Inklusive Flug
  • 17-tägige Busrundreise durch Peru
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Sehen Sie die atemberaubende Natur von Peru
ab 4.990 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ist Peru atemberaubend? Natürlich! Aber wenn Ihnen auf dieser Studienreise die Luft knapp wird, so sollte das allein an den landschaftlichen und archäologischen Highlights liegen. Denn an die Höhenlage passen wir uns durch geschickte Streckenführung allmählich an. Ein mitreisender Arzt steht außerdem während der ganzen Reise zur Verfügung. Auf Meereshöhe beobachten wir das quirlige Leben Limas, auf den Ballestas-Inseln erkunden wir das „Klein-Galápagos“ des Landes. Im Hochland dann: farbenfrohe Märkte, die sagenumwobenen Mauern von Machu Picchu und der „Nabel der Welt“ – Cuzco. Und selbst am blau glänzenden Titicacasee werden wir nicht atemlos, denn wir reisen ohne Hast, sondern mit Muße.
1. Tag: Flug nach Peru
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit LAN Airlines von Frankfurt oder mit Iberia von München, Düsseldorf, Berlin, Zürich, Genf oder Wien direkt nach Madrid. Spätabends Weiterflug mit LAN Airlines nach Lima (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12. Std.).
2. Tag: Willkommen in Lima!
Tosend begrüßt uns die peruanische Hauptstadt, Ihr Studiosus-Reiseleiter empfängt Sie in Lima. Ihre Zimmer stehen bei Ankunft schon bereit. Gönnen Sie sich eine Siesta, bevor Ihr Reiseleiter Sie am frühen Nachmittag auf einen Spaziergang durch das schicke Viertel Miraflores mitnimmt – Pazifikblick vom Parque del Amor inklusive! Warum Lima als Königin der südamerikanischen Gourmetküche gilt, erschmecken wir beim gemeinsamen Abendessen. Tipp: Probieren Sie Ceviche – eine Vorspeise aus kalt mariniertem, frischem Fisch. Zwei Übernachtungen.
3. Tag: Lima, geschichtsträchtige Schönheit
Koloniale Villen und Paläste erzählen uns bei unserer Tour durch die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) vom entrückten Leben des spanischen Adels. Die Kathedrale und eines der zahlreichen Klöster der Kolonialzeit spiegeln die geistliche Macht wider. Wie steht es um den Glauben heute? Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant El Bolivariano stärken wir uns für das Archäologische Nationalmuseum. Dort entdecken wir einige der Meisterwerke Alt-Perus von den Völkern der Moche, Chimú und Inkas.
4. Tag: Über Pisco an den Pazifik
Wüste und karge Felsformationen bestimmen die Landschaft auf unserer Fahrt entlang der Pazifikküste gen Süden. Wir entdecken aber immer wieder grüne Oasen. Wie man in Peru Hochprozentiges genießt, erfahren wir bei unserem Besuch einer traditionellen Destillerie, die den beliebten Piscoschnaps herstellt, eine Art peruanischer Grappa, gewonnen aus Trauben. Idyllisch begrüßt uns schließlich unser Hotel in der Bucht von Paracas. 260 km. Zwei Übernachtungen direkt an der Küste.
5. Tag: Die Ballestas-Inseln
Ab ins Boot und auf nach "Klein-Galápagos" – zu den Ballestas-Inseln! Kormorane und Inkaseeschwalben flattern durch die Luft, Seelöwen tummeln sich an den Ufern. Unverkennbar der Geruch: Guano – Vogelkot, meterhoch! Wie dieser Gärten weltweit zum Blühen bringt, weiß jeder Hobbygärtner. In Huacachina staunen wir über saharataugliche Sanddünen, die in letzter Zeit Ziel der Sand-Surfer geworden sind. Die wahren Schätze der Region aber liegen unter dem Sand: Gräber aus der Paracas-Zeit. Hunderte in prachtvolle Gewebe eingewickelte Mumien fand der Archäologe Julio César Tello 1927 darin. Im Regionalmuseum von Ica sind die schönsten Stücke ausgestellt. 120 km. Der Nachmittag gehört Ihnen, und der Hotelpool wartet schon.
6. Tag: Auf nach Arequipa!
Nach einem ausgedehnten Frühstück kehren wir zurück nach Lima. 260 km. Mit LAN Peru geht es nach Arequipa. Die "weiße Stadt" liegt am Fuße mächtiger Vulkane auf 2400 m Höhe. Es bleibt Zeit zur Akklimatisierung im Hotel oder bei einem Stadtspaziergang auf eigene Faust. Zwei Übernachtungen in einem komfortablen Hotel mit Garten am Rande der Altstadt.
7. Tag: Märkte und Macht in Arequipa
Noch nicht ganz wach? Der Trubel auf dem Markt San Camilo in Arequipas Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) wird Sie erfrischen. Hier findet sich alles für die peruanische Küche: Kartoffeln, Lamafleisch, Fisch, Quinoa und Bohnen. Ausgeschlafen zeigten sich die Architekten, die für Perus Eroberer Kathedrale und Jesuitenkirche in Szene setzten. Steingewordene Macht! Bescheiden wirkt dagegen die Klosteranlage Santa Catalina. Ein wahrer Nonnen-Mikrokosmos. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Gartenrestaurant gibt es ein gigantisches Panorama zum Dessert: die fruchtbaren Täler und die Vulkane vom Aussichtspunkt Carmen Alto. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Relaxen im Garten des Hotels. Wer mag, geht bummeln und deckt sich mit peruanischer "Funktionsbekleidung" aus Alpaka-Wolle ein.
8. Tag: Ins Heilige Tal
Vormittags fliegen wir mit LAN Peru von Arequipa nach Cuzco (3400 m Meereshöhe) und fahren zur besseren Höhenanpassung gleich weiter in das tiefer gelegene Heilige Tal der Inkas auf 2860 m. Wen wundert es, dass die Inkas dieses Tal so schätzten? Das Klima ist mild, die Böden ungemein fruchtbar. Hier treffen wir die Leiterin eines Sozialprojektes für körperbehinderte Kinder. Welche Hilfe erfährt sie vom Staat und welche beruflichen Chancen haben diese Kinder im Wirtschaftsboomland Peru? Fragen Sie ruhig! Am Nachmittag heißt es relaxen, z.B. bei einem Kokatee und schöner Aussicht. 60 km. Drei Übernachtungen in einem Hotel mit großzügiger Gartenanlage in Yucay.
9. Tag: Märkte und Inkatempel
Ein kunterbuntes Farbenkarussell erwartet uns auf dem Markt von Pisak: Rote Kartoffeln, lila Mais, orangefarbene Kaktusfeigen und prächtige Webarbeiten leuchten uns entgegen. Stöbern Sie nach Lust und Laune. Rosa leuchten auch die Steinblöcke des imposanten Tempels, den die Inkas kühn über dem Tal in Ollantaytambo errichteten. Die Ankunft der Spanier stoppte den Bau. Wie sähe die Anlage aus Terrassen, Tempeln und Speicherhäusern wohl aus, wenn die Spanier das Inkareich nicht erobert hätten? 120 km.
10. Tag: Mystisches Machu Picchu
Die Fahrt mit der Schmalspurbahn von Ollantaytambo durch das wilde Urubambatal nach Aguas Calientes (Fahrzeit ca. 1,5 Std.) ist ein echtes Abenteuer. Doch es lohnt! Gewaltig öffnet das legendäre Machu Picchu seine Tore. Tempel und Wohnviertel ziehen sich über den Hang. Was erzählen die Ruinen der Vergangenheit? War der Ort Opferplatz oder letzte Zuflucht vor den Spaniern? Ganz aktuell die Frage, wem Machu Picchu eigentlich gehört – dem Staat? Oder hat die Stätte andere Besitzer? Ihr Studiosus-Reiseleiter weiß mehr. Nachmittags bringt uns die Bahn wieder nach Ollantaytambo, und per Bus geht es zurück ins Hotel. 50 km.
11. Tag: Auf nach Cuzco
Zahlreiche Tempel und Zeremonialbauten säumen unseren Weg nach Cuzco. Wir versuchen, die Rätsel zu knacken, die das Wasserheiligtum und der Felsen von Kenko aufwerfen. Die "Festung" von Sacsayhuamán zieht uns gänzlich in ihren Bann. Wie gelang es den Inkas, die tonnenschweren Steinblöcke zu transportieren und millimetergenau zu versetzen? Ein bis heute nicht ganz gelöstes Rätsel. Pulsierend begrüßt uns schließlich die Touristenmetropole Cuzco am späten Nachmittag. 90 km. Zwei Übernachtungen in einem Kolonialhotel in der Altstadt.
12. Tag: Cuzco – Stadt der Gegensätze
In der Altstadt von Cuzco (UNESCO-Kulturdenkmal) treffen monumentale Inkatempel auf prachtvolle Barockkirchen. Welch ein Kontrast, was für eine Mischung! Auf den Sonnentempel der Inkas setzten die Spanier einfach das Kloster Santo Domingo. Auch die Kathedrale in prächtigem peruanischen Barock thront auf den Fundamenten eines Inkatempels. Echte Fusion-Architektur. Der Nachmittag bleibt frei für eigene Unternehmungen. Ihr Studiosus-Reiseleiter hat die richtigen Tipps für Sie – ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach Klöstern, Museen oder der Suche nach dem passenden Souvenir steht. Und abends testen Sie in einem Restaurant Ihrer Wahl die Cocina Novoandina – die neue Gourmetküche der Anden.
13. Tag: Mit dem Zug durch den Altiplano
Wir verlassen Cuzco am Morgen im komfortablen Andean-Explorer-Zug und lernen schnell die Panoramafenster zu schätzen. Denn wir nehmen Kurs auf den höchsten Punkt unserer Reise, den La-Raya-Pass (4350 m). Freie Sicht ist auch auf der Hochebene Altiplano garantiert, wo Lama- und Alpaka-Herden durch das Grasland streifen. Darüber: faszinierende Wolkenspiele. Ihr Mittagessen wird Ihnen direkt am Platz serviert. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich das "Andenmeer", den Titicacasee. Zwei Übernachtungen auf einer Halbinsel direkt am See.
14. Tag: Titicacasee – Gigant Südamerikas
15 Mal würde der Bodensee hineinpassen. Das Panorama ist einzigartig. Inmitten dieser Kulisse haben Sie die Wahl: Wollen Sie den Tag ganz ruhig im Spa des Hotels verbringen? Oder folgen Sie Ihrem Studiosus-Reiseleiter und entdecken das Andenmeer mit dem Boot (110 €). Dann erleben Sie, wie die Urus, die Bewohner der schwimmenden Inseln in ihren farbenfrohen Trachten und roten Wolljacken, vom Hausbau bis zum Snack ihr Leben ganz dem Binsengras anpassen. Und warum kennen die Männer der Insel Taquile keine Ruhepause und stricken selbst im Gehen? Lassen Sie sich überraschen! Auch von der lecker-rustikalen Mittagsküche auf Taquile.
15. Tag: Schlusspunkt Puno
Glanzvoller Abschied am Hauptplatz von Puno: Die prachtvolle Barockfassade der Kathedrale strahlt in der Morgensonne. Entdecken Sie die Seejungfrauen? Bei einer Bauernfamilie im Altiplano können wir nicht nur hinter die Lehmmäuerchen blicken, wir sprechen mit ihr auch über den Alltag. Überraschend: Für unsere Augen mag das Leben im Hochland hart erscheinen. Dennoch wirkt niemand unzufrieden. Woran das liegt, erfahren wir bestimmt! 50 km. Am Nachmittag Flug vom nahe gelegenen Juliaca mit LAN Peru nach Lima.
16. Tag: Abschied von Peru
Die Grabungsanlage Huaca Pucllana ist nicht nur ein archäologisches Highlight. Das Restaurant gleichen Namens mit Blick auf die Lehmziegelpyramide steht auch hoch in der Gunst der peruanischen Feinschmecker. Mit einem feinen Mittagessen verabschieden wir uns dort auch kulinarisch von Peru. Am frühen Abend Flug mit LAN Airlines nach Madrid (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).
17. Tag: Rückkehr aus Peru
Ankunft am Nachmittag in Madrid. Weiter mit LAN nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid mit Iberia direkt nach Düsseldorf, München, Wien, Zürich und Genf.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!

Wichtiger Hinweis:
Bei Terminen 2016 kann es zu Änderungen im Reiseverlauf und den Leistungen der Reise kommen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Einer der malerischsten und sehenswertesten Stadtbezirke der peruanischen Hauptstadt Lima ist zweifelsohne das Viertel Miraflores. Dieses ist zudem auch einer der reichsten Stadtteile Limas. Aufgrund seines Wohlstandes, seiner Schönheit und vor allem auch wegen seiner traumhaften Lage direkt am Meer ist der Stadtbezirk Miraflores ein vielbesuchter und sehr beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Die Strände von Miraflores sind einfach herrlich, somit verwundert es nicht, dass jedes Jahr Tausende von Besucher diese erobern. Zudem haben sich zahlreiche internationale Hotels wie das Ritz oder das Hilton hier angesiedelt. Und natürlich kamen mit den Besuchern auch die Geschäfte und Restaurants.

Besonders sehenswert in Miraflores ist unter anderem der Huaca Pucllana, eine Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert und das einzige prähistorische Gebäude im ganzen Stadtteil. Auch der Parque Kennedy, das ehemalige Zentrum Miraflores, ist einen Besuch wert. Hier befindet sich auch eine wunderschöne Kirche sowie das Rathaus. Für Einkäufe ist das Centro Comercial Larcomar sehr zu empfehlen.
Die mit Abstand größte Stadt Perus ist die Hauptstadt Lima, sie beheimatet knapp 10 Millionen Menschen und beherbergt zudem auch zahlreiche wundervolle Sehenswürdigkeiten. Eine von diesen ist die zwischen 1535 und 1625 erbaute Kathedrale, in welcher sich angeblich ein Glassarg mit den sterblichen Überresten des Gründers von Lima Francisco Pizzaro befinden soll.
Vor der Kathedrale Limas erstreckt sich der farbenfrohe Plaza de Armas, zahlreiche Blumenbeete, Palmen und historische Straßenlampen geben dem Platz seinen ganz eigenen Charme, ohne natürlich die Pracht der Kathedrale in den Hintergrund zu drängen. Zusammen mit vielen weiteren Bauwerken in der Altstadt Limas gehört die Kathedrale seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die prächtige „weiße Stadt“ Arequipa zählt zu den eindrucksvollsten Städten Perus und ist mit ihren vielen herrlichen Bauten eines der beliebtesten Touristenziele des ganzen Landes. Zentrum dieser malerischen Metropole ist der Plaza de Armas. Hier befinden sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Allen voran natürlich die unglaublich beeindruckende Kathedrale, welche als einzigartig in Peru gilt. 1629 wurde mit dem Bau dieses imposanten Meisterwerks begonnen.

Doch die Geschichte der Kathedrale ist von mehrfachen Beschädigungen geprägt, so erhielt sie erst 1844 nach dem Wiederaufbau nach einem Brand, ihre heutige Form. 1868 allerdings wurde sie durch ein schweres Erdbeben abermals beschädigt und 2001 stürzte nach einem Erdbeben der Glockenturm herab. Doch das Wahrzeichen Arequipas wurde immer wieder aufgebaut und kann sich somit heute in ihrer gewohnten Pracht den Besuchern zeigen.
Bilder:
Eine der spektakulärsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Perus befindet sich in der malerischen Andenstadt Arequipa. Die auch als „weiße Stadt“ bekannte Siedlung beheimatet die faszinierende Klosteranlage Santa Catalina, welche Ende des 16. Jahrhunderts als autarke Stadt in Arequipa erbaut wurde. Zu dieser Zeit diente das Kloster als Internat für Töchter reicher Spanier.
Zu ihrer Blütezeit lebten hier rund 500 Nonnen, heute sind nur noch etwa 50. Die Besonderheit der Klosteranlage Santa Catalina liegt darin, dass bis zu Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts keine Besucher das Kloster besuchen durften, die Anlage war also über 400 Jahre komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Somit hat sich in dieser Zeit ein ganz eigenes Städtchen aus der Klosteranlage gebildet und bis heute erhalten.
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Im südlichen Peru, in der Region Cuzco, etwa 60 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Stadt befinden sich die Ruinen der einstigen Stadt Ollantaytambo. In einer Höhe von etwa  2794 Metern zeugen diese von der Baukunst und Macht der einstigen Herrscher dieser Gegend, der Inka. Den Legenden nach soll der Gott Viracocha die Inka angeleitet haben diese eindrucksvolle Stadt zu errichten, deren Name übersetzt so viel wie „Speicher meines Gottes“ bedeutet.
Die Maueren Ollantaytambos sind außergewöhnlich stark, weshalb man den eindrucksvollen Inka-Komplex landläufig auch als „fortaleza“ also Bollwerk oder Festung nennt. Und tatsächlich diente die Stadt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihrer Bauweise zum Schutz und zur Verteidigung. So kam auch Manco Capac II nach dem Verlust Cuzcos an die spanischen Eroberer hierher um seine verbliebnen Soldaten zu sammeln.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
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Im südlichen Peru, in der Region Cuzco, etwa 60 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Stadt befinden sich die Ruinen der einstigen Stadt Ollantaytambo. In einer Höhe von etwa  2794 Metern zeugen diese von der Baukunst und Macht der einstigen Herrscher dieser Gegend, der Inka. Den Legenden nach soll der Gott Viracocha die Inka angeleitet haben diese eindrucksvolle Stadt zu errichten, deren Name übersetzt so viel wie „Speicher meines Gottes“ bedeutet.
Die Maueren Ollantaytambos sind außergewöhnlich stark, weshalb man den eindrucksvollen Inka-Komplex landläufig auch als „fortaleza“ also Bollwerk oder Festung nennt. Und tatsächlich diente die Stadt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihrer Bauweise zum Schutz und zur Verteidigung. So kam auch Manco Capac II nach dem Verlust Cuzcos an die spanischen Eroberer hierher um seine verbliebnen Soldaten zu sammeln.
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Zu den bedeutendsten Relikten aus der Inkazeit gehört die, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Festung Sacsayhuamán, diese befindet sich unweit der Stadt Cuzco, nämlich etwa 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums. Mit der Festung wurde der am meisten gefährdete Zugang zur Stadt gesichert. Während der spanischen Eroberung verschanzten sich hier Hunderte  von Kriegern.

Die Bedeutung des Namens der Festung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er stammt aus dem Quechua und wurde zum einen mit der Bezeichnung „zufriedener Falke“ und zum anderen mit „gesprenkelter Kopf“ übersetzt. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass wenn man die Festung von oben betrachtet, sie wie ein großer Pumakopf erscheint. Die Bauzeit soll um die 70 Jahre gedauert haben, dabei arbeiteten etwa 20.000 Indios an ihrer Fertigstellung.
Die Inkastätte Kenko befindet sich in der näheren Umgebung Cuzcos. Es ist ein Festplatz mit einem riesigen zerklüfteten Kalkstein. Die Inka nannten ihre heiligen Orte „Huacas“ und zu diesen zählt auch Kenko, hier fanden mit großer Wahrscheinlichkeit religiöse Rituale statt. Der riesige Kalkstein verfügte über eine glatte Spalte, welche bis in das Innere des Felsens ragte.

Man geht davon aus, dass hier vermutlich Tote für einen Mumienkult aufbereitet wurden. Auf dem Gipfel des Felsens befindet sich ein Stein, welcher zur Beobachtung der Sonnenwende diente.  Weiterhin nehmen Forscher an, dass eine schlangenförmige Rinne im Felsen für Trank- und Blutopfer gebraucht worden sein soll.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
Die inmitten der Anden gelegene Stadt Cuzco war die Hauptstadt des einstigen Inkareiches. Heute ist sie vor allem als Ausgangspunkt nach Machu Picchu und anderen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bekannt, aber auch innerhalb der Stadt gibt es einiges zu entdecken. Nicht umsonst nahm die UNESCO Cuzco 1983 in die Liste der Welterbestätten auf.
Eine ganz herausragende Attraktion der Stadt ist die Santo Domingo Kirche, sie erlangte im Jahre 1950 ganz besondere Berühmtheit. In diesem Jahr nämlich erschütterte ein schweres Erdbeben die Stadt und richtete auch schweren Schaden an der Santo Domingo Kirche an. Doch das Erdbeben brachte nicht nnur Zerstörung, sondern legte auch längst vernichtet geglaubte Mauerreste des einstigen Inkatempels Coricancha frei. Dieser war der wichtigste Inkatempel überhaupt und seine 1950 freigelegten Überreste zeugen bis heute von den architektonischen Meisterleistungen zu denen die Inka im Stande waren.
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Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
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Die Urus, das ist ein indigenes Volk, welches am und um den Titicacasee auf peruanischer Seite lebt. Die Menschen hier ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang, denn der Titicacasee hat ein sehr großes Fischvorkommen. Viele Urus leben aber nicht nur am Titicacasee sonder auch auf dem Titicacasee, auf schwimmenden Schilfinseln, auf denen sich auch aus Schilf erbaute Häuser befinden.

Diese Art der Unterkunft hat eine sehr lange Tradition bei den Urus und stammt noch aus der Zeit der Inka, denn immer wieder mussten sich die Urus vor den kriegerischen Inkas in Sicherheit bringen und so begannen sie auf dem See Zuflucht zu suchen und zu finden. Heute sind die schwimmenden Inseln der Ureinwohner nicht mehr nur deren Heimat sondern auch eine ganz besondere Touristenattraktion für Reisende am Titicacasee.
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Rund 45 Kilometer von der peruanischen Stadt Puno entfernt befindet sich die Taquile Insel im Titicacasee, welche rund 1700 Einwohner zählt. Diese Einwohner leben zumeist vom Fischfang oder dem Terrassenfeldbau. Besonders berühmt ist die Insel aber besonders wegen der ausgezeichneten Strick- und Webarbeiten der Einwohner.
Dabei ist das Stricken im Gegensatz zu anderen Kulturkreisen allein den Männern vorbehalten, die Frauen hingegen übernehmen die Webarbeiten. Diese lange Tradition der Textilherstellung und sagenhafte Qualität der Produkte würdigte die UNESCO 2005 indem sie die Textilkunst von Taquile in die Liste der Meisterwerke den mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufnahm. Bei Rundreisen entlang des Titicaca Sees darf ein Besuch der Taquile Insel nicht fehlen, einen besonderen Zwischenstopp bieten auch die unweit gelegenen Schilfinseln der Urus.
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Der größte See Südamerikas ist der an der Grenze zwischen Peru und Bolivien befindliche Titicacasee, dieser erstreckt sich auf einer Fläche von 8288 km² und ist damit auch der am höchsten gelegene, kommerziell schiffbare See der Erde. Dabei gehört der östliche Teil des Sees zu Bolivien und der westliche zu Peru.
Der Titicacasee ist nicht nur der Lebensraum einer artenreichen Flora sondern auch Heimat der Urus. Eine besondere Attraktion stellen die schwimmenden Schilfinseln der Urus dar. Diese bauten die Einheimischen schon vor Hunderten von Jahren, vor allem um sich vor den kriegerischen Inkas zu schützen. Im See befinden sich aber auch zahlreiche natürliche Inseln, welche einige Relikte der alten Inkakultur beheimaten, bekanntestes Beispiel ist hier die Isla del Sol.
Die mit Abstand größte Stadt Perus ist die Hauptstadt Lima, sie beheimatet knapp 10 Millionen Menschen und beherbergt zudem auch zahlreiche wundervolle Sehenswürdigkeiten. Eine von diesen ist die zwischen 1535 und 1625 erbaute Kathedrale, in welcher sich angeblich ein Glassarg mit den sterblichen Überresten des Gründers von Lima Francisco Pizzaro befinden soll.
Vor der Kathedrale Limas erstreckt sich der farbenfrohe Plaza de Armas, zahlreiche Blumenbeete, Palmen und historische Straßenlampen geben dem Platz seinen ganz eigenen Charme, ohne natürlich die Pracht der Kathedrale in den Hintergrund zu drängen. Zusammen mit vielen weiteren Bauwerken in der Altstadt Limas gehört die Kathedrale seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
Paracas
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Die „weiße Stadt“, wie Arequipa von den Einheimischen genannt wird, ist eine der schönsten Städte Perus. Dem Namen verdankt Arequipa den zahlreichen Kirchen und Palästen, die aus weißem Tuffstein erbaut wurden. Eingebettet in einem fruchtbaren Tal bescherte es den Einwohnern schon damals Wohlstand.
Das Zentrum bildet die Plaza de Armas, an dem die imposante Kathedrale, die Kirche „La Compañía" und das Jesuitenkloster angrenzen.
Der Stadt liegen die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu zu Füßen. Nicht weit entfernt liegt der Colca Cañon, wo Kondore in freier Wildbahn beobachtet werden können. Auf Grund des ganzjährigen angenehmen Klimas ist Arequipa ein beliebtes Reiseziel.

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Im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes befindet sich die einstige Hauptstadt des alten Inkareiches, noch immer prachtvoll thront sie in altem Glanz zwischen den ebenso majestätischen Bergen der Anden. Die Stadt ist auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Pracht und ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein wahrer Touristenmagnet und genießt besondere Beliebtheit als idealer Ausgangspunkt zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

Doch auch innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche beeindruckende und bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die imposante Kirche La Compania de Jesus, die faszinierende Inkamauer in der Calle Hatunrumiyok oder der Sonnentempel Coricancha der Inka, um nur einige wenige zu nennen. Bei dieser Fülle an bemerkenswerten Attraktionen und historischer Bedeutung verwundert es nicht, dass Cuzco bereits 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
Das Heilige Tal der Inka
Im Süden Perus liegt die Stadt Yucay, welche die Hauptstadt des gleichnamigen Yucay Districts ist. Sie gehört zur Provinz Urubamba in der Region Cusco. Die malerische Kleinstadt befindet sich in einer Höhe von 2.857 Metern. Reisende die hier her kommen werden von der Einfachheit und der Traditionsverbundenheit begeistert sein. Hier kann man die Kultur und Traditionen der Einheimischen hautnah und ganz authentisch erleben.
Zwischen der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco und der berühmten Ruinen-Stätte Machu Picchu, in der Mitte des Sacred Valley befindet sich der beschauliche Ort Urubamba, welcher auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Urubamba ist von zahlreichen Inka-Stätten umgeben und deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren. So befindet sich beispielsweise Ollantaytambo nur 20 Kilometer entfernt und auch Pisac kann man schnell erreichen.

Die meisten Touristen kommen aber wegen Machu Picchu nach Urubamba. Der Ort hat sich entsprechend auf Besucher eingestellt und bietet Unterkünfte, Läden, verschiedene Freizeitanlagen und einen Markt. Beliebte Unternehmungen in dem Ort sind Ausritte, Wanderungen, White Water Rafting, Paragliding oder Ballonfahrten.
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Im Süden Perus befindet sich der weltberühmten Titicaca-Sees, an dessen Ufer liegt die malerische Stadt Puno, welche rund 120.000 Einwohner beheimatet. Sie wird auch häufig „Ciudad de Plata“ zu Deutsch „Stadt des Silbers“ genannt, dieser Name geht auf die Silbermienen Punos zurück welche einst zu den ergiebigsten von ganz Peru gehörten.

Heute ist der Ort eher für seinen florierenden Tourismus bekannt, denn die Stadt ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Touren und Ausflüge zum Titicaca-See. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise die malerische Kathedrale, der Arco Deustua und der Balcon del Conde de Lemus (der Balkon des Herzogs). Einige Aussichtspunkte wie der „Kuntur Huasi“ oder der „Puma Uta“ bieten zudem eine spektakuläre Sicht auf die einmalig schönen umliegenden Landschaften.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


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