Inklusive Flug
  • 11-tägige Busrundreise durch Marokko
  • Ausgewählte Unterkünfte mit Halbpension
  • Einzigartige Landschaften & reizvolle Metropolen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Stolze Lehmburgen erinnern an die Ära der Karawanen, und unter dem Himmel über der Wüste entfaltet sich ein Farbspektakel in Ziegelrot, Ockergelb und Oasengrün vor den Schneegipfeln des Hohen Atlas. Le Grand Sud, der menschenleere Süden, ist immer noch ein Stück Marokko wie aus dem Märchenbuch. Palmoasen im Draatal, Mandel- und Arganienhaine im Antiatlas und Gebirgsweiden rund um den Djebel Siroua sind faszinierende Kulissen für beeindruckende Wanderungen, die so abwechslungsreich sind wie die Landschaften und genauso unvergessen bleiben wie die Einblicke in die Lebenswelt der Berber. Zum temperamentvollen Ausklang dieser WanderStudienreise erwartet Sie Marrakesch!
1. Tag: Willkommen in Marokko
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Flug mit Iberia von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Genf und Zürich über Madrid nach Marrakesch. Alternativ Flug mit Lufthansa ab Frankfurt nach Marrakesch. Ankunft am frühen Nachmittag. Ein Studiosus-Mitarbeiter empfängt Sie am Flughafen und begleitet Sie ins Hotel. Beim Abendessen begrüßt Sie ihr Reiseleiter.
2. Tag: Über den Atlas nach Ouarzazate
Schroffe Gebirgstäler, zerklüftete Felsformationen, die unsere Fantasie herausfordern, und ein Panorama, das schwindelig macht – in unzähligen Serpentinen windet sich die Straße über den Tichka-Pass (2260 m). Nach dem Mittagessen steigen wir zum ersten Mal in die Wanderstiefel und • laufen (3 Std., mittel, ? 100 m ? 100 m) von Tamdakht zum Dorf Ait Benhaddou (UNESCO-Kulturdenkmal). Die stolzeste aller Berberburgen, die kunstfertige Handwerker aus dem Lehm der Wüste stampften, machte Karriere als Hollywood-Kulisse. Der Gladiator schwang hier im gleichnamigen Kinofilm sein Schwert, und Timothy Dalton war als Agent 007 in geheimer Mission unterwegs. Doch Spuren des Verfalls sind unübersehbar. Von Chancen zur Rettung des Festungsdorfes erzählt Ihr Studiosus-Reiseleiter, während Sie sich am Blick auf die oft schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas berauschen. 220 km.
3. Tag: Berberburgen in der Oase
Ein Fest für Fotografen: Berge und Burgen in Ockergelb und Ziegelrot scheinen über dem grünen Palmenband an den Ufern des Draas zu schweben. Vormittags führt unser • Wanderweg (2,5 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m) durch kleine Dörfer und Oasengärten, in denen Mandeln, Feigen, Granatäpfel und Aprikosen reifen, zur Kasbah von Tamnougalte. Hier kennt Ihr Reiseleiter den perfekten Platz für ein aussichtsreiches Picknick. Für den Panoramablick über die Oasenstadt • steigen wir nachmittags (2 Std., mittel, ? 200 m ? 200 m) auf den Hausberg. Busstrecke 170 km. Zwei Übernachtungen in Zagora.
4. Tag: Leben in der Wüste
Zu den Dünen von Tinfou führt unsere heutige • Wanderung (4 Std., anspruchsvoll, ? 50 m ? 50 m). Auf dem Weg dorthin lassen wir uns im Schatten der Palmen süße Datteln und Orangen auf der Zunge zergehen. Im Wallfahrtsort Tamegroute sammeln sich Pilger an den Heiligengräbern, Kinder in der Koranschule nebenan murmeln Gebete. Eindrucksvoll: die Koran-Handschriften in der Bibliothek – Sure für Sure Schönschrift! Volkstümlich: die Keramik des Ortes.
5. Tag: Die Palmgärten des Draatals
Noch einmal • durchwandern wir heute (2 Std., leicht, ? 0 m ? 0 m) die Oasengärten des Draatals. Wir treffen wir einen Bauern, der von der uralten Oasenkultur der Berber und der Verteilung des kostbaren Wassers erzählt. Gern beantwortet er auch unsere neugierigen Fragen zur Zukunft des strukturschwachen marokkanischen Südens. Unterwegs schauen wir in der Teppichkooperative von Tazenakht knüpfenden Frauen auf ihre geschickten Finger und erfahren, warum alte Techniken eine Renaissance erleben. Gelb sehen wir in Taliouine, der Stadt des Safrans, wo das Edelgewürz auf kargen Böden bestens gedeiht. Warum die Blütenfäden der Safrankrokusse so kostbar sind, erzählt Ihr Reiseleiter. 390 km. Zwei Übernachtungen in Taroudannt.
6. Tag: Im Schatten des Djebel Siroua
Klein-Marrakesch in der Sous-Ebene: Umringt von einer rostroten Lehmmauer liegt Taroudannt eindrucksvoll vor den Schneegipfeln des Hohen Atlas. Wir steigen um in geländegängige Fahrzeuge, denn die Straßen werden kleiner. Menschenleere Landschaften • durchwandern wir heute (5 Std., anspruchsvoll, ? 300 m ? 300 m) am Djebel Siroua. Auf den Gebirgsweiden – im Frühjahr blütenbunt – leben im Sommer Halbnomaden mit ihren Herden. Zu jeder Jahreszeit höchst fotogen: die bizarr geformten Basaltfelsen, die von der vulkanischen Vergangenheit des Gebirges erzählen. Jeepfahrt 290 km.
7. Tag: In den Antiatlas
Die Arganienbäume im Antiatlas sind praktische Klettergerüste für Ziegen, die sich an ihren Blättern laben. Feinschmecker in aller Welt schätzen das Öl der Früchte. Nicht weniger faszinierend: endlose Mandelbaumhaine und Agadire, Speicherburgen, in denen die Berber der Region heute noch Getreide, Schafwolle und Teppiche lagern. Nachmittags • wandern wir (4 Std., mittel, ? 100 m ? 100 m) zum Granitfelsen Chapeau de Napoléon, vorbei an den Felsen, denen der belgische Künstler Jean Vérame vor einigen Jahren Farbe verlieh: „Les Roches Bleues" – Land-Art am Rande der Wüste. Busstrecke 170 km. Zwei Übernachtungen in Tafraoute.
8. Tag: Gipfelsturm am Djebel Lekst
Inmitten der bizarren Gesteinswelt in verschiedensten Braun- und Rottönen schmiegen sich Häuser an den Fels, und die grünen Inseln der Oasengärten setzen Farbtupfer im Tal der Ammeln. Oberhalb von Tafraoute • wandern wir heute (5 Std., anspruchsvoll, ? 950 m ? 950 m) durch die Bergwelten am Djebel Lekst und stärken uns zwischendurch bei einem Picknick: Orangen, Tomaten, Datteln, Feigen, Oliven und Mandeln – die Früchte des Landes – schmecken in der klaren Bergluft göttlich! Was es mit den geheimnisvollen Ornamenten an Haustüren und -wänden auf sich hat, erfahren wir in Oumesnat von einem Dorfbewohner, der uns das traditionelle Haus seiner Familie zeigt. Bei einem Glas Minztee plaudern wir über Berberarchitektur, Landflucht und den marokkanischen Nord-Süd-Konflikt.
9. Tag: Atlantikluft in Agadir
Lang, aber aussichtsreich ist die Rückfahrt nach Marrakesch. Silberschmiedekunst nach Berberart lernen wir unterwegs in Tiznit kennen. In Agadir schnuppern wir mittags Atlantikluft, und je nach Wetter locken ein Strandspaziergang oder ein Sprung in die Wellen. Über die westlichen Ausläufer des Hohen Atlas geht es zurück in die Königsstadt. 460 km. Zwei Übernachtungen in Marrakesch.
10. Tag: Königsstadt Marrakesch
Kulturprogramm am Vormittag: das Minarett der Koutoubia-Moschee, die Saadiergräber und die Koranhochschule Ben-Youssef, wo kunstfertige Handwerker um die Wette meißelten und schnitzten. Anschließend lassen wir uns durch die Souks, die traditionellen Viertel der Handwerker und Händler, treiben und feilschen zwischen Minzebüscheln und Safranwolken um letzte Souvenirs. Dann lotst Sie Ihr Reiseleiter durchs Labyrinth der Gassen zum Djemaa el-Fna – ins Herz der Altstadt, wo abends Hennamaler, Schlangenbeschwörer und Märchenerzähler Orientzauber verbreiten. Zum Abschied lassen wir uns noch einmal Couscous & Co. schmecken.
11. Tag: Adieu, Maroc!
Rückflug mit Iberia über Madrid oder mit Lufthansa direkt nach Frankfurt, jeweils mit Anschluss zu den anderen Orten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!

Wichtiger Hinweis:
Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Das Draa-Tal in Zagora reicht fast bis nach Ouarzazate. Wunderschöne Palmen wachsen auf diesem Streifen, welcher ein bis zwei Kilometer breit ist, in den Himmel. Die Palmen werden durch den entlangfließenden Oued Draa, einem Fluss, bewässert. Die Landwirtschaft macht sich das Draa-Tal zunutze, denn der Boden hier ist sehr fruchtbar.
Das ganze Draa-Tal wird komplett von kleinen Bewässerungsbächen durchzogen, sodass hier Gemüse, Getreide und sogar Minze parzellenartig angebaut werden können. Wenn Touristen das Draa-Tal durchqueren, ist es keine Seltenheit, dass ihnen Bauern und deren Eselkarren entgegen kommen. Es besteht die Möglichkeit, von Zagora aus durch dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu spazieren. Ein lohnendes Erlebnis.
Das Tal der Ammeln befindet sich in der Nähe von Tafraoute, einer kleinen Oasenstadt. Das Tal der Ammeln ist etwa 15 km lang und befindet sich im westlichen Antiatlas in Marokko. Den Namen hat das Tal von den Ammeln. Das war ein Volk, welches zu den Chleu gehörigen Berberstamm dazugehörte.
Das nahe gelegene Zentrum ist die schöne Stadt Tafraoute. Ist man in dieser Stadt, dann sollte der Ausflug zu dem Ammeln Tal mit aufgenommen werden. Besonders im Februar, wenn die Blütezeit bevorsteht, ist der Ort ein Traum für sich. Alles steht hier in Blüten und ein Meer aus zahlreichen, leuchtenden Blüten erblickt man in diesem Tal.
Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Stadt Marrakesch gehört unter anderem auch die imposante Ben Youssef Moschee, welche bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Von dem ursprünglichen Bau sind heute allerdings nur noch die Grundmauern erhalten, da das Gebäude sowohl im 16. als auch im beginnenden 19. Jahrhundert umgebaut und damit stark verändert wurde.

Charakteristisch für die Ben Youssef Moschee ist das rund 40 Meter hohe, aus Kalkstein gefertigte Minarett. Etwas weiter östlich des Sakralbaus befindet die Medersa Ben Youssef, eine ehemalige Koranschule. Diese zählt zu den eindrucksvollsten und herrlichsten Gebäuden der gesamten Metropole. Beide Attraktionen sollten während eines Aufenthaltes in Marrakesch unbedingt besichtigt werden.
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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.

Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.

Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.

Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
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In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
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Im bergigen Osten Marokkos befinden sich zahlreiche ursprüngliche Kasbahs, welche sich herrlich in das Landschaftsbild einfügen. Wer diese einmal während einer Marokko-Rundreise erkunden möchte, der sollte unbedingt die beschauliche Stadt Zagora als Ausgangspunkt wählen. Von hier aus kann man ganz herrlich die traumhafte Umgebung mit den malerischen Landschaften und den imposanten Bauwerken entdecken.

Aber auch die 34.000 Einwohner zählende Stadt Zagora selbst ist einen Aufenthalt wert, hier findet man zahlreiche prachtvolle Bauwerke, wie einige fantastische Tore. Zudem findet jedes Jahr der beliebte und vielbesuchte Zagora Marathon statt, bei dem sowohl Männer und Frauen als auch Kinder und Jugendliche teilnehmen können.
Tamegroute
Tinfou
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Agadir ist eine Hafenstadt in Marokko, die südlich am Atlantik liegt. Knapp 500 km südlich findet man Casablanca mit knapp 700.000 Einwohnern. Agadir verfügt außerdem über einen internationalen großen Flughafen, der eine Direktverbindung zu vielen deutschen Flughäfen bietet. Die Hafenstadt liegt direkt in einem Bergbaugebiet. Hier werden Kobalt, Mangan und Zink hergestellt.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt sind der Tourismus, die Fischerei und die Fischverarbeitung. Selbst die Herstellung von Metallwaren ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig. Der Fremdenverkehr wurde schon Jahre zuvor durch einen gezielten Bau von verschiedenen Ferienanlagen in der Stadt Agadir sehr stark gefördert. Durch den internationalen Flughafen reisen jährlich Tausende von Menschen nach Agadir und verbringen hier ihren Urlaub.
Tiznit
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“ im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt. Die Hauptstadt Rabat ist mit 1,7 Millionen Einwohnern nach Casablanca die zweitgrößte Stadt des Landes. Casablanca gehört zu den jungen Städten Marokkos, sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika, zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee. In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore, außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, dieses ist wohl das sehenswerteste Stadtviertel in Rabat. Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“, dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee. Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut sehenswertes Reiseziel.
Die Hauptstadt bietet aber auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen. Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen. Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt. Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt, ihre Hauptattraktion ist die Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, Labyrinth artigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein. Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme, welcher während einer Rundreise noch intensiver erlebt und aufgenommen werden kann.
beste Reisezeit:
Küstengebiete: April bis November

Landesinnere: Oktober bis Mai


Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen, im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, es ist heißer und trockener. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage nicht nötig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam, traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden. Beleidigungen gegen Regierung (Monarchie) und des Staates sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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