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Namibia ist ein Land der Mythen und Legenden in der südwestlichen Ecke Afrikas. Es wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Hier können Sie noch die Ursprünglichkeit erleben. In Namibia können Sie Tage und Nächte in der Wildnis verbringen, um die größten und schönsten Tiere der Erde zu beobachten, ohne auf die Segnungen der Zivilisation ganz verzichten zu müssen.
1. Tag Anreise nach Afrika
Am Abend Flug über Johannesburg nach Windhoek.
2. Tag Windhoek, wilhelminisches Afrika
Ankunft in Windhoek und Empfang durch Ihre Reiseleitung. Anschließend Fahrt zu Ihrem Hotel. Windhoek ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1.650 m Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen. Während einer Stadtrundfahrt durch die namibische Hauptstadt werden Sie unter anderem die herrlichen Bauten aus wilhelminischer Zeit und als Kontrast dazu den bantusprachigen Stadtteil Katutura kennen lernen. Eine Übernachtung in Windhoek.
3. Tag In der Kalahari-Wüste
Sie beginnen den Tag mit dem Besuch der Augeikhas Primary School in Katutura, wo Sie Einblick in den Schulalltag erhalten. Weiterfahrt in Richtung Süden über Rehoboth ins Basterland. Rehoboth entstand, wie so viele andere Städte in Namibia, durch eine Missionsstation. Sie wurde 1844 von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864 wieder verlassen. Als die Baster sich 1870 hier ansiedelten, wurde die Mission wieder eröffnet. Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den Beziehungen zwischen Buren aus der Kapprovinz und Namafrauen. Sie zogen im 19. Jahrhundert vom Kapland zum Oranjefluss. Eine Übernachtung in der Kalahari. 350 km (F, A)
4. Tag Im Namaland
Die Fahrt geht weiter nach Süden. Unterwegs machen Sie Halt in Keetmanshoop und am nahegelegenen Köcherbaumwald. Die Baum-Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier befinden sich über 250 Exemplare zwischen den schwarzen Doleritfelsen und bilden so einen ungewöhnlichen Wald. Einige der großen Pflanzen sind bis zu 5 Meter hoch, ihr Alter wird auf 200 bis 300 Jahre geschätzt. Anschließend durchqueren Sie das bekannte Löwenrevier, einen Trockenfluss, der nur in besonders guten Regenjahren Wasser führt. Danach haben Sie die Gelegenheit, den weltberühmten Fischfluss-Canyon zu besuchen. Ein Spaziergang entlang des Canyonrandes beschließt den Tag. 430 km (F, A)
5. Tag Lüderitz, Stadt auf dem Fels
Auf dem Weg nach Lüderitz machen Sie einen Stopp bei dem kleinen Ort Aus. Bei der Wasserstelle Garub kann man meist eine Herde von Wildpferden, die sich an die extremen Lebensbedingungen in der Wüste angepasst haben, aus der Nähe beobachten. Lüderitz, die Geburtsstadt des alten Südwestafrika, erbaut auf Granitfelsen, ist den oft stürmischen Atlantikwinden ausgeliefert wie kein anderer Ort in Namibia. Häufig liegt ein kühlender Küstennebel über der Kleinstadt. Sie besuchen die Felsenkirche, das Wahrzeichen von Lüderitz. Von hier haben Sie einen schönen Blick über die Stadt. Eine Übernachtung. 420 km (F, A)
6. Tag Schloss Duwisib
Heute besichtigen Sie das Schloss Duwisib. Der Initiator des Schlosses war Baron von Wolff, der im Jahre 1908 den aus Berlin stammenden Architekten Wilhelm Sander mit dem Bau von Schloss Duwisib beauftragte. Als Vorbilder dienten die Forts der Schutztruppen in Namutoni, Gibeon und Windhoek. Weiterfahrt entlang wunderschöner Landschaften zur Gästefarm Hammerstein. 450 km (F, A)
7. Tag Dünen-Wunderwelt von Sossusvlei
In den kühlen Morgenstunden starten Sie zum Sossusvlei, eine große, abflusslose Lehmbodensenke. Das letzte Stück ins Vlei legen Sie mit Allradfahrzeugen zurück. Sie können das Farbspiel der aufgehenden Sonne auf den höchsten Sanddünen der Welt bewundern. Anschließend fahren Sie zum Sesriem-Canyon, eine 1 km lange und 30 m tiefe Kalksteinschlucht, und unternehmen einen leichten Abstieg zum Canyongrund. Eine Übernachtung am Namibrand. 300 km (F, A)
8. Tag Durch die Namib bis Swakopmund
Es geht westwärts durch den Naukluftpark bis zur Küste. Sie fahren über den Ghaub- und den spektakulären Kuiseb-Pass mit bizarren Felsformationen. Weiter geht es durch die endlose Steinwüste der Vornamib, bis Sie im Dunst des Küstennebels die kleine Hafenstadt Walvis Bay vor sich liegen sehen. Hier besuchen Sie die geschützte Lagune, in der sich häufig Flamingos oder europäische Zugvögel tummeln. Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie Swakopmund, das Sie auf einer Stadtbesichtigung erkunden. Zwei Übernachtungen. 330 km (F)
9. Tag Swakopmund, ein Stück Deutschland
Zunächst fahren Sie in Richtung »Mondlandschaft« und auf die Welwitschia-Flächen. Die in Namibia einheimische Welwitschia Mirabilis ist eine botanische Kuriosität aus grauer Vorzeit. Es handelt sich um einen in Bodennähe wachsenden Zwergbaum. Einzelne Exemplare werden über 2.000 Jahre alt. Danach haben Sie Zeit zur Entspannung oder die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wenn es die Zeit erlaubt, haben Sie fakultativ die Möglichkeit vor Ort eine Bootsfahrt in der Lagune von Walvis Bay zu buchen. (F)
10. Tag Swakopmund - Damaraland
Am Kreuzkap haben Sie die Möglichkeit, eine riesige Robbenkolonie zu beobachten. Sie passieren die höchste Erhebung Namibias, das Brandbergmassiv, und fahren weiter ins Damaraland, nahe Khorixas. 500 km (F, A)
11. Tag Der Etoscha-Nationalpark
Der Etoscha-Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits im Jahre 1907 hatte Gouverneur von Lindequist Etoscha auf einer Fläche, die fünfmal größer war als der heutige Park, zu einem Naturschutzgebiet erklärt. Die heutige Größe beträgt 22.270 km². Im Park halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf. Außerdem gibt es rund 1.500 Elefanten, 1.800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten. Zwei Übernachtungen vor den Toren des Parks. 250 km (F, A)
12. Tag Tierherden in offener Steppe
Der ganze Tag sieht Wildbeobachtungen vom Reisebus aus im Etoscha-Nationalpark vor. Mit etwas Glück sehen Sie Elefanten, Nashörner, Löwen und Leoparden. Am späten Nachmittag Ausfahrt aus dem Park. 200 km (F, A)
13. Tag Im Land der Herero
Heute fahren Sie wieder in südliche Richtung mit einem Stopp am Holzschnitzermarkt in Okahandja, wo Sie sicher das eine oder andere Souvenir erstehen können. Nach Ankunft auf der Okapuka Ranch haben Sie Gelegenheit eine Löwenfütterung zu beobachten. Eine Übernachtung. 500 km (F, A)
14. Tag Rückreise oder Anschlussurlaub
Es bleibt Ihnen noch Gelegenheit Ihre Reise Revue passieren zu lassen, bevor Sie zum Flughafen fahren oder Ihren individuellen Anschlussaufenthalt beginnen. Flug über Johannesburg nach Hause. 100 km (F)
15. Tag Willkommen zu Hause
Morgens Ankunft und individuelle Heimreise.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)