Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 11-tägige Busrundreise durch Usbekistan
  • Hotels & Gäastehaus mit Verpflegung laut Programm
  • Oasenstädte, Basare & herzliche Begegnungen
ab 2.150 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Zentralasien ist nach dem Ende der Sowjetunion politisch wieder in seine historischen Einzelstaaten zerfallen. Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Turkmenistan haben eigene Selbstständigkeit zu entwickeln versucht, wenngleich der Weg in die Moderne recht dornenreich war und ist. Das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens ist zweifelsohne das heutige Usbekistan. Hier glänzt unverändert das gloriose Städte-Dreieck Chiwa - Buchara - Samarkand. Dies sind Namen, die exotische Ferne, Geheimnisse, Traumwelten suggerieren. Die Karawanen der Großen Seidenstraße zogen hier durch, ebenso Alexander d.Gr. mit seinem Heer unterwegs nach Indien, verschiedene Großreiche - Choresmien, Sogdien, Baktrien, die Achämeniden und Griechen, die Parther und Kuschanen, die Sassaniden, dann die Araber und Samaniden fühlten sich hier zuhause, bevor Timur (oder Tamerlan), ein ideologisch-kriegerischer Nachkomme Dschingis Khans, hier ein Großreich errichtete. Die Moghul-Herrscher Indiens kamen von hierher. Vieles verknüpft sich miteinander, verschiedene Kulturschichten lagern sich übereinander. Leuchtend unverändert heute die Bauten und Monumente der verschiedenen historischen Epochen. Für uns heutige Besucher ebenso von Interesse die neueste Entwicklung, nach dem Austritt von Usbekistan aus der Sowjetunion.
1. Tag: MO Abflug - Taschkent
Vormittags Abflug ab Frankfurt, direkter Linienflug nach Taschkent. Ankunft abends, Transfer zum Hotel.
2. Tag: DI Taschkent - Samarkand
Morgens Zugfahrt von Taschkent nach Samarkand (320km). Nachmittags Stadtrundfahrt: der Registanplatz mit den drei Medresen Ulugbek, Tilla Kori und Scher Dor, einer der schönsten Stadtplätze der Erde. Dann das Gur Emir Mausoleum, was übersetzt soviel wie 'Grab des Gebieters' bedeutet, es wurde Ende des 14. bis Mitte des 15.Jh. als Grabstätte Timurs errichtet. Abendessen in einem lokalen Restaurant.
FA
3. Tag: MI Samarkand
Weitere Besichtigungen in der historischen Stadt mit ihren verwinkelten Altstadtgassen, Moscheen, Medresen und überkuppelten Basaren: Die Bibi Khanum Moschee, das Ulugbek Observatorium, die Nekropole Shahi Zinda, Besuch des lokalen Bazars. Rest des Tages frei. Zum Abendessen sind wir zu Gast bei einer usbekischen Familie. Wir probieren typisch usbekische Speisen und erhalten interessante Einblicke in die Lebensweise unserer Gastgeber.
FA
4. Tag: DO Shahrisabz - Derbent
Fahrt nach Shahrisabz, Geburtsort Timurs. Besichtigung der mächtigen Ruinen des Ak Serai-Palastes, der Moschee Gok Gumbas und des Mausoleums Dorus Saodats. Anschl. weiter nach Derbent, nach der Beschreibung griechischer Historiker ein Bergdorf an der Grenze zwischen Sogda und Baktrien, Schauplatz der Hochzeit Alexanders d.Gr. mit Roxane. Hier zogen im Laufe der Jahrhunderte die Handelskarawanen auf der südlichen Seidenstraße nach Indien. Übernachtung in einem ordentl. Gästehaus mit lokalem Ambiente.
FA
5. Tag: FR Derbent - Buchara
Derbent liegt in einem Tal, das von den Ausläufern der Pamir-Gebirgsketten umschlossen ist. Am Vormittag eine leichte Wanderung in der Umgebung, vorbei an malerischen Schluchten. Nachm. Fahrt nach Buchara (315 km), wo wir abends ankommen.
FA
6. Tag: Buchara
Besichtigungsprogramm in Buchara, einer der Sieben Heiligen Städte des Islam: Ark Festung, Bolo Khauz Moschee, das Samaniden Mausoleum, außerhalb der Altstadt gelegen, und das Chashma Ayub Mausoleum. Weiter mit dem Komplex Poikalon mit der Kalyan Moschee, der Miri Arab Medrese und dem Kalyan Minarett, die Marktkuppelbauten Tagi Zargaron, Tagi Telpak und Tagi Saraffon sowie der Lyabi Haus-Komplex mit Medresen. Abendessen in einem Terrassenrestaurant mit klassischer Musik.
FA
7. Tag: SO Buchara
Vormittags Besuch des Jüdischen Viertels mit der Synagoge, sowie der Chor-Minor-Medrese. Nachm. zur freien Verfügung für individuelle Rundgänge in der Altstadt.
FA
8. Tag: MO Buchara - Chiwa
Frühmorgens Abfahrt durch die Wüste Kizilkum und entlang des Amu Darya Flusses nach Chiwa (450 km). Unterwegs Picknick in der Wüste und kurzer Spaziergang in den Sanddünen. Ankunft und Transfer zum Hotel. Abendessen als 'Candlelight Dinner'.
FMA
9. Tag: DI Chiwa
Chiwa erweckt den Eindruck eines riesigen Freilichtmuseums. Ein Rundgang führt uns zu beeindruckenden Palästen, Moscheen, Mausoleen und Medresen wie dem Kelte Minar, der Muhammad Amin Khan Medrese und der Djuma Moschee (Freitagsmoschee). Die Holzbalkendecke der Halle wird von 213 Säulen getragen. Weiter zur Kunya Ark Zitadelle an der westlichen Mauer der Altstadt mit Gebäuden aus dem 17.-19. Jahrhundert. Sie diente als offizielle Residenz des Khans von Chiwa. Anschließend das Islam Khodja Minarett mit Medrese und der Pakhlavan Makhmud Komplex. Besuch des Tash Hauli Palastes. Abendessen mit choresmischer Folklore im Sommerpalast Toza Bog (wetterbedingt).
FA
10. Tag: MI Urgentsch - Tashkent
Morgens Fahrt zum Flughafen in Urgentsch. Flug über die Wüste Kizilkum zurück in die usbekische Hauptstadt Taschkent, die Oasenstadt am Amu Darya, dem antiken Oxus. Nach Ankunft Beginn der Stadtbesischtigung: Altstadt mit Medrese Barachan und Mausoleum Kaffal Shashi. Anschließend Rundfahrt durch die Neustadt: Amir Temur Square mit dem Amir-Temur Denkmal in der Mitte, Platz der Unabhängigkeit und Platz der Völkerfreundschaft, abschließend ein Besuch im Museum für angewandte Kunst in einem historischen Kaufmannshaus. Abends Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant.
FA
11. Tag: DO Rückflug
Frühmorgens Transfer und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft vormittags.
F

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

In der historisch und kulturell bedeutenden Stadt Samarqand in Usbekistan befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, das Gur-Emir-Mausoleum. Dies ist die Grabstätte Timur Lenks und einiger weiterer bedeutender Persönlichkeiten (unter anderem auch Ulug Beg). Das Mausoleum wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Das imposante Gebäude zählt zu den herausragendsten Exemplaren der timuridischen Monumental-Architektur.

Unverkennbares Merkmal des Bauwerkes ist die hohe und melonenförmige Kuppel. Mit dem Ende der Herrschaft der Schaibaniden in der Gegend, verlor auch Samarqand seine Bedeutung und dementsprechend verfielen zahlreiche Gebäude. So geschah es auch mit dem Gur Emir Mausoleum, welches bis Mitte des 20. Jahrhunderts nur noch als Ruine existierte. In den 50er Jahren wurde die monumentale Attraktion schließlich renoviert. Somit kann man es heute wieder in seiner ganzen Pracht bestaunen.
Bilder:
Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.

Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.

Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
Zwei Kilometer vom Stadtzentrum Samarkands entfernt befinden sich die Ruinen des Observatoriums von Ulug Beg sowie ein Museum. Die Usbeken nennen es „Gurkani Zij“ was soviel wie „Observatorium der Gurkani“ bedeutet. Das Observatorium wurde zwischen 1424 und 1428 auf Befehl des Timuriden-Herrschers Ulug Beleg errichtet. Es sollte den Astronomen der Ulugbelek-Madrasa für Beobachtungen dienen.

Nachdem Ulug Beg 1449 ermordet wurde, zerstörte man auch das Observatorium, in welchem in den Jahren zuvor 992 Sterne vermessen worden waren. Nur der unterirdische Teil des Sextanten blieb erhalten, wurde aber erst im Jahre 1908 von russischen Archäologen entdeckt und ausgegraben. Von dem Observatorium selbst konnte nur der runde Grundriss rekonstruiert werden.
Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
6. Tag Buxoro - Kalyan Moschee
Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.

Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
8. Tag Kizilkum Wüste
Im Zentrum der Altstadt der usbekischen Stadt Chiwa befindet sich die Juma oder Djuma Moschee, was übersetzt Feiertagsmoschee heißt. Ihr Bau geht bis ins Ende des 18. Jahrhunderts zurück, damals wurde sie auf den Ruinen des Vorgängerbaus errichtet. Von allen vier Seiten ist die Moschee zugänglich. Und obwohl sie weder über prächtige Portale und Kuppeln noch über einen Innenhof verfügt, so übt sie dennoch einen ganz besonderen Reiz auf ihre Besucher aus.

Das Minarett der Moschee befindet sich an der Nordseite und misst 52 Meter Höhe. Die einzige Halle dieses Sakralbaus befindet sich im Inneren, wobei die Decke der Halle von 215 kunstvoll aus Holz geschnitzten Säulen getragen wird. Diese Säulen stammen allesamt aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch die mächtigen Holztüren sind mit edlen und höchst interessanten Schnitzereien versehen.
Chiwa - Festung Khone Ark
Chiwa - Minarett Kalta Minar
Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
10. Tag Kizilkum Wüste
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
Bilder:
Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
Timurs
Schahrisabs
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Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buxoro, auch als Buchara bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
Im Nordwesten Usbekistans befindet sich die beschauliche Oasenstadt Chiwa mit ihren knapp 56.000 Einwohnern. Sie liegt direkt an der alten Seidenstraße, weshalb sie in der Vergangenheit von großer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung war. Gegründet wurde die Stadt bereits im 6. Jahrhundert nach Christus, rund 400 Jahre später war sie schon zu einer bedeutenden Handelsstadt aufgestiegen.

Von dieser glanzvollen Vergangenheit zeugen bis heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke. Bestes Beispiel dafür ist der Palast Tasch-Hauli, welcher als Meisterwerk der orientalischen Architektur gilt. In Itchan-Kala, der Altstadt Chiwas, welche seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befinden sich weitere imposante Gebäude wie beispielsweise das Kalta Minor, die Muhammed-Amin-Khan-Madrasa und das Khodja-Minarett.
In der usbekischen Provinz Xorazm, nahe der Grenze zu Turkmenistan befindet sich die rund 150.000 Einwohner zählende Stadt Urganch. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet und entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten und vielbesuchten Destination von Reisenden. Sie ist mittlerweile eine Station bei jeder guten Usbekistan Rundreise.

Besonders beliebt ist die Stadt als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahe gelegene Weltkulturerbe-Stadt Xiva. Aber auch in und um die Stadt selbst gibt es vieles zu entdecken und zu bewundern. Vor allem Ausflüge in die Wüsten Karakum und Kysylkum sind sehr empfehlenswert. Auch die alten Festungen Toprak-kala und Koj-Krylgan-Kala sind einen Besuch wert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Usbekistan (UZ)
Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Einreise:
mit einem Reisepass, der mindestens 3 Monate über den Ablauf des usbekischen Visums hinaus gültig ist. Das Visum muss rechtzeitig vor Beginn der Reise bei der usbekischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=UZ


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsbekistanSicherheit.html

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


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