Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 17-tägige Busrundreise durch Peru
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Sehen Sie die atemberaubende Natur von Peru
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Dieses spannende Programm führt Sie zu den Spuren der alten vor-inkaischen Völker im Norden Perus: der Mochica, Lambayeque und Chimú, die die Täler nahe den Küsten besiedelten und gewaltige Städte und Pyramiden aus Adobe-Ziegeln errichteten. Meisterleistungen, die der Kultur der Inka in nichts nachstanden! Als Ergänzung hierzu die malerischen kolonialen Altstädte von Chiclayo und Trujillo.

Peru - in kaum einem anderen Land Latein amerikas verbinden sich die Vielzahl kulturhistorischer Einzigartigkeiten und faszinierende Landschaften so beeindruckend. Diese Reise führt Sie zu den herausragendsten Besuchspunkten. Sie beginnen und beenden Ihre Reise in der Hauptstadt Perus, in Lima. Von hier aus fliegen zunächst nach Arequipa. Nach einer Besichtigung der kolonialen Städteperle führt Sie der Weg in das majestätische Colca-Tal und weiter hinauf in die Anden zum höchstgelegenen See der Erde und Wiege des Inka-Reiches, denTiticaca-See. Über die Hochanden führt die letzte Reiseetappe in das phantastische Cusco, den einstigen 'Nabel der Welt' des Inkareiches. Hier besuchen Sie das Stadtzentrum, die umliegenden Ruinenstätten, das liebliche Urubamba-Tal und selbstverständlich auch das legendäre Machu Picchu.
1. Tag (MI): DEUTSCHLAND - LIMA
Am späten Nachmittag Linienflug von Frankfurt/M. als Umsteigeverbindung über Madrid nach Lima mit Ankunft am nächsten Morgen.
2. Tag (DO): LIMA
Frühmorgens Ankunft in Lima. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel im modernen Stadtteil Miraflores. Das Hotelzimmer ist bereits für Sie vorbereitet. Ruhen Sie sich den Rest des Vormittags aus. Nachmittags zeigen wir Ihnen die koloniale Altstadt von Lima sowie das moderne Stadtzentrum Miraflores. F
3. Tag (FR): LIMA - CHICLAYO
Transfer zum Flughafen und Flug in den Norden von Peru nach Chiclayo, die 'Stadt der Freundschaft'. Nachmittags ein Besuch des Museums Tumbas Reales. Hier können Sie u. a. das Grab des Herren von Sipán bestaunen. Beeindruckend sind die über 400 Schmuckstücke und die Schutzpanzer aus Gold, die den jungen Herrscher begleiteten. F
4. Tag (SA): CHICLAYO
Auf einer Stadtrundfahrt besuchen Sie u. a. den Hexenmarkt von Chiclayo, wo Wunderheiler neben getrockneten Kräutern und Früchten noch allerlei wunderliche Dinge offerieren. Anschließend fahren Sie zur Ausgrabungsstätte Huaca Rajada, die Stelle, an der das Grab des 'Herren von Sipán' entdeckt wurde.

Am Nachmittag besuchen Sie die Überreste der Pyramiden von Túcume. Der bemerkenswerteste Bau ist die 'Huaca Larga', die wohl größte Lehmziegelpyramide der Welt. Von einer Aussichtsplattform aus hat man einen guten Überblick über die weitläufige, aus 26 Pyramiden bestehende Anlage. F
5. Tag (SO): CHICLAYO - TRUJILLO
Morgens Fahrt nach Trujillo. Auf dem Weg machen Sie Halt an der Huaca El Brujo, eine 2 km² große Ruinenanlage, die derzeit aus 3 Tempelpyramiden besteht.

Trujillo, einstmals die Hauptstadt des Chimú-Reiches, einem der mächtigen Vorläufer des Inka-Staates, fasziniert neben ihren archäologischen Relikten durch eine idyllische Kolonialatmosphäre. Nachmittags unternehmen Sie einen Rundgang durch die hübsche Stadt. F
6. Tag (MO): TRUJILLO - HUACA DRAGON - CHAN CHAN- LIMA
Den heutigen Ausflugtag beginnen Sie mit der Besichtigung der Pyramiden von Moche. Zwar ist von der ehemaligen Hauptstadt des Mochica-Reiches kaum noch etwas übrig geblieben - die extremen Wetterverhältnisse haben dem Baustoff, den Adobe-Ziegeln, zu sehr zugesetzt; aber die Phantasie lässt diese gewaltige Stadt wieder auferstehen. Die Sonnenpyramide, aus über 140 Millionen Lehmziegeln errichtet, gilt als das größte massive Bauwerk Südamerikas. Die farbigen Reliefmauern der kleineren Mondpyramide geben Aufschluss über die Lebensweise der Mochica. Der Drachentempel aus der Chimú-Kultur ist das kurioseste Bauwerk. Der mehrere Meter hohe Figurenschmuck der Wände stellt die Phantasie des Betrachters auf die Probe.

Die versunkene Hauptstadt des Chimú-Reiches Chan Chan, deren Überreste Sie im Anschluss besuchen, gilt als größte archäologische Stätte des Kontinents. Nach Schätzungen dürften in der Blütezeit etwa 100.000 Menschen in den 10 Stadtvierteln gelebt haben. Auch hier wurde mit Lehmziegeln gebaut, das Wasser wurde über kilometerlange Bewässerungskanäle in die Stadt geführt.

Im Laufe des späten Nachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug mit einer Linienmaschine nach Lima. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer in Ihr Hotel. F
7. Tag (DI): LIMA - AREQUIPA
Transfer zum Flughafen von Lima und Linienflug nach Arequipa, die 'weiße Stadt'. Sie liegt, umgeben von den pittoresken Vulkankegeln des Misti, des Chachani und des Picchu Picchu, besonders reizvoll in einer Oase zwischen Küste und Hochland.

Am Nachmittag eine Stadtbesichtigung mit Besuch der Kathedrale und die Jesuitenkirche La Compañía. Das bedeutendste Beispiel der kolonialen Architektur des 16. Jh. ist das Kloster Santa Catalina. Die Führung durch das Kloster gestattet Ihnen einen Einblick in das strenge religiöse Leben dieser Zeit. F
8. Tag (MI): AREQUIPA - COLCATAL(170 Km)
Ihr Ausflug in das berühmte Colca-Tal führt durch eine nur mit Pampasgras bewachsene Gegend, in der Sie mit etwas Glück Vikuñas, eine seltene Lama-Art, sehen können. Es gibt 4 verschiedene Arten in der Familie der Lamas: Llamas und Alpakas wurden vor etwa 6.300 Jahren gezähmt, das Vikuña sowie das Guanaco sind Wildtiere. Die Fahrt führt durch eine urige Vulkanlandschaft, die an den Ursprung der Erde erinnert. Nach Ankunft im Colca Tal am späten Nachmittag wird Ihnen eine Tasse Coca-Tee serviert, damit Sie sich an die Höhe gewöhnen. Nachmittags lädt Sie Ihr Reiseleiter zu einer kleinen Wanderung in der Gegend ein; im Anschluss haben Sie Gelegenheit, ein entspannendes Bad in den heißen Thermalquellen zu genießen. (Badekleidung nicht vergessen, Handtücher werden vom Hotel gestellt.) F
9. Tag (DO): COLCATAL - PUNO (280 Km)
Sie werden früh zum 'Cruz del Cóndor' gefahren. Von diesem Aussichtspunkt aus sehen Sie in die gewaltige Schlucht hinab. Etwa 1000 Meter tiefer, am Boden des Canyon, hat sich der Río Colca seinen Weg durch das Gestein gebahnt. Mit etwas Glück werden Sie das Faszinierendste dieses Tals sehen: den Flug des Kondors über dem Abgrund des Canyon.
Im Anschluss eine Wanderung von ca. 1 Stunde entlang des Canyonrands. Es ist einfach schön, an diesem Ort die gewaltige Landschaft zu genießen.

Sie fahren weiter zum Aussichtspunkt 'Antahuilque', von wo aus Sie einen guten Blick auf mehr als 1.500 Jahre alte prä-inkaische Terrassen haben.

Mittags treten Sie die etwa 5-stündige Fahrt nach Puno an, wo Sie gegen Abend ankommen. F
10. Tag (FR): UROS INSELN UND TAQUILE (170 Km)
Morgens unternehmen Sie eine Bootsfahrt zu den schwimmenden Inseln der Uros. Die Inseln und Boote bestehen aus Totora, einer Binsenart. Der Ausflug gibt Ihnen einen Einblick in die Lebensweise dieses Stammes, auch wenn die schwimmenden Inseln schon lange zu einer Touristen attraktion geworden sind.

Weiter geht es zu der faszinierenden Taquile-Insel. Die hier wohnhaften Quetschua-Indianer leben ineinfachen Verhältnissen, in enger Beziehung mit der Natur, nach einem alten System der Inka in einer Art Genossenschaft. (Anm. Auf- und Abstieg über unebenes Terrain). F
11. Tag (SA): PUNO - CUSCO (390 Km, ca. 9 Std)
Die heutige Tagesfahrt im Touristen-Linienbus von Puno nach Cusco führt entlang verträumter Indiodörfer durch den fast ausschließlich von Pampasgras bewachsenen Altiplano. Der höchste Pass ist La Raya auf 4.312 m Höhe. Auf dem Weg besichtigen die Ruinen von Pucará aus der Prä-Inka-Zeit. Im kleinen Dorf von Sicuani erwartet Sie ein Mittagessen.

Auf der Weiterfahrt besichtigen Sie in Raqchi den Wiracocha Tempel und die schöne alte Kolonialkirche in Andahuaylillas, die wegen ihres reichen Innendekors die 'sixtinische Kapelle' Amerikas genannt wird. Zum Abschluss fahren Sie das fruchtbare Tal des Vilcanota-Flusses entlang in Richtung auf das legendäre Cusco, dass Sie am Abend erreichen. F/M
12. Tag (SO): CUSCO
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nachmittags eine Stadtführung in Cusco, ehemalige Hauptstadt und 'Nabel der Welt' des Inkareiches. Die meisten Inkabauten wurden durch die Spanier zerstört, nur die Fundamente wurden erhalten, um darauf Paläste, Kloster und Kirchen zu bauen. Auf den Fundamenten des Sonnentempels Koricancha bauten die Spanier das Dominikaner-Kloster Santo Domingo. Sie besichtigen die Kathedrale von Cusco, wo die Figur des 'Señor de los Temblores', des Schutzpatrons gegen Erdbeben, von den Einheimischen sehr verehrt wird.

Im Anschluss unternehmen Sie einen Ausflug zu den über der Stadt thronenden den Inka-Anlagen von Sacsayhuamán, Kenko, Tambo Machay und Puca Pucara. F
13. Tag (MO): CUSCO - YUCAY (50 Km)
Heute brechen Sie zu einem Tagesausflug in das Urubamba-Tal, das Heilige Tal der Inkas auf. Nirgendwo sonst in Peru sieht man die traditionellen Inka-Terrassierungen so schön wie in diesem Tal. Schlendern Sie über den farbenprächtigen Markt von Pisac, wo von Gemüse über Decken, Pullover, Ponchos, Schnitzereien und Schmuck so ziemlich alles angeboten wird, was das Herz von Einheimischen wie Touristen erfreuen könnte.

Von Pisac aus fahren Sie weiter nach Cuyo Grande.
Von hier aus haben wir eine etwa 3-stündige Wanderung bis nach Chahuaytiri für Sie eingeplant. Unterwegs können Sie alte Wandmalereien sehen und besuchen eine Genossenschaft von Weberinnen. F
14. Tag (DI): YUCAY - MACHU PICCHU - CUSCO
Einer der Höhepunkte jeder Perureise ist der Besuch der Zitadelle von Machu Picchu. Die Fahrt mit dem Zug 1. Klasse führt durch das wilde Urubamba-Tal in subtropischer Landschaft auf 2400 m Höhe. Die Endstation ist das Dorf Aguas Calientes. Von hier fahren Sie mit einem Bus hinauf zur eindrucksvollen, in einer imposanten Hochgebirgslandschaft eingebetteten Zitadelle. Ein ausführlicher Rundgang wird Ihnen die alte Inkastadt mit Tempeln, Palästen, Brunnen und Terrassen näher bringen. Nach der Besichtigung fahren Sie im Bus zurück nach AguasCalientes und von dort mit dem Zug 1. Klasse nach Cusco. F
15. Tag (MI): CUSCO
Der heutige Tag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung.

Fakultativ: Ein Ausflug nach Maras. Die Salzminen von Maras sind ein Komplex von hunderten auf Terrassen angelegten, kleinen Becken, in denen schon zu Zeiten der Inkas das stark salzhaltige Wasser aus einer nahen Quelle gesammelt wurde. Von hier aus eine halbstündige Wanderung ins Tal und Mittagessen auf einer typischen Hacienda. Im Anschluss ein Besuch des kleinen Museo Inka. (ca. US$ 110,- p. P., min. 4 Personen) F/M
16. Tag (DO): CUSCO - LIMA - DEUTSCHLAND
Nachmittags-Transfer zum Flughafen von Cusco und Flug zurück nach Lima. Nach entsprechender Übergangszeit Weiterflug als Umsteigeverbindung über Madrid nach Frankfurt/M. F
17. Tag (FR): DEUTSCHLAND
Nachmittags Ankunft in Frankfurt/ M. und individuelle Heimreise.

Ende einer erlebnisreichen Reise.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Einer der malerischsten und sehenswertesten Stadtbezirke der peruanischen Hauptstadt Lima ist zweifelsohne das Viertel Miraflores. Dieses ist zudem auch einer der reichsten Stadtteile Limas. Aufgrund seines Wohlstandes, seiner Schönheit und vor allem auch wegen seiner traumhaften Lage direkt am Meer ist der Stadtbezirk Miraflores ein vielbesuchter und sehr beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Die Strände von Miraflores sind einfach herrlich, somit verwundert es nicht, dass jedes Jahr Tausende von Besucher diese erobern. Zudem haben sich zahlreiche internationale Hotels wie das Ritz oder das Hilton hier angesiedelt. Und natürlich kamen mit den Besuchern auch die Geschäfte und Restaurants.

Besonders sehenswert in Miraflores ist unter anderem der Huaca Pucllana, eine Tempelanlage aus dem 6. Jahrhundert und das einzige prähistorische Gebäude im ganzen Stadtteil. Auch der Parque Kennedy, das ehemalige Zentrum Miraflores, ist einen Besuch wert. Hier befindet sich auch eine wunderschöne Kirche sowie das Rathaus. Für Einkäufe ist das Centro Comercial Larcomar sehr zu empfehlen.
6. Tag Chan Chan
Etwa 1000 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima befindet sich die Stadt Arequipa. Hier befand sich vor der Eroberung der Spanier eine Inkastadt. Um 1540 allerdings gründeten die Eroberer hier die heute auch als „weiße Stadt“ bekannte Siedlung. Da hier vieles aus weißem Tuffstein errichtet wurde, zählte Arequipa bald zu den schönsten und prächtigsten Städten des spanischen Kolonialreiches.

Ihr Zentrum ist bis heute der Plaza de Armas, dieser Platz ist an drei Seiten von Kolonialbauten aus Tuffstein eingerahmt. Eine dieser prächtigen Bauten ist die Jesuitenkirche La Compañía. Und so eindrucksvoll sie von außen erscheint, so prachtvoll ist sie auch im Inneren. Hier befinden sich nämlich unter anderem vergoldete Barockaltäre sowie eine Kanzel mit reichen Schnitzereien. Eine weitere Besonderheit der La Compañía ist die Ignatius Kapelle, deren Wände und Decken allesamt mit aufwendigen farbigen Fresken bedeckt sind.
Die prächtige „weiße Stadt“ Arequipa zählt zu den eindrucksvollsten Städten Perus und ist mit ihren vielen herrlichen Bauten eines der beliebtesten Touristenziele des ganzen Landes. Zentrum dieser malerischen Metropole ist der Plaza de Armas. Hier befinden sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Allen voran natürlich die unglaublich beeindruckende Kathedrale, welche als einzigartig in Peru gilt. 1629 wurde mit dem Bau dieses imposanten Meisterwerks begonnen.

Doch die Geschichte der Kathedrale ist von mehrfachen Beschädigungen geprägt, so erhielt sie erst 1844 nach dem Wiederaufbau nach einem Brand, ihre heutige Form. 1868 allerdings wurde sie durch ein schweres Erdbeben abermals beschädigt und 2001 stürzte nach einem Erdbeben der Glockenturm herab. Doch das Wahrzeichen Arequipas wurde immer wieder aufgebaut und kann sich somit heute in ihrer gewohnten Pracht den Besuchern zeigen.
Bilder:
Eine der spektakulärsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Perus befindet sich in der malerischen Andenstadt Arequipa. Die auch als „weiße Stadt“ bekannte Siedlung beheimatet die faszinierende Klosteranlage Santa Catalina, welche Ende des 16. Jahrhunderts als autarke Stadt in Arequipa erbaut wurde. Zu dieser Zeit diente das Kloster als Internat für Töchter reicher Spanier.
Zu ihrer Blütezeit lebten hier rund 500 Nonnen, heute sind nur noch etwa 50. Die Besonderheit der Klosteranlage Santa Catalina liegt darin, dass bis zu Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts keine Besucher das Kloster besuchen durften, die Anlage war also über 400 Jahre komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Somit hat sich in dieser Zeit ein ganz eigenes Städtchen aus der Klosteranlage gebildet und bis heute erhalten.
Nahe dem Ort Chivay, rund 97 Kilometer nördlich von Arequipa gelegen, befindet sich der zweittiefste Canyon der Welt, der Colca Cañón. Diese Schlucht ist sogar noch um einiges tiefer als der weltberühmte Grand Canyon und bietet eine ebenso bizarre wie faszinierende Landschaft.
Zudem befinden sich in der Schlucht zahlreiche Höhlen und geheimnisvolle Felsmalereien, welche auf die einstigen Bewohner der Region, die Culcas, zurück zu führen sind. Eine besonders atemberaubende Attraktion bietet sich den Besuchern am Morgen vom touristisch erschlossenen Cruz del Condor aus. Hier kann man die über den Rand des Canyons aufsteigenden Kondore bewundern. Einen ebenso fesselnden Eindruck bieten die von Menschen angelegten Terrassen an den oberen Hängen der Schlucht.
Bilder:
Die Urus, das ist ein indigenes Volk, welches am und um den Titicacasee auf peruanischer Seite lebt. Die Menschen hier ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang, denn der Titicacasee hat ein sehr großes Fischvorkommen. Viele Urus leben aber nicht nur am Titicacasee sonder auch auf dem Titicacasee, auf schwimmenden Schilfinseln, auf denen sich auch aus Schilf erbaute Häuser befinden.

Diese Art der Unterkunft hat eine sehr lange Tradition bei den Urus und stammt noch aus der Zeit der Inka, denn immer wieder mussten sich die Urus vor den kriegerischen Inkas in Sicherheit bringen und so begannen sie auf dem See Zuflucht zu suchen und zu finden. Heute sind die schwimmenden Inseln der Ureinwohner nicht mehr nur deren Heimat sondern auch eine ganz besondere Touristenattraktion für Reisende am Titicacasee.
Bilder:
Rund 45 Kilometer von der peruanischen Stadt Puno entfernt befindet sich die Taquile Insel im Titicacasee, welche rund 1700 Einwohner zählt. Diese Einwohner leben zumeist vom Fischfang oder dem Terrassenfeldbau. Besonders berühmt ist die Insel aber besonders wegen der ausgezeichneten Strick- und Webarbeiten der Einwohner.
Dabei ist das Stricken im Gegensatz zu anderen Kulturkreisen allein den Männern vorbehalten, die Frauen hingegen übernehmen die Webarbeiten. Diese lange Tradition der Textilherstellung und sagenhafte Qualität der Produkte würdigte die UNESCO 2005 indem sie die Textilkunst von Taquile in die Liste der Meisterwerke den mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufnahm. Bei Rundreisen entlang des Titicaca Sees darf ein Besuch der Taquile Insel nicht fehlen, einen besonderen Zwischenstopp bieten auch die unweit gelegenen Schilfinseln der Urus.
Der bedeutendste Inkatempel überhaupt befand sich einst im Zentrum der alten Inkastadt Cusco, die Rede ist von der Coricancha, deren Name übersetzt so viel wie goldener Tempel oder Sonnentempel bedeutet. Doch dieses wichtige und imposante Bauwerk fiel den Zerstörungen der spanischen Eroberer zum Opfer, sodass heute nur noch einige Mauerreste von dem einstigen heiligen Ort übrig sind.

Zudem wurden die Ruinen der Coricancha weitgehend mit dem Convento de Santo Domingo überbaut. Dadurch geriet der einstige Prachtbau nahezu in Vergessenheit, bis im Jahre 1950 die Kirche durch ein schweres Erdbeben beschädigt wurde und dadurch alte Mauerreste der Coricancha frei gelegt wurden.
Bilder:
Zu den bedeutendsten Relikten aus der Inkazeit gehört die, in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Festung Sacsayhuamán, diese befindet sich unweit der Stadt Cuzco, nämlich etwa 3 Kilometer oberhalb des Stadtzentrums. Mit der Festung wurde der am meisten gefährdete Zugang zur Stadt gesichert. Während der spanischen Eroberung verschanzten sich hier Hunderte  von Kriegern.

Die Bedeutung des Namens der Festung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er stammt aus dem Quechua und wurde zum einen mit der Bezeichnung „zufriedener Falke“ und zum anderen mit „gesprenkelter Kopf“ übersetzt. Letzteres bezieht sich auf die Tatsache, dass wenn man die Festung von oben betrachtet, sie wie ein großer Pumakopf erscheint. Die Bauzeit soll um die 70 Jahre gedauert haben, dabei arbeiteten etwa 20.000 Indios an ihrer Fertigstellung.
Die Inkastätte Kenko befindet sich in der näheren Umgebung Cuzcos. Es ist ein Festplatz mit einem riesigen zerklüfteten Kalkstein. Die Inka nannten ihre heiligen Orte „Huacas“ und zu diesen zählt auch Kenko, hier fanden mit großer Wahrscheinlichkeit religiöse Rituale statt. Der riesige Kalkstein verfügte über eine glatte Spalte, welche bis in das Innere des Felsens ragte.

Man geht davon aus, dass hier vermutlich Tote für einen Mumienkult aufbereitet wurden. Auf dem Gipfel des Felsens befindet sich ein Stein, welcher zur Beobachtung der Sonnenwende diente.  Weiterhin nehmen Forscher an, dass eine schlangenförmige Rinne im Felsen für Trank- und Blutopfer gebraucht worden sein soll.
Etwa 4 Kilometer hinter der Stadt Qenqo befindet sich die „Rote Festung“, von den Inka Puca Pucara genannt. Dieser Ort war einst eine Art Festung und diente neben der Verteidigung auch als Raststätte, Kontrollpunkt und Beobachtungsbasis. Diese Art Bauten waren strategisch wichtige Orte und eigneten sich zudem noch als Waffenlager, militärischen Stützpunkt und auch zur Versorgung der Truppen des mächtigen Inkaheeres auf Feldzügen.
Die Inka nannten diese Bauten Tambos. Sie errichteten sie entlang ihrer Straßen vor allem für militärische Zwecke. Heute zeugen noch einige gut erhaltene Mauern, Tunnel, Treppen und offene Räume von der einstigen Festung auf der Straße von Cuzco zum Heiligen Tal.
Nahe der Festung Sacsayhuamán, im gleichnamigen Park befindet sich Tambo Machay, einem sogenannten Wasserheiligtum. Eine Straße verbindet diesen Bau um eine Frischwasserquelle mit dem nur etwa 400 Meter entfernten Puca Pucara. Die Inkastätte Tambo Machay war wahrscheinlich eine dem Wasserkult geweihte Kultstätte.
Die Inka betrachteten das Wasser nämlich als ein heiliges Element. Und so bauten sie unterirdische Kanäle über die kristallklares Wasser von der Quelle in ein Steinbecken fließt. Zudem können auch typische Inkamauern mit trapezförmigen Nischen und Türen besichtigt werden. Man weiß heute zwar nicht genau ob sich Inka hierher zum Baden zurückzogen aber die Einheimischen nennen Tambo Machay dennoch das „Bad der Inkas“.
Die mit Abstand berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die alte Inkastadt Machu Picchu, deren Name übersetzt soviel wie „alter Gipfel“ bedeutet. Sie befindet sich in einer Höhe von etwa 2360 Metern in den Anden, rund 75 Kilometer nordwestlich der einstigen Inkahauptstadt Cuzco. Heute geht man davon aus, dass Machu Picchu etwa um 1450 erbaut wurde. Damals umfasste die Stadt etwa 216 steinerne Bauten. 1983 wurde die Ruinenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zudem zählt sie auch zu den sieben neuen Weltwundern. Jeden Tag besuchen rund 2000 Menschen eine der größten Touristenattraktionen Südamerikas.
Kein Wunder, denn zu einer Rundreise durch das inspirierende Land Peru, gehört ein Besuch Machu Picchus einfach zum Pflichtprogramm. Da sich die Ruinenstätte aber in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet, zu dem auch keine Straße führt, wurde eine Eisenbahnlinie von Cuzco bis nach Aguas Calientes gebaut. Aguas Calientes ist ein kleines Dorf am Fuß des Berges Muchu Picchu, von hier aus kann man die alte Inkastadt ganz bequem mit dem Bus erreichen. Für Abenteurer, Wanderfreunde und solche Reisende, die Machu Picchu auf authentischem Wege erreichen wollen, ist der Inka-Pfad die beste Variante, welche allerdings eine Wanderung von mehreren Tagen mit sich bringt. Bei Rundreisen durch Peru wird deshalb zumeist die wesentlich schnellere Zugfahrt gewählt, da es ja sehr viel in Peru zu entdecken gibt. Wer allerdings etwas Zeit mitbringt, für den lohnt sich eine Wanderung entlang des Inka-Pfades allemal.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Der faszinierende südamerikanische Anden-Staat Peru beheimatet viele sehenswerte Juwelen, zu diesen gehört auch die majestätische Hauptstadt Lima, welche zugleich auch die mit Abstand größte Stadt des Landes ist und rund 8 Millionen Einwohner zählt. Zu ihren Attraktionen gehören zahlreiche Museen, Baudenkmäler, Plätze und Parks. Zudem ist Lima das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Perus.

Besonders sehenswert ist die Altstadt von Lima, welche im Jahre 1991 wegen ihrer außergewöhnlichen schachbrettartig angelegten Straßen und der prächtigen Kolonialbauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier befindet sich nicht nur die beeindruckende Kathedrale sondern auch das Kloster Santo Domingo und die Kirche San Francisco, welche als besterbauter architektonischer Komplex Lateinamerikas gilt.

Aber auch Bauwerke aus vorkolonialer Zeit hat Lima zu bieten, beispielsweise das Heiligtum von Pachacámac, welches sich am Ufer des Flusses Rimac befindet. Ein weiteres Highlight dieser geschichtsträchtigen und imposanten Stadt ist der Plaza de Armas, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch das Rathaus, der Präsidentenpalast und einige Sakralbauten befinden. Und auch für Erholung ist gesorgt, so kann man in einem der zahlreichen Parks oder an der malerischen Küste hervorragend entspannen und die Natur genießen.
Im Nordwesten des lateinamerikanischen Anden-Staates Peru befindet sich die rund 634.000 Einwohner zählende Stadt Chiclayo, die Hauptstadt der Region Lambayeque. Diese Stadt liegt direkt an der berühmten Panamerica, gut 20 Kilometer von der Pazifikküste entfernt. Gegründet wurde Chiclayo bereits 1560, heute trägt sie zudem den Beinamen „Capital de la amistad“ zu deutsch „Stadt der Freundschaft“.

In der näheren Umgebung von Chiclayo befinden sich zahlreiche, sehr beeindruckende Pyramiden der Mochica-Kultur. Aber auch innerhalb der Stadt warten einige Sehenswürdigkeiten darauf entdeckt und erkundet zu werden. So wie der prächtige Plaza de Armas mit der herausragenden Kathedrale von Chiclayo. Zudem wurden in der Nähe der Stadt Wandmalereien entdeckt, welche etwa 4000 alt sind.
Im Nordwesten Perus, direkt an der Pazifikküste befindet sich Trujillo, die mit 645.000 Einwohnern viertgrößte Stadt des südamerikanischen Andenstaates. Sie ist auch die Hauptstadt der Region La Libertad und zählt als wichtigste Ortschaft nördlich der Hauptstadt Lima. Das Klima in Trujillo ist angenehm und frühlingshaft, doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Stadt eine überaus beliebte Touristendestination ist. Der Hauptgrund sind die hier befindlichen zahlreichen einzigartigen Baudenkmäler sowohl aus der Mochica- und der Chimuzeit als auch aus der spanischen Kolonialzeit.

Bestes Beispiel für Baudenkmäler aus der Zeit der Moche-Kultur sind die einzigartigen und atemberaubenden Mond- und Sonnenpyramiden („Huaca del sol“ und „Huaca de la luna“). Ebenfalls sehenswert sind die im Kolonialstil errichtet Kathedrale, der Plaza de Armas mit dem Freiheitsdenkmal und die zahlreichen palastähnlichen Wohnhäuser der einstigen spanischen Adligen. Aber auch die Inka haben einige Spuren in der Stadt hinterlassen, ein Besuch lohnt also allemal und sollte während einer Peru-Rundreise nicht fehlen.
Bilder:
Die „weiße Stadt“, wie Arequipa von den Einheimischen genannt wird, ist eine der schönsten Städte Perus. Dem Namen verdankt Arequipa den zahlreichen Kirchen und Palästen, die aus weißem Tuffstein erbaut wurden. Eingebettet in einem fruchtbaren Tal bescherte es den Einwohnern schon damals Wohlstand.
Das Zentrum bildet die Plaza de Armas, an dem die imposante Kathedrale, die Kirche „La Compañía" und das Jesuitenkloster angrenzen.
Der Stadt liegen die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu zu Füßen. Nicht weit entfernt liegt der Colca Cañon, wo Kondore in freier Wildbahn beobachtet werden können. Auf Grund des ganzjährigen angenehmen Klimas ist Arequipa ein beliebtes Reiseziel.

Bilder:
Im Süden Perus befindet sich der weltberühmten Titicaca-Sees, an dessen Ufer liegt die malerische Stadt Puno, welche rund 120.000 Einwohner beheimatet. Sie wird auch häufig „Ciudad de Plata“ zu Deutsch „Stadt des Silbers“ genannt, dieser Name geht auf die Silbermienen Punos zurück welche einst zu den ergiebigsten von ganz Peru gehörten.

Heute ist der Ort eher für seinen florierenden Tourismus bekannt, denn die Stadt ist ein sehr beliebter Ausgangspunkt für Touren und Ausflüge zum Titicaca-See. Aber auch in der Stadt selbst gibt es einiges zu entdecken, beispielsweise die malerische Kathedrale, der Arco Deustua und der Balcon del Conde de Lemus (der Balkon des Herzogs). Einige Aussichtspunkte wie der „Kuntur Huasi“ oder der „Puma Uta“ bieten zudem eine spektakuläre Sicht auf die einmalig schönen umliegenden Landschaften.
Bilder:
Im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes befindet sich die einstige Hauptstadt des alten Inkareiches, noch immer prachtvoll thront sie in altem Glanz zwischen den ebenso majestätischen Bergen der Anden. Die Stadt ist auf Grund ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer Pracht und ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten ein wahrer Touristenmagnet und genießt besondere Beliebtheit als idealer Ausgangspunkt zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu.

Doch auch innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche beeindruckende und bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die imposante Kirche La Compania de Jesus, die faszinierende Inkamauer in der Calle Hatunrumiyok oder der Sonnentempel Coricancha der Inka, um nur einige wenige zu nennen. Bei dieser Fülle an bemerkenswerten Attraktionen und historischer Bedeutung verwundert es nicht, dass Cuzco bereits 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
Das Heilige Tal der Inka
Nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Cuszco entfernt liegt der Ort Pisac, eine einstige Bergfeste der Inka in Peru. Die Stadt befindet sich im Valle Sagrado, dem sogenannten Heiligen Tal der Inka direkt am Ufer des Rio Urubamba. Pisacs Stadtkern ist in zwei Bereiche geteilt, zum einen die eigentliche Stadt und zum anderen der heilige Bezirk.

Vom heiligen Bezirk aus führt eine lange Treppe zu einem hohen Plateau hinauf, hier befinden sich di Ruinen eines alten Inkatempels in dessen Mitte ein mächtiger Gesteinsbrocken liegt, an diesem, so glaubten die Inka, sei die Sonne angebunden. In Pisac pflegen die Menschen die alten Inkatraditionen, so kann man hier neben traditionellen Märkten auch traditionell gekleidete Einwohner finden.
Im Süden Perus liegt die Stadt Yucay, welche die Hauptstadt des gleichnamigen Yucay Districts ist. Sie gehört zur Provinz Urubamba in der Region Cusco. Die malerische Kleinstadt befindet sich in einer Höhe von 2.857 Metern. Reisende die hier her kommen werden von der Einfachheit und der Traditionsverbundenheit begeistert sein. Hier kann man die Kultur und Traditionen der Einheimischen hautnah und ganz authentisch erleben.
Zwischen der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco und der berühmten Ruinen-Stätte Machu Picchu, in der Mitte des Sacred Valley befindet sich der beschauliche Ort Urubamba, welcher auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Urubamba ist von zahlreichen Inka-Stätten umgeben und deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren. So befindet sich beispielsweise Ollantaytambo nur 20 Kilometer entfernt und auch Pisac kann man schnell erreichen.

Die meisten Touristen kommen aber wegen Machu Picchu nach Urubamba. Der Ort hat sich entsprechend auf Besucher eingestellt und bietet Unterkünfte, Läden, verschiedene Freizeitanlagen und einen Markt. Beliebte Unternehmungen in dem Ort sind Ausritte, Wanderungen, White Water Rafting, Paragliding oder Ballonfahrten.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Peru (PE)
Peru
Das Andenland Peru gilt als eines der aufregendsten Länder in Südamerika, kaum ein anderer Staat bietet so viele diverse Naturlandschaften, Klimagegebenheiten und kulturelle Einflüsse wie das einstige Land der Inka. In Städten wie Lima oder Cusco spürt man sowohl den Geist der Inka als auch die Einflüsse der spanischen Eroberer.
Das Wahrzeichen Perus ist neben den majestätischen Anden die Ruinen der einstigen Inkastadt Machu Picchu, diese faszinierende und bemerkenswerte Siedlung in den Anden ist auch das Ziel zahlloser Reisenden und zählt zu den neuen sieben Weltwundern. Ausgangsort für einen Ausflug nach Machu Picchu ist das ehemalige Herz des Inkareiches, die reizvolle Stadt Cusco. Diese zählt zu den schönsten Städte Perus, ihr Name kommt aus der Sprache Quechua und bedeutet „Nabel der Welt“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Kirche La Compañía de Jesus an der Plaza de Armas, die Kathedrale, die Klosterkirche La Merced und die Kirche Santo Domingo sowie einige erhaltene Inkaruinen wie die Gasse der sieben Schlagen (Callejón de Siete Culebras), die Ollantayambo-Monolythen, das  Coricancha, das Sonnenheiligtum mit Sonnentempel oder auch die Calle Hatunrumiyoc, die einstigen, bis heute mächtigen Mauern des ehemaligen Inka-Palastes, der berühmteste Stein der Mauern hat 12 Ecken.
Weiter im Süden Perus befindet sich ein weiteres Highlight des Landes, der Titicaca-See. Er ist der größte See Südamerikas und liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien, eingebettet in eine wahrhaft malerische Landschaft. Ebenfalls im Süden des Landes, allerdings in der Nazca-Wüste, weiter zur Küte hin, befindet sich eine weitere atemberaubende, schier unglaubliche Attraktion, die Linien von Nazca. Ihre Bedeutung ist bis heute ungeklärt, ihre Entdeckung liegt gerade einmal weniger als hundert Jahre zurück. Forscher gehen davon aus, dass die ältesten Linien zwischen 200 und 600 v. Chr. entstanden sind.
Um die ganze Vielfalt Perus zu erkunden, empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der Inka mit einem geschulten Fremdenführer, der ihnen die zuweilen extreme aber immer imposante Natur und die großartige Bedeutung der Zeugnisse der Inkakultur näher bringt.
beste Reisezeit:
April bis Oktober
 

Klima:
Im östlichen Amazonasgebiet herrscht ein tropisches Klima, Im Hochland der Anden ist es subtropisch und an der Küste ist es heiß und zumeist trocken.
Einreise:
mit einem Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist für einen Aufenthalt, der die maximale Dauer von 183 Tagen nicht überschreitet, nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Wer in das Amazonasgebiet reisen möchte, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html

Währung:
1 Nuevo Sol = 100 Centimos
 

Flugdauer:
ca. 15 Stunden und 20 Minuten (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
MEZ -6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -7h 


Gut zu wissen:
Auf Pünktlichkeit wird in Peru überhaupt kein wert gelegt, in manchen Situationen gehört es sogar zum guten Ton eine halbe Stunde zu spät zu kommen. Im Allgemeinen gelten Peruaner als offen, gastfreundlich und gesellig. Gespräche über die Herkunft oder die finanzielle Lage eines Peruaners sowie über die peruanische Politik sollten unterlassen werden. Ebenso ist es mehr als unhöflich einen Peruaner als „Indio“ zu bezeichnen, da dies abwertend klingt.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Beliebte verwandte Reisen:

Die Vielfalt Perus
Peru Rundreise
Inklusive Flug
16 Tage Rundreise durch Peru
ab 3.495 € pro Person
Amazonas pur – von der Quelle bis zur Mündung
Peru/Bolivien/Brasilien Rundreise
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Ohne Flug
22 Tage Rundreise durch Peru
ab 3.555 € pro Person
Grosse Südamerika-Rundreise
Ecuador/Peru/Bolivien/Argentinien/Brasilien Rundreise
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
20 Tage Rundreise durch Peru
ab 6.550 € pro Person
Höhepunkte Perus
Peru Rundreise
Inklusive Flug
13 Tage Rundreise durch Peru
ab 3.090 € pro Person