Kleine Gruppe
Inklusive Flug
  • 16-tägige Busrundreise durch die Türkei
  • 4-/5-Sterne Hotels mit Halbpension
  • Besichtigen Sie die schönsten Orte der Türkei
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Türkei ist eines der beliebtesten Reiseländer und hat alles, was einen Aufenthalt unvergesslich macht. Die kulturelle Attraktionsfülle, Dichte und Hochrangigkeit, der weitgespannte historische Zeitrahmen finden kaum irgendwo in Europa eine Parallele; dazu die immer wieder begeisternde Begegnung mit den Türken in ihrem eigenen Land. Die unterschiedlichen Landschaftspanoramen bieten überquellende Vegetation, felszerklüftete Gebirge, breite Flüsse und eine Meeresküste, welche einen großen Teil des Landes umgibt. Dabei hat die gerade in der Türkei erfolgte überstürzte Entwicklung eines Ausbaus touristischer Infrastruktur an den Küsten des Mittelmeers ein wenig in den Hintergrund gerückt, was dieses großartige Besucherland gerade dem Studienreisenden zu bieten hat.
1. Tag: SA Hinflug nach Istanbul
Linienflug mit TURKISH AIRLINES ab/bis Frankfurt oder verschiedenen deutschen Flughäfen nach Istanbul. Transfer zum ****Hotel (2 Nächte) und Zeit zur freien Verfügung. Gelegenheit zum Abendessen in einem der zahlreichen Istanbuler Restaurants.
2. Tag: SO Istanbul
Ganztägige Stadtbesichtigung in Istanbul: Während unserer Stadtrundfahrt sehen wir einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des antiken Byzanz, des spätantiken Konstantinopel und des islamischen Istanbul. Vormittags Besuch der Sultan Ahmed-Moschee, mit ihren sechs Minaretten eine der unübersehbaren architektonischen Schwerpunkte Alt-Istanbuls. Wegen ihrer kostbaren Fayence-Auskleidung im Inneren wird sie häufig die Blaue Moschee genannt. Anschließend die Hagia Sophia, einem der großartigsten Kirchenbauten unserer Erde. Im Anschluss der Topkapi-Palast, der ehemalige Sultanspalast, heute zugleich das bedeutendste Museum Istanbuls. Dies war einst und viele Jahrhunderte lang das Zentrum der Welt. Landschaftlich einzigartig zwischen Marmara-Meer, Bosporus und Goldenem Horn gelegen, begeistert uns die Palastanlage vor allem durch die einzigartigen Kunstsammlungen, darunter die Schatzkammer mit ihrer Sammlung an Gold, Edelstein, Jade und Silber, im wahrsten Sinne des Wortes märchenhafte Reichtümer. Architektonisch am anziehendsten und mit seinen herrlichen Kiosken und Pavillons am heitersten die Anlage des Bagdad Kiosks, von der Terrasse ein herrlicher Weitblick über das Goldene Horn und die Stadt. Abschließend Besuch der Chora-Kirche, deren Mosaike aus dem 14. Jh. zu den bedeutendsten byzantinischen Bilderzyklen gehören. Die über und über mit Mosaiken belegten Wände gehören zum schönsten, was es an byzantin. Kunst im einstmals alten Byzanz zu sehen gibt.
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3. Tag: MO Istanbul - Bursa
Vormittags die Süleymaniye-Moschee und ein Bummel über den Ägyptischen Basar. Fahrt nach Bursa und Besichtigung der Grünen und der Großen Moschee, Rundgang über den Seidenbasar. *****Hotel (180 km).
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4. Tag: DI Bursa - Troja
Weiterfahrt die Südküste des Marmara-Meeres entlang zur Meerenge der Dardanellen. Besichtigung der Ausgrabungsstätte des vermuteten mythischen Trojas - Homer hatte ja in zwei langen Versepen über den Trojanischen Krieg berichtet - und als heutiger Hügel von Hisarlik den Grabungseifer von Schliemann über Dörpfeld bis zuletzt Korfmann provoziert. Anschl. Weiterfahrt zu unserem ****Strandhotel nach Ayvalik (460 km).
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5. Tag: MI Pergamon
Fahrt nach Bergama, mit den Ruinen des antiken Pergamon. Besuch der Akropolis mit den Fundamenten des Zeus-Altars, dessen Skulpturenschmuck heute auf der Museumsinsel in Berlin bewundert werden kann. Besonders eindrucksvoll das Theater, das Demeter-Heiligtum und das in weißem Marmor wiederaufgerichtete Trajaneum. Im Anschluss Fahrt über Izmir (Smyrna) nach Kusadasi zu unserem *****Hotel (3 Nächte, 320 km)
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6. Tag: DO Ephesos
Am Vormittag eine ausführliche Besichtigung von Ephesos, der größten Ruinenstadt Kleinasiens. Unter den ausgegrabenen Resten sehen wir das große Theater, die Agoras, die Bäder, Tempel und die Celsus-Bibliothek. Besichtigung der Johannes-Basilika und Moschee, Auffahrt zum Marien-Haus. Nachm. Fahrt zum abseits gelegenen Dorf Sirince, in dem einst Urchristen lebten. Abendstimmung in Gemeinschaft mit Dorfbewohnern bei gutem Dorfwein (40 km).
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7. Tag: FR Priene - Milet - Didyma
Auch den heutigen Tag verbringen wir auf den Spuren der Alt-Griechen an der kleinasiatischen Westküste: Wir steigen auf die Akropolis der antiken Hafenstadt Priene. Milet war einst ebenso antike Hafenstadt und kulturelles Zentrum der östlichen Ägäis. Beide Städte ereilte das gleiche Schicksal: Sie versandeten und sind heute deutlich vom Meer entfernt. Im Altertum führte eine heilige Straße von hier nach Didyma. Wir besichtigen die Ruinen des Apollon-Tempel, seinerseits mit seinem Orakel mit Delphi wetteifernd (180 km).
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8. Tag: SA Pamukkale
Durch die fruchtbare Landschaft des einstigen kleinasiatischen Ionien, die Mäander-Ebene, Fahrt nach Pamukkale, das 'Baumwoll-Schloss', wegen seiner schneeweißen Sinterterrassen so genannt. Unterwegs ein Stopp an den Ruinen von Aphrodisias, in Pamukkale das antike Hierapolis mit Museum, Thermen, Apollo-Tempel und Theater. Empfehlenswert ein Bad in den Thermalbecken. ****Hotel (220 km).
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9. Tag: SO Antalya
Während der Weiterfahrt über die Höhen des Taurus-Gebirges Besuch einer Teppichschule, wir können die Fertigung vom Rohstoff bis zum Endzustand sehen. Die Kunst des Teppichknüpfens ist untrennbar mit der Kultur Anatoliens verbunden. In Antalya Zeit für einen Rundgang durch die Altstadt. ****+Hotel, 2 Nächte (240 km).
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10. Tag: MO Lykien
Ein ganztägiger Ausflug die Küstenstraße Lykiens entlang unterhalb der steilen Taurus-Berge mit Besichtigungsstopps im antiken Phaselis und in Myra mit den schönsten Felsengräbern Lykiens und der St. Nikolaos-Kirche. Danach Rückfahrt nach Antalya (240 km).
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11. Tag: DI Aspendos - Konya
Während der Weiterfahrt besichtigen wir das antike Aspendos mit dem besterhaltenen griechisch-römischen Theater. Durch die großartige Landschaft des Taurus-Gebirges Fahrt nach Konya und Besuch des Mevlana-Museums, anschl. Weiterfahrt nach Kappadokien. *****Hotel in Nevsehir, 3 Nächte (500 km).
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12. Tag: MI Kappadokien
Die einzigartige Landschaft mit ihren kegelförmigen Tuffbergen begeistert. Doch ebenso die versteckten Kirchen und Klöster, einst Zufluchtsort der Christen, eine unwirkliche Märchenlandschaft. Nach dem Frühstück besichtigen wir das Göreme-Tal, hier die größte Anzahl gut erhaltener Kirchen und Klöster, die durch feinste Fresken ausgeschmückt sind. Nachmittags im Roten Tal, wo wir eine Wanderung zum Dorf Cavusin unternehmen (245 km).
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13. Tag: DO Kappadokien
Ein weiterer ganzer Aufenthalts- und Besichtigungstag in Kappadokien. Frühmorgens Gelegenheit zur Teilnahme an einer einzigartigen Ballonfahrt (ca. € 150,- pro Person, nur vor Ort buchbar) über diese faszinierende Landschaft. Dann fahren wir zum Ihlara-Tal, einer langen Schlucht. Die Wanderung durch die Schlucht am Melendiz-Fluss entlang dauert etwa 2 Std (leicht fordernd, da teilweise unbefestigt). Anschließend fahren wir zur unterirdischen Stadt Dirinkuyu, wo einst bis zu zehntausend Menschen Platz finden konnten (100 km).
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14. Tag: FR Kappadokien - Hattuscha
Abfahrt nach Hattuscha, der ehemaligen Hauptstadt des Hethiter-Reichs, mit ihren Ruinen in der Nähe des Dorfes Bogazköy. Nach Besichtigung des Ausgrabungsgeländes besuchen wir das nahegelegene Felsenheiligtum Yazilikaya mit dem gut erhaltenen Felsenrelief. *****Hotel in Corum (250 km).
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15. Tag: SA Ankara
Weiterfahrt nach Ankara und Rundgang im Museum für Anatolische Zivilisationen, ein Schwerpunkt die hethitischen Funde. *****Hotel (220 km).
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16. Tag: SO Rückflug - Ankunft
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug mit TURKISH AIRLINES von Ankara (teilweise mit Umsteigen in Istanbul) nach Frankfurt oder zum gebuchten deutschen Heimatflughafen.
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Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Der große Sakralbau hat, seit seiner Errichtung im 11. Jahrhundert auf dem Grundstein einer kleineren Kirche, eine wechselhafte Geschichte hinter sich gebracht. Seitdem wurde sie mehrfach umgebaut, im 17. Jahrhundert in eine Moschee umgewandelt und Mitte des letzten Jahrhunderts schließlich als Museum genutzt. Die Kirche liegt in Istanbul, im Stadtteil Fatih, und kann besichtigt werden.

Der Bau besteht aus verschiedenen Kompartimenten, darunter einem Eso- und Exonarthex, die der eigentlichen Kirche vorgelagert sind, einer Seitenkapelle zur rechten und einer Galerie zur linken Seite. Der Mittelraum wird von einer großen Kuppel überspannt, die auch das äußere Erscheinungsbild prägt.

Große Bedeutung hat der Sakralbau vor allem durch seine weltbekannten Fresken und einzigartigen Mosaike, die der palaiologischen Renaissance zugerechnet werden und sowohl die Wände als auch die Kuppel verzieren. Die größten zeigen Christus und Maria an den Portalen zweier gegenüberliegender Eingänge. Weitere Mosaike widmen sich dem Lebenszyklus der Gezeigten sowie den Abbildern einiger Jünger. Die Fresken zeigen verschiedene biblische Szenen wie Himmel, Hölle, das Jüngste Gericht, die Wiederauferstehung und weitere Abbildungen der heiligen Familie.
Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler.
Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt.
Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden.
1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes.
Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
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Die Sultan Ahmed-Moschee ist überall bekannt unter den Namen Blaue Moschee. Sie steht in Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee ist ein sehr imposantes und großes Bauwerk mit sechs Türmen. Es ist auch die Einzige, die so viele Türme hat. Sie werden Minarette genannt und von da aus ruft man seine Bürger zum Gebet auf. Die Moschee wurde zwischen 1609 und 1616 vom 14 jährigen Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben. Er wollte unbedingt die Hagia Sophia Moschee, die genau gegenüberliegt, übertreffen.
Die Sultan Ahmed-Moschee ist zwar sehr groß, doch ihre Formen kann man fast als sanft beschreiben. Es ist kein klobiger Bau, sondern ganz im Gegenteil. Der innere Gebetsraum misst 51 mal 53 Meter. Darüber wölbt sich auf vier Pfeiler eine große Kuppel, die einen Durchmesser von etwas über 22 Meter hat.
Den Namen Blaue Moschee bekam sie, weil es im Innenraum über 21.000 Kacheln gibt, die überwiegend in blau gehalten sind, auf denen diverse traditionelle Pflanzenmotive zu sehen sind. 260 Fenster lassen die Blaue Moschee in ein fast mystisches Licht tauchen. Die Glasscheiben der Fenster stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Früher umgab die Sultan Ahmed-Moschee eine Mauer, die heute nur noch an der Nordwand steht. Damit wurde die Moschee vom Hof getrennt. Zu der Moschee gehören aber auch noch andere Gebäude. So gibt es eine Armenküche, ein Hospital, einen Basar und auch eine höhere Schule. In einem Gebäude ruht Ahmet I. mit seinen drei Söhnen und seiner Frau.
Besichtigt man die Blaue Moschee, so wird man gleich in dieser ganz besonderen Atmosphäre gefangen. Sie ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Istanbul Besucher. Die Blaue Moschee ist einer der beeindruckendsten Bauten auf der Welt. Sultan Ahmet I. Starb, kurz nachdem die Moschee fertig war. Eigentlich wollte er die sechs Minarette noch vergolden lassen, aber das wurde dann doch zu teuer. Er schuf auch ohne Vergoldung mit der Blauen Moschee ein sehr imposantes Bauwerk, das noch heute einen großen Stellenwert unter den Sehenswürdigkeiten in der Türkei einnimmt.
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Kurz nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 durch den damaligen osmanischen Sultan Mehmed II. wurde mit dem Bau eines Palastes auf der Saraybumu, eine Landspitze zwischen Goldenem Horn und Marmarameer, begonnen. Dieses, später als Topkapi Palast bekanntes Bauwerk was in den darauffolgenden Jahrhunderten Regierungs- und Wohnsitz der Sultan und auch der Verwaltungssitz des Osmanischen Reiches.

Heute ist das einstige Konstantinopel als Istanbul bekannt und der Topkapi Palast ist kein Regierungsgebäude mehr sondern bereits seit 1923 ein Museum. Hier werden zahllose Gegenstände wie Waffen, Gewänder und Portraits aus dem osmanischen Reich ausgestellt, ebenso wie einige islamische Reliquien. Insgesamt erstreckt sich der Palastkomplex auf einer Fläche von 69 Hektar.
Eigentlich ist Hierapolis ein griechischer Begriff für „heilige Stadt“. Davon gibt es in der Türkei einige, und hier wollen wir uns mit dem Ort bei Pamukkale in Prhygien, Kleinasien, beschäftigen.
Pamukkale wiederum bedeutet soviel wie Baumwollfestung; das warme Wasser aus den Quellen um Pamukkale und Hierapolis wurde zum Waschen und Färben von Wolle und Baumwolle genutzt.
Durch die Kalkablagerungen bildet das Wasser die Kalksinterterrassen, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehören.
Hierapolis war nicht nur wegen der Textilindustrie eine reiche Stadt. Die zahlreichen Thermen mit dem heilsamen Wasser waren Anziehungspunkt für reiche Leute, die sich von Bädern Genesung erhofften. Heute ist Hierapolis eine der beeindruckendsten Ausgrabungsstätten der Türkei.
Kernstück ist das Freilichttheater, das 15.000 Menschen Platz bot.
Die Überreste der Agora, des Versammlungs- und Marktplatzes zeugen davon, dass Hierapolis schon sehr früh als Stadt angesehen wurde. Eine Agora hatten nur Orte mit Stadtstatus.
Zahlreiche Brunnen und das Nymphaeum sind sehr gut erhalten. Nymphen, Naturgeister, zierten damals fast alle umbauten Wasserquellen.
Durch die Stadttore und auf den uralten Steinen der Hauptstraße von Hierapolis spaziert man an Tempeln, Brunnenbauten und Bädern vorbei zur Nekropole.
Die Nekropole, Stadt der Toten, ist ein riesiges Areal mit Totenhäusern, Sarkophagen und Mausoleen. Eine Besonderheit sind die vielen Tumulusgräber, Hügelgräber, unter denen sich das eigentliche Grab befindet.
Die Totenhäuser und Sarkophage sind enorm in ihren Ausmaßen. In ihnen und auch den Tumulusgräbern sind Bänke gebaut worden, damit die Trauernden dort in Ruhe ihrer Ahnen gedenken konnten. Inschriften sind heute zu erkennen, wenn auch für die wenigsten von uns zu lesen.
Hierapolis ist wegen der äußerst gut erhaltenen Ausgrabungen und der Nähe zum Touristenort Pamukkale sehr beliebt. Auf Drängen der italienischen Ausgrabungsleitung hat sich hier viel zum Guten gewendet. Fliegende Händler gibt es nicht mehr, und auch die Hotels wurden abgerissen. Jetzt kann man wieder ungestört die Atmosphäre von Hierapolis genießen.
Der Zeus Altar gehörte früher zu der Stadt Pergamon und liegt in der Türkei. Der Zeus Altar befand sich früher auf einem Gipfel. Er war sehr groß und mächtig und wurde von zwei goldenen Adlern bewacht. Im Jahr 1871 wurden die Überreste aus der Türkei nach Deutschland gebracht und im Pergamon Museum in Berlin ausgestellt. Die türkische Regierung möchte jedoch die Überreste wieder zurückgewinnen und selbst in einem Museum ausstellen, was natürlich nachvollziehbar ist. Die Reste, die noch vom Zeus Altar erhalten sind, sind so mächtig und groß, dass man es sich gut vorstellen kann, wie riesig und beindruckend der gesamte Zeus Altar gewesen sein muss. Natürlich war Zeus ein Gott und Götter geben sich selten mit etwas Kleinem zufrieden.
Möchte man Urlaub in der Türkei machen, dann sollte man sich auf jeden Fall nicht die Kalksinterrassen von Pamukkale entgehen lassen. Pamukkale ist ein sehr schöner Ort, der einiges zu bieten hat, bekannt wurde er aber eben wegen seiner Kalksinterrassen. Diese sind so wunderschön, dass sie von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt worden sind. Diese schönen Kalksinterrassen sind durch die dort ansässigen Thermalquellen entstanden. Da die Quellen heute fast versiegt sind, muss man das Quellwasser zur Erhaltung der Terrassen umleiten. Das Quellwasser wird extra über den Berghang umgeleitet zur Rettung dieses Naturdenkmals. Es wäre wirklich schade, wenn dieser wunderschöne Ort nicht mehr anzusehen wäre.
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An der Südküste der Türkei, im einstigen Pamphylien befindet sich die antike Stadt Aspendos, sie ist vor allem wegen des hier befindlichen antiken Theaters aus der römischen Zeit bekannt. Das sehr gut erhaltene Bauwerk stammt vermutlich aus dem 2. Jahrhundert. Um das Theater herum befinden sich weitere Überreste der antiken Stadt, so erkennt man noch Teile der Grundmauern einer Basilika, sowie einige Straßen, Tore und das Nymphaion, den ehemaligen Stadtbrunnen.

Bis vor kurzem wurde es auch noch für kulturelle Veranstaltungen genutzt, allerdings richtete die laute Musik einen zu großen Schaden an der Bausubstanz an, sodass dies seit einigen Jahren verboten ist. Stattdessen weicht man heute auf die in der Nähe errichtete „Gloria Aspendos Arena“ aus. Wer eine Rundreise durch den Süden der Türkei macht, der sollte sich die Schönheit und den historischen Wert dieser einzigartigen Stadt nicht entgehen lassen.
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Die atemberaubende Landschaft Kappadokiens in der Zentraltürkei beheimatet eine der eindrucksvollsten Attraktionen des Landes, das Göreme Tal. Es wird umrandet von den hohen für die Region charakteristischen Bergen und beherbergt unzählige in Tuffgestein geschlagener Wohnhäuser und Sakralbauten. Der Ort Göreme ist der Kern des gleichnamigen Nationalparks und gehört seit 1985 zusammen zahlreichen anderen kappadokischen Felsendenkmalen zum Weltnatur- und Kulturerbe der UNESCO.

Die Geschichte Göremes geht bis ins 4 Jahrhundert zurück, damals kamen Christen auf Grund von religiöser Verfolgung in die abgeschiedene Gegend um hier unerkannt zu leben. Sie begannen Wohnhäuser und später auch Kirchen in das leicht zu bearbeitende Tuffgestein zu schlagen. Über die Jahrhunderte kamen immer mehr Bauwerke hinzu bis 1924 schließlich die letzten Bewohner Göreme verließen.
Im Südwesten der einmalig schönen und imposanten Region Kappadokien in der türkischen Provinz Aksaray erstreckt sich das 15 Kilometer lange und 150 Meter tiefe Ihlara Tal, auch bekannt als Peristrema Tal. Es beheimatet neben zahlreichen eindrucksvollen Höhlenbauten auch rund 50 spektakuläre Felsenkirchen. Im Südosten der Schlucht befindet sich der Ort Ihlara, am anderen Ende im Nordwesten der Ort Selime.

Von Ihlara aus führt eine fast 400-stufige Treppe knapp 100 Meter tief in die Schlucht. Zu den bedeutendsten und bekanntesten in den Fels gehauenen Kirchen gehört die Agacalti Kilisesi, was übersetzt so viel wie Kirche unter dem Baum bedeutet, die Schlangenkirche Yilanli Kilise und auch die Sümbüllü Kilise, zu Deutsch die Hyazinthenkirche.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Schneebedeckte Berggipfel und heiße Thermalquellen sind nicht die einzigen Attraktionen der Millionenstadt Bursa. Der historische Bereich Tophane steht in reizvollem Gegensatz zu den ultramodernen Shopping Malls wie der Zafer Plaza. Das Marmarameer als innereurasische Grenze ist nicht weit entfernt und lädt an zauberhafte Strände mit klarem Wasser. Die Ufer sind seicht und ideal für Kinder. Zahlreiche Fähren bieten einen tollen Blick auf die Landschaft und die Städte.

In Bursa sollte man sich die wunderschönen Moscheen ansehen, die Gräber der Sultane und die vielen Basars. Handeln ist ausdrücklich erwünscht. Genießer der einheimischen Gerichte werden vom Besuch in Bursa noch lange träumen: hier gibt es die beste Küche der Türkei.
Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.

Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.

Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.

Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.

Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².

Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
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Träumen unter zwei Millionen Olivenbäumen? Von einem verträumten Felsen aus einen unvergesslichen Sonnenuntergang über der Ägäis erleben? Auf einer Bootstour kleine Inseln und lauschige Buchten mit Sandstrand entdecken? Fahren Sie nach Ayvalik! Die griechisch beeinflusste Architektur der Altstadt, der lebhafte Hafen mit Hunderten von Fischerbooten und urige Restaurants mit den leckersten Fischgerichten der Umgebung genießen – auch das ist Ayvalik. Die Bucht von Endremit mit Ayvalik als Stadt liegt etwa 120 km von Izmir entfernt. In kuscheligen Pensionen direkt am Meer und Hotels aller Klassen kommen Sie nach einem aufregenden Tag zur Ruhe. Das nächste Abenteuer wartet schon: eine Tour mit der Fähre auf die griechische Insel Lesbos.
Um kaum eine andere Stadt ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um das sagenhafte Troja. Berühmt wurde der Ort durch die aus der Antike stammende Dichtung Ilias von Homer. Jahrhunderte verbrachten zahllose Reisende und Forscher damit diese legendäre Stadt zu finden und zu erkunden. Heute weiß man, dass sich das einstige Troja im Westen der Türkei befand.

Den bedeutenden Fund machte der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann Mitte des 19. Jahrhunderts, in den darauffolgenden Jahrzehnten legten weitere Ausgrabungen immer mehr Ruinen der einstigen Stadt frei. So kann man heute bei einem Besuch des Ortes unter anderem die alte Stadtmauer bewundern. Seit 1998 gehört die Ausgrabungsstädte zudem zum UNESCO Weltkulturerbe. Während einer Türkei Rundreise sollte man sich also einen Besuch dieser sagenumwobenen Stadt nicht entgehen lassen.
Pergamon ist eine Stadt der Antike, die es auch eigentlich heute nicht mehr gibt. Heute heißt die türkische Stadt Bergama und ist ein beliebter Urlaubsort für Touristen. Nicht nur wegen seiner schönen Landschaft, nein, auch wegen seiner bekannten Geschichte. Früher, ca. im 2. Jahrhundert, war Pergamon immerhin die Hauptstadt des pergamenischen Reiches.
Bekannt war Pergamon nicht nur wegen seiner Tempel, sondern auch wegen seiner Bibliothek. Diese war die zweitgrößte der Welt. Jedoch ist wohl der Pergamon-Altar die größte Touristenattraktion. Bis heute stehen noch Überreste dieses wunderschönen Gebäudes dort. Wer nicht in Urlaub fahren kann oder möchte, kann sich auch mit der Geschichte von Pergamon im Pergamon Museum in Berlin auseinandersetzen.
Die Stadt Izmir an der türkischen Ägäisküste gelegen blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Diese geht bis in das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Der eigentliche Name der Stadt war Smyrna, erst nachdem man nach den Massakern von 1919 und 1922 die Stadt endgültig der Türkei zuschrieb wurde sie offiziell Izmir genannt.

Auf Grund der langen Geschichte und den unterschiedlichen Kulturen die hier gewirkt haben besitzt die Stadt ein reiches historisches und kulturelles Erbe, dazu gehören unter anderem der Saat Kulesi (Uhr-Turm), die antike Agora von Smyrna, der Kulturpark (Messegelände), der Kemeralti Bazaar und das Schloss Kadifekale.

Zudem befinden sich auch in der näheren Umgebung zahlreiche weiter historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Somit ist es verständlich, dass Izmir Teil jeder größeren Türkei Rundreise sein sollte. Die drittgrößte Stadt des Landes bietet zudem Ausflüge zu vielen traumhaften Badedestinationen.
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Die Stadt Kusadasi liegt an der Ägäis südlich von Izmir. Das mediterrane Klima beschert Urlaubern viele Hundert Sonnentage im Jahr. Heiße Sommer und milde Winter lassen hier Früchte wie etwa Zitronen gedeihen. Kusadasi bietet seinen Gästen eine wunderschöne Altstadt. Die Stadt entwickelt einmal wöchentlich durch einen riesigen verwinkelten Basar ein atemberaubendes Flair. Kusadasi wird aufgrund einer dazugehörigen Festung auch die Vogelinsel genannt. Neben Unterhaltung und Kultur bietet Kusadasi seinen Besuchern malerische Buchten und ausschweifende Sandstrände. Die florierende Hafenstadt mit reichem Schifffahrtsverkehr kann darüber hinaus in der näheren Umgebung mit beliebten Sehenswürdigkeiten aufwarten. Ein atemberaubender Sonnenuntergang verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre.
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Pamukkale liegt im Landkreis Denizli und ist eine Kleinstadt mit etwa 2400 Einwohnern. Touristisch gesehen aber ist Pamukkale ein Mekka für Erholungssuchende. Pamukkale sieht aus, als wenn es von Baumwolle überzogen ist. Tatsächlich sind es aber die Kalkterrassen, die Pamukkale ihr Aussehen verleihen. Daher stammt auch der Name, der sich vom Wort Kale – bedeutet Burg - und vom Wort Pamuk ableitet, was soviel wie Baumwolle bedeutet.

Die Sinterterrassen verfügen über kalkhaltige Thermalquellen, die heilende Wirkungen unter anderem bei Rheuma, Nierenleiden und Gicht versprechen. Bade- und Trinkkuren werden angeboten. Die Sinterterrassen von Pamukkale gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem ist diese Gegend ein Nationalpark, der lediglich barfuß betreten werden darf. Durch den starken Tourismus sind die Quellen so geschädigt worden, dass sie nur noch von einer Seite begehbar sind. Durch die steile Hanglage finden sich in den zahlreichen kleinen Thermalquellen unterschiedliche Wassertemperaturen. In einem Liter Wasser sind 2,2 Kilogramm Kalk enthalten.

Nahe der Stadt Pamukkale liegt der Ort Hieropolis, der antike und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zeigt. Verschiedene Gräberarten, Tempel und das gigantische Theater Plutonium, in welchem etwa 15.000 Menschen Platz finden, können besichtigt werden. Pamukkale liegt günstig an der Mittelmeerküste und bietet ein hervorragendes Klima. Bodrum, Marmaris und Fethyie sind von Pamukkale aus bestens zu erreichen und bieten den Touristen traumhafte Sehenswürdigkeiten an. Betreute Bustagesreisen sind zu empfehlen.

Von oben bekommt man mit einem Hubschrauberrundflug bei Nacht ein sensationelles Bild geboten. Zahlreiche Reiserouten, etwa von Bodrum aus in Richtung Pamukkale über Yatagan, bieten schöne Aussichten auf die Flussebenen und die Umgebung. Begleitete Touren durch erfahrene Reiseführer zeigen traditionelle Webereien und der Besucher kann an Teeverkostungen teilnehmen. Das Wetter in Pamukkale bietet ganzjährig angenehme Temperaturen. Selbst im Winter sinken die Temperaturen nie unter die 15-Grad-Marke. Die Sommer werden recht heiß. Pamukkale bietet somit das ganze Jahr über bestes Reisewetter an.
Im Süden von Kleinasien an der türkischen Riviera liegt Antalya. Besucher aus Nürnberg wundern sich sicher über die Straßenbahn, die seit 1997 durch Antalya düst. Nach der Ausmusterung wurde sie dort eingesetzt, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Es ist ratsam, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Es heißt zwar, dass die Türkei so etwas wie Regeln im Straßenverkehr hat; diese wurden jedoch nur von einer verschwindend geringen Bevölkerungszahl zur Kenntnis genommen. Gemacht wird, was gefällt und im Sommer schattig ist.

Die eigentliche Stadt Antalya liegt malerisch auf Steilfelsen, die ins Meer abfallen. Ob man sie schön findet, ist Geschmackssache. Antalya ist eine junge Stadt, die seit dem Ansturm der Touristen in den 1960er Jahren immer weiter wächst. Dabei wurde und wird leider die landestypische Architektur wenig berücksichtigt. Bettenburgen und Häuserblocks in Weiß prägen die Silhouette. Ein Stück der urigen Altstadt wurde nur am Hafen erhalten, wo auch viele schöne Cafés ihren Platz gefunden haben. Die alte Stadtmauer steht zum Teil noch und macht einen durchaus wehrhaften Eindruck.

Trotz des eigenartigen Erscheinungsbildes von Antalya gibt es gemütliche private Unterkünfte und Pensionen, große Hotels und Campingplätze. Es kann sich durchaus lohnen, nur einen Flug zu buchen und vor allem nach privaten Pensionen zu schauen. Sie geben einem eher das Gefühl von Türkei, und man kann ein bisschen handeln. Man wird überaus herzlich empfangen, die Gastfreundschaft der Türken ist einfach fantastisch.
Antalya hat mit die schönsten Strände am Mittelmeer. Weitläufig sind sie, flach abfallend und nicht voll. Ihre ungewöhnliche Breite ermöglicht den kleinen und großen Fans von Sandburgen, ihre Leidenschaft auszukosten. Das Wasser ist glasklar, eine Tour mit dem Boot zu geheimnisvollen Höhlen sollte man unbedingt machen und dabei den Blick auf Antalya genießen.

Tauchen ist ganz wunderbar möglich an der türkischen Riviera, Stationen gibt es überall. In Richtung Kemer liegen Schiffswracks, die das perfekte Tauchabenteuer versprechen. Wasserski, Surfen, Jetski und Kanu fahren werden angeboten – Langeweile wird es in und um Antalya nicht geben!
Myra stellte eine wichtige Stadt in Lykien, in der heutigen Südtürkei, dar, an deren Stelle heute Demre liegt. Sie bietet unter verschiedenen Gesichtspunkten ein lohnenswertes Ziel im Rahmen einer Rundreise. Größere Berühmtheit erlangte Myra vor allem bei Angehörigen der Orthodoxen Kirche, da es sich um den Geburtsort des heiligen Nikolaus von Myra handeln soll. Die ihm geweihte Basilika stellt für viele Reisende einen Pilgerort dar.

Für Touristen sind jedoch vor allem die Überbleibsel der antiken Metropole interessant. Dazu zählen ein außergewöhnlich großes Granarium (Kornspeicher), in dem bis zu 6000m³ Getreide gelagert werden konnten sowie ein großes historisches Theater. Nicht weit entfernt können zudem lykische Felsgräber und Sarkophage in gutem Erhaltungszustand besucht werden.

Abgesehen von den antiken Stätten in Myra selbst, kann in der Nähe die versunkene Stadt auf der Insel Kekova angesteuert werden, deren Ruinen größtenteils unter Wasser stehen. An einigen Stränden lohnt sich außerdem das Schnorcheln, Flaschentauchgänge sind allerdings nicht gestattet.
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In der antiken Landschaft Pamphylien an der Südküste der heutigen Türkei befindet sich die ebenfalls antike Stadt Aspendos. Im Gegensatz zu vielen anderen antiken Städten der Türkei ist Aspendos nicht ausgegraben worden. Die erhaltenen Bauwerke stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus, entstanden in der Blütezeit des damaligen römischen Kaiserreiches.

Die Stadt befindet sich nur 46 Kilometeröstlich von Antalya und liegt nahe der Straße nach Alanya. Diese günstige Lage verschafft Aspendos nicht nur einen großen Besucheransturm sondern auch große Popularität. Zu bewundern sind die Überreste des Osttors, der Agora, des Stadtbrunnens und der Basilika. Besondere Berühmtheit genießt der Ort allerding auf Grund des sehr gut erhaltenen Theaters. Es gilt als eines der besterhaltenen der Antike.
Die größte Provinz in der Türkei ist Konya. Konya liegt 200 km südlich von Ankara. In Konya leben etwa eine Million Einwohner. In der Region um Konya gibt es zahlreiche Berge und Binnenseen. Konya ist eine sehr alte Stadt, die einst in der Bibel erwähnt wurde und früher mehrere Namen trug. Konya ist die Stadt der Bildung. Hier gibt es die bekannte Selcuk-Universität. Ihr angegliedert sind viele Forschungszentren. Die Stadt selbst hat eine sehr interessante Architektur und auffallend ist die bunte Mischung vieler verschiedener Kulturen. Das Mausoleum von Mevlana ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Konya besitzt viele Museen und Ausgrabungsstätte, die interessante Geschichten verbergen.
Nevsehir liegt im Inland der Türkei, in der wunderschönen Region Kappadokien. Der Name bedeutet Neustadt. Etwa 81000 Menschen leben in dieser  hübschen Stadt. Zu sehen bekommen die Touristen die Tufflandschaften, ein Mekka für Höhlenarchitektur. Ein Freilichtmuseum ist die Hauptattraktion in Nevsehir. Felsenburgen und unterirdische Städte können besucht werden und erzählen die Geschichte dieser Stadt. In Nevsehir können zahlreiche Moscheen, Brunnen und Bäder besichtigt werden. Sollte man Urlaub in Nevsehir machen, muss man sich einfach die atemberaubende Ibrahim Pascha Moschee ansehen. Diese hat ihren Ursprung von Sarkis Kalfa, der sie 1724 erbauen ließ. Nevsehir pflegt eine Städtepartnerschaft mit Pforzheim.
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Göreme ist ein touristenreicher türkischer Ort in Kappadokien. Er gehört zu dem Nationalpark Göreme, der weltbekannt durch seine vulkanischen Tuffsteingebilde ist. Besonders attraktiv sind die in das Gestein gehauenen Wohnanlagen, Kapellen und Kirchen.  
Die ersten Christen besiedelten in dieser Form Göreme und versteckten sich in dieser Gesteinslandschaft vor ihren Feinden. Die Wohnanlagen sind teilweise unterirdisch angelegt und lieferten somit den damaligen Bewohnern nicht nur Schutz vor ihren Feinden, sondern auch vor dem Klima. Die Tuffsteinhäuser boten in der sommerlichen Hitze viel Kühle und im Winter eine gute Isolation gegen die Kälte. Noch nicht alle Wohnanlagen sind bis heute gefunden worden, aber es sollen schätzungsweise 100 dieser unterirdischen Behausungen bestehen.
Corum ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz, welche sich in der anatolischen Schwarzmeer-Region befindet. In der Stadt haben im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche verschiedene Kulturen gewirkt und somit ihre Spuren hinterlassen. Bestes Beispiel dafür ist die Burg Corum Kalesi, ein seldschukisches Bauwerk, welches heute die Hauptattraktion des Ortes darstellt.
Die Ausgrabungsstätte Hattuscha in der Türkei ist ein sehr weitläufiges Gebiet, das vom Deutschen Archäologischen Institut betreut wird. Hattuscha bietet seinen Besuchern den Anblick einer ganzen Siedlung aus hethischer Zeit, mit Stadttoren, Stadtmauer, Burg und Tempel. Spektakuläre Ausgrabungsstücke sind im Museum in Ankara ausgestellt. Fundstücke belegen, dass die Besiedlung dieses Areals bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zurückgeht. Da in Hattuscha Spuren eines Wiederaufbaus fehlen, geht man davon aus, dass alle Bewohner verschleppt oder getötet wurden. Ausgrabungen in Hattuscha werden schon in der dritten Generation ausgeführt. Momentan werden vor einem beeindruckend schönen Felsmassiv Ausgrabungen vorgenommen. Tausende von Scherben wurden hier bereits gefunden und im Scherbengarten ausgestellt.
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Ankara als zweitgrößte Stadt der Türkei ist die Hauptstadt und Kulturzentrum, Shoppingparadies und Fußballhochburg. Alte Traditionen treffen auf modernes Leben, Eselskarren auf Hightech Untergrundbahn.
Wer sich aufmacht, um Ankara zu entdecken, sollte sich vor der Reise genau informieren und auch Karten und Reiseführer in Buchform besorgen. Ankara hat keine Anlaufstelle für Besucher, wo es solche Dinge gibt. Auch kommt man mit der deutschen Sprache nur zufällig weiter, Englisch ist jedoch weit verbreitet. Busse und Bahnen bringen einen sicher vom Flughafen ins Zentrum. Alle namhaften Autovermieter haben am Flughafen ihre Büros. Der gut ausgebaute Autobahnring führt ebenfalls ins Zentrum und ist erste Wahl für Ausflüge in die Umgebung.

Sollte man das Pech haben und ein paar Regentage erwischen, so bietet Ankara eine Vielzahl an Museen, die einem die türkische Kultur, Lebensart und Geschichte näher bringen. Das Mausoleum und Museum von Atatürk, dem Gründer der Türkei, beeindruckt durch die Kombination aus moderner und antiker Architektur.

Das Museum für die anatolischen Zivilisationen beherbergt die größte Sammlung archäologischer Funde in der Türkei. Hethitische Texte in Keilschrift gehören zum Unesco Weltdokumentenerbe. Schon am Eingang des Museums wird man empfangen von imposanten Statuen aus verschiedenen Zeitaltern. Ankara hat einzigartige Moscheen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf. Zwei von ihnen sind die Kocatepe Moschee als größte und die Hacibayram Moschee als älteste.

Beispielhaft sind die Parks in Ankara. Sieben Stück gibt es und einen Botanischen Garten, sie machen Ankara zu einer ganz erstaunlich grünen Stadt mit ihren über vier Millionen Einwohnern.

Hungern und Dursten muss niemand in Ankara. Von den üblichen Burger- und Kaffeeketten sollte man Abstand nehmen, nicht, weil sie schlecht wären, sondern weil einem dann die exzellente türkische Küche entgeht und die Atmosphäre in den Bars, Restaurants und Cafés. Die Hotellandschaft ist so vielfältig wie die Geschmäcker der Reisenden. Heimelige Pensionen gibt es genauso wie Sternehotels und Hostels.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Türkei (TR)
Türkei
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und  schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass. Ein Visum wird für einen Aufenthalt mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten nicht benötigt.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=TR
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen. Zudem ist auch eine Impfung zum Schutz vor Hepatitis A ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html

Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.


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