Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 19-tägige Busrundreise durch Birma
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Überzeugen Sie sich von der Lebensfreude des Landes
ab 3.990 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

„Du versuchst, dich zu schützen, indem du sagst, es sei nicht wahr, doch es ist eine Schönheit, die dich betäubt und atemlos macht.“ Was hatte dem Schriftsteller Rudyard Kipling in Birma so den Kopf verdreht? Die Shwedagon-Pagode von Yangon, die Königsstadt Mandalay, die Tempelfelder Bagans oder der legendäre Ayeyarwady-Fluss? Auf dieser Studienreise folgen wir den Spuren des Dschungelbuch-Autors und spüren schon bald, warum die Märkte, Pagoden und Tempel eine solche Faszination auf ihn ausgeübt haben. Besondere Höhepunkte liefern Begegnungen mit Einheimischen, bei denen wir nicht nur unvergleichliche Gastfreundschaft erfahren, sondern auch, wie sie den Umbruch des „goldenen Landes“ erleben.
1. Tag: Gen Birma
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug am Nachmittag mit Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).
2. Tag: Hallo, Yangon!
Ankunft am Morgen in Bangkok und Weiterflug nach Yangon, wo Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt. Auch in Yangon zieht die Moderne ein, aber es gibt auch noch das alte Yangon, in dem Familien in Longyi-Röcken über Bürgersteige laufen und Fahrradrikschas sich vorbei an Büffeln und Bauten schieben, die schon bessere Tage gesehen haben. Und Sie mittendrin! In der Sule-Pagode beobachten wir die Betenden. Auf zum schönsten Juwel: der Shwedagon-Pagode! Hochkarätige Edelsteine und pures Gold funkeln im Licht. Im Uhrzeigersinn umrunden wir den Platz der Wunscherfüllungen und wünschen uns ... Na ja, das bleibt Ihnen überlassen. Nach einer Erholungspause im Hotel und dem Welcome-Dinner lauschen wir dem Einführungsvortrag des Reiseleiters über die Geschichte des Landes.
3. Tag: Bago und der Goldene Felsen
Weiße Haut, rote Lippen - so zeigen uns vier Buddhas den Weg nach Bago, einer typischen Provinzstadt. Die Mon haben in ihrer ehemaligen Hauptstadt viele Tempel hinterlassen. Nach dem Besuch der legendären Shwemadaw-Pagode nähern wir uns vorsichtig dem Goldenen Felsen von Kyaiktiyo, denn Obacht, nur ein einziges Haar Buddhas soll den Felsen halten! Übernachtung in direkter Nähe des Goldenen Felsens. 175 km.
4. Tag: Nach Mawlamyine
Kamera startklar? Auf dem Weg ins Tal (1 Std., leicht, ? 200 m) zeigt sich der Goldene Felsen im Morgenlicht in seiner ganzen Pracht. Vorbei an Kautschukplantagen und Reisfeldern führt unsere Strecke über Thaton nach Mawlamyine, dem ehemaligen Moulmein. Schon von Weitem macht dieser Ort was her: grüne Hügel, aus denen weiße und goldene Tempel hervorblitzen. Wir besuchen die Mahamuni-Pagode. Von der Kyaik-Thanlan-Pagode aus, die Kipling in seinem Gedicht „Mandalay“ verewigt hat, genießen wir abends zusammen mit den Einheimischen die ganze Pracht der Aussicht, während die Sonne über dem Thanlwin-Fluss versinkt. 100 km. Zwei Übernachtungen in Mawlamyine.
5. Tag: Koloniales Mawlamyine
Kerzengerade zieht sich die längste Brücke Birmas über den Thanlwin. Eine wichtige Verkehrsader für die zahlreichen Händler der drittgrößten Hafenmetropole des Landes. Wir erkunden die Stadt mit ihren Kolonialbauten und der First Baptist Church. Wer will, deckt sich auf dem Markt mit ein paar exotischen Früchten ein. Der größte liegende Buddha der Welt hat es sich bei Mudon bequem gemacht - er misst 180 m und besteht aus über 100 begehbaren Räumen. Der Nachmittag gehört Ihnen. Tipp: Im Mon Cultural Museum befindet sich eine interessante Sammlung zur Regionalgeschichte mit Musikinstrumenten, Holzskulpturen und Palmblattmanuskripten. 50 km.
6. Tag: Die Höhlen von Hpa-An
Zwischen Sumpfwiesen, Reisfeldern und bizarren Karstbergen liegt Hpa-An, Hauptstadt des Kayin-Staates und bekannt für ihre zahlreichen Höhlentempel, aber auch ethnischen Minderheiten. Wie steht es mit den Rechten der Minderheiten? Werden diese von Regierung und Gesellschaft geachtet? Die auf einem spitzen Nadelfelsen thronende Kyauk-Ka-Lat-Pagode bietet dann die Gelegenheit, die Panoramafunktion Ihrer Kamera auszuprobieren, bevor wir die Blitze in der Kawgoon-Höhle einschalten. Einziges Motiv: Buddha. Der allerdings in mannigfaltiger Ausführung - liegend, stehend, sitzend und tausendfach als Relief in Stein gehauen. 160 km.
7. Tag: Zurück nach Yangon
Frühmorgens geht es zurück Richtung Yangon. Vielleicht der richtige Zeitpunkt, um über die Zukunft Birmas nachzudenken. Ein Land, das seine Naturressourcen gnadenlos ausbeutet. Zum eigenen, aber auch zum Vorteil von Ländern wie Japan, Südkorea oder China. Über die Konsequenzen spricht Ihr Reiseleiter auf der Fahrt gern mit Ihnen. In Bago lassen wir uns die Shwethalyaung-Pagode nicht entgehen, denn der hier liegende, 55 m lange Buddha soll der schönste des Landes sein. Zeichnungen auf seinem Rücken erzählen von der Entstehung der Pagode im 1. Jahrhundert. 250 km.
8. Tag: Auf dem Inlesee
Aus unserem Flieger nach Heho können wir ihn vielleicht schon sehen, den wunderbaren Inlesee. Sein Ufer erreichen wir per Bus, bevor uns am Nachmittag ein Langschwanzboot durch die schwimmenden Gärten und vorbei an auf Stelzen gebauten Dörfern schippert. Zum Glück müssen wir nicht rudern so wie die Männer hier: nur mit einem Bein, halb über dem Bug stehend. Verstecken sich in der Phaung-Daw-U-Pagode unter all dem Gold wirklich fünf Buddhastatuen? Ihre Formen sind kaum noch zu erkennen, da sie im Laufe der Zeit über und über mit Blattgold beklebt wurden. Busstrecke 30 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel auf dem Inlesee.
9. Tag: Ursprüngliches Sagar
Der Tag beginnt früh am Inlesee. Im Morgennebel mischen sich das Plätschern springender Fische und die glucksenden Laute fremdartiger Vögel mit buddhistischen Gesängen. Per Boot queren wir den Inlesee gen Süden. Auf einer Wasserstraße geht's Richtung Sagar zum gleichnamigen See (Fahrzeit ca. 3 Std.). Zwischendurch liefern kleine Fischerdörfer, Märkte und Klosteranlagen jede Menge Fotomotive. Besonders schön: die Pagodenanlage von Tharkong mit ihrem Kuppelwald der Stupas.
10. Tag: Der Held von Pindaya
Mit dem Boot geht es nach Nyaung Shwe. Ein letztes Mal bewundern wir die Fischer, wie sie im Kranichschritt die Ruder umklammern und ihr Boot ohne Motor fortbewegen. Am Ufer wartet der Bus und bringt uns nach Pindaya. Auf der Fahrt sehen wir auch immer wieder Straßenbaustellen, auf denen vorrangig Frauen ackern. Wie steht es hier mit dem Arbeitsschutz oder auch mit den Rechten der Frau? 70 km. In den Höhlen der Stadt leiten uns 8000 Buddhas zu einem echten birmanischen Superstar: Prinz Kummabhaya. Mit Pfeil und Bogen erledigte er hier einst eine Riesenspinne, die vier Prinzessinnen zum Dinner verspeisen wollte, und bescherte dem Ort mit seinem Ruf „Die Spinne ist tot!“ - Pingu-ya! - dessen epischen Namen. Mit Schirm und Charme begrüßt uns danach ein Schirmhersteller und zeigt uns, wie er mit Blütenpapier und anderen Kostbarkeiten seinem Handwerk nachgeht.
11. Tag: Nach Mandalay
„Nicht Macht korrumpiert die Menschen, sondern Furcht“, behauptete die birmanische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi einmal. Wieso diese Ansicht bei der Regierung nicht gerade auf Gegenliebe stößt, wie die 135 ethnischen Gruppen in Birmas Patchworkfamilie damit umgehen und wie Mönche und Muslime dies verstehen, können Sie mit dem Reiseleiter auf der Fahrt nach Mandalay erörtern. In einem Dorf machen wir halt. Beim Buddha! Friedlicher als hier lebt man wohl nirgends miteinander. In der Ebene angekommen, geht es zur U-Bein-Brücke bei Amarapura – einem herrlichen Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen. 280 km. Zwei Übernachtungen in Mandalay.
12. Tag: Königliches Mandalay
In der Jugend liegt die Zukunft! Wie eine Klosterschule jungen Birmanen neue Wege ebnet, erfahren wir im Gespräch mit Mitarbeitern der von Studiosus unterstützten Bildungsstätte. Geschäftig umwerben uns Handwerker mit ihren Kunstwerken in den Gassen. Vollkommene Ruhe erleben wir dagegen im Mahamuni-Tempel. Im Shwenandaw-Kloster tauchen wir tiefer in die Geschichte Birmas ein, bevor wir in der schneeweißen Kuthodaw-Pagode das Tripitaka, das in Marmor gemeißelte größte Buch der Welt, bestaunen.
13. Tag: Mingun - die Unvollendete
Mit einem Schiff schwingen wir uns auf den Rücken des Ayeyarwady-Flusses (Fahrzeit ca. 1 Std.). Flöße aus Baumstämmen mit Hütten darauf und drei Generationen, die hier leben. Betagte Schlepper und grazile Kanus kommen uns entgegen. In Mingun werfen wir Anker vor einem riesigen Ziegelhaufen. Die Mingun-Pagode war einst das gewaltigste Bauwerk der Erde. Warum blieb König Bodawpayas Tempel unvollendet? Ihr Reiseleiter kennt die Details. Per Boot geht es zurück nach Mandalay, wo wir wieder in den Bus umsteigen. Auf unseren letzten Kilometern nach Monywa werfen wir noch einen Blick in die Thanboddhay-Pagode mit ihren steinernen Elefanten, 471 Stupas und über 500000 Buddhastatuen. 130 km.
14. Tag: Monywa - Bagan
Der heutige Tag ist wie eine Miniaturausgabe unserer Reise, gespickt mit Höhepunkten: Erst entspannen wir in den Meditationshöhlen von Hpo-Win-Daung, dann geht's ins trubelige Pakokku. In allen Farben schlägt uns hier Birmas Lebensart auf dem lokalen Markt entgegen. Wenn Zeit bleibt, heißt es: Rein ins Treiben und mitfeilschen! Per Boot erreichen wir anschließend Bagan, wo sich ein Meer von Stupas und Pagoden vor uns ausbreitet. Die gigantische Tempelstadt ist eine der Meisterleistungen asiatischer Architekturkunst: 2230 Klöster und Pagoden wurden hier in nur 250 Jahren errichtet. Busstrecke 180 km. Vier Übernachtungen in Bagan.
15. Tag: Bagan - Pagoden bis zum Horizont
Aus der Ferne faszinierend, aus der Nähe atemberaubend. Unfassbar, dass keines der Bauwerke von Bagan zum UNESCO-Kulturerbe gehört. Doch die fehlende Adelung ist gewollt, weiß der Reiseleiter. Auch Archäologen sah man hier kaum, denn fast täglich polieren die Birmanen die alten Schätze für die Gegenwart wieder auf. Auf dem Markt mischen wir uns unter die lautstarken Händler, pilgern weiter zur Shwezigon-Pagode und zum archäologischen Museum. Goldgelb sinkt die Tempelwelt am Ayeyarwady in die Nacht. Der Duft von exotischen Früchten und gebratenem Hühnchen in Kokosmilch weht uns beim Dinner um die Nase. Lecker!
16. Tag: Mystischer Mount Popa
Frühaufsteher aufgepasst: Wer die Heißluftballonfahrt über das Pagodenfeld im Voraus gebucht hat (ca. 350 €), genießt den schönsten Ausblick auf die Pagoden bei Sonnenaufgang. Anschließend heißt es mit dem Reiseleiter Fortuna am Mount Popa herausfordern! 37 Nats - quirlige Schutzgeister - sollen auf dem erloschenen Vulkan leben; sie bescherten vielen Birmanen hier schon manch schicksalhafte Begegnung. 90 km. Auf Pferdewagen verlassen wir danach in Bagan die Touristenpfade. Männer treiben Wasserbüffel zum Fluss, Kinder toben herum, Ziegen stieben über ausgetrocknete Pfade. Provinzidylle pur! Kross gebratene Fleischspieße und würzige Currys verbreiten ihren Duft aus den Lokalen.
17. Tag: In der Bagan-Ebene
Die Stadt der vier Millionen Pagoden wurde Bagan im 13. Jahrhundert genannt. Wir erkunden gemeinsam die schönsten Schätze von Buddhas Tempeln. Majestätisch erhebt sich vor uns der Ananda-Tempel, Höhepunkt einer jeden Pilgerreise und Einkehr in die Weltsicht von Buddha. Der restliche Nachmittag steht Ihnen für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung.
18. Tag: Zurück in Yangon
Am Morgen trägt uns unser Flugzeug nach Yangon. 8 m hoch windet sich vor uns im Nationalmuseum der Löwenthron in die Höhe. Kaufrausch gefällig? Dann los zum Scotts Market! Silberwaren, bunte Longyis und Holzaccessoires - die Auswahl ist riesig und perfekt, um ein letztes Souvenir zu ergattern. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen. Tipp: Genießen Sie die letzten Stunden dieser Reise in den Parkanlagen von Yangon! Vor dem Transfer zum Flughafen stehen der Gruppe noch einige Tageszimmer zum Frischmachen zur Verfügung. Am Abend Rückflug mit Thai Airways über Bangkok nach Frankfurt (Abendessen im Flugzeug, Flugdauer ca. 14 Std.).
19. Tag: Hallo, Europa!
Morgens Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Wichtiger Hinweis: Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
In Rangun, der größten Stadt Myanmars befindet sich der bedeutendste Sakralbau und das religiöse Zentrum des Landes: die Shwedagon Pagode, auch Shwedagon-Paya oder Shwedagon Zedi Daw genannt. Zudem ist sie nicht nur das Wahrzeichen Myanmars sondern auch eine der berühmtesten Stupas der Erde. Eine Legende besagt, dass die Shwedagon Pagode mehr als 2.500 Jahre alt sein soll.

Anhand dieser Dimensionen verwundert es nicht, dass nicht nur gläubige Buddhisten sondern auch Touristen zu Tausenden zu dieser eindrucksvollen Pagode pilgern. Besonders beeindruckend sind die unzähligen Schreine, welche zum Komplex der Pagode gehören. Außerdem bietet der imposante Prachtbau nicht nur bei Tag einen unvergesslichen Anblick, sondern auch bei Nacht, dann wird die Shwedagon Zedi Daw nämlich traumhaft beleuchtet und ist schon aus der Ferne gut auszumachen.
3. Tag Goldene Felsen
4. Tag Goldene Felsen
Mandalay - Mahamuni Tempel
Bilder:
Im Landesinneren Myanmars, im Shan-Staat, der größten Verwaltungseinheit des Landes befindet sich der faszinierende Inle See, welcher besonders in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Touristenziel geworden ist. Große Berühmtheit erreichte der Inle vor allem durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten sowie durch seine beeindruckenden Einbeinruderer.

Der See erstreckt sich von Nord nach Süd auf rund 22 Kilometern und von Ost nach West auf knapp 10 Kilometern. Idealer Ausgangspunkt für Reisen zum Inle See ist der kleine Ort Nyaung Shwe, von hier aus starten täglich zahlreiche Bootstouren. Im und am See gibt es insgesamt 17 Dörfer, in denen im Ganzen rund 70.000 Menschen leben. Die Wohnhäuser sind zum größten Teil auf Pfählen errichtet.
Im Shan-Staat in Myanmar befindet sich der wohl bekannteste See des Landes, der Inle-See. Er ist berühmt für seine Schwimmenden Dörfer und Gärten und seine Einbeinruderer. An einem Ufer dieses beeindruckenden Sees liegt die bemerkenswerte Phaung Daw Pagode, ein buddhistisches Gebetshaus. Diese beherbergt 5 Abbildungen Buddhas, welche in Gold gefasst sind.

Besonders sehenswert ist die Pagode während des burmesischen Monats Thadingyut (Von September bis Oktober), dann findet hier ein 18 Tage andauerndes Festival statt, welches man in keinem Fall verpassen sollte. Um den Tempel herum befinden sich einige Stände und Geschäfte, in denen man traditionelle Waren kaufen kann.
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Der südostasiatische Staat Myanmar besteht aus insgesamt 14 Verwaltungseinheiten, die größte von ihnen ist der Shan-Staat, welcher fast ein Viertel der gesamten Landesfläche einnimmt. In ihm befindet sich auch der berühmte Inle See, welcher vor allem für seine Einbeinruderer sowie seine schwimmenden Gärten und Dörfer bekannt ist. Von Nord nach Süd beträgt die Ausdehnung des Sees rund 22 Kilometer, von Ost nach West etwa 10 Kilometer, die Oberfläche umfasst dabei eine Fläche von durchschnittlich 12.000 Hektar.

Die meisten Bauten des Sees wurden auf Pfählen errichtet, das gilt auch für die „schwimmenden Gärten“, welche sich überall auf dem See befinden. Als Basis für die schwimmenden Felder dient eine feste und fruchtbare Masse, welche aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen besteht. Sie sind mittels Bambuspfählen am Seeboden befestigt. Angebaut werden die unterschiedlichsten Kulturen, nicht nur Obst und Gemüse sondern auch Blumen.
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Im Landesinneren Myanmars, im Shan-Staat, der größten Verwaltungseinheit des Landes befindet sich der faszinierende Inle See, welcher besonders in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Touristenziel geworden ist. Große Berühmtheit erreichte der Inle vor allem durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten sowie durch seine beeindruckenden Einbeinruderer.

Der See erstreckt sich von Nord nach Süd auf rund 22 Kilometern und von Ost nach West auf knapp 10 Kilometern. Idealer Ausgangspunkt für Reisen zum Inle See ist der kleine Ort Nyaung Shwe, von hier aus starten täglich zahlreiche Bootstouren. Im und am See gibt es insgesamt 17 Dörfer, in denen im Ganzen rund 70.000 Menschen leben. Die Wohnhäuser sind zum größten Teil auf Pfählen errichtet.
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Die „Stadt der Unsterblichen“, das bedeutet der Name des rund 11 Kilometer südlich von Mandalay gelegenen Ortes übersetzt. Die Rede ist von Amarapura, ein etwa 10.000 Einwohner zählende Stadt im Herzen Myanmars.

Der Ort zwischen dem Taungthaman-See und dem Irawadi Fluss war ab 1781 unter König Bodawpaya sogar zur Könighauptstadt aufgestiegen, verlor diesen Status aber rund 50 Jahre später wieder. Dennoch beheimatet sie immer noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie deb Königspalast, den Kwa-Yen-Tempel, das Kloster Bagaya Kyaung sowie zahlreiche Pagoden.

Die wohl bekannteste und beliebteste Attraktion ist jedoch die berühmte U-Bein-Brücke, mit ihrer Länge von 1,2 Kilometer die längste Teakholzbrücke der Welt. Sie wurde bereits 1784 errichtet und musste seitdem kaum repariert werden. Zur Regenzeit verläuft der Pegel des Flusses nur knapp unter der Brücke.
„Das größte Buch der Welt“ – es sieht nicht aus wie ein Buch und dennoch kann man es als solches bezeichnen, es ist begehbar und eine wahre Augenweide. Das größte Buch der Welt befindet sich in der myanmarischen Stadt Mandalay und besteht aus 729 Weißen, pavillonartigen Tempeln (Stupas). In jedem dieser Tempel befindet sich eine weiße Marmorplatte und auf jeder dieser weißen Marmorplatten befindet sich ein Stück des Pali-Kanons, das Leben und die Lehren Buddhas.

Gebaut wurde diese imposante und überaus beeindruckende Anlage in der Mitte des 19. Jahrhunderts, 1868 wurde sie schließlich fertiggestellt. Übersetzt bedeutet der Name des Sakralbaus „Pagode der Königlichen Verdienste“. Das Zentrum der Anlage bildet sie vergoldete Lawka Marazein Pagode aus dem Jahre 1857.
Mandalay - Mahamuni Tempel
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Im Zentrum Myanmars, nahe der Stadt Bagan befindet sich der kleine Ort Nyaung-U, welcher die höchst imposante Shwezigon Pagode beheimatet. Schon von weitem erkennt man die hoch in den Himmel ragende goldene Kuppel dieser einzigartigen Pagode, deren Bau bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts in Auftrag gegeben wurde.

Der Legende nach, soll sich in der Shwezigon Pagode sowohl ein Knochen als auch ein Zahn des Buddha befinden, daher verwundert es nicht, dass jährlich Tausende Gläubige nach Nyaung-U pilgern. Um die goldene Stupa der Shwezigon Pagode herum befinden sich zahlreiche kleinere Tempel und Schreine.
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Im Norden Myanmars befindet sich die historische Königsstadt Bagan, zu deren elf größten Bauwerken zählt der buddhistische Ananda Tempel, welcher in den Jahren 1091 bis 1105 errichtet wurde. Der imposante Tempel befindet sich nur etwa 200 Meter östlich der Stadtmauer zur Altstadt von Bagan. Der Name Ananda verdankt der Tempel dem Cousin und langjährigen Begleiter Buddhas, Ananda.

Die Bauweise der Anlage ist ein exzellentes Beispiel für die indische Architektur. Insgesamt umgeben den Tempel 4 Portalvorbauten, im Zentrum des Prachtbaus ragt ein vergoldeter Turmaufbau (Shikhara) majestätisch in die Höhe. Zu den absoluten Besonderheiten des Ananda Tempels gehört ein Fußabdruck Buddhas aus Marmor, welcher sich in der westlichen Eingangshalle befindet.
Yangon (früher Rangun), die einstige Hauptstadt Myanmars (früher Burma) hat zahlreiche Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu gehört auch das Nationalmuseum Myanmars, welches sich in dem Township Dagon, nördlich von Downtown befindet.

Das Nationalmuseum von Myanmar ist das Hauptmuseum des Landes für burmesische Kunst, Geschichte und Kultur. Gegründet wurde es im Jahre 1952. Auf insgesamt fünf Etagen können neben einer Sammlung altertümlichen Artefakte auch Ornamente, Kunstwerke, historische Gegenstände und vieles andere mehr bewundert werden.

In dem Township von Dagon befindet sich nicht nur das Nationalmuseum  sondern auch die atemberaubend schöne Shwedagon Pagode, weshalb sich ein Besuch dieses Stadtteils während eines Aufenthaltes in Yangon in jedem Fall lohnt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Stadt Yangon war einst die Hauptstadt Myanmars (früher Burma oder Birma). Im Jahre 2005 änderte sich das, als der Regierungssitz nach Pyinmana Naypyidaw verlegt wurde. Doch Yangon, besser bekannt als Rangun, ist mit ihren knapp 6 Millionen Einwohnern immer noch die größte Stadt des Landes und zudem auch das industrielle Zentrum. Die Metropole befindet sich im Süden Myanmars, am Ostrand des Irrawaddydeltas.

Sie beheimatet zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Shwedagon Pagode, ein alter buddhistischer Schrein oder die Sule Pagode, welche auch Kyaik Athok genannt wird. 1952 wurde zudem in der Stadt die Weltfriedens-Pagode errichtet, ein majestätischer Prachtbau, welcher zu Ehren des 2.500-sten Todestages Buddhas gebaut wurde. Kein Wunder, dass Rangun bei dieser Anzahl imposanter Bauten ein beliebtes Reiseziel bei Touristen aus aller Welt ist.
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Im Zentrum von Myanmar (ehemals Birma oder Burma), am Irawadi Fluss liegt die faszinierende Metropole Mandalay. Mit ihren mehr als eine Million Einwohnern ist sie nach Rangun die zweitgrößte Stadt des Landes. Eine alte Prophezeiung besagte, dass eben an jener Stelle zum 2.400. Jubiläum des buddhistischen Glaubens eine Stadt entstehen würde. Um diese Prophezeiung zu erfüllen wurde im Jahre 1857 vom damaligen König Mindon die Stadt Mandalay gegründet.

Die heutige Metropole beheimatet zahlreiche beeindruckende Pagoden wie die Kuthodaw- oder die Sandamuni—Pagode. Zudem sind auch die buddhistischen Klöster wie das rekonstruierte Atumash-Kloster sehr sehenswert. Weitere Attraktionen sind die Rekonstruktion des Königspalasts und der Mandalay-Berg. Die überwältigende Stadt begeistert seit jeher vor allem westliche Künstler, so gibt es beispielsweise zahllose Lieder über die Schönheit und die Faszination Mandalays.
Im Zentrum Myanmars befindet sich die kleine und beschauliche Stadt Heho, welche sich auf Grund ihrer hervorragenden Lage von einem kleinen unbedeutenden Dorf zur wichtigsten „Gateway-Stadt“ des Landes entwickelt hat. Von hier aus erreicht man alle wichtigen Touristendestinationen innerhalb Myanmars. Der hiesige Flughafen existierte bereits zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und wurde seitdem ständig erweitert und ausgebaut.

Nordwestlich von Heho führt eine unbefestigte Straße (Dirtroad) zu den ehemaligen Silber-Blei-Minen von Maw Son (Baw Zaing). Außerdem nicht weit von Heho entfernt befindet sich der berühmte und imposante Inle Lake, welchen man während einer Myanmar Rundreise in jedem Fall gesehen haben sollte.
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Nur elf Kilometer südlich der Stadt Mandalay befindet sich die historisch bedeutsame, rund 10.000 Einwohner zählende Stadt Amarapur. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Stadt der Unsterblichen“. 1787 wurde der Ort von König Bodawpaya zur Königshauptstadt erklärt, diesen Status verlor sie zwar zwischen 1823 und 1841, wurde danach allerdings erneut Hauptstadt und behielt diesen Status schließlich bis 1857.

Aus dieser Zeit stammt auch der Königspalst, von welchem heute noch einige Ruinen erhalten sind. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die U-Bein-Brücke, die Patodawgyi Pagode, das Mahagandayon-Kloster, der Kwa-Yen Tempel, die Kyauktawgyi Pagode und das Babaya Kyaung. Letzteres ist ein vollständig aus Holz bestehendes Kloster. Die U-Bein-Brücke ist zudem die längste Teakholzbrücke der Welt (1.200 Meter lang).
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Im Zentrum Myanmars, etwas nördlich der Stadt Mandalay, befindet sich das malerische Dorf Mingun, welches schon seit Jahren ein beliebtes Ziel für Touristen ist. Schon die Reise nach Mingun ist bezaubernd, von Mandalay aus fährt man circa eine Stunde mit dem Boot entlang des Ayeyarwady Flusses und erreicht schließlich das bezaubernde und malerische Dorf.

Doch was ist nun so faszinierenden an diesem kleinen Dorf? Es sind genau 3 imposante und überragende Bauwerke. Zum einen die Ruine der zwar unvollendeten aber dennoch prächtigen Mingun Pagode, zum anderen jenes Haus, welches die größte intakte Glocke der Welt beherbergt. Aber das wohl eindrucksvollste Bauwerk ist die einmalig schöne Hsinbyume Pagode.
„Stadt Zerbrecher der Feinde“, „Kupferland“ oder „Ausgedörrtes Land“ all das sind Namen für die historische Königsstadt Bagan im Zentrum Myanmars. Sie beheimatet mehr als 2.000 erhaltene Sakralbauten, deren Komplex sich über eine Fläche von etwa 36 km² erstreckt, damit bildet sie eine der größten archäologischen Stätten in ganz Südostasien. Die Landschaft, in der die Tempel sich erheben, ist von weiter Steppe geprägt und macht den besonderen Reiz der Anlage aus.

Zu den bekanntesten Bauwerken in Bagan gehören der Abeyadana-Tempel, welcher unter Kyanzittha zwischen 1002 und 1003 erbaut wurde, der Ananda-Tempel, die Bupaya-Pagode, der Htilominlo-Tempel und Dhammayangyi-Tempel, welcher der größte Tempel in Bagan ist. Die meisten der imposanten Prachtbauten wurden aus rotem Ziegelstein errichtet, wodurch sie sich besonders malerisch in die Landschaft einfügen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Myanmar (MM)
Myanmar
Myanmar, früher auch als Burma oder Birma bekannt, trägt heute den Zweitnamen „Goldenes Land“, dies bezieht sich auf die vielen imposanten, golden Tempel und Pagoden, welche es überall im Land zu finden gibt. Zu den schönsten und bekanntesten gehört wohl eindeutig die Shwedagon Pagode in Yangon.
Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten des Landes sind die schwimmenden Gärten am Inle-See und die imposanten Ruinen von Bagan. Die Hauptstadt Myanmars, dessen Name sich übrigens aus den birmanischen Worten Myan für „fest zusammenhaltend“ und Mar für „hart“ oder auch „mächtig“ zusammensetzt, ist seit 2006 die Stadt Pyinmana Naypyidaw, diese ist allerdings nicht so viel besucht wie andere Städte des Landes, beispielsweise Yangon oder Mandalay, letztere ist besonders wegen ihrer vielen besonderen Sehenswürdigkeiten beliebt, dazu zählen das rekonstruierte Atumashi-Kloster, die U-Bein-Brücke, diese ist die längeste Teak-Holz-Brücke der Welt, die Rekonstruktion des Königspalastes und natürlich zahlreiche Pagoden und Klöster.
Die Bevölkerung Myanmars und deren Leben sind sehr stark vom Buddhismus geprägt. Eine der heilligsten buddhistischen Stätten des Landes liegt bei dem kleinen Städtchen Kyaikto, er ist sowohl für Burmesen als auch für die Touristen ein sehr bedeutender Ort. Hier befindet sich der goldene Fels, auf diesem Fels befindet sich ein Stupa mit der Kyaiktiyo-Pagode. Da Myanmar noch nicht so stark vom Massentourismus betroffen ist wie andere südostasiatische Staate, beispielsweise Thailand oder Vietnam, kann man hier noch die Ursprünglichkeit des Landes erfahren und fühlt sich bei einer Reise durch Myanmar fast ein wenig wie bei einer Zeitreise, also um einige hundert Jahre zurück versetzt. Denn hier leben und arbeiten die Menschen noch annähernd genauso wie in vergangenen Jahrhunderten. Dementsprechend sind auch die Straßen und andere Verkehrswege nicht so gut ausgebaut, auf einer Rundreise muss deshalb mit längeren Reisezeiten gerechnet werden, doch die investierte Zeit lohnt sich allemal.
beste Reisezeit:
Oktober bis März
 

Klima:
Myanmar befindet sich im Einflussbereich des Indischen Monsuns, die Regenzeit dauert von Ende Mai bis Mitte Oktober. Von Ende November bis März folgt dann die kühle Jahreszeit. Im April und Mai sowie von Mitte Oktober bis Ende November ist es am heißesten.
Einreise:
Für die Einreise nach Myanmar ist ein Reisepass erforderlich, Personalausweise werden nicht akzeptiert. Zudem muss vor der Reise nach Myanmar bei der myanmarischen Botschaft in Berlin ein Visum beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.botschaft-myanmar.de/
 

Impfempfehlungen:
Die Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A ist sinnvoll.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MyanmarSicherheit.html

Währung:
1 Kyat = 100 Pya
 

Flugdauer:
ca. 11 Stunden
 

Ortszeit:
MEZ +5,5h, MESZ +5h /4,5 h 


Gut zu wissen:
Freizeitkleidung wird generell akzeptiert, allerdings sollte man auf allzu knappe Kleidung wie Shorts und Miniröcke verzichten. Will man ein religiöses Gebäude betreten, gehört es sich zuvor Schuhe und Strümpfe auszuziehen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Füße beim Sitzen niemals zu sehen sind, da dies andernfalls als Beleidung aufgefasst wird.


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