Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 20-tägige Busrundreise durch China
  • 3-/4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Besichtigen Sie die schönsten Orte Chinas
ab 3.550 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen, lautet ein altes chinesisches Sprichwort. In den Metropolen Shanghai und Beijing – Auftakt und Finale dieser Studienreise – begegnet Ihnen das China der Zukunft. Hinter den Stadtmauern von Pingyao dagegen das China der Kaiserzeit. Und in den Grotten von Yungang oder am heiligen Berg Wutaishan – Ziele, die wir exklusiv auf dieser Reise im Programm haben – entdecken Sie die spirituellen Seiten des Reichs der Mitte. Eine Route mit besonderen kulturellen Höhepunkten, die Sie in kleiner Gruppe, intensiv und mit viel Zeit genießen können.
1. Tag: Auf nach China
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und vormittags Flug mit Swiss über Zürich nach Shanghai (ab Zürich nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Lektüretipp zur Einstimmung: „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ von Dai Sijie.
2. Tag: Ankunft in Shanghai
Am Morgen landen Sie in Shanghai, wo Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie schon erwartet. Am Bund, der legendären Uferpromenade mit ihren Prachtfassaden, sammeln wir erste Eindrücke. Chinesische Gartenphilosophie lernen wir anschließend im Yu-Garten zwischen Lotosblüten, Goldfischteichen und Steingärten kennen. Wie Shanghai schmeckt, erfahren Sie beim Mittagessen. Danach geht es ins Hotel, wo der Rest des Tages Ihnen gehört: Zeit zum Ankommen und Akklimatisieren. Drei Übernachtungen in Shanghai.
3. Tag: Stadt der Kontraste
Zur Kolonialzeit galt Shanghai als „Paris des Ostens", die Französische Konzession mit ihren Art-déco-Fassaden ist immer noch „très chic“. Nach unserem Vormittagsspaziergang nehmen wir Kurs auf die Zukunft. Pudong, Epizentrum des Wirtschaftsbooms, ist permanente Baustelle. Hier können wir der Stadt beim Wachsen zusehen. Der spektakulärste Neubau und ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes: das Shanghai World Financial Center, eines der höchsten Gebäude der Welt. Bei der Bootsfahrt auf dem Huangpu-Fluss am Nachmittag zieht die Stadtsilhouette noch einmal an uns vorbei.
4. Tag: Kunstgeschichte und Stadtentwicklung
Im Shanghai-Museum erwarten uns heute Kunstschätze aus Bronze, Porzellan oder Jade. Wie das Shanghai der Zukunft aussehen soll, sehen wir anschließend in der Ausstellungshalle des Stadtplanungsmuseums. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bestimmen Sie das Programm! Fans der Meere können im hypermodernen Shanghai Ocean Aquarium in die Unterwasserwelt abtauchen. Oder Sie mischen sich auf der Huai Hai Road mit ihren Edelboutiquen unter Shanghais junge Elite beim Luxusshopping. Und vielleicht haben Sie abends ja noch Lust auf einen Drink im 87. Stock des Jin Mao Tower, wo Ihnen das Lichtermeer der Stadt zu Füßen liegt.
5. Tag: Yangzi-Delta – das wirtschaftliche Herz Chinas
Das fruchtbare Delta des Yangzis war früher das „Land von Fisch und Reis“. Heute drängen sich hier Menschen und Fabriken. Von Gewinnern und Verlierern des chinesischen Wirtschaftswunders erzählt Ihr Reiseleiter unterwegs. Im Wasserstädtchen Wuzhen ticken die Uhren deutlich langsamer: In den engen Gassen, zwischen Kanälen und traditionellen Holzhäusern begegnet uns am späten Vormittag ein Stück altes China wie aus dem Skizzenbuch. Mittags können Sie sich durch die Garküchen snacken, bevor wir Kurs auf Hangzhou nehmen. 220 km. Zwei Übernachtungen in Hangzhou.
6. Tag: Vielgeliebtes Hangzhou
Das Kloster der Seelenzuflucht überlebte die Wirren der Kulturrevolution. Nach der Begegnung mit Himmelskönigen und goldenen Riesenbuddhas aus Kampferholz lockt Genuss für den Gaumen: Der Teemeister weiht uns auf einer Plantage in Anbau, Zubereitung und Geschmack des Drachenbaumtees ein. Es geht lecker weiter: Mittags kochen Teebauern für uns in ihrem Familienrestaurant – bodenständig, urig und echt und auch bei den chinesischen Großstädtern sehr beliebt. Vielleicht kommen wir beim Essen ja mit unseren Tischnachbarn ins Gespräch. Grün wie Jade schimmert der Westsee aus der Ferne. Am Nachmittag lernen wir ihn vom Boot aus kennen und genießen den Panoramablick auf Gärten und Pagoden, die unzählige Dichter und Maler inspirierten. Die Traditionelle Chinesische Medizin und ihr Boom im Westen sind anschließend unser Thema in Hangzhous Altstadt in einer der ältesten Apotheken Chinas.
7. Tag: Nach Xian
Kurzschläfer können noch vor dem Frühstück den Einheimischen am Westsee beim Morgensport zuschauen: Von Tai-Chi und Schwertkampf bis zu Wiener Walzer ist alles geboten. Dann geht es am Vormittag mit China Eastern nach Xian, in die alte Hauptstadt an der Seidenstraße, wo sich zur Zeit der Karawanen Händler aus aller Welt trafen. Wir treffen hier heute eine Armee aus 7278 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten im größten unterirdischen Museum Chinas, dem Mausoleum Han Yang Ling. Später: Lust auf chinesische Lebenslust nach dem Abendessen? Es brutzelt, dampft und zischt auf dem Nachtmarkt im muslimischen Viertel, wo unzählige Garküchenmeister in ihren Töpfen rühren. Wer Lust hat, mischt sich unter Xians Genießer. Für ein paar Süßigkeiten ist sicher noch Platz! Drei Übernachtungen in Xian.
8. Tag: Die Terrakotta-Armee
Bauern stießen beim Pflügen 1974 auf eine echte Sensation: Sie entdeckten die Terrakotta-Armee (UNESCO-Kulturerbe) des ersten chinesischen Kaisers. Seit über 2000 Jahren bewachen 7000 lebensgroße Soldaten, Generäle und Pferde aus Ton das Grab des Herrschers und zeugen von Größenwahn, Machtwillen und Skrupellosigkeit. Zurück in Xian lüftet der Reiseleiter das Geheimnis der legendären Wildgans-Pagode. 60 km. Hunger? Essen hält auch in China Leib und Seele zusammen. Zum Tagesausklang kommen dampfend heiße Köstlichkeiten à la Xian auf den Tisch: Jiaozi – kleine Teigtaschen mit Füllung.
9. Tag: Geschichten aus der Geschichte
Im Historischen Museum schlägt Ihr Reiseleiter die interessantesten Kapitel aus 5000 Jahren chinesischer Geschichte für Sie auf. Nach einem Stadtmauerspaziergang rund um die Altstadt lockt das Stelenwald-Museum mit der größten chinesischen Schrifttafelsammlung. Hier dreht sich alles um die Kunst der Kalligrafie. Gut gestärkt vom Mittagessen lassen wir uns durch die Altstadtgassen treiben und besuchen die Große Moschee. Dort erwartet uns schon der Imam, um vom Alltag einer Minderheit in China zu erzählen. Er freut sich auf unsere neugierigen Fragen!
10. Tag: Über den Gelben Fluss nach Pingyao
Mit dem Schnellzug (Fahrzeit ca. 3,5 Std.) fahren wir über den Gelben Fluss, Chinas Schicksalsstrom und Quelle für Wasser und fruchtbaren Lößlehm für Millionen Menschen, nach Taiyuan. Zwischen hölzernen Pavillons, Terrassen und Brücken verehren Gläubige im Jinci-Tempel von Taiyuan ihre Ahnen. Nach diesem Ausflug ins spirituelle China dürfen Sie sich auf ein Stadtjuwel freuen: In den Kopfsteinpflastergassen von Pingyao (UNESCO-Kulturerbe) ist das alte China noch lebendig. Drehen Sie abends doch eine erste Runde durch die Stadt auf eigene Faust! 580 km. Zwei Übernachtungen in einem traditionellen Gästehaus in der Altstadt.
11. Tag: Ausflug ins China der Kaiserzeit
Seit dem Mittelalter war Pingyao wichtigstes Finanzzentrum Chinas, bevor es mit der Kulturrevolution in der Bedeutungslosigkeit versank. So blieb die Zeit einfach stehen, und der Modernisierungswahn zog an der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) vorbei. Bei einem Spaziergang begeben wir uns zwischen Stadtmauer, Tempeln, alten Bankhäusern und traditionellen Hofhäusern auf eine Zeitreise ins China der Kaiserzeit. Wie es sich inmitten eines Denkmals lebt, erzählt Ihnen Familie Chang in ihrem Haus persönlich. Neugierig aufs chinesische Alltagsleben? Der Reiseleiter übersetzt gern Ihre Fragen. Und wie das Chinesische in Wort und Schrift funktioniert, erklärt er in einem Vortrag nach dem Abendessen. Wir sehen, wie man ein chinesisches Wörterbuch und Computerprogramme nutzt. Und weil im alten China nur der Kalligraf als echter Künstler galt, üben wir uns auch im Schreiben mit Pinsel und Tusche auf Reispapier.
12. Tag: Auf Pilgerpfaden nach Wutaishan
Seit 2000 Jahren ziehen Pilger aus der gesamten buddhistischen Welt zu den fünf Gipfeln des heiligen Bergs Wutaishan (UNESCO-Kulturerbe). Welche Rolle der Buddhismus in China heute spielt, erzählt Ihr Reiseleiter auf dem Weg ins Gebirge. Ein eindrucksvolles Beispiel modernen Tempelbaus schauen wir unterwegs an: der Nanchan-Tempel. 320 km. Zwei Übernachtungen auf dem Hochplateau des Wutaishans.
13. Tag: Wutaishan – fünf Finger für Buddha
Ein Ort für Götter und Romantiker: schroffe Felswände, über denen sich die Wolken türmen, und Heiligtümer im Überfluss. In Tempeln verneigen sich die Gläubigen vor goldglänzenden Buddhas, Schüler bitten um Segen für ihre Prüfungen, und wir tauchen zwischen duftenden Räucherstäbchen und dem Klang der Tempelglocken mit allen Sinnen in die Welt des Volksglaubens ein. Am Nachmittag gehen Sie Ihre eigenen Wege, zum Beispiel die 1080 Stufen hinauf zum Dailuo-Tempel. Die Aussicht lässt Sie den Anstieg sofort vergessen! Pst: Eine Seilbahn gibt's übrigens auch.
14. Tag: Das Hängende Kloster am Hengshan
Die Hallen und Pavillons des Xuankong-Klosters kleben wie Schwalbennester an der Felswand des Bergs Hengshan – gestützt von Baumstämmen, die so schlank wie Essstäbchen erscheinen. Doch auch von innen ist das Meisterwerk der sakralen Architektur sehenswert, in dem Gläubige die Religionsstifter Laozi, Konfuzius und Buddha seit Jahrhunderten gleichberechtigt nebeneinander verehren. Auf der Weiterfahrt durch die karge Landschaft Shanxis machen wir bei einer Kleinbauernfamilie halt. Sie bitten uns in ihre traditionelle Lößwohnung. Hereinspaziert und ins Gespräch vertieft: Wovon leben sie? Weshalb ziehen so viele in die Küstenstädte? Weiter geht's nach Datong, Symbol für den Wandel Chinas: einst blühende Hauptstadt, dann grenznaher Vorposten der Ming-Dynastie, später graue Bergbaustadt. 260 km. Zwei Übernachtungen in Datong.
15. Tag: Die Grotten von Yungang
Nach einem Streifzug durch Datong am Vormittag folgen wir den Spuren der Reitervölker, die China eroberten und kulturell bereicherten. Die Grotten von Yungang (UNESCO-Kulturerbe) zeugen von der Frühzeit des Buddhismus im Reich der Mitte. Mehr als 50000 Statuen und Reliefs, die vom Leben Buddhas und vom Alltag der Menschen im 5. Jahrhundert erzählen, ließen Gläubige hier in die Felsen schlagen. Nach unserem gemeinsamen Mittagessen gehört der Nachmittag Ihnen: Mit Tipps für Ihr individuelles Abendessen ausgestattet, spazieren Sie durch die Kleinstadtgassen, wo Hektik und Stress noch Fremdwörter sind.
16. Tag: Nach Beijing
Am Morgen besteigen wir unseren Zug nach Beijing (Fahrzeit ca. 6,5 Std.). Bevor wir ins Stadtgewühl eintauchen, erweckt Ihr Reiseleiter im Sommerpalast (UNESCO-Kulturerbe) zwischen Pavillons, Pagoden und Palasttheater die letzten Kaiser Chinas wieder zum Leben. Im Palastgarten – ein Meisterwerk chinesischer Gartenbaukunst – treffen sich die Hauptstädter gern zum Frischluftschnappen. Und das nicht erst, seit die Luftverschmutzung in Beijing Rekordwerte erreicht. Auf dem Weg ins Hotel fahren wir vorbei an Vogelnest und Wasserwürfel, den futuristischen Olympiabauten. Vier Übernachtungen in Beijing.
17. Tag: Im Zentrum der Macht
Kaisertum, Kulturrevolution, Studentenproteste – der Platz des Himmlischen Friedens stand oft im Brennpunkt der Geschichte. Der Umgang mit Andersdenkenden im Reich der Mitte wird hier zwangsläufig zum Thema. Weiter am neuen Nationaltheater vorbei zur Verbotenen Stadt (UNESCO-Kulturerbe), für die wir uns ausführlich Zeit lassen. Zwischen den Höfen und Hallen hinter roten Mauern lebten und liebten einst die Söhne des Himmels. Ihr Reiseleiter kennt all die faszinierenden Geschichten. Wir essen gemeinsam zu Mittag und machen dann einen Verdauungsspaziergang auf den Kohlehügel. Ein Tipp für den Abend: Gönnen Sie sich eine Kostprobe der Beijing-Oper – fremd und fesselnd.
18. Tag: Auf der Mauer, auf der Mauer ...
Wie ein Drachenrücken windet sich die Große Mauer (UNESCO-Kulturerbe) an Berggraten entlang. Über Jahrhunderte gebaut, der wohl größte Schutzwall der Erde und Traumziel aller Chinesen. Auf dem wenig besuchten Mauerstück Huang Hua Cheng im Norden von Beijing haben wir das Meisterwerk fast für uns allein. Mittags stärken wir uns dann mit Forelle auf chinesische Art bei einer Bauernfamilie. Danach führt uns der Seelenweg zu den Ming-Gräbern (UNESCO-Kulturerbe), wo 13 Kaiser ihre letzte Ruhe fanden.
19. Tag: Himmelstempel und Hutongs
Ein Angebot für Frühaufsteher: Beim Tai-Chi-Schnupperkurs lernen Sie die Grundlagen des chinesischen Volkssports kennen. Gemeinsam besuchen wir nach dem Frühstück den Himmelstempel (UNESCO-Kulturerbe), in dem die Herrscher um eine gute Ernte baten. Die riesige Parkanlage ringsum war einst dem Kaiser vorbehalten, heute treffen sich hier Jung und Alt zum Kartenspielen, Tanzen und Singen. Die traditionellen Wohnhäuser Beijings schauen wir uns in einem Hutong-Viertel an – beim Essen in einer Familie sogar von innen. Moderne Architektur oder Mao-Mausoleum? Nachmittags bestimmen Sie das Programm. Bei Beijing-Ente, dem kulinarischen Klassiker der Hauptstadt, nehmen wir abends gemeinsam Abschied von China.
20. Tag: Zurück in die Heimat
Nachmittags Flug mit Swiss Airlines nach Zürich (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). Ankunft am Abend und Anschluss zu anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Der Yu Garten gehört seit 1982 zu den Denkmälern Chinas, steht im Zentrum von Shanghai und weist eine Fläche von zwei Hektar auf. In der Anlage findet man 28 wunderschöne Gebäude.  Gebaut wurde er einst von einem Beamten, der der Ming-Dynastie angehört. Leider wurde die wunderbare Parkanlage während des Taiping-Aufstandes und des zweiten japanisch-chinesischen Krieges zum größten Teil zerstört.
 

Während elf Jahren wurde der Yu Garten dann renoviert und dann im Jahre 1961 eröffnet. Seither steht er der Bevölkerung und den Touristen zur Verfügung. Diese Gelegenheit wird häufig genutzt, um sich zu erholen oder die schöne Anlage zu genießen.

Bilder:
Der Touristenmagnet und idyllische See bietet ein traumhaftes Ambiente und wird unter Chinesen gerne als Schauplatz für Hochzeiten genutzt. Aufgrund seiner Kulisse wird der See zahlreich zu kopieren versucht, insgesamt existieren in China ca. 36 Westseen. Allerdings: An die Atmosphäre des Originals reichen die Kopien nicht heran.
Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.

Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist. In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden. Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen wurden bisher freigelegt.

Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung. Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.

Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen. Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer. Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
Bilder:
Der Touristenmagnet und idyllische See bietet ein traumhaftes Ambiente und wird unter Chinesen gerne als Schauplatz für Hochzeiten genutzt. Aufgrund seiner Kulisse wird der See zahlreich zu kopieren versucht, insgesamt existieren in China ca. 36 Westseen. Allerdings: An die Atmosphäre des Originals reichen die Kopien nicht heran.
Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.

Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist. In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden. Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen wurden bisher freigelegt.

Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung. Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.

Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen. Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer. Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
Bilder:
Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

Zu den ältesten und berühmtesten Moscheen Chinas gehört zweifelsohne auch die Große Moscee zu Xian. Die Stadt Xian liegt im Zentrum Chinas und beheimatet zahlreiche beeindruckende und atemberaubende Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Eine davon befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trommelturm (Gulou) in der Huajue Gasse.

Die imposante Moschee wurde zur Zeit der Tang-Dynastie, während der Herrschaft Xuanzongs (685-762) am östlichen Ende der Seidenstraße errichtet. Auch heute wird sie noch von chinesischen Muslimen als Gebetsort genutzt, aber auch für Touristen ist sie ein starker Anziehungspunkt. Dies liegt wahrscheinlich auch in ihrer besonderen Bauweise, denn anders die meisten Moscheen ist diese vom Architekturstil her ausschließlich chinesisch geprägt.
Bilder:
Im Sommer 2008 wurden in Peking die Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Ein weiteres großes Ereignis im neuerbauten Stadion waren im gleichen Jahr die Sommer- Paralympics. Für diese besonderen sportlichen Anlässe wurde ein neues Olympisches Stadion erbaut.

Dieser gigantische Bau wird auf Grund seiner äußeren Form  gern von den Pekingern als Vogelnest bezeichnet. Das Außengerüst ist aus Stahlträgern, die an den Bau eines Vogelnestes erinnern. Ein außergewöhnliches Olympisches Stadion ist entstanden. Geplant und gebaut wurde es von Herzog& De Meuron, zwei Schweizer Architekten. Sie vereinten in diesem Bau moderne und traditionelle Aspekte gekonnt miteinander.

Dieser doch etwas eigenwillige Bau begann im Dezember 2003 mit dem ersten Spatenstich. Der Baubeginn war jedoch erst im März 2004. Mit einer Unterbrechung und neuen Planungen aus Kostengründen wurde das Olympische Stadion erst am 18.04. 2008 feierlich eröffnet. Hier fanden während der Olympischen Sommerspiele das Fussballfinale und die Leichtathletik- Wettkämpfe statt. Sowohl die Eröffnungs- als auch die Abschlussfeier fanden ebenfalls im neu erbauten Stadion der Hauptstadt  statt.

Das Olympische Stadion in Peking bot während der Sommerspiele 91 000 sportbegeisterten Platz, wurde später aber auf 80  000 Plätze reduziert. Das Stadion erstreckt sich über vier Etagen und zwölf Bereiche. Sie wurden nach den Jahrestieren benannt. Für jeden Monat steht ein Tier. Im jeweiligen Außenbereich findet der Besucher auf einer schön angelegten Wiese das dazu gehörige Tier abgebildet. Die Innenausstattung des gesamten Stadions entspricht den modernen Anforderungen an Technik und Einrichtung.

Im Inneren des Nationalstadions sollen in den nächsten Jahren weitere Restaurants und verschiedene Einrichtungen, wie Läden und Geschäftsräume, entstehen, da es auch für weitere Sport- und Veranstaltungen anderer Art genutzt werden soll.

Heute zählt das Olympische Stadion zu Pekings bedeutenden Sehenswürdigkeiten für Touristen aus aller Welt. Die Außenanlagen haben einen modernen, aber dennoch chinesischen Stil. Das Olympische Stadion ist zu einem weiteren Ort der Begegnungen in Peking geworden.
Bilder:
Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Ein Besuch in Peking ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Zeugen der Geschichte, Architektur und Kunst reihen sich aneinander. Viele Sehenswürdigkeiten schmücken noch heute das Bild der Stadt.

Von einmaliger Größe in der Welt ist der Platz des Himmlischen Friedens. In China heißt er Tian’anmen- Platz. Der mit einer angegebenen Größe von 39,6 ha gilt als der größte befestigte Platz weltweit. Das Tor des Himmlischen Friedens steht an der Nordseite, direkt hinter dem Kaiserpalast. Wegen seiner Säulen ist es unverkennbar. Da er früher zum Kaiserplatz gehörte, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst ab dem Jahr 1911 wurde der Platz des Himmlischen Friedens für alle Menschen zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit ist er zu einem wichtigen Platz in Peking geworden. Hier finden seither Demonstrationen, Kundgebungen und Feierlichkeiten von großem Ausmaß statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnehmen können.


Der Himmlische Platz des Friedens ist aber auch ein Ort des Gedenkens. Das Denkmal für die Helden des Volkes steht für den Kampf um die Befreiung. Auf der Westseite des Platzes befindet sich die Große Halle des Volkes. Das Chinesische Nationalmuseum grenzt im Osten an den Platz.

Dem früheren Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, ist ein imposantes Mausoleum gewidmet. Es befindet sich im Süden des Platzes. Vor dem Tor des Himmlischen Friedens steht eine Ehrenwache.
Seit der Öffnung des Platzes ist der Ort geprägt von  Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Als herausragendes Ereignis steht heute das Tian’anmen- Massaker vom Juni 1989 in den Geschichtsbüchern.
Monate lang wurde der Platz des Himmlischen Friedens durch eine Studentenbewegung besetzt. Die gewaltsame Zerschlagung durch das Militär forderte auch Todesopfer. Seither wird dieser Tag in China als Zwischenfall vom 4. Juni bezeichnet.

Heute ist der Himmlische Platz des Friedens eine Touristenattraktion. Einheimische aus dem ganzen Land kommen hierher, um diesen geschichtsträchtigen Platz zu sehen.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Shanghai ist für China die wichtigste Industriestadt überhaupt. Die Stadt zählt 13,7 Millionen Einwohner, die ständig in Shanghai leben und stetig wächst. Man findet in Shanghai viele Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Sie ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Industrie. Heute hat die Stadt eine Fläche von über 6000 km². Die Stadt Shanghai ist in achtzehn Bezirke unterteilt. Das Klima in Shanghai besteht zwar wie üblich aus den vier Jahreszeiten, wobei der Frühling und der Herbst nur kurz sind. Das Klima kann nicht ganz klar definiert werden, weil Shanghai auf der Grenze zu dem feuchten Klima und dem Monsunklima liegt. Auch sind die Winter relativ kalt mit Durchschnittstemperaturen von ungefähr 4 Grad Celsius. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer Durchschnittswerte von 27 Grad Celsius und zudem kommt es nicht selten vor, dass noch eine bis hundert Prozentige Luftfeuchtigkeit dazu kommt. Dies macht das Empfinden recht unangenehm. Die Sommerhöchsttemperatur kann auch mal 40 Grad erreichen, ebenso sind Taifune im Sommer keine Seltenheit und auch Regen kann oft in sehr kurzer Zeit recht viel fallen.  Die Weltmetropol Shanghai boomt. Das neue Shanghai besticht durch seine Wolkenkratzer  und das alte Shanghai. Dies sind die beiden Stadtteile, in die Shanghai eigentlich aufgeteilt oder getrennt ist. Denn diese beiden Teile sind durch zwei Hängebrücken miteinander verbunden. Diese sind zudem die längsten Hängebrücken der Welt und messen 8346 und 7658 Meter, also eine ganz beträchtliche Länge und es ist bestimmt nicht jedem gegeben, diese Brücken zu überqueren. Touristen fühlen sich in Shanghai sehr wohl, weil ihnen keine Grenzen gesetzt sind, man kann so ziemlich alles erleben, von einer ausgiebigen Shoppingtour in topmodernen Einkaufszentren oder in den langen einladenden Einkaufsstraßen, bis hin zu kulturellen Anlässen. Ebenfalls gibt es sehr viele und sehr gute Hotels in Shanghai, in verschiedene Preisklassen, wo für jeden etwas dabei sein wird.
Sechs Millionen Einwohner versammeln sich in Zhejiangs Hauptstadt Hangzhou. Die Stadt befindet sich an der Flussmündung der mächtigen Qiatang Flusses und markiert den Anfang des Kaiserkanals, einer wichtigen und zentralen Verbindung zum Norden Chinas. 190 km von Shanghai entfernt, leben in Hangzhou geschätzte 6.700.00 Einwohner, davon allen 4,3 Millionen im urbanen Zentrum.
Historisch gesehen stellt Hangzhou einen der Ausgangspunkte der chinesischen Zivilisation dar. Bereits um 221 v. Chr. finden sich erste Hinweise auf diese Stadt. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt von Weltreisenden, Forschern und Entdeckern als eine der schönsten und großartigsten Städte der Welt beschrieben. Marco Polo zum Beispiel war dem Charme dieser Stadt von Anfang an erlegen. Zudem hatte Hangzhou zu diesen Zeiten einen der größten Häfen der Welt und war damit für die Wirtschaft und die Seefahrt von allergrößter Bedeutung. Inzwischen ist die Metropole allerdings keine Hafenstadt mehr, die Bucht ist inzwischen verlandet. Dennoch, das Attribut, eine der schönsten Städte Chinas zu sein, hat Hangzhou nicht verloren.
Das wichtige Wirtschaftszentrum Chinas ist renoviert und restauriert und bietet Reisenden eine Vielzahl an Sehenswürdigkeit und Naturattraktionen. Jahr für Jahr lockt die Stadt Tausende von Besuchern und sorgt für unvergessliche Urlaubserlebnisse. Vor allem der berühmte Westsee, dessen Parks und Wanderwege, die Pagode der sechs Harmonien und die Teeplantagen faszinieren alljährlich Unmengen an Besuchern.
Aber auch für Studenten aus aller Welt ist die Stadt attraktiv. Die Zhejiang Universität zählt zu den besten Universitäten des Landes und ist damit ein begehrter Studienort für Auslandssemester oder Auslandsstudien. Partnerschaften mit diversen ausländischen Universitäten sorgen für regen internationalen Austausch. Auch für Gymnasialschüler bietet diese Stadt immer mehr, da nach und nach immer häufiger Kooperationen mit beispielsweise deutschen Gymnasien aufgenommen werden und damit interessante und aussichtsreiche Austauschprogramme angestrebt werden. Die Schulkomplexe in Hangzhou orientieren sich dabei immer öfter am Vorbild westlicher Schulstätten, es entstehen regelrechte Schulstädte
Yangzi ist eine chinesische Großgemeinde im Zentrum des Landes und erstreckt sich auf einer Fläche von 403 km². Es leben hier rund 68.000 Menschen. In der näheren Umgebung befindet sich das Xian-Grab aus der Ming-Dynastie. Die Grabstätte nimmt eine Fläche von 139 Hektar ein und ist von hohen Mauern umgeben. Die Anlage ähnelt den berühmten Ming-Gräbern in der Nähe von Peking, allerdings ist das Xian-Grab größer.
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Bilder:
Die kleine Stadt Pingyao liegt in der chinesischen Provinz Shanxi. Bereits 1997 wurde sie zum Kulturwelterbe ernannt. Wegen ihres mingzeitlichen alten Stadtbildes ist Pingyao auch in Europa sehr bekannt. Das kontinentale Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern macht einen Besuch zu jeder Jahreszeit so reizvoll. Die nahezu quadratische Stadt Pingyao ist geprägt von ihrem sehr gut erhaltenen Stadtkern. Bemerkenswert sind die sechs Tempelbaukomplexe. Über die Jahrhunderte blieben sie gut erhalten und zählen heute zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Pingyao. Hier entstand das erste chinesische Geldinstitut, von dem aus die Geldgeschäfte innerhalb Chinas, und später mit anderen Ländern abgewickelt wurden
Die Stadt Taiyuan ist die Hauptstadt von der Provinz Shanxi. Sie ist auf drei Seiten von Bergen umgeben. Ebenfalls ist Taiyuan ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Es leben dort ungefähr 3400 Einwohner. Eine Besonderheit ist bestimmt, dass in Taiyuan ein Weltraumbahnhof steht, der für Satellitenstarts verwendet wird. Seit 1961 zählt die Jinci-Tempelanlage zu den Denkmälern Chinas. Taiyuan wird hauptsächlich durch die Eisen- und Stahlindustrie geprägt. Allerdings ist das Industriegebiet eine der weniger schönen Gegenden der Stadt Taiyuan. Die Gelegenheit in einem Hotel der gehobenen Klasse zu übernachten oder in Restaurants köstlich zu essen ist in der letzten Zeit ebenfalls immer grösser geworden
Im Norden der Provinz Shanxi liegt Datong, welche an die Innere Mongolei grenzt und zu den wichtigsten Kohlebergbauzentren gehört. Vor mehr als 1.500 Jahren war die heutige Industriestadt eine Hauptstadt der Wie-Dynastie. Aber natürlich hat diese Stadt auch ihre Sehenswürdigkeiten wie das Obere und Untere Huayang Kloster sowie die Höhlentempel, die als Yungang-Grotten bezeichnet werden. Gerade letztere zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. In unmittelbarer Nähe gibt es weitere Attraktionen wie der heilige Berg Heng Shan, insgesamt gibt es lediglich fünf heilige Berge in China. Dieser wurde bereits vor 4.000 Jahren als Heiligtum behandelt. Der Gipfel ist mit einer Seilbahn erreichbar.
Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viert größte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Hauptstadt dieses beeindruckenden Staates ist Peking, eine Millionenmetropole, die ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollte bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.
Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai, sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponisten Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt. Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten. Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan . 
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur. 
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)


Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima. 

Einreise:
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, ist notwendig. Zudem ist ein Visum erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.china-botschaft.de/det/lsfw/


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, sowie eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChinaSicherheit.html

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen


Flugdauer:
ca. 10 Stunden


Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h


Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst. Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen. Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern. Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden. 


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