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Bei dieser Reise entdecken Sie die heimliche Hauptstadt Porto im Norden des Landes. Durch das landschaftlich beeindruckende Tal des Flusses Douro gelangen Sie in die traditionelle Universitätsstadt Coimbra, zu dem Pilgerziel Fátima und zum Kloster von Batalha. Die faszinierende »weiße Stadt« Lissabon ist der krönende Abschluss dieser Reise.
1. Tag Anreise nach Portugal
Nach Ihrer Ankunft in Porto werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit haben Sie die Möglichkeit zu einem ersten Rundgang in der Hauptstadt des Nordens. Vor dem gemeinsamen Abendessen werden Sie von Ihrem Reiseleiter begrüßt. Drei Übernachtungen in Porto. (A)
2. Tag Porto, Perle des Nordens
Bei der Erkundung Portos besichtigen Sie zunächst die Serralves-Stiftung. Sie spazieren durch den zugehörigen im französischen Stil angelegten Garten und bestaunen romantische Seen, elegante Springbrunnen, prächtige Alleen und beeindruckende Gärten. Danach sehen Sie den Torre dos Clerigos, ein Wahrzeichen der Stadt. Im prunkvollen Börsenpalast werden Sie vor allem über den faszinierenden Maurischen Saal staunen. Anschließend unternehmen Sie eine unterhaltsame Bootsfahrt über den Douro mit herrlichen Blicken auf die Stadt. In Vila Nova de Gaia werden Sie über den Weinbau erfahren und den weltbekannten Portwein probieren. 35 km (F)
3. Tag Portugals Wiege
Heute besuchen Sie den Fischerort Viana do Castelo, der auf eine griechische Handelsniederlassung zurückgeht. In Guimarães, der ersten Hauptstadt des Landes und deshalb auch liebevoll als »Wiege der Nation« bezeichnet, besuchen Sie die Altstadt mit ihren eindrucksvollen Granithäusern. Hoch über Braga thront die Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte. Dort werden Sie Zeuge lebendiger Religiosität. Der Auf- oder Abstieg über die barocke Treppenanlage oder mit der historischen Zahnradbahn eröffnet Ihnen herrliche Ausblicke. Nutzen Sie den Aufenthalt für einen Spaziergang im nahegelegenen Park. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Porto. 210 km (F, A)
4. Tag Küstenlandschaften und Naturparks
Die Kleinstadt Aveiro wird aufgrund der dortigen Kanäle auch das Venedig Portugals genannt. Ganz in der Nähe befindet sich Costa Nova, deren malerische Fischerhäuschen Sie bei einem Rundgang bestaunen werden. Ein einmaliges Naturerlebnis ist die anschließende Wanderung durch den Nationalpark Bucaco, einem Märchenwald mit exotischen Baumriesen. Eine Übernachtung in Luso. 140 km (F, A)
5. Tag Römer und Studenten
Hoch auf einem Hügel über dem Fluss Mondego liegt die Universitätsstadt Coimbra. Hier werden Sie die barocke Bibliothek in der alten Universität besichtigen. Sie werden erstaunt sein über die Kostbarkeiten, die sich hier befinden! Im dichten Waldland liegt Conimbriga: Mosaike, Thermen und das Museum erinnern an die römische Kaiserzeit. Nach einem Aufenthalt in Tomar, wo Sie die gewaltige Burg der Tempelritter besuchen und in die geheimnisvolle Welt des Ordens zurückversetzt werden, erreichen Sie den Wallfahrtsort Fátima. Eine Übernachtung in Fátima. 110 km (F, A)
6. Tag Batalha und mondäne Seebäder
Überwältigend ist das Kloster von Batalha: herrliche Kreuzgänge und Kapellen. In Obidos bummeln Sie durch die gut erhaltene Altstadt, die Sie mit seinen gewundenen Gassen und weißgetünchten Häusern an ein Postkartenmotiv erinnern wird. Nach einem Rundgang fahren Sie nach Sintra, der einstigen Sommerresidenz der portugiesischen Königsfamilie. Hier besuchen Sie den eindrucksvollen Königspalast und fahren im Anschluss durch die einstigen Seebäder Cascais und Estoril in die Landeshauptstadt nach Lissabon. Zwei Übernachtungen in Lissabon. 225 km (F, A)
7. Tag Die charmante Weltstadt
Die einst reichste Handelsstadt Europas begeistert bereits auf den ersten Blick durch ihre traumhafte Lage an der Tejo-Mündung in den Atlantik. Doch Lissabon hat noch weit mehr zu bieten! Mit der historischen Straßenbahn fahren Sie vom Rossio-Platz durch das Gassenlabyrinth der Alfama und gehen dann zu Fuß hinauf zum Castelo de São Jorge. Von hier haben Sie einen zauberhaften Ausblick über die Dächer Lissabons. Anschließend sehen Sie im Vorort Belém das beeindruckende Hieronymuskloster (Außenbesichtigung), den Turm von Belém - dem Wahrzeichen der Stadt und das Seefahrerdenkmal, das zu Ehren Prinz Heinrich dem Seefahrer erbaut wurde. Darauf werden Sie alle Persönlichkeiten erkennen, die sich um das portugiesische Weltreich verdient machten. 75 km (F, A)
8. Tag Rückreise oder Anschlussaufenthalt
In der portugiesischen Hauptstadt gibt es viel zu sehen. Wie wäre es mit einem weiteren Bummel durch die Baixa? Von hier fährt der »Elevador de Santa Justa« in den höhergelegenen Stadtteil Chiado. Genießen Sie den herrlichen Blick über die Stadt! Auf ein Wiedersehen in Lissabon. Sie haben sich für einen Aufenthalt danach entschieden? Genießen Sie erlebnisreiche Tage in dieser europäischen Metropole. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Porto - Börsenpalast
3. Tag Porto - Altstadt von Porto
Braga - Wallfahrtskirche "Bom Jesus do Monte"
4. Tag Mealhada - Nationalpark Bucaco
Im Stadtteil Belem der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, das Padrao dos Descombrimentos, zu Deutsch das Denkmal der Entdeckungen. Dieses wurde im Jahre 1960 zum 500. Todestag Heinrich des Seefahrers, zur Zeit des Salazar-Regimes fertiggestellt. Das weiße Meisterwerk am Ufer des Tejo soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt dazu 33 wichtige Personen dieser Zeit.
Dazu gehören beispielsweise Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama, Ferdinand Magellan, Bartolomeu Diaz und Alfons V. Alle 33 Figuren blicken auf den Tejo. Auf dem Boden vor dem Eingang erstreckt sich eine Windrose aus Mosaiksteinen mit einem Durchmesser von 50 Metern. Diese war ein Geschenk der Republik Südafrika. Die majestätische Windrose trägt in ihrem Zentrum eine Weltkarte auf der die Routen der portugiesischen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts eingetragen sind.
Mit Hilfe eines Lifts gelangt man auch auf die Spitze des imposanten Monuments. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf den Tejo, sowie über den Stadtteil Belem mit seinen zahlreichen eindrucksvollen Bauwerken wie dem Mosteiro dos Jeronimos (Hieronymus Kloster), der Ponte 25 de Abril und dem Torre de Belem.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gehört definitiv auch der Turm von Belem, in der Landessprache Torre de Belem genannt. Dieser befindet sich direkt an der Mündung ds Tejo (Tajo) in den Atlantischen Ozean. Der imposante und faszinierende Turm beherbergt in der obersten Etage eine Aussichtsplattform in 35 Metern Höhe.
Unweit vom Torre de Belem entfernt befindet sich das ebenfalls im manuelinischen Stil errichtet Moistero dos Jeronimus (Hieronymus Kloster) und ebenso wie der Turm von Belem überstand auch dieses herausragende Bauwerk das schwere Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 überstanden. Der Torre de Belem ist seit seiner Fertigstellung im Jahre 1521 das Symbol der Glanzzeit des portugiesischen Handels- und Seefahrtimperiums.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Norden Portugals, direkt an der Atlantikküste erstreckt sich die malerische und faszinierende Hafenstadt Porto. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes und wird wegen ihrer enormen Größe und wirtschaftlichen Bedeutung häufig „Hauptstadt des Nordens“ genannt. Im Ballungsraum Grande Porto leben rund 1,3 Millionen Menschen.
Die Stadt verfügt über ein ausgesprochen angenehmes Klima. Die Bewohner selbst sehen ihre Stadt als heimliche Hauptstadt Portugals da sie immerhin Namensgeberin des Landes war. Gemessen an den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten könnte sie in jedem Fall Hauptstadt werden. Nicht umsonst wird sie von vielen auch als „Barockstadt“ bezeichnet.
Unbedingt gesehen haben sollte man die Kathedrale Se do Porto, den Torre dos Clerigos, den Praca da Ribeira am Rio Douro, die Börse, das Rathaus und die Avenida dos Aliados, sowie die zahlreichen imposanten Kirchen wie die Igreja di Carmo, die Igreja da Trinidade, die Igreja Sao Francisco und die Igrea de Santo Ildefonso, letztere beeindruckt ganz besonders und besticht durch ihre mit Azulejos geschmückte Außenfassade.
Braga
Monte
Viana do Castelo
Mealhada
Aveiro
Bucaco
Rund 200 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und etwa 100 Kilometer südlich von Porto befindet sich die die bezaubernde Stadt Coimbra. Sie liegt am Ufer des Flusses Rio Mondego, welcher etwa 40 Kilometer westlich der Stadt in den Atlantik mündet. Im malerischen und historisch bedeutenden Coimbra leben etwa 107.000 Einwohner.
Die Geschichte dieses Ortes geht bis in die keltische Zeit zurück, zur Zeit der Römer befand sich hier die Stadt Aeminium. Zahlreiche Bauwerke sind somit auch aus den verschiedenen Jahrhunderten in Coimbra erhalten geblieben, so zum Beispiel die Alte und die Neue Kathedrale, der Jardim do Portugal dos Pequenitos, der römische Aquädukt Arcos do Jardim, das Augustinerkloster Igreja de Santa Cruz und die Hängebrücke Ponte Rainha Santa Isabel.
Einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Portugals ist die Stadt Fatima im Zentrum des Landes. Sie befindet sich circa 130 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lissabon und beheimatet knapp 12.000 Einwohner. Der katholische Wallfahrtsort wird ähnlich wie Lourdes vor allem von Kranken besucht, diese erhoffen sich von der Reise Heilung. Der arabische Name „Fatima“ geht auf die einstigen muslimischen Herrscher der Stadt zurück.
Die große religiöse Bedeutung des Ortes rührt von einer angeblichen Marienerscheinung her. Im Jahre 1917 soll hier drei Hirtenkindern die Jungfrau Maria erschienen sein. Von dieser wurden den Kindern auch die sogenannten drei Geheimnisse von Fatima überliefert. Aber auch nicht-religiöse Reisende werden die Stadt Fatima lieben. Schon allein die herrliche Basilica Antiga begeistert zahllose Besucher.
Tomar
Die pittoreske Kleinstadt Batalha befindet sich rund 100 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und beheimatet etwa 8.500 Menschen. Batalha ist das portugiesische Wort für „Schlacht“. Die Stadt im Zentrum Portugals, welche in der Landessprache Vila da Batalha genannt wird, entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten und vielbesuchten Anziehungspunkt für Touristen.
Das wohl imposanteste Bauwerk der Stadt ist die Klosterkirche Santa Maria da Vitoria, auch Mosteiro da Batalha (Kloster von Batalha) genannt. Für diesen atemberaubenden Prachtbau ist die Kleinstadt bekannt. Das Dominikaner-Kloster wurde im 14. bis 16. Jahrhundert, zum Dank für den Triumph Portugals über das Königreich Kastilien, errichtet und 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
An einer sandigen Bucht direkt am azurblauen Atlantik und gerade einmal 25 Kilometer von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon entfernt befindet sich die malerische Kleinstadt Cascais. Sie verfügt über exzellente Verbindungen zur Metropole Lissabon und beheimatet zudem auch einen Yachthafen. In der bezaubernden Stadt leben etwas mehr als 35.000 Einwohner.
Reisende lieben den Ort besonders wegen der hervorragenden und traumhaften Strände und der wunderbaren Umgebung. So befindet sich nur 2 Kilometer westlich der Stadt die Boca do Inferno, eine vom Meer unterspülte und sehr beeindruckende Steilküste. Auch Golfer kommen in Cascais auf ihre Kosten, denn in der Stadt befinden sich zwei angesehene Golfplätze.
An der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel, im äußersten Südwesten Europas liegt das bezaubernde Lissabon, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Portugals. Sie befindet sich an einer Bucht, bei der der Fluss Tejo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, in den Atlantik mündet. Schon zur Zeit des Römischen Kaiserreiches war die Stadt ein bedeutender Handelshafen.
Entsprechend der langen und wechselvollen Geschichte Lissabons beheimatet die Stadt auch zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Catedral Sé Patriarcal, das Palacio de Sao Bento, das Ozeanarium im Parque das Nacoes oder der Park Jardim Estrela. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind allerding die UNESCO Weltkulturerbestätten Torre de Belem und Mosteiro dos Jeronimos.
Obidos
Jedes Jahr zieht es Tausende Reisende aus aller Herren Länder in den kleinen 33.000 Einwohner zählenden Küstenort Sintra, etwa 25 Kilometer westlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Der Grund dafür sind die hier befindlichen, größtenteils Jahrhunderte alten Paläste, die 1995 als Kulturlandschaft Sintra von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden.
Dazu gehören unter anderem der Palacio Nacional de Sintra, welcher auch Paco Real oder Palacio da Vila genannt wird sowie das Convento dos Capuchos, der Palacio Nacional de Pena oder auch das Castelo dos Mouros. Letzteres ist von den Mauren bereits vor dem 11. Jahrhundert errichtet worden. 1154 erhielt Sintra das Stadtrecht.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.