Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 13-tägige Busrundreise durch Marokko
  • Ausgewählte Unterkünfte mit Halbpension
  • Freuen Sie sich auf interessante Besichtigungen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Weite Wüsten, hohe Gipfel, grüne Oasen und schroffe Felslandschaften; orientalisch und mediterran zugleich, das ist Marokko. Auf dieser Studienreise tauchen wir tief ein in die Kultur der nordafrikanischen Monarchie, erleben die Souks in Fes und Marrakesch, entdecken Relikte der Römer in ihrer ehemaligen Kornkammer, studieren die Architektur der Berberburgen im Hohen Atlas. Und wir begreifen die marokkanische Seele bei Begegnungen mit Einheimischen zwischen Koranschulen und Oasen. Eine Reise voller kultureller Highlights in orientalischer Umgebung - zusammen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter, der Hintergründe aufdeckt und komplexe Zusammenhänge leicht verständlich erläutert.
1. Tag: Flug nach Casablanca
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Royal Air Maroc von Frankfurt oder München nach Casablanca. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel in Casablanca. 35 km. Beim Abendessen lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und Ihre Mitreisenden kennen.
2. Tag: Casablanca und Rabat
Bei unserer Stadtrundfahrt die Corniche entlang werfen wir einen Blick auf das Minarett der Moschee Hassan II., das stolze 200 m in den Himmel von Casablanca ragt, und besichtigen das Bauwerk auch von innen. Dann geht es zügig auf der Autobahn nach Rabat (UNESCO-Kulturerbe). 100 km. Nach den Ruinen der mittelalterlichen Grabstätte Chella tauchen wir ein in das antike Marokko. Wichtige Fundstücke aus Volubilis zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter im archäologischen Museum. Bei einem Spaziergang durch die Kasbah des Oudaias, den befestigten Teil der Altstadt (UNESCO-Kulturerbe), sprechen wir bei einem Glas Tee mit dem Künstler Miloudi über seine sozialen Projekte und die zeitgenössische marokkanische Kunst.
3. Tag: Meknes und Römerspuren in Volubilis
Bevor wir uns auf den Weg nach Meknes machen, statten wir den letzten gestrengen Herrschern des Landes im Mausoleum Mohammeds V. und Hassans II. einen Besuch ab. Sultan Moulay Ismail prägte die Königsstadt Meknes (UNESCO-Kulturerbe) und verpasste ihr wuchtige Tore und Mauern. Vom Heri - einem gigantischen Getreidespeicher - führt uns der Weg zum Mausoleum des mächtigen Mannes. In der Medina sehen wir das kleine Volkskundemuseum und die filigrane Koranhochschule Bou Inania aus dem 14. Jahrhundert. In Volubilis, der größten römischen Ausgrabung Marokkos (UNESCO-Kulturerbe), lässt Ihr Studiosus-Reiseleiter die antike Stadt wieder auferstehen. 150 km. Zwei Übernachtungen in Fes.
4. Tag: Die Souks von Fes
Hinter den Altstadtmauern von Fes wird geschmiedet, gewebt und in Farbbottichen gerührt. Zwischen Werkstätten und winzigen Läden verstecken sich das Mausoleum des Stadtbegründers Idriss II., die Kairouane-Moschee und einige Koranhochschulen. Bei unserer ausführlichen Besichtigung der Altstadt führt uns der Weg auch ins Andalusierviertel. Im Holzmuseum erfahren wir etwas über die arabische Hochkultur des Mittelalters. Am Königspalast leuchten uns goldfarbene Tore entgegen, und im ehemaligen Judenviertel erinnern die kunstvoll geschnitzten Balkone aus Holz an Marokkos Verbindungen zu Südspanien. Bei einem vertiefenden Vortrag Ihres Studiosus-Reiseleiters im Hotel erfahren Sie mehr über die wechselvolle Geschichte des Landes.
5. Tag: Über den Atlas
Von der Königsstadt Fes schrauben wir uns hinauf in die kühlen Zedernwälder des Mittleren Atlas. Wer Lust auf etwas Bewegung hat, kann beim kurzen Stopp im Wald bei Azrou den Duft der Zedern genießen. Ob sich auch Berberaffen blicken lassen? Über den Col-du-Zad-Pass (2178 m) geht es gen Süden zum Hauptkamm des Hohen Atlas. Kennen Sie die klassische andalusisch-marokkanische Musik? Ihr Reiseleiter hat CDs dabei und stellt Ihnen die Musik vor, die in Marokko zu festlichen Anlässen gespielt wird. Kurz vorm Ziel ein Aha-Erlebnis: das saftige Grün der Oase Tafilalet inmitten von Sand und Staub. Über Nacht bleiben wir heute im Tor zur Wüste, Erfoud. 430 km auf gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in Erfoud.
6. Tag: Die Dünen der Sahara
Entdecker-Feeling: Mit Geländewagen holpern wir durch die Wüste. Ein unverhofftes Kunsterlebnis in der kargen Marha-Ebene: Der Land-Art-Künstler Hannsjörg Voth vermählte mit seiner Großskulptur „Stadt des Orion“ marokkanische Architektur und moderne Kunst des Westens. Am Erg Chebbi sehen wir Rot-Gelb: Die gigantischen Dünen der marokkanischen Sandsahara türmen sich vor uns auf - der perfekte Platz, um das Farbenspiel der Abendsonne zu erleben. 80 km.
7. Tag: Von Oase zu Oase
Wie steht es im tiefen Süden Marokkos mit dem Gesundheitswesen? Fragen Sie den einheimischen Führer in Rissani! Er führt uns durch die Palastruine der Alaouitendynastie, die bis heute Marokko regiert. Natürlich werfen wir auch einen Blick in den lauschigen kleinen Garten des Dynastiebegründers Moulay Ali Cherif. Dann wenden wir uns den Bergen des Hohen Atlas zu. Der Fluss Todra hat sich tief in den Fels gegraben, fast senkrecht steigen die schroffen Felswände vom Ufer empor. Wasser lässt die Wüste erblühen. Bei einem Spaziergang in der Oase Tinerhir kommen wir ins Staunen darüber, was hier alles wächst, und erfahren, wie das Bewässerungssystem funktioniert. Wir übernachten in einem Hotel mit afrikanischem Flair in Boumalne . 290 km.
8. Tag: Die Straße der Kasbahs
Auch der Dadesfluss hat tiefe Schluchten in den Atlas gegraben. Berberburgen inmitten der Bergwelt sorgen für eine märchenhafte Kulisse. Mit Kleinbussen winden wir uns hinauf zum Aussichtspunkt über die Schlucht. Ein kleiner Spaziergang zeigt uns, wie die Einheimischen hier überleben. Am Nachmittag geht es weiter über den Hauptort der Rosenwasserherstellung El-Kelaa-M'Gouna nach Ouarzazate - das Hollywood der Wüste. 170 km.
9. Tag: Über den Pass Tizi-n-Tichka
Kunstfertige Baumeister stampften die Wehrsiedlung von Ait Benhaddou (UNESCO-Kulturerbe) aus dem Lehm der Wüste. Der berühmteste Ksar Südmarokkos ist heute eine viel gefragte Filmkulisse. Wir können ein noch bewohntes Haus betreten und mit der Familie einige Worte wechseln. Ein Panorama, das schwindelig macht: Über den Pass Tizi-n-Tichka (2260 m) geht es nach Marrakesch - Königsstadt mit märchenhaftem Flair, aber mittlerweile auch Tummelplatz des internationalen Jetsets. Zur Einstimmung besuchen wir den Gauklerplatz Djemma el-Fna. Hier ist umso mehr Betrieb, je tiefer die Sonne sinkt. 210 km. Zwei Übernachtungen in Marrakesch.
10. Tag: Magisches Marrakesch
Auf Entdeckungsreise in Alt-Marrakesch: ein Wolkenkratzer des 12. Jahrhunderts - das Minarett der Koutoubia-Moschee, das sich stolze 77 m himmelwärts reckt. Am mächtigen Stadttor Bab Agnaou, in den Saadiergräbern und im Bahia-Palast meißelten und schnitzten einst Generationen kunstfertiger Handwerker. Dann tauchen wir ein in die farbenprächtige Vielfalt der Souks. Mitten im Gassengewirr liegt Nordafrikas größte und wohl schönste Koranhochschule, die Medersa Ben Youssef. Und gleich daneben präsentiert sich das Musée de Marrakech mit seinem riesigen Messingleuchter, edlen kunsthandwerklichen Gegenständen und Wechselausstellungen moderner marokkanischer Kunst.
11. Tag: Jardin Majorelle und Essaouira
Am Morgen erwartet uns ein kleines botanisches Paradies: der Jardin Majorelle mit seinem neu gestalteten Berbermuseum im leuchtend blauen Haus. Dann fahren wir Richtung Atlantik, vorbei an vielen Arganienhainen. Am Nachmittag erreichen wir Essaouira. Wir entdecken die wunderschöne Stadt am Meer, beobachten Bootsbauer und schreiende Möwen am Hafen und schauen von der portugiesischen Bastion Sqala auf das brausende Meer. 175 km.
12. Tag: Safi und El Jadida
An der Küste entlang bewegen wir uns Richtung Norden. In Safi besuchen wir die Töpfereien, in denen nach alten Methoden Keramikschüsseln und Tajines, die aus Lehm gebrannten Schmorgefäße, hergestellt werden. Wir können zuschauen! In El Jadida sehen wir zum krönenden Abschluss die alte portugiesische Zisterne und spazieren über den Markt. Fahrtstrecke 250 km. Beim Abschiedsessen tauschen wir uns über die eindrucksvollen Erlebnisse unserer Reise aus.
13. Tag: Rückflug
Vormittags begleitet Sie Ihr Reiseleiter zum Flughafen von Casablanca. 60 km. Um die Mittagszeit Rückflug nach Frankfurt oder München. Und wenn Sie nicht gleich im Mazagan Beach Resort zum Baden bleiben, bringen wir Sie selbstverständlich in Ihr gebuchtes Badeverlängerungshotel.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!

Wichtiger Hinweis:
Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Ein absolutes Must-See während einer Stadtrundfahrt durch Casablanca ist die Altstadt oder sogenannte „Alte Medina“. Das hektische Treiben, die bunten Märkte und die engen Gassen, alles das bietet die Altstadt von Casablanca und lockt somit jeden Tag zahllose Touristen an. Zudem beherbergt die Altstadt zahlreiche vorkoloniale Bauten, welche durchaus einen Besuch wert sind.
Die „Alte Medina“ erstreckt sich zwischen der Neustadt und dem Hafen, nahe des Platzes der Vereinten Nationen, von dem sie durch eine Mauer getrennt wird, welche aber erst wenige Jahre alt ist.  Ebenso verhält es sich auch mit dem hier befindlichen Uhrturm, welcher zu Beginn der 1940er abgerissen wurde und erst Mitte der 90er wieder aufgebaut wurde.
Das zauberhafte Fes ist nicht nur die drittgrößte Stadt Marokkos sondern auch die älteste der berühmten vier Königsstädten, somit gehört sie zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Zielen in Marokko. Besonders sehenswert ist die Altstadt von Fes, welche sich im Tal des Oued Fes befindet und von einer mächtigen Stadtmauer mit insgesamt 12 eindrucksvollen Toren umschlossen ist.

Die Altstadt ist in verschiedene Teile untergliedert, zum einen das Kairaouineviertel und zum anderen das Andalusierviertel, welche durch den Oued Fes voneinander getrennt sind. Zu den wichtigsten Attraktion von Fes el Bali gehört das Bab Boujeloud, die Medersa Bou Inania, die Grabstädte des Moulay Idriss II, die Moschee El Kairaouine und die Moschee El Andalous.
Auf einem Plateau im Zentrum von Fes el Jedid, also der mittelalterlichen Neustadt von Fes, befindet sich der prunkvolle und imposante Königspalast Dar El Makhzen. Es ist ein höchst eindrucksvolles Bauwerk und schon allein der atemberaubende Haupteingang zeigt die Pracht der arabischen und maurischen Baukunst.

Zu erreichen ist der einzigartige Prachtbau von dem Place des Alaouites aus. Allerdings können lediglich die Außenmauern und des überwältigende Eingangsportal von Besuchern besichtigt werden, das Innere des Dar El Makhzen ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da hier immer noch der König während seiner Aufenthalte in Fes residiert.

Doch auch schon von außen kann der Besucher den Zauber aus „Tausend und einer Nacht“, den der Königspalast ausstrahlt spüren und sich in diesem faszinierenden und märchenhaften Charme verlieren.
Im Südosten Marokkos befindet sich eine einmalig schöne und faszinierende Region welche vom Ziztal und dem Tafilalet geprägt ist. Hier wechseln sich beeindruckende Landschaften wie atemberaubende Wüsten,  herrliche Oasen mit gewaltigen Palmenhainen und karge steinerne Flächen miteinander ab. Besonders eindrucksvoll ist aber das Tafilalet, ein etwa 1400 km² großes Oasengebiet.

Genährt wird das Leben dieser Oasen von den beiden Flüssen Oued Ziz und Oued Rheris. Das Zentrum des Tafilalet ist knapp 30 Kilometer lang und etwa 5 bis 15 Meter breit. Es erstreckt sich in der Umgebung der Städte Rissani und Erfoud. Doch nicht nur die Landschaft hier ist bemerkenswert, das Tafilalet gehört zudem auch zu den bedeutendsten marokkanischen Kulturlandschaften, dessen Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurück reicht.
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Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.

Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
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Bevor man die Dades-Schlucht entdeckt, muss man erst in das Tal des Dades einkehren. Dieses zweigt von der Boumalne du Dades von der Hauptstraße P32 ab. Diese Strecke gehört mit zur Straße der Kasbahs, die von rötlich schimmernden Bergen und lehmfarbenen Kasbahs umgeben ist. Die Fahrt durch das Dades Tal ist unvergesslich, denn auch die vielen Oasengärten und die flatternden Fahnen sind ein Erlebnis für sich. Erst nach 30 km wird das Tal zur Dades-Schlucht. Die Berge rücken nun immer enger aneinander und die Berge stehen bald so eng, dass nur noch eine Straße darüber geht, statt zwischendurch. Von oben gibt es dann einen herrlichen Ausblick auf die Schlucht.
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Der Höhepunkt einer jeden Rundreise durch Marokko ist mit Sicherheit die „Straße der Kasbahs“, sie ist sehr beliebt bei Touristen und verzaubert mit ihren zahlreichen Attraktionen und ihrem ganz eigenen Charme. Sie ist zudem die einzige Ferienstraße in ganz Marokko, welche mit einem eigenen Namen versehen wurde, die Bezeichnung „Straße der Kasbahs“ geht im Übrigen auf die Franzosen zurück.

Manche bezeichnen die Strecke auch als „Straße der 1000 Kasbahs“. Sie erstreckt sich entlang des Hochplateaus vor der Sahara und führt durch traumhafte und exotische Oasenlandschaften. Die Hauptstrecke verläuft zwischen Ouarzazate, Tinerhir und Tafilalet. Entlang dieser Straße gibt es vieles zu entdecken, doch vor allem der Mix aus beeindruckenden Landschaften, imposanten Bauwerken und das einzigartige Zusammenspiel aus Farben und Düften macht diese Route so besonders und atemberaubend.
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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Die prächtige und majestätische Stadt Marrakesch in Marokko beherbergt insgesamt 19 Tore, eines schöner und imposanter als das andere. Ein ganz besonderes von ihnen ist das Bab Agnaou, welches bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde.
Der Bau des Tores diente in erster Linie der Repräsentation, zur Demonstration der Macht der Herrscher. Und bis heute bestaunen die Besucher voller Ehrfurcht das imposante Bauwerk.
Der Name Agnaou stammt aus der Berber-Sprache und bezieht sich auf Menschen mit schwarzer Hautfarbe, könnte aber auch mit „Land der Schwarzen“ übersetzt werden. Durch das Bab Agnaou gelangt man in die königliche Kasbah, welche sich im Süden der Altstadt oder „Alten Medina“ von Marrakesch befindet.
Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Stadt Marrakesch gehört unter anderem auch die imposante Ben Youssef Moschee, welche bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Von dem ursprünglichen Bau sind heute allerdings nur noch die Grundmauern erhalten, da das Gebäude sowohl im 16. als auch im beginnenden 19. Jahrhundert umgebaut und damit stark verändert wurde.

Charakteristisch für die Ben Youssef Moschee ist das rund 40 Meter hohe, aus Kalkstein gefertigte Minarett. Etwas weiter östlich des Sakralbaus befindet die Medersa Ben Youssef, eine ehemalige Koranschule. Diese zählt zu den eindrucksvollsten und herrlichsten Gebäuden der gesamten Metropole. Beide Attraktionen sollten während eines Aufenthaltes in Marrakesch unbedingt besichtigt werden.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
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Gleich neben der prächtigen Moschee Ben Youssef befindet sich die beeindruckende Medersa Ben Youssef. Beide Bauwerke gehören zu den Wahrzeichen und absoluten Highlights von Marrakesch. Die Medersa ist eine ehemalige Koranschule und wurde etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts auf Geheiß Abou el Hassans errichtet. Von 1564 bis 1565 veranlasste der Saaditen-Sultan Moulay Abdallah el Ghalib einen Neubau des Gebäudes, welcher der Mederssa ihr heutiges Aussehen verlieh.

Dieser Umbau bewirkte zudem, dass die Medersa Ben Youssef zur größten und bedeutendsten im gesamten Maghreb wurde, Überlieferungen besagen, dass hier bis zu 900 Studenten gelernt haben und erst 1960 wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Danach wurde eine umfassende Renovierung des Gebäudes vorgenommen und seitdem ist die Medersa Ben Youssef ein nationales Denkmal, welches auch für den Tourismus geöffnet ist.
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In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
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Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.

Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.

Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die faszinierende Stadt Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos sondern in vielen Bereichen auch die eigentliche Hauptstadt des Landes. Sie ist sowohl der wichtigste Hafen des Landes als auch Universitätssitz und zudem bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Und auch in der Geschichte hat Casablanca Spuren hinterlassen, so fand hier während des zweiten Weltkriegs beispielsweise die wichtige Casablanca Konferenz statt. Natürlich ist der Name auch allen Kinofans ein Begriff und so trug auch der Film „Casablanca“ zu der ungeheuren Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt bei.

Die Bezeichnung „Casablanca“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „weißes Haus“. Die knapp vier Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich in einer Bucht direkt an der Atlantikküste. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die imposante Moschee Hassan II, aber auch der Place des Nations Unies sowie der Place Mohammed V, die Kathedrale Sacre Coeur, die Eglise Notre Dame de Lourdes und die Nouvelle Medina sind einen Besuch wert.
Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
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Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
Eingerahmt von den majestätischen Bergen des Mittleren Atlas, liegt im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet die beschauliche Stadt Azrou. Sie beheimatet rund 52.000 Menschen und ist sowohl bei den Marokkanern als auch bei ausländischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Der Name Azrou bedeutet übersetzt so viel wie „Felsen“ und nimmt Bezug auf die sagenhafte Lage des Ortes.

Diese Lage war auch während der französischen Kolonialzeit strategisch wichtig und brachte Azrou einige Bedeutung ein. Heute ist der Ort vor allem für den Tourismus von Bedeutung, in der Stadt gibt es einige imposante Bauwerke wie beispielsweise das Lycee Qualifiant Tarik Ibn Ziad. Auch der wunderschön angelegte Place Mohammed V im Zentrum der Stadt ist ein Besuchermagnet.
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Vor langer Zeit war die prunkvolle Ortschaft Rissani einst die Hauptstadt der Tafilalet Oase. Wegen ihrer günstigen Lage war die Stadt von großer Bedeutung, von hier stammt auch der große Herrscher Moulay Ali Cherif. An ihn erinnert noch heute das prächtige Mausoleum, welches sich am südlichen Rand der Stadt befindet.

Doch nicht nur wegen des prachtvollen Bauwerks kommen die Touristen in Scharen nach Rissani, sondern auch weil sich die Stadt am Rande des Erg Chebbi befindet und somit ein guter Ausgangsort für Touren in die beeindruckende Sandwüste ist. Hier beeindrucken am meisten die mächtigen, bis zu 150 Meter hohen Sanddünen.
Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.

Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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Die Dadesschlucht (auch das Dadestal) gehört zu den beliebtesten und meist besuchten Naturschönheiten Marokkos. Am Ausgang dieses beeindruckenden Tals, inmitten einer kleinen Oase befindet sich die beschauliche Stadt Boumalne-du-Dades mit ihren rund 10.000 Einwohnern. Sie liegt nur 24 Kilometer östlich des Ortes El-Kelaa-des-M’Gouna und ist zudem Kreisstadt der Ouarzazate Provinz.

Boumalne-du-Dades ist zum einen ein bedeutendes Marktzentrum zum anderen aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Dadestal, in welchem es nicht nur die zwar karge und felsige aber dennoch faszinierende Landschaft zu erkunden gibt sondern auch die zahlreichen verlassenen und zum Teil verfallenen Kasbahs, welche hier vor mehreren hundert Jahren von den Berbern errichtet wurden und den Charme der vergangenen Zeit versprühen.
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In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
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Die kleine Hafenstadt Essaouira liegt direkt an der Insel Mogador an der marokkanischen Küste. Etwa 170 km nördlich liegt die Stadt Agadir und 170 km westlich gelegen die Stadt Marrakesch. Außerdem wurde die Stadt vor der Unabhängigkeit Marokkos Mogador genannt. Der Name weist auf die Portugiesen zurück. Allerdings wird der Name heute nur noch für die vorgelagerte Insel benutzt.
Heute liegt der Hauptwirtschaftszweig Essaouiras direkt im Fischfang. Zahlreiche Kutter und Restaurants sind zu finden. Touristen wissen den frischen und leckeren Fisch zu schätzen. Schließlich sind die Varianten sehr verschieden und bieten immer ein leckeres Gericht. Des Weiteren gehört Essaouira seit dem Jahre 2001 zu der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“ im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt. Die Hauptstadt Rabat ist mit 1,7 Millionen Einwohnern nach Casablanca die zweitgrößte Stadt des Landes. Casablanca gehört zu den jungen Städten Marokkos, sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika, zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee. In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore, außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, dieses ist wohl das sehenswerteste Stadtviertel in Rabat. Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“, dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee. Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut sehenswertes Reiseziel.
Die Hauptstadt bietet aber auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen. Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen. Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt. Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt, ihre Hauptattraktion ist die Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, Labyrinth artigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein. Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme, welcher während einer Rundreise noch intensiver erlebt und aufgenommen werden kann.
beste Reisezeit:
Küstengebiete: April bis November

Landesinnere: Oktober bis Mai


Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen, im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, es ist heißer und trockener. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage nicht nötig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h


Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam, traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden. Beleidigungen gegen Regierung (Monarchie) und des Staates sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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