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Die Reise von Damaskus über Palmyra und Aleppo, Kappadokien und Bursa bis nach Istanbul gehört zu den großen Klassikern der Tourismusgeschichte, eine »Grand-Tour« durch den Orient, die in rund zwei Wochen die ganze landschaftliche und kulturelle Vielfalt dieser »Kulturregion par excellence« vorstellt.
1. Tag Anreise in den Orient
Sie fliegen über Istanbul nach Damaskus und werden in Ihr Hotel gefahren.
2. Tag Zierde des Orients
Nach einer Ruhepause lernen Sie die syrische Hauptstadt kennen. Sie besuchen das Nationalmuseum und die Omayyaden-Moschee, einen der bedeutendsten Sakralbauten der Welt. Aus osmanischer Zeit stammt der Azem-Palast mit seinem wunderschönen Innenhof. In den angrenzenden Räumen werden Exponate zu volkskundlichen Themen präsentiert. Eine Übernachtung in Damaskus. (F, A)
3. Tag Klosterleben und Sonnenkult
Das festungsartige Kloster von Sednaya und die Konvente von Maalula führen Ihnen die lange Geschichte monastischen Lebens in Syrien vor Augen. Durch die syrische Wüste fahren Sie in die Oasenstadt Palmyra, wo Sie den Baaltempel als Zeugnis vorchristlicher Religiosität besichtigen. Ein Sundowner auf der Terrasse des Hotels wird den Erlebniswert dieses Tages noch steigern. Eine Übernachtung in Palmyra. 210 km (F, A)
4. Tag Antike und Mittelalter
Ohne Zweifel gehört Palmyra zu den großartigsten antiken Stätten überhaupt. Sie sehen dort unter anderem eine unterirdische Grabanlage und die mächtigen Bestattungstürme in der Westnekropole. Von Konflikten zwischen den kulturellen und religiösen Traditionen zeugt die mächtige Burg Krak des Chevaliers. Zu ihren Füßen liegt das stille Georgskloster. Welch ein Kontrast! Anschließend fahren Sie nach Homs, wo Sie übernachten. 170 km (F, A)
5. Tag Vielfalt der Kulturen
Während Ihrer Weiterfahrt besichtigen Sie in Hama die riesigen Wasserschöpfräder (Noria), die zum UNESCO-Welterbe gehören. Schließlich erreichen Sie die hellenistische Stadt Apameia, eines der antiken Schmuckstücke Syriens. Über Ebla, eine der wichtigsten Ausgrabungen der Vorderasiatischen Archäologie, erreichen Sie Aleppo, wohl die älteste kontinuierlich besiedelte Stadt der Welt. Zwei Übernachtungen. 240 km (F, A)
6. Tag Eremiten und der Schmelztiegel des Orients
Sie besuchen mit dem Simeonkloster eines der wichtigsten Zeugnisse der frühchristlichen Architektur. Der Nachmittag gehört Aleppo. In der zweitgrößten Stadt Syriens sehen Sie das Nationalmuseum, die imposante Zitadelle und die Moschee aus der Omayyadenzeit. Ein Bummel durch die alten Basare darf natürlich nicht fehlen. (F, A)
7. Tag Souk und Petrusgrotte
Die alten Khane und Medresen liegen inmitten des weitverzweigten Souk Aleppos. Gegen Mittag überqueren Sie die Grenze zur Türkei und erreichen Antakya, das antike Antiochia. Dort besuchen Sie die Petrusgrotte, die als die erste christliche Kirche gilt. Auch das berühmte Museum für Mosaikkunst wird Sie begeistern. Eine Übernachtung. 80 km (F, A)
8. Tag Die kilikische Pforte
Auf dem Weg nach Norden fahren Sie erst durch das Issos-Tal, wo Alexander der Große die persische Armee besiegt hat. An Iskenderun vorbei geht es zur Ausgrabungsstätte von Karatepe, einer ehemaligen späthethitischen Stadt. Die hier entdeckten Inschriften führten zur Entzifferung der hethitischen Sprache. Über die kilikische Pforte und die Provinzhauptstadt Nigde erreichen Sie Kappadokien. Zwei Übernachtungen in Kaymakli. 500 km (F, A)
9. Tag Höhlenkirchen von Göreme
Vom Burgfelsen Uchisar haben Sie einen atemberaubenden Blick über das Göreme-Tal. Ein Rundgang führt Sie zu den wichtigsten Höhlenkirchen, in denen sich Fresken aus der Zeit des 9. bis 13. Jh. erhalten haben. Im Pasarbag, dem Tal der Einsiedler, haben Mönche ihre Klausen in das Tuffgestein gegraben. Im Talkessel von Zelve, der ein natürliches Amphitheater bildet, erleben Sie ein fantastisches Freilichtmuseum aus Wohnungen, Stiegen und Gebetshäusern. 100 km (F, A)
10. Tag Eine Stadt unter der Erde
Zu den herausragenden Attraktionen Vorderasiens gehört die unterirdische Stadt von Kaymakli, die man bis ins vierte Stockwerk begehen kann. Altorientalische Vorgänger wurden in byzantinischer Zeit wegen arabischer und persischer Bedrohung weiter ausgebaut. In einer Knüpferei lernen Sie die älteste Volkskunst der Türken kennen, bevor Sie nach Ankara weiterfahren, wo Sie auch übernachten. 300 km (F, A)
11. Tag Hethitermuseum
Das Museum für anatolische Zivilisationen in Ankara gehört fraglos zu den wichtigsten archäologischen Museen der Welt. Die Exponate laden zu einer Zeitreise ein, die in der Altsteinzeit beginnt und über die Phryger und Hethiter bis in die römische Antike reicht. Über Gordion, wo Alexander d. Gr. den berühmten Knoten zerschlug, geht die Reise weiter nach Bursa. Eine Übernachtung. 400 km (F, A)
12. Tag Die alte osmanische Hauptstadt
Die erste Residenz der osmanischen Sultane begeistert mit ihrer Großen Moschee, die auf das 14. Jh. zurückgeht, und dem Seidenbasar. Über Iznik, das antike Nikaia, berühmt für seine Fayenceproduktion, gelangen Sie schließlich ans Marmarameer. Eine Fähre bringt Sie nach Istanbul. Zwei Übernachtungen. 150 km (F, A)
13. Tag Stadt am Bosporus
Das Besichtigungsprogramm in Istanbul umfasst die Blaue Moschee, das Hippodrom, die Hagia Sophia, den Topkapi-Palast und den Großen Basar - und damit die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus der byzantinischen wie aus der osmanischen Zeit. Lassen Sie Ihre Orientreise am Goldenen Horn ausklingen, wo sich seit Jahrhunderten Morgenland und Abendland begegnen. (F, A)
14. Tag Heimreise
Sie fahren zum Flughafen und treten die Heimreise an. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)