Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 12-tägige Busrundreise durch Äthiopien
  • Ausgewählte Unterkünfte mit genannter Verpflegung
  • Erfahren Sie mehr über die Kultur des Landes
ab 2.890 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Das südliche Äthiopien ist ein einzigartiges, herausragendes Expeditionsgebiet. Atemberaubend sind die Landschaftsimpressionen, die Seenkette des Grabenbruchs, die Flussschluchten, die Vulkane und Tafelberge. Der Südwesten Äthiopiens ist ein nur wenig erforschtes und entwickeltes Gebiet. Am Unterlauf des Omo findet sich ein völkerkundliches Kaleidoskop, denn in den weiten Savannen und Akazienwäldern leben viele verschiedene Ethnien noch immer nach uralten Traditionen. Eine kulturelle Vielfalt, wie sie in solcher Dichte fast nirgendwo mehr erlebbar ist. Die Mursi, die Oromos, die Hammar, die halb-nomadisierenden Borena, die Erbore, die Karo, die Konso mit ihren traditionellen Frisuren, typischem Schmuck und alten Riten, sind alle ethnologische 'Case Studies', trotz unterschiedlicher Akkulturationsstufen. Eine unserer beliebtesten Reisen für an fremden Kulturen besonders interessierte Reisegäste, die großen Wert auf persönliche Erfahrungen legen.
1. Tag: SO Hinflug
Abends Flug mit ETHIOPIAN AIRLINES von Frankfurt nach Addis Abeba.
2. Tag: MO Addis Abeba - Langano See
Ankunft morgens. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten eine kleine Stadtrundfahrt mit Besuch des Nationalmuseums. Danach Fahrt entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs zum Langano-See (ca. 275 km), wo wir nachmittags ankommen und dann etwas entspannen können.
MA
3. Tag: DI Arba Minch
Fahrt durch hügelige Landschaft, wir passieren die Stadt Shashemene, bekannt für die hier lebende große Jamaikaner-Gemeinde der Rastafaris, für die Äthiopien das 'Zion' (gelobte Land) darstellt. Wenn zeitlich möglich, kurzer Halt bei einem Obsthändler, vielleicht gelingt es uns, einige äthiopische Karibik-Einwohner in ein aufschlussreiches Gespräch zu verwickeln. Dann weiter über Welayta Sodo - unterwegs sehen wir die großen buntbemalten Rundhütten der Alaba - bis nach Arba Minch (ca. 380 km).
FMA
4. Tag: MI Chamosee - Konso
Vormittags eine Bootsfahrt auf dem nahegelegenen Chamosee, event. Sichtung von riesigen Nilkrokodilen, Nilpferden und eine Vielzahl von Wasservögel. Weiterfahrt in das Gebiet, der als sehr fleißig bekannten Konso. Der Boden ihrer typisch terrassierten Hirsefelder wird mit steinernen Feldmauern vor Erosion geschützt und kann entsprechend das Regenwasser speichern. So erzielen die Konso trotz karger Natur recht ertragreiche Ernten. Die besondere Bauweise ihrer Hütten und die geschnitzten hölzernen Grabfiguren - welche die Seelen der verstorbenen höhergestellten Personen bewachen - fallen auf. Bis vor nicht all zu langer Zeit noch haben die Konso den Kontakt zur Außenwelt vermieden und sich nur mit den benachbarten Borena zum Handel mit Salz und Kaurimuscheln getroffen. Wir besuchen eines der typischen Dörfer und erfahren etwas über ihre Totenkultur (140 km).
FMA
5. Tag: DO Mago Nationalpark
Am anderen Flussufer des Weyto-Flusses leben die halbnomadisierenden Volksstämme Tsemay und Bena. Wir fahren in die kleine Bezirkshauptstadt Key Afer, wo wir auf dem wöchentlichen großen und bunten Markt verschiedene Ethnien, wie die Bena, Ari, Hammar und Tsemay aus nächster Nähe beim Einkaufen erleben. In friedlicher Atmosphäre wird mit vielem Handel getrieben, man ersteht Knöpfe oder gar einen Esel, kauft Yams-Wurzeln (ein Grundnahrungsmittel), eben alles, was man als Bewohner des Omo-Tals benötigt. Dann fahren wir in den Mago-Nationalpark.
FMA
6. Tag: FR Mursi-und Bodi-Siedlung
Am Rande des Parks leben die Mursi, etwas weiter nördlich die Bodi. Zu beiden Volksstämmen, die von Ackerbau und Viehzucht leben, machen wir einen Ausflug (ca. 200 km), und erfahren von beiden Stämmen einiges über den Gebrauch von Heilpflanzen. Vor allem fällt das bizarre Schönheitsideal und Erkennungsmerkmal der Stammeszugehörigkeit der Mursi-Frauen auf: die Ohr- und Lippenpflöcke bzw. Unterlippenteller. Je größer der Teller - bis zu 15 cm Größe - um so begehrenswerter ist die Trägerin. Dazu wird im jungen Alter die Unterlippe aufgeschnitten, ein kleiner 'dhebi' (= kleine Tonscheibe) eingesetzt und die Schneidezähne, die im Weg sind, herausgebrochen.
FMA
7. Tag: SA Dimeka - Turmi
Vormittags Besuch des Marktes in Dimeka, Bezirkshauptstadt der Hammar. Nachmittags Besuch eines Hammar-Dorfes. Die Frauen tragen Lederröcke, zahlreiche Arm- und Beinreifen nutzen diese als Musikinstrument beim Tanz. Körper und Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten, metallenen Ringen (verheiratete Frauen) und Perlen betont. Die Hammarmänner - großgewachsen und sehr ausdrucksstark - haben komplizierte Frisuren und sind auffallend mit Farben und Federn geschmückt (220 km).
FMA
8. Tag: SO Karo- oder Turmi Dorf
Entweder Ausflug zu den Karos, die in nur drei Dörfern oberhalb des Omo-Flusses leben und mit den Hammar verwandt sind. Sehr speziell sind die auffallenden 'Erkennungszeichen' der Männer: Sie bemalen ihre Oberkörper und Gesichter mit Kreide mit Leopardenmustern und runden den Look mit einer 'Lehmhaube', geschmückt mit Federn, ab. Alternativ Besuch einiger Hammardörfer. Evtl. haben wir Glück und es finden packende traditionelle Zeremonien statt, z.B. 'Ukuli', ein Initiationsprozess, bei der junge Männer mehrere Male über die Rücken von 40 aufgereihten Rindern laufen müssen, wonach sie als erwachsen und heiratsfähig anerkannt werden. Junge unverheiratete Frauen umtanzen die potenziellen Ehemänner, bieten sich diesen an. Mit einer Peitsche bzw. Gerte darf der Jüngling zuschlagen. Dies hinterlässt offene Wunden und, sobald diese verheilt sind, dienen die wulstigen Narben der Schönheit. Je größer, tiefer und wulstiger die Narben, um so höher ist der Status der Frau. Rituale, die auf uns sicherlich sehr befremdlich wirken, aber Teil einer uralten Tradition sind. Solche Spektakel sind nicht kostenfrei, wir entrichten vor Ort für diesen Besuch ca. € 20,- p. P. (120 km).
FMA
9. Tag: MO Konso
Fahrt über Berhailie hinauf in die Hügellandschaft von Konso (ca. 210. km). Unterwegs besichtigen wir ein Erbore-Dorf, ein Stamm, welcher mit den Tsemay und den Oromos verwandt ist.
FMA
10. Tag: DI Arba Minch
Fahrt (ca. 320 km) von der gebirgigen Konso-Landschaft in nördliche Richtung nach Arba Minch, wo wir das Volk der Dorze und eine Siedlung besuchen und ihre aus Bambus geflochtenen Hütten sehen. Rundgang über den Markt.
FMA
11. Tag: MI Addis Abeba - Rückflug
Transfer zum Flughafen. Flug zurück in die Hauptstadt Addis Abeba, wo wir uns noch das Ethnologische Museum anschauen. In (einigen) Tageszimmern können wir uns vor dem Abschieds-Dinner frisch machen. Am späten Abend Transfer zurm Flughafen. Gegen Mitternacht Flug mit ETHIOPIAN AIRLINES nonstop nach Frankfurt.
FA
12. Tag: DO Ankunft
Ankunft am frühen Morgen.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hinweis
Einige Termine werden vom Inhaber unserer äthiopischen Partneragentur, Fredy Hess, persönlich begleitet. Geboren und aufgewachsen in Äthiopien, spricht er die Landesprache Amharisch. Tourismuslehre bei großen Schweizer Veranstaltern. Seit 1993 selbstständiger Reiseunternehmer mit Sitz in der Hauptstadt Addis Abeba und Eigentümer der Kanta Lodge, die wir auf unseren Reisen ansteuern. Äußerst kundig, enormes Wissen über seine Heimat sowie politische und gesellschaftliche Themen, außerdem sensibel im Umgang mit der heimischen Bevölkerung.

Diese Reise führen wir in Kooperation mit anderen Reiseveranstaltern durch.Geänderte Stornobedingungen: bei Rücktritt bis 22 Tage vor Abreise 20%, 21-15 Tage 60%; 14-7 Tage 80 %; ab 6 Tage vorher 95% des Reisepreises.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

4. Tag Chamosee
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

“Neue Blume” das bedeutet der Name der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ins Deutsche übersetzt. In der Sprache der einheimischen Oromo wird sie auch Shaggar oder Finfinne genannt. Die über 3 Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich nahezu im Mittelpunkt des ostafrikanischen Staates. Äthiopien gilt mit seinen geschichtlichen Vorgängern als ältester noch bestehender Staat der Erde.

Hinter Addis Abeba erhebt sich majestätisch der Berg Entoto, von dessen Plateau in rund 3.000 Meter Höhe hat man einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt. Aber auch in der Stadt gibt es vieles zu entdecken und zu bestaunen. Beispielsweise die Universität, das malerische Hager-Fikir-Theater, die Georgskathedrale, die prächtige Africa Hall, das Menelik Mausoleum und die Dreieinigkeitskathedrale.
Bilder:
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Äthiopien (ET)
Äthiopien
Äthiopien ist eine der ältesten Zivilisationen unserer Erde, davon zeugen heute noch zahlreiche Bauwerke und andere Sehenswürdigkeiten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Land im äußersten Osten des schwarzen Kontinents einen florierenden Tourismus erlebt. Zudem hat das Reisen in Äthiopien auch eine sehr lange Tradition und somit gibt es in jedem noch so kleinen Ort des Landes Hotels oder Herbergen. Allerdings sind diese in den kleineren Ortschaften oft nicht mit den europäischen Standards zu vergleichen. Größere Städte hingegen bieten Hotel mit westlichen Standards und entsprechendem Komfort.

In Äthiopien sind nicht nur die Zeitzeugen vergangener Tage besondere Touristenattraktionen sondern auch die vielen Nationalpark, welche eine ausgesprochenen Vielfalt, Artenreichtum und beeindruckende Landschaften beschützen. Zu den beliebtesten Zielen gehört dabei der Simien-Nationalpark, in welchem sich die imposanten Simien-Berge und seltene Tierarten wie der Äthiopische Wolf befinden. Ebenfalls sehr beliebt ist der Bale-Mountain-Nationalpark, dieser beheimatet die größte alpine Landschaft in ganz Afrika. Und auch die biologische Vielfalt ist hier beachtlich. Zu den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem die Kirchen in Lalibela, die Klöster am Tanasee, der Palast in Gonder und vor allem die Stadt Harar, welche allein 90 Moscheen sowie das Rimbaud-Haus beheimatet. Zudem zählt ihre malerische Altstadt seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Selbstverständlich sollte man als Besucher Äthiopiens auch die sehr sehenswerte Hauptstadt Addis Abeba kennen lernen.  Hier lohnt es sich die Georgs- und die Dreieinigkeitskathedrale sowie die Africa Hall und das Hager-Fikir-Theater zu besuchen. Urlauber die das Unbekannte suchen und Erlebnisse in Kultur und Natur perfekt verbinden wollen, die sind in Äthiopien Gold richtig.
beste Reisezeit:
Oktober bis Mai, von November bis Januar am angenehmsten
 

Klima:
drei Klimazonen: in Höhenlagen bis 1000m feucht- oder trockenheiß, Höhenlagen zwischen 1000 – 2500m gemäßigt, Höhenlagen über 2500m kühl, Regenzeit im Hochland von Juni – September und Februar - April
Einreise:
Ein Visum ist dringend erforderlich, dieses kann in der äthiopischen Botschaft in Berlin beantragt werden, dazu werden zwei aktuelle Passbilder sowie ein Rückflugticket und der Nachweis von ausreichend Barmitteln benötigt. Weiterhin ist zur Einreise ein Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate gültig, erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AethiopienSicherheit.html


Impfempfehlungen:
eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AethiopienSicherheit.html

Währung:
1 Äthiopischer Birr = 100 Santim


Flugdauer:
7 Stunden  (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +1h


Gut zu wissen:
Bevorzugt wird konservative Kleidung. Das Fotografieren auf Flughäfen, von militärischen Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden ist zumeist verboten. Wer Personen fotografieren möchte, sollte diese immer erst um Erlaubnis fragen. Frauen ist zu vielen religiösen Stätten der Zutritt untersagt.


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