität, wie wir sie in Europa nicht kennen.
1. Tag: Auf nach Québec!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Vormittag Flug mit Air Canada von Frankfurt nach Montréal (Flugdauer ca. 8,5 Std.). Am Nachmittag kommen Sie an und fahren zusammen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter weiter nach Québec. 270 km. Zwei Übernachtungen am Rande der Altstadt.
2. Tag: Québec, Bastion der Tradition
Auf der Zitadelle blicken wir wie die Gardesoldaten mit ihren englischen Fellmützen über den St.-Lorenz-Strom. In der französisch anmutenden Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) fehlt uns zwischen Steinhäusern, Brasserien und Patisserien nur noch die Baskenmütze zum Glück. Das Rattern der Pferdekutschen, mit denen heute Touristen die Stadt durchqueren, versetzt uns in ferne Zeiten. Wie ernst meinen es die Frankokanadier mit ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit? Ihr Reiseleiter weiß mehr darüber. Besondere Atmosphäre hat die Unterstadt. Abends Lust auf Glamour? Dann probieren Sie im noblen Chateau Frontenac einen Martini Roosevelt oder einen Martini Churchill - benannt nach illustren Gästen des Hauses.
3. Tag: Am St.-Lorenz-Strom
Wir folgen dem St.-Lorenz-Strom flussabwärts, bewundern die rauschenden Wasserfälle von Montmorency und gelangen zur Kirche Ste-Anne-de-Beaupré, einem der ältesten Wallfahrtsorte Nordamerikas. Zwischenstopp in Baie-St-Paul: Der Geburtsort des Cirque du Soleil ist bekannt für seine Kunstgalerien und zieht schon seit Jahrhunderten die Landschaftsmaler an. Unser Ziel: Tadoussac. 220 km. Trinken Sie Ihren Aperitif in der Lobby unseres stilvollen Hotels. Unter den knallroten Dächern wurde John Irvings Roman „Hotel New Hampshire“ mit Jodie Foster und Nastassja Kinski verfilmt. Oder noch Lust auf einen Spaziergang bei Sonnenuntergang? Dann halten Sie auf dem Granitfelsen am Fjord Ausschau nach weißen Walen! Zwei Übernachtungen in Tadoussac.
4. Tag: Wale im St.-Lorenz-Strom
Heute rechnen wir mit einer hohen Walbeteiligung: Die Mündung des St.-Lorenz-Stroms ist ein Spielplatz dieser Ozeanriesen. Vor unserem Boot gleiten Buckel-, Beluga-, Finn- und Minkwale durch die Fluten. Wir pirschen uns jedoch nur bis auf 200 m heran. Im Anschluss sprechen wir mit einem Mitarbeiter des Informationszentrums für Meeressäugetiere (CIMM) über den Artenschutz und darüber, wie wichtig die Wale für die Region sind. Auch Kanada hat seine Umweltprobleme! Der Nachmittag ist frei - perfekt, um zu den Sanddünen am St.-Lorenz-Strom zu wandern.
5. Tag: First Nations in Wendake
Auf dem Weg zurück am St.-Lorenz-Strom entlang machen wir halt im Reservat Wendake und sprechen mit einem Angehörigen der First Nations darüber, wie die Menschen hier vor der Ankunft der Europäer lebten. Freuen Sie sich danach auf die Berge der Laurentides! 460 km. Zwei Übernachtungen in einem Resorthotel am Lac Sacacomie.
6. Tag: Laurentides - Wildnis und Freiheit
Am Vormittag unternimmt Ihr Reiseleiter mit Ihnen eine gemeinsame Wanderung (2 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m) durch die Wildnis in der Umgebung des Hotels. Danach können Sie eigene Wege gehen. Wie wäre es z.B. mit einer Kanufahrt auf dem See? Oder Sie gehen schwimmen, im Sommer im See, im Herbst im Pool. Oder Sie lassen sich im Hotel-Spa massieren. Das Hotel bietet viele verschiedene Aktivitäten an, von denen Fischen und eine Tierbeobachtungstour nur eine kleine Auswahl sind.
7. Tag: Französisches Montréal
Ihnen fällt der Abschied von unserem Seehotel schwer? Freuen Sie sich doch einfach auf die Kulturmetropole Montréal! 170 km. Wir genießen vom Mont Royal den weiten Blick, lassen uns bannen von der magischen Atmosphäre in der Basilika Notre-Dame und bummeln zum Place Jacques-Cartier. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, wo Sie abends den besten Hummer und Wildlachs essen können.
8. Tag: Ottawa und die Hutnadel
Über Ottawa gibt es eine hübsche Anekdote: Mit der Hutnadel soll Queen Victoria die kleine Stadt zur Hauptstadt Kanadas bestimmt haben. Am späten Vormittag besuchen wir dort das Museum of Civilization. Ihr Reiseleiter öffnet Ihnen die Tür zu den Riten und Bräuchen der Westküstenindianer. Vom Parlamentshügel blicken wir auf den Ottawa River. Der Rideau-Kanal mit seinen Schleusen zählt zum UNESCO-Kulturerbe! Und auf dem Markt haben die Farmer nicht nur äußerst dekorativ ihre Ware ausgelegt, sondern erzählen uns auch mit Stolz von ihren Produkten. Wir probieren Leckereien aus Ahornsirup. 200 km.
9. Tag: Algonquin Provincial Park
Zurück zur Natur! Im Algonquin Provincial Park wandern wir auf leichten Wegen durch die ursprünglichen Wälder (2 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m). Wir begegnen einem Ranger, mit dem wir uns über die reiche Natur Ostkanadas unterhalten können und der uns sicher sagen kann, was es mit der Farbenpracht im Herbst auf sich hat. Fahrtstrecke 380 km.
10. Tag: Hoch hinaus in Toronto
Willkommen in Toronto! 220 km. Nicht nur das architektonische Selbstbewusstsein - auch der Anblick ist die Höhe! 553 m reckt sich der CN Tower in den Himmel. Natürlich fahren wir hoch - und ganz Mutige wagen sich sogar auf den Glasboden! Zu unseren Füßen liegt der Sky Dome. Und die Glitzertürme der größten Stadt Kanadas spiegeln sich im Blau des Ontariosees. Am späten Nachmittag können Sie eigene Wege gehen. Lust auf Shopping? Wenn Sie Fashionista sind, geraten Sie im Eaton Centre und im Bloor Yorkville Centre in Verzückung. In Chinatown essen Sie so gut chinesisch, dass Sie vergessen, wo Sie sind. Abends erwacht Toronto an der Harbourfront und im Distillery Historic District zum Leben. Zwei Übernachtungen in Toronto.
11. Tag: Donnernde Niagarafälle
Das Tosen der Fluten im Ohr, ihre Urgewalt vor den Augen und im Gesicht das Gefühl, auf einen riesigen Wasserzerstäuber zuzufahren: So geht es Ihnen, wenn wir heute mit der „Niagara Hornblower“ bis fast unter die Niagara Falls kommen. Auge in Auge mit den berühmtesten Wasserfällen der Welt, wird Ihren Ohren schnell klar, warum die Indianer sie „Donnerndes Wasser“ getauft haben. Beim Blick über die Grenze in die USA denken wir über das Verhältnis der beiden Länder nach. Niagara-on-the-Lake versetzt uns dann ins 19. Jahrhundert zurück. In Toronto verbringen Sie Ihren letzten gemeinsamen Abend in Kanada mit Ihrem Reiseleiter und der Reisegruppe und tauschen beim Abschiedsessen Erinnerungen an die Rundreise aus. 260 km.
12. Tag: Rückflug nach Frankfurt
Bis zum Nachmittag haben Sie frei. Nutzen Sie die Zeit, um am Harbourfront Centre das Glitzern des Ontariosees zu sehen, am Kensington Market nach Vintage-Mode zu stöbern oder das Künstlerviertel Cabbagetown zu erkunden. Spätnachmittags fliegen Sie mit Air Canada nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.).
13. Tag: Zurück in Europa
Ankunft in Frankfurt am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!

Wichtiger Hinweis:
Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
In der kanadischen Provinz Quebec, rund 13 Kilometer nordöstlich der gleichnamigen Provinzhauptstadt befindet sich der eindrucksvolle Montmorency Wasserfall. Hier stürzt das Wasser des Montmorency Flusses rund 83 Meter in die Tiefe. Zugleich ist es auch die Mündung jenes Flusses in dien Sankt-Lorenz-Strom. Mit seiner beachtlichen Höhe ist der Montmorency Wasserfall sogar noch 30 Meter als die wesentlich berühmteren Niagara Fälle und damit die höchsten Wasserfälle der Provinz Quebec.

Als erster Europäer entdeckte der Franzose Jean Fonteneau im Jahre 1542 während einer Expedition den Wasserfall. 1608 benannte ihn Samuel Champlain nach Charles de Montmorency. 
Heute gehört der atemberaubend schöne und mächtige Wasserfall zu den Top-Attraktionen der Provinz Quebec und zieht jedes Jahr Millionen Besucher in seinen Bann.
Bilder:
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts plante man den Bau eines Kanals, welcher die Stadt Ottawa am gleichnamigen Ottawa Fluss mit der Stadt Kingston am Onatariosee verbinden sollte. Dieser Wasserweg hatte zum sowohl militärische als auch versorgungstechnische Zwecke. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1832 wurde der Rideau Kanal ununterbrochen genutzt und ist somit der älteste, ununterbrochen genutzte künstliche Wasserweg in ganz Nordamerika, deshalb ernannte die UNESCO ihn im Jahr 2007 auch zum Weltkulturerbe.
Insgesamt misst der Rideau Kanal 202 Kilometer, allerdings sind viele natürliche Wasserwege in seinen Verlauf mit einbezogen weshalb nur etwa 19 Kilometer künstlich angelegt werden mussten. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten entlang der Wasserstraße zählt unter anderem das Pumpenhaus an der Fleet Street in der kanadischen Hauptstadt Ottawa.
Ein besonderes Highlight bietet der Rideau Kanal im Winter, wenn er zugefroren ist, dann verwandelt sich der pittoresk angelegte Wasserweg in eine wunderbare Schlittschuhbahn.
Bilder:
Einer der vielseitigsten Naturparks Kanadas befindet sich in der Provinz Ontario und nimmt eine Fläche von rund 7725 km² ein. Die Rede ist vom Algonquin Provincial Park, welcher seinen Besuchern  nicht nur Laub- und Nadelwälder sondern auch mehr als 2456 Seen sowie große Sumpfgebiete und eindrucksvoll hochragende Felswände bietet. Zudem ist er der älteste Naturpark in ganz Ontario und ein wahrer Touristenmagnet. Nicht nur Reisende aus aller Welt fasziniert sondern auch viele Kanadier selbst, welche den Park als ausgezeichnetes Erholungsgebiet schätzen und sich von dem stressigen Leben der Großstädte wie Ottawa oder Toronto entziehen. Besonders beeindruckend zeigt sich der Algonquin Provincial Park im Herbst zum sogenannten Indian Summer, wenn die Laubwälder mit einem besonderen Farbspiel aufwarten und die Landschaft verzaubern.
Das Wahrzeichen der kanadischen Millionenmetropole Toronto ist der 553 m hohe CN Tower, welcher sowohl Fernseh- als auch Aussichtsturm ist. Von 1975 bis 2009 war er sogar der höchste Fernsehturm der Welt. Begonnen wurde der Bau 1973 und nur 40 Monate später, im Jahr 1975 wurde er stolz eingeweiht, für damalige Verhältnisse eine sehr erstaunliche Leistung. 

Wenn man sich Toronto von Süden her nähert begrüßt einen der CN Tower schon lange bevor man die Skyline der Millionenmetropole ausmachen kann. Der Name CN Tower stammt von der Abkürzung „Canadian National“, welches eine Anlehnung an die kanadische Eisenbahngesellschaft „Canadian National Railway“ ist. 

Auf ca. 350 m Höhe befindet sich das für Besucher besonders interessante „Space Deck“. Hier gibt es einen Nachtklub und ein Restaurant sowie zwei Aussichtsplattformen. Das untere Deck besitzt einen Glasfußboden, der den  Gästen einen ganz besonderen Ausblick bietet.

Eine weitere Besonderheit des in Kanada auch als „Kanadas Weltwunder“ bezeichneten Wolkenkratzers ist sowohl Fluch und Segen zugleich, denn  der Y-förmige Querschnitt, sieht zwar im Gegensatz zum herkömmlichen runden Querschnitt dramatischer aus, macht das Gebäude aber auch 3 – 4-mal so windanfällig, weshalb die Spitze des Towers bei starken Stürmen auch bis zu 3 m ausschwenkt.

Um den Aufstieg zur Aussichtsplattform zu erleichtern verkehren vier gläserne Aufzüge mit einer rasanten Geschwindigkeit von 365 m/s an der Außenwand des Turms.
Der höchste öffentlich zugängliche Punkt des CN Towers befindet sich auf 447 m, hier kommt man auf das höchste Aussichtsdeck der Welt. Gesetz dem Fall, dass man schwindelfrei ist, kann man von hier aus einen unglaublichen und unvergesslichen Blich genießen.
Zu beiden Seiten der kanadisch-amerikanischen Grenze verlaufen die etwa 1,6  km breiten Niagara Wasserfälle, deren Wasser aus vier der fünf großen Seen gespeist wird. Dabei stürzt das Wasser mit einer Geschwindigkeit von 160 Litern pro Minute auf kanadischer Seite aus einer Höhe von rund 52 Metern, auf amerikanischer Seite aus 21 Metern in die Tiefe. 

Seit man diese enorme Kraft des Wasser allerdings zur Energiegewinnung nutz, lässt sich die 
Menge des herabstürzenden Wassers kontrollieren. Per Knopfdruck quasi kann die Wassermenge fast halbiert werden. Und das geschieht sobald der letzte Besucher am Abend den Parkplatz verlassen hat. Dann nämlich wird das Wasser in die Kraftwerke umgeleitet und zur Energiegewinnung genutzt.

Zuerst entdeckt wurden die Niagara Fälle von dem Jesuitenpater Louis Helpin. 1800 erschloss man sie dann touristisch, 1885 ernannte man die Fälle schließlich zum Naturpark und in den 1950ern und 60ern waren die berühmten Wasserfälle der beliebteste Ort für Flitterwochen.

Eine sehr ungeliebte Tradition an den Niagara Fällen ist der Versuch sie zu befahren, denn jeder zweite endet tödlich. Dabei dienten schon althergebrachte Gefährte wie Boote bis hin zu ungewöhnlichen Hilfsmitteln wie gepolsterte Tonnen als Beförderungsmittel.

Der wohl kurioseste Fall ereignete sich im Jahre 1960 als ein Kind bei einer Besichtigungsfahrt entlang der Niagara Fälle über Bord ging und mit den gefürchteten Wassermassen in die Tiefe stürzte. Zum erstaunen aller Augenzeugen überlebte das Kind leichtverletzt. 2003 schaffte es dann der erste Mensch einen Sturz die Wasserfälle hinunter ohne Hilfsmittel zu überleben, allerdings geht man davon aus, dass dieser Mensch lebensmüde war. 

Wer heute die Niagara Fälle besucht, der erlebt neben dem atemberaubenden Naturschauspiel noch einiges mehr, wie beispielsweise Nachtklubs, Hotels, Restaurants und das große „Casino Niagara“. Als beliebteste Besichtungsfahrt gilt immer noch die Fahrt mit der „Maid of the Mist“, welche hier schon seit 1846 angeboten wird. 

Ein seltenes und beinahe unglaubliches Naturschauspiel ereignete sich 1936, als nach einer extremen und lang anhaltenden Kälteperiode die Niagarafälle komplett zufroren und kein Tropfen Wasser mehr die steilen Felswände hinunter raste.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die zweitgrößte Stadt Kanadas ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die Metropole Montreal in der Provinz Quebec. Namensgeber der Stadt war der 233 Meter hohe Mont Royal also der „königliche Berg“ welcher sich im Zentrum der Stadt befindet und somit auch das Stadtbild entscheidend prägt.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem das Rathaus, die Basilika Notre-Dame de Montreal, das Olympiastadion, das Museum der schönen Künste und das St. Joseph Oratorium. Eine weitere bedeutende Attraktion ist die sogenannte Untergrundstadt, ein 32 Kilometer langes und sich über insgesamt 12 km² erstreckendes Tunnelsystem.

Montreal ist stark französisch geprägt, so ist englische Straßenbeschriftung beispielsweise nur in Verbindung mit einer französischen Übersetzung erlaubt. Zudem gibt es getrennt englisch- und französischsprachige Universitäten in der Stadt. Doch gerade diese Kombination macht Montreal auch so faszinierend und einmalig.
Bilder:
Die Stadt Quebéc liegt rund 250 km nordöstlich von Montreal entfernt im Tal des Sankt-Lorenz-Stromes. Da das Flusstal einen sehr fruchtbaren Boden aufweist, ist die Region beim Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse sehr ertragreich. Quebéc wurde am 3. Juli 1608 von Samuel de Champlain am heutigen Place Royale gegründet und war bis 1791 die Hauptstadt der britischen Provinz Quebécs und danach bis 1841die Hauptstadt Niederkanadas.

Nachdem 1867 die kanadische Konföderation gegründet wurde, wurde auch Quebéc erneut Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.  Die historische Altstadt, vollständig von einer Stadtmauer umgeben, liegt leicht erhöht auf einem Hügel und wurde von der Unesco als Weltkulturerbe eingestuft.
Bilder:
Am Nordufer des Saguenay River, etwa 210 Kilometer östlich von Quebéc, liegt der Ort Tadoussac, entstanden aus einer baskischen Walfänger-Siedlung. 1600  ha Pierre Chauvin hier den ersten dauerhaften französischen Handelsposten in Neufrankreich gegründet. Der kleine Ort ist besonders bekannt durch die vielen verschiedenen Wale, welche sich in den Gewässern vor Tadoussac finden lassen. Ein Besuch des Centre d’interpretation des mammifiéres marins, wo man sich die Erforschung der Wale des Sankt-Lorenz zur Aufgabe gemacht hat, ist für jeden interessant, der sich für Wale interessiert. Aber nicht nur die Wale sind einen Besuch wert, auch den Ort selbst näher kennenzulernen lohnt einen Aufenthalt.
Bilder:
Ottawa ist die Hauptstadt Kanadas und liegt im Süden des Bundesstaates in der Provinz Ontario. Auf einer Fläche von insgesamt knapp 2800 Quadratkilometern leben zurzeit etwa 820 Tausend Menschen. Ottawa wird in 23 Verwaltungseinheiten unterteilt und liegt direkt am Ottawa-Fluss. Als Zentrum Kanadas wird Ottawa natürlich das ganze Jahr über von zahlreichen internationalen und nationalen Gästen besucht. Diese erwarten prachtvolle Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Parlamentsgebäude oder die Parlamentsbibliothek. Zudem lockt auch die Nationalgalerie oder das National Arts Centre jährlich mehrere Hunderttausend Besucher nach Ottawa. Besonders bekannt ist aber auch das International Chamber Music Festival, welches jedes Jahr in Ottawa stattfindet.
Bilder:
Victoria, die Hauptstadt der Provinz British Columbia in Kanada, liegt am südlichsten Teil von Vancouver Island. Sie hat ihre Geschichte in einem  im Jahr 1843 errichteten Handelsposten der Hudson`s Bay Company. Bekannt für den Pelzhandel, in den westlichen Gebieten Kanadas, wurde die Stadt mit dem Namen Fort Victoria. Bis heute steht die Stadt, abgesehen vom Regierungsgebäude, auf Indianergebiet.

Bald entwickelte sich aus dem beständigen Handelsposten die Hauptstadt der britischen Kolonie Vancouver Island. Später dann auch von den Vereinigten Kolonien von Vancouver Island und British Columbia und wurde letztendlich dann zu der gleichnamigen kanadischen Provinz. Goldfunde vom Festland machten Victoria zu einer vergleichsweise großen Stadt mit ausgesprochen englischem Charakter.
Mit 2,5 Mio. Einwohnern ist Toronto die größte Stadt Kanadas und die Hauptstadt Ontarios. Toronto liegt am Ufer des Ontariosees in dem am engst besiedelten Gebiet Kanadas. Das Stadtgebiet erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung auf 21 und in Ost-West-Richtung auf 43 Kilometer und umfasst eine Fläche von 630 km². In Toronto leben sehr viele Einwanderer, sodass man durchaus sagen kann, das Toronto multikulturell ist.

Kaum eine andere Großstadt hat so saubere Straßen und so wenig Kriminalität wie Toronto. Die berühmteste Attraktion Torontos ist ohne Zweifel der CN Tower. Seit seiner Fertigstellung 1976 dominiert er die Stadtlandschaft. Bekannteste Ausflugsziel sind die Niagarafälle.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kanada (CA)
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Kanada
Kanada ist nach Russland das zweitgrößte Land der Erde. Das faszinierende an diesem Staat ist der Gegensatz zwischen den quirligen Metropolen im Süden des Landes wie Toronto, Quebec oder Vancouver und der Einsamkeit und Abgeschiedenheit im äußersten Norden. Hinzu kommen die turbulente Geschichte des Landes sowie die reiche und beeindruckende Kultur seiner Ureinwohner und natürlich die atemberaubende Schönheit der kanadischen Natur. Für viele ist gerade Letztere der Hauptgrund nach Kanada zu kommen, vor allem Westen des Landes ist reich an Nationalparks, welche ihre Besucher in die vielfältige und unglaubliche Welt der einheimischen Flora und Fauna entführen. In den Städten dagegen können Sie während eines Aufenthaltes beeindruckende Gebäude, belebte Märkte und Straßen sowie freundliche und aufgeschlossene Kanadier erleben.
In Toronto beispielsweise, der größten Stadt in Kanada, gilt es den CN Tower, das Rogers Centre, das Casa Loma oder den High Park zu besichtigen. Eine andere wichtige kanadische Stadt ist Vancouver, sie verfügt über den größten Hafen in Nordamerika und war Austragungsort der XXI. Olympischen Winterspiele 2010, zudem hat sich Vancouver als Filmindustriestandort einen Namen gemacht und wird deshalb auch häufig als „Hollywood North“ bezeichnet. Neben diesen genannten Metropolen gibt es aber auch das andere Gesicht Kanadas, welches von kaum bevölkerten Gegenden und schier endlosen Weiten geprägt ist, der karge Norden mit seinem rauen Klima ist sowohl unwirtlich als auch faszinierend. Für viele Kanada-Urlauber ist eine Rundreise, im besten Fall eine Selbstfahrerrundreise, die beste Variante um dieses riesige und faszinierende Land kennen zu lernen.
beste Reisezeit:
Winterurlaub: Januar bis März (in den Rocky Mountains),
Rundreisen: Mai bis September, Oktober (Indian Summer)

Klima:
Kanada hat Anteile von der gemäßigten Klimazone im Süden bis hin zur polaren Klimazone im äußersten Norden. Das Wetter ist von Region zu Region verschieden, fast überall im Land kann es im Winter aber extrem kalt werden. Die Sommer sind zumindest im Süden zwar kurz dafür aber heiß. Hier sind im Frühjahr und im Herbst die Temperaturen sehr mild. Je weiter man nach Norden kommt umso kälter wird es.

Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich, allerdings muss bei der Einreise ein Nachweis über genügend finanzielle Mittel zur Finanzierung des Aufenthaltes erbracht werden, zudem ist auch ein Rückflugticket als Nachweis für die gesicherte Heimreise, notwendig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KanadaSicherheit.html

     
Impfbempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KanadaSicherheit.html

Währung:
1 Kanadischer Dollar = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 8 Stunden und 45 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
Kanada verfügt über 6 Zeitzonen: Pacific Standard Time (in British Columbia und Yukon) MEZ -9h, Mountain Standard Time (in Alberta, Northwest Territories und West Saskatchewan) MEZ -8h, Central Standard Time (in Manitoba, Ost Saskatchewan und West Ontario) MEZ -7h, Estern Standard Time (in Mittel- und Ost-Ontario und Quebec) MEZ -6h, Atlantic Standard Time (in Labrador, New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island) MEZ -5h, Newfoundland Standard Time (in Neufundland) MEZ -4,5h 


Gut zu wissen:
Deutschland und Kanada haben ein Abkommen nachdem alle kanadischen Provinzen den nationalen deutschen Führerschein bei Verkehrskontrollen anerkennen, allein bei Autovermietungen können die Vermieter auf einen internationalen Führerschein bestehen.


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