Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 11-tägige Busrundreise durch Jordanien
  • Ausgewählte Unterkünfte/Verpflegung laut Ausschreibung
  • Alle Highlights auf einer Reise durch Jordanien
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf dem Kamel dem Sonnenuntergang entgegenschaukeln, im Toten Meer schweben, in Petra die Ersten am Schatzhaus sein, in kleiner Runde im Türkischen Dampfbad schwitzen. Jordanien in der Mini-Gruppe heißt: ganz persönlich das Reich von König Abdullah II. entdecken, mal im Spa-Hotel, mal in der kleinen Ecolodge nächtigen, mal im Jeep die Wüste durchkreuzen und den Beduinen ganz nahe kommen.
1. Tag: Flug nach Jordanien
Nachmittags mit Royal Jordanian oder abends mit Lufthansa Flug nach Amman. Ankunft am Abend bzw. in der Nacht. Ein Transferbeauftragter erwartet Sie und bringt Sie zum Hotel in Toplage: Zur beliebten Rainbow Street mit Restaurants, Bars und Shops sind es nur wenige Schritte. Zwei Übernachtungen.
2. Tag: Amman und Gerasa
Hinaus aus der Millionenmetropole Richtung Gerasa. Den dichten Stadtverkehr meistern wir im Minibus, perfekt für unsere kleine Gruppe. Nach der Stadtgrenze: Oliven- und Eukalyptushaine und bald auch das Hadrianstor. Gerasa bedeutet Antike und Legenden. Der Marco Polo Scout bebildert das Hippodrom und den Tempel der Artemis mit Kaiser Hadrian und Alexander dem Großen. Am Nachmittag zurück im Hier und Jetzt: arabischer Kochkurs bei den Meisterköchinnen von Amman. Schnippeln und brutzeln unter fachkundiger Anleitung der Ladys. Ergebnis: Meze für alle, Lamm aus dem Ofen und natürlich Falafel.
3. Tag: Amman - Petra
Fahrt gen Süden. Erster Stopp: das Wadi Ibn Hammad. Durch den kleinen Canyon windet sich ein Wildbach, Palmen und Farne krallen sich an steile Felswände. Wir sind mitten unter den jordanischen Sonntagsausflüglern aus der Hauptstadt, folgen ihnen auf einer Tour in die Schlucht, von Stein zu Stein und manchmal auch durchs seichte Wasser. Am Mittag zeigt uns der Marco Polo Scout Schobak°. Die entlegene Kreuzritterburg birgt historische Dramaturgie: Angriffe auf vorbeiziehende Karawanen, Gegenangriffe von Sultan Saladin und nach zwei Jahren die finale Kapitulation. Am Abend sind wir in Petra, beziehen Quartier für drei Nächte. Schon mal in einem Türkischen Bad gewesen? Macht man nicht alle Tage: auf heißen Steinen entspannen, mit der Welt aus Tausendundeiner Nacht verschmelzen. Auf Wunsch gibt es dazu Massagen und Anwendungen.
4. Tag: Petra
Ein Tag in der legendären Felsenstadt Petra°. Wir stehen früh auf und werden entsprechend belohnt: Mit als die Ersten treten wir durch den Sik ins ehemalige Zentrum des Reiches der Nabatäer. Wo sind die Touristenscharen? Kommen vermutlich später ... Das Schatzhaus, geheimer Grabtempel und Wahrzeichen von Petra, gehört uns morgens fast allein. Über Hunderte Stufen arbeiten wir uns zum Opferplatz hinauf. Schweißtreibend. Doch es lohnt sich: Das ganze Areal liegt uns zu Füßen. Der Abstieg ins Wadi Farasa gestaltet sich entspannt. Streckenposten: weitere Grabtempel mit filigranen Felsarbeiten.
5. Tag: Petra
Petra° zum Zweiten - erneut durch den Sik, heute zur byzantinischen Kirche, zum Löwentempel und zum Kloster. Freie Zeit in der Felsenstadt am Nachmittag - magisch und einzigartig. Am Abend zurück im Hotel und Erzählungen in kleiner Runde.
6. Tag: Petra - Wadi Ram
Wir nehmen Kurs auf die Wüste. Im Wadi Ram erwartet uns eine der spektakulärsten Landschaften des Orients. Wir springen in Jeeps und los geht's! Felsentürme, Canyons und weite Sandfelder wecken die Abenteuerlust: Wir schlagen uns durch die Sik-Barrah-Schlucht, machen Picknick und fixieren das Farbenspiel aus Licht und Schatten auf dem Fels. Letzter Fotostopp des Tages an der Felsbrücke von Burdah und weiter ins Ecocamp zum romantischen Wüstendinner.
7. Tag: Wadi Ram - Dana
Sonnenaufgang in der Wüste. Der Bus bringt uns anschließend zum Roten Meer. Am Nachmittag: Entspannung nach Lust und Laune am Strand von Akaba. Wer mag, fährt im Glasbodenboot über die Korallenriffe. Die bunte Welt, die sich darunter ausbreitet, lässt einen kaum mehr los. Den Trubel des Badeparadieses tauschen wir dann aber gegen die Stille der Berge. Unsere Oase in spe: das geschmackvoll-schlichte frühere Naturkundler-Gästehaus in Dana. Das Beste daran: der Wahnsinnsausblick von der Terrasse.
8. Tag: Dana - Wadi Feinan
Wandertag (Gehzeit ca. 4 Std., bergab). Der Weg ist das Ziel auf dem Dana Feynan Trail, das Dana-Biosphären-Reservat ist spannend bis hinunter ins Tal. Ziegen meckern herdenweise, am Hang kleben Beduinenzelte. Vielleicht werden wir auf ein Glas Tee eingeladen – wir sind ja nicht viele. Am Nachmittag sollen wir in unserer Unterkunft sein, einer Ecolodge. Aber wo ist sie? Geschickt in die Landschaft integriert, unglaublich. Das Gepäck ist schon da. Vielleicht noch ein Sunset Walk mit dem Gastgeber? Ein paar Fragen zum Konzept der Lodge stellen? Und herausfinden, warum die Einheimischen sie schwärmerisch "candle-lit lodge" nennen.
9. Tag: Wadi Feinan - Ma'In
Im Wasser liegen und sich treiben lassen, die obligatorische Zeitung lesen und nicht untergehen – hat man schon oft gelesen, aber selbst erlebt? Viel Spaß im Toten Meer°! Nach der Wonne für Körper und Geist die logische Konsequenz: ein Spa-Hotel in den Bergen. Stylish. Wir fahren am Nachmittag hin, ist nicht weit, und nisten uns für die nächsten zwei Tage zum Verwöhnprogramm ein.
10. Tag: Ma'In
Freier Tag fürs Spa. Wer scharf auf Bewegung ist, begleitet den Scout auf einen Ausflug (123 €, inkl. Picknick). Die Route (Gehzeit ca. 1,5 Std.): Wadi Mukheires, dann Sightseeing in Madaba und am Berg Nebo, dazwischen ein Picknick. Abends gemeinsames Abschiedsdinner. Lufthansa-Gäste erwartet dann kurz vor Mitternacht der Flughafentransfer.
11. Tag: Rückflug von Jordanien
Für Lufthansa-Gäste nachts Rückflug nach Frankfurt und Ankunft am Morgen. Royal-Jordanian-Gäste fliegen morgens und landen am Nachmittag.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
° Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte und Aktivitäten in Höhe von ca. 100 € sind nicht im Reisepreis enthalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Etwa 40 Kilometer nördlich der jordanischen Hauptstadt Amman befinden sich die Ausgrabungen der eindrucksvollen antiken Stadt Gerasa, welche Teil der sogenannten Dekapolis war. Auf dem Gebiet von Gerasa, häufig auch Jerasch oder Jarash genannt, siedelten schon im 6. Jahrhundert vor Christus die ersten Menschen. Bis ins erste Jahrhundert nach Christus blieb die Stadt aber von geringer Bedeutung.

Unter der darauffolgenden römischen Herrschaft erlebte die Stadt allerdings einen rasanten Aufstieg. Als Teil der Dekapolis machte sie schon bald der älteren Stadt Petra als Handelsstadt Konkurrenz. Starke Erdbeben im 7. und 8. Jahrhundert führten schließlich zur Aufgabe der Stadt. Bis heute gut erhaltene Bauwerke der Stadt sind unter anderem der Triumphbogen, das Südtheater sowie das ovale Forum.
Rund 40 Kilometer nördlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die antike Stadt Gerasa (häufig auch Jerash oder ähnlich genannt), diese war zu ihrer Blütezeit ein Teil der sogenannten Dekapolis. Noch bis heute sind hier zahlreiche Ruinen der einstigen Prachtbauten der Stadt erhalten geblieben. Einige konnten sogar rekonstruiert werden, andere aber vielen Erdbeben und Kriegen gänzlich zum Opfer.

Zu den bedeutendsten Bauten Gerasas zählt und zählte der Artemis-Tempel, welcher im 2. Jahrhundert nach Christus hier errichtet wurde. Schon in seiner Entstehungszeit war er eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und mit deinen Maßen von 160 mal 120 Metern eines der imposantesten Monumente Gerasas. Einst verfügt der Tempel über 32 tragende Säulen, von denen heute allerdings nur noch elf aufrechtstehend erhalten sind und die das Bild des Tempel entscheidend prägen.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund  5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt  wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut wurde sie etwa im 3. Jahrhundert vor Christus und war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches sowie ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Im Jahr 1985 wurde Petra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist seit dem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Auf einem rund  5 km² großen Areal können die Besucher die beeindruckende Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sowie die unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen, bestaunen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Leider ist nicht bekannt wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt  wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das römische Theater, das „Schatzhaus“, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Bilder:
Im jordanischen Abarim-Gebirge befindet sich der berühmte Berg Nebo, welcher mit seiner Höhe von 808 Metern und seiner günstigen Lage eine herrliche Aussicht auf das Tote Meer, in das Jordantal und bis hin nach Israel ermöglicht. Doch die meisten Reisenden kommen nicht allein wegen der traumhaften Aussicht zum Berg Nebo. Es ist vor allem auch die religiöse Bedeutung die zahlreiche Besucher anzieht. In der Bibel lwird geschrieben, dass der Berg Nebo der Ort ist von dem aus Mose auf das gelobte Land blicken durfte, doch dann sterben musste, ohne jenes gelobte Land jemals selbst zu betreten.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich Kirche, welche bereits um 393 hier entstand und seither häufig verändert wurde. Vor allem im 7. Jahrhundert war sie ein vielbesuchtes Pilgerziel. Von dieser einstigen, ursprünglichen Kirche sind heute nur noch einige wenige Reste übrig. Allerdings wurde eine weitere Kirche errichtet, in welcher eine beachtliche Sammlung von Mosaiken mit Jagdszenen und Tierdarstellungen bestaunt werden kann.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt des Königreichs Jordanien ist die im Nordwesten des Landes befindliche Metropole Amman. Sie zählt über eine Million Einwohner und verfügt trotz ihres Rufes als moderne Stadt über zahlreiche kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Der Name der Stadt geht auf den in der Bibel erwähnten Volkstamm der Ammoniter und deren Staat Ammon zurück.

Amman war nicht immer die pulsierende Großstadt die sie heute ist, erst mit der Staatsgründung Israels und den darauffolgenden Flüchtlingsströmen aus dem Westjordanland nach Amman entwickelte sich zu der bedeutenden Finanzmetropole.

Das Wahrzeichen der Stadt ist König-Abdullah Moschee, welche sich mit ihrer blauen Kuppel sofort vom hauptsächlich Sandstein-farbigen Stadtbild abhebt. Die hochragenden, futuristisch anmutenden Minarette lassen das nicht ganz so hohe Alter der Moschee erahnen, sie wurde nämlich erst 1989 errichtet.

Wichtige historische Bauwerke der Stadt sind das Römische Theater und der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel. Ebenfalls sehenswert ist die malerische Altstadt Ammans, in deren Zentrum sich der Suq, ein traditioneller arabischer Markt befindet, welchen man unbedingt besucht haben sollte.
Bilder:
Die Dekapolis entstand im ersten vorchristlichen Jahrhundert im Gebiet östlich des Jordangrabens, sie bezeichnet die Einheit von zehn Städten, die nördlichste war Damaskus im heutigen Syrien, die südlichste Philadelphia im Gebiet der heutigen jordanischen Hauptstadt Amman. Zu diesen zehn antiken Städten der Dekapolis gehört auch Gerasa, häufig auch Jerash genannt.

Sie befindet sich rund 40 Kilometer nördlich von Amman und beheimatet zahlreiche bis heute gut erhaltene Bauwerke aus der damaligen Zeit. Dazu gehören unter anderem das Südtheater, der Zeus-Tempel, der Cardo Maximus und das Nordtheater. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist allerdings der Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.

Im Hintergrund der antiken Stadt befindet sich das moderne Gerasa, welches  rund 32.000 Menschen beheimatet. Wegen der großen touristischen Bedeutung des antiken Gerasa wuchs die moderne Stadt in den letzten Jahren enorm. Nach der Ruinenstadt Petra ist die hiesige antike Stadt die zweitwichtigste Touristenattraktion Jordaniens.
Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba in Jordanien befindet sich eines der erstaunlichsten Wunder der antiken Welt, die rosarote Ruinenstadt Petra. Erbaut im 3. Jahrhundert vor Christus, war sie einst die Hauptstadt des Nabatäer-Reiches und zudem ein wichtiger Handelsort. Die hier befindlichen Häuser, Tempel und Gräber wurden von den Bewohnern direkt in den Fels geschlagen und mit kunstvollen Säulen verziert. Im 13. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und erst 1812 wiederentdeckt.

Seit 1985 gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist zudem auch ein vielbesuchtes Touristenziel. Das 5 km² große Areal beeindruckt nicht nur mit der Vielfältigkeit der Bauten, von denen die meisten noch gut erhalten sind, sondern auch mit den unzähligen Farben des Gesteins, welche besonders zur Morgen- oder Abenddämmerung die Ruinenstädte von ihrer schönsten Seite zeigen.

Der Name Petra kommt aus dem griechischen und hat die treffende Bedeutung „Fels“. Wie die Nabatäer ihre einstige Hauptstadt nannten ist nicht bekannt. Ein wenig sicheres Zeugnis gibt an, dass der Name der Stadt Reqem, Reqmu oder Rakmu lautete, was in der Übersetzung „die Rote“ oder „die Bunte“ bedeutet, als Anspielung auf die farbigen Felsen der Stadt wäre diese Bezeichnung durchaus zutreffend.

In Petra sind ungefähr 800 historische Bauten und Opferplätze erhalten. Zu den bekanntesten Bauwerken gehören das „Schatzhaus“, das römische Theater, das einstige Stadtzentrum, die Gräber der Königswand und auch das Felsengrab Ed-Deir. Sie weisen teilweise sowohl einen nabatäischen als auch einen griechisch-hellenistischen oder römischen Stil auf, manchmal sind auch alle drei Einflüsse vermischt.

Heute gehört die versteckte Felsenstadt Petra zu den neuen 7 Weltwundern und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. Manche Wissenschaftler vermuten, dass die in der Bibel erwähnte Stadt Sela (zu Deutsch „Fels“)in Edom, eben jene geheimnisvolle Felsenstadt ist, da das umliegende Bergland Edom heißt. Wer eine Rundreise durch Jordanien macht, der sollte einen Besuch der Ruinenstadt Petra in jedem Fall einplanen.

In seinem Buch „Die sieben Säulen der Weisheit“ bezeichnete der britische Archäologe Thomas Edward Lawrence die Stadt Petra als den „herrlichsten Ort der Welt“, sagte aber weiterhin, dass auch jede noch so gute Beschreibung Petras beim eigenen Erleben dieser faszinierenden Stadt verblasse.
Bilder:
Rund 35 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman befindet sich die rund 70.000 Einwohner zählende Stadt Madaba. Der Name kommt aus der moabitischen Sprache und bedeutet übersetzt so viel wie „Wasser der Ruhe“.

Von historischer und damit auch touristischer Bedeutung ist die Stadt vor allem wegen der archäologischen Funde die man hier machte. Dabei wurden besonders zahlreiche Mosaiken entdeckt. Der Archäologische Park von Madaba zeigt viele dieser beeindruckenden Ausgrabungen wie beispielsweise die Hippolytus Halle.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die griechisch-orthodoxe St. George Basilika. Nach den zahllosen fantastischen Eindrücken der historischen und kulturellen Attraktionen gönnen sich viele Besucher Madabas gern ein Verwöhnprogramm in den heißen Quellen im Südwesten der Stadt. Im sogenannten Hammamat Ma’in kann man sich wunderbar entspannen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Jordanien (JO)
Jordanien

Einst galt Jordanien eher als ein exotisches und außergewöhnliches Reiseland, doch mit der Zeit wurde es bei Reisenden immer bekannter und beliebter, sodass es heute eines der top Reiseziele überhaupt ist. Dies liegt natürlich in erster Linie an der eindrucksvollen Landschaft, den vielen Naturreservaten, der fremdartigen Kultur und den exotischen Städten.
Eine Stadt davon aber ist der besondere Besuchermagnet Jordaniens, sie stellt alle anderen Städte in den Schatten und dabei ist sie noch nicht einmal bewohnt, die Rede ist von Petra, der verlassenen Felsenstadt. In der Antike war sie die Hauptstadt der Nabatäer, nach deren Untergang geriet auch die einstige Hauptstadt in Vergessenheit. Sie wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Heute bekommt sie dafür täglich Besuch, denn Petra ist nicht nur ein außergewöhnliches Bauwerk sondern seit den 80er Jahren auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Und das wollen die Touristen auf ihren Reisen durch das orientalische Jordanien bestaunen.
Eine weitere wichtige Stadt des Landes ist Amman, die jordanische Hauptstadt, sie beheimatet Sehenswürdigkeiten wie den Herkulestempel auf dem Zitdellenhügel, die König-Abdullah-Moschee oder das Römische Theater und ist Ausgangpunkt vieler Rundreisen durch das haschemitische Königreich. Auf einer solchen Rundreise kann man neben Petra und Amman noch eine ganze Menge mehr entdecken, beispielsweise Wadi Rum, ein Wadi ist ein zeitweilig ausgetrockneter Flusslauf. Wadi Rum gehört zu den bekanntesten, nicht nur weil seine Landschaft so ausgesprochen beeindruckend ist, sondern auch weil sich in seinen Sandstein- und Granitfelsen viele Jahrhunderte alte Felsenmalereien befinden.
Wer nach so viel Kultur und Offroad-Action ein wenig entspannen möchte der kann das am besten an einem der vielen Strände am Ufer des Roten Meeres, genauer gesagt am Golf von Aqaba. Somit kombiniert eine Jordanien-Rundreise wirklich alle Highlights dieses hinreißenden Landes.

beste Reisezeit:
Frühling und Herbst


Klima:
Die Sommer sind in fast allen Regionen des Landes sehr heiß, besonders im Jordantal können die Temperaturen sehr hoch werden. Im Nordwestlichen Teil Jordaniens herrscht ein milderes Mittelmeerklima.
Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist. Es wird ein Visum benötigt, dieses wird bei der Einreise ausgestellt, welches zunächst vier Wochen gültig ist, nur bei der Einreise über die King-Hussein-Brücke aus der Westbank wird kein Visum  ausgestellt. Visa für eine mehrfache Einreise muss bei der Jordanischen Auslandsvertretung angemeldet werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A ist ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JordanienSicherheit.html

Währung:
1 Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils


Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Die jordanische Bevölkerung gilt im Allgemeinen als sehr höflich und gastfreundlich. Der Islam spielt eine elementare Rolle, dies ist zu respektieren. Frauen wird zurückhaltende Kleidung empfohlen, Badebekleidung wird nur am Strand und am Pool akzeptiert.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Beliebte verwandte Reisen:

Faszinierender Orient
Israel/Jordanien Rundreise
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
8 Tage Rundreise durch Jordanien
ab 799 € pro Person
Faszinierende Länderkombi
Jordanien/Israel Rundreise
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
10 Tage Rundreise durch Jordanien
ab 1.399 € pro Person
Highlights zwischen Meer und Wüste
8 Tage Rundreise durch Jordanien
ab 1.399 € pro Person
Land der Kontraste
Jordanien Rundreise
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
8 Tage Rundreise durch Jordanien
ab 1.099 € pro Person