Empfehlung der Redaktion
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
  • 12-tägige Busrundreise durch Brasilien
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • 2 Varianten buchbar
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Diese Reise lebt von den bekanntesten Glanzlichtern und Naturwundern Brasiliens. Rio de Janeiro - das ist nicht nur Corcovado und Zuckerhut - das sind auch die Cariocas, die 10 Millionen Einwohner Rios. Hier liegt Rhythmus in der Luft. Ob Fußball oder Beach Ball - alles lebt von der Grazie des Körpers, die in Musik und Tanz ihren rauschenden Höhepunkt findet. Iguassú, dieses Weltwunder der Natur - einfach überwältigend.

Nach dem Besuch wählen Sie: fliegen Sie entweder direkt nach Salvador da Bahía, das Herz der brasilianischen Kultur, oder aber besuchen Sie vorab von einer bequemen Lodge aus den brasilianischen Regenwald bei Manaus. Wie Sie sich auch entscheiden - es wird eine Reise hinein in eine andere, aufregende und faszinierende Welt.
1. Tag (MI): FRANKFURT/MAIN - RIO DE JANEIRO
Abends Linienflug mit LATAM Airlines Group nonstop nach Rio de Janeiro mit Ankunft am nächsten Morgen.
2. Tag (DO): RIO DE JANEIRO
Morgens Ankunft in Rio de Janeiro, der 'Cidade maravilhosa', die wegen ihrer einzigartigen Lage zu den schönsten Städten der Welt zählt.

Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel, das direkt an der Copacabana liegt. Erleben Sie Ihren ersten Sonnenaufgang an der 'Copa'! (Bitte beachten Sie: die Zimmer können voraussichtlich erst ab 13:00 bezogen werden).

Unternehmen Sie am Nachmittag eine ausführliche Stadtbesichtigung von Rio. Sie fahren entlang der Strände von Copacabana und Ipanema, vorbei an der Lagoa Rodrigo de Freitas, passieren die Ponte dos Arcos und das berühmte Maracanã-Fußballstadion. Weiter geht es über das Sambódromo in das Stadtzentrum. Hier besichtigen Sie die futuristisch anmutende Kathedrale.

Zum Abschluss des heutigen Ausflugstages geht es mit der Seilbahn hinauf zum berühmtesten Wahrzeichen der Stadt, dem Pão de Açúcar oder Zuckerhut. Von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick über große Teile der Stadt.
3. Tag (FR): RIO DE JANEIRO
Der Tag steht Ihnen für eigene Entdeckungen in Rio zur freien Verfügung. Fakultativ: ein Ausflug hinauf auf den Corcovado, den zweiten 'Hausberg' Rios, dessen riesige Christusstatue eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Per Bahn geht es durch einen Teil des Tijuca- Waldes, des Stadturwalds von Rio, hinauf auf eine Höhe von 750 Metern. Bald stehen Sie unter der Statue, von der es scheint, dass sie ganz Rio umarmen wollte! Entlang der Strände von São Conrado, Leblon und Ipanema geht es im Anschluss zurück zu Ihrem Hotel an der Copacabana. F
4. Tag (SA): RIO DE JANEIRO - FOZ DO IGUASSU
Transfer zum Flughafen und Linienflug zu den Wasserfällen von Iguassú, den größten Wasserfällen der Erde. Der Iguassú- Fluss, Nebenfluss des Paraná, stürzt hier in mehr als 270 Wasserfällen zum Teil mehr als 80 Meter tief, zerstäubt zu regenbogenbildender Gischt und nährt eine üppige tropische Vegetation. Empfang durch die lokale Reiseleitung und Transfer in Ihr Hotel in Puerto Iguaçu. F
5. Tag (SO): FOZ DO IGUASSU
Morgens eine geführte Wanderung, auf der es durchaus auch etwas feucht-nass werden kann, auf der brasilianischen Seite der Fälle. Genießen Sie von Wanderwegen und Stegen aus immer wieder einmalige und unvergessliche Blicke auf die tosenden Naturgewalten! Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. F
6. Tag (MO): FOZ DO IGUASSU
Vormittags Fahrt hinüber nach Argentinien und ausführlicher Besuch der Wasserfälle. Vom Besuchszentrum aus geht es zunächst per Zug zur 'Garganta del Diablo'. Werfen Sie einen Blick in den 'Teufelsrachen', der die tosenden Wassermassen gleichsam zu verschlucken scheint! Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit eines Spaziergangs entlang der Fälle. Gut ausgebaute Wanderwege auf der Bruchkante als auch am Boden der Fälle führen Sie zu den schönsten Aussichtspunkten. F

Ab dem morgigen Tag haben sie die Wahl - fliegen Sie direkt nach Salvador da Bahía oder tauchen Sie vorher noch in das Erlebnis 'Regenwald' bei Manaus ein?
Option Salvador da Bahía:
7. Tag (DI): FOZ DO IGUASSU – SALVADOR DA BAHIA
Vormittags Fahrt zum Flughafen von Iguassu und Linienflug als Umsteigeverbindung nach Salvador da Bahia mit Ankunft am Abend. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. F

8. Tag (MI): SALVADOR DA BAHIA
Salvador hat den Ruf als das Herz der brasilianischen Kultur – einer höchst attraktiven Mischung schwarzer und weißer Rassen afrikanischen und europäischen Ursprungs – bewahrt.

Vormittags ein Besuch der „Cidade Alta“, der Oberstadt von Salvador, mit dem historischen, mit viel Aufwand restaurierten Altstadtkern, dem Pelourinho. Ausgangspunkt der Stadtführung ist die Praça Municipal mit dem Gouverneurspalast, einem malerischen Gebäude aus der Kolonialzeit. Sie besuchen die wichtigsten, mit viel Prunk ausgestatteten Kirchen Salvadors und unternehmen einen Bummel durch die historischen Gassen mit Ihren bunten Kolonialhäusern. F

9. + 10. Tag (DO+FR): SALVADOR DA BAHIA
Die beiden Tage stehen Ihnen zur Entspannung zur freien Verfügung. Weiterhin unternehmungslustige Teilnehmer haben die Möglichkeit, vor Ort weitere Ausflüge in das Umland zu buchen. F

11. Tag (SA): SALVADOR DA BAHIA – FRANKFURT/MAIN
Der Vormittag steht noch zur freien Verfügung. Am Abend Transfer zum Flughafen von Salvador und Rückflug als Umsteigeverbindung über Rio oder São Paulo nach Frankfurt/ M. F

12. Tag (SO): FRANKFURT/MAIN
Ankunft in Frankfurt im Laufe des Nachmittags und individuelle Heimreise.
Option „Regenwald“ bei Manaus:
7. Tag (DI): FOZ DO IGUASSU – MANAUS
Frühmorgens Transfer zum Flughafen von Iguassu und Linienflug als Umsteigeverbindung über Brasilia nach Manaus. Nach Ankunft Empfang durch die örtliche Reiseleitung. Sie fahren gemeinsam zum Bootsanleger, um mit einem Motorboot in die phantastische Dschungelwelt entführt zu werden. Auf dem Weg in Ihre Dschungel-Lodge erleben Sie das berühmte „Meeting of the Waters“, wo sich das schmutzig-braune Wasser des Solimões mit dem Schwarzwasser des Rio Negro trifft und beide Flüsse, ohne sich zu vermischen, mehrere Kilometer nebeneinander herfließen. Erst der Treffpunkt dieser beiden Flüsse ist die Geburtsstätte des Amazonas.

Abends ein erster Ausflug in den nächtlichen Dschungel: Sie werden u.a. mit Taschenlampen auf Alligator-Jagd gehen, deren Augen im Schein der starken Lampen unwirklich rot in der Dunkelheit leuchten. F/M/A

8. Tag (MI): MANAUS/DSCHUNGELAUFENTHALT
Der heutige Tag ist ganz der Erforschung des Urwaldes zu Fuß und mit dem Boot gewidmet. Lokale Führer werden Ihnen auf Ausflügen die Flora und Fauna der Region erklären. F/M/A

9. Tag (DO): MANAUS – SALVADOR DA BAHIA
Am Vormittag Fahrt zurück nach Manaus an den Flughafen. Gegen Mittag Linienflug als Umsteigeverbindung über Brasilia, der Hauptstadt Brasiliens, nach Salvador da Bahia. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. F

10. Tag (FR): SALVADOR DA BAHIA
Vormittags ein Besuch der „Cidade Alta“, der Oberstadt von Salvador, mit dem historischen, mit viel Aufwand restaurierten Altstadtkern, dem Pelourinho. Sie besuchen die wichtigsten, mit viel Prunk ausgestatteten Kirchen Salvadors und unternehmen einen Bummel durch die historischen Gassen mit Ihren bunten Kolonialhäusern. F

11. Tag (SA): SALVADOR DA BAHIA – FRANKFURT/M.
Der Vormittag steht noch zur freien Verfügung. Am Abend Transfer zum Flughafen von Salvador und Rückflug als Umsteigeverbindung über Rio oder São Paulo nach Frankfurt/ M.. F

12. Tag (SO): FRANKFURT/M.
Ankunft in Frankfurt/M. und individuelle Heimreise. Ende einer Reise durch eine faszinierende Kultur.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Zu den großen, weltbekannten Sehenswürdigkeiten Rio de Janeiros gehört der Zuckerhut, portugiesisch Pao de Acucar. Der 395 m steil aufragende Granitfelsen auf der Halbinsel Urca in der Guanabara Bucht erhielt seinen Namen wegen der Form, die einem Zuckerhut gleicht. Auf den Felsen führt eine vollverglaste Seilbahn. Die erste Seilbahn wurde hier bereits im Jahre 1913 fertiggestellt. 1972 wurde die Seilbahn dann gänzlich neu gebaut, um besseren Sicherheitsstandard und Komfort zu leisten. Mit dieser Seilbahn können nun 1.170 Personen auf den Zuckerhut befördert werden. Eine Fahrt auf den Zuckerhut sollte unbedingt zum Aufenthalt in Rio gehören.

Die Strecke der Seilbahn unterteilt sich in zwei Abschnitte. Start ist Praca General Tiburcio. Der erste Abschnitt führt zur in 226 m gelegenen Station des Morro da Urca, dem Berg, von dem sich der Granitfelsen erhebt. Dort befindet sich ein riesiges Theater, das mit einem aufschiebbaren Dach in ein Freilufttheater verwandelt werden kann. Außerdem gibt es hier Restaurants, Souvenir-Shops und auch eine Discothek. Die Station zum zweiten Abschnitt ist 6 m tiefer gelegen. Von dort geht es mit der stützenlosen Pendelbahn zum Gipfel des Zuckerhuts.

Am Ziel, der Aussichtsplattform auf dem Gipfel des Felsen, hat der Reisende einen unbeschreiblichen Blick über die die Hügel und die vielen Buchten von Rio de Janeiro bis hin zur Copacabana und auf die Christusstatue. Auch auf der Gipfelstation gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Souvenirs zu kaufen. Die Fahrten mit der Seilbahn von der Talstation zur ersten Bergstation und anschließend zum Gipfel des Pao de Acucar dauern jeweils nur 3 Minuten. Wer durch Glasfronten fotografieren möchte, sollte die Kamera also schon vor Antritt der Fahrt schussbereit haben. Die Ausblicke aus der Kabine sind phänomenal. Im unteren Abschnitt fährt die Seilbahn mit nur 21,6 km/h, im oberen, längeren Abschnitt mit 31 km/h. Das leichte Pendeln der großen Kabinen ist kaum spürbar.
Bilder:
Auf dem Berg Corcovado erhebt sich, das berühmteste und weltweit bekannte Wahrzeichen von Rio de Janeiro, die riesige Jesus-Statue, die mit den ausgebreiteten Armen das Land zu umschließen scheint. Die monumentale Jesus-Statue ist von jedem Standort in Rio de Janeiro zu sehen und überragt die Stadt und das Umland. Der Berg Corcovado liegt mitten in dem großen Nationalpark Tijuca. Auf den 710 m hohen Berg führen eine Zahnradbahn, die Corcovado Bergbahn, und eine asphaltierte Serpentinenstraße. Im Jahre 2003 wurden noch Panorama Aufzüge und Rolltreppen zusätzlich zu den 220 Treppenstufen zur Aussichtsplattform gebaut, sodass jetzt für jeden Besucher die Plattform leicht erreicht werden kann.

Die Statue wurde von dem französischen Bildhauer Landowsky geschaffen, und wurde 1931 mit feierlichen Zeremoniellen eingeweiht. Das beeindruckende Denkmal dokumentiert die Unabhängigkeit Brasiliens von der portugiesischen Kolonialherrschaft. Im Jahr 2007 wurde die Jesus-Statue von Rio de Janeiro in das Verzeichnis der sieben Weltwunder aufgenommen. Sie steht in 704 m Höhe des Berges, ist 38 m hoch und hat das enorme Gewicht von mehr als 1000 Tonnen. Steht man am Fuße der riesigen Jesus-Statue, so fühlt man sich vor dem beeindruckenden Bauwerk verschwindend klein. Bei klarem Wetter ist der Ausblick von der Aussichtsplattform ein einmaliges Panorama. Man überblickt die südlichen Stadtteile von Rio, und besonders am Abend, wenn die Stadt erleuchtet ist, bietet sich ein wunderbares Bild.

Die Großzahl der Besucher gelangt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado. Allerdings ist auch möglich, sich günstig einen Wagen mit Fahrer zu mieten. Dies ermöglicht Aufenthalte während der Fahrt, wo sich jeweils zusätzliche großartige Aussichten bieten. Auch entfallen Wartezeiten und die Bindung an die Betriebzeiten der Zahnradbahn. Allerdings ist es ratsam, den Ausflug nach Möglichkeit nur bei gutem Wetter zu unternehmen. Ist es regnerisch oder zu dunstig, so ist die spektakuläre Sicht über die Stadt Rio de Janeiro recht eingeschränkt.
Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzt das „große Wasser“ wie die Guarani-Indianer den Iguazu-Fluss bezeichnen, aus rund 75 Metern in die Tiefe. Auf einer Gesamtlänge von 2700 Metern donnern von mehr als 270 einzelnen Wasserfällen, zwischen 1700 – 7000 m³ Wasser pro Sekunde in die Garganta del diablo, die sogenannte „Kehle des Teufels“. Der größere Teil der Wasserfälle befindet sich mit 1900 Metern auf der argentinischen Seite, die übrigen 800 m erstrecken sich auf brasilianischem Grund und Boden. Von hier aus hat man auch den besseren Blick auf das imposante Naturschauspiel, welches Eleonore Roosevelt, der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten angeblich den Ausruf „Poor Niagara“ („Arme Niagarafälle“) entlockt haben soll.

Vor 100 000 Jahren sollen die majestätischen Iguazu-Wasserfälle durch eine geologische Verschiebung, welche eine Abbruchkante bildete, entstanden sein. Die hier lebenden Guarani-Indianer haben natürlich viel phantasievollere und poetischere Geschichten über die Entstehung zu erzählen. Um die Wasserfälle ranken sich nämlich zahlreiche Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende der Häuptlingstochter Naipi. Sie war dem Gott M’boi, einer großen Schlange versprochen, doch sie liebte den tapfersten Krieger ihres Stammes. Um für immer zusammen sein zu können, flohen die beiden in einem Kanu den Iguazu entlang, der zu dieser Zeit noch ruhig durch das Land floss. Als M’boi die Flucht seiner Braut bemerkte wurde er so zornig, dass er das Wasser des Iguazu-Flusses aufwühlte, so dass der Fluss nie mehr zur Ruhe kommen sollte. Mit gewaltigen Schlägen brachte der große Gott das Felsenbett zum Einsturz und den tapferen Krieger verwandelte er in einen Felsen unter dem Wasserfall, damit er bis in alle Ewigkeit von dem herabfallenden Wasser gepeitscht wird. Die hübsche Häuptlingstochter Naipi verwandelte er in eine am Ufer stehende Palme die ihre Zweige sehnsüchtig nach dem Felsen unter dem Wasserfall ausstreckt, allerdings vergeblich.

Der erste Europäer, der die gewaltigen Wasserfälle zu Gesicht bekam, war der spanische Seefahrer Alvar Nunez Cabeza de Vaca im Jahre 1542. Zu beiden Seiten des unglaublichen Naturschauspiels erstreckt sich ein üppiger Regenwald mit einer artenreichen Flora und Fauna. Seit 1986 stehen die Wasserfälle als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzt das „große Wasser“ wie die Guarani-Indianer den Iguazu-Fluss bezeichnen, aus rund 75 Metern in die Tiefe. Auf einer Gesamtlänge von 2700 Metern donnern von mehr als 270 einzelnen Wasserfällen, zwischen 1700 – 7000 m³ Wasser pro Sekunde in die Garganta del diablo, die sogenannte „Kehle des Teufels“. Der größere Teil der Wasserfälle befindet sich mit 1900 Metern auf der argentinischen Seite, die übrigen 800 m erstrecken sich auf brasilianischem Grund und Boden. Von hier aus hat man auch den besseren Blick auf das imposante Naturschauspiel, welches Eleonore Roosevelt, der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten angeblich den Ausruf „Poor Niagara“ („Arme Niagarafälle“) entlockt haben soll.

Vor 100 000 Jahren sollen die majestätischen Iguazu-Wasserfälle durch eine geologische Verschiebung, welche eine Abbruchkante bildete, entstanden sein. Die hier lebenden Guarani-Indianer haben natürlich viel phantasievollere und poetischere Geschichten über die Entstehung zu erzählen. Um die Wasserfälle ranken sich nämlich zahlreiche Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende der Häuptlingstochter Naipi. Sie war dem Gott M’boi, einer großen Schlange versprochen, doch sie liebte den tapfersten Krieger ihres Stammes. Um für immer zusammen sein zu können, flohen die beiden in einem Kanu den Iguazu entlang, der zu dieser Zeit noch ruhig durch das Land floss. Als M’boi die Flucht seiner Braut bemerkte wurde er so zornig, dass er das Wasser des Iguazu-Flusses aufwühlte, so dass der Fluss nie mehr zur Ruhe kommen sollte. Mit gewaltigen Schlägen brachte der große Gott das Felsenbett zum Einsturz und den tapferen Krieger verwandelte er in einen Felsen unter dem Wasserfall, damit er bis in alle Ewigkeit von dem herabfallenden Wasser gepeitscht wird. Die hübsche Häuptlingstochter Naipi verwandelte er in eine am Ufer stehende Palme die ihre Zweige sehnsüchtig nach dem Felsen unter dem Wasserfall ausstreckt, allerdings vergeblich.

Der erste Europäer, der die gewaltigen Wasserfälle zu Gesicht bekam, war der spanische Seefahrer Alvar Nunez Cabeza de Vaca im Jahre 1542. Zu beiden Seiten des unglaublichen Naturschauspiels erstreckt sich ein üppiger Regenwald mit einer artenreichen Flora und Fauna. Seit 1986 stehen die Wasserfälle als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Auf der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien stürzt das „große Wasser“ wie die Guarani-Indianer den Iguazu-Fluss bezeichnen, aus rund 75 Metern in die Tiefe. Auf einer Gesamtlänge von 2700 Metern donnern von mehr als 270 einzelnen Wasserfällen, zwischen 1700 – 7000 m³ Wasser pro Sekunde in die Garganta del diablo, die sogenannte „Kehle des Teufels“. Der größere Teil der Wasserfälle befindet sich mit 1900 Metern auf der argentinischen Seite, die übrigen 800 m erstrecken sich auf brasilianischem Grund und Boden. Von hier aus hat man auch den besseren Blick auf das imposante Naturschauspiel, welches Eleonore Roosevelt, der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten angeblich den Ausruf „Poor Niagara“ („Arme Niagarafälle“) entlockt haben soll.

Vor 100 000 Jahren sollen die majestätischen Iguazu-Wasserfälle durch eine geologische Verschiebung, welche eine Abbruchkante bildete, entstanden sein. Die hier lebenden Guarani-Indianer haben natürlich viel phantasievollere und poetischere Geschichten über die Entstehung zu erzählen. Um die Wasserfälle ranken sich nämlich zahlreiche Legenden und Mythen. Eine davon ist die Legende der Häuptlingstochter Naipi. Sie war dem Gott M’boi, einer großen Schlange versprochen, doch sie liebte den tapfersten Krieger ihres Stammes. Um für immer zusammen sein zu können, flohen die beiden in einem Kanu den Iguazu entlang, der zu dieser Zeit noch ruhig durch das Land floss. Als M’boi die Flucht seiner Braut bemerkte wurde er so zornig, dass er das Wasser des Iguazu-Flusses aufwühlte, so dass der Fluss nie mehr zur Ruhe kommen sollte. Mit gewaltigen Schlägen brachte der große Gott das Felsenbett zum Einsturz und den tapferen Krieger verwandelte er in einen Felsen unter dem Wasserfall, damit er bis in alle Ewigkeit von dem herabfallenden Wasser gepeitscht wird. Die hübsche Häuptlingstochter Naipi verwandelte er in eine am Ufer stehende Palme die ihre Zweige sehnsüchtig nach dem Felsen unter dem Wasserfall ausstreckt, allerdings vergeblich.

Der erste Europäer, der die gewaltigen Wasserfälle zu Gesicht bekam, war der spanische Seefahrer Alvar Nunez Cabeza de Vaca im Jahre 1542. Zu beiden Seiten des unglaublichen Naturschauspiels erstreckt sich ein üppiger Regenwald mit einer artenreichen Flora und Fauna. Seit 1986 stehen die Wasserfälle als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Bilder:
In den majestätischen Anden Perus entspringt der mächtigste und wasserreichste Fluss der Welt, der Amazonas. Er durchfließt von hier aus das gleichnamige Amazonas Becken in Richtung Westen und mündet nach 6.448 Kilometern in Brasilien in den Atlantik. Sein Einzugsgebiet umfasst mehr als 6 Millionen km², ein Großteil davon ist geprägt von tropischem Regenwald.

Nicht nur die Dimensionen des Amazonas sind überwältigend, sondern auch die hier befindliche Flora und Fauna, so leben beispielsweise über 1500 Fischarten im Flusssystem des Rio Amazonas. Darunter so seltene Arten wie der Amazonas-Manti und der Amazonasdelfin. Und auch um den Amazonas herum sind zahllose unterschiedliche Pflanzen und Tiere zu Hause.

Somit gehört eine Reise in den Amazonas sicher zu den abenteuerlichsten und imposantesten Touren die man in Südamerika machen kann. Hier kommen vor allem Naturfreunde, Aktivurlauber und Outdoor-Begeisterte auf ihre Kosten. Bei einer Rundreise durch den Norden Südamerikas, sollte ein Ausflug in das überwältigende Amazonas-Becken in keinem Fall fehlen.
Bilder:
Der sogenannte „Schwarze Fluss“, der Rio Negro ist mit seiner Länge von 2.253 Kilometern der zweitgrößte Nebenfluss des Amazonas. Er entspringt im Bergland von Guayana und fließt anschließend in südöstliche Richtung bis er unterhalb der Großstadt Manaus in den mächtigen Amazonas mündet. Den Namen Rio Negro bekam der Fluss treffenderweise auf Grund seiner schwarzen Färbung, welche durch den hohen Gehalt von Huminsäuren und Fulvosäuren entsteht.

Diese Färbung wird besonders bei der Einmündung in den Amazonas deutlich, denn auch nach über 30 Kilometern kann man das teefarbene Schwarzwasser des Rio Negro noch gut vom milchig braunen Wasser des Amazonas unterscheiden. Die mit Abstand größte Stadt am Schwarzen Fluss ist Manaus, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Sie zählt über 1,6 Millionen Einwohner und ist die Touristenhochburg der Region. Besonders wegen des Urwaldes, der die Stadt umgibt, kommen jedes Jahr Millionen von Besucher in die Stadt. Die Region um Manaus gilt als das Gebiet mit der größten Artenvielfalt auf der Erde.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bis in das Jahr 1960 war Rio de Janeiro die Hauptstadt von Brasilien. Dann wurde Brasilia zur Landeshauptstadt ernannt. Doch nach Sao Paulo ist Rio de Janeiro nach wie vor das wichtigste und größte Handels- und Finanzzentrum und die zweitgrößte Stadt in ganz Brasilien. Eine Brasilienreise ohne Rio de Janeiro besucht zu haben, würde heißen, das Land nur zur Hälfte erlebt zu haben. Die Stadt liegt zwischen der Guanabara Bucht im Osten, Ausläufern des zentralbrasilianischen Hochlandes im Norden und im Westen und dem Atlantik im Süden.

Rio bietet dem Reisenden mehr als genug an Eindrücken und Erlebnisvielfalt. Wer das Glück hat, hier den weltberühmten Karneval von Rio mitzuerleben, ist natürlich Zeuge unübertroffener Schönheit, Lebensfreude und einem Wirbel von Musik und Tanz bei der Parade der Sambaschulen, wie er sonst nirgendwo auf der Welt zu erleben ist. Doch auch außerhalb des Karnevals hat Rio sehr viel zu bieten. Jeden reißt diese lebendige Metropole einfach mit.

Die größten Sehenswürdigkeiten sind natürlich der Zuckerhut und die riesige Christusstatue. Der Strand von Copacabana zieht jeden in seinen Bann. Auf jeden Fall sollte auch ein Abstecher in die Altstadt von Rio de Janeiro nicht versäumt werden. Hier schaffen die Berge, die die Stadt teilen, etwas kühlere Luft. Der Reisende kann mit der einzigen Straßenbahn von Rio beschaulich durch die schönen, alten Straßen fahren, wo das alte Zentrum von Rio noch eine Ruhe atmet, die in der großen, quirligen Stadt sonst kaum zu finden ist.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören weiterhin das Paco Imperial, eine alte Gouverneurs-Residenz, die bereits 1743 erbaut wurde und einst der königlichen Familie aus Portugal als Zuflucht vor Napoleon diente. Sehenswert ist auch die wunderschöne Barock-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Im Botanischen Garten von Rio findet der Besucher Ruhe und Erholung inmitten einer großartigen Pflanzen- und Blütenvielfalt.
Mit 2,9 Mio. Einwohnern ist Salvador da Bahia die drittgrößte brasilianische Stadt und Hauptstadt des Bundesstaates Bahia. In Salvador da Bahia wurden einst die meisten afrikanischen Sklaven angeschifft, was sich noch heute in afrikanischen Kulten und Riten spiegelt. Später entwickelte sich die Stadt zu einem bunten Kunst- und Kulturzentrum. Die Lage der Stadt ist traumhaft an der Allerheiligen Bucht, mit kilometerlangen, wunderschönen Sandstränden. Neben der bunten, lebensfrohen Altstadt locken die vielen Kirchen zur Besichtigung. Die berühmteste ist die Hl. Francesco Kirche, die mit Unmengen von Goldverzierungen leuchtet. Wegen der vielen, reich geschmückten Kirchen heißt Salvador da Bahia auch Rom Brasiliens.
Bilder:
Sao Paulo ist die größte brasilianische Stadt und die Hauptstadt des Bundesstaates Sao Paulo. Der gesamte Bundesstaat ist durch große Höhenunterschiede von hochragenden Gebirgen, die mit tiefen Tälern wechseln, gekennzeichnet. Die Stadt Sao Paulo selbst zählt zu den weltgrößten Ballungsräumen, hier herrscht nie Ruhe. Sao Paulo ist gleichzeitig das wichtigste Finanzzentrum ganz Südamerikas. Hier sind Industrie, Großbanken, große Geschäftsmeilen angesiedelt, und natürlich sehr viele Hotels. Die Stadt ist auch für ihr lebendiges Nachtleben bekannt. Wer Luxus Shopping liebt, kommt in Sao Paulo auf seine Kosten. Doch die Stadt bietet auch mit ihren schönen Parks Erholungsoasen und zahlreiche sehr interessante Museen.
Bilder:
Manaus, mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern die Hauptstadt des größten brasilianischen Bundesstaats Amazonas, liegt im oberen Amazonasbecken im Dschungel. Als die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts durch Kautschuk reich war, wurden luxuriöse Bauten errichtet, die heutzutage noch zu bewundern sind: das Tetro Amazonica – eine Kopie der Grand Opera de Paris, der Mercado Municipal – eine Kopie der Pariser Markthallen Les Halles und das Kulturzentrum Palacio Rio Negro. Sehenswert sind zudem die portugiesischen Fassaden. Seit 1967 ist Manaus eine Freihandelszone, wodurch Stadt und Region gute Einnahmen erzielen. Eine Stadtbesichtigung ist absolut lohnenswert: Es gibt jede Menge historische und architektonische Highlights zu betrachten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Brasilien (BR)
Brasilien
Das größte Land des südamerikanischen Kontinents lockt jedes Jahr Millionen von Touristen in seine Städte und an seine Strände. Besonders Rio de Janeiro ist bei Reisenden sehr beliebt, die Wahrzeichen und berühmten Touristenattraktionen der Stadt sind der Zuckerhut, die Christusstatue und der Strand des Stadtteils Copacabana. Die größte Stadt Brasiliens ist Sao Paulo, diese beeindruckt mit Sehenswürdigkeiten wie dem Dom „Catedral da Sé“, dem Patio do Colegio, dem Bandeirantes-Monument oder dem Teatro Municipal. Brasilia, eine weitere brasilianische Millionenmetropole ist die Hauptstadt des Landes, zwar ist sie weniger bekannt als Sao Paulo oder Rio de Janeiro, trotzdem hat auch sie eine Menge Sehenswertes zu bieten, so beispielsweise die Kathedrale von Brasilia oder die Juscelino-Kubitschek Brücke.
Das größtenteils tropische Klima Brasiliens lockt natürlich auch viele Badegäste an die Strände der Atlantikküste. Doch neben den Küsten hat Brasiliens Natur noch einiges mehr zu bieten, wie die Iguaçu – Wasserfälle an dem Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay und selbstverständlich auch der dichte Regenwald im beeindruckenden Amazonasgebiet sowie der Amazonas selbst, seines Zeichens mächtigster Strom der Erde. Somit bietet Brasilien alles was man sich für einen exzellenten Urlaub wünscht: traumhafte Strände, pulsierende Metropolen, malerische Städte und Bauten die an vergangene Zeiten unter portugiesischer Kolonialherrschaft erinnern, eine vielfältige Flora und Fauna, sowie atemberaubende Landschaften und nicht zu vergessen die Gastfreundschaft und Offenheit der Brasilianer. All das lässt sich wunderbar kombiniert während einer Rundreise erkunden, eine anschließende Badeverlängerung sorgt für die nötige Entspannung und gibt Gelegenheit das erlebte zu verarbeiten.
beste Reisezeit:
Der tropische Norden sollte zwischen Juni und November bereist werden, dann fällt der wenigste Niederschlag, für den subtropischen Süden und die Ostküste empfehlen sich die Monate September bis März.
 

Klima:
In Brasilien herrschen mehrere Klimazonen vor. Der Norden ist tropisch und eine der regenreichsten Regionen der Welt. Der Süden wird von subtropischem Klima dominiert, das Wetter ist hier gemäßigter.
Einreise:
Mit Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Bei einem Aufenthalt bis maximal 90 Tage muss kein Visum beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BrasilienSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Darüber hinaus ist auch eine Schutzimpfung vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BrasilienSicherheit.html

Währung:
1 Real = 100 Centavos
 

Flugdauer:
ca. 11 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ –4h/ -5h, MESZ -5h/-6h


Gut zu wissen:
Die meisten Brasilianer gehören der römisch-katholischen Kirche an und sind sehr gläubig, Reisende sollten dies respektieren. Im Allgemeinen ist die brasilianische Bevölkerung sehr höflich und gastfreundlich. In Großstädten sollten Reisende sich vor Taschendieben in Acht nehmen.


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