Empfehlung der Redaktion
Inklusive Flug
  • 15- bzw. 19-tägige Busrundreise durch China
  • 3-/4-/5-Sterne Hotels mit Vollpension
  • Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Zeit
auf Anfrage
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Reiseverlauf

Yünnan ist ohne Zweifel für jeden Besucher die begeisterndste Provinz Chinas. Geographisch und topographisch außerordentlich vielseitig, von den vegetationsüppigen Ebenen im Süden bis zu den mit ewigem Schnee bedeckten Gipfeln der tibetischen Randberge, von Myanmar, Laos und Vietnam im Süden umgeben. Allein 25 verschiedene sog. ethnische Minderheitsgruppen, die etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Yünnans ausmachen, bringen - nicht nur mit ihren bunten Kostümen und Trachten - Farbe und Fröhlichkeit in diese Provinz. Yünnan ist sozusagen diejenige Provinz, die die deutlichsten kulturellen und geographischen Unterschiede in China darstellt. Wollte man sich bei seinem China-Besuch allein nur auf eine einzige Provinz beschränken, so müsste dies Yünnan sein! Hinzu kommt ein mildes Klima, das das ganze Jahr über herrscht, nicht von ungefähr kommt es, dass Yünnan als 'Provinz des ewigen Frühlings' bezeichnet wird. Manche Landschaftsszenerien sind so überwältigend schön, nicht nur der Park des Teichs des Schwarzen Drachens in Lijiang, dass allein ihretwegen eine Reise nach und durch Yünnan für jeden Weltenbummler ein absolutes Muss ist. Bei unserer 5-tägigen Verlängerung - Tour B - erleben wir gar das virtuelle Shangri-La, wie es James Hilton in 'Lost Horizons' treffend beschreibt.
Tour A: 15-Tage-Tour
1. Tag: FR Hinflug
Nachmittags Linienflug von Frankfurt nach Chengdu nonstop mit AIR CHINA.
2. Tag: SA Chengdu - Kunming
Frühmorgens Ankunft in Chengdu, der Provinzhauptstadt Sichuans. Empfang durch örtliche Reiseleiter. Weiterflug nach Kunming, Hauptstadt von Yünnan. Am Nachm. Erfrischung im Hotel. Spaziergang im Grünen See-Park.
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3. Tag: SO Kunming
Vorm. Ausflug zum Westberg am Danchi See. Hier steigen wir über 300 Stufen zum Danchentor auf, wo wir einen herrlichen Blick zur Stadt und zum See haben. Danach besuchen wir zwei buddistische Tempelanlagen: Huating und Haihua. Nachm. Spaziergang in der Altstadt Kunming mit Besuch des Vogel- und Blumenmarktes.
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4. Tag: MO Steinwald - Jianshui
Heute fahren wir nach Jianshui. Unterwegs Stopp beim Steinwald, UNESCO-Weltnaturerbe, einer malerischen Karstlandschaft mit außergewöhnlichen Felsformationen. Weiterfahrt zum Tagesziel Jianshui. Nachmittags hier ein Rundgang in der Altstadt, einer ausgesprochen schönen Stadt in der Provinz Yünnan.
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5. Tag: DI Jianshui - Yuanyang
Vormittags Besichtigung des größten Konfuziustempels in Yünnan und der Doppel-Drachenbrücke. Busfahrt nach Yuanyang, dabei Stopp im Dorf der Familie Zhang.
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6. Tag: MI Yuanyang
Yuanyang ist eine kleine Kreisstadt, deren fruchtbaren Steilhänge einst von den hier wohnhaften Hani mit Terrassen überzogen wurden und die bis auf eine Höhe von 1.800 m reichen. Seit Juli 2013 gehören die Reisterrassen in Honghe (Yuanyang) zum UNESCO-Weltnaturerbe. Nach dem Frühstück Besuch des Marktes. Anschließend eine Wanderung durch die malerischen Reisterrassen, die selbst von Kennern für die spektakulärsten Anlagen dieser Art in ganz Asien gehalten werden - ein großartiger Anblick.
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7. Tag: DO Yuanyang - Jinghong
Heute eine etwa 7-stündige Busfahrt, zum Teil entlang des Roten Flusses nach Jinghong, unmittelbar am Mekong-Fluss im Süden der Provinz Yünnan gelegen. Auf dem Weg dorthin fahren wir an einigen Dörfern der Dai-, Hani- und Yi-Minoritäten vorbei.
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8. Tag: FR Jinghong
Nach dem Frühstück besuchen wir zuerst den Markt in Jinghong. Dann Busfahrt in einen schönen Ort in Xishuangbanna. Unterwegs Besuch einer Familie der Dai-Minorität. Weiterfahrt nach Menglun. Hier erkunden wir den größten tropischen botanischen Garten Chinas. Nachmittags Rückfahrt nach Jinghong und ein Spezialitäten-Abendessen der Dai-Minorität.
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9. Tag: SA Jinghong - Dali - Weishan
Vormittags Flug von Jinghong nach Dali. Busfahrt nach Weishan, eine alte Stadt auf der ersten Handelsstraße zwischen Yünnan und Südostasien. Besuch des Museums und Spaziergang in der Altstadt (unser Geheimtipp!).
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10. Tag: SO Weishan - Dali
Besichtigung der daoistischen und buddistischen Tempelanlagen auf dem Weibao Berg. Am Nachm. eine ca.1,5-stündige Fahrt nach Dali, das aufgrund seiner reichen Geschichte und Kultur zu den kulturhistorisch bedeutsamsten Städten Chinas zählt. Spaziergang in der pittoresken Altstadt, in der viele traditionelle Läden Tee, chinesische Medizin und Kunsthandwerk feilbieten. Der kulturelle Einfluss der Bai-Minorität findet sich überall in der Stadt wieder, besonders ihre Vorliebe für mit eleganten Malereien verzierte Wände ist unverkennbar.
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11. Tag: MO Dali - Lijiang
Besuch des Morgenmarktes im Dorf Xizhou, hier finden sich zahlreiche typische Häuser der Yan-, Hou- und Zhou-Minoritäten. Anschließend Fahrt mit einer Pferdekutsche zum Erhai-See, welcher wunderschön, etwas außerhalb von Dali gelegen ist. Nachmittags etwa 2,5-stündige Fahrt (ca. 200 km) nach Lijiang, welches sich auf 2.600 Meter Höhe an den südöstlichen Ausläufern des Himalaya befindet. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, z.B. zur Erkundung der pittoresken Altstadt, die zu den am besten erhaltenen Altstädten Chinas zählt (UNESCO-Weltkulturerbe). Über 300 aus Stein oder Kastanienholz gebaute Brücken überqueren die zahlreichen Kanäle und Wasserläufe in dieser Stadt.
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12. Tag: DI Lijiang
Ausflug zum Fuß des Jade-Drachen-Schneebergs. Per Sessellift zu einem atemberaubenden Ausblick. Im Naturtheater vor dem Berg eine Tanzvorführung des bekanntesten chinesischen Regisseurs Zhang Yimou. Bei der Rückfahrt Besuch zweier Dörfer der Naxi-Minorität: Das Dorf Baisha mit Wandmalereien aus der Ming-Dynastie und das Dorf Longquan mit dem sehenswerten Drachenquelle-Tempel.
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13. Tag: MI Lijiang - Chengdu
Morgens ein Spaziergang zum Markt in der Altstadt, um das bunte Treiben der Händler und Käufer zu beobachten. Anschließend Besuch der Wan Gou Lou-Pagode mit schöner Handwerkskunst und feinen Schnitzarbeiten. In der Nähe befindet sich auch der Schwarze-Drachenteich-Park, von wo sich ein spektakuläres Panorama mit den schneebedeckten Gipfeln des Jade-Drachen-Schneebergs bietet. Außerdem findet sich dort das sehenswerte Dongba-Museum, das einen umfassenden Überblick über die Kultur der Naxi-Minorität gibt. Nachmittags Transfer zum Flughafen und Flug nach Chengdu.
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14. Tag: DO Chengdu
Heute ein ganztägiges Besichtigungsprogramm in Chengdu mit der Altstadt, dem Wuhou- und Qingyang Tempel. Außerdem ein Besuch des Panda-Zentrums in der Stadt, die sich gerne als die 'Panda-Hauptstadt' der Welt bezeichnet. Abends eine kulinarische Spezialität aus Sichuan, ein Feuertopf-Essen. Spätabends Transfer zum Flughafen.
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15. Tag: FR Rückflug - Ankunft
Nach Mitternacht Rückflug nach Frankfurt mit Ankunft frühmorgens.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Tour B: 19-Tage-Tour
1.-13. Tag: FR-MI wie Tour A
Teilnehmer der Tour B bleiben heute Abend noch in Lijiang.
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14. Tag: DO Shangri La
Auf guter Straße zum knapp 300 km entfernten Zhongdian. Unterwegs ein Abstecher zur ersten Biegung des Yangtze-Flusses mit dem Steintrommel-Denkmal. Ein anderer Abstecher zur Tigersprung-Schlucht, die heute auf einer guten, aus dem Felsen herausgeschlagenen Teerstraße erreichbar ist. Spätnachmittags Ankunft in Zhongdian.
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15. Tag: FR: Shangri La
Das tibetische Gyalthang erstreckt sich jenseits der neuen Stadt. Imposant das wiederaufgebaute Songtzeling-Großkloster, das an den Potala erinnert. Wir besuchen das herrschaftliche Haus einer tibetischen Familie. Auf der weiten, flachen Napa-Weide treffen wir Tibeter mit ihren Herden.
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16. Tag: SA: Zhongdian - Chengdu
Ausflug zum Pudacuo-Nationalpark. Wanderung am Shudu See und Bita See. Spätnachmittags Transfer zum Flughafen, Flug nach Chengdu. Transfer zum **** Hotel.
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17. Tag: SO: Chengdu
Heute besuchen wir zunächst das Panda-Zentrum in Chengdu. Danach Fahrt nach Dujiangyan (ca. 2 Std.), die antike Bewässerungsanlage, die als Stauwehrsystem seit 2.300 Jahren große Wassermengen des Flusses Min zur Bewässerung des Roten Beckens liefert. Übern. in Chengdu.
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18. Tag: MO  Chengdu
Vorm. fahren wir zum archäologischen Museum von San Xingdui, der alten Shu-Hauptstadt bei Guanghan. Hier finden sich zahlreiche kulturelle Relikte aus der Sanxingdui-Fundstätte aus der Shang-Dynastie. Am Nachmittag besuchen wir die daoistische Tempelanlage Qing Yang Gong aus der Tang-Dynastie und den Tempel Wuhou. Abends eine kulinarische Spezialität aus Sichuan, ein Feuertopf-Essen. Sollten wir danach noch Zeit haben, unternehmen wir einen Bummel durch den Stadtteil Jinli. Anschl. Transfer zum Flughafen.
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19. Tag: DI Rückflug - Ankunft
Nach Mitternacht Rückflug mit AIR CHINA nach Frankfurt mit Ankunft frühmorgens.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Entstanden vor 270 Millionen Jahren prägt ein mächtiges und beeindruckendes Kalksediment den Kreis Shilin. Südöstlich von Kunming gelegen erhebt sich die imposante Karstlandschaft mit seinen etwa 30 Meter hohen Gebilden. Auf ca. 400 km² Fläche erheben sich dramatische Steinskulpturen und imposante Formationen. Jahr für Jahr lockt diese Attraktion Naturliebhaber und Menschen, die das besondere suchen, nach Kunming.  Durch Verwitterung entstanden im Laufe der Jahre skurrile, mystische und majestätische Steingebilde. Zahlreiche Pfade und Wege wurden erstellt, um den Steinwald einfach passier- und erkundbar zu machen.

Gegen eine Eintrittsgebühr kann man so den Wald und seine spezielle Atmosphäre am eigenen Körper erleben.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Shengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan in China. Diese hat sich unter anderem zu einem Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt hat. Gleichermaßen gehört sie aber zu den bekanntesten historischen Kulturstädten Chinas und liegt im westlichen Teil des Sichuan Beckens sowie in der Mitte der Chengdu-Ebene. In der Tang-Dynastie war die Stadt auch bekannt für ihren Brokat, aber ebenfalls für sein scharfes und dennoch preiswertes Essen. Die Spezialität der Stadt ist der Feuertopf.
In Chengdu gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche die Touristen alljährlich anziehen. Dazu gehört unter anderem das Wolong-Naturschutzgebiet, was nicht nur für Naturfreunde sehr interessant ist. Hier leben unter anderem Pandas und Takins, aber ebenso wird der Besucher mehr als zwanzig seltene Pflanzenarten vorfinden. Das Naturschutzgebiet zählt zu Chinas größtem und schönstem Gebiet Chinas und wurde daher im Jahr 1980 in das Programm UNESCO-Naturschutzgebiet Mensch und Biosphäre aufgenommen.
Natürlich hat Chengdu noch viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken wie beispielsweise der Tempel Wenshu Yuan. Er ist der größte buddhistische Tempel der Stadt sowie gleichzeitig am besten erhalten. Hier wird der Besucher zehn eiserne Figuren buddhistischer Gottheit vorfinden sowie etwa einhundert bronzene Figuren. Wer sich diesen Tempel mit seiner elfstöckigen Pagode im Innenhof ansieht, kann in den Parkanlagen, die sehr schön angelegt sind, spazieren und sich im Teehaus ausgiebig entspannen.
Eine besondere Attraktion von Chengdu ist ebenfalls die Strohhütte von Du Fu, welche am Huanhuaxi-Bach liegt. Heute zieht der traditionelle Garten mit seinen alten Bauten viele Besucher an, denn im Garten befindet sich ein Museum, in denen Kulturgegenstände und Bücher aus längst vergangenen Zeiten aufbewahrt werden.
Trotz zahlreicher, weiterer Sehenswürdigkeiten ist Chengdu auch eine sehr moderne Stadt geworden mit interessanten Restaurants und Kneipen sowie schönen Straßen und Gebäuden. Dennoch wechseln sich vielfache Grünanlagen sowie ein Landschaftsgebiet gekonnt mit der Moderne ab, so dass diese Stadt einen ganz besonderes Flair ausstrahlt.
Bilder:
Kunming ist eine florierende und prosperierende Stadt in der Volksrepublik in China. Die Hauptstadt der Provinz Yunnan befindet sich am Dian-See und besitzt ca. 7 Millionen Einwohner. Vor allem im Zentrum der Stadt macht sich der aufblühende Charakter der Metropole bemerkbar: Moderne Geschäftsviertel, in einer Symbiose aus Design und Technik, geben den Blick auf die Zukunft der Stadt frei. Durch die Dynamik und das Potenzial, welches die Stadt verspricht, sind aktuell zwei Stadterweiterungen geplant.
Durch seine Lage am Ost-Yunnan-Plateau sind die durchschnittlichen Temperaturen in Kunming relativ stabil und milde. Nicht umsonst trägt Kunming den Beinamen der Stadt des ewigen Frühlings.
Jinghong
Bilder:
Dali, die Hauptstadt des Bezirks Dali der Bai in der südwestchinesischen Provinz Yunnan, gilt als eines der kulturellen Highlights in Südchina. Die rechteckig angeordnete Stadt wird von 7,5 Meter hohen Stadtmauern umschlossen. Die uralten Mauern sind noch sehr gut erhalten und zwei Stadttore wurden wieder aufgebaut. Im Süden liegen die Ruinen der Stadt Taihe, im Norden die drei Pagoden des Cangsheng-Tempels.

Dali liegt am Fuß des Cangshan-Gebirges und ist nur wenige Kilometer vom Erhai See entfernt. Die historische Altstadt wurde während der Mongolen-Herrschaft zerstört und später, in der Ming-Zeit, wieder aufgebaut. Hierher zieht es zahlreiche Besucher. Das besondere Flair der Stadt und das milde Klima verleitet viele für längere Zeit zu bleiben. Zwischen bezaubernden Bergen und Flüssen gelegen, übt die Stadt einen großen Reiz auf Ausländer aus. In der Huguo Straße ist der Anteil der ausländischen Bewohner so hoch, dass die Einheimischen sie im täglichen Umgang in die Ausländer Straße umgetauft haben.

Auf Rundreisen durch das südliche China führt kaum ein Weg an einer Besichtigung dieser kulturell und historisch interessanten Stadt vorbei.
Der Name Lijiang bedeutet in der Übersetzung 'Stadt am schönen Fluss'. Damit ist der Fluss Jinsha gemeint, an dem die Stadt liegt. Die Stadt Lijiang in der Provinz Yunnan liegt malerisch an den südöstlichen Ausläufern des Himalaya Gebirges. Man kann vom Stadtrand aus die vergletscherten Gipfel der Yulong Bergkette sehen, deren höchster Berg 5.596 Meter Höhe misst. Es finden sich aber auch fruchtbare Felder rund um Lijiang. Die Stadt liegt auf 2.600 Meter Höhe auf einem Plateau.
Die Altstadt von Lijiang ist geprägt von engen Gassen mit Kopfsteinpflaster und überzogen von einem Netz an Kanälen. Es gibt idyllische Steinbrücken, die schon über mehrere Jahrhunderte an ihrem Platz stehen und einige Kriege sowie Erdbeben überstanden haben. Das bisher letzte im Jahre 1996 war besonders verheerend und zerstörte etwa ein Drittel der Stadt. Dabei fielen meist die modernen Bauten der Erdenkraft zum Opfer, viele der traditionell gebauten Häuser blieben hingegen erhalten. Beim Wiederaufbau achtete die chinesische Regierung sehr darauf, das Zentrum von Lijiang im traditionellen Stil wiederherzustellen. Das belohnte die UNESCO im Jahre 1997 mit der Ernennung des Stadtbezirkes Gucheng zum Weltkulturerbe. Dadurch hat die Stadt enorm an Attraktivität gewonnen und zieht vermehrt Touristen in die Region.
Touristenviertel und Zentrum der Stadt ist der Marktplatz Sifang. Geht man in westliche Richtung, kann man den Löwenhügel 'Shizi Shan' erklimmen, und die beeindruckende Aussicht über die Stadt bewundern. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Schwarze Drachenteich Park im Norden mit dem wunderschönen Deyue Pavillon in der Mitte des Jadebrunnen Sees. Im Hintergrund sieht man den majestätischen Jadedrachen Schneeberg, den man mit der Drahtseilbahn bis zur Schneegrenze befahren kann. Er liegt 15 Kilometer außerhalb der Stadt. Im Schwarzen Drachenteich Park gibt es auch ein Kulturinstitut, wo Handschriften der Naxi-Priester ausgestellt werden, außerdem kann man dort die Reste des einstmalig größten Tempels von Lijiang, Fuguo Si, besichtigen.
Der Yangtze ist mit 6380 Kilometern der längste Fluss Chinas und nach dem Nil und Amazonas gleichzeitig der drittlängste der Welt. Auf 2800 Kilometer ist dieser Strom von der Stadt Yibin auf 305 Meter Höhe bis zur Mündung in den Pazifik schiffbar.
Das Quellgebiet befindet sich in 5404 Meter Höhe im tibetischen Tanggula Shan auf dem Qinghai-Plateau in Tibet. Der Quellfluss heißt Dri Chu und fließt durch das Dach der Welt. Er wurde 1989 vom deutschen Geologen D. Ortlam aus Bremen an einem Gletschertor in 5405 Meter Höhe, südöstlich des Berges Geladandong-Peak im westlichen Tangula Shan entdeckt. Zunächst beschreibt der Strom auf 1500 Kilometern eine scharfe Haarnadelkurve. Bedingt durch ein Kalksteinmassiv ändert sich die ursprüngliche Fließrichtung und der Strom nimmt einen Richtungswechsel an der Großen Biegung von Shigu ein und fließt nunmehr in nordöstlicher Richtung. Unterwegs nimmt er viele Seitenflüsse auf und durchfließt das Innere Chinas. Er enthält eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten, fließt durch wunderschöne Gebirgslandschaften, Täler und Schluchten. Er transportiert bis zu seiner Mündung im Ostchinesischen Meer im Jahr durchschnittlich 32000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. An seiner Mündung liegt der alte Hafen von Shanghai.
Der Yangtze spielt in China eine sehr große Rolle. Er teilt das Land in Nord- und Südchina. In der chinesischen Geschichte war er Austragungsort wichtiger Ereignisse. Beispielsweise zählt hierzu auch die während des Chinesischen Bürgerkrieges stattgefundene Überquerung des Flusses durch die Volksbefreiungsarmee am 21.04.1949. Gleichzeitig haben sich die westlichen Mächte das Recht erkämpft, seit Mitte des 20. Jahrhunderts den Strom mit Kanonenbooten zu befahren.
Den Yangtze nennt man auch die Wiege der chinesischen Zivilisation. An seinen Ufern entwickelten sich die alten Reiche zur modernen chinesischen Nation. National bedeutend für Chinas Wirtschaft ist auch der Bau des sogenannten Drei-Schluchten-Staudammes gewesen, sowie der Bau eines neuen Schiffshebewerkes, das Schiffe bis zu 3000 Tonnen über den Höhenunterschied befördert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viert größte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Hauptstadt dieses beeindruckenden Staates ist Peking, eine Millionenmetropole, die ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollte bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.
Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai, sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponisten Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt. Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten. Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan . 
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas. Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur. 
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)


Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima. 

Einreise:
Ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, ist notwendig. Zudem ist ein Visum erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.china-botschaft.de/det/lsfw/


Impfempfehlungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, sowie eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChinaSicherheit.html

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen


Flugdauer:
ca. 10 Stunden


Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h


Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst. Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen. Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern. Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden. 


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