Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 12-tägige Bahnrundreise durch China
  • Hochgeschwindigkeitszug mit genannter Verpflegung
  • Lernen Sie mehr über die spannende Geschichte von China
auf Anfrage
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Reiseverlauf

Die Eisenbahn war für die touristischen innerchinesischen Ortswechsel, als China sich nach der Kulturrevolution (1976) in größerem Ausmaß den Auslandstouristen öffnete, das wichtigste Transportmittel. Die sog. 'weiche Klasse' genoss damals geradezu einen Kultstatus. Das hat sich im letzten Jahrzehnt insofern geändert, als das innerchinesische Flugnetz mit modernem Fluggerät und zahllosen Flugverbindungen eingerichtet wurde. Hinzu kam außerdem der Bau eines umfassenden Schnellstraßen- und Autobahnsystems, das sich zunehmender Nachfrage erfreut. Letzteres bietet - wie die Eisenbahn - dem Besucher eine gewünschte Bodenhaftung. Dazu Ortsverbindungen von einer verlässlichen Stetigkeit, ohne dabei - wie dies beispielsweise filmschnittartig bei Flügen geschieht - ein Gefühl für Entfernungen zu verlieren und hingegen das Prinzip der schrittweisen Annäherung bewahrend. Aber auch Chinas Eisenbahn, insbesonders die Hochgeschwindigkeitszüge mit Spitzengeschwindigkeiten zwischen 250 - 350 km/h, sind in den letzten Jahren qualitativ spürbar besser und effizienter geworden und sind aus dem Transportsystem des Landes nicht mehr wegzudenken. Bis 2014 hat China bereits über 12.000 km neue Eisenbahnstrecken für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut, Tendenz steigend. Neben dem schnellen Weiterreisen auf Kurz- und Mitteldistanzen, erkennen wir bei Zugfahrten über Nacht vor allem den Vorteil, dass der Schlafwagen die Funktion des Hotelzimmers übernimmt und dies durchaus auf recht komfortable Art und Weise. Die Zeitersparnis kann gut für zusätzliche Besichtigungen genutzt werden. Auf unserer knapp zweiwöchigen Entdeckungsreise lernen wir zahlreiche hochkarätige Attraktionen u.a. in Shanghai, Xian und Peking kennen und nutzen für die Weiterreise zum nächsten Besichtigungspunkt ausschließlich die Eisenbahn. Dies ermöglicht uns den 'Blick aus dem Zugfenster' und sicherlich auch zahlreiche eindrucksvolle Begegnungen mit Einheimischen am Bahnste
1. Tag: DI Hinflug
Nachmittags Linienflug mit AIR CHINA nonstop von Frankfurt nach Shanghai.
2. Tag: MI Shanghai
Vormittags Ankunft in Shanghai. Transfer mit dem Hochgeschwindigkeitszug TRANSRAPID vom Pudong-Flughafen zum Stadtzentrum. Nachmittags machen wir ein Bummel zu Fuß durch die Altstadt und zur Uferstraße, dem Bund.
A
3. Tag: DO Shanghai
Heute Vormittag Stadtbesichtigung von Shanghai. Besuch des Jadebuddha-Tempels und Rundgang im Yu-Garten. Nachmittags Besuch des Shanghai-Museums. Anschl. Transfer zum Hauptbahnhof, wir fahren mit der Bahn nach Suzhou (2. Kl. / 84 km / ca. 30 Min.) Suzhou, heute eines von mehreren Wirtschaftszentren im so extrem prosperierenden Mündungsgebiet des Yangtze, konnte dennoch seine vielgerühmten, herausragenden Gärten bewahren.
FM
4. Tag: FR Suzhou
Im 'Venedig Chinas' besuchen wir einen oder zwei dieser grandiosen Kunstgärten, zum Beispiel den 'Garten der bescheidenen Amtsperson' oder den 'Garten des Verweilens'. Wir bummeln außerdem in der Altstadt und machen eine kurze Bootsfahrt auf dem Kanal, der teilweise zum Kaiserkanal gehört. Sollten wir Zeit übrig haben, besuchen wir außerdem eine Seidenstickerei. Anschl. Bahnfahrt nach Nanking (2.Kl. / 217 km / ca. 1,5 Std.). Übernachtung in einem **** Hotel in Nanking.
FM
5. Tag: SA Nanking
Heute einige Besichtigungen in Nanking: Das Mausoleum für Dr. Sun Yatsen, die Altstadt mit dem Konfuziustempel, der Xuanwu-Park und die Yangtze-Brücke. Abends fahren wir mit dem Nachtzug (1. Kl. / 4-Bett-Abteil / 821 km / ca. 12 Std.) von Nanking nach Luoyang.
FM
6. Tag: SO Luoyang
Frühmorgens Ankunft in Luoyang. Nach dem Frühstück Ausflug zum Song Shan, dem zentralen der fünf taoistischen heiligen Berge Chinas, 65 km entfernt, mit gutem Einblick in das Landleben des Löss-Gebiets. Unweit das Shaolin-Kloster, die Kung Fu-Hochburg, mit einer Vorführung. In Gehweite auch der Pagodenwald. Auf dem Rückweg besuchen wir den Tempel des Weißen Pferdes.
FM
7. Tag: MO Luoyang - Xian
Vormittags Fahrt zu den etwa 15 km südlich gelegenen Longmen-Höhlen, die zu den großartigsten Meisterwerken buddhistischer Kunst in China zählen, dabei die Feng Xian-Höhle als größte, ein Meisterwerk der Tang-Zeit. Spätnachmittags gut zweistündige Bahnfahrt (2.Kl. / 400km /ca. 2 Std.) nach Xian. Übernachtung im **** Hotel.
FM
8. Tag: DI Xian
Heute ein ganztägiges Besichtigungsprogramm, das wir mit einem Besuch im Xian-Museum mit der kleinen Wildganspagode beginnen. Danach Fahrt zum 30 km östlich gelegenen Kaisergrab des Ersten Kaisers, Qin Shi Huang Di, mit der sagenhaften Terrakotta-Armee und den neueren, weiteren Ausgrabungen neben dem Hauptflügel.
FM
9. Tag: MI Xian - Peking
Innerhalb der ummauerten Kaisermetropole - elf Kaiserdynastien regierten China von hier aus, darunter die Kulturblüte der Tang-Zeit - sehen wir die Große Moschee. Nachmittags Transfer zum Bahnhof. Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Xian nach Peking (2.Kl. / 1216 km / ca. 4,5 Std.). Am Abend Ankunft in Peking. Übernachtung im **** Hotel.
FA
10. Tag: DO Peking
Ganztägiges Besichtigungsprogramm: Wir fahren zur Großen Mauer bei Badaling (60 km entf.). In beide Richtungen können wir eine Strecke auf der Mauer entlangwandern und auch einen der Befestigungstürme besteigen. Nachmittags Fahrt zum herrlich gelegenen Sommerpalast, mit einem Rundgang in der weitläufigen Palastanlage oberhalb des Kunming-Sees. Abends empfehlen wir den Besuch einer Aufführung einer Peking-Oper, die uns wohl weniger akustisch, sondern mehr durch die artistischen Einlagen mit Kampfszenen begeistern wird.
FM
11. Tag: FR Peking
Der Kaiserpalast und die Verbotene Stadt sind sicherlich der absolute Besichtigungshöhepunkte in Peking. Innerhalb dieses Meisterwerks klassischer Palast-Architektur wandern wir vom südlichen Eingangstor bis zum nördlichen Shenwu-Tor entlang, am Ende die eigentlichen Kaisergemächer. Dann Fahrt zum Himmelstempel, dem Höhepunkte der Ming-Tempelarchitektur. Heute Abend ein leckeres Pekingenten-Bankett, unser Abschiedsessen. Danach Transfer zum Flughafen für den Rückflug.
FA
12. Tag: SA Rückflug - Ankunft
Nach Mitternacht Rückflug mit AIR CHINA nonstop nach Frankfurt. Ankunft dort am selben Vormittag.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Der Bund ist eine der schönsten Uferpromenaden in China. Die Promenade mit ihren einst mächtigen Bäumen wurde im Jahr 1922 verändert. Zum Schutz von Hochwasser wurde die Promenade erhöht und verbreitert, aus diesem Grund mussten die Bäume gefällt werden. Heute ist es eine Flanierzone, die viele Einwohner und Touristen anzieht. Von vielen der diversen Restaurants auf dem Bund hat man eine herrliche Aussicht, die sich besonders nachts mit der Beleuchtung lohnt anzusehen.

Gemütliche Cafés findet man an den tiefer gelegenen Stellen des Flusses, von wo aus man eine wunderschöne Sicht auf den Fluss genießen kann. An den Vormittagen trifft man häufg ältere Leute an, während am Nachmittag der größte Teil der Leute Touristen sind, die sich Erinnerungsfotos machen.

Entlang des Bundes stehen auch viele historische Gebäude, diese sind meistens mit Tafeln gekennzeichnet, um besonders die Touristen darauf aufmerksam zu machen. Diese Gebäude wurde in einem westlichen und modernen Stil erbaut. Ebenfalls findet man unter anderem Banken oder Konsulate aus verschiedenen Ländern. Vor einiger Zeit wurde auch die Straße neu gestaltet, die Spuren wurden schmäler gemacht, genauer gesagt wurde die Straße von elf auf vier Spuren verschmälert, um den Fußgängern mehr Platz bieten zu können.
 
Der Bund ist dank der U-Bahn einfach zu erreichen und man kommt vor allem ohne Verkehrschaos dorthin. Ein Muss für Touristen ist eine Flussfahrt auf dem Huangpu, von da aus sieht man den Fernsehturm, der auf drei Beinen steht oder man genießt eine herrliche Sicht auf Pudong.

Als Varianten stehen eine kurze oder eine lange Strecke zur Wahl. Obwohl der Bund eigentlich nur eine Promenade ist, zählt diese zu den Sehenswürdigkeiten von Shanghai. Der Bund zeichnet sich durch seine Gestaltung beispielsweise der Gebäude mit einer Gemeinsamkeit aus, so dass ein einheitliches Gesamtbild der Promenade entsteht und trotzdem ist ein kleiner Luxus mit westlichem Einfluss zu erkennen ist.
Der Jade-Buddha Tempel ist ein buddhistischer Tempel und steht in Shanghai, im westlichen Teil der Stadt. Die zwei mächtigen Buddhas wurden 1880 von einem chinesischen Mönch von Birma nach Shanghai gebracht. Dieser Ort gilt als der spirituellste überhaupt in Shanghai.

 Im Jahr 1882 wurde der Tempel gegründet mit zwei Buddha-Statuen. Die eine Statue zeigt einen sitzenden Jade-Buddha und misst 1,95 Meter und wiegt ungefähr drei Tonnen. Der kleinere Jade-Buddha soll den toten Buddha darstellen. Die beiden Buddha-Statuen wurden aus weißer Jade hergestellt, daher der Name Jade-Buddha Tempels. 
Für die Herstellung wurde je eine einziger Block Jade verwendet, aus dem die Buddhas geschnitzt wurden. Das Besondere des Tempels ist, dass die beiden Figuren zuerst da waren, bevor der Tempel stand, dieser wurde erst nach dem Eintreffen der Buddha-Statuen gebaut. In der Eingangshalle des Tempels wurde der wohl bekannteste Buddha platziert, der sogenannte Dickbauchbuddha. Dieser ist an vielen Orten zu sehen, auf Bildern oder als kleine Buddhafiguren. Die beiden Jade-Buddhas werden von Himmelskönigen bewacht, die auf beiden Seiten stehen und das Böse abhalten sollen. Im Innern des Tempels gibt es zudem noch eine weitere, größere und ebenfalls liegende Buddha-Statue, die oft mit dem Jade-Buddha verwechselt wird.

Leider wurde der Tempel in der Zeit der Revolution zerstört, die beiden Jade-Buddhas blieben jedoch wie durch ein Wunder unversehrt. So machte man sich im Jahre 1928 an den Wiederaufbau des Tempels, wo die zwei Buddhas heute wieder Platz gefunden haben. Gleichzeitig wurde ein Kloster errichtet, in dem heute ca hundert Mönche wohnen. Buddhisten aus der ganzen Welt kommen hierher, um zu beten.

Der Tempel gilt in dem Buddhismus als Schwerpunkt der Religion. Dieser Ort wird zu einem der beliebtesten Ziele für Touristen erachtet, der sehr oft besucht wird. Der Innenhof des Tempels ist mit viel Hingabe gestaltet worden, in dem man wunderschöne Bonsai-Kulturen gepflanzt hat.
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Der Yu Garten gehört seit 1982 zu den Denkmälern Chinas, steht im Zentrum von Shanghai und weist eine Fläche von zwei Hektar auf. In der Anlage findet man 28 wunderschöne Gebäude.  Gebaut wurde er einst von einem Beamten, der der Ming-Dynastie angehört. Leider wurde die wunderbare Parkanlage während des Taiping-Aufstandes und des zweiten japanisch-chinesischen Krieges zum größten Teil zerstört.
 

Während elf Jahren wurde der Yu Garten dann renoviert und dann im Jahre 1961 eröffnet. Seither steht er der Bevölkerung und den Touristen zur Verfügung. Diese Gelegenheit wird häufig genutzt, um sich zu erholen oder die schöne Anlage zu genießen.

Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.

Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. 36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist. In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden. Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen wurden bisher freigelegt.

Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung. Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.

Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen. Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer. Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
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Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

Zu den ältesten und berühmtesten Moscheen Chinas gehört zweifelsohne auch die Große Moscee zu Xian. Die Stadt Xian liegt im Zentrum Chinas und beheimatet zahlreiche beeindruckende und atemberaubende Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Eine davon befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trommelturm (Gulou) in der Huajue Gasse.

Die imposante Moschee wurde zur Zeit der Tang-Dynastie, während der Herrschaft Xuanzongs (685-762) am östlichen Ende der Seidenstraße errichtet. Auch heute wird sie noch von chinesischen Muslimen als Gebetsort genutzt, aber auch für Touristen ist sie ein starker Anziehungspunkt. Dies liegt wahrscheinlich auch in ihrer besonderen Bauweise, denn anders die meisten Moscheen ist diese vom Architekturstil her ausschließlich chinesisch geprägt.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
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Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Shanghai ist für China die wichtigste Industriestadt überhaupt. Die Stadt zählt 13,7 Millionen Einwohner, die ständig in Shanghai leben und stetig wächst. Man findet in Shanghai viele Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Sie ist zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Industrie. Heute hat die Stadt eine Fläche von über 6000 km². Die Stadt Shanghai ist in achtzehn Bezirke unterteilt. Das Klima in Shanghai besteht zwar wie üblich aus den vier Jahreszeiten, wobei der Frühling und der Herbst nur kurz sind. Das Klima kann nicht ganz klar definiert werden, weil Shanghai auf der Grenze zu dem feuchten Klima und dem Monsunklima liegt. Auch sind die Winter relativ kalt mit Durchschnittstemperaturen von ungefähr 4 Grad Celsius. In den Sommermonaten erreicht das Thermometer Durchschnittswerte von 27 Grad Celsius und zudem kommt es nicht selten vor, dass noch eine bis hundert Prozentige Luftfeuchtigkeit dazu kommt. Dies macht das Empfinden recht unangenehm. Die Sommerhöchsttemperatur kann auch mal 40 Grad erreichen, ebenso sind Taifune im Sommer keine Seltenheit und auch Regen kann oft in sehr kurzer Zeit recht viel fallen.  Die Weltmetropol Shanghai boomt. Das neue Shanghai besticht durch seine Wolkenkratzer  und das alte Shanghai. Dies sind die beiden Stadtteile, in die Shanghai eigentlich aufgeteilt oder getrennt ist. Denn diese beiden Teile sind durch zwei Hängebrücken miteinander verbunden. Diese sind zudem die längsten Hängebrücken der Welt und messen 8346 und 7658 Meter, also eine ganz beträchtliche Länge und es ist bestimmt nicht jedem gegeben, diese Brücken zu überqueren. Touristen fühlen sich in Shanghai sehr wohl, weil ihnen keine Grenzen gesetzt sind, man kann so ziemlich alles erleben, von einer ausgiebigen Shoppingtour in topmodernen Einkaufszentren oder in den langen einladenden Einkaufsstraßen, bis hin zu kulturellen Anlässen. Ebenfalls gibt es sehr viele und sehr gute Hotels in Shanghai, in verschiedene Preisklassen, wo für jeden etwas dabei sein wird.
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„Das Venedig des Ostens“, so wird die chinesische Millionenstadt Suzhou in der Nähe der Metropole Shanghai, oft genannt. Diesen Namen verdankt Suzhou seinen zahlreichen Kanälen, welche der Stadt wirklich ein wenig vom Flair Venedigs geben. Aber nicht nur die Kanäle machen einen Besuch Suzhous lohnenswert sondern auch die vielen weiteren Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die zahlreichen Gärten, bei denen vor allem Liu Yuan (Der Garten des Verweilens), Shizi Lin (Löwenwaldgarten), Wangtshi Yuan (Der Garten des Meisters der Netze) oder auch der Zhuozheng Yuan (Der Garten des bescheidenen Beamten) genannt werden müssen.

Zudem gibt es in Suzhou auch einige beeindruckende Tempel wie den Hanshan Si (Der Tempel des kalten Berges), die Beisi Ta (Nordtempelpagode) oder die Shuang Ta (die Zwillingspagoden). Auch die Museen in Suzhou sind sehr sehenswert, vor allem das Seidenmuseum. Aber auch wenn es viele historische und traditionelle Sehenswürdigkeiten gibt, so ist Suzhou doch auch eine in die Zukunft gerichtete und aufstrebende Metropole mit zahlreichen Wolkenkratzern und Firmensitzen. Nicht umsonst gehört sie zu den sogenannten Boom-Städten Chinas.
Der Yangtze ist mit 6380 Kilometern der längste Fluss Chinas und nach dem Nil und Amazonas gleichzeitig der drittlängste der Welt. Auf 2800 Kilometer ist dieser Strom von der Stadt Yibin auf 305 Meter Höhe bis zur Mündung in den Pazifik schiffbar.
Das Quellgebiet befindet sich in 5404 Meter Höhe im tibetischen Tanggula Shan auf dem Qinghai-Plateau in Tibet. Der Quellfluss heißt Dri Chu und fließt durch das Dach der Welt. Er wurde 1989 vom deutschen Geologen D. Ortlam aus Bremen an einem Gletschertor in 5405 Meter Höhe, südöstlich des Berges Geladandong-Peak im westlichen Tangula Shan entdeckt. Zunächst beschreibt der Strom auf 1500 Kilometern eine scharfe Haarnadelkurve. Bedingt durch ein Kalksteinmassiv ändert sich die ursprüngliche Fließrichtung und der Strom nimmt einen Richtungswechsel an der Großen Biegung von Shigu ein und fließt nunmehr in nordöstlicher Richtung. Unterwegs nimmt er viele Seitenflüsse auf und durchfließt das Innere Chinas. Er enthält eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten, fließt durch wunderschöne Gebirgslandschaften, Täler und Schluchten. Er transportiert bis zu seiner Mündung im Ostchinesischen Meer im Jahr durchschnittlich 32000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. An seiner Mündung liegt der alte Hafen von Shanghai.
Der Yangtze spielt in China eine sehr große Rolle. Er teilt das Land in Nord- und Südchina. In der chinesischen Geschichte war er Austragungsort wichtiger Ereignisse. Beispielsweise zählt hierzu auch die während des Chinesischen Bürgerkrieges stattgefundene Überquerung des Flusses durch die Volksbefreiungsarmee am 21.04.1949. Gleichzeitig haben sich die westlichen Mächte das Recht erkämpft, seit Mitte des 20. Jahrhunderts den Strom mit Kanonenbooten zu befahren.
Den Yangtze nennt man auch die Wiege der chinesischen Zivilisation. An seinen Ufern entwickelten sich die alten Reiche zur modernen chinesischen Nation. National bedeutend für Chinas Wirtschaft ist auch der Bau des sogenannten Drei-Schluchten-Staudammes gewesen, sowie der Bau eines neuen Schiffshebewerkes, das Schiffe bis zu 3000 Tonnen über den Höhenunterschied befördert.
Die zentralchinesische Stadt Luoyang war eine der vier großen alten Hauptstädte Chinas und übte diese Funktion während mehrerer Dynastien aus. Heute ist die Sechs Millionen Stadt eine wichtige Industriestadt der Region.
Im Jahr 68 nach Christus wurde hier der erste buddhistische Tempel Chinas erbaut. Man kann ihn noch besichtigen, heute steht das Bauwerk jedoch größtenteils im Stile der Architektur des 16. Jahrhunderts da.
Die spektakulärste Sehenswürdigkeit Luoyangs sind die Longmen Grotten, die im Jahr 2000 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Das sind Höhlen, die in der Wie Dynastie gegraben wurden. Man hat dort über 30.000 buddhistische Bilder entdeckt.
Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
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Rund 80 Kilometer Nordwestlich der chinesischen Hauptstadt Peking befindet sich der Ort an dem die meisten Touristen die chinesische Mauer besuchen, Badaling im Jundu Shan Gebirge. Der bei Badaling befindliche Abschnitt der Großen Mauer war nach der Restaurierung im Jahre 1957 auch der erste Abschnitt der Mauer, welcher von Touristen besucht werden konnte.
Vor allem wegen der unmittelbaren Nähe zu Peking ist Badaling ein gern besuchter Ort um die Chinesische Mauer zu besichtigen aber auch das hier befindliche Museum zur Geschichte dieses überwältigenden Kulturerbes lockt zahllose Besucher an. Mit der Zeit wurden der Ort und auch die unmittelbare Umgebung den Millionen von Reisenden und den ständig steigenden Besucherzahlen gerecht. So entstanden zahlreiche Hotels, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten und zudem ein Autobahnabschnitt der Badaling direkt mit der Hauptstadt Peking verbindet.
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Kunming ist eine florierende und prosperierende Stadt in der Volksrepublik in China. Die Hauptstadt der Provinz Yunnan befindet sich am Dian-See und besitzt ca. 7 Millionen Einwohner. Vor allem im Zentrum der Stadt macht sich der aufblühende Charakter der Metropole bemerkbar: Moderne Geschäftsviertel, in einer Symbiose aus Design und Technik, geben den Blick auf die Zukunft der Stadt frei. Durch die Dynamik und das Potenzial, welches die Stadt verspricht, sind aktuell zwei Stadterweiterungen geplant.
Durch seine Lage am Ost-Yunnan-Plateau sind die durchschnittlichen Temperaturen in Kunming relativ stabil und milde. Nicht umsonst trägt Kunming den Beinamen der Stadt des ewigen Frühlings.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viert größte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Hauptstadt dieses beeindruckenden Staates ist Peking, eine Millionenmetropole, die ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollte bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.
Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai, sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponisten Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt. Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten. Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan . 
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur. 
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)


Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima. 

Einreise:
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, ist notwendig. Zudem ist ein Visum erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.china-botschaft.de/det/lsfw/


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, sowie eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChinaSicherheit.html

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen


Flugdauer:
ca. 10 Stunden


Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h


Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst. Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen. Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern. Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden. 


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