Inklusive Flug
  • 17-tägige Aktivreise durch Island & Grönland
  • 3-/4-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Unvergessliche Momente & tolle Fotomotive in Island
ab 6.335 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Isländer sagen, sie leben an der Grenze der bewohnbaren Welt. Damit meinen sie nicht nur die geographische Grenze zwischen polaren und gemäßigten Breiten - auch das „heiße“ Innenleben Islands führt den Insulanern und uns die Gewalt der Natur vor Augen. Wer sich hier in relativ kurzer Zeit die reizvollsten Gegenden erwandern möchte, dem „ergeht“ es auf dieser WanderStudienreise bestens. Bevor Sie sich zu einer Entdeckungstour nach Grönland aufmachen, bleibt Ihnen in der Hauptstadt Reykjavik Zeit, um im heißen Thermalwasser zu baden und sich vom warmen Dampf einnebeln zu lassen.
1. Tag: Ankunft in Island
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Flug von Frankfurt oder München mit Icelandair nonstop nach Keflavik oder von Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Hannover oder Zürich über Kopenhagen. Für den Transfer zum nahe gelegenenen Hotel in Keflavik ist gesorgt, dort treffen Sie auch Ihren Studiosus-Reiseleiter. 20 km.
2. Tag: Wanderung zum Vulkan
Zum Auftakt präsentiert Ihr Reiseleiter Ihnen heute die Wasserwelt in allen Aggregatzuständen: sprühend, kochend und gefroren! Die erste • Wanderung (2,5 Std., mittel, ? 150 m ? 300 m) am Vulkanmassiv Hengill entlang führt über taufrische Wiesen - dann stehen wir hoch über dem Geothermiekraftwerk Nesjar: Aus über 2000 m tiefen Bohrlöchern wird Energie gewonnen. Im Nationalpark Thingvellir (UNESCO-Kulturerbe) tagte vor über 1000 Jahren das Parlament. Wassergefüllte Spalten in den Basaltdecken zeugen hier von der aktiven Kontinentaldrift, die auch den Geysir Strokkur im 15-Minuten-Takt bis zu 20 m hoch spucken lässt. Noch mehr Gischt gibt es am Wasserfall Gullfoss. Unser Quartier schlagen wir an den Ufern des Sees Laugarvatn auf. Unsere Empfehlung für den Abend: Spülen Sie vor dem Abendessen den Staub der Vulkanwanderung im modernen Thermalbad Fontana ab (ca. 25 €)! 160 km.
3. Tag: Querfeldein nach Akureyri
Vorbei an glitzernden Gletschern und erloschenen Vulkanen geht es in die Hochlandwüste. Über die Kjölur-Route gelangen wir nach Hveravellir, mit seinen heißen Quellen ein Hort des Lebens im kargen Hochland, perfekt für ein Picknick mit isländischen Spezialitäten. Gestärkt • wandern wir los (1,5 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m) über erkaltete Lavafelder auf der Flanke eines flachen Schildvulkans bis zum Schafspferch des Verbannten Eyvindur. Immer weiter führt uns der Weg durch die Wüste gen Norden, bis Seen und Staustufen von der Zivilisation künden und wir Akureyri erreichen. Fahrtstrecke 320 km. Das Abendessen findet heute in eigener Regie statt.
4. Tag: Akureyri und Walmuseum
Am Vormittag sehen wir uns kurz um in Akureyri und machen uns dann auf zum sagenhaften Wasserfall Godafoss; hier stürzen die Fluten auf einer Breite von 30 m in einen Kessel, auf dessen Grund Bilder der nordischen Götter ruhen sollen, einst versenkt von christlichen Missionaren. Auf der Fahrt nach Husavik berichtet Ihr Reiseleiter über die Zukunft des Walfangs in Island - ein heißes Thema. Wir besuchen das Walmuseum, und im Anschluss • wandern wir (1,5 Std., mittel, ? 50 m ? 50 m) auf dem Felsen Eyjan hoch über der Schlucht Asbyrgi. Spektakulär ist die Fahrt an der Nordküste entlang. 130 km. Zwei Übernachtungen in Storutjarnir.
5. Tag: Luzifers Labyrinth
Großer Wandertag: Die Erde brodelt rund um den See Myvatn, Schwefelschlammtöpfe speien stinkenden Brei, Dampf zischt aus Ritzen und Spalten. Die erste Etappe der • Tour de Lava (3,5 Std., mittel, ? 200 m ? 200 m) führt auf den Aschekrater Hverfjall und weiter ins Lavalabyrinth von Dimmuborgir. Am Kraftwerk Krafla vorbei folgt der zweite Teil der Lavatour: Wir • wandern (1,5 Std., leicht, ? 50 m ? 50 m) über den dampfenden Boden des Lavafeldes Leirhnjukur. Fahrtstrecke 100 km.
6. Tag: Idyll und Krawall
Am Myvatn schnüren wir noch einmal die Wanderstiefel und • erklimmen den Berg Vindbelgjarfjall (1,5 Std., mittel, ? 250 m ? 250 m). Vom Gipfel genießen wir den Panoramablick über den See. Der Idylle am Myvatn folgt der Krawall des reißenden Flusses Jökulsa a Fjöllum, auf dessen basaltigem Uferboden wir zum Wasserfall Selfoss und weiter zum gewaltigen Dettifoss • wandern (1,5 Std., leicht, ? 50 m ? 50 m). Das Wasser stürzt hier donnernd in eine 150 m tiefe Basaltschlucht. Danach weiter durch die karge Hochlandwüste nach Hallormsstadur. 250 km.
7. Tag: An den Ostfjorden
Der Tag beginnt mit einer • Wanderung im größten Waldgebiet Islands (2 Std., mittel, ? 150 m ? 150 m). Unterwegs schweift unser Blick über den See Lögurinn. Wie Augenzeugen glaubhaft berichten, lässt sich hier gelegentlich ein Ungeheuer sehen. Die zweite • Wanderung führt uns zum eleganten Hengifoss, einem der höchsten Wasserfälle des Landes (2 Std., mittel, ? 250 m ? 250 m). Über eine kurven- und aussichtsreiche Straße geht es an zerklüfteten Fjorden entlang an die Südküste. Kleine Fischerdörfer säumen unseren Weg. 290 km.
8. Tag: Gletscher Vatnajökull
Heute im Mittelpunkt: der Vatnajökull, Europas zweitgrößter Gletscher. Vorsicht! Unter der Eiskappe rumoren Vulkane, wie sich 2011 beim Ausbruch des Grimsvötns zeigte. Beim Spaziergang an der Gletscherlagune Fjallsárlón kommen wir den treibenden Eisbergen ganz nahe. Und wenn Sie noch näher an die Eisberge herankommen wollen, dann machen Sie doch eine Fahrt auf der Lagune mit einem Zodiac (ca. 40 €). Auf dem Weg in die grüne Oase Skaftafell zeugen Moränen vom Rückgang des Gletschers - liegt's am Klimawandel? Im Nationalpark empfängt uns eine üppige Vegetation, wir • wandern (4 Std., mittel, ? 400 m ? 400 m) über moosige Wiesen auf den Berg Skerholl und schauen auf den Gletscher und auf ferne Gipfel. 200 km.
9. Tag: Ab in den Süden!
Selten ist Schwarzsehen so schön: Steine anschauen, sammeln und werfen. Basaltsand und brandungspolierte Kiesel, dazu Felsnadeln im Meer, und sogar ein Felsentor gönnte sich die Natur. Wir • wandern (1,5 Std., mittel, ? 150 m ? 150 m) zum Leuchtturm. In den Klippen unter uns nisten Möwen und Papageitaucher. Im Heimatmuseum von Skogar erfahren wir im Gespräch mit einem deutschsprachigen Guide mehr über die Folgen des Vulkanausbruchs am Eyjafjallajökull, der im Frühjahr 2010 Europa mit seiner Aschewolke in Atem hielt. Der Wasserfall Skogafoss ist mit 60 m Fallhöhe ein echter Kracher. Übernachtung in Vik. 160 km.
10. Tag: Islands Impressionismus
Ein Blick in die Vulkanspalte Eldgja: Ein Ausbruch riss den Boden auf Kilometerlänge auf. Über steile Gebirgspisten, durch Flussbetten und Furten nähern wir uns dem verwunschenen Tal von Landmannalaugar - hier hat die Erde ihr Innerstes nach außen gewendet. Wir •wandern (3 Std., anspruchsvoll, ? 400 m ? 400 m, Trittsicherheit erforderlich) auf den Blahnjukur: Der Aufstieg auf den Vulkankegel wird belohnt durch einen grandiosen Ausblick. Über große Bims- und Ascheebenen kommen wir nach Reykjavik. 390 km. Heute Abend erkunden Sie das kulinarische Angebot der Stadt in Eigenregie. Reykjaviks Nachtleben ist im ganzen Norden bekannt. Drei Übernachtungen in Reykjavik.
11. Tag: In Reykjavik
In einem Gespräch mit dem Besitzer des Sees Reynisvatn erfahren wir Interessantes über die Fischzucht und über die Gründe, warum Island nun doch nicht Mitglied der EU werden will. Auf der anschließenden Stadtrundfahrt erleben wir die Hauptstadt von ihren schönsten Seiten. Nachmittags geht jeder seinen eigenen Weg: Shoppen in der Einkaufsstraße Laugar oder immer der Nase nach zu den Blütendüften im botanischen Garten? Restauranttipps für das Abendessen hat Ihr Reiseleiter parat.
12. Tag: Reykjavik
Nutzen Sie Ihren freien Tag in Reykjavik! Machen Sie einen Stadtbummel, besuchen Sie eines der vielen Museen oder nehmen Sie ein Bad in einem der geothermisch beheizten Freibäder! Auch zahlreiche Tagesausflüge werden ab Reykjavik angeboten.
13. Tag: Auf nach Grönland!
Das Abenteuer Grönland beginnt bereits auf dem Stadtflugplatz von Reykjavik: Nur kleines Gepäck passt in den Propellerflieger, und bei mächtigem Gegenwind starten wir gen Grönland. Der Flug dauert rund zwei Stunden, zurück lassen wir die Vulkane, schweben hinweg über einen 30 km breiten Gürtel aus Treibeis vor Grönlands Ostküste und landen auf dem Inselchen Kulusuk, knapp unterhalb des Polarkreises. Es folgt das zweite Abenteuer: Im Helikopter fliegen wir zu unserem Ziel, dem Inuitdorf Angmagssalik, denn auf Grönland gibt es Straßen nur in Ortschaften. Ein echtes Erlebnis! Zwei Übernachtungen in Angmagssalik.
14. Tag: Eisberg voraus!
Gemeinsam gehen wir morgens runter zum Hafen und heuern auf dem Ausflugsboot Jollepax an. Das tuckert mit uns hinaus auf die offene See zu einem sensationellen Schauspiel: Eisberge aller Größen treiben vorüber, nur den Gesetzen des Meeres gehorchend, die sie in den Süden driften lassen. Manche der blauen, weißen oder grauen Kolosse sind vom fernen Spitzbergen mit dem Ostgrönlandstrom angereist, einheimische Hünen brachen an den Gletscherkanten Grönlands ab. Augen auf für die Robben, die vielleicht auf Eisschollen vorbeigleiten, und mit viel Glück können Sie manchmal Wale sehen, die ihren Blas gen Himmel schicken. Durch die extrem saubere Luft wirkt alles wie zum Greifen nah, allerdings ignorieren Kameras diesen optischen Schwindel. Darum sehen Sie sich lieber alles mit dem Herzen an. Wenn es das Wetter erlaubt, steuern wir mit dem Boot eine entlegene Jägersiedlung an, die den harten Alltag auf Grönland zeigt. Nachmittags lädt das Blumental zu einer Wanderung ein (2 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m): Während des kurzen Sommers zeigt die arktische Natur ein ganzes Feuerwerk an Blüten. Ein Besuch des Heimatmuseums gewährt einen kleinen Einblick in das Leben am Polarkreis, wo monatelang die polare Nacht regiert.
15. Tag: Alltag der Robbenjäger
Am Vormittag bekommen wir weitere Einblicke in die Kultur der Einheimischen beim Besuch einer Schnitzerwerkstatt. Nehmen Sie einen Tupilak, einen aus Rentiergeweih geschnitzten Hausgeist, mit in die Heimat! Mit dem Helikopter fliegen wir zurück nach Kulusuk und erkunden gemeinsam die kleine Siedlung, deren sozialen Mittelpunkt der Supermarkt bildet - zu den Dingen des täglichen Bedarfs zählen auf Grönland auch großkalibrige Gewehre für die Jagd und zum Schutz vor Tieren. Die Grönländer leben vom Handel mit Robbenfellen und Walfleisch. Ihr Reiseleiter kennt die heftige Kontroverse zwischen Tierschutz und dem Recht auf eine traditionelle Existenz - sammeln Sie eigene Eindrücke! Mit offenen Booten geht es dann wieder hinaus, allerdings in ruhige Gewässer - dem „kleinen Gletscher“ entgegen (abhängig von der Eislage). Hier heißt es in gebührendem Abstand warten, denn wenn der Gletscher kalbt, schlagen die stürzenden Eismassen Respekt einflößende Wellen! Am Abend können Sie auf einem Spaziergang durch Kulusuk Vögel beobachten, die sich hier im arktischen Sommer ein Stelldichein geben. Übernachtung im einzigen Hotel des Dorfes.
16. Tag: Rückflug nach Reykjavik
Vormittags fliegen wir von Grönland zurück nach Island; Ankunft am Nachmittag. Auf geht's zur letzten Station der Reise, unserem Übernachtungshotel in Keflavik in der Nähe des Flughafens.
17. Tag: Abschied von Island
Im Laufe des Tages kurze Fahrt zum Flughafen von Keflavik und Rückflug.


Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Zum berühmten Golden Circle, die faszinierende Region in der sich die eindrucksvollsten Attraktionen Südislands befinden, gehört neben dem Nationalpark Þingvellir und dem Wasserfall Gullfoss auch der imposante Geysir Strokkur. Er befindet sich zusammen mit anderen Geysiren und heißen Quellen im Haukadular Tal. Der Geysir dessen Name übersetzt „Butterfass“ bedeutet, fasziniert jedes Jahr Tausende Besucher.

Im relativ regelmäßigen Abstand von drei bis fünf Minuten bricht der Strokkur aus. Hin und wieder kommt es vor, dass er sogar dreimal nacheinander ausbricht. Die imposante Säule aus Dampf und Wasser erreicht eine Höhe zwischen 25 und 30 Metern. Neben dem Strokkur befindet sich der sogenannte Große Geysir, welcher aber nur noch selten ausbricht.
Bilder:
Im Haukadalur, einem Tal im Süden Islands befindet sich eine der touristischen Hauptattraktionen des Landes, der Gullfoss Wasserfall, dessen Name übersetzt "Der goldene Wasserfall“ bedeutet. Er gehört zusammen mit den benachbarten Haukadalur Geysiren und dem Þingvellir Nationalpark zum sogenannten Gullni hringurinn oder Golden Circle, die wohl beliebteste Rundreise-Route Islands.

Die Tatsache, dass Besucher dieses einmalige Naturschauspiel noch bewundern können, verdanken wir dem Einsatz von Sigriour Tomasdottir und deren Vater. Beide setzten sich gegen den geplanten Verkauf des Gebietes um den Wasserfall ein. Die enorme Wasserkraft des Flusses Hvita sollte zur Stromerzeugung genutzt werden, was das Ende für den imposanten Wasserfall bedeutet hätte. Eine Gedenktafel erinnert bis heute an Sigriour Tomasdottir.
5. Tag Aschekrater Hverfjall
Lavalabyrinth bei Dimmuborgir
Bilder:
Einer der malerischsten Seen Islands befindet sich im Nordosten des Landes, der See Myvatn. Der Name bedeutet übersetzt „Mückensee“ und bezieht sich auf die riesigen Mückenschwärme, welche besonders im Sommer den See belagern und für den enormen Fischreichtum und die mannigfaltige Entenpopulation verantwortlich sind. Im See befinden sich zahlreiche pittoreske Inseln.

Doch nicht nur der See besticht mit seiner herausragenden Schönheit, auch die nähere Umgebung ist von einer einzigartigen Anmut geprägt. Hier befinden sich zahlreiche Naturwunder, welche alle durch den starken Vulkanismus der Gegend entstanden sind. Bizarre Gesteinsformationen, wunderschöne Grotten und erholsame Thermalbäder sind dabei nur einige der vielen Attraktionen, welche die Gegend zu bieten hat.
Bilder:
Einer der malerischsten Seen Islands befindet sich im Nordosten des Landes, der See Myvatn. Der Name bedeutet übersetzt „Mückensee“ und bezieht sich auf die riesigen Mückenschwärme, welche besonders im Sommer den See belagern und für den enormen Fischreichtum und die mannigfaltige Entenpopulation verantwortlich sind. Im See befinden sich zahlreiche pittoreske Inseln.

Doch nicht nur der See besticht mit seiner herausragenden Schönheit, auch die nähere Umgebung ist von einer einzigartigen Anmut geprägt. Hier befinden sich zahlreiche Naturwunder, welche alle durch den starken Vulkanismus der Gegend entstanden sind. Bizarre Gesteinsformationen, wunderschöne Grotten und erholsame Thermalbäder sind dabei nur einige der vielen Attraktionen, welche die Gegend zu bieten hat.
Auf einer Fläche von rund 12.000 km² erstreckt sich im Südosten Islands der atemberaubende Vatnajökull Nationalpark. Dieser wurde allerdings erst im Jahre 2008 durch den Zusammenschluss mehrerer kleinerer Nationalparks und Naturdenkmäler gegründet.

Dazu gehörten der Skaftafell Nationalpark und der Jökulsárgljúfur Nationalpark sowie das Vulkansystem Askja, der Berg Herðubreið und noch weiter Gebiete, welche sich rund um den faszinierenden und eindrucksvollen Gletscher Vatnajökull erstrecken.

Dieser Gletscher Vatnajökull bietet in gewisser Weise das Zentrum des Nationalparks und war deshalb auch dessen Namensgeber. Besonders sehenswert im Vatnajökull Nationalpark ist unter anderem der Wasserfall Svartifoss mit seinen bezaubernden schwarzen Basaltsäulen.
Bilder:
Der mit Abstand größte Gletscher Islands ist der Vatnajökull Gletscher im Südosten der Insel, mit einem Volumen von über 3.000 km³ ist er zudem auch (am Volumen gemessen) der größte Gletscher Europas. Der Vatnajökull erstreckt sich auf einer Fläche von rund 8.100 km² was etwa 8% der gesamten Fläche Islands ausmacht.

An der Fläche gemessen ist dieser Gletscher allerdings nur der zweitgrößte Gletscher des Kontinents, knapp hinter Austfonna auf Spitzbergen. Dennoch gehört er zweifelsohne zu den atemberaubendsten Gletschern überhaupt, denn nicht nur seine enorme Größe sondern auch seine faszinierenden und tief beeindruckenden Landschaften machen ihn zu einem wahren Besuchermagnet.
Bilder:
Im Süden Islands, nahe des Ortes Skogar befindet sich eine ehemalige Steilküste, an der auf einer Breite von 25 Metern das Wasser des Skoga rund 60 Meter in die Tiefe stürzt, der sogenannte Skogafoss, dessen Name übersetzt „Waldwasserfall“ bedeutet. Doch nicht nur der Wasserfall selbst sondern auch die ihn umgebende Landschaft ist einfach traumhaft und beeindruckend.

Tiefes Grün erstreckt sich in den warmen Monaten um den Skogafoss, im Winter eine dichte Schneedecke, besonders kalte Temperaturen lassen ihr sogar erstarren und sorgen somit für ganz einzigartige Eindrücke. Östlich des Wasserfalls befindet sich der berühmte und beliebte Trekkingpfad Laugavegur, welcher bis hinauf zum Pass Fimmvörðuháls führt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Übersetzt bedeutet der Name Keflavik so viel wie „Treibholzbucht“, diese Bezeichnung geht angeblich auf den ersten Siedler Ingolfur Arnarson zurück. Die Stadt befindet sich auf der stiefelförmigen Halbinsel Reykjanesskagi im äußersten Südwesten Island, nahe der Hauptstadt Reykjavik und ist mit ihren mehr als 8.000 Einwohnern die größte Stadt der Halbinsel sowie die sechstgrößte des gesamten Landes.

Besonders wegen des hier befindlichen internationalen Flughafens Leifur Eriksson ist die Stadt ein touristisch bedeutender Ort. Auch der Hafen spielt für die Wirtschaft eine wichtige Rolle. Aber auch die Besucher der Stadt besuchen den Hafen wegen seiner zahlreichen historischen Bauwerke gern. Besonders sehenswert sind hier das Fischerdenkmal, die Kirche Keflavíkurkirkja aus dem Jahr 1915, der Leuchtturm und das rote Wohnhaus des dänischen Kaufmanns Peter Duus, auch Duushus genannt.
Laugarvatn
Im zentralen Norden Islands befindet sich die viertgrößte Stadt des Landes, der rund 18.000 Einwohner zählende Ort Akureyri, welcher im isländischen auch Akureyrarkaupstaður genannt wird. Dieser verbindet auf ganz magische Weise den Charme isländischer Kleinstädte mit der Faszination kolossaler Prachtbauten. Bestes Beispiel für letzteres ist die atemberaubende und tief beeindruckende von Guðjón Samúelsson entworfene Akureyrarkirkja („Akureyris Kirche“). Sie besticht durch ihre für eine Kirche ungewöhnliche Form.

Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit befindet sich in dem Stadtteil Glerárhverfi, die sogenannte Glerárkirkja, welche erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts fertiggestellt wurde und eine dementsprechende moderne Bauweise aufweist. Weiterhin beheimatet Akureyri einige Dichterwohnungen, welche ebenfalls einen Besuch wert sind so wie das bekannte Nonnahus oder auch das Davioshus und das Sigurhæðir.
Im Nordosten Islands, in der Region Norðurland eystra, befindet sich die beschauliche Gemeinde Norðurþing, deren größter Ort und Verwaltungssitz die Stadt Husavik ist. In dem Ort leben rund 2.300 Menschen. Der Name Husavik bedeutet übersetzt so viel wie „Häuserbucht“.

Die malerische Kleinstadt liegt direkt an der Skjalfandibucht, zudem befindet sich östlich von Husavik der Husavikurfjall, ein 417 Meter hoher Berg vulkanischen Ursprungs. Hier sind Wanderungen überaus beliebt und sehr zu empfehlen. Hier liegt auch der See Botnsvatn mit seinem Naturschutzgebiet.

Zu den Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt gehört allen voran die Kirche von Husavik, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Weiterhin kann man von Husavik aus Wahlbeobachtungsfahrten machen oder Ausflüge in die vulkanisch sehr aktive Region Myvatn machen.
Bilder:
Im Süden Islands in der Region Suðurland befindet sich die kleine Ortschaft Kirkjubæjarklaustur, welche auf Grund ihrer hervorragenden Lage an der berühmten und viel bereisten Ringstraße zu einem beliebten Touristenziel geworden ist. Der winzige Ort zählt gerade einmal etwa 130 Einwohner aber seine Geschichte geht dennoch bis in die Zeit der Landnahem zurück.

Kirkjubæjarklaustur ist landschaftlich besonders schön gelegen, inmitten weiter grüner Wiesen und hoher bewachsener Berge. Direkt hinter dem Dorf stürzt der Wasserfall Systrafoss in die Tiefe. Besonders sehenswert in der Umgebung sind zudem der Vulkangraben Eldgja und die Kraterreihe Lakagigar. Zudem befindet sich nur etwa 8 Kilometer westlich des Ortes der beeindruckende und sehr malerische Canyon Fjaðrárgljúfur.
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Der Name Reykjavik bedeutet ins Deutsche Übersetzt so viel wie „Rauchbucht“, diese Bezeichnung geht wahrscheinlich auf die vielen dampfenden, heißen Quellen in der Umgebung zurück. Die Stadt ist die Hauptstadt Islands sowie die größte und älteste permanente Siedlung auf der Insel und gleichzeitig auch die nördlichste Hauptstadt der Welt.

Reykjavik liegt an der Südwestküste Islands und hält einige ganz besondere Attraktionen für seine Besucher bereit. Besonders sehenswert ist die Statue in Gedenken des ersten Siedlers Ingolfur Arnarson sowie die Domkirche, das Konzerthaus Harpa das Perlan. Unbedingt gesehen haben sollte man die moderne Kirche Hallgrimskirja mit dem Denkmal für Leif Eriksson. Die Hallgrimskirkja ist zudem das höchste Bauwerk des Landes.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Island
Island, der zweitgrößte Inselstaat Europas, lädt seine Besucher ein einen unvergesslichen Aufenthalt auf der „Insel aus Feuer und Eis“ zu verleben. Dabei können imposante Vulkane, heiße Quellen, dampfende Geysire und riesige Lavafelder besichtigt werden, das Kontrastprogramm dazu bieten überragende Gletscher, tiefe Fjorde und meterhohe Eisberge.
Und wem das noch nicht aufregend genug  ist, der kann die schwarzen Sandstrände, das wüstenartige Hochland oder die „rauchende Bucht“ auf Isländisch Reykjavik, also die Hauptstadt Islands besuchen. Reykjavik ist die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Zu ihren Highlights zählen das Gästehaus Höfði, in dem sich vom 10. bis 12. Oktober 1986 Ronald Reagan und Michail Gorbatschow einem Gipfeltreffen einfanden, weiterhin die Domkirkja, das Denkmal für Leif Eriksson, der Perlan, das Hallgrímskirkja sowie zahlreiche Museen. Die Hauptstadt bildet auch einen idealen Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu verschiedenen Attraktionen wie die Blaue Lagune, der Thingvellir Nationalpark, die Westmänner-Inseln oder zur Bucht von Faxafloir, wo man Wale beobachten kann.
Weiter im Norden des Landes gibt es ebenfalls einiges zu entdecken, so wie die Lava-Insel im Myvatn-See, den Jökulsárgljúfur-Nationalpark sowie zahlreiche Vulkane. Im Landesinneren der Insel befindet sich das Hochland von Island, welches ein wenig an Gebiete wie die Atacama-Wüste in Chile erinnert und ebenfalls zur großen Diversität Islands beiträgt. Somit ist es für all diejenigen die möglichst das ganze Spektrum isländischer Schönheit erfahren will, ratsam eine Rundreise durch die „Insel aus Feuer und Eis“ zu unternehmen, diese ermöglicht es die besonderen Kontraste des Landes aufzuzeigen und den Aufenthalt so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.
beste Reisezeit:
Mai bis August (ab Mitte November können Nordlichter gesichtet werden)


Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima, die Temperaturen sind allerdings niedriger als in Mitteleuropa. Das Wetter ist sehr wechselhaft.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum wird zur Einreise nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IslandSicherheit.html

 
Impfempfehlungen:
Die Standardimpfungen sollten aufgefrischt werden.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IslandSicherheit.html

Währung:
1 Krona = 100 Aurar
 

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 20 Minuten


Ortszeit:
MEZ -1h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h 


Gut zu wissen:
Freizeitkleidung ist üblich. Auf Etikette wird im Allgemeinen wert gelegt. Zudem sind Isländer eine Kaffeetrinker-Nation, selbst in Supermärkten wird oft kostenlos Kaffee angeboten. Trinkgelder sind außer bei Fahrern und Fremdenführern eher unüblich und zumeist schon im Preis enthalten.


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Grönland
Grönland – „die größte Insel der Welt“ welche zu 85 % mit Inlandeis bedeckt ist fasziniert ihre Besucher mit ihren arktischen Landschaften, der vielfältigen und außergewöhnlichen Tierwelt sowie einer reichen und irgendwie fremdartigen Kultur. Politisch gesehen gehört die Insel zu Dänemark, doch sie wird autonom verwaltet.
Die Bewohner nennen ihre Insel Kalaallit Nunaat, das „Land der Grönländer“. Hier gibt es meterhohe Eisberge und tiefe Fjorde aber auch schroffe Gebirge und grüne Täler, eben eine der kontrastreichsten Inseln überhaupt. In den Sommermonaten ist es hier am schönsten, nicht weil es dann wie in anderen Ländern besonders warm wird, sondern weil hier im Sommer die Sonne nicht untergeht, was zum sehr interessant und zum anderen ideal zur Erkundung der Insel ist. Die Hauptstadt Grönlands ist Nuuk, sie befindet sich im Südwesten des Landes und zählt gerade einmal 17. 834 Einwohner, ist aber die größte Stadt der Insel. Eine weitere wichtige Stadt ist Ilulissat, auch der „Eisberg“ genannt, sie ist der optimale Ausgangsort um vom Boot oder Hubschrauber aus die im Meer schwimmenden Eisberge zu beobachten.
Die Stadt Ilulissat befindet sich an der Mündung des Kangia-Eisfjords. Dieser Fjord ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Eine Rundreise durch Grönland muss man einfach einmal gemacht haben, denn so kontrast- und abwechslungsreich wie die Insel selbst ist wird auch ihr Aufenthalt, es gibt eine Menge zu sehen und zu erleben, die Traditionen sind lebendig und die Natur einfach nur überwältigend.
beste Reisezeit:
März bis Mai
 

Klima:
Hier herrscht arktisches Klima. Die Winter sind extrem kalt, die Sommer in geschützten Regionen etwas milder als im Norden und im Landesinneren. Der meiste Niederschlag fällt an den Küsten.
Einreise:
mit einem noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.transamerika.org/pages/groenland/visum.php


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.fit-for-travel.de/Reiseziele/Groenland

Währung:
1 dänische Krone = 100 Øre
 

Flugdauer:
ca. 16 Stunden und 15 Minuten (mit Zwischenstopp)
 
Ortszeit:
Grönland hat 4 Zeitzonen, Ost- und Nordostgrönland: MEZ -1h, Scoresby Sund: MEZ -2h, Ammassalik/Westküste: MEZ -4h, Thule Region: MEZ -5h / MESZ -6h 


Gut zu wissen:
Das Leben auf Grönland geht im Allgemeinen etwas gemächlicher als in anderen Teilen Europas zu. Das Fotografieren während eines Gottesdienstes ist überall im Land verboten. Ein absolutes Highlight auf Grönland sind die allseits bekannten Hundeschlittenfahrten, sie werden in vielen unterschiedlichen Varianten angeboten und bieten einen herrlichen Einblick in die Natur und die Tradition des Landes.


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